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Aktuell Live-Ticker

Wie sich die Corona-Lage in Reutlingen und der Region vom 16. April bis zum 24. April 2021 entwickelt hat

Während das Coronavirus Reutlingen und die Region Neckar-Alb weiter in Atem hält, halten wir Sie in unserem Live-Ticker über die Auswirkungen der Pandemie auf dem Laufenden.

Impfung
Eine achtzigjährige wird in einem Impfzentrum gegen das Coronavirus geimpft. Foto: Matthias Bein/dpa-Zentralbild/dpa
Eine achtzigjährige wird in einem Impfzentrum gegen das Coronavirus geimpft. Foto: Matthias Bein/dpa-Zentralbild/dpa

REUTLINGEN/TÜBINGEN. Seit März 2020 bestimmt das Coronavirus den Alltag der Menschen. Was darf ich, was nicht? Was darf öffnen, was bleibt geschlossen? Wie entwickeln sich die Infektionszahlen, wer wird wann geimpft? Diese und mehr Fragen beschäftigen die Gesellschaft. Alle Informationen, die zwischen 16. April und 24. März 2021 rund um das Virus eingegangen sind, haben wir in diesem Live-Ticker zusammengefasst. Die weiteren Entwicklungen finden Sie hier.

Samstag, 24. April

Bundes-Notbremse ohne größere Zwischenfälle angelaufen

18 Uhr In zahlreichen Städten und Landkreisen gilt seit Samstag die Corona-Notbremse des Bundes. Nur vereinzelt stellte die Polizei in der ersten Nacht Verstöße in den Ländern gegen Ausgangsbeschränkungen fest. Auch in Reutlingen blieb es in der Nacht zum Samstag ruhig. Die Polizei hatte zuvor angekündigt die aktuellen Bestimmungen der Corona-Verordnung verstärkt zu kontrollieren. (dpa/GEA)

55 neue Fälle im Kreis Tübingen

17:48 Uhr Das Tübinger Landratsamt meldet für heute 55 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Tübingen seit Beginn der Pandemie auf 8.056. Unter den Fällen sind Kontaktpersonen bekannter Fälle, hauptsächlich aber neue Einzelfälle, teils ohne bekannte Infektionsquelle. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Tübingen sinkt nach Angaben des Landesgesundheitsamts auf 193,3. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus liegt weiterhin bei 170. Angaben über die Zahl der Genesenen macht das Landratsamt jeden Freitag. (pm)

87 neue Infektionen im Kreis Reutlingen

16:58 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet für heute 87 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Reutlingen seit Beginn der Pandemie auf 11.909. Angaben zu Genesenen und Todesfällen im Zusammenhang mit Covid-19 macht die Behörde am Wochenende nicht. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen steigt nach Angaben des Landesgesundheitsamts auf 206,9. (pm)

Bundesregierung bereitet Ausnahme-Verordnung für Geimpfte vor

16:21 Uhr Für vollständig gegen Covid-19 Geimpfte und für Genesene soll es nach Auffassung der Bundesregierung gewisse Ausnahmen von den geltenden Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen geben. Das geht aus einem am Samstag innerhalb der Regierung abgestimmten Eckpunktepapier hervor, das als Vorbereitung für den an diesem Montag geplanten Impfgipfel von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Regierungschefs der Länder erstellt wurde. Die Entscheidungskompetenz liegt hier zwar beim Bund. Allerdings war in der vergangene Woche verabschiedeten Novelle des Infektionsschutzgesetzes festgelegt worden, dass Bundestag und Bundesrat solchen Änderungen zustimmen müssen. (dpa)

Gegner der Corona-Regeln akzeptieren Demo-Verbot in Chemnitz

15:39 Uhr Nach dem gerichtlichen Verbot einer geplanten Groß-Demonstration von Gegnern der Corona-Schutzmaßnahmen im sächsischen Chemnitz sind Menschenansammlungen am Samstag ausgeblieben. Es hätten sich nur vereinzelt Menschen eingefunden, die möglicherweise zu der Demonstration gehen wollten, sagte eine Polizeisprecherin am Samstagnachmittag auf Anfrage. Das Oberverwaltungsgericht in Bautzen (OVG) hatte am Morgen das Demo-Verbot der Stadt bestätigt. (dpa)

Jobverlust wegen Corona: Über eine Million Betroffene

14:27 Uhr Im Zuge der Corona-Krise haben im vergangenen Jahr mehr als eine Million Menschen ihre Arbeit verloren. Mehr als die Hälfte davon waren Minijobber, wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken im Bundestag hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. 477.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte verloren demnach ihren Job. Für die geringfügige Beschäftigung schlug Corona im vergangenen Jahr mit einem Minus von 526.000 Jobs zu Buche. (dpa)

Stadt Gammertingen weitet Testmöglichkeiten aus

13:44 Uhr Ab der kommenden Woche werden die bisherigen Testmöglichkeiten der Stadt Gammertingen deutlich ausgeweitet. Gammertingen bietet seit einigen Wochen in Zusammenarbeit mit der DRK-Bereitschaft, der Freiwilligen Feuerwehr und dem Team der Zentral-Apotheke für die Bevölkerung Corona-Schnelltests in den beiden kommunalen Testzentren an. Weit über 900 Bürger haben diese für sie kostenfreien Schnelltestangebote bislang wahrgenommen.  Künftig wird es an vier Wochentagen entweder in Gammertingen oder in Feldhausen die nach wie vor kostenfreien, anlasslosen Bürger-Schnelltests geben. Damit werden dann die Wochentage Montag, Dienstag, Donnerstag und Samstag abgedeckt, bislang gab’s Testmöglichkeiten nur am Donnerstag und Samstag. Alle Testterminangebote sind über die städtische Homepage unter www.gammertingen.de online buchbar. (pm)

In eigener Sache

Die Corona-Krise hält uns in Atem. Der Reutlinger General-Anzeiger unterrichtet seine Leserinnen und Leser täglich mit dem Live-Ticker zuverlässig über das Geschehen vor Ort und die Entwicklungen in der Region. Der Live-Ticker ist für unsere Kunden kostenlos. Das ändert nichts daran, dass wir nicht öffentlich-rechtlich finanziert sind wie die Fernsehanstalten ARD und ZDF, sondern allein über unsere Leser und Anzeigenkunden. Selbstverständlich soll der Live-Ticker für Sie, liebe Leserinnen und Leser, kostenlos bleiben. Angesichts der Situation bitten wir Sie dennoch, über den Abschluss eines Web-, Digital- oder Print-Abos nachzudenken, um unsere Arbeit zu fördern, zu finanzieren und weiter zu unterstützen. Wir sind sicher, dass wir Sie mit unseren redaktionellen Inhalten und Verlagsleistungen überzeugen. Wir sind für Sie da und danken für Ihr Vertrauen.

Ihr Verleger Valdo Lehari jr./Ihre Chefredakteure Dr. Christoph Fischer und Damian Imöhl

Einreise aus Indien nur noch im Ausnahmefall erlaubt

12:58 Uhr Die Bundesregierung will Indien nun doch zum Virusvarianten-Gebiet erklären. Damit gilt in Deutschland ab Montag ein weitgehendes Einreiseverbot für Menschen von dort, wie die Deutsche Presse-Agentur am Samstag aus Regierungskreisen erfuhr. Ausnahmeregelungen gibt es beispielsweise für Deutsche und für Ausländer, die sich dauerhaft in Deutschland aufhalten. Auch sie müssen allerdings schon vor der Einreise einen negativen Corona-Test vorweisen und sich nach Ankunft in Quarantäne begeben.

US-Behörden: Johnson & Johnson-Impfungen werden wieder aufgenommen

11:54 Uhr Der Corona-Impfstoff vom US-Hersteller Johnson & Johnson kann in den USA uneingeschränkt wieder eingesetzt werden. Die vor rund zehn Tagen beschlossene vorübergehende Aussetzung sei mit sofortiger Wirkung sofort aufgehoben, teilten die Gesundheitsbehörde CDC und die Arzneimittelbehörde FDA mit. Vor rund zehn Tagen hatten CDC und FDA eine vorübergehende Aussetzung der Corona-Impfungen mit dem Wirkstoff von Johnson & Johnson beschlossen, nachdem in den USA in diesem Zusammenhang zunächst sechs Fälle von Hirnvenenthrombosen erfasst worden waren. (dpa)

Baden-Württemberg setzt Notbremse um

11:16 Uhr In Baden-Württemberg ist die neue Corona-Verordnung in Kraft getreten, die die Bundes-Notbremse umsetzt. Sobald die Sieben-Tage-Inzidenz in Kreisen 3 Tage in Folge über 100 liegt, gelten nun erst von 22.00 Uhr (statt bisher von 21.00 Uhr) bis 5.00 Uhr Ausgangsbeschränkungen. Erlaubt bleibt Joggen bis Mitternacht, sofern man alleine ist. (dpa)

Justizministerin Lambrecht fordert mehr Freiheiten für Geimpfte

10:39 Uhr Für Menschen mit vollem Corona-Impfschutz sollten bestimmte Einschränkungen nach Ansicht von Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) bald aufgehoben werden. »Wenn feststeht, dass eine Impfung nicht nur vor einer Erkrankung schützt, sondern auch die weitere Übertragung des Virus verhindern kann, muss das bei den Maßnahmen berücksichtigt werden«, sagte die SPD-Politikerin dem »Handelsblatt«. »Das ist kein Privileg für Geimpfte, sondern ein Gebot der Verfassung.« Die Frage, welche Beschränkungen für Geimpfte wegfallen könnten, steht im Mittelpunkt des geplanten Bund-Länder-Treffens am kommenden Montag. (dpa)

Maibäume im Ermstal trotz Corona

9:57 Uhr Im vergangenen Jahr konnten die Maibäume in Metzingen, Neuhausen und Glems wegen der Pandemie nicht gestellt werden. Auch dieses Jahr sorgt die pandemische Lage dafür, dass es ein Maibaumstellen in der üblichen Art nicht geben kann. Verzichten müssen die Metzinger Bürgerinnen und Bürger laut Stadtverwaltung auf die geschmückten Bäume aber nicht. Der Bauhof wird mit Unterstützung der Feuerwehr die Bäume Ende April coronakonform auf dem Kelternplatz, bei der Inneren Kelter in Neuhausen und in der Dorfmitte von Glems stellen. (pm)

Corona-Notbremse des Bundes gilt ab heute: Was sich ändert

8:56 Uhr Seit Mitternacht gelten die bundesweiten Regeln der sogenannten Corona-Notbremse. Die geplanten Ausgangsbeschränkungen sollen ab 22.00 Uhr gelten. Bis 5.00 Uhr darf man die eigene Wohnung oder das eigene Grundstück nicht mehr verlassen. Was gilt sonst noch - und unter welchen Voraussetzungen? Hier gibt es die Regeln in der Übersicht. (dpa)

Die aktuellen Zahlen der Johns Hopkins Universität

8 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 3.276.871 (gestern: 3.254.609) Menschen mit dem Coronavirus infiziert, 81.492 (81.203) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 2.891.590 (2.856.510) gelten als wieder genesen. (GEA)

Freitag, 23. April

Schulen und Kitas auch in Reutlingen ab kommenden Montag wieder zu

19:07 Uhr Auch im Landkreis Reutlingen müssen wegen der sogenannten Bundes-Notbremse, die heute in Kraft getreten ist, ab kommendem Montag die Schulen und Kindertageseinrichtungen wieder schließen. Im Landkreis Reutlingen liegt die Sieben-Tages-Inzidenz seit dem 21. April über 165 (aktuell 205,2). Erst wenn die Sieben-Tages-Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter einem Wert von 165 liegt, ist wieder Präsenzunterricht in Form von Wechselunterricht möglich. (pm)

Österreich: Praktisch alle Branchen dürfen ab 19. Mai öffnen

19 Uhr In Österreich dürfen ab 19. Mai praktisch alle wegen der Corona-Krise heruntergefahrenen Branchen einen Neustart wagen. Das kündigte Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Freitag an. Zentrale Säule des Schritts ist ein umfassendes Schutzkonzept, bei dem Zutrittstests für Gastronomie, Hotellerie, Sport und Kultur im Mittelpunkt stehen. Das gilt auch für Kongresse und Messen. Die Deutschen, die Urlaub in Österreich machen wollen, können laut Regierung wieder planen. Die Quarantänepflicht gelte nur noch für Hochrisikogebiete. Für Einreisen aus Deutschland reichten ein negativer Test oder der grüne Pass. (dpa)

92 neue Fälle im Kreis Tübingen

18:52 Uhr Das Tübinger Landratsamt meldet für heute 92 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Tübingen seit Beginn der Pandemie auf 8.001. Bei den Fällen handelt es sich um einige familiäre Häufungen und viele Einzelfälle. Das Infektionsgeschehen ist diffus. Es sind drei Kindergärten und drei weitere Schulen betroffen. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Tübingen steigt nach Angaben des Landratsamtes auf 199,4. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus liegt weiterhin bei 170. Die Zahl der Genesenen wird vom Landratsamt auf 7.177 geschätzt. (pm)

151 neue Infektionen im Kreis Reutlingen

18:31 Das Reutlinger Landratsamt meldet für heute 151 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Reutlingen seit Beginn der Pandemie auf 11.822. Von den Neuinfizierten waren 59 Kontaktpersonen. Einzelne Fälle gab es heute in 14 Betrieben, vier Asylunterkünften, zwei Schulen und einer Kita. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen steigt nach Angaben des Landesgesundheitsamts auf 205,2. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus steigt um 1 auf 255. Mittlerweile sind 10.618 Personen wieder von ihrer Erkrankung genesen, das entspricht 91,8 Prozent aller positiv Getesteten (Tote nicht eingerechnet). Demnach sind im Kreis Reutlingen aktuell noch 949 aktive Covid-19-Fälle bekannt. (pm)

Modellversuch in Tübingen endet – Testangebot wird ausgeweitet

17:32 Uhr In der Nacht zum Sonntag läuft der Tübinger Modellversuch »Öffnen mit Sicherheit« aus. Damit müssen große Teile des Einzelhandels, körpernahe Dienstleistungen und Kultureinrichtungen sowie Schulen und Kitas geschlossen bleiben. Die breiten Testangebote setzt die Stadtverwaltung aber fort: Auch nach Ablauf des Modellversuchs kann sich jeder täglich einem Corona-Schnelltest unterziehen und das Ergebnis, ohne an der Teststation warten zu müssen, nach kurzer Zeit über einen QR-Code abrufen. (pm)

München darf EM-Spielort bleiben

16:44 Uhr Die Stadt München bleibt Co-Gastgeber der Fußball-EM. Die Europäische Fußball-Union UEFA bestätigte die bayerische Landeshauptstadt  als Ausrichter der drei Gruppenspiele der deutschen Nationalmannschaft sowie eines Viertelfinales mit jeweils mindestens 14.500 Zuschauern. (dpa)

