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Aktuell Live-Ticker

212 neue Corona-Fälle im Kreis Reutlingen, 414 im Kreis Tübingen, Handballer Marcel Schiller aus Dettingen infiziert

Während das Coronavirus Reutlingen und die Region Neckar-Alb weiter in Atem hält, halten wir Sie in unserem Live-Ticker über die Auswirkungen der Pandemie auf dem Laufenden.

Unser Thema: das Coronavirus. ILLUSTRATION: ADOBE STOCK
Das Coronavirus. Foto: Adobe Stock
Das Coronavirus.
Foto: Adobe Stock

REUTLINGEN/TÜBINGEN. Seit März 2020 bestimmt das Coronavirus den Alltag der Menschen. Was darf ich, was nicht? Was darf öffnen, was bleibt geschlossen? Wie entwickeln sich die Infektionszahlen? Wie geht es mit den Impfungen weiter? Diese und mehr Fragen beschäftigen die Gesellschaft. Der GEA beantwortet viele dieser Fragen hier im Live-Ticker und versorgt Sie aktuell mit sämtlichen Informationen rund um das Thema Corona.

Dienstag, 18. Januar

Corona-Warn-App kostete bisher rund 130 Millionen Euro

19 Uhr Die offizielle Corona-Warn-App hat den Bund bisher rund 130 Millionen Euro gekostet. Für Entwicklung, Weiterentwicklung und Betrieb durch die Unternehmen SAP und T-Systems fielen 2020 und 2021 insgesamt 116,3 Millionen Euro an, wie die Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion antwortete. Für Werbung für die App entstanden beim Bundespresseamt Kosten von 13,7 Millionen Euro und für digitale Werbung beim Gesundheitsministerium von 71.000 Euro. Die monatlichen Betriebskosten lagen der Regierungsantwort zufolge im vergangenen Jahr bei durchschnittlich 3,94 Millionen Euro. (dpa)

Auslastung der Intensivstationen

18:32 Uhr Die Hospitalisierungsinzidenz in Baden-Württemberg steigt heute auf 3,4. Die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen beträgt 330. Das sind zehn Menschen weniger als am Vortag. Trotz der gesunkenen Zahlen hat die Landesregierung beschlossen, die aktuelle Alarmstufe II vorerst bis 1. Februar beizubehalten. Sie begründet das mit der Verbreitung der hochansteckenden Omikron-Variante. (GEA) 

212 Neuinfektionen im Kreis Reutlingen, 414 im Kreis Tübingen

18 Uhr Das Landesgesundheitsamt (LGA) meldet für den Landkreis Reutlingen heute insgesamt 212 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Kreis seit Beginn der Pandemie auf 31.355. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen sinkt auf 536,0. Für den Kreis Tübingen meldet das LGA 414 Neuinfektionen. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen seit Beginn der Pandemie auf insgesamt 20.440. Die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Tübingen steigt auf 626,3. (GEA)

Coronavirus

Entwicklung der Neuinfektionen

Gesamt:
Stand:
Datenquelle: Landesgesundheitsamt/Landratsämter

Impf-Hammer: Bund ändert Status von Geimpften mit Johnson & Johnson

17:17 Uhr Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) hat die Kriterien für den Impfstatus von Personen geändert, die mit dem Impfstoff Janssen (Johnson & Johnson) geimpft wurden. Wie das Sozialministerium meldet, reicht eine Einzelimpfung für die Grundimmunisierung nicht mehr aus. Dafür braucht es eine zweite Impfung, idealerweise mit einem mRNA-Impfstoff. Um als geboostert zu gelten, ist dann eine dritte Impfung nötig.

Pflegeheime und Diakonie: Kritik an Impfpflicht-Regelung

16:28 Uhr Nach den Krankenhäusern und Patientenschützern haben auch die baden-württembergischen Pflegeheime die Corona-Impfpflicht im Gesundheitswesen scharf kritisiert. »Das entpuppt sich als ein großes, bürokratisches Ärgernis«, sagte Bernhard Schneider, Hauptgeschäftsführer der Evangelischen Heimstiftung. Die Rechtslage sei unsicher, weil die Vorgaben nicht deutlich und mutig genug formuliert seien. Ein weiteres Mal lasse der Gesetzgeber die Pflegeunternehmen mit der Verantwortung allein, bemängelte er. Die Heimstiftung brauche Klarheit und Rückendeckung, um die Impfpflicht arbeitsrechtlich durchzusetzen. (dpa)

Coronavirus

Infizierte, Geheilte und Todesfälle

Gesamt:
Stand:

Anzahl Infizierte absolut

Datenquelle: Landesgesundheitsamt/Landratsämter
Karte: © GeoBasis-DE / BKG 2019

 Zwei weitere Corona-Fälle bei EM-Handballern - darunter Marcel Schiller aus Dettingen

15:56 Uhr Wenige Stunden vor dem abschließenden Vorrundenspiel der deutschen Handballer bei der Europameisterschaft gegen Polen hat es zwei weitere positive Corona-Fälle im DHB-Team gegeben. Nach den Infektionen von Torwart Till Klimpke und Marcel Schiller fallen insgesamt neun Akteure für die Partie an diesem Dienstag aus. Marcel Schiller spielt normalerweise beim Handball-Bundesligisten Frisch Auf Göppingen und stammt aus Dettingen/Erms. (dpa/GEA)

Sebastian Pufpaff hat Corona - aber Raab wird ihn nicht vertreten

15:20 Uhr Der Comedian Sebastian Pufpaff hat sich mit dem Coronavirus infiziert. »Sebastian Pufpaff ist an Corona erkrankt und kann «TV total» morgen leider nicht moderieren. Wir versprechen, dass wir einen fantastischen Ersatz für Mittwoch finden«, berichtete sein Sender ProSieben am Dienstag. ProSieben stellte zugleich klar: »Bevor Gerüchte entstehen: Stefan Raab kann «TV total» morgen nicht übernehmen.« Ob der 45-Jährige Pufpaff nur diese Woche ausfällt, blieb zunächst unklar. (dpa)

