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Aktuell Live-Ticker

Wie sich die Corona-Lage in Reutlingen und der Region vom 16. August bis zum 3. September 2021 entwickelt hat

Während das Coronavirus Reutlingen und die Region Neckar-Alb weiter in Atem hält, halten wir Sie in unserem Live-Ticker über die Auswirkungen der Pandemie auf dem Laufenden.

Intensivstation
Ein Arzt untersucht einen Patienten auf einer Covid 19 Intensivstation. Foto: Bodo Schackow/dpa-zentralbild/dpa
Ein Arzt untersucht einen Patienten auf einer Covid 19 Intensivstation. Foto: Bodo Schackow/dpa-zentralbild/dpa

REUTLINGEN/TÜBINGEN. Seit März 2020 bestimmt das Coronavirus den Alltag der Menschen. Was darf ich, was nicht? Was darf öffnen, was bleibt geschlossen? Wie entwickeln sich die Infektionszahlen, wer wird wann geimpft? Diese und mehr Fragen beschäftigen die Gesellschaft. Der GEA beantwortet viele dieser Fragen hier im Live-Ticker und versorgt Sie aktuell mit sämtlichen Informationen rund um das Thema Corona. Weitere Informationen finden Sie hier.

Freitag, 3. September

54 neue Corona-Fälle im Kreis Reutlingen

19 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet für heute 54 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Reutlingen seit Beginn der Pandemie auf 14.569. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen steigt nach Angaben des Landesgesundheitsamts auf 99,8. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus bleibt bei 283. Mittlerweile sind 13.819 Personen wieder von ihrer Erkrankung genesen, das entspricht 96,73 Prozent aller positiv Getesteten (Tote nicht eingerechnet). Demnach sind im Kreis Reutlingen aktuell noch 467 aktive Covid-19-Fälle bekannt. (pm)

Coronavirus

Entwicklung der Neuinfektionen

Gesamt:
Stand:
Datenquelle: Landratsämter

Sechs Prozent der Intensivbetten mit Covid-Patienten belegt

18:24 Uhr Sechs Prozent der in Baden-Württemberg verfügbaren Intensivbetten sind derzeit mit Covid-19-Patienten belegt. Die Zahl der Covid-Fälle auf den Intensivstationen stieg binnen eines Tages um 8 auf 139, wie das Landesgesundheitsamt am Freitag (Stand: 16 Uhr) mitteilte. (dpa)

55 neue Corona-Infektionen im Landkreis Tübingen

17:40 Uhr Das Tübinger Landratsamt meldet für heute 55 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Tübingen seit Beginn der Pandemie auf 10.007. Bei den neuen Fällen handelt es sich um Kontaktpersonen bereits bekannter Fälle und neue Einzelfälle. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Tübingen steigt nach Angaben des Landesgesundheitsamtes auf 98. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus bleibt bei 183. Rund 9.384 Menschen sind genesen. (GEA)

Coronavirus

Infizierte, Geheilte und Todesfälle

Gesamt:
Stand:

Anzahl Infizierte absolut

Datenquelle: Landratsämter
Karte: © GeoBasis-DE / BKG 2019

Mehr Corona-Infektionen an Brandenburger Schulen

17 Uhr Die Zahl der Corona-Fälle an Brandenburger Schulen hat gegenüber der Vorwoche zugenommen. Zwei Schulen sind in dieser Woche wegen Corona-Infektionen geschlossen worden, wie das Bildungsministerium in Potsdam am Freitag mitteilte. In der vergangenen Woche gab es noch keine Schließung. In 62 Schulen sind mit Stand Donnerstag 113 einzelne Lerngruppen in Quarantäne, in der vergangenen Woche waren es 60 betroffene Schulen mit 99 Lerngruppen. Von den rund 25 000 Lehrkräften sind 25 positiv auf das Coronavirus getestet worden. In der Vorwoche waren es 12 Lehrerinnen und Lehrer. 97 Lehrkräfte sind in Quarantäne nach 68 in der vergangenen Woche. (dpa)

Stadt Metzingen beschafft Luftreiniger

16:30 Uhr In fünf Metzinger Schulen und zwei Kindertagesstätten wird im neuen Schuljahr mit mobilen Luftreinigungsgeräten und CO2-Ampeln gegengesteuert. Der Gemeinderat der Stadtverwaltung hatte in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause 100 000 Euro für »geeignete Maßnahmen zur Luftverbesserung« zur Verfügung gestellt. (GEA)

Kritik an Plänen zur Auskunftspflicht zum Impfstatus

15:55 Uhr Die Pläne der Bundesregierung zur Impfauskunftspflicht bei Beschäftigten stoßen in Baden-Württemberg auf ein unterschiedliches Echo. Dem Arbeitgeberverband Südwestmetall sind sie nicht weit genug gefasst. Verbandschef Winfried Porth sagte am Freitag in Stuttgart: »Im Zuge der Pandemie-Bekämpfung wurden den Arbeitgebern zahlreiche Pflichten zum Gesundheitsschutz auferlegt, aber so gut wie keine Rechte, um diese auch optimal erfüllen zu können.« (dpa)

Serbien und Albanien ab Sonntag Corona-Hochrisikogebiete

15:16 Uhr Die Bundesregierung stuft Serbien und Albanien von Sonntag an als Hochrisikogebiete in der Corona-Pandemie ein. Auch Aserbaidschan, Guatemala, Japan, die Palästinensischen Gebiete und Sri Lanka fallen dann in diese Kategorie, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag mitteilte. Dagegen gilt Kuwait dann nicht mehr als Hochrisikogebiet. (dpa)

EU-Kommission und Astrazeneca beenden Rechtsstreit

14:38 Uhr Über Monate stritten sich Astrazeneca und die EU-Kommission, weil zu wenig Corona-Impfstoff in die EU geliefert wurde. Jetzt haben sich beide Seiten auf einen neuen Plan geeinigt. Dies teilte die Kommission am Freitag mit. Damit werde die Lieferung von 200 Millionen ausstehenden Dosen bis März 2022 garantiert. (dpa)

Zwei Drittel der Franzosen sind geimpft

13:57 Uhr Zwei Drittel der Menschen in Frankreich sind inzwischen vollständig gegen das Coronavirus geimpft, 72,3 Prozent haben eine erste Impfdosis erhalten. Parallel dazu sinkt die Zahl der Klinikeinweisungen von Corona-Patienten und die Sieben-Tage-Inzidenz ist rückläufig, teilten die Gesundheitsbehörden am Freitag in Paris mit. Dies gilt auch für die von Deutschland als Hochrisikogebiet eingestuften Regionen Okzitanien, Provence-Alpes-Côte d'Azur sowie die Insel Korsika. Angespannt bleibt die Lage in den französischen Überseegebieten. Auch unter den Beschäftigten im Gesundheitsbereich, die von einer Impfpflicht betroffen sind, stieg die Quote weiter an. (dpa)

Deutschlandweite Sieben-Tage-Inzidenz bei 80,2

13:37 Uhr Die deutschlandweite Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen ist erneut angestiegen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitagmorgen lag sie bei 80,2 - am Vortag hatte der Wert bei 76,9 gelegen, vor einer Woche bei 70,3. (dpa)

In eigener Sache

Die Corona-Krise hält uns in Atem. Der Reutlinger General-Anzeiger unterrichtet seine Leserinnen und Leser täglich mit dem Live-Ticker zuverlässig über das Geschehen vor Ort und die Entwicklungen in der Region. Der Live-Ticker ist für unsere Kunden kostenlos. Das ändert nichts daran, dass wir nicht öffentlich-rechtlich finanziert sind wie die Fernsehanstalten ARD und ZDF, sondern allein über unsere Leser und Anzeigenkunden. Selbstverständlich soll der Live-Ticker für Sie, liebe Leserinnen und Leser, kostenlos bleiben. Angesichts der Situation bitten wir Sie dennoch, über den Abschluss eines Web-, Digital- oder Print-Abos nachzudenken, um unsere Arbeit zu fördern, zu finanzieren und weiter zu unterstützen. Wir sind sicher, dass wir Sie mit unseren redaktionellen Inhalten und Verlagsleistungen überzeugen. Wir sind für Sie da und danken für Ihr Vertrauen.