Spiel-und Wandertag in Reutlingen fällt erneut aus

16:16 Uhr Die Handballabteilung der TSG-Reutlingen muss nach eigenem Bekunden den Spiel- und Wandertag an Himmelfahrt (Donnerstag, 13. Mai) im Volkspark wieder absagen, wie TSG-Vorstandsmitglied Wolfgang Hirning mitteilt. Eine Entscheidung, die im Konsens mit den langjährigen Partnern Kreissparkasse und Reutlinger General-Anzeiger gefällt wurde. »Allerdings haben sich die Handballer etwas einfallen lassen, damit diese Tradition nicht in Vergessenheit gerät«, sagt  Hirning. Demnach könne man die gewohnte Strecke rund um den Georgenberg coronakonform wandern. Die TSG-Handballer bieten beim TSG-Kreissparkasse-Sportzentrum im Ringelbach ein »Vesper to Go« und Kuchen an. Unterwegs an der bekannten Stelle unter dem Georgenberg auf der Pfullinger Seite gibt es Rote und gegrillten Schweinehals zur Abholung. (GEA)

Wandern rund um den Georgenberg – das gehört beim Spiel- und Wandertag für viele zum Standard. ARCHIV-FOTO: NIETHAMMER
Wandern rund um den Georgenberg – das ist beim diesjährigen Spiel- und Wandertag das Credo.  Archiv-Foto: Markus Niethammer
Wandern rund um den Georgenberg – das ist beim diesjährigen Spiel- und Wandertag das Credo.  Archiv-Foto: Markus Niethammer

Bundesnotbremse gilt von Samstag an auch in Tübingen

15:39 Uhr Nachdem die sogenannte Bundes-Notbremse heute in Kraft getreten ist, gelten dessen Bestimmungen vom morgigen Samstag an auch im Landkreis Tübingen, wie das Landratsamt Tübingen bekannt gab. Im Landkreis liegt die Sieben-Tage-Inzidenz laut RKI-Inzidenztabelle seit dem 20. April über 165 Fälle pro 100.000 Einwohner, so dass die Schulen und Kindertageseinrichtungen im Landkreis Tübingen ab Montag schließen müssen. Erst wenn die Sieben-Tages-Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter einem Wert von 165 liegt, ist wieder Präsenzunterricht in Form von Wechselunterricht möglich. In den Kindertageseinrichtungen und für Schülerinnen und Schüler bis Klasse 7 wird eine Notbetreuung angeboten. Eltern können ihre Kinder dafür am Montag direkt in der jeweiligen Einrichtung anmelden. (pm)

Gesundheitsminister Manne Lucha erhält Corona-Impfung

15:06 Uhr Gesundheitsminister Manne Lucha ist am Freitag gegen das Coronavirus geimpft worden. Im Kreisimpfzentrum seiner Heimatstadt Ravensburg erhielt der Grünen-Politiker eine Spritze des Impfstoffs von Astrazeneca, wie ein Sprecher des Ministeriums mitteilte. Mit seinen 60 Jahren ist der Gesundheitsminister seit dieser Woche impfberechtigt. (dpa)

Lolli-Tests für Kita-Kinder in Pfullingen

14:32 Uhr Seit Mitte Februar bietet die Stadt Pfullingen regelmäßig Schnelltests für die Bevölkerung, das pädagogische Personal in Schulen und Kitas sowie seit Mitte März für die Schüler an. Vom kommenden Montag an gibt es auch Testmöglichkeiten für die Kinder in den Kindertagesstätten. Dies gilt auch, falls in der nächsten Woche aufgrund der Inzidenzzahlen die Kitas geschlossen werden und dort dann die Notbetreuung greift. Das teilt die Stadtverwaltung mit. Bestellt wurden 6.000 Lolli-Schnelltests, die in den nächsten Tagen an alle Einrichtungen ausgeliefert werden. Diese Tests eignen sich besonders für kleine Kinder und werden von den Eltern zu Hause durchgeführt. Die Teilnahme an den Tests ist freiwillig, jedoch appelliert die Stadt, das Angebot rege zu nutzen. (pm)

Kurzarbeit und Pause: Chipmangel bei Audi und Daimler

14:04 Uhr Die Autobauer Audi und Daimler ziehen weitere Konsequenzen aus dem Mangel an wichtigen elektronischen Bauteilen. Audi schränkt die Produktion im Werk Neckarsulm in der kommenden Woche ein. Daimler kündigt an, in nächster Zeit womöglich mehr Mitarbeiter als bisher bekannt in die Kurzarbeit zu schicken. Der Chip-Riese Intel sieht kein Ende der globalen Halbleiter-Engpässe, wie das Unternehmen am Donnerstagabend deutscher Zeit mitteilte. Die »beispiellose Nachfrage« strapaziere die Lieferketten in der Branche, sagte der neue Intel-Chef Pat Gelsinger. Es fehle an Fertigungskapazitäten, Material für Leiterplatten sowie an Bauteilen. (dpa)

Mobiles Impfteam in der Wittumhalle in Rommelsbach

13:33 Uhr Das mobile Impfteam des Landkreises Reutlingen hat diese Woche Station in der Wittumhalle in Rommelsbach gemacht. Mehr als 4.000 Bürger über 80 Jahren, die im Reutlinger Nordraum zu Hause sind, wurden laut Stadtverwaltung per Brief von Oberbürgermeister Thomas Keck kontaktiert. 580 Menschen nahmen das Angebot an und erhielten ihre Erstimpfung, darunter auch einige Pflegedienst-Mitarbeiter. Die Zweitimpfung sollen die Geimpften Ende Mai erhalten – wieder durch das mobile Impfteam. Seit Anfang April ist das Team, bestehend aus Ärzten und Fachkräften des Deutschen Roten Kreuzes, im Landkreis unterwegs, um Menschen über 80 Jahren gegen das Coronavirus zu impfen, die bislang noch keinen Termin bekommen haben. (pm)

Dr. Dorothea Köster und Verwaltungsbürgermeister Robert Hahn beim mobilen Impfteam in Rommelsbach
Dr. Dorothea Köster und Verwaltungsbürgermeister Robert Hahn beim mobilen Impfteam in Rommelsbach. Foto: Stadt Reutlingen
Dr. Dorothea Köster und Verwaltungsbürgermeister Robert Hahn beim mobilen Impfteam in Rommelsbach.
Foto: Stadt Reutlingen

Notbremse: Handel fürchtet Warteschlangen vor Lebensmittelläden

12:49 Uhr Warteschlagen vor Supermärkten und Discountern dürften in Deutschland ab Samstag wieder häufiger zu sehen sein, befürchtet der Handelsverband Deutschland (HDE). Denn mit dem Inkrafttreten der Bundesnotbremse halbiere sich in vielen Regionen mit einem Sieben-Tage-Inzidenzwert von über 100 die Zahl der Kunden, die noch in die Geschäfte gelassen werden dürfen, betonte der HDE am Freitag. »Damit riskiert die Politik Warteschlangen vor den Geschäften. Und das in Zeiten, in denen Menschenansammlungen aus Gründen des Infektionsschutzes anerkanntermaßen vermieden werden sollten«, sagte der HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth am Freitag. Er appellierte an den Gesetzgeber, schnellstens wieder zur alten Regelung zurückzukehren. (dpa)

Überfüllte Friedhöfe in Rom - Bürgermeisterin in der Kritik

12:06 Uhr In Italiens Hauptstadt Rom ist die Diskussion um überfüllte Friedhöfe wegen der Corona-Pandemie wieder aufgeflammt und hat die Bürgermeisterin in die Bredouille gebracht. Der Abgeordnete Andrea Romano von den Sozialdemokraten hatte sich öffentlich darüber beschwert, dass er seit zwei Monaten seinen toten Sohn nicht beerdigen könne. Seit Wochen reihen sich Medienberichten zufolge Särge, die für eine Bestattung oder Einäscherung vorgesehen sind, auf den Friedhöfen Roms - teils im Freien oder in Kühllastern. Die Bestattungsunternehmen hatten in der vergangenen Wochen mit einem Protest auf die Lage aufmerksam gemacht. (dpa)

Skigebiete hoffen auf Hilfe nach coronabedingtem Ausfall

11:28 Uhr Nach der coronabedingt ausgefallenen Skisaison hoffen die kommunal betriebenen Skilifte auf Finanzhilfen des Bundes. Der Vorsitzende des Liftverbunds Feldberg, St. Blasiens Bürgermeister Adrian Probst, hat dazu mit dem Tourismusbeauftragten der Bundesregierung, Thomas Bareiß (CDU), gesprochen. Dieser habe zugesichert, Möglichkeiten zu prüfen, teilte die Stadt im Landkreis Waldshut am Freitag mit. Der Umsatzverlust im Skigebiet Feldberg im vergangenen Winter liegt den Angaben nach bei rund zehn Millionen Euro, die Auswirkungen auf die kommunalen Haushalte seien immens. Anders als private Liftbetreiber erhielten kommunal getragene Lifte keine Mittel aus dem dritten Corona-Hilfsprogramm, erklärte Probst. (dpa)

Stuttgarter OB Frank Nopper muss nach Corona-Verstoß zahlen

10:58 Uhr Der Stuttgarter Oberbürgermeister Frank Nopper (CDU) und seine Frau haben ein Bußgeld wegen Verstoßes gegen die Corona-Regeln akzeptiert. Hintergrund war die Abholung von Orden der Karnevalsgesellschaft Zigeunerinsel, wie ein Sprecher der Kommune am Freitag einen Bericht der »Stuttgarter Nachrichten« und »Stuttgarter Zeitung« bestätigte. Nopper musste für den »kurzen Aufenthalt von einigen wenigen Minuten«, wie er den Zeitungen sagte, inklusive Gebühren für sich und seine Frau je 216 Euro bezahlen, weil er an »einer Ansammlung im Sinne der Coronaverordnung« teilgenommen habe. Noppers Einschätzung im Nachhinein: »Die Idee war gut gemeint und die Umsetzung coronakonform geplant, aber der Verlauf war leider anders als angekündigt.« (dpa)

Tübinger OB Palmer wirft Politik Ideenlosigkeit vor

10:19 Uhr Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer hat der Politik Ideenlosigkeit im Kampf gegen die Corona-Pandemie vorgeworfen. »Uns fällt außer Verboten und Lockdowns nichts ein«, sagte der Grünen-Politiker am Freitag im RTL/ntv- »Frühstart«. »Wir hätten mit Digitalisierung, mit Impfungen, mit Testungen, mit dem Schutz der Risikogruppen sehr viel besser durch die Krise kommen können.« Mit seinem Modellprojekt hat Tübingen in den vergangenen sechs Wochen für Aufsehen gesorgt. Einwohner konnten mit tagesaktuellen Corona-Tests in Theater, Geschäfte oder Museen gehen. »Wir haben jetzt sechs Wochen offen und unsere Zahlen sind besser als in der Notbremse. Eigentlich müsste man doch fragen: Warum machen es nicht alle wie wir?«, sagte Palmer. Das Projekt endet nun wegen der beschlossenen, aber scharf kritisierten Corona-Notbremse und der hohen Ansteckungszahlen im ganzen Landkreis. »Viele Leute in der Stadt sind jetzt auch enttäuscht«, so Palmer. (dpa)

»Für Kollegen schämen«: Corona-Aktion spaltet Schauspielwelt

9:23 Uhr Unter dem Hashtag #allesdichtmachen verbreiteten Künstler wie Ulrike Folkerts, Richy Müller oder Jan Josef Liefers am Donnerstag bei Instagram und auf der Videoplattform Youtube ironisch-satirische Clips mit persönlichen Statements. Neben Lob hagelte es auch Kritik. Christian Ulmen postete auf Instagram lediglich den Satz: »Heute bisschen für Kollegen schämen.« Elyas M'Barek schrieb: »Mit Zynismus ist doch keinem geholfen.« Jeder wolle zur Normalität zurückkehren, und das werde auch passieren. Nora Tschirner warf den Machern der Clips Handeln aus Langeweile und Zynismus vor. Satiriker Jan Böhmermann hielt der Aktion bei Twitter entgegen, das einzige Video, das man sich ansehen solle, »wenn man Probleme mit Corona-Eindämmungsmaßnahmen hat«, sei die ARD-Doku aus der Berliner Charité mit den Titel »Station 43 – Sterben«. Dazu stellte er den Hashtag #allenichtganzdicht und einen weinenden Smiley. »Die Schauspieler*innen von #allesdichtmachen können sich ihre Ironie gerne mal tief ins Beatmungsgerät schieben«, twitterte Moderator Tobias Schlegl, der auch Notfallsanitäter ist. (dpa)

In eigener Sache

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Ihr Verleger Valdo Lehari jr./Ihre Chefredakteure Dr. Christoph Fischer und Damian Imöhl

Indien: Wieder Rekord bei Neuinfektionen mit Coronavirus

9:02 Uhr Indien hat den zweiten Tag in Folge einen weltweiten Höchstwert an Neuinfektionen mit dem Coronavirus erreicht. In den vergangenen 24 Stunden wurden 332.730 Corona-Fälle erfasst - so viele wie in keinem anderen Land der Welt an einem Tag zuvor. Das geht aus Zahlen des indischen Gesundheitsministeriums vom Freitag hervor. Zudem starben 2263 Leute an oder mit Covid. Damit haben sich in den vergangenen vier Tagen mehr als eine Million Menschen in Indien mit dem Virus infiziert. In der größten Demokratie der Welt nehmen bekannte Corona-Fälle seit Wochen immer schneller zu. Vielen Krankenhäusern fehlen Betten, medizinischer Sauerstoff und antivirale Medikamente. Krankenhäuser bitten um Hilfe - genauso wie Angehörige schwerkranker Patientinnen und Patienten. (dpa)

Stadt Münsingen weitet Testangebot aus

8:35 Uhr Die Stadt Münsingen weitet das Testangebot in der Alenberghalle weiter aus. Es wird nun auch Dienstag und Donnerstag jeweils von 9.30 bis 10.30 Uhr getestet. Damit werden zukünftig montags von 11 bis 14 Uhr, dienstags von 9.30 bis 10.30 Uhr, mittwochs von 15 bis 18 Uhr, donnerstags von 9.30 bis 10.30 Uhr, freitags von 17 bis 19.30 Uhr und sonntags 10 bis 12 Uhr sowie 12.30 bis 16 Uhr Schnelltests in der Alenberghalle angeboten. Das Angebot richtet sich an die Bürger der Verwaltungsgemeinschaft Münsingen, Gomadingen und Mehrstetten. Um Warteschlangen zu verhindern, ist eine Online-Anmeldung nötig. Alternativ ist die telefonische Anmeldung für alle Termine über die Stadtverwaltung (Telefon 07381 182-0) möglich. (pm)