Thüringen verschiebt Einführung von 2G plus in Gastronomie

14:39 Uhr Thüringens Landesregierung verschiebt die Einführung der 2G-plus-Regel in Restaurants, Cafés und Kneipen. Sie werde nicht wie geplant vom 23. Januar an landesweit gelten, sondern wie bisher nur in Hotspot-Regionen, sagte Regierungssprecher Falk Neubert am Dienstag in Erfurt. Eine neue Verordnung, die auch 2G plus regelt, solle erst in 14 Tagen beschlossen werden. Zur Begründung sagte Neubert, die jetzige Verordnung, die die 2G-plus-Regel nur in Regionen mit hoher Inzidenz vorsehe, wirke. Eigentlich sollte der Bund-Länder-Beschluss zur Gastronomie Ende dieser Woche in Thüringen umgesetzt werden. (dpa)

In Apotheken soll auch gegen Corona geimpft werden - Schulungen gestartet

13:41 Uhr Um die Corona-Schutzimpfungen in Brandenburg voranzubringen, sollen auch Apotheken mit eingebunden werden. Erste ärztliche Schulungen haben in Potsdam begonnen. Für diese Woche hätten sich bereits 65 Apothekerinnen und Apotheker für eine Schulung angemeldet. Nach der Fortbildung können sie beispielsweise in Apotheken, Impfstellen oder mobilen Impfteams eigenständig Impfungen verabreichen. (dpa)

Rechtswissenschaftler: Bundestag hat bei Corona zu lange geschwiegen

12:54 Uhr Der Würzburger Rechtswissenschaftler Horst Dreier hat dem Deutschen Bundestag zu zögerliches Verhalten bei der Pandemiebekämpfung vorgeworfen. Dass lange nur auf der Grundlage von Verordnungen gehandelt wurde »hat die Normenhierarchie auf den Kopf gestellt, weil Gesetze über Verordnungen stehen. Und das halte ich für verfassungswidrig«, sagte Dreier, der früher dem Deutschen Ethikrat angehörte und Mitglied sowohl der Bayerischen Akademie der Wissenschaften als auch der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina ist. Die später erlassene »Bundesnotbremse« bezeichnete Dreier als »zentralistischen Overkill«. Die Politik der neuen Ampel-Koalition setze deutlich mehr auf das Parlament als die große Koalition vorher. (dpa)

Ob 2G oder 3G plus: Neue Version der Corona-Warn-App zeigt Status an

12:14 Uhr Die offizielle Corona-Warn-App des Bundes ist in einer neuen Version in der Lage, gültige Impf- oder Genesenenzertifikate sowie einen digitalen Testnachweis in einen Gesamtstatus zusammenzufassen. Das teilten die Betreiber der App, die SAP und Deutsche Telekom, in einem Blogeintrag mit. Die Version 2.16.1 war am Dienstagvormittag im App-Store von Apple für das iPhone verfügbar. Für Android-Smartphones soll die Version bis zum Mittwochabend zur Verfügung stehen. Damit die unterschiedlichen Zertifikate richtig zu einem Gesamtstatus zusammengefasst werden können, müssen die Details der Nachweise übereinstimmen. Das betrifft Daten wie das Geburtsdatum, sämtliche Vornamen und die Schreibweise des Namens. In der App werden dann vier verschiedene Kombi-Anzeigen dargestellt: »2G«, »2G+«, »3G« und »3G+«. (dpa)

Ministerium: Zehntausende bei Protesten gegen Corona-Maßnahmen

11:33 Uhr Bei Protesten gegen die Corona-Maßnahmen sind in Baden-Württemberg erneut Zehntausende Menschen auf die Straße gegangen. Landesweit beteiligten sich am Montagabend insgesamt etwa 64.700 Menschen an 326 Versammlungen, wie das Innenministerium am Dienstag in Stuttgart mitteilte. Lediglich 51 von ihnen seien angemeldet gewesen. An 29 Orten im Südwesten fanden angemeldete Gegenkundgebungen statt. Daran beteiligten sich etwa 3.800 Menschen. (dpa)

Keine Kündigungswelle an Kliniken wegen Impfpflicht für Pflegepersonal

10:46 Uhr Die ab Mitte März geltende einrichtungsbezogene Impfpflicht hat nach Angaben der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) bislang zu keinen gestiegenen Kündigungszahlen in Kliniken geführt. »Aktuell haben uns noch keine Meldungen aus den Krankenhäusern zu möglichen Kündigungen aufgrund der ab 15. März geltenden Impfpflicht erreicht«, sagte der DKG-Vorstandsvorsitzende Gerald Gaß der »Rheinischen Post«. Die Impfquote in den Krankenhäusern sei bundesweit mit mehr als 90 Prozent sehr hoch. Die Krankenhausträger setzten alles daran, noch Aufklärungs- und Informationsarbeit zu leisten, um möglichst viele Beschäftigte für eine Impfung zu gewinnen, sagte Gaß. (dpa)

Sozialverband VdK: Staat sollte Wenigverdienern FFP2-Masken bezahlen

10:02 Uhr Der Sozialverband VdK fordert, das der Staat für Wenigverdiener in der Corona-Pandemie die Kosten für FFP2-Masken übernimmt. Die Benutzung dieser sichereren Masken ist wegen der Ausbreitung der Virusvariante Omikron etwa in einigen Bundesländern inzwischen wieder Pflicht im öffentlichen Nahverkehr. »Für diejenigen, die kaum über die Runden kommen, wie Pflegebedürftige, Menschen mit kleinen Renten und Grundsicherungsbezieher, sind regelmäßig frische FFP2-Masken zu teuer. Selbst beim Discounter haben die Preise für Masken in den letzten Wochen extrem angezogen«, erklärte VdK-Präsidentin Verena Bentele. (dpa)

Gesundheitsminister Lauterbach gegen Impfregister

9:11 Uhr Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach plädiert für eine allgemeine Impfpflicht ohne ein erst noch zu schaffendes Impfregister. »Wir können die Impflicht auch monitorisieren ohne Impfregister«, sagte der SPD-Politiker im Deutschlandfunk. Er warne davor, auf ein Register zu setzen. »Der Aufbau eines Impfregisters dauert lange und ist auch datenschutzrechtlich nicht unumstritten.« Zur Begründung einer allgemeinen Impfpflicht wies er auf die seiner Ansicht nach zu niedrige Impfquote hin. Das Virus könne sich auch noch einmal verändern, in dem es wie Omikron höchstansteckend bleibe, aber wieder tödlich wie Delta werde. (dpa)