Ihr Verleger Valdo Lehari jr./Ihr Chefredakteur Dr. Christoph Fischer

Niederlande verschärfen Einreiseregeln für Deutschland

12:50 Uhr Angesichts der verschlechterten Corona-Lage in Deutschland verschärfen die Niederlande ab kommendem Montag die Einreiseregeln. Erforderlich ist ab dann der Nachweis einer Impfung, eines negativen Tests oder der Genesung, teilte das Außenministerium in Den Haag am Freitag mit. Ausgenommen sind Kinder unter 12 Jahren. Wer mit dem Flugzeug in die Niederlande fliegt, muss künftig zuvor eine Gesundheitserklärung ausfüllen und bei sich führen. Auch geimpften Niederländern wurde bei der Rückkehr aus Deutschland zu einem Schnelltest geraten. Zuletzt gab es bei der Einreise von Deutschland in die Niederlande keine besonderen Restriktionen. (dpa)

Gewerkschaften gegen Impfstatus-Abfrage in Kitas und Schulen

12 Uhr Gewerkschaften aus dem Bildungs- und Erziehungsbereich lehnen die geplante Möglichkeit zur Impfstatus-Abfrage für Beschäftigte in Kitas und Schulen ab. »Aus gutem Grund stehen persönliche Daten in Deutschland unter besonderem Schutz. Diesen Schutz müssen wir gewährleisten«, sagte die Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Maike Finnern, der Deutschen Presse-Agentur. Sie verwies darauf, dass die Impfbereitschaft unter den Beschäftigten in Schulen und Kitas mit »80 bis 95 Prozent ganz weit oben« liege. (dpa)

Beschränkungen für Ungeimpfte nach Ferien möglich

11:25 Uhr Beschränkungen für Ungeimpfte in der Corona-Pandemie sollen in Baden-Württemberg nun doch erst nach Ende der Sommerferien möglich sein. Nach aktuellen Planungen will die grün-schwarze Landesregierung erst abwarten, dass das geänderte Infektionsschutzgesetz Bundestag und Bundesrat passiert. Darum soll die geplante neue Corona-Verordnung im Südwesten voraussichtlich erst Ende kommender Woche verkündet und am 13. September in Kraft treten, hieß es am Freitag aus dem Staatsministerium in Stuttgart. Dann fängt in Baden-Württemberg auch die Schule wieder an. (dpa)

Astrazeneca und EU-Kommission beenden Rechtsstreit zu Impfdosen

10:50 Uhr Die EU-Kommission und die britische Pharmafirma Astrazeneca haben ihren laufenden Rechtsstreit zur Lieferung von Corona-Impfdosen beigelegt, wie die Kommission am Freitag mitteilte. Damit werde die Lieferung von 200 Millionen ausstehenden Dosen bis März 2022 garantiert. »Obwohl wir diese Woche den wichtigen Meilenstein der vollständigen Impfung von 70 Prozent der erwachsenen Bevölkerung der EU erreicht haben, gibt es große Unterschiede zwischen den Impfquoten unserer Mitgliedstaaten, und die kontinuierliche Verfügbarkeit von Impfstoffen, inklusive von Astrazeneca, bleibt ausschlaggebend«, sagte Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides. (dpa)

Weniger Hochschulabsolventen wegen Corona

10:18 Uhr Wegen der Corona-Pandemie haben deutlich weniger Menschen die Hochschule abgeschlossen. Im Prüfungsjahr 2020 erwarben nur rund 477 000 Absolventinnen und Absolventen einen Abschluss an den deutschen Hochschulen, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Das waren sechs Prozent weniger als im Vorjahr. Mit einer Ausnahme im Jahr 2018 war die Zahl der Hochschulabschlüsse seit 2001 kontinuierlich gestiegen. (dpa)

Wohnheime bekommen nach Corona-Semestern wieder mehr Zulauf

9:42 Uhr  Vor Beginn des Wintersemesters ist nach dem vergangenen Corona-Semester die Nachfrage nach günstigen Zimmern in Studierendenwohnheimen im Südwesten wieder gestiegen. Besonders groß ist der Andrang in Heidelberg, wo nach Angaben des Studierendenwerks zehn bis zwölf Bewerbungen auf ein freies Zimmer kommen. Auch in Mannheim, Tübingen, Karlsruhe und Pforzheim gibt es deutlich mehr Bewerberinnen und Bewerber als freie Zimmer, wie die Studierendenwerke der Deutschen Presse-Agentur bestätigten. (dpa)

Zahl der Corona-Intensivpatienten deutlich angestiegen

9:00 Uhr Die Zahl der Corona-Intensivpatienten in Baden-Württemberg ist wieder deutlich angestiegen. Auf den Intensivstationen im Land wurden am Donnerstag 131 Menschen mit Covid-19-Erkrankungen behandelt - 15 mehr als noch am Vortag, wie das Landesgesundheitsamt in seinem täglichen Corona-Lagebericht (Stand: 16.00 Uhr) in Stuttgart mitteilte. Der Anteil der Covid-Fälle an den betreibbaren Intensivbetten im Südwesten lag bei 5,6 Prozent, das sind 0,6 Prozentpunkte mehr als am Mittwoch. (dpa)

Regierung: Impfstatus soll in Kitas und Heimen abgefragt werden dürfen

8:32 Uhr Arbeitgeber sollen von Beschäftigten in Kitas, Schulen und Pflegeheimen künftig Auskunft über eine Corona-Impfung oder eine überstandene Covid-Erkrankung verlangen können. Darauf haben sich Union und SPD nach stundenlangen Beratungen geeinigt. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) bestätigte entsprechende Informationen und sagte, bei Krankenhäusern gelte seit vielen Jahren »aus gutem Grund«, dass ein Arbeitgeber seine Beschäftigten im Patientenkontakt fragen dürfe, ob sie gegen Infektionskrankheiten geimpft seien. »Wir wollen in dieser Pandemie dieses Auskunftsrecht auch auf andere Bereiche ausdehnen.« (dpa)

Jugend-Impftag in Eningen

8:07 Uhr Am Samstag, 11. September, bietet die Hausarztpraxis Dr. Rau & Kollegen gemeinsam mit der Gemeinde Eningen in der HAP-Grieshaber-Halle eine Corona-Schutzimpfung mit dem Impfstoff Biontech für Jugendliche im Alter von zwölf bis siebzehn Jahren an. Termine zwischen 8 und 15 Uhr können ab sofort online unter www.hausarzt-eningen.de oder auch telefonisch unter der Ruf-Nummer 07121 3453600 gebucht werden. Jugendliche, die nicht in Begleitung der Eltern kommen, benötigen ein Einwilligungsschreiben der Eltern. Ein entsprechendes Formular ist in der Ausgabe der Eninger Nachrichten vom 3. September und auf der Homepage der Gemeindeverwaltung zu finden. Wer sich impfen lassen will, muss außerdem den Personalausweis, die Versichertenkarte und den Impfpass mitbringen. (pm)