Betreuer kritisieren Regeln für Notbetreuung

8:04 Uhr Dass Baden-Württemberg auch nach der Verschärfung des Infektionsschutzgesetzes bei seinen Regeln zur Notbetreuung in Kitas und Schulen bleibt, stößt laut »Stuttgarter Nachrichten« bei Eltern und Erziehern auf geteiltes Echo. Derzeit haben alle Eltern, die berufstätig sind und glaubhaft versichern können, »unabkömmlich« zu sein, einen Anspruch auf einen Notbetreuungsplatz, wenn eine Kita oder Schule geschlossen wird. Dabei ist es unerheblich, ob sie im Büro oder daheim arbeiten. Eine Bescheinigung des Arbeitgebers schreibt das Land nicht vor. Kritik kommt vom Verband der Kita-Fachkräfte: »Wir würden uns wünschen, dass die Notbetreuung im Land wieder nur für Kinder von Eltern in systemrelevanten Berufen offen stehen würde«, sagte Bärbel Baumgärtner vom Verband. So drohe eine ähnliche Situation wie im Januar und Februar, als viele Kitas nahezu voll waren. Die Landeselternvertretung baden-württembergischer Kindertageseinrichtungen (LEBK-BW) hingegen begrüßte, dass viele Familien von der Notbetreuung profitieren können. (dpa)

Schauspieler sorgen mit #allesdichtmachen für Aufsehen

7:38 Uhr Rund 50 prominente Film- und Fernsehschauspieler sorgen mit einer großangelegten Internetaktion unter dem Motto #allesdichtmachen für Aufsehen. Künstler wie Ulrich Tukur, Volker Bruch, Meret Becker, Ulrike Folkerts, Richy Müller, Heike Makatsch, Jan Josef Liefers und viele weitere verbreiteten am Donnerstag bei Instagram und auf der Videoplattform Youtube gleichzeitig ironisch-satirische Clips mit persönlichen Statements zur Coronapolitik der Bundesregierung. Andere prominente Schauspielkollegen reagierten entsetzt. Wie die Aktion koordiniert wurde, war zunächst nicht bekannt. Die Hashtags #allesdichtmachen, #niewiederaufmachen und #lockdownfürimmer wurden am Abend binnen kurzer Zeit zu den am meisten verwendeten bei Twitter in Deutschland. (dpa)

Die aktuellen Zahlen der Johns Hopkins Universität

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 3.254.609 (gestern: 3.222.888) Menschen mit dem Coronavirus infiziert, 81.203 (80.938) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 2.856.510 (2.852.890) gelten als wieder genesen. (GEA)

Donnerstag, 22. April

Corona-Lockerungen auf Mallorca: Gastronomen dürfen spätabends öffnen

19 Uhr Auf Mallorca werden die Corona-Einschränkungen im Zuge der guten Infektionslage bereits am Samstag weiter gelockert. Unter anderem wird dann auf der spanischen Urlaubsinsel und den anderen Balearen der Beginn der nächtlichen Ausgehsperre um eine Stunde nach hinten auf 23 Uhr verlegt, wie die Regionalregierung am Donnerstag in Palma mitteilte. Besonders wichtig auch für Touristen: Gastronomen dürfen ihre Terrassen künftig nach einer ersten Sperrstunde um 17 Uhr auch am späteren Abend von 20 bis 22.30 Uhr bei voller Auslastung öffnen - das gilt vorerst allerdings nur zwischen Montag und Donnerstag. Die Innenräume müssen unterdessen weiterhin geschlossen bleiben. (dpa)

77 neue Corona-Fälle im Kreis Tübingen

18:25 Uhr Das Tübinger Landratsamt meldet für heute 77neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Tübingen seit Beginn der Pandemie auf 7.909. Bei den Neuinfektionen handelt es sich hauptsächlich um viele Häufungen und Einzelfälle. Es gab außerdem Folgefälle an zwei bereits betroffenen Kindergärten, die bereits mit einer Gruppenquarantäne belegt wurden. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Tübingen steigt nach Angaben des Landesgesundheitsamtes auf 187,2. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus bleibt bei unverändert 170. Angaben über die Zahl der Genesenen macht das Landratsamt jeden Freitag. (pm)

51 neue Corona-Fälle im Kreis Reutlingen

18:02 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet für heute 51 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Reutlingen seit Beginn der Pandemie auf 11.671. Von den Neuinfizierten waren 17 Kontaktpersonen. Von Einzelfällen betroffen sind 1 Betrieb und zwei Schulen. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen sinkt nach Angaben des Landesgesundheitsamts auf 176,7. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus bleibt unverändert bei 254. Mittlerweile sind 10.557 Personen wieder von ihrer Erkrankung genesen, das entspricht 92,48 Prozent aller positiv Getesteten (Tote nicht eingerechnet). Demnach sind im Kreis Reutlingen aktuell noch 859 aktive Covid-19-Fälle bekannt. (pm)

Polizei kündigt verstärkte Präsenz und Kontrollen in Reutlingen an

17:31 Uhr Wie schon in den vergangenen Wochen wird die Polizei auch am kommenden Wochenende wieder ihre Präsenz- und Kontrollmaßnahmen verstärken. Das teilt das Polizeipräsidium in einer Pressemitteilung mit. Kräfte des Polizeireviers Reutlingen würden dabei sowohl von der Verkehrspolizei als auch von der Bereitschaftspolizei unterstützt. Dabei stehe die Überwachung der nächtlichen Ausgangsbeschränkung im besonderen Fokus, insbesondere auch dort, wo es – wie bereits berichtet – in den vergangenen Wochen in den Abend- und Nachtstunden zu Ansammlungen zahlreicher junger Leute gekommen war.

Verbunden mit dem Appell, sich an Corona-Bestimmungen und ganz besonders an die Ausgangsbeschränkung zu halten, kündigt die Polizei die Kontrollen ganz bewusst an und weist darauf hin, dass Verstöße konsequent zur Anzeige gebracht werden. Wer sich nicht an die derzeit zwischen 21 Uhr und fünf Uhr geltende Ausgangsbeschränkung hält, muss mit einem Bußgeld rechnen. Nach dem derzeit von der Corona-Verordnung vorgesehenen Rahmen können bei entsprechend gravierenden, vorsätzlichen Verstößen oder auch im Wiederholungsfall von der zuständigen Behörde Bußgelder bis zu 500 Euro verhängt werden. (pol) 

Weitere Infektionen in der JVA Stuttgart

16:52 Uhr Bei Massentests von Gefangenen und Bediensteten sind zwei weitere Corona-Infektionen in der Justizvollzugsanstalt Stuttgart aufgetaucht. Es handle sich um zwei Gefangene, die sich einen Haftraum teilten, sagte Anstaltsleiter Matthias Nagel am Donnerstag. Man gehe davon aus, dass einer davon das Virus von außen eingeschleppt habe. Insgesamt seien 207 Gefangene und Bedienstete getestet worden. Zu Wochenbeginn war bekannt geworden, dass sich zwei Gefangene und eine Bedienstete infiziert hatten. (dpa)

Spahn: Aufhebung von Impf-Priorisierung wohl im Juni möglich

16:17 Uhr Bei den Corona-Impfungen in Deutschland könnte aus Sicht von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn wohl im Juni keine offiziell festgelegte Reihenfolge mehr nötig sein. Wenn es früher sein sollte, wäre er froh, sagte der CDU-Politiker am Donnerstag im Bundesrat. Er gehe Stand heute aber davon aus, dass die Priorisierung im Juni aufgehoben werden könne. (dpa)

Bisher rund 300.000 Impfungen in über 4.500 Arztpraxen im Land

15:53 Uhr Eine erste Bilanz des Sozialministeriums zum Impfstart in den Arztpraxen fällt positiv aus. »Wir schreiben zur Zeit Rekordzahlen beim Impfen im Land. Noch diese Woche überschreiten wir vielleicht die Marke von 500.000 Impfungen pro Woche. Ab Mai könnten es eine Million werden«, sagte der Amtschef des Ministeriums für Soziales und Integration, Prof. Uwe Lahl, einer Pressemitteilung zufolge. Doch noch immer komme bei den Praxen zu wenig Impfstoff an. Man wolle sich gegenüber dem Bund und den Herstellern für deutlich wachsende Mengen einsetzen. (pm)

Schnelltestzentrum in Reutlinger Stadthalle öffnet früher

15:02 Uhr Ab Montag, 26. April, hat das Schnelltestzentrum in der Reutlinger Stadthalle an drei Tagen in der Woche früher geöffnet, das teilt die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung mit. Montags, mittwochs und freitags können sich Bürgerinnen und Bürger dann von 8.00 bis 17.30 Uhr testen lassen. Dienstags, donnerstags und samstags bleibt es bei der regulären Öffnung ab 9.30 Uhr. Auch an den kommenden Feiertagen öffnet das Testzentrum seine Tore. Am Tag der Arbeit (1. Mai), an Himmelfahrt (13. Mai), am Pfingstmontag (24. Mai) und an Fronleichnam (3. Juni) wird von 9.30 bis 17.30 Uhr getestet. Der mobile Schnelltest-Bus macht an den Feiertagen ebenfalls keine Pause: Es gilt der reguläre Zeitplan. Das Schnelltest-Angebot in der Stadthalle und am Schnelltest-Bus ist kostenlos. (pm)

Astrazeneca gibt es im Südwesten weiter nur für Ältere

14:31 Uhr Baden-Württemberg will Astrazeneca weiterhin nicht wie andere Länder für alle Altersgruppen freigeben. »Auch wenn im Mai mit mehr Impfstoff zu rechnen ist, wird zunächst weiterhin ein Impfen nach der in der Corona-Impfverordnung des Bundes festgelegten Reihenfolge notwendig sein«, teilte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums am Donnerstag mit. Der Impfstoff von Astrazeneca ist mittlerweile in drei Bundesländern für alle Altersgruppen freigegeben worden. (dpa)

Corona-Notbremse passiert Bundesrat

13:55 Uhr Der Bundesrat hat das geänderte Infektionsschutzgesetz mit der Corona-Notbremse trotz massiver Kritik passieren lassen. In einer Sondersitzung verzichtete die Länderkammer am Donnerstag darauf, den Vermittlungsausschuss zu dem Gesetz anzurufen, das der Bundestag am Vortag verabschiedet hatte. Es gab keine förmliche Abstimmung. Das Gesetz bedarf jetzt noch der Unterzeichnung durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und muss im Bundesgesetzblatt veröffentlicht werden. Alle sechs Ministerpräsidenten, die sich in der Aussprache zu Wort meldeten, äußerten erhebliche Bedenken. Sie erkannten aber wegen der anhaltenden Corona-Pandemie den Handlungsbedarf an und wollten das Gesetz daher nicht aufhalten. (dpa)

Gericht lehnt Beschwerde gegen Maskenpflicht für Grundschüler ab

13:24 Uhr Zehntausende Grundschüler im Südwesten müssen nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofes (VGH) weiter Corona-Schutzmasken tragen. Eilanträge von fünf Grundschülern gegen die Maskenpflicht lehnte das Mannheimer Gericht ab. Die Regelung sei rechtmäßig, teilte der VGH am Donnerstag mit. Es habe eine Häufung von Infektionen an Schulen gegeben. Das Land dürfe diese Maßnahme als geeignetes Mittel sehen, um Infektionsketten zu unterbinden. Die Beschlüsse seien unanfechtbar. (dpa)

Deutschland will 30 Millionen Dosen Sputnik V

12:40 Uhr Deutschland will nach Angaben des sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (CDU) 30 Millionen Dosen des russischen Impfstoffs Sputnik V erwerben. Voraussetzung sei aber die Zulassung durch die Europäische Arzneimittelbehörde, sagte er am Donnerstag nach einem Gespräch mit dem russischen Gesundheitsminister Michail Muraschko in Moskau. Es wäre ein großer Erfolg, wenn das im Mai gelingt. Dann könnten im Juni, Juli und August jeweils 10 Millionen Dosen dieses Impfstoffes gekauft werden. Kretschmer geht davon aus, dass der russische Impfstoff in Sachsen eine große Zustimmung genießen wird. Kretschmer selbst will sich in der kommenden Woche mit dem Vakzin von Astrazenca impfen lassen. Er wolle ganz bewusst zeigen, dass dieser Impfstoff sicher ist, sagte er. (dpa)

300 Coronatests pro Woche in Walddorfhäslacher Testzentrum

11:59 Uhr Die Teststation in der Walddorfhäslacher Gemeindehalle wird rege angenommen. 300 Corona-Schnelltests pro Woche macht der Malteser Hilfsdienst, der bei der Teststation mit der Gemeinde kooperiert. Am 27. Februar ging die Station in Betrieb, seither wurden 2.200 Testungen bewältigt. Nur vier davon waren coronapositiv. Für die Organisatoren ist das ein »sehr gutes Ergebnis«. (pfi)

Campingplatzbetreiber klagen gegen Verbot von Dauercamping

11:28 Uhr Beim Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Mannheim ist Klage gegen das derzeit coronabedingt geltende Verbot von Dauercamping in Baden-Württemberg eingereicht worden. Dies bestätigte ein Sprecher des VGH am Donnerstag. Für die Klage haben sich nach Auskunft des Bundesverbands der Campingwirtschaft in Deutschland (BVCD) 14 Campingplatzbetreiber aus Baden-Württemberg zusammengeschlossen. Sie richten sich demnach gegen die Corona-Verordnung des Landes und das damit verbundene Verbot von Dauercamping. (dpa)

Sicher abschneiden": Ein ausgeklügeltes Hygienekonzept ermöglicht  entspannte Friseurbesuche, betont die   Friseur-Innung Reutli
Entsprechend der neuesten Corona-Verordnung müssen nun auch Kunden vor dem Friseurbesuch einen tagesaktuellen Test vorweisen. Foto: Ralph Koch/Steinhoff Haardesig
Entsprechend der neuesten Corona-Verordnung müssen nun auch Kunden vor dem Friseurbesuch einen tagesaktuellen Test vorweisen.
Foto: Ralph Koch/Steinhoff Haardesig

DOSB-Chef zur Bundesnotbremse: Jede Einschränkung tut weh

10:44 Uhr Der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Alfons Hörmann,  fürchtet durch die Bundesnotbremse in der Corona-Krise weitere schwere Folgen für den Sport. »Nach einem Jahr verordneter Bewegungslosigkeit tut jede neue Form von Einschränkung richtig weh«, sagte der Chef des DOSB vor der Entscheidung des Bundesrates über die Novellierung des Infektionsschutzgesetzes. »Gerade mit dem beginnenden Frühjahr wären beste Voraussetzungen für mehr gemeinsame Bewegung an der frischen Luft gegeben, die nun erst einmal vielfach ungenutzt bleiben werden«, sagte Hörmann. Infolge des Gesetzes dürfen die Menschen in Kreisen und Städten mit hohen Infektionszahlen ab 22.00 Uhr die eigene Wohnung oder das eigene Grundstück in der Regel nicht mehr verlassen. (dpa)

Baden-Württemberg: Ausgangsbeschränkung ab 22.00 Uhr

10:08 Uhr Baden-Württemberg will die Corona-Notbremse des Bundes komplett in Landesrecht umsetzen und auch die Ausgangsbeschränkungen erst um 22 Uhr beginnen lassen. »Das Gesetz wird eins zu eins umgesetzt«, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) am Donnerstag am Rande der Koalitionsverhandlungen mit der CDU in Stuttgart. Zunächst hatte das Land erwogen, die Ausgangsbeschränkungen in Landkreisen mit einer 7-Tage-Inzidenz von über 100 - darunter auch die Kreise Reutlingen und Tübingen - weiter von 21 Uhr abends bis 5.00 Uhr morgens gelten zu lassen. (dpa)