Baden-Württemberg will Corona-Stufensystem wegen Omikron-Variante überarbeiten

8:29 Uhr Die baden-württembergische Landesregierung will ihr Stufensystem der Anti-Corona-Maßnahmen wegen der Omikron-Variante anpassen. Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) aus Regierungskreisen in Stuttgart erfuhr, will das Sozialministerium die Regeln in der neuen Corona-Verordnung Ende Januar anpassen. Dann könnte es dem Vernehmen nach voraussichtlich in einigen Bereichen auch leichte Lockerungen geben. Minister Manne Lucha (Grüne) wolle an diesem Dienstag im Kabinett erste Vorschläge dazu machen, hieß es. Zurzeit gilt im Südwesten weiter die Alarmstufe II mit zahlreichen Einschränkungen vor allem für Ungeimpfte, obwohl auf den Intensivstationen der Krankenhäuser längst nicht mehr so viele Covid-19-Patienten liegen wie noch vor Weihnachten. (dpa)

In eigener Sache

Die Corona-Krise hält uns in Atem. Der Reutlinger General-Anzeiger unterrichtet seine Leserinnen und Leser täglich mit dem Live-Ticker zuverlässig über das Geschehen vor Ort und die Entwicklungen in der Region. Der Live-Ticker ist für unsere Kunden kostenlos. Das ändert nichts daran, dass wir nicht öffentlich-rechtlich finanziert sind wie die Fernsehanstalten ARD und ZDF, sondern allein über unsere Leser und Anzeigenkunden. Selbstverständlich soll der Live-Ticker für Sie, liebe Leserinnen und Leser, kostenlos bleiben. Angesichts der Situation bitten wir Sie dennoch, über den Abschluss eines Web-, Digital- oder Print-Abos nachzudenken, um unsere Arbeit zu fördern, zu finanzieren und weiter zu unterstützen. Wir sind sicher, dass wir Sie mit unseren redaktionellen Inhalten und Verlagsleistungen überzeugen. Wir sind für Sie da und danken für Ihr Vertrauen.

Ihr Verleger Valdo Lehari jr./Ihr Chefredakteur Dr. Christoph Fischer

Keine Maskenpflicht mehr in der Reutlinger Innenstadt

7:43 Uhr Aktuell gilt keine Maskenpflicht mehr in der Innenstadt von Reutlingen. Die Allgemeinverfügung von Stadt und Landkreis, in der ab 13. Dezember zu bestimmten Zeiten auch der Alkoholkonsum untersagt wurde, ist ausgelaufen. Stadt, Landkreis und Polizei wollen nun die Lage – auch im Hinblick auf die neue Virusvariante Omikron – neu bewerten und danach entscheiden, ob es eine Folgeverfügung geben wird. Bei Demonstrationen müssen allerdings weiter Masken getragen werden. AfD-Stadtrat Hansjörg Schrade scheiterte gestern damit, vor dem Verwaltungsgericht Sigmaringen eine einstweilige Verfügung gegen die Maskenauflage des Landratsamts zu erwirken. (igl)

Die aktuellen Zahlen der Johns Hopkins Universität

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 8.104.157 (gestern: 8.021.339) Menschen mit dem Coronavirus infiziert und 115.846 (115.654) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. (GEA)

Montag, 17. Januar

Proteste gegen die Corona-Politik in Reutlingen und Tübingen

19 Uhr In den Städten Reutlingen und Tübingen sind am Montag Gegner der Corona-Politik auf die Straße gegangen. Das teilte die Reutlinger Polizei mit. In der Reutlinger Innenstadt waren demnach rund 80 Demonstranten unterwegs, die im Rahmen einer angemeldeten Versammlung von 18 Uhr bis 18:30 Uhr friedlich durch die Stadt zogen. In Tübingen liefen ab 17:30 Uhr mehrere Personen in Kleingruppen durch die Stadt. Auch Personen aus dem linken Spektrum waren dort auf der Straße, um gegen die Gegner der Corona-Politik zu demonstrieren. Auch in Tübingen blieb es nach ersten Erkenntnissen der Polizei friedlich. (GEA)

Auslastung der Intensivstationen bleibt gleich

18:45 Uhr Die Hospitalisierungsinzidenz in Baden-Württemberg liegt heute unverändert bei 2,9. Die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen beträgt 340. Das sind zehn Menschen weniger als am Vortag. Trotz der gesunkenen Zahlen hat die Landesregierung beschlossen, die aktuelle Alarmstufe II vorerst bis 1. Februar beizubehalten. Sie begründet das mit der Verbreitung der hochansteckenden Omikron-Variante. (GEA) 

225 Neuinfektionen im Kreis Reutlingen, 125 im Kreis Tübingen

18 Uhr Das Landesgesundheitsamt (LGA) meldet für den Landkreis Reutlingen heute insgesamt 225 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Kreis seit Beginn der Pandemie auf 31.143. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen steigt auf 565,9. Eine Person ist im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Für den Kreis Tübingen meldet das LGA 125 Neuinfektionen. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen seit Beginn der Pandemie auf insgesamt 20.026. Die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Tübingen sinkt auf 546,2. (GEA)

Allgemeinverfügung gekippt: Eilantrag gegen Demo-Verbot erfolgreich

17:30 Uhr Gegen das Verbot nicht angemeldeter Corona-Demonstrationen in Bretten hat sich ein Mann erfolgreich mit einem Eilantrag vor dem Verwaltungsgericht Karlsruhe durchgesetzt. Der Beschluss gilt nach Angaben vom Montag aber erstmal nur für den Antragsteller und ist noch nicht rechtskräftig. Das Gericht sah laut Mitteilung keine ausreichenden Anhaltspunkte dafür, dass die Polizei nicht auch künftig Ansteckungsgefahren oder einem gewaltsamen Verlauf vorbeugen könnte. (dpa)