Kretschmann: Beschränkungen für Ungeimpfte gerechtfertigt

7:35 Uhr Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann hält bei einem starken Anstieg der Covid-19-Patienten in den Kliniken Einschränkungen für Ungeimpfte für unausweichlich. »Die Nicht-Geimpften sind jetzt natürlich die Träger der Pandemie«, sagte der Grünen-Politiker. Wenn es bei den Ungeimpften zu hohe Inzidenzen gebe, wirke sich das auf die Krankenhausbelegung aus. Und dann müsse die Politik handeln. »Das hat nichts mit Strafe oder irgendwas durch die Hintertür zu tun, sondern es ist die Erfordernis, die Pandemie im Griff zu behalten. Andere Motive stehen überhaupt nicht dahinter.« (dpa)

Die aktuellen Zahlen der John Hopkins Universität

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 3.993.789  (gestern: 3.979.839) Menschen mit dem Coronavirus infiziert und 92.307. (92.262) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. (GEA)

Donnerstag, 2. September

Dritte Impfdosis in Italien verfügbar

19 Uhr Im Kampf gegen die Corona-Pandemie wird auch in Italien für gewisse Bevölkerungsgruppen eine dritte Impfdosis angeboten. Das teilte Ministerpräsident Mario Draghi am Donnerstag nach einer Sitzung seiner Regierung mit. Eine dritte Dosis sollen ab Ende September Personen mit einer schwachen Immunreaktion bekommen, präzisierte Gesundheitsminister Roberto Speranza. (dpa)

Neue Corona-Regeln: Seilbahnverband kritisiert Kontrollpflicht

18:15 Uhr In Seilbahnen in Bayern gilt ab einer Inzidenz von 35 nun die 3G-Regel - Gäste müssen getestet, geimpft oder genesen sein. Der Verband Deutscher Seilbahnen (VDS) kritisiert die damit verbundene Kontrollpflicht für die Betreiber und fordert laut Mitteilung vom Donnerstag eine Gleichstellung mit dem Öffentlichen Nahverkehr. Präsident Matthias Stauch zufolge müsste auf die Eigenverantwortung der Gäste gesetzt werden.

59 neue Corona-Infektionen im Landkreis Tübingen

17:40 Uhr Das Tübinger Landratsamt meldet für heute 59 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Tübingen seit Beginn der Pandemie auf 9.952. Bei den neuen Fällen handelt es sich um Kontaktpersonen, Reiserückkehrer und neue Einzelfälle. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Tübingen steigt nach Angaben des Landratsamtes auf 90,2. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus bleibt bei 183. Angaben über die Zahl der Genesenen macht das Landratsamt jeden Freitag. (GEA)

47 neue Corona-Fälle im Kreis Reutlingen

17:20 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet für heute 47 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Reutlingen seit Beginn der Pandemie auf 14.515. Bei den Neuinfizierten handelt es sich überwiegend um familiäre Häufungen. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen sinkt nach Angaben des Landesgesundheitsamts auf 95 (Stand 1. September). Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus bleibt bei 283. Mittlerweile sind 13.788 Personen wieder von ihrer Erkrankung genesen, das entspricht 96,88 Prozent aller positiv Getesteten (Tote nicht eingerechnet). Demnach sind im Kreis Reutlingen aktuell noch 444 aktive Covid-19-Fälle bekannt. (pm)

Studierende und Ministerium rufen zu Impfung gegen Corona auf

17:00 Uhr Brandenburger Hochschulen, Studierendenvertretungen, Studentenwerke und das Wissenschaftsministerium rufen gemeinsam zu Corona-Schutzimpfungen für ein sichereres Wintersemester in Präsenz auf. In den kommenden Wochen soll es spezielle Impfangebote an den Hochschulstandorten geben, wie das Ministerium mitteilte. Lehre, Lernen und Forschung brauchten den direkten Austausch, die persönliche Begegnung von Studierenden, den Kontakt mit Lehrenden, die Arbeit im Labor, erinnerte Wissenschaftsministerin Manja Schüle (SPD). Wichtig sei deshalb, dass sich möglichst viele Hochschul-Angehörige gegen das Coronavirus impfen ließen. (dpa)

»Querdenker«-Demo
Demonstranten nahmen in Berlin trotz Verbots an Demos gegen die Corona-Maßnahmen teil. Foto: Sommer/dpa
Demonstranten nahmen in Berlin trotz Verbots an Demos gegen die Corona-Maßnahmen teil.
Foto: Sommer/dpa

CDU-Politiker Mack attackiert Lucha in Sachen Corona-Politik

16:36 Uhr Weil Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) in den letzten Tagen den Druck auf Ungeimpfte erhöht hat, kommen vom Koalitionspartner CDU erste kritische Töne an seiner aktuellen Corona-Politik. Der CDU-Landtagsabgeordnete Winfried Mack sagte der "Schwäbischen Post" (Donnerstag), Angebote seien besser als Verbote. Der Grünen-Politiker müsse stärker mit Argumenten für das Impfen werben und in jedem Stadt- und Landkreis einen Bürgerdialog organisieren. Mack sagte: "Die guten Argumente fürs Impfen müssen weiter unter die Menschen gebracht werden. (dpa)

Mann will digitalen Impfnachweis mit Fälschung ergattern

16:17 Uhr Ein Mann hat in Konstanz versucht, sich einen digitalen Corona-Impfnachweis mit einem gefälschten Impfpass zu erschleichen. Eine Mitarbeiterin in einer Apotheke schöpfte wegen der Eintragungen Verdacht und informierte ihren Vorgesetzten, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Als dieser das in dem Impfausweis eingetragene Impfzentrum anrief, stellte sich heraus, dass an dem notierten Termin dort niemand geimpft wurde. Der Mann machte sich am Mittwochnachmittag unbemerkt ohne den Impfpass aus dem Staub. »Noch gibt es keine Spur«, sagte ein Polizeisprecher. Gegen den Unbekannten wird wegen Urkundenfälschung ermittelt. (dpa)

Dienstverbot für Polizist - an Demo gegen Corona-Politik beteiligt

15:30 Uhr Gegen einen Polizeibeamten aus Siegen, der sich in Uniform an einer Berliner Demo gegen die Corona-Politik beteiligt haben soll, ist ein Disziplinarverfahren eingeleitet worden. Nach dem Vorfall vom Samstag sei der Oberkommissar seiner Dienstgeschäfte enthoben worden, sagte ein Sprecher der Polizeibehörde Siegen am Donnerstag auf Anfrage. Zuvor hatte das Nachrichtenportal »t-online« berichtet, der Polizist aus Nordrhein-Westfalen habe sich an Protesten der Querdenker-Szene in Berlin beteiligt und dabei ein Sakko mit »Polizei«-Aufschrift und NRW-Landeswappen getragen. Es kursiere zudem ein Foto, das den Beamten mit einem Schild mit der Aufschrift »Beim Faschismus mach ich nicht mit« zeigt. Der Siegener Polizeisprecher sagte: »Was er damit zum Ausdruck bringen wollte, ob es sein Schild ist oder man es ihm in die Hand gedrückt hat - das alles muss noch geklärt werden.« Zuvor sei der Polizist nicht negativ aufgefallen. (dpa)

 Mehr als fünf Millionen bestätigte Corona-Infektionen im Iran

14:44 Uhr Seit Beginn der Pandemie sind im Iran mehr als fünf Millionen Corona-Infektionen nachgewiesen worden. Mit über 30.000 Neuinfektionen in den letzten 24 Stunden sei die Gesamtzahl der Infizierten auf 5.055.512 gestiegen, teilte das Gesundheitsministerium am Donnerstag mit. Die Zahl der Corona-Toten stieg demnach auf fast 109.000. (dpa)