Handwerkskammer Reutlingen fordert mehr Testangebote

9:33 Uhr Die durch die Notbremse beschlossenen Einschränkungen, vor allem bei Friseurdienstleistungen, lösen laut Handwerkskammer Reutlingen bei vielen Salonbesitzern Ratlosigkeit und Sorgen aus. Für den Besuch beim Friseur muss neuerdings ein tagesaktueller negativer Covid-19-Schnelltest eines offiziellen Testzentrums vorgelegt werden. Doch gerade im ländlichen Raum ist das problematisch. »Daher wäre uns sehr daran gelegen, wenn Kreise, Gemeinden und Apotheken ihre Testangebote im Rahmen ihrer Möglichkeiten erweitern könnten«, sagt Joachim Eisert, Hauptgeschäftsführer der Kammer. (GEA)

Bad Urach hilft bei Vereinbarung von Impfterminen

8:52 Uhr Wer zu den momentan Impfberechtigten gehört und Hilfe bei der Impftermin-Vereinbarung benötigt, kann sich dienstags von 8 bis 12 Uhr telefonisch unter 07125 156123 an die Stadt Bad Urach wenden. Die Stadtverwaltung Bad Urach weist allerdings ausdrücklich darauf hin, dass sie selbst keinerlei Einfluss auf die Terminvergabe oder die Auswahl der verwendeten Impfstoffe hat und lediglich formal bei der Impftermin-Vereinbarung unterstützen kann. Die Vergabe von Terminen ist in erster Linie von der Verfügbarkeit der Impfstoffe abhängig. Weitere Infos gibt es auch unter impfen@bad-urach.de. (pm)

Handwerkspräsident: Beschäftigte sollen Tests machen müssen

8:13 Uhr Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer hat eine gesetzliche Verpflichtung für Beschäftigte gefordert, sich auf das Coronavirus testen zu lassen. Wollseifer sagte, es sei nicht einzusehen, dass Betriebsinhaber gesetzlich zu Testungsangeboten verpflichtet werden - während es Mitarbeitern überlassen bleibe zu entscheiden, ob sie sich testen lassen oder nicht. »Wenn es eine gesetzliche Verpflichtung gibt, dann muss diese gleichermaßen für Beschäftigte wie Betriebsinhaber gelten. Beschäftigte, die sich nicht testen lassen, verhalten sich unsolidarisch und gefährden mit ihrem Verhalten ihre Kolleginnen und Kollegen wie auch ihre Kunden.« (dpa)

Kommentar zur Bundes-Notbremse

7:44 Uhr Regierungsvertreter wie der Bundesgesundheitsminister bezeichnen die Notbremse als angemessen, verhältnismäßig und geeignet, um Kontakte zwischen den Menschen weiterhin zu reduzieren. Sie seien dennoch schlecht begründet, kommentiert Politik-Redakteur Jürgen Rahmig. (GEA)

Die aktuellen Zahlen der Johns Hopkins Universität

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 3.222.888 (gestern: 3.198.534) Menschen mit dem Coronavirus infiziert, 80.938 (80.680) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 2.852.890 (2.831.440 ) gelten als wieder genesen. (GEA)

Mittwoch, 21. April

Klinischer Studienstart mit neuem Antikörper gegen Sars-CoV-2 in Tübingen 

19 Uhr Wirksame Medikamente gegen COVID-19 sind in der aktuellen Coronavirus-Pandemie nach wie vor rar. Einen vielversprechenden Ansatz verfolgt das Braunschweiger Biotechnologieunternehmen Corat Therapeutics GmbH. Dieses hat gemeinsam mit der Klinischen Kooperationseinheit (KKE) Translationale Immunologie des Universitätsklinikums und der Medizinischen Fakultät sowie der Abteilung für Immunologie der Universität Tübingen einen monoklonalen Antikörper gegen das so genannte Spike-Protein von Sars-CoV-2 entwickelt, teilte die Iniklinik mit. Die behördliche Genehmigung durch das Paul-Ehrlich-Institut sowie die Ethikkommission erfolgte in den vergangenen Tagen und die klinische Phase-I Studie hat in Tübingen bereits begonnen. Der nun in der Erprobung befindliche Antikörper wird, anders als der Antikörper, den Bundesgesundheitsminister Jens Spahn vor Monaten erworben hat, nicht in einem frühen Krankheitsstadium gegeben, sondern soll bereits schwerer erkrankten Patienten helfen. (pm)

Land berät am Donnerstag über Notbremse

18:18 Uhr Nach dem heutigen Beschluss der Corona-Notbremse im Bundestag bleibt das weitere Vorgehen in Baden-Württemberg unklar. Zwar ist die Entscheidung über die endgültige Verordnung im Land noch nicht gefallen, "aber tendenziell wollen wir härtere Maßnahmen angesichts der aktuellen Infektionslage", sagte Regierungssprecher Arne Braun auf GEA-Anfrage. Am Donnerstag soll nun geprüft werden, "inwieweit es synchron mit unserer Verordnung ist", sagte Braun. Dafür treffen sich die Mitglieder des Staatsministeriums. (stan)

81 Neuinfektionen im Kreis Tübingen

17:38 Uhr Das Tübinger Landratsamt meldet für heute 81 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Tübingen seit Beginn der Pandemie auf 7.832. Bei den Neuinfektionen handelt es sich hauptsächlich um familiäre Häufungen und Einzelfälle, die auch Schulen und Kindergärten betreffen. An einigen Schulen gab es Folgefälle in bereits betroffenen Klassen. Es sind insgesamt sechs Kindergärten neu betroffen. In vier Einrichtungen sind die Gruppen mit einer Quarantäne belegt worden. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Tübingen sinkt nach Angaben des Landesgesundheitsamtes auf 181,5. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus bleibt bei auf 170. Angaben über die Zahl der Genesenen macht das Landratsamt jeden Freitag. (pm)

173 neue Corona-Fälle im Kreis Reutlingen

17:31 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet für heute 173 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Reutlingen seit Beginn der Pandemie auf 11.620. Von den Neuinfizierten waren 75 Kontaktpersonen. Von Einzelfällen betroffen sind 15 Betriebe, vier Schulen und zwei Asylunterkünfte in Reutlingen. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen steigt nach Angaben des Landesgesundheitsamts auf 192,3. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus steigt um 1 auf 254. Mittlerweile sind 10.489 Personen wieder von ihrer Erkrankung genesen, das entspricht 92,28 Prozent aller positiv Getesteten (Tote nicht eingerechnet). Demnach sind im Kreis Reutlingen aktuell noch 877 aktive Covid-19-Fälle bekannt. (pm)

Corona-Inzidenz schwankt leicht - Höchstwerte bei Kindern

17:16 Uhr Nach einem raschen Anstieg hat sich die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz in den vergangen Tagen nur noch wenig geändert. Die am Mittwoch vom Robert Koch-Institut (RKI) gemeldete Zahl der Infektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen lag bei 160,1 und damit genauso hoch wie am vergangenen Donnerstag. Zuvor war die Inzidenz insbesondere bei Kindern und Jugendlichen stark gestiegen. Bei ihnen meldete das RKI für die vergangene Woche die höchsten Werte seit Pandemiebeginn. 

So war die Sieben-Tage-Inzidenz von Kindern im Alter von 5 bis 9 Jahren in der vergangenen Woche auf einen bisherigen Rekordwert von 185 geklettert, wie das RKI in seinem Lagebericht vom Dienstagabend mitteilte. Auch in den Altersgruppen 10 bis 14 und 15 bis 19 wurden demnach mit 205 und 271 jeweils Höchstwerte erreicht. Ob dazu auch vermehrte Schnelltests etwa in Schulen beitrugen, war zunächst nicht ersichtlich. (dpa)

Finalturnier um Basketball-Pokal wird Mitte Mai nachgeholt

16:58 Uhr Das Finalturnier um den BBL-Pokal wird am 15. und 16. Mai in München nachgeholt. Das gab die Basketball-Bundesliga am Donnerstag bekannt. Die Endrunde mit den vier Teams BG Göttingen, Alba Berlin, Bayern München und ratiopharm Ulm musste am vergangenen Wochenende wegen zweier Coronafälle bei den Göttingern kurzfristig abgesagt werden. Die beiden Halbfinal-Paarungen bleiben am 15. Mai unverändert: ratiopharm Ulm spielt gegen Bayern München, die BG Göttingen gegen Alba Berlin. »Wir blicken positiv auf Mitte Mai und hoffen auf das Beste«, sagte BBL-Geschäftsführer Stefan Holz. (dpa)

Bundestag beschließt bundeseinheitliche Corona-Notbremse

16:10 Uhr Der Bundestag hat am Mittwoch eine bundeseinheitliche Notbremse gegen die dritte Corona-Welle beschlossen. Mit der entsprechenden Änderung des Infektionsschutzgesetzes rücken Ausgangsbeschränkungen ab 22 Uhr und weitere Schritte zur Vermeidung von Kontakten näher. In namentlicher Abstimmung votierten 342 Abgeordnete für das Gesetz. Es gab 250 Nein-Stimmen und 64 Enthaltungen. Zuvor hatten in zweiter Lesung die Fraktionen von Union und SPD dafür gestimmt. AfD, FDP und Linke stimmten gegen das Gesetz. Die Grünen hatten sich enthalten. Die Notbremse soll bundesweit verbindliche Regeln für schärfere Corona-Gegenmaßnahmen festlegen. (dpa)

Einkaufsmöglichkeit für Geimpfte: Schnellere Kontrolle mit Tübinger Tagesticket

15:46 Uhr Die Allgemeinverfügung zur Eindämmung des Corona-Virus vom 19. April 2021 erlaubt Geimpften, ohne Tagesticket in Tübingen einzukaufen. Um die Kontrollen im Einzelhandel zu vereinfachen, bittet die Stadtverwaltung aber alle Geimpften, sich vor dem Einkaufsbummel doch ein Tagesticket zu holen. Das geht ganz einfach an einer der neun Teststationen im Stadtgebiet: Wer dort seinen Impfpass vorzeigt, erhält ohne Schnelltest ein Tagesticket. (pm)

Land stellt Zweitimpfungen des Krankenhauspersonals sicher

15:41 Uhr Die Zweitimpfungen des Klinikpersonals im Alter von unter 60 Jahren mit dem Biontech-Impfstoff werden vom Land Baden-Württemberg sichergestellt. Der Impfstoff von Biontech wird den Kliniken rechtzeitig zur Verfügung gestellt, so dass die vorgeschriebenen Abstände zwischen Erst- und Zweitimpfung eingehalten werden können. Dies teilte Gesundheitsminister Manne Lucha am Mittwoch in Stuttgart mit. (pm)

Corona-Ausbruch im Stuttgarter Gefängnis: Gefangene und Wärter getestet

15:32 Uhr Wegen mehrerer Corona-Infektionen in der Justizvollzugsanstalt Stuttgart sind massenweise Gefangene und Bedienstete getestet worden. Das bestätigte Anstaltsleiter Matthias Nagel am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart.

Engstinger spendet drei in der Pandemie gewachsene Zöpfe für den guten Zweck

14:44 Uhr  Im Fernsehen, im Internet, in sozialen Netzwerken haben die Menschen im vergangenen Jahr ihre Lockdown-Matte zur Schau gestellt. Und genau so häufig haben sie später mitgeteilt, dass sie einen Termin beim Friseur hatten und die frisch gekürzte Haarpracht in die Kamera gehalten. Der Engstinger Yannick von der Dellen hat sein Haupthaar ebenfalls wachsen lassen, auch noch nachdem die Salons wieder öffnen durften. Seinen Friseurbesuch will er nun aber auch öffentlich machen, denn der gilt nicht nur der kosmetischen Verschönerung, sondern dem guten Zweck. Der 31-Jährige spendet seine Haare. (GEA)

Demonstration gegen  Corona-Beschränkungen
Zahlreiche Menschen protestieren vor dem Brandenburger Tor gegen die Corona-Beschränkungen und die Änderung des Infektionsschutzgesetzes. Foto: Jörg Carstensen/dpa
Zahlreiche Menschen protestieren vor dem Brandenburger Tor gegen die Corona-Beschränkungen und die Änderung des Infektionsschutzgesetzes. Foto: Jörg Carstensen/dpa

Heftiger Schlagabtausch über Corona-Notbremse im Bundestag

13:34 Uhr Die geplante Corona-Notbremse mit verbindlichen Regeln für den Kampf gegen die dritte Welle der Pandemie in ganz Deutschland hat im Bundestag zu einem heftigen Schlagabtausch geführt. Die Opposition kritisierte am Mittwoch vor der entscheidenden Abstimmung im Plenum unter anderem erhebliche Grundrechtseinschränkungen. Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) verteidigte die Neuregelungen, die zu mehr Verständlichkeit und größerer Unterstützung bei den Bürgern beitragen sollten. Mit den Änderungen des Infektionsschutzgesetzes soll sich an diesem Donnerstag auch noch der Bundesrat befassen. (dpa)

Polizei löst Demo von Corona-Kritikern in Berlin auf

12:56 Uhr Die Polizei löst den Protest von Corona-Kritikern in der Hauptstadt jetzt auf. Von der Demonstration auf der Straße des 17. Juni mit mehr als 8.000 Teilnehmern gehe eine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit aus, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Es gebe fortwährende und flächendeckende Verstöße gegen den Infektionsschutz. Anlass des Protests waren die Beratungen des Bundestags über das geänderte Infektionsschutzgesetz. Mindestabstände seien immer wieder missachtet worden, zudem sei oft kein Mund-Nasen-Schutz getragen worden. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot von rund 2.200 Beamten im Einsatz. Das Reichstagsgebäude sowie das Brandenburger Tor sind weiträumig abgesperrt. (dpa)

KSC zurück auf dem Platz: Offen für Quarantäne-Training

12:14 Uhr Nach zweiwöchiger Quarantäne wegen mehrerer Corona-Fälle haben die Profis des Karlsruher SC am Mittwoch wieder das Training aufgenommen. Zuvor waren sämtliche am Dienstag durchgeführten PCR-Tests sowie die am Mittwochmorgen vor der Einheit abgenommenen Schnelltests negativ ausgefallen, wie der badische Fußball-Zweitligist auf Nachfrage mitteilte. Nur die beiden während der häuslichen Isolation nachträglich positiv getesteten Spieler müssen noch bis 25. beziehungsweise 26. April in Quarantäne bleiben. Die Vorbereitung auf die Partie gegen die Würzburger Kickers am Freitag (18.30 Uhr/Sky) soll so ablaufen wie die auf die bisherigen Heimspiele der Saison. (dpa)