FFP2-Maskenpflicht in Pfullinger Rathaus

16:47 Uhr Mit der neuen Corona-Verordnung des Landes gilt in geschlossenen Räumen die Pflicht, eine FFP2-Maske zu tragen. Sogenannte OP-Masken sind nicht mehr ausreichend. Entsprechend müssen auch Besucher der Pfullinger Rathäuser von nun an eine FFP2-Maske oder eine vergleichbare Maske tragen. Das teilte die Stadt Pfullingen mit. (GEA)

Oxfam: Corona-Pandemie verschärft soziale Ungleichheiten

16 Uhr Die Corona-Pandemie hat aus Sicht der Organisation Oxfam soziale Ungleichheiten verschärft. Während sich das Vermögen der zehn reichsten Milliardäre verdoppelt habe, lebten über 160 Millionen Menschen zusätzlich in Armut, heißt es in einem Bericht, den Oxfam kurz vor Beginn einer digitalen Konferenz des Weltwirtschaftsforums vorstellte. Auch in Deutschland habe die Konzentration der Vermögen weiter zugenommen. (dpa)

Trotz Corona: Wieder etwas mehr Übernachtungen auf der Schwäbischen Alb

15:11 Uhr Trotz der Corona-Einschränkungen haben Beherbergungsbetriebe auf der Schwäbischen Alb im vergangenen Jahr wieder mehr Übernachtungsgäste verzeichnet. Bis einschließlich September 2021 habe es auf der Alb rund 3,08 Millionen Übernachtungen gegeben, sagte der Vorsitzende des Schwäbische-Alb-Tourismus, Mike Münzing, am Montag in Bad Urach. Das sei ein Anstieg um 2,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. (dpa)

Mehr als eine halbe Million Corona-Impfungen am Wochenende

14:29 Uhr In Deutschland sind am Wochenende mehr als eine halbe Millionen Impfungen gegen das Coronavirus verabreicht worden. Am Sonntag wurden 129.000 Impfungen vorgenommen, am Samstag waren es 408.000, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts vom Montag hervorgeht. (dpa)

Etwa 24.000 Menschen im Land am Wochenende wegen Corona-Politik auf der Straße

13:42 Uhr Am Wochenende haben in Baden-Württemberg erneut zahlreiche Menschen gegen staatliche Corona-Maßnahmen protestiert - auch in Reutlingen. Zudem gab es in ganz Baden-Württemberg vier Gegendemonstrationen. Wie Innenminister Thomas Strobl (CDU) am Montag in Stuttgart mitteilte, gingen am Samstag und Sonntag etwa 23.700 Menschen auf die Straße. Die Polizei war mit 1.700 Beamtinnen und Beamten bei 44 Versammlungen im Einsatz. Es sei überall weitgehend friedlich geblieben, hieß es. (dpa)

Radfahren  mit Aussicht  bei Bad Urach.  FOTO: SCHWÄBISCHE ALB TOURISMUS/TEUBER
Radfahren mit Aussicht bei Bad Urach. Foto: SCHWÄBISCHE ALB TOURISMUS/TEUBER
Radfahren mit Aussicht bei Bad Urach.
Foto: SCHWÄBISCHE ALB TOURISMUS/TEUBER

Lucha rechnet mit weiteren Corona-Toten in Pflegeheimen

12:58 Uhr Gesundheitsminister Manne Lucha rechnet mit weiteren Corona-Toten in Pflegeheimen im Land. Solange es noch keine allgemeine Impfpflicht gäbe, würden sich einzelne Ausbrüche nicht komplett verhindern lassen, sagte der Grünen-Politiker am Montag in einer Sondersitzung des Sozialausschusses des Landtags. Trotz wohl milderer Verläufe der Omikron-Variante werde es auch zu weiteren Todesfällen kommen. (dpa)

Scholz reist für Corona-Gespräche nach Spanien

12:10 Uhr Bundeskanzler Olaf Scholz bricht am Montag zu seiner ersten Auslandsreise dieses Jahres nach Spanien auf. In Madrid trifft er sich mit Ministerpräsident Pedro Sánchez, mit dem er unter anderem über die Bekämpfung der Corona-Pandemie sprechen will. Spanien ist nach Frankreich, Polen und Italien das vierte Land, in dem Scholz einen Antrittsbesuch absolviert. Außerdem hatte der SPD-Politiker sich im Dezember in Brüssel bei der Europäischen Union und der Nato vorgestellt. (dpa)

Weiter Impfungen in Pfullingen 

11:32 Uhr Auch in der zweiten Januarhälfte können sich Bürger in der Pfullinger Innenstadt impfen und testen lassen. In der nächsten und übernächsten Woche besucht das Mobile Impfteam des Landkreises am Dienstag und am Mittwoch Pfullingen. An diesen vier Tagen, 18. und 19. sowie 25. und 26. Januar, gibt es die Möglichkeit, sich zwischen 11 und 17 Uhr im Dienstleistungs- und Einkaufszentrum (DEZ) in der Kirchstraße 17 impfen zu lassen. Wie schon bei den Angeboten der Pfullinger Ärzteschaft ist eine Voranmeldung weiterhin nötig. Die Terminvergabe erfolgt über die Homepage des Pfullinger DRK. (pm) 

Schulverweigerer: Wegen Maske und Test nicht im Unterricht

10:43 Uhr Einige Eltern lassen ihre Kinder wegen der Masken- und Testpflicht an baden-württembergischen Schulen nicht mehr in den Unterricht. Das Regierungspräsidium in Tübingen geht von zehn bis 15 Kindern aus, die den Unterricht aufgrund der Masken- oder Testpflicht nicht besuchen. Im Zuständigkeitsbereich Karlsruhe laufen nach Angaben der Sprecherin zwölf Zwangsgeldverfahren, um abwesende Kinder zurück in den Unterricht zu holen. In Stuttgart seien drei Zwangsgeldverfahren eingeleitet. Auch beim Regierungspräsidium Freiburg seien einzelne Kinder gemeldet, die nicht mehr zur Schule kommen. Zwangsgeldverfahren gab es nach Angaben des Sprechers zunächst nicht. (dpa)

Luca-App ändert Geschäftsmodell und senkt Preise

10 Uhr Die Macher der umstrittenen Luca-App zur Bekämpfung der Corona-Pandemie sind den Bundesländern in den laufenden Verhandlungen um eine Vertragsverlängerung entgegengekommen. Die Länder müssen sich nicht mehr für ein volles Jahr auf die Nutzung des Luca-Systems verpflichten, sondern können sich Monat für Monat entscheiden, ob die Gesundheitsämter die Luca-Daten nutzen können, teilte die Betreibergesellschaft Cultur4Life am Montag in Berlin mit. (dpa)

Debatte über Impfpflicht: Ändert Omikron die Spielregeln?