Gewerkschaft: Arbeitgeber sollten Impfstatus abfragen dürfen

13:56 Uhr Die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie hat sich dafür ausgesprochen, dass Arbeitgeber vorübergehend den Impfstatus ihrer Beschäftigten abfragen dürfen. Das sagte Gewerkschaftschef Michael Vassiliadis am Mittwochabend vor Journalisten in Berlin. Die Bekämpfung der Pandemie rechtfertige eine einmalige Ausnahmeregelung beim Arbeitsschutz, so Vassiliadis. Es sei schwer zu erklären, warum bei jedem Kurzbesuch im Café der Impfnachweis nötig sei, aber nicht am Arbeitsplatz. (dpa)

Virologe Drosten warnt vor vierter Welle - RKI-Modellierung »dünnes Eis«

13:21 Uhr Aus Sicht des Berliner Virologen Christian Drosten sollte das bisherige RKI-Szenario überarbeitet werden. Denn die Delta-Variante, die in Deutschland inzwischen vollständig dominiert, hat die Lage grundlegend verändert. Würde die RKI-Modellierung nicht entsprechend dieser veränderten Lage aktualisiert, stünde die Einschätzung und Planung für den Herbst und Winter wissenschaftlich auf »dünnem Eis«, sagte Drosten. »Man sollte sich nicht täuschen und durch zu wenig Vorsicht in eine Situation hineinlaufen, die man sich nicht wünscht und die untragbar ist: Dass es weitere Lockdowns gibt und die Schulen wieder schließen müssen.« (dpa)

Polizei durchsucht Vereinsräume wegen unberechtigter Corona-Hilfen

12:50 Uhr Wegen des Verdachts auf Subventionsbetrug mit Corona-Hilfen durchsuchen Kriminalbeamte Vereins- und Büroräume in verschiedenen Teilen Berlins. Wie Polizei und Generalstaatsanwaltschaft am Donnerstag gemeinsam mitteilten, sollen bei der Aktion insgesamt fünf Durchsuchungsbeschlüsse und ein Arrestbeschluss in Reinickendorf, Wedding, Gesundbrunnen, Spandau und Kreuzberg vollstreckt werden. Es wird demnach gegen drei Verdächtige ermittelt, die entweder im eigenen Namen oder für von ihnen vertretene Vereine unberechtigt Corona-Hilfen in Höhe von insgesamt 47 000 Euro kassiert haben sollen. Möglicherweise noch vorhandenes Geld sollte bei den Durchsuchungen sichergestellt werden. (dpa)

Corona-Infektion in belgischer Königsfamilie

12:15 Uhr  Das belgische Königspaar reduziert wegen einer Corona-Infektion in der royalen Familie vorsorglich seine persönlichen Kontakte. Das teilte der Königspalast am Donnerstag mit. Alle geplanten Veranstaltungen der Königin und des Königs bis Montag wurden demnach abgesagt oder verschoben. Es war zunächst nicht klar, wer sich in der Königsfamilie mit dem Coronavirus angesteckt hatte. (dpa)

Deutscher Fußball-Bund startet Impfkampagne gegen Corona

11:32 Uhr Mit Bundestrainer Hansi Flick und Nationalmannschaftskapitän Manuel Neuer an der Spitze hat der Deutsche Fußball-Bund gemeinsam mit seinen Regional- und Landesverbänden die Impfkampagne »Schiri, ich hab' schon Gelb« gestartet. »Nur im Team können wir die Corona-Pandemie überstehen - indem jeder für sich und seine Mitmenschen Verantwortung übernimmt. Impfen ist unser sicherster und schnellster Weg zurück zur Normalität. Lasst ihn uns alle gemeinsam gehen«, sagte Flick in einer Verbandsmitteilung vom Donnerstag. Der DFB wolle auf die Bedeutung des Impfens gegen Corona aufmerksam machen. (dpa)

Luca-App kündigt »umfassendes Update« zum Herbst an

10:49 Uhr Die umstrittene Luca-App zur Eindämmung der Corona-Pandemie soll in Zusammenarbeit mit den Gesundheitsämtern zum Herbst hin ausgebaut und verbessert werden. Künftig sollen die Ärzte der Gesundheitsämter die Nutzer der Luca-App direkt kontaktieren und in unterschiedlichen Abstufungen warnen können, kündigte am Donnerstag Patrick Hennig, Geschäftsführer der Culture4Life GmbH, an. Bislang erhalten App-User nur einen allgemeinen Hinweis, wenn ein Gesundheitsamt auf die Luca-Daten einer Person zugreift. (dpa)

Nach Corona-Fall Xhaka: Schweizer Fußball droht Impfdiskussion

10:02 Uhr Nach dem Corona-Fall von Nationalmannschafts-Kapitän Granit Xhaka droht dem Schweizer Fußball eine Impfdiskussion. Unmittelbar, nachdem der nationale Verband SFV am Mittwoch eine Impfempfehlung für seine 1.400 Vereine mit mehr als 300.000 Mitgliedern gegeben hatte, war der Mittelfeldspieler des FC Arsenal positiv auf das Virus Sars-CoV-2 getestet worden. Xhaka ist als einziger Spieler des Auswahlkaders weder geimpft noch genesen. »Wir geben eine Impfempfehlung. Granit ist als Kapitän ein Vorbild, aber auch er ist ein Mensch. Es ist sein Entscheid, er hat seine eigenen Rechte«, sagte der neue Nationaltrainer und frühere Bundesliga-Profi Murat Yakin. (dpa)

Corona-Drittimpfungen in Bayern erfolgreich gestartet

9:13 Uhr In Bayern sind die Corona-Drittimpfungen für bestimmte Gruppen aus Sicht von Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) erfolgreich angelaufen. »Es gab bereits rund 2900 Auffrischungsimpfungen in Bayern«, sagte Holetschek am Donnerstag in München laut einer Mitteilung. Knapp 1960 Menschen wurden demnach bisher in Impfzentren geimpft, etwa 930 in Arztpraxen. Holetschek nannte die Resonanz »sehr erfreulich«. (dpa)

GEW-Landeschefin befürchtet geschlossene Schulen und Kitas

8:28 Uhr Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) rechnet zum neuen Schuljahr mit geschlossenen Schulen und Kitas im Land. Natürlich hofften alle auf ein möglichst normales Schuljahr, sagte GEW-Landeschefin Monika Stein der »Heilbronner Stimme« und dem »Südkurier« (Donnerstag). Sie gehe aber leider davon aus, dass Schulen und Kitas im Herbst oder Winter wieder geschlossen werden müssten und für die Schüler wieder Fernunterricht komme. »Dies liegt daran, weil der Schutz, der nötig wäre, in den Schulen und Kitas nicht vorhanden ist. Hier nimmt die Politik das nötige Geld momentan nicht in die Hand«, sagte Stein. Sie rechnet demnach schon bald mit hohen Infektionszahlen an Schulen und Kitas. Die Landesregierung lasse die Kinder völlig im Stich. (dpa)

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Ihr Verleger Valdo Lehari jr./Ihr Chefredakteur Dr. Christoph Fischer

Hoffen auf Ende der Corona-Pandemie im Frühjahr

7:44 Uhr Nach eineinhalb Jahren Corona-Pandemie fragen sich viele Menschen erschöpft: Wie lange noch? Vielleicht noch ein halbes bis Dreivierteljahr, meint der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV). »Ich gehe davon aus, dass im Frühjahr 2022 Schluss sein wird mit Corona«, sagte Andreas Gassen der Düsseldorfer »Rheinischen Post« (Donnerstag). »Bis dahin wird die Impfquote noch einmal etwas höher liegen, vor allem nimmt aber auch die Zahl der Genesenen mit Antikörpern zu. Einschränkungen werden dann wohl gänzlich unnötig werden.«  (dpa)