Tübinger erforschen Chinin als mögliche Therapieoption bei Covid-19

11:30 Uhr Ein Forscherteam der Universitätskliniken Tübingen und Erlangen-Nürnberg ist mit einem vielversprechenden Ansatz einer Therapieoption für COVID-19 auf der Spur. Das aus dem tropischen Cinchona-Baum gewonnene Alkaloid Chinin stellte sich als antiviral wirksame Substanz in verschiedenen menschlichen Zellkultursystemen heraus. (pm)

Corona-Warn-App 2.0 mit Check-in-Funktion veröffentlicht

11:10 Uhr Die offizielle Corona-Warn-App des Bundes ist um eine Check-in-Funktion erweitert worden. Die neue Version 2.0 wurde am Mittwoch im App-Store von Apple und dem Play-Store von Google veröffentlicht. Mit der neuen Funktion sollen vor allem risikoreiche Begegnungen von Menschen in Innenräumen besser erfasst werden. (dpa)

Karlsruhe weist Eilantrag zum EU-Wiederaufbaufonds ab

10:31 Uhr Der Weg für die letzte Unterschrift unter die Pläne der EU für das Milliarden schwere Finanzierungsystem wegen der Corona-Pandemie ist frei. Das Bundesverfassungsgericht weist einen Eilantrag ab. (dpa)

Mobiles Team hat 96 Pfullinger geimpft: Impfen im 3-Minuten-Takt

10 Uhr Statt bisher im 5-Minuten-Takt sind am vergangenen Samstag insgesamt 96 Pfullinger Bürger, die über 80 Jahre alt sind, zum ersten Mal im 3-Minuten-Takt von Mitarbeitern des mobilen Impfteams des Landkreises in der Schönberghalle gegen Corona geimpft worden. Unterstützt wurde das Team durch Mitglieder des Ortsvereins Pfullingen des Deutschen Roten Kreuzes sowie durch Dr.med. Stefanie Grözinger, einer in Pfullingen niedergelassenen Ärztin, die die Aufklärungsgespräche und die Betreuung der Geimpften übernahm. Das teilt die Stadtverwaltung mit. (pm)

Nachhilfeschulen leiden unter Corona

9:24 Uhr Einkommenseinbußen bei den Eltern, null Bock auf weiteren Online-Unterricht bei den Kindern - die Nachhilfeschulen haben in der Corona-Krise einen schweren Stand. Bereits jetzt haben drei Prozent der vor der Corona-Krise noch 4000 Nachhilfeschulen aufgegeben, sagt Cornelia Sussieck, Vorsitzende des Bundesverbandes Nachhilfe- und Nachmittagsschulen. (dpa)

Rätseln um Freiburgs niedrige Corona-Zahlen

7:16 Uhr Freiburg und seine Umgebung schneiden derzeit bei den Corona-Zahlen in Baden-Württemberg am besten ab - trotz der Nähe zum Hochinzidenzgebiet Frankreich. Über die Gründe dafür könne man nur mutmaßen, teilte die Stadt Freiburg auf dpa-Anfrage hin mit. Möglicherweise liege es an der Wirtschaftsstruktur. »Freiburg hat wenig produzierendes Gewerbe, so dass die Menschen eher in Branchen arbeiten, in denen Homeoffice besser möglich ist«, hieß es. Auch die hohe Akademisierung in Freiburg als Uni- und Forschungsstadt könne eine Rolle spielen. Die Verwaltung kommuniziere außerdem intensiv über die Maßnahmen, etwa mit Hilfe der sozialen Medien und digitaler Corona-Sprechstunden. Weniger getestet als anderswo werde nicht, hieß es. (dpa)

Coronatests für Reutlinger Busfahrer

7:02 Uhr Die Reutlinger Stadtverkehrsgesellschaft (RSV) erweitert Schutzmaßnahmen vor Infektionen und verweist auf eine Studie, laut der Buspassagiere sicher sind. (pm)

Die aktuellen Zahlen der Johns Hopkins Universität

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 3.198.534 (gestern: 3.167.137) Menschen mit dem Coronavirus infiziert, 80.680 (80.353) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 2.831.440 (2.797.760) gelten als wieder genesen. (GEA)

Dienstag, 20. April

Streaming-Plattformen wachsen um mehr als 30 Prozent

19 Uhr Boom im Corona-Jahr: Streaming-Dienste wie Netflix oder Amazon Prime Video werden in deutschen Wohnzimmern immer beliebter. Der Umsatz mit den Abos der Video-on-Demand-Plattformen in Deutschland habe im vergangenen Jahr um 32 Prozent auf 1,57 Milliarden Euro zugelegt, heißt es in einer am Dienstag vorgelegten Studie im Auftrag der Filmförderungsanstalt (FAA). Streaming-Dienste haben demnach einen Anteil von 60 Prozent an den den häuslichen Videoangeboten, gefolgt DVD/Blue Ray mit einem Anteil von 20 Prozent und dem Einzelabruf von Filmen oder Serien mit elf Prozent. (dpa)

EU-Behörde gibt grünes Licht für Johnson & Johnson-Impfstoff

18:29 Uhr Die EU-Arzneimittelbehörde (EMA) hat nach einer erneuten Überprüfung grünes Licht für den Corona-Impfstoff des US-Herstellers Johnson & Johnson gegeben. Jedoch könne er tatsächlich in sehr seltenen Fällen Blutgerinnsel auslösen, teilte die EMA in Amsterdam mit. Die Behörde hält aber daran fest, dass die Vorzüge, Covid-19 zu verhindern, höher zu bewerten seien als Risiken von Nebenwirkungen. Das Präparat soll auch in Deutschland eingesetzt werden und die Impfungen beschleunigen. (dpa)

126 neue Corona-Fälle im Kreis Reutlingen

17:53 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet für heute 126 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Reutlingen seit Beginn der Pandemie auf 11.447. Von den Neuinfizierten waren 52 Fälle waren als Kontaktpersonen bekannt. In 14 Betrieben lagen Einzelfälle vor. Zudem sind 2 Schulen in Reutlingen betroffen. Außerdem sind 3 Einrichtungen der Eingliederungshilfe und ein Pflegeheim mit einzelnen Fällen betroffen. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen steigt nach Angaben des Landesgesundheitsamts auf 151,9. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus sbleibt unverändert bei 253. Mittlerweile sind 10.413 Personen wieder von ihrer Erkrankung genesen, das entspricht 93,49 Prozent aller positiv Getesteten (Tote nicht eingerechnet). Demnach sind im Kreis Reutlingen aktuell noch 781 aktive Covid-19-Fälle bekannt. (pm)

81 neue Infektionen im Kreis Tübingen

17:26 Uhr Das Tübinger Landratsamt meldet für heute 81 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Tübingen seit Beginn der Pandemie auf 7.751. Bei den Neuinfektionen handelt es sich um Kontaktpersonen bekannter Fälle und um viele neue Einzelfälle, teils ohne bekannte Infektionsquelle. Darüber hinaus gibt es familiäre Häufungen. Es sind sieben Kindergärten betroffen und an mehreren Schulen gibt es Einzelfälle. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Tübingen steigt nach Angaben des Landesgesundheitsamts auf 182,8. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus liegt weiterhin bei 170. Angaben über die Zahl der Genesenen macht das Landratsamt jeden Freitag. (pm)

Atriva Therapeutics aus Tübingen sucht Wirkstoff zur Behandlung von Covid-Patienten

16:50 Uhr Die Wissenschaft sucht nach Wirkstoffen, die Patienten vor einem schweren Verlauf einer Corona-Erkrankung bewahren. Atriva Therapeutics aus Tübingen hat soeben eine klinische Studie unter Leitung der Charité in Berlin gestartet. »Das Ziel ist, dass Patienten gar nicht auf die Intensivstation müssen«, sagt Firmengründer Oliver Planz. Auch in Spanien, Indien und Südafrika will man Studien beginnen. Der Wirkstoff könnte auch bei anderen Virus-Erkrankungen zum Einsatz kommen. Atriva besitzt elf Patentfamilien, die bis 2041 gelten. (jk)

EU-Behörde gibt grünes Licht für Johnson-Impfstoff

16:39 Uhr Der Corona-Impfstoff des US-Herstellers Johnson & Johnson kann in der EU nach Prüfung der EU-Arzneimittelbehörde (EMA) uneingeschränkt verwendet werden. Der Wirkstoff könne in sehr seltenen Fällen Blutgerinnsel auslösen, teilte die EMA am Dienstag in Amsterdam mit. (dpa)

Südtirol will Gastronomie innen mit Corona-Pass erlauben

16:01 Uhr Impfnachweise oder Negativ-Tests sollen ab nächster Woche in Südtirol Restaurantbesuche ermöglichen. Die Umsetzung dieser Pläne wird nicht zuletzt von der Infektionslage abhängen. (dpa)

Impfpriorisierung für Astrazeneca in Sachsen aufgehoben

15:28 Uhr Die Impfpriorisierung für Astrazeneca ist in Sachsens Hausarztpraxen komplett aufgehoben worden. Wer will, kann sich dort ab sofort mit dem Impfstoff impfen lassen - unter bestimmten Bedingungen. (dpa)

Bundesweit knapp 5000 Covid-19-Fälle auf Intensivstationen

14:32 Uhr Die Zahl der Schwerkranken mit Covid-19 auf deutschen Intensivstationen nähert sich der Marke von 5000. Den Kliniken bundesweit werden nun 4966 solche Fälle behandelt, das sind 34 mehr als am Vortag, wie aus dem Tagesreport des Robert Koch-Instituts (RKI) mit Daten des Divi-Intensivregisters vom Dienstag hervorgeht. So hoch war die Auslastung zuletzt Mitte Januar. (dpa)

VfB-Profis Kaminski, Gonzalez und Egloff in Quarantäne

14:28 Uhr Drei Spieler des Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart haben sich als Kontaktpersonen vorsorglich in Quarantäne begeben müssen. Verteidiger Marcin Kaminski müsse sich aufgrund eines positiven Corona-Falls in der Kita seines Kindes wahrscheinlich für zwei Wochen isolieren, teilte der VfB am Dienstag mit. Zudem sind die beiden verletzten Nicolas Gonzalez und Lilian Egloff, die von der Mannschaft getrennt waren, aufgrund eines Corona-Falls in der Reha-Gruppe betroffen. (dpa)

Sterbefallzahlen Anfang April etwa im Schnitt der Vorjahre

13:37 Uhr Die Sterbefallzahlen in Deutschland lagen in der 14. Kalenderwoche (5. bis 11. April) etwa auf dem Niveau der vergangenen Jahre. Insgesamt starben in dem Zeitraum 19 018 Menschen, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. »Diese Zahl liegt im Bereich des Durchschnitts der Jahre 2017 bis 2020 für diese Kalenderwoche (minus 82 Fälle)«, hieß es. Ein Vergleich der Todesfälle mit der Zahl der beim Robert Koch-Institut (RKI) gemeldeten Corona-Sterbefälle ist aktuell bis einschließlich der zwölften Kalenderwoche möglich. In dieser dritten Märzwoche (22. bis 28. März) gab es laut dem RKI 1033 Todesfälle durch das Coronavirus, 34 mehr als in der Vorwoche. Die gesamten Sterbefallzahlen lagen laut den Angabe in der 12. Kalenderwoche aber immer noch acht Prozent (1547 Fälle) unter dem Schnitt der vier Vorjahre. (dpa)

Jeder Fünfte mit erster Corona-Impfung

12:50 Uhr Ende 2020 begannen die Corona-Impfungen, inzwischen haben rund 20 Prozent der etwa 83 Millionen Menschen in Deutschland mindestens eine Dosis bekommen. Etwa jeder Fünfte also, Tendenz steigend. Auf der anderen Seite sind viele Millionen Menschen noch gänzlich ungeschützt, den zweiten der für den vollen Schutz nötigen Impftermine hatten bisher laut Statistik des Robert Koch-Instituts (RKI) erst etwa 7 Prozent der Bevölkerung. Ebnet Deutschlands Impfkampagne dennoch schon den Weg aus der Pandemie? (dpa)

NRW meldet unvollständige Corona-Zahlen ans RKI

12:08 Uhr Die RKI-Zahlen am Dienstagmorgen müssen möglicherweise korrigiert werden. Wegen technischer Probleme fehlen Werte aus NRW - Köln, Düsseldorf oder Duisburg hatten keinen einzigen neuen Fall gemeldet. (dpa)

Hunderte Millionen Euro für Forschung bei Curevac in Tübingen

11:23 Uhr Das Bundesforschungsministerium investiert in den Jahren 2020 und 2021 nach eigenen Angaben fast 1,6 Milliarden Euro in die Forschung zu Covid-19. Davon gehen rund 627 Millionen Euro an die Impfstoff-Hersteller Biontech in Mainz und Curevac in Tübingen. Im Jahr 2020 gab der Bund fast 2,9 Milliarden Euro für die Bereiche Gesundheitsforschung und -wirtschaft aus, davon 2,6 Milliarden Euro über das Forschungsministerium. Das Geld für die Corona-Forschung stellt der Bund einem Ministeriumssprecher zufolge zusätzlich zu diesen laufenden Ausgaben zur Verfügung. (dpa)

Schülern gehen täglich drei Stunden Lernzeit verloren

10:44 Uhr Kinder und Jugendliche verwenden einer Umfrage zufolge in der Pandemie mehr Zeit am Handy oder mit Computerspielen als für die Schule. Das Ifo-Institut sieht die Schuld bei der Politik. (dpa)

Heute GEA-Telefonaktion rund um die Corona-Impfung

9:57 Uhr  Inzwischen sind in Deutschland vier Impfstoffe gegen das Coronavirus zugelassen. »Die Impfungen bieten einen sehr guten Schutz vor schweren Covid-19-Erkrankungen«, so die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, deren Experten am heutigen Dienstag, 20. April, zum Thema Corona-Impfen Rede und Antwort stehen. (GEA)

Bürger gaben wegen Corona im Schnitt 1.250 Euro weniger aus

9:05 Uhr Die Verbraucher in Deutschland haben im Coronajahr 2020 nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) im Durchschnitt mindestens 1.250 Euro weniger für den privaten Konsum ausgegeben als im Jahr vor der Krise. In der Summe entspreche das einem Rückgang der Konsumausgaben um 116 Milliarden Euro, heißt es in einer Untersuchung des arbeitgebernahen Forschungsinstituts. (dpa)

Nachwuchs-Handballer müssen wegen der Pandemie-Lage warten

8:32 Uhr Die Nachwuchs-Handballer in Baden-Württemberg schauen wieder in die Röhre. Nach dem Abbruch der Saison 2020/21 lag die große Hoffnung auf der Qualifikationsrunde für die Saison 2021/22. Nun aber lässt die aktuelle Pandemie-Lage – ebenso wie vor einem Jahr – keine Qualifikationsspiele zu. Zu diesem Schluss kamen die Spieltechniker der drei Landesverbände Badischer Handball-Verband (BHV), Südbadischer Handballverband (SHV) und Handballverband Württemberg (HVW) sowie Handball Baden-Württemberg (HBW) nach interner Rücksprache mit den zuständigen Gremien. (GEA)

Intensivmediziner fordern: Harter Lockdown und mehr Geld für Pfleger

7:41 Uhr Treffen mit Familie und Freunden während der Osterfeiertage hinterlassen ihre Spuren in den peu à peu in steigenden Zahlen bei den Corona-Intensiv-Patienten. Ein Experte fordert härtere Schritte - und mehr Gehalt für die stark belasteten Pflegerinnen und Pfleger. (dpa)

Die aktuellen Zahlen der Johns Hopkins Universität

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 3.167.137 (gestern: 3.155.522) Menschen mit dem Coronavirus infiziert, 80.353 (80.052) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 2.797.760 (2.795.080) gelten als wieder genesen. (GEA)

Montag, 19. April

Tübinger Modellversuch läuft vorerst ohne Befristung weiter

19 Uhr Das Land Baden-Württemberg hat der Universitätsstadt Tübingen die Erlaubnis zur Fortführung des Modellversuchs »Öffnen mit Sicherheit« ohne Befristung auf ein Enddatum erteilt. Anstelle einer Frist soll der Modellversuch unterbrochen werden, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz in der Stadt Tübingen an drei Tagen in Folge über 100 liegt, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. Am 16. April lag sie bei 86,3 und damit deutlich unter der Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Tübingen (150,4 am 16. April) und in Baden-Württemberg (168,4 am 16. April). 