9:16 Uhr Die rasante Ausbreitung der zumeist mit eher milden Krankheitsverläufen verbundenen Omikron-Variante bestärkt Kritiker einer allgemeinen Corona-Impfpflicht in ihren Bedenken. »Omikron ändert die Spielregeln«, sagte der parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Fraktion im Bundestag, Stephan Thomae, der »Süddeutschen Zeitung«. »Es ist jetzt nicht an der Zeit, einfach nur irgendetwas zu tun und möglichst harte Maßnahmen zu beschließen, nur um Handlungsbereitschaft zu beweisen. Es geht darum, zum richtigen Zeitpunkt das Richtige zu tun.«

Vor einigen Tagen hatte bereits die Vorsitzende des Deutschen Ethikrates, Alena Buyx, deutlich gemacht, dass das Gremium seine Empfehlung für eine ausgeweitete Impfpflicht unter Umständen überdenken müsse. Die Haltung richte sich auch danach, welche Corona-Variante das Infektionsgeschehen dominiere, sagte sie dem »Spiegel«. Als der Ethikrat im Dezember mehrheitlich eine Ausweitung der Impfpflicht auf wesentliche Teile der Bevölkerung empfohlen habe, sei dies »im Kern unter den Bedingungen der Delta-Variante« geschehen. (dpa)

Sieben-Tage-Inzidenz bei neuem Höchstwert von 528,2

8:29 Uhr Das Robert Koch-Institut (RKI) hat erneut einen Anstieg der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet und damit einen neuen Höchstwert. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 528,2 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 515,7 gelegen, vor einer Woche bei 375,7 (Vormonat: 413,7). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 34.145 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche waren es 25.255 Ansteckungen. (dpa)

Kinder-Impftag an der Kreuzeiche

7:42 Uhr Zwei spezielle Impftage für Mädchen und Jungen im Alter von fünf bis elf Jahren werden am kommenden Mittwoch und Samstag, 19. und 22. Januar, im Impfzentrum beim Stadion der Kreuzeiche angeboten. Um den Kindern eine kleine Ablenkung und Attraktion zu bieten, wird das Deutsche Rote Kreuz (DRK), Kreisverband Reutlingen, außer mit seinen an der Impfaktion direkt beteiligten Fachkräften auch mit Hunden aus der DRK-Rettungshundestaffel vertreten sein. Von 13 bis 19 Uhr werden jeweils zwei oder drei Teams im Eingangsbereich des Impfzentrums präsent sein und den Kindern sowie deren erwachsenen Begleitern Kostproben vom Können der Hunde demonstrieren. Gerne beantworten die Rotkreuzler Fragen der Kinder. Die Terminvergabe läuft über das normale Impfportal. Näheres dazu finden Interessierte auf den Webseiten der Stadt Reutlingen. (eg)

Die aktuellen Zahlen der Johns Hopkins Universität

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 8.021.339 (gestern: 7.992.663) Menschen mit dem Coronavirus infiziert und 115.654 (115.576) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. (GEA)

Sonntag, 16. Januar

Auslastung der Intensivstationen sinkt

20:15 Uhr Die Hospitalisierungsinzidenz in Baden-Württemberg sinkt heute unverändert auf 2,9. Die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen beträgt 355. Das sind gleich viele Menschen wie am Vortag. Trotz der gesunkenen Zahlen hat die Landesregierung beschlossen, die aktuelle Alarmstufe II vorerst bis 1. Februar beizubehalten. Sie begründet das mit der Verbreitung der hochansteckenden Omikron-Variante. (GEA)

173 Neuinfektionen im Kreis Reutlingen, 193 im Kreis Tübingen

20:07 Uhr Das Landesgesundheitsamt (LGA) meldet für den Landkreis Reutlingen heute insgesamt 173 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Kreis seit Beginn der Pandemie auf 30.918. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen steigt auf 565,6. Für den Kreis Tübingen meldet das LGA 193 Neuinfektionen. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen seit Beginn der Pandemie auf insgesamt 19.901. Die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Tübingen steigt auf 548,9. (GEA)

Ausgangsbeschränkungen für Nicht-Immunisierte in Reutlingen und Tübingen

19 Uhr In den Landkreisen Reutlingen und Tübingen gelten ab Sonntag, 16. Januar 2022, erneut Ausgangsbeschränkungen für nicht-immunisierte Personen, teilten die Landratsämter am Samstagabend mit. Diese Personen dürfen zwischen 21 und 5 Uhr die Wohnung nur noch aus triftigen Gründen verlassen. Das haben die Landratsämter bekanntgemacht, nachdem die Inzidenz für den Kreis Reutlingen am Samstag, 15. Januar 2022, bei 561,7 und in Tübingen bei 544,5 lag. Die aktuelle Corona-Verordnung des Landes sieht weiterhin Ausgangsbeschränkungen für Stadt- und Landkreise vor, deren 7-Tage-Inzidenz an zwei Tagen in Folge bei mindestens 500 liegt. (pm)

Omikron: Ministerium sorgt sich um Bus- und Bahnverkehr

16:28 Uhr Das Verkehrsministerium in Baden-Württemberg stellt sich auf eine Verknappung des Zug- und Buspersonals wegen der Verbreitung der Omikron-Variante ein. »Wir werden im Krisenfall täglich mit Eisenbahn- und Busunternehmen konferieren«, sagte Berthold Frieß, Amtschef im Ministerium, der »Stuttgarter Zeitung« und den »Stuttgarter Nachrichten«. Besonders wichtig für den Betrieb seien Lokführer, Mitarbeiter in den Leitstellen und diejenigen, die die Züge bereitstellten sowie im Bahnnetz tätig seien. Zwar werde die Art der Krankheiten den Arbeitgebern nicht mitgeteilt. Auffällig sei aber ein regionaler Zusammenhang von hohen Inzidenzen und hohen Krankenständen. (dpa)