Die aktuellen Zahlen der John Hopkins Universität

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 3.979.839  (gestern: 3.965.681) Menschen mit dem Coronavirus infiziert und 92.262. (92.229) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. (GEA)

Mittwoch, 1. September

44 neue Corona-Infektionen im Landkreis Tübingen

19 Uhr Das Tübinger Landratsamt meldet für heute 44 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Tübingen seit Beginn der Pandemie auf 9.893. Bei den neuen Fällen handelt es sich um einige Reiserückkehrer sowie enge Kontaktpersonen und neue Einzelfälle mit unklarer Infektionsquelle. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Tübingen steigt nach Angaben des Landratsamtes auf 87,5. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus bleibt bei 183. Angaben über die Zahl der Genesenen macht das Landratsamt jeden Freitag. (GEA)

Zahl der Intensivpatienten im Südwesten sinkt weiter leicht

18:40 Uhr Die Zahl der Corona-Intensivpatienten in Baden-Württemberg ist erneut leicht gesunken. Auf den Intensivstationen im Land wurden am Mittwoch 116 Menschen mit Covid-19-Erkrankungen behandelt - 5 weniger als noch am Vortag, wie das Landesgesundheitsamt in seinem täglichen Corona-Lagebericht (Stand: 16.00 Uhr) in Stuttgart mitteilte. (dpa)

Schottland will Impfpflicht für Discos und Großveranstaltungen

18:19 Uhr In Schottland soll künftig der Zutritt zu Nachtclubs und Großveranstaltungen nur noch mit dem Nachweis einer Corona-Impfung möglich sein. Entsprechende Pläne soll das Parlament des britischen Landesteils in der kommenden Woche absegnen, wie Regierungschefin Nicola Sturgeon am Mittwoch in Edinburgh sagte. Demnach sollen die Impfpässe für Discos ebenso Pflicht werden wie für unbestuhlte Events in geschlossenen Räumen mit mehr als 500 Teilnehmern, Freiluftveranstaltungen ohne Sitzplätze mit mehr als 4.000 Zuschauern und grundsätzlich für alle Veranstaltungen mit mehr als 10.000 Menschen. (dpa)

65 neue Corona-Fälle im Kreis Reutlingen

17:39 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet für heute 65 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Reutlingen seit Beginn der Pandemie auf 14.468. Von den Neuinfizierten waren 26 Kontaktpersonen. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen sinkt nach Angaben des Landesgesundheitsamts auf 95,7. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus bleibt unverändert 283. Mittlerweile sind 13.770 Personen wieder von ihrer Erkrankung genesen, das entspricht 97,07 Prozent aller positiv Getesteten (Tote nicht eingerechnet). Demnach sind im Kreis Reutlingen aktuell noch 415 aktive Covid-19-Fälle bekannt. (GEA)

Gesprächsrunden in Pandemie: Markus Lanz für Fernsehpreis nominiert

17 Uhr ZDF-Talker Markus Lanz ist für den Deutschen Fernsehpreis nominiert worden. Der 52-Jährige geht mit seiner nach ihm benannten Talkshow »Markus Lanz« in der traditionellen Journalisten-Kategorie »Beste Information« ins Rennen um die begehrte Trophäe. Das gab die Jury am Mittwoch in Köln bekannt. In der Info-Sparte sticht die Nominierung durchaus heraus. Zur Würdigung des Talkers hieß es, Lanz habe im »verwirrenden Dauerfeuer der Verlautbarungen und Verordnungen des Coronajahres 2020/21« in seinen abendlichen Gesprächsrunden »Aufklärung, Einordnung und Orientierung geleistet«. Das sei ein »wichtiger Beitrag zum gesellschaftlichen Diskurs, vor allem in Zeiten des Lockdowns« gewesen. (dpa)

Bayerischer Landtag steht hinter neuer Corona-Strategie

16:22 Uhr Der Landtag steht mit breiter Mehrheit hinter dem bayerischen Kurswechsel in der Corona-Politik. In einer Sondersitzung am Mittwoch begrüßten auch Grüne, SPD und FDP die neuen Regeln, die an diesem Donnerstag in Kraft treten - trotz mancher Kritikpunkte. Die FFP2-Maskenpflicht fällt demnach ebenso wie die allgemeinen Kontaktbeschränkungen. Stattdessen gilt in Innenräumen breitflächig die 3G-Regel: Zugang nur für Geimpfte, Genesene oder Getestete. Die Klinik-Auslastung löst die Sieben-Tage-Inzidenz als maßgebliches Corona-Kriterium ab. (dpa)

Schweiz verzichtet auf schärfere Corona-Maßnahmen

15:50 Uhr Trotz hoher Corona-Neuinfektionszahlen will die Schweizer Regierung die Schutzmaßnahmen vorerst nicht verschärfen. »Die Zahl der Spitaleinweisungen von Corona-Patientinnen und -Patienten ist weiterhin hoch, hat in der letzten Woche aber nicht mehr zugenommen«, teilte die Regierung am Mittwoch mit. Zudem ließen sich wieder mehr Menschen impfen. Deshalb werde von einer Verschärfung vorerst abgesehen. Im Raum stand etwa die 3-G-Regel für Restaurants und Fitnessstudios. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag in der Schweiz zuletzt bei mehr als 200. (dpa)

Hereinspaziert für alle Impflinge sagen mit Jörg Brändle (links) von der Feuerwehr Reutlingen sowie Ferdindano Puccinelli vom Re
Hereinspaziert für alle Impflinge sagen mit Jörg Brändle (links) von der Feuerwehr Reutlingen sowie Ferdindano Puccinelli vom Reutlinger Landratsamt zwei der führenden Köpfe des Kreisimpfzentrums Reutlingen. Foto: Stephan Zenke
Hereinspaziert für alle Impflinge sagen mit Jörg Brändle (links) von der Feuerwehr Reutlingen sowie Ferdindano Puccinelli vom Reutlinger Landratsamt zwei der führenden Köpfe des Kreisimpfzentrums Reutlingen.
Foto: Stephan Zenke

Verdi kündigt Widerstand gegen »Impfpflicht durch die Hintertüre« an

15:16 Uhr Die Gewerkschaft Verdi hat Widerstand gegen einen möglichen Rechtsanspruch für Arbeitgeber auf Auskunft über den Impfstatus von Beschäftigten angekündigt. »Wir werben dafür, dass sich Beschäftigte impfen lassen, es darf aber keine Impfpflicht durch die Hintertüre geben«, sagte Verdi-Chef Frank Werneke am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. »Für Beschäftigte darf nicht aus «3G» einfach «2G» gemacht werden. Das stößt auf unseren entschiedenen Widerstand.« Die Möglichkeit etwa, Zugang zu Innenräumen durch Vorlage eines negativen Tests zu erhalten, dürfe nicht ausgehebelt werden.  (dpa)

Regierung prüft Arbeitgeber-Auskunftsrecht zum Impfstatus

14:43 Uhr Die Bundesregierung prüft die Einführung eines Rechtsanspruchs für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber auf Auskunft von Beschäftigten über deren Impfstatus. »Wir prüfen das«, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. »Es gibt Argumente dafür und dagegen.« Eine Sprecherin des Bundesgesundheitsministeriums sagte: »Die Gespräche dazu laufen.« Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) tendiert nach eigenen Worten dazu, das Infektionsschutzgesetz so zu ändern, dass Arbeitgeber in den nächsten sechs Monaten nach dem Impfstatus der Beschäftigten fragen dürfen. (dpa)