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff
Am Dienstag wollte die Landesregierung auf einer Pressekonferenz eigentlich Bilanz ziehen zu fünf Jahren Regierungsarbeit in Sachsen-Anhalt. Nun musste der Termin wegen Haseloffs Quarantäne verschoben werden. Foto: Peter Gercke/dpa-Zentralbild/dpa
Am Dienstag wollte die Landesregierung auf einer Pressekonferenz eigentlich Bilanz ziehen zu fünf Jahren Regierungsarbeit in Sachsen-Anhalt. Nun musste der Termin wegen Haseloffs Quarantäne verschoben werden. Foto: Peter Gercke/dpa-Zentralbild/dpa

»Nach der Genehmigung des Landes kommt es jetzt darauf an, ob die geplante Bundesnotbremse erlaubt, unseren Versuch fortzuführen«, sagt Oberbürgermeister Boris Palmer in der Mitteilung der Stadt. Bei einer Videokonferenz des Städtetags mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am heutigen Montag hat der Tübinger OB gemeinsam mit seinen Kollegen Markus Lewe aus Münster und Claus Ruhe Madsen aus Rostock dafür geworben, dass erfolgreiche Modellversuche fortgesetzt werden dürfen. (pm)

45 Neuinfektionen im Kreis Tübingen

18:37 Uhr Das Tübinger Landratsamt meldet für heute 45 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Tübingen seit Beginn der Pandemie auf 7.670. Bei den Neuinfektionen handelt es sich hauptsächlich um Kontaktpersonen bekannter Fälle und um neue Einzelfälle, teils ohne bekannte Infektionsquelle. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Tübingen steigt nach Angaben des Landesgesundheitsamtes auf 171,9. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus steigt um 1 auf 170. Die verstorbene Person waren Mitte 60 Jahre alt. Angaben über die Zahl der Genesenen macht das Landratsamt jeden Freitag. (pm)

7 neue Corona-Fälle im Kreis Reutlingen

18:04 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet für heute 7 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Reutlingen seit Beginn der Pandemie auf 11.321 . Von den Neuinfizierten waren 4 Kontaktpersonen. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen sinkt nach Angaben des Landesgesundheitsamts auf 141,1. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus steigt um 1 auf 253. Mittlerweile sind 10.347 Personen wieder von ihrer Erkrankung genesen, das entspricht 93,49 Prozent aller positiv Getesteten (Tote nicht eingerechnet). Demnach sind im Kreis Reutlingen aktuell noch 721 aktive Covid-19-Fälle bekannt. (pm)

Prozesstermine in Stuttgart platzen wegen Virus-Ausbruch im Gefängnis

17:29 Uhr Mehrere Corona-Fälle in der JVA Stuttgart haben den Justizbetrieb streckenweise lahmgelegt. Bis vorerst Mittwoch wurde ein Aufnahmestopp verhängt, teilte ein Sprecher des Justizministeriums am Montag mit. Neuzugänge würden auf andere Gefängnisse verteilt, Verlegungen ausgesetzt. Der Sprecher bestätigte drei nachgewiesene Corona-Infektionen in Stuttgart-Stammheim - eine bei einer Bediensteten und zwei bei Gefangenen. Die Infektion der Mitarbeiterin steht den Angaben zufolge nicht im Zusammenhang mit den anderen Positivfällen. Wo und wie sich die Gefangenen angesteckt haben, ist noch unklar. Am Mittwoch sollen rund 100 Gefangene und etwa 100 Mitarbeiter getestet werden. (dpa)

Hunderte Dosen Astrazeneca landen täglich im Müll

16:53 Uhr In der Region Stockholm müssen nach Angaben eines Chefarztes jeden Tag Hunderte Dosen des Astrazeneca-Impfstoffs weggeworfen werden, weil die Leute sich weigern, damit geimpft zu werden. Nachdem in Zusammenhang mit dem Impfstoff des schwedisch-britischen Herstellers Astrazeneca einige Fälle von Blutgerinnsel aufgetreten sind, wird der Wirkstoff in Schweden nur noch an die über 65-Jährigen verabreicht. (dpa)

Baden-Württemberg weiterhin beliebter Investitionsstandort

15:47 Uhr Baden-Württemberg bleibt bei Unternehmen aus dem Ausland auch während der Coronakrise ein beliebter Investitionsstandort, das teilt das Wirtschaftsministerium in einer Pressemitteilung mit. Nach Angaben der landeseigenen Standortförderungsagentur Baden-Württemberg International (BW_i) zog der deutsche Südwesten im vergangenen Jahr 398 ausländische Ansiedlungsprojekte an und lag damit deutlich über dem Niveau des Jahres 2019 (365 Projekte). Insgesamt sind laut Wirtschaftsministerium aktuell rund 5.800 internationale Unternehmen in Baden-Württemberg ansässig. Bezogen auf die für ausländische Investoren attraktivsten Branchen liegt der Maschinenbau mit 57 Projekten in Führung, gefolgt von der Informations- und Telekommunikationstechnologie (56) und der Gesundheitswirtschaft (46). (pm)

Curevac: Schnell-Prüfverfahren für Impfstoff in der Schweiz

15:11 Uhr Das Tübinger Biotech-Unternehmen Curevac hat ein Schnell-Prüfverfahren für seinen Impfstoffkandidaten CVnCoV in der Schweiz eingereicht. Der Zulassungsantrag sei bei Swissmedic eingereicht worden, der Schweizerischen Zulassungs- und Aufsichtsbehörde für Arzneimittel und Medizinprodukte und damit auch für Impfstoffe. Dies teilte Curevac am Montag in Tübingen mit. Swissmedic werde die Daten mit Blick auf eine mögliche Marktzulassung in der Schweiz prüfen. Durch dieses Verfahren kann die Zeit bis zur Genehmigung verkürzt werden. (dpa)

Luca-App startet am 23. April im Kreis Sigmaringen

14:26 Uhr Am kommenden Freitag, 23. April startet im Landkreis Sigmaringen die Luca-App. Das teilt die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung mit. Veranstalter und Bürger aus dem Landkreis können die kostenlose App jetzt schon herunterladen und einrichten. Am Freitag wird dann die Verbindung zum Gesundheitsamt freigeschaltet. Diese wird aber nur aktiviert, wenn der Nutzer selbst sie freigibt, so die Stadtverwaltung. Über die Luca-App sollen die Kontakte, die ein mit dem Coronavirus infizierter Mensch in seinem ansteckenden Zeitraum hatte, einfacher und schneller nachvollzogen werden können. Die digitale Kontaktnachverfolgung soll damit sicherer und effizienter werden. (pm)

RKI-Präsident Wieler: Können Corona nicht ausrotten

13:54 Uhr Die Menschheit muss sich nach Ansicht des Präsidenten des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, auf ein dauerhaftes Leben mit Corona einstellen. »Ein Virus, das eine Menge Tierarten infizieren kann, das lässt sich nicht ausrotten«, sagte Wieler am Montag anlässlich des 127. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin in Stuttgart. Generell müsse man Tierhaltung und Tierhandel in den Griff kriegen, sagte der Tierarzt mit Blick auf die Ausbreitung von Krankheiten. Gerade der illegale Tierhandel sei ein Problem. (dpa)

Deutsche Athleten sollen vor Olympia in Tokio geimpft werden

13:25 Uhr ür alle deutschen Olympia-Teilnehmer soll es vor den Sommerspielen in Tokio eine Corona-Impfung geben. »Die Olympioniken sollen rechtzeitig vor den Olympischen Spielen geimpft werden«, sagte der Sprecher des Bundesinnenministeriums, Steve Alter, der Deutschen Presse-Agentur. »Im Moment gehen wir davon aus, dass wir das im Rahmen des Impf-Fortschritts gewährleisten können«, fügte Alter hinzu. (dpa)

Sachsen-Anhalt: Ministerpräsident Haseloff in Quarantäne

12:56 Uhr Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) befindet sich vorsorglich in Quarantäne. In seinem erweiterten Umfeld habe es vermutlich zwei Corona-Fälle gegeben, sagte Regierungssprecher Matthias Schuppe. Der Ministerpräsident sei zuletzt am Sonntag negativ getestet worden. Es würden jedoch mehrere Tage abgewartet bis zu einem neuerlichen Test, der endgültige Sicherheit bringen soll. Damit müsse eine für Dienstag angekündigte Pressekonferenz verschoben werden, bei der die Landesregierung eine Bilanz ihrer fünfjährigen Arbeit ziehen wollte. Es werde nach einem neuen Termin gesucht, sagte Schuppe. (dpa)

Einigung zu Notbremse: Ausgangsbeschränkungen erst ab 22 Uhr

12:20 Uhr Die bundesweiten Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie sollen nun doch etwas weniger streng ausfallen als ursprünglich geplant. Das teilten Abgeordnete von SPD und Union nach Beratungen über das neue Gesetzes zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite mit. Nächtliche Ausgangsbeschränkungen soll es demnach zwischen 22 Uhr und 5 Uhr geben. Joggen und Spaziergänge sollen bis Mitternacht erlaubt sein. Im Einzelhandel soll das Abholen bestellter Waren (Click & Collect) auch bei hohen Infektionszahlen weiterhin möglich sein.

Für Schulen wäre, wenn das Gesetz so vom Bundestag beschlossen wird, Distanzunterricht ab einem Inzidenzwert von 165 verpflichtend. Im ursprünglichen Entwurf war hier ein Schwellenwert von 200 genannt worden. Für Kinder im Alter bis 14 Jahren soll Sport in Gruppen weiter möglich sein. Arbeitgeber müssen zwei Corona-Tests pro Woche bereitstellen. Alle Regelungen sind erst einmal befristet - bis zum 30. Juni. (dpa)

Traditionsfeste auf der Alb fallen erneut aus

11:59 Uhr Das Maifest in Bernloch eröffnet in normalen Jahren die Festzelt-Saison auf der Alb. Jetzt fällt es coronabedingt zum zweiten Mal aus, ebenso wie das Köhlerfest in Kohlstetten, das Bockbierfest in Ödenwaldstetten oder das Hammelessen des Musikvereins Upfingen auf Eppenzill. Für die Vereine brechen damit erneut wichtige Einnahmen weg. Die einen haben noch Rücklagen, von denen sie zehren können, die anderen versuchen, durch »To go«-Angebote wenigstens etwas Geld in die Kassen zu bekommen. (lpt)

Corona verzögert Krebsforschung um zwei Jahre

11:41 Uhr Wegen der Corona-Krise rechnen britische Forscher mit einer jahrelangen Verzögerung bei neuen Krebs-Therapien. Grund seien verschärfte Auflagen für den Zutritt zu Forschungslaboren aufgrund der Corona-Regeln, teilte das Institute of Cancer Research (ICR) mit. (dpa)

Polen will ab 10. Mai allen Erwachsenen Covid-Impfung anbieten

10:46 Uhr In Polen sollen sich nach den Plänen der Regierung alle volljährigen Bürger ab dem 10. Mai für eine Covid-Impfung anmelden können. Das Land werde im zweiten Quartal des laufenden Jahres vier Millionen Impfdosen mehr erhalten als ursprünglich geplant, sagte Regierungschef Mateusz Morawiecki am Montag im schlesischen Legnica. Die zunächst streng festgelegte Impfreihenfolge war zuletzt in Polen bereits gelockert worden. Mit jedem Tag kann sich ein weiterer Jahrgang für eine Impfung anmelden, gegenwärtig gilt dies für alle Menschen ab dem Alter von 53 Jahren. Bislang wurden in Polen rund 6,56 Millionen Menschen geimpft, 2,29 Millionen von ihnen zweimal. Polen hat rund 38 Millionen Einwohner. (dpa)

Reisen zwischen Neuseeland und Australien ohne Quarantäne

9:57 Uhr Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie sind wieder quarantänefreie Reisen zwischen Neuseeland und Australien möglich. In Queenstown wurden die ersten australischen Gäste mit einem gratis Bungee-Sprung begrüßt. (dpa)

Corona-Forschung treibt Alternativen zu Tierversuchen voran

8:50 Uhr Corona hat die Entwicklung alternativer Methoden zu Tierversuchen befeuert: Forscher arbeiten an künstlichen Organmodellen, Computersimulationen und bildgebenden Verfahren, um im Kampf gegen das Virus voranzukommen. Bei den Pharmafirmen gehe der Trend aus Kostengründen zu Alternativmethoden. (dpa)

Mehr Abo-Kündigungen im ÖPNV als zu Beginn der Corona-Krise

8:12 Uhr Seit den erneuten Lockdown-Maßnahmen vom November beschleunigt sich die Abwanderung von Stammkunden bei Bussen und Bahnen. Rund 15 Prozent der früheren Abo-Kunden hätten ihr Ticket inzwischen gekündigt, teilte der Präsident des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), Ingo Wortmann mit. Für viele entfällt im Homeoffice schlicht der tägliche Arbeitsweg. (dpa)

Deutsche Bierexporte nach Großbritannien steigen deutlich

7:21 Uhr Auch dank der Corona-Krise haben deutsche Brauer ihre Verkäufe nach Großbritannien deutlich gesteigert. 2020 legten die Ausfuhren von alkoholhaltigem Bier um rund ein Viertel auf 699 000 Hektoliter zu, wie der Verband der Ausfuhrbrauereien Nord-, West- und Südwestdeutschlands (VAB) mitteilte. (dpa)

Die aktuellen Zahlen der Johns Hopkins Universität

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 3.155.522 (gestern: 3.154.305) Menschen mit dem Coronavirus infiziert, 80.052 (79.971) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 2.795.080 (2.784.540) gelten als wieder genesen. (GEA)

Sonntag, 18. April

Bewirken die Corona-Impfungen schon etwas?