Lauterbach stimmt auf schwere Zeit ein

15:24 Uhr In der aktuellen Corona-Welle mit der hoch ansteckenden Omikron-Variante warnt Gesundheitsminister Karl Lauterbach vor einer hohen Zahl an Toten und massiven Einschränkungen bei Krankenhausbehandlungen. »Uns drohen in Deutschland sehr schwere Wochen«, sagte der SPD-Politiker der »Bild am Sonntag«. »Wir dürfen uns mit Blick auf die aktuell sinkenden Krankenhauszahlen insbesondere auf den Intensivstationen nicht in Sicherheit wiegen.« Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz überschritt unterdessen erstmals die 500er-Schwelle.

Die Situation in den Kliniken werde sich wieder verschärfen, so Lauterbach. Momentan erkrankten vor allem die Jüngeren, die viele Kontakte hätten. Wenn sich die Älteren infizierten, werde die Zahl der Klinikeinweisungen wieder steigen. »Da kann es, je nach Entwicklung, nicht nur bei den Intensivstationen knapp werden, sondern auch auf den normalen Stationen. Es droht die Schließung ganzer Abteilungen«, sagte er. »Eine Durchseuchung bedeutet, dass Hunderttausende schwer krank werden und wir wieder viele Tausend Corona-Tote beklagen müssen.« (dpa)

Firmen verkaufen mehr Fitness-Geräte für Zuhause

14:14 Uhr Der Verkauf von Heimtrainern hat in Corona-Zeiten einen Boom erlebt. Doch das Geschäft für Sport in den eigenen vier Wänden wird sich aus Sicht von Branchenvertretern bald abschwächen. Man rechne für dieses Jahr mit einem Umsatzniveau wie 2019 und damit wie vor der Pandemie, sagte der Geschäftsführer des Geräteherstellers Christopeit aus Velbert (NRW), Marco Schenkelberg. Das wäre ein kräftiges Minus, denn der Jahresumsatz 2021 lag nach Auskunft des Firmenchefs 40 Prozent über dem von 2019. Absolute Zahlen nannte er nicht. Auch der Deutsche Industrieverband für Fitness und Gesundheit (DIFG) geht für 2022 von einem schwächeren Geschäft aus.

Regierung: Querdenker schicken Drohschreiben an Schulen

12:27 Uhr In der Corona-Krise haben sogenannte Querdenker, Reichsbürger und Selbstverwalter nach Angaben der Bundesregierung auch Schulen und Kitas ins Visier genommen. Der Regierung sei bekannt, dass Gegner der Corona-Maßnahmen und der Impfkampagne in einzelnen Fällen vor Schulgebäuden demonstrierten und »dabei zuweilen auch das Zwiegespräch mit Schülern suchten«. Das ergab sich aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Linken. »Hierbei handelte es sich zum Teil auch um führende Personen der «Querdenken-Bewegung»«, schreibt das Ministerium weiter. Zudem berichtet die Regierung von Briefen, E-Mails und Drohschreiben, die Reichsbürger und sogenannte Selbstverwalter an Schulen, Behörden, Lehrerkollegien und Kitas gesendet haben. (dpa)

DHB-Team trotz Corona-Fall zuversichtlich

11:02 Uhr Die Nachricht vom positiv auf das Coronavirus getesteten Julius Kühn kam zur Unzeit. Doch trotz des Ausfalls des Rückraumspielers vom Bundesligisten MT Melsungen wollen Deutschlands Handballer im zweiten Vorrundenduell bei der Europameisterschaft gegen Österreich den zweiten Erfolg landen. Jetzt erst recht, lautet das Motto der DHB-Auswahl, die als Favorit in die Partie an diesem Sonntag (18.00 Uhr/ARD) in Bratislava geht. Kühn fällt nach seiner Infizierung für den Rest der Vorrunde aus. Eine schwere Hypothek, gehörte der Europameister von 2016 beim 33:29-Auftaktsieg gegen Belarus doch zu den besten Spielern im deutschen Team. Kühn war am Samstagmorgen positiv getestet worden. Der 28-Jährige ist nach Verbandsangaben zwar symptomfrei, muss aber gemäß den EM-Regeln mindestens fünf Tage pausieren. Nach Bekanntwerden des Ergebnisses hat er sich in Isolation begeben, seine bislang nicht infizierten Teamkollegen müssen sich am Sonntagvormittag erneut testen lassen. (dpa)

Bundesgericht: Djokovic muss Australien verlassen

9:58 Uhr Der Gerichtskrimi ist entschieden: Der serbische Tennisstar Novak Djokovic kann seinen Titel bei den Australian Open nicht verteidigen und muss das Land verlassen. Der Weltranglisten-Erste hat in seiner Visums-Frage vor dem australischen Bundesgericht verloren. Wie das Gericht entschied, wurde der Einspruch des 34-Jährigen gegen seine verweigerte Einreise und die Annullierung des Visums abgelehnt. Die Entscheidung sei einstimmig gefallen, hieß es in der Bekanntgabe der drei Richter James Allsop, Anthony Besanko und David O'Callaghan. Die Begründung solle frühestens am Montag, dem ersten Turniertag der Australian Open, erfolgen. Djokovic müsse die Kosten des Verfahrens zahlen. (dpa)