Dritt-Impfungen in Reutlingen gut gestartet

14:12 Uhr Sich seine Auffrischungsimpfung gegen das Coronavirus abzuholen, ist an diesem Mittwoch im Kreisimpfzentrum Reutlingen zum Start der Kampagne völlig problemlos und stressfrei. Wartezeiten gibt's praktisch keine, Parkplätze sind reichlich vorhanden und kostenlos ist der schützende dritte Piekser sowieso wie jede andere Coronaimpfung auch. Die Menschen im Impfzentrum freuen sich über eine spürbar gewachsene Nachfrage. »Die ersten Impflinge sind schon vor 7.30 Uhr ohne Termin dagewesen, und haben sich richtig über die dritte Impfung gefreut. Die alten Leute sind dankbar«, erzählt Jörg Brändle von der Feuerwehr Reutlingen als einer vom Führungsteam des Zentrums begeistert. Bis zum frühen Nachmittag sind rund 80 berechtigte Menschen zum dritten Mal geimpft worden. (zen)

Krankenhaus-Ampel in Bayern steht derzeit klar auf Grün

13:35 Uhr Die neue bayerische Krankenhaus-Ampel, die für eine mögliche Verschärfung von Anti-Corona-Maßnahmen entscheidend ist, steht derzeit klar auf Grün. Auf Gelb würde sie springen, wenn bayernweit binnen sieben Tagen mehr als 1200 Patienten mit einer Corona-Erkrankung neu in Krankenhäuser aufgenommen werden mussten. Dieser Wert liegt laut Gesundheitsministerium aktuell bei 232. Auf Rot würde die Ampel schalten, wenn mehr als 600 Corona-Patienten auf Intensivstationen in Bayern liegen - das sind im Moment 169. (dpa)

Stiko plant zeitnahe Empfehlung für Auffrischungsimpfungen

12:42 Uhr Die Ständige Impfkommission (Stiko) plant in der Corona-Pandemie eine zeitnahe Empfehlung zu Auffrischungsimpfungen für Senioren und Immungeschwächte. Die Aufarbeitung der vorliegenden Daten sei in vollem Gange, sagte Stiko-Chef Thomas Mertens am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Lange werde es nicht mehr dauern, auf ein genaues Datum für die Empfehlung könne er sich aber noch nicht festlegen. Geplant sei auch eine Aktualisierung der Empfehlung für Schwangere, wenn die Datenaufarbeitung bei der Stiko in diesem Bereich voranschreite. Bisher ist die Empfehlung für Schwangere stark eingeschränkt: Sie gilt nur für Frauen mit Vorerkrankungen und einem hohen Risiko für eine schwere Covid-19-Erkrankung oder für Frauen mit einem erhöhten Ansteckungsrisiko aufgrund ihrer Lebensumstände. (dpa)

Das Reutlinger Riesenrad. Foto: Jürgen Braun
Das Reutlinger Riesenrad.
Foto: Jürgen Braun

Eltern ungetesteter Schüler in Thüringen droht Bußgeld bis 250 Euro

11:55 Uhr  In der Corona-Pandemie droht Thüringer Eltern, deren Kinder ungetestet in die Schule kommen, künftig ein Bußgeld zwischen 60 und 250 Euro. Das gilt nicht für Eltern geimpfter oder genesener Kinder und Jugendlicher, wie Bildungsminister Helmut Holter (Linke) am Mittwoch in Erfurt mitteilte. Geplant ist demnach, dass das Vergehen als Ordnungswidrigkeit eingestuft wird. Nach der 14-tägigen Testphase, die Holter als Sicherheitspuffer bezeichnet, soll es diese Testpflicht nur in der höchsten Corona-Warnstufe 3 des Freistaates geben. (dpa)

Digital-Pakt kommt nur langsam an Schulen an

11:27 Uhr Zwei Jahre nach dem Start des »Digitalpakts Schule« fließen die Fördergelder aus dem Programm weiterhin nur langsam ab. Zum Stichtag 30. Juni waren von dem mittlerweile auf 6,5 Milliarden Euro angewachsenen Fördertopf des Bundes 852 Millionen Euro abgerufen. Beantragt und bewilligt, aber noch nicht abgerufen waren rund 1,4 Milliarden Euro. Das geht aus dem halbjährlichen Bericht des Bundesbildungsministeriums hervor, der die Rückmeldungen der Länder zum Abruf der Gelder zusammenfasst. Über die Zahlen hatte zuerst das »Handelsblatt« berichtet, sie liegen auch der Deutschen Presse-Agentur vor. (dpa)

Am Wochenende wieder Impfaktion am Riesenrad Reutlingen

10:54 Uhr Die Stadtverwaltung bietet nun die vierte Impfaktion an. Jeder Piks wird mit einer kostenlosen Riesenradfahrt belohnt. Das teilte die Stadt Reutlingen mit. Wer sich am kommenden Freitag, 3. September, 16 bis 21 Uhr, und Samstag, 4. September, 17 bis 21 Uhr, im Bürgerpark an der Stadthalle impfen lässt, erhält eine Freikarte für eine Fahrt mit dem Riesenrad, die direkt nach der Impfung, aber auch noch bis zum 12. September angetreten werden kann, denn so lange gastiert der »White Star« noch in Reutlingen. Impfwillige haben die Wahl zwischen den Impfstoffen von Biontech und Johnson&Johnson. Ein mobiles Impfteam (MIT) verabreicht die Vakzine, unterstützt durch ehrenamtliches Personal der Feuerwehr Reutlingen. (dpa)

Pandemie hat Essgewohnheiten verändert

10:24 Uhr Die Pandemie und das damit verbundene Betretungsverbot in der Gastronomie bescherte nicht nur den Essenslieferanten eine Hochblüte, manch (ehemaliger) Bürohengst entdeckte im Homeoffice auch seine Liebe fürs Kochen. In einer Umfrage untersuchte das deutsche E-Commerce-Startup Olav, wie sich die Pandemie auf unsere Essengewohnheiten auswirkt. Am augenscheinlichsten ist der Trend zur frischen Küche. Knapp 60% der Befragten gaben an, jetzt öfter Frisches zu Mittag zu servieren. 45% kochen jeden Tag frisch und abwechslungsreich. Wer nicht die Zeit dafür findet, wärmt sich gerne etwas Gekochtes vom Vortag auf (15%). Muss es einmal wirklich schnell gehen, dann greifen 12% gerne zu einem Salat oder Smoothie. (dpa)

WHO-Frühwarnzentrum für Pandemien in Berlin eröffnet

9:43 Uhr In Berlin wird an diesem Mittwoch das neue Pandemiefrühwarnzentrum der Weltgesundheitsorganisation (WHO) eröffnet. Dort sollen die Fäden aus aller Welt zusammenlaufen, um Bedrohungen wie durch das Coronavirus früh zu erkennen. Dann könnten Regierungen rechtzeitig Maßnahmen verhängen und etwa Verhaltens- oder Reiseempfehlungen aussprechen. An der Eröffnung nehmen Bundeskanzlerin Angela Merkel, Gesundheitsminister Jens Spahn (beide CDU) und WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus teil. (dpa)