18 Uhr Ende 2020 begannen die Corona-Impfungen, inzwischen haben rund 20 Prozent der etwa 83 Millionen Menschen in Deutschland mindestens eine Dosis bekommen. Etwa jeder Fünfte also, Tendenz steigend. Auf der anderen Seite sind viele Millionen Menschen noch gänzlich ungeschützt, den zweiten der für den vollen Schutz nötigen Impftermine hatten bisher laut Statistik des Robert Koch-Instituts (RKI) erst etwa 7 Prozent der Bevölkerung. Ebnet Deutschlands Impfkampagne dennoch schon den Weg aus der Pandemie? (dpa)

19 neue Coronafälle im Kreis Tübingen

17:26 Uhr Das Tübinger Landratsamt meldet für heute 19 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Tübingen seit Beginn der Pandemie auf 7.625. Bei den Fällen handelt es sich um Kontaktpersonen bekannter Fälle und um einige neue Einzelfälle. Es sind drei weitere Kindergärten betroffen - mit Quarantänefolgen für die jeweiligen Gruppen. An einer bereits betroffenen Einrichtung gab es einen Folgefall. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Tübingen sinkt nach Angaben des Landesgesundheitsamts auf 163,1. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus bleibt bei 169. Angaben über die Zahl der Genesenen macht das Landratsamt jeden Freitag. (pm)

53 neue Infektionen im Kreis Reutlingen

17:08 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet für heute 53 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Reutlingen seit Beginn der Pandemie auf 11.314 . Angaben zu Genesenen und Todesfällen im Zusammenhang mit Covid-19 macht die Behörde am Wochenende nicht. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen steigt nach Angaben des Landesgesundheitsamts auf 152,2. (pm)

Schulen öffnen oder nicht? 11 Kreise ziehen Notbremse

15:52 Uhr In vielen Teilen Baden-Württembergs fallen die für diesen Montag geplanten Schulöffnungen für alle Kinder und Jugendlichen der Corona-Notbremse zum Opfer. Allein 11 von 44 Stadt- und Landkreisen werden die Schulen größtenteils geschlossen lassen, weil sie entweder schon drei Tage über der Inzidenz von 200 lagen oder kurz davor stehen. Nach den Großstädten Stuttgart und Ulm empfahlen auch die Landratsämter im Ostalbkreis und in Rottweil wegen stark steigender Infektionszahlen auf die Öffnungen zu verzichten. (dpa)

Trauer um 80.000 Corona-Tote

14:45 Uhr Die Corona-Pandemie hat viele Opfer gekostet. In einer Gedenkveranstaltung versichert Bundespräsident Frank-Walter Steinmer den Hinterbliebenen, dass sie in ihrem Schmerz nicht allein seien. (dpa)

Diese Corona-Regeln gelten ab Montag in Baden-Württemberg

14:18 Uhr Auf die »Bundes-Notbremse« will Baden-Württemberg nicht warten und legt schonmal vor. Ab Montag gelten für Hotspots einheitlich schärfere Regeln. Nicht bei allem folgt der Südwesten aber den Plänen aus Berlin. (dpa)

Corona-Fälle bei Basketball-Pokal sorgen für Termindruck

13:20 Uhr Die kurzfristige Absetzung des Pokal-Finalturniers nach zwei Corona-Fällen verschärft den Zeitdruck im deutschen Basketball. Die Liga will die entscheidenden Spiele um den Cup unbedingt nachholen. In den kommenden Tagen stehen auch weitere Termin-Entscheidungen an. (dpa)

Kirchen gedenken der Verstorbenen in der Corona-Pandemie

12:19 Uhr Fast 80.000 Tote sind in der Corona-Pandemie in Deutschland bereits zu beklagen. Staat und Kirchen erinnern an den einsamen Tod vieler Menschen und an das Leid ihrer Angehörigen. (dpa)

Beschäftigte in einigen Impfzentren warten auf Geld

11:21 Uhr Beschäftigte in einigen Impfzentren im Südwesten warten auch Monate nach der Eröffnung noch immer auf ihre Bezahlung. Laut einem Bericht der »Badischen Neuesten Nachrichten« stecken unklare Zuständigkeiten auch in der Zusammenarbeit mit einem Personaldienstleister dahinter. In Karlsruhe etwa hätten sich Stadt und Land gegenseitig die Verantwortung zugeschoben, heißt es in dem Bericht. Für die betroffenen medizinischen Fachangestellten gehe es jeweils um mehrere Tausend Euro. (dpa)

Polizei löst Feier mit 15 Gästen in Mannheim auf

10:26 Uhr Wegen Verstößen gegen die Corona-Regeln hat die Polizei in Mannheim eine Feier mit 15 Gästen aufgelöst. Mehrere Menschen versuchten, sich zu verstecken, wie die Beamten am Sonntag mitteilten. Letztlich seien aber alle Gäste kontrolliert worden. Zuvor hatten Nachbarn am Samstagabend eine Ruhestörung gemeldet. Die jungen Feierenden sowie die drei Gastgeber wurden angezeigt. (dpa)

Strobl kritisiert Proteste von »Querdenkern« trotz Verboten

9:13 Uhr Innenminister Thomas Strobl hat die sogenannten Querdenker kritisiert, die in Stuttgart erneut gegen die staatlichen Corona-Auflagen protestiert und sich damit über Demo-Verbote hinweggesetzt haben. »Es ist irritierend und befremdlich, wenn wir in einer Zeit, in der wir mit gegenseitiger Rücksichtnahme und größtmöglicher Vorsicht aufeinander Acht geben sollten, erneut Hunderte von Polizistinnen und Polizisten brauchen, um grundlegende Formen von Abstand und Anstand zu überwachen«, sagte Strobl am späten Samstagabend in Stuttgart. Der CDU-Politiker zeigte sich aber erleichtert, dass sich die Bilder vom Ostersamstag mit etwa 15.000 »Querdenkern« und Gegnern der Corona-Politik, die sich größtenteils nicht an Masken- und Abstandspflicht hielten, nicht wiederholt hätten.

Trotz Notbremse: Click & Collect soll in Baden-Württemberg erlaubt bleiben

8:47 Uhr Das Land Baden-Württemberg will trotz der Notbremse in Corona-Hotspots dem Einzelhandel noch Abholangebote nach dem Prinzip Click & Collect erlauben. Das geht aus dem abschließenden Entwurf der grün-schwarzen Regierung für die neue Corona-Verordnung hervor, der der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart vorliegt. (dpa)

Protest gegen Coronapolitik: Wer Reutlinger »Lichterspaziergänge« organisiert

7:26 Uhr Geht die Politik angemessen mit dem Coronavirus um? Die Antwort spaltet die Gesellschaft zunehmend. Der Widerstand – ob zu Fuß oder auf vier Rädern – geht immer öfter auf die Straße. Auch in Reutlingen finden sich die Kritiker seit November samstagabends zu Kundgebung auf dem Marktplatz und anschließendem »Lichterspaziergang für Frieden, Freiheit, Wahrheit und Demokratie« zusammen. Sorgsam bewacht und begleitet von der Polizei und zumeist jugendlichen Gegendemonstranten aus dem linken Spektrum – das traditionell selbst auf fundamentale Systemkritik abonniert ist.

Scholz wirbt für bundeseinheitliche Notbremse

7:02 Uhr Die Corona-Zahlen müssen sinken, darin sind sich fast alle einig. Die bundeseinheitliche Notbremse soll das bewerkstelligen, wird aber seit Tagen heftig kritisiert. Auch die Landkreise bringen mehrere Argumente vor. (dpa)

Die aktuellen Zahlen der Johns Hopkins Universität

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 3.154.305 (gestern: 3.134.108) Menschen mit dem Coronavirus infiziert, 79.971 (79.894) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 2.784.540 (2.763.260) gelten als wieder genesen. (GEA)

Samstag, 17. April

73 neue Infektionen im Kreis Tübingen

17:52 Uhr Das Tübinger Landratsamt meldet für heute 73 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Tübingen seit Beginn der Pandemie auf 7606. Bei den Fällen handelt es sich um zahlreiche neue Einzelfälle sowie um einige Häufungen. Betroffen ist eine Schule mit der Folge einer Quarantäne für mehrere Schüler und Lehrkräfte. Auch ein Kindergarten ist betroffen; voraussichtlich wird es auch hier eine Quarantäne für die Gruppe geben. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Tübingen steigt nach Angaben des Landesgesundheitsamts auf 167,0. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus bleibt bei 169. Angaben über die Zahl der Genesenen macht das Landratsamt jeden Freitag. (pm)

62 neue Coronafälle im Kreis Reutlingen

17:26 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet für heute 62 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Reutlingen seit Beginn der Pandemie auf 11.261. Angaben zu Genesenen und Todesfällen im Zusammenhang mit Covid-19 macht die Behörde am Wochenende nicht. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen steigt nach Angaben des Landesgesundheitsamts auf 141,1. (pm)

Corona-Schock im Basketball: Pokalturnier abgesetzt

17:12 Uhr Der offizielle Stopp kommt keine Stunde vor dem geplanten Beginn des ersten Halbfinals: Nach zwei Corona-Fällen bei der BG Göttingen wird das Top Four um den deutschen Basketball-Pokal abgesetzt. (dpa)

»Campen statt Malle« - Wohnmobil-Korso

16:46 Uhr Viele Hundert Camping-Freunde haben in Berlin mit Wohnmobilen und Wohnwagen für eine sofortige Öffnung der Stell- und Campingplätze demonstriert. Sie fuhren in einem sehr langen Wohnmobil-Korso vom Olympiastadion am westlichen Stadtrand der Hauptstadt zum Reichstagsgebäude in Mitte. (dpa)

Polizei stoppt verbotene Versammlung von Gegnern der Corona-Politik in Stuttgart

15:49 Uhr Trotz Verbots haben sich zahlreiche Gegner der Corona-Politik am Samstagnachmittag in Stuttgart zu einer Kundgebung formiert. In der Innenstadt skandierten sie Parolen, viele trugen keine Maske und hielten keinen Abstand. Die Polizei teilte mit, sie habe den Aufzug mutmaßlicher »Querdenker« gestoppt und nehme die Personalien der Teilnehmer auf. (dpa)

Von links: Karin Unger (Bezirksleitung Kindertagesbetreuung), Steffi Kauffmann (Leiterin des Kinderhauses Friedrich-Ebert-Straße), Joachim Haas (Sozialamtsleiter) und Oberbürgermeister Thomas Keck bei der Übergabe der Schnelltests. Foto: Stadt Reutlingen
Von links: Karin Unger (Bezirksleitung Kindertagesbetreuung), Steffi Kauffmann (Leiterin des Kinderhauses Friedrich-Ebert-Straße), Joachim Haas (Sozialamtsleiter) und Oberbürgermeister Thomas Keck bei der Übergabe der Schnelltests.
Foto: Stadt Reutlingen

4 Millionen-Schnelltests für Schulen und Kindertagesstätten ausgeliefert

15:32 Uhr  Baden-Württemberg hat für einen sicheren Start in den Präsenzunterricht 4,1 Millionen Selbsttests an die Kommunen und Stadt- und Landkreise ausgeliefert. Damit können von Montag an die Schülerinnen und Schüler, die Lehrerinnen und Lehrer sowie das Personal in der Kinderbetreuung zweimal in der Woche getestet werden – zumindest in den Schulen, in denen die Klassen Präsenzunterricht haben. (pm)

Rossmann ruft vorsorglich FFP2-Masken zurück

15:11 Uhr Das Drogerie-Unternehmen Rossmann ruft eine Charge von FFP2-Masken zurück. Betroffen sind Masken der Marke »altapharma« mit der Chargen-Nummer LOT 2020F50. Der Rückruf erfolge aus »vorbeugendem Verbraucherschutz«, wie das Unternehmen bereits vor einigen Tagen mitteilte. Bei den betroffenen Masken seien nicht alle Anforderungen an persönliche Schutzausrüstung erfüllt. (dpa)

Farbanschlag auf Auto von Karl Lauterbach in Köln

13:54 Uhr Karl Lauterbach ist einer der bekanntesten Gesundheitsexperten in der Corona-Krise. Nun haben Unbekannte einen Farbanschlag auf sein Auto verübt. Der SPD-Politiker reagiert entschlossen. (dpa)

Bereits mehr als drei Millionen Corona-Tote weltweit

13:05 Uhr Eine Million zusätzliche Tote weltweit in einem Vierteljahr mit Schicksalsschlägen und trauernden Angehörigen hinter jedem einzelnen Toten. Und die Corona-Pandemie breitet sich weiter rasant aus. (dpa)

Energiekonzern RWE will Beschäftigte gegen Corona impfen

12:27 Uhr Der Energiekonzern RWE steht in den Startlöchern, um Beschäftigte gegen das Coronavirus zu impfen. »RWE könnte nächste Woche loslegen - wenn es Impfstoff für die Betriebe gibt«, sagte Vorstandschef Rolf Martin Schmitz der »Rheinischen Post«. (dpa)

Tausende Verfahren wegen Betrugs bei Corona-Soforthilfen

11:14 Uhr Mit Soforthilfen wollte der Staat Unternehmen schnell und unbürokratisch durch die Corona-Krise helfen - es besteht aber der Verdacht, dass sie in Tausenden Fällen missbraucht wurden.

Im Zusammenhang mit den Hilfen aus dem Frühjahr 2020 gebe es rund 15.000 Strafanzeigen und Ermittlungsverfahren, heißt es in der Antwort des Wirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der AfD-Fraktion, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Eine hohe Dunkelziffer sei wahrscheinlich. (dpa)

Reutlinger Top-Motocross-Event ADAC MX Masters wackelt

10 Uhr Aufgrund der Corona-Richtlinien hängt die Austragung des ADAC MX Masters am seidenen Faden. (eye)

Der Lauterlauf soll dieses Jahr coronakonform stattfinden. Foto: PR
Der Lauterlauf soll dieses Jahr coronakonform stattfinden.
Foto: PR

Unternehmen wollen Impfaktion in Deutschland beschleunigen

9:29 Uhr In vielen deutschen Unternehmen stehen Betriebsärzte bereit, um gegen das Coronavirus zu impfen. Nahezu alle großen Konzerne haben ihre Bereitschaft signalisiert. Noch fehlt dafür aber der Impfstoff. (dpa)

Zahlreiche Verstöße bei Corona-Demo in Karlsruhe

8:57 Uhr Bei einer Demonstration auf dem Karlsruher Marktplatz gegen die Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie ist es zu zahlreichen Verstößen gegen die Corona-Verordnung gekommen. Wie die Polizei mitteilte, mussten die Einsatzkräfte die etwa 120 Versammlungsteilnehmer am Freitagabend mehrfach zur Einhaltung der Auflagen auffordern. Auch nach Ende der Versammlung wiesen die Beamten mehrere kleinere Personengruppen auf das Ansammlungsverbot hin. Insgesamt habe es 70 Ansprachen gegeben, neun Verstöße gegen die Versammlungsauflagen seien zur Anzeige gebracht worden. Sechs Personen erteilten die Beamten einen Platzverweis. (dpa)

VGH bestätigt Verbot von Protesten in Stuttgart

8:50 Uhr Der Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Mannheim hat das Verbot von zwei Demonstrationen gegen die Corona-Politik in Stuttgart bestätigt. Die Beschlüsse seien mit ordentlichen Rechtsmitteln nicht mehr anfechtbar, teilte der VGH mit. Es geht dabei um zwei Versammlungen im Oberen Schlossgarten und auf dem Marienplatz in Stuttgart.