Nächtliche Ausgangsbeschränkungen in Stuttgart

8:44 Uhr Wegen gestiegener Corona-Zahlen gelten in der Landeshauptstadt Stuttgart ab diesem Sonntag (00.00 Uhr) erneut nächtliche Ausgangsbeschränkungen für Nicht-Immunisierte. Sie sind zwischen 21.00 und 5.00 Uhr in Kraft, wie die Stadt am Samstagabend mitteilte. Hintergrund ist, dass die Sieben-Tage-Inzidenz in Stuttgart zum zweiten Mal in Folge über dem Schwellenwert von 500 liegt. Sie gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen an. Die Ausgangsbeschränkungen gelten den Angaben zufolge für Menschen, die weder gegen das Coronavirus geimpft noch genesen sind. Sie dürfen sich nachts nur noch »bei Vorliegen eines triftigen Grundes« außerhalb ihrer Wohnung oder Unterkunft aufhalten. (dpa)

Die aktuellen Zahlen der Johns Hopkins Universität

8 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 7.992.663 (gestern: 7.943.959) Menschen mit dem Coronavirus infiziert und 115.576 (115.623) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. (GEA)

Samstag, 15. Januar

2.500 Menschen demonstrieren in Reutlingen friedlich gegen Corona-Maßnahmen

21:25 Uhr Wie in anderen deutschen Städten sind in Reutlingen erneut zahlreiche Menschen am Samstagabend auf die Straße gegangen, um gegen die Corona-Maßnahmen zu demonstrieren, anders als in Freiburg und Ulm jedoch ohne Gegendemo. Rund 2.500 Teilnehmer zogen laut Angaben der Polizei Reutlingen am Abend nach einer Kundgebung im Bürgerpark durch die Reutlinger Innenstadt. Es war die zweite genehmigte Kundgebungen und verlief insgesamt friedlich. »Es gab keine nennenswerten Zwischenfälle«, sagte ein Sprecher der Polizei. (ale)

Nächtliche Ausgangssperre für Ungeimpfte in Kreisen Reutlingen und Tübingen

18:14 Uhr In den Landkreisen Reutlingen und Tübingen gelten ab Sonntag, 16. Januar 2022, erneut Ausgangsbeschränkungen für nicht immunisierte Personen, teilten die Landratsämter am Samstagabend mit. Diese Personen dürfen zwischen 21 und 5 Uhr die Wohnung nur noch aus triftigen Gründen verlassen. Das haben die Landratsämter bekanntgemacht, nachdem die Inzidenz für den Kreis Reutlingen am Samstag, 15. Januar 2022, bei 561,7 und in Tübingen bei 544,5 lag. Die aktuelle Corona-Verordnung des Landes sieht weiterhin Ausgangsbeschränkungen für Stadt- und Landkreise vor, deren 7-Tage-Inzidenz an zwei Tagen in Folge bei mindestens 500 liegt. (pm)

Mehrere tausend Menschen bei Demos in Freiburg

17:36 Uhr In Freiburg sind am Samstag mehrere tausend Menschen für und gegen die staatlichen Corona-Regeln auf die Straße gegangen. Rund um die Innenstadt zogen am Nachmittag laut Polizei etwa 6000 Gegner der Corona-Politik. In der Stadtmitte hatten sich zuvor etwa 2500 Menschen zu einer Gegendemonstration versammelt, um sich unter anderem gegen Verschwörungsideologien und Corona-Verharmlosung zu wenden. Größere Zwischenfälle verzeichnete die Polizei zunächst nicht. Die Freiburger Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort und wurde von auswärtigen Beamten unterstützt. Ihr Einsatzkonzept zielte darauf ab, dass sich beide Demo-Lager nicht in die Quere kommen. (dpa)

Auslastung der Intensivstationen sinkt

17 Uhr Die Hospitalisierungsinzidenz in Baden-Württemberg bleibt heute unverändert bei 3,1. Die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen beträgt 355. Das sind 17 Menschen weniger als am Vortag. Trotz der gesunkenen Zahlen hat die Landesregierung beschlossen, die aktuelle Alarmstufe II vorerst bis 1. Februar beizubehalten. Sie begründet das mit der Verbreitung der hochansteckenden Omikron-Variante. (GEA)

184 Neuinfektionen im Kreis Reutlingen, 131 im Kreis Tübingen

16:36 Uhr Das Landesgesundheitsamt (LGA) meldet für den Landkreis Reutlingen heute insgesamt 184 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Kreis seit Beginn der Pandemie auf 30.745 . Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen steigt auf 561,7. Für den Kreis Tübingen meldet das LGA 131 Neuinfektionen. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen seit Beginn der Pandemie auf insgesamt 19.708. Die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Tübingen steigt auf 544,5. (GEA)

Nur noch mit FFP2-Maske ins Landratsamt Reutlingen

15:41 Uhr Mit der neuen Coronaverordnung des Landes gilt für Erwachsene in geschlossenen öffentlichen Räumen die Pflicht, eine FFP2-Maske zu tragen. Sogenannte OP-Masken sind nicht mehr ausreichend. Entsprechend müssen auch Besucherinnen und Besucher des Landratsamtes ab sofort eine FFP2-Maske oder eine vergleichbare Maske tragen. Genehmigt sind Masken mit Standard KN95, N95, KF94, KF99 oder einem vergleichbaren Standard. Für Kinder ab sechs Jahren und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahren ist weiterhin eine medizinische Maske ausreichend. Weiterhin sind Termine im Landratsamt nur nach vorheriger Terminvereinbarung und bei Vorliegen eines 3G-Nachweises möglich. (a)

Demonstration gegen Corona-Leugner und Impfgegner in Hamburg

14:46 Uhr Mehr als 1.000 Menschen sind am Samstag in Hamburg aus Protest gegen Corona-Leugner und Verschwörungsideologien auf die Straße gegangen. Nach Polizeiangaben versammelten sich am Mittag mehr als 1.000 Menschen am Bahnhof Dammtor zu einem Protestzug unter dem Motto »Solidarität und Aufklärung statt Verschwörungsideologien«. Dabei gebe es weiter großen Zulauf, hieß es. Ursprünglich war die Versammlung als Gegenveranstaltung zu einer großen Demonstration von Impfgegnern geplant worden, zu der bis zu 15.000 Teilnehmer erwartet wurden. Diese hatte die Polizei am Donnerstag aus Infektionsschutzgründen aber verboten. (dpa)

Umfrage (beendet)

Ist es richtig, dass Tennis-Star Djokovic aus Australien ausgewiesen werden soll?