Heil: Kein Auskunftsrecht zum Impfstatus

9:12 Uhr  Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hat sich gegen eine Impfstatusabfrage von Arbeitgebern unter Beschäftigten ausgesprochen. »Ein generelles Auskunftsrecht des Arbeitgebers wird es nicht geben können, das Arbeitsrecht gibt das nicht her«, sagte der SPD-Politiker im ARD-»Morgenmagazin«. Es sei zwar weiter wichtig, dass die Arbeitswelt nicht zum Infektionsherd werde. »Was nicht geht, ist, dass wir sehr persönliche Daten über den Gesundheitsstatus allen zugänglich machen.« (dpa)

Botanische Garten in Tübingen geschlossen

8:40 Uhr Der Botanische Garten in Tübingen muss bis auf Weiteres geschlossen bleiben. Das teilte die Uni Tübingen auf ihrer Website nun mit. Die aktuelle Coronaveroerdnung sehe eine Kontaktdatenerhebung beim Besuch des Gartens vor. Das sei aktuell jedoch personell nicht zu stemmen. Der Garten müsse daher zunächst geschlossen bleiben. Gemeinsam  mit der Univeristätsleitung vesuche man nun, eine Lösung zu finden. (GEA)

Land und Ärzte: Gut auf Auffrischungsimpfung vorbereitet

8:10 Uhr  Land und Hausärzte sind zuversichtlich, für die geplanten Auffrischungsimpfungen gegen das Coronavirus ausreichend Impfstoff, Personal und mobile Impfteams eingeplant zu haben. »Wir haben die Infrastruktur und wir haben den Impfstoff«, sagte Uwe Lahl, Amtschef im Gesundheitsministerium, der dpa.  Auch die niedergelassenen Ärzte sind nach Angaben ihres Verbands vorbereitet. (dpa)

Umfrage (beendet)

Sollte der Arbeitgeber den Impfstatus der Mitarbeiter abfragen dürfen?

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn kann sich vorstellen, dass Arbeitgeber Mitarbeiter nach ihrem Corona-Impfstatus fragen dürfen.

53%
42%
5%

Urlauber in Italien: Neue Corona-Regeln

7:35 Uhr In Italien gelten ab diesem Mittwoch verschärfte Corona-Regeln. Wer mit Langstreckenbussen oder im Bahnverkehr mit Hochgeschwindigkeits- sowie Intercity-Zügen reist, braucht einen Nachweis, dass er geimpft, negativ getestet oder genesen ist. Diese Nachweise werden in Italien auch als Green Pass bezeichnet. Es handelt sich um ein digitales oder ausdruckbares Zertifikat. Für den öffentlichen Nahverkehr sind sie nicht nötig. (dpa)

Die aktuellen Zahlen der John Hopkins Universität

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 3.965.681  (gestern: 3.947.035) Menschen mit dem Coronavirus infiziert und 92.229 (92.208) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. (GEA)

Dienstag, 31. August

Betreiber von Hochzeits-Locations in der Region über Feste in Pandemie-Zeiten

19 Uhr Die Traumhochzeit in festlichem Rahmen – sie ist wieder möglich, und viele Brautpaare, die ihren großen Tag im Lockdown verschoben hatten, holen ihn nach. Statt in kleinstem Rahmen mit streng limitierten Gästezahlen kann wieder groß und stilvoll gefeiert werden. Nicht nur die Brautpaare, auch Gastronomen und Caterer atmen auf. Allerdings: Noch ist die frühere Unbeschwertheit nicht zurück – geplant wird vorsichtiger. Wir haben mit den Betreibern einiger Hochzeits-Locations in Reutlingen und dem Umland gesprochen. (GEA)

41 neue Corona-Infektionen im Landkreis Tübingen

18:16 Uhr Das Tübinger Landratsamt meldet für heute 41 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Tübingen seit Beginn der Pandemie auf 9.849. Bei den Neuinfektionen handelt es sich um einige familiäre Häufungen und um Reiserückkehrer. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Tübingen steigt nach Angaben des Landratsamtes auf 79,7 Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus steigt um einen auf 183. Angaben über die Zahl der Genesenen macht das Landratsamt jeden Freitag. (GEA)

85 neue Corona-Fälle im Kreis Reutlingen

17:39 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet für heute 85 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Reutlingen seit Beginn der Pandemie auf 14.403. Von den Neuinfizierten waren 11 Kontaktpersonen. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen sinkt nach Angaben des Landesgesundheitsamts auf 91,5. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus bleibt unverändert 283. Mittlerweile sind 13.751 Personen wieder von ihrer Erkrankung genesen, das entspricht 98,03 Prozent aller positiv Getesteten (Tote nicht eingerechnet). Demnach sind im Kreis Reutlingen aktuell noch 369 aktive Covid-19-Fälle bekannt. (GEA)

Berlin: Neue Corona-Warnampel und neue Quarantäneregeln

16:55 Uhr Die Berliner Corona-Warnampel berücksichtigt künftig, wie viele Menschen nach einer Covid-Erkrankung im Krankenhaus behandelt werden müssen. Das beschloss der Senat am Dienstag. Es sei darum gegangen, die Ampel weiterzuentwickeln, die Berlin schon im Mai 2020 eingeführt habe, sagte Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD). (dpa)

Nach Corona-Fällen im Tropical Island: Tausende Kontaktverfolgungen

16:26 Uhr Nach fünf bestätigten Corona-Infektionen im Anschluss an einen Besuch in der Urlaubswelt Tropical Islands in Krausnick (Brandenburg) müssen rund 10.000 Kontaktverfolgungen durchgeführt werden. Diese Zahl habe das Unternehmen dem Landkreis Dahme-Spreewald mitgeteilt, sagte eine Sprecherin des Kreises am Dienstag auf Nachfrage. Erste Ergebnisse werde es nicht vor Ende dieser Woche geben und auch nur dann, wenn es positive Corona-Fälle gebe. (dpa)

Tanzen ohne Maske in Clubs im Südwesten bald wieder möglich

15:39 Uhr Club-Besucher dürfen im Südwesten bald unter bestimmten Bedingungen wieder ohne Maske tanzen. Wie der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga am Dienstag mitteilte, sei dies durch ein mit dem Gesundheitsministerium ausgearbeitetes und am Montag beschlossenes Muster-Hygienekonzept möglich. Allerdings brauchen alle Clubs für das maskenlose Tanzen eine Genehmigung des jeweiligen Gesundheitsamtes. Ein genaues Datum für die Lockerung könne man daher nicht nennen, sagte ein Sprecher des Verbands. »Aber wir gehen davon aus, dass das zügig funktioniert, weil die Regeln jetzt klar sind.« (dpa)

In eigener Sache

Die Corona-Krise hält uns in Atem. Der Reutlinger General-Anzeiger unterrichtet seine Leserinnen und Leser täglich mit dem Live-Ticker zuverlässig über das Geschehen vor Ort und die Entwicklungen in der Region. Der Live-Ticker ist für unsere Kunden kostenlos. Das ändert nichts daran, dass wir nicht öffentlich-rechtlich finanziert sind wie die Fernsehanstalten ARD und ZDF, sondern allein über unsere Leser und Anzeigenkunden. Selbstverständlich soll der Live-Ticker für Sie, liebe Leserinnen und Leser, kostenlos bleiben. Angesichts der Situation bitten wir Sie dennoch, über den Abschluss eines Web-, Digital- oder Print-Abos nachzudenken, um unsere Arbeit zu fördern, zu finanzieren und weiter zu unterstützen. Wir sind sicher, dass wir Sie mit unseren redaktionellen Inhalten und Verlagsleistungen überzeugen. Wir sind für Sie da und danken für Ihr Vertrauen.