Hertha im Homeoffice - Bundesliga fürchtet Saison-Abbruch

7:32 Uhr 28 Spieltage ging alles gut. Jetzt steht die Bundesliga im Saison-Endspurt plötzlich doch noch vor einem großen Corona-Problem. Vier Fälle bei Hertha BSC - die Sorge vor einem Abbruch ist groß. (dpa)

Länderkritik an Bundes-Notbremse

7:02 Uhr Intensivmedizinern kommt die Bundes-Notbremse gegen das Coronavirus nicht schnell genug, von Länderseite gibt es inhaltliche Kritik. Und einer Partei reicht sie in ihrer angedachten Form nicht aus. (dpa)

Die aktuellen Zahlen der Johns Hopkins Universität

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 3.134.108 (gestern: 3.110.252) Menschen mit dem Coronavirus infiziert, 79.894 (79.672) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 2.763.260 (2.747.460) gelten als wieder genesen. (GEA)

Freitag, 16. April

69 neue Fälle im Kreis Tübingen

19:00 Uhr Das Tübinger Landratsamt meldet für heute 69 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Tübingen seit Beginn der Pandemie auf 7.533. Bei den Neuinfektionen handelt es sich neue Einzelfälle sowie um Kontaktpersonen bekannter Fälle. Betroffen sind drei weitere Kindergärten. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Tübingen steigt nach Angaben des Landratsamtes auf 150,4. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus steigt um eine Person auf 169. Die verstorbene Person war um die 70 Jahre alt. Die Zahl der Genesenen wird vom Landratsamt auf 6.930 geschätzt. (pm)

Motocross-Rennen in Reutlingen könnte ausfallen

18:09 Uhr Eigentlich sollte das Motocross-Rennen ADAC MX Masters zusammen mit Co-Organisator MSC Aichwald nach acht Jahren am 26. / 27. Juni erstmals wieder in Reutlingen starten. Nun steht die Ausrichtung des Rennens im Sportpark wegen der anhaltenden Coronakrise auf der Kippe. Das teilte RMC-Rennleiter Florian Allramseder dem GEA nun mit. »Mit den aktuellen Richtlinien wäre eine solche internationale Groß-Veranstaltung nur sehr schwer zu vereinbaren«, sagte er. Und auch die Genehmigung der Stadt dürfte  unter diesen Voraussetzungen »mit großer Wahrscheinlichkeit« (Allramseder) nicht  zu erhalten sein. In anderen Städten sind  bereits Rennen abgesagt worden. (GEA)

71 neue Infektionen im Kreis Reutlingen

17:26 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet für heute 71 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Reutlingen seit Beginn der Pandemie auf 11.199. Von den Neuinfizierten waren 41 als Kontaktpersonen bereits bekannt. Fälle waren heute unter anderem in zehn Betrieben, zwei Schulen, einem Kindergarten und zwei Asylunterkünften zu verzeichnen. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen steigt nach Angaben des Landesgesundheitsamts auf 138,3. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus liegt weiterhin bei 252. Mittlerweile sind 10.220 Personen wieder von ihrer Erkrankung genesen, das entspricht 93,3 Prozent aller positiv Getesteten (Tote nicht eingerechnet). Demnach sind im Kreis Reutlingen aktuell noch 727 aktive Covid-19-Fälle bekannt. (pm)

Auch Stuttgart verschiebt Schulöffnung wegen hoher Inzidenz

17:02 Uhr Die Landeshauptstadt Stuttgart hat wegen hoher Corona-Infektionszahlen die für diesen Montag geplante weitgehende Öffnung der Schulen verschoben. »Wir empfehlen, Schulen ab Montag nicht zu öffnen und Kitakinder zu Hause zu betreuen«, teilte die Bürgermeisterin für Jugend und Bildung, Isabel Fezer, am Freitag mit. Zwar liegt die Stadt mit einer Inzidenz von 197,7 noch knapp unter dem Schwellenwert von 200 Neuinfektionen pro 100 000 in einer Woche, ab dem Schulen und Kitas wieder geschlossen werden sollen. Fezer erklärte dazu: »Wir überschreiten aller Voraussicht nach in den kommenden Tagen die Grenze von 200 in der 7-Tage-Inzidenz, was uns zum Handeln zwingen würde.« (dpa)

»Lolly-Tests« für Reutlinger Kindertagesstätten

16:07 Uhr Die Stadt Reutlingen baut ihre Test-Strategie zur Pandemiebekämpfung weiter aus. Mit dem »Lolly-Test« stehen nun auch Schnelltests für Kita-Kinder zur Verfügung. Zunächst werden in einem Pilotprojekt vier Kindertageseinrichtungen mit Tests ausgestattet. Das Besondere: Statt in der Nase wird der Test im Mund durchgeführt – ganz einfach durch das Lutschen an einem Wattestäbchen. Insgesamt 33.000 Tests hat die Stadt Reutlingen vorerst bestellt. Kostenpunkt: rund 150.000 Euro. Den Großteil dieses Betrags übernimmt die Stadt. (pm)

Kanzlerin Angela Merkel ist jetzt mit Astrazeneca geimpft

15:28 Uhr Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat ihre erste Corona-Schutzimpfung erhalten. Sie habe an diesem Freitag den Impfstoff von Astrazeneca bekommen, teilte Merkel über ihren Regierungssprecher Steffen Seibert per Twitter mit. (dpa)

Impf-Aktion in Dettinger Schillerhalle gestartet

14:44 Uhr Raus aus den Praxen, rein ins Impfzentrum Schillerhalle: Am Freitag ist das »Dettinger Modell« an den Start gegangen, dabei arbeiten Gemeinde und  niedergelassene Hausärzte beim Impfen Hand in Hand. Die Gemeindeverwaltung übernimmt die Organisation, dort kann man sich  auch anmelden. Die  Mediziner sind  für die Impfung verantwortlich.  Am ersten Tag verimpften Hausarzt Markus Nicolai und die medizinische Fachangestellte Michaela Salewski die 72 Impfdosen, die ihnen zur Verfügung standen. Für die Ärzte bedeute die Einrichtung des Impfzentrums eine Entlastung der Praxen, dort könne der Betrieb normal weiterlaufen. Nicolai würde gerne  die Schlagzahl deutlich erhöhen, aber noch sind den beteiligten Hausärzten Grenzen gesetzt. (oech)

Geldvermögen in Corona-Krise auf Rekordhoch

14:07 Uhr Sparfleiß und Börsenboom: Die Menschen in Deutschland sind trotz der Corona-Krise in der Summe so reich wie noch nie. Das Geldvermögen der privaten Haushalte erreichte Ende 2020 die gewaltige Summe von fast 7 Billionen Euro. Nach Daten der Deutschen Bundesbank stieg das Vermögen in Form von Bargeld, Wertpapieren, Bankeinlagen sowie Ansprüchen gegenüber Versicherungen im vierten Quartal gegenüber dem dritten Vierteljahr 2020 um 211 Milliarden Euro auf den Rekordwert von 6,95 Billionen Euro. Aus Sorge vor Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit hielten viele Menschen ihr Geld zusammen, zudem bremsten die zeitweisen Schließungen im Einzelhandel und Reisebeschränkungen den Konsum. (dpa)

Uniklinik Freiburg erhofft sich Antworten dank PCR-Tests

13:29 Uhr Die geplanten großangelegten PCR-Testungen von Schülern und Kita-Kindern in Freiburg könnten aus Expertensicht wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse im Kampf gegen die Corona-Pandemie liefern. Antworten erhoffe man sich etwa auf die Frage, wie groß die Unterschiede der Infektionszahlen je nach Alter der Kinder, Region und Schulform seien, erklärte Dr. Roland Elling, der das Pilotprojekt vonseiten der Uniklinik Freiburg betreut. Auch wolle man erforschen, in welchem Zusammenhang die Inzidenzzahlen an Schulen mit den Gesamt-Inzidenzwerten der jeweiligen Region stünden - und damit auch, ob Präsenzunterricht auch bei höheren Inzidenzwerten durchführbar sein könne, wenn dabei die Schulinzidenzen niedrig seien. (dpa)

WHO: Welt steuert auf höchste Infektionsrate zu

13:01 Uhr Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist besorgt über den Anstieg der weltweit gemeldeten Corona-Infektionen und Todesfälle. »Die Zahl neuer Fälle pro Woche hat sich in den vergangenen zwei Monaten fast verdoppelt«, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Freitag in Genf. »Wir nähern uns der höchsten Infektionsrate, die wir bislang in dieser Pandemie gesehen haben.« Die bislang höchste Rate gab es laut WHO gegen Ende 2020. (dpa)

Lauterlauf soll coronakonform vom 30. April bis 9. Mai stattfinden

12:32 Uhr Der traditionelle Lauterlauf auf der Alb soll in diesem Jahr mit einem ausgeklügelten Konzept wieder stattfinden, das teilen die Organisatoren nun mit. Das Event ist eine Gemeinschaftsveranstaltung der Vereine TSG Ehingen (Abteilung Leichtathletik), SC Lauterach und dem TSV Hayingen. Es wird einen Naturerlebnislauf auf der »Originalstrecke« durchs Lautertal und Wolfstal und einen Wettbewerb für Kinder und Jugendliche geben. Anmelden können sich Interessierte im Internet unter www.lauterlauf.de.

Wissenschaftlicher Dienst hat Zweifel an Ausgangsbeschränkungen

11:57 Uhr Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestags hat Zweifel an der verfassungsrechtlichen Zulässigkeit der im neuen Infektionsschutzgesetz geplanten nächtlichen Ausgangsbeschränkung. Diese sei »kritisch zu bewerten«, heißt es in einem aktuellen Gutachten, das der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt. »Ob sie einer abschließenden verfassungsgerichtlichen Prüfung standhielte, dürfte zweifelhaft sein«, heißt es darin weiter. (dpa)

Scholz wird am Freitag mit Astrazeneca geimpft

11:21 Uhr Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) will sich am heutigen Freitag gegen das Coronavirus impfen lassen. Er lasse sich das Präparat von Astrazeneca spritzen, kündigte der Finanzminister vor einer Sitzung der Eurogruppe an. Scholz ist 62 Jahre alt und durfte sich daher für eine Astrazeneca-Impfung anmelden. Auch andere Bundesminister sind bereits geimpft. »Jede Impfung bringt uns dem Zeitpunkt näher, an dem wir diese Pandemie überwunden haben werden«, betonte Scholz. Alle müssten ihren Beitrag leisten und Vorbild sein. (dpa)

Merkel ruft zu Tempo bei Bundes-Notbremse auf

10:16 Uhr Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat dazu aufgerufen, die geplante bundesweite Notbremse gegen die dritten Corona-Welle schnell auf den Weg zu bringen. »Jeder Tag früher, an dem die Notbremse bundesweit angewandt ist, ist ein gewonnener Tag«, sagte Merkel im Bundestag. Im Plenum wurde die entsprechende Änderung des Infektionsschutzgesetzes mit Schritten wie etwa nächtlichen Ausgangsbeschränkungen erstmals beraten. Am Mittwoch soll sie dort beschlossen werden, nachdem das Parlament auf eine mögliche Verkürzung der Beratungsfristen verzichtet hatte. Das Land Baden-Württemberg will die Notbremse noch vor dem Bundes-Beschluss bereits ab kommenden Montag umsetzen. (dpa)

Pfizer-Chef: Wahrscheinlich jährliche Impfdosis notwendig

09:21 Uhr Im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie könnte nach Einschätzung von Pfizer-Chef Albert Bourla eine dritte Spritze als Auffrischung und anschließend eine jährliche Impfung notwendig werden. »Ein wahrscheinliches Szenario ist, dass es die Notwendigkeit einer dritten Dosis geben wird, irgendwo zwischen sechs und zwölf Monaten, und danach eine jährliche Neu-Impfung, aber all das muss noch bestätigt werden«, sagte der Vorstandsvorsitzende des US-Pharmakonzerns dem US-Sender CNBC in einem veröffentlichten, aber bereits Anfang April geführten Interview. (dpa)

Baden-Württemberg bleibt bei Impf-Priorisierung

8:42 Uhr Baden-Württemberg will anders als der Nachbar Bayern zunächst an der Priorisierung bei den Impfungen gegen Corona festhalten. »Bei uns gehen die Menschen mit besonderem Schutzbedürfnis weiter vor«, sagte Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) der »Stuttgarter Zeitung« (Freitag). Es sei wichtig, die geweckten Erwartungen erfüllen zu können. »Mich wundert die bayerische Ankündigung etwas, weil auch das Nachbarland für Mai und Juni noch keine konkreten Lieferzusagen hat - genauso wenig wie Baden-Württemberg und die anderen Länder sie haben.« Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) hatte am Dienstag erklärt, der Freistaat wolle sich spätestens Ende Mai von der Impf-Priorisierung lösen. Dann soll möglichst schnell allen infrage kommenden Menschen ein Impfangebot gemacht werden.

Chinas Wirtschaft wächst nach Corona in Rekordtempo

8:01 Uhr Chinas Wirtschaft hat die Corona-Krise weitgehend überwunden und ist mit einem Rekordwachstum ins neue Jahr gestartet. Wie das Pekinger Statistikamt mitteilte, legte die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt in den ersten drei Monaten um 18,3 Prozent zu im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres. Es handelt sich um den größten Sprung seit Beginn der quartalsweisen Auswertung vor gut 30 Jahren. Der ungewöhnlich starke Zuwachs erklärt sich damit, dass die chinesische Wirtschaft im vergangenen Frühjahr wegen der Corona-Pandemie stark eingebrochen war. Damals kam das bevölkerungsreichste Land der Welt für mehrere Wochen beinahe komplett zum Stillstand. (dpa)

Lange Gästeliste für »Impfgipfel«

7:37 Uhr Es soll alles vorbereitet sein für den Tag, an dem endlich so viel Impfstoff in den Regalen liegt, wie Land und Ärzte seit Monaten hoffen. Mit hohen Erwartungen schalten sich deshalb Verbände, Politiker und Experten heute zum sogenannten Impfgipfel des Landes zusammen. In der Videoschalte mit Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) soll es vor allem um die praktische Umsetzung des Impfens gehen. Beim »Impfgipfel« in Baden-Württemberg finden sich mehr als 70 Teilnehmer auf der Gästeliste. Sie haben Erwartungen und Ideen - und sicher nicht mehr viel Geduld. (dpa)

Die aktuellen Zahlen der Johns Hopkins Universität

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 3.110.252 (gestern: 3.085.142) Menschen mit dem Coronavirus infiziert, 79.672 (79.427) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 2.747.460 (2.744.940) gelten als wieder genesen. (GEA)

Alle Informationen, die zwischen 12. April bis zum 15. April rund um das Coronavirus eingegangen sind, finden Sie hier.