Der australische Einwanderungsminister hat das Visum von Novak Djokovic für ungültig erklärt. Der serbische Tennisprofi ist nicht gegen Corona geimpft und deswegen eine umstrittene Person in dem Land, das harte Regeln aufgestellt hat.

85%
9%
6%

Bericht: Regelmäßige Lockdown-Partys in Downing Street

12:44 Uhr Neue Vorwürfe wegen des Bruchs von Corona-Regeln in seinem Regierungssitz setzen den britischen Premier Boris Johnson in der »Partygate«-Affäre noch stärker unter Druck. In der Downing Street hat es einem Medienbericht zufolge während der Pandemie nicht nur vereinzelte, sondern regelmäßige Zusammenkünfte gegeben, bei denen Alkohol getrunken worden sei. Das schreibt der in der Angelegenheit in der Regel gut informierte »Mirror« am Samstag. Johnsons Mitarbeiter hätten sich jeden Freitag zu »Wine-time Fridays« getroffen, der Premier habe sie ermutigt, »Dampf abzulassen« - auch wenn Treffen in Innenräumen gemäß den Lockdown-Regeln streng verboten gewesen waren. Der Regierungschef habe mehrmals selbst bei diesen Zusammenkünften vorbeigeschaut.  (dpa)

Hamburg
Ein Teilnehmer hält ein Transparent mit der Aufschrift »Impfen statt verunglimpfen!« auf der Mohrweide am Dammtorbahnhof. Foto: Georg Wendt/dpa
Ein Teilnehmer hält ein Transparent mit der Aufschrift »Impfen statt verunglimpfen!« auf der Mohrweide am Dammtorbahnhof. Foto: Georg Wendt/dpa

Land schafft 264 neue Stellen im Gesundheitsdienst

11:42 Uhr Baden-Württemberg hat in den Gesundheitsämtern und weiteren Bereichen des öffentlichen Gesundheitsdienstes im Zuge der Corona-Pandemie bisher 264 Stellen neu geschaffen. Davon sind 251 Stellen besetzt. Damit seien die Vorgaben für die erste Tranche des Bund-Länder-Paktes »übererfüllt« worden, teilte das Gesundheitsministerium in Baden-Württemberg mit. Vorgesehen waren 200 Stellen. Für dieses Jahr sind 467 neue Stellen in den Gesundheitsämtern der Landkreise und den Städten, Regierungspräsidien und im Ministerium einschließlich Landesgesundheitsamt geplant. (dpa)

Vor Anhörung am Sonntag: Djokovic erneut in Gewahrsam

10:51 Uhr Kurz vor dem Auftakt der Australian Open ist Titelverteidiger und Rekordchampion Novak Djokovic im Corona-Krimi um seine Einreise nach Australien erneut in Gewahrsam. Statt sich in der Rod-Laver-Arena auf das am Montag beginnende Grand-Slam-Turnier in Melbourne vorzubereiten, wurde der 34 Jahre alte Weltranglistenerste aus Serbien aufgrund des erneut annullierten Visums wieder ins Abschiebehotel gebracht, wie australische Medien am Samstag berichteten. Es ist wahrscheinlich, dass er über Nacht in Gewahrsam bleibt. Für Sonntagmorgen um 9.30 Uhr Ortszeit ist eine Anhörung vor Gericht geplant. (dpa)

Finanzminister lehnt neue Corona-Subventionen ab

10:04 Uhr Bundesfinanzminister Christian Lindner hat sich skeptisch über neue Ausgabenprogramme für den Kampf gegen die Corona-Krise gezeigt. »Wir haben uns während der Pandemie an hohe Staatsleistungen gewöhnt. Diese Phase muss enden«, sagte der FDP-Politiker der »Welt am Sonntag«. Schon in diesem Jahr seien die Spielräume eng. 2023 werde die Lage wegen der Rückkehr zur Schuldenbremse noch anspruchsvoller. »Deshalb sehe ich das Ausloben neuer Boni, Subventionen und Programme kritisch.« Man könne auf Dauer nicht alles mit Geld lösen. Lindner antwortete damit auf eine Frage nach einem Bonus bei Corona-Impfungen. »In der Bundesregierung gibt es dazu keine Überlegungen«, sagte er. Er halte das Werben um die Einsicht der Menschen sowie die Ertüchtigung der Infrastruktur für dringender. (dpa)

Mediziner dringt auf umfassendes Corona-Monitoring

9:22 Uhr Der Intensivmediziner Christian Karagiannidis dringt auf eine bessere Erfassung von Corona-Patienten in Krankenhäusern. »Besonders dramatisch kann in Deutschland die Lage auf den Normalstationen werden, wenn die Fallzahlen weiterhin so durch die Decke gehen«, sagte er. »Wir brauchen endlich ein Monitoring, das wie das Intensivregister zuverlässig die mit Corona infizierten Krankenhauspatienten erfasst. Bislang ist das ein nicht hinnehmbarer Blindflug, den wir uns nicht länger leisten können.« Die Bundesregierung müsse schnell Abhilfe leisten, ergänzte Karagiannidis, der zugleich Wissenschaftlicher Leiter des Intensivregisters der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) ist, gegenüber der »Rheinischen Post«. (dpa)

Österreich wird Hochrisikogebiet

8:47 Uhr Die erneute Einstufung Österreichs als Hochrisikogebiet erschwert die Reiseplanung deutscher Urlauber vor den Winterferien. Die Regelung gilt von Sonntag an - und hat konkrete Folgen: Wer aus einem Hochrisikogebiet nach Deutschland einreist und nicht mindestens den vollständigen Grundschutz mit der meist nötigen zweiten Spritze hat oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich frühestens nach fünf Tagen mit einem negativen Test davon befreien. Für Kinder, die das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet haben, endet die Absonderung fünf Tage nach der Einreise automatisch. (dpa)

Die aktuellen Zahlen der Johns Hopkins Universität

8 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 7.943.959 (gestern: 7.866.784) Menschen mit dem Coronavirus infiziert und 115.576 (115.343) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. (GEA)

 

Alle Informationen, die zwischen 1. und 14. Januar 2022 rund um das Coronavirus eingegangen sind, finden Sie hier.