Ihr Verleger Valdo Lehari jr./Ihr Chefredakteur Dr. Christoph Fischer

Völlig neue Anti-Corona-Regeln in Bayern ab Donnerstag

14:50 Uhr In Bayern gelten von Donnerstag (2. September) an neue Anti-Corona-Regeln: Die FFP2-Maskenpflicht, die allgemeinen Kontaktbeschränkungen, aber auch die Sperrstunde in der Gastronomie sowie die Kundenbegrenzungen im Handel entfallen. Zudem hat nach dem Kabinettsbeschluss vom Dienstag die Sieben-Tage-Inzidenz als Maßstab für verschärfte Anti-Corona-Maßnahmen quasi ausgedient - bis auf den Grenzwert 35: Bei mehr als 35 Neuinfektionen binnen sieben Tagen in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt gilt dort in Innenräumen breitflächig der 3G-Grundsatz: Zugang zu vielen öffentlichen und privaten Einrichtungen haben dann nur noch Geimpfte, Genesene oder Personen mit einem aktuellen negativen Corona-Test. (dpa)

Corona-Zahlen in Thailand sinken - Lockerungen ab Mittwoch

14:01 Uhr Thailand bekommt die seit Monaten in weiten Landesteilen wütende Corona-Welle langsam unter Kontrolle. Am Dienstag meldeten die Behörden erstmals seit einem Monat wieder weniger als 15.000 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden. Mitte August lag die Zahl noch bei Rekordwerten von mehr als 22.000. In der vergangenen Woche hatte das staatliche Corona-Krisenzentrum bereits Lockerungen des strikten Lockdowns in den schwer betroffenen »dunkelroten Zonen« angekündigt. Dazu gehört auch die Hauptstadt Bangkok. Ab Mittwoch dürfen Restaurants wieder bis 20 Uhr öffnen. Zudem wird der Inlandsflugverkehr wieder aufgenommen. Nächtliche Ausgangsbeschränkungen zwischen 21 und 4 Uhr sollen aber zunächst weiter gelten.

Inflation im Euroraum auf höchstem Stand seit zehn Jahren

13:14 Uhr Die Inflation im Euroraum hat im August weiter zugelegt und den höchsten Stand seit fast zehn Jahren erreicht. Die Verbraucherpreise seien gegenüber dem Vorjahr um 3,0 Prozent gestiegen, teilte das Statistikamt Eurostat am Dienstag in Luxemburg mit. Das ist der höchste Wert seit Ende 2011. Im Juli hatte die Rate lediglich 2,2 Prozent betragen. Analysten hatten im Schnitt mit einem Anstieg auf 2,7 Prozent gerechnet. Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt eine Inflation von zwei Prozent an. Diese Rate wird gegenwärtig klar überschritten. Allerdings will die EZB nicht gegensteuern, weil sie den Inflationsanstieg als temporär erachtet. Sie verweist auf zahlreiche Sondereffekte, die überwiegend auf die Corona-Krise zurückgehen. (dpa)

Gericht: Arbeitgeber darf Rückkehr aus Homeoffice anordnen

12:38 Uhr Ein Arbeitgeber darf auch in Corona-Zeiten die Rückkehr seiner Mitarbeiter aus dem Homeoffice anordnen. Das hat das Landesarbeitsgericht München mit einem am Dienstag veröffentlichten Urteil entschieden. Geklagt hatte ein Grafiker, der - wie fast alle seiner Kollegen auch - seit Dezember 2020 im Homeoffice gearbeitet hatte und nicht wieder ins Büro zurückkehren wollte, als sein Chef das rund drei Monate später anordnete. Die Entscheidung des Arbeitsgerichtes, den Antrag des Arbeitnehmers zurückzuweisen, bestätigte das Landesarbeitsgericht nun. Ein Anspruch auf Arbeiten im Homeoffice ergebe sich nicht aus dem Arbeitsvertrag - und auch nicht aus der Corona-Arbeitsschutzverordnung. Das Urteil ist rechtskräftig. (dpa)

EU erreicht wichtiges Ziel bei Impfkampagne

11:50 Uhr Die Europäische Union hat im Kampf gegen das Coronavirus ein wichtiges Ziel erreicht. Nach Angaben von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sind mittlerweile 70 Prozent der Erwachsenen vollständig geimpft. »Das sind mehr als 250 Millionen Menschen, die immunisiert sind«, erklärte die Chefin der Exekutive der EU am Dienstag. Sie sprach von einer »großen Leistung« und einem »Meilenstein«. Die EU hat damit eine erfolgreiche Aufholjagd hingelegt. So waren zum Beispiel die USA anfangs deutlich schneller darin gewesen, der Bevölkerung Impfangebote zu machen. Dies lag vor allem daran, dass in der EU anfangs nur sehr wenig Impfstoff zur Verfügung stand. Heute liegen die Vereinigten Staaten bei der Immunisierungsquote hinter der EU. (dpa)

Impfaktion der Malteser am Lindenplatz in Metzingen
Impfaktion der Malteser am Lindenplatz in Metzingen: Fast100 Leute bekommen den Piks für mehr Schutz vor Corona in Pandemiezeiten. Foto: MALTESER NECKAR-ALB
Impfaktion der Malteser am Lindenplatz in Metzingen: Fast100 Leute bekommen den Piks für mehr Schutz vor Corona in Pandemiezeiten.
Foto: MALTESER NECKAR-ALB

Kabinett bringt Pläne für neue Corona-Indikatoren auf den Weg

11:06 Uhr Das Bundeskabinett hat den von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vorgelegten Vorschlag für neue Indikatoren zur Bewertung der Corona-Lage auf den Weg gebracht. »Wesentlicher Maßstab« für zu ergreifende Schutzmaßnahmen soll demnach insbesondere die Zahl der in regionalen Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen sein, wie aus dem am Dienstag vom Kabinett im Umlaufverfahren beschlossenen Formulierungsvorschlag hervorgeht. Wann kritische Schwellen erreicht sind, sollen die Länder festlegen. (dpa)

Gesundheitsminister Manne Lucha kritisiert Impfverweigerer

10:21 Uhr Baden-Württembergs Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) hat im Radiosender SWR Aktuell diejenigen scharf kritisiert, die sich nicht impfen lassen wollen. Jeder, der sich nicht impfen lasse, gefährde die gesamtmedizinische Versorgung, sagte er dem Sender am Dienstag. Herzinfarkte oder Schlaganfälle könnten dann unter Umständen wegen der Überlastung des Personals nicht mehr behandelt werden. »Wir haben es aufgebraucht, wir haben es «verbrannt», um es mal drastisch zu sagen, nur weil manche zu bequem sind, zum Impfen zu gehen.« (dpa)

99 Impfungen bei Impfaktion in der Metzinger Outletcity

9:36 Uhr Immer wieder gibt es aktuell Impfaktionen, für die kein Termin mehr benötig wird. So auch auf dem Metzinger Lindenplatz. Am Ende waren es exakt 99 Personen, die durch die Ärzte der in den Outlets gelegenen Metzinger Enzian-Clinic Metzingen geimpft wurden. Marc Lippe, Bezirksgeschäftsführer der Malteser, sprach von einem »vollen Erfolg« im Kampf gegen die Corona-Pandemie. »Man sieht, dass man die Leute mit spontanen Impfangeboten gut erreichen kann«, erklärte Lippe. (pm)

Datenschützer gegen Impf-Abfrage durch Unternehmen

8:42 Uhr Baden-Württembergs oberster Datenschützer Stefan Brink ist dagegen, dass Arbeitgeber künftig ihre Mitarbeiter fragen können, ob sie geimpft sind oder nicht. »Ich halte davon wenig, wenn es pauschal gemacht wird«, sagte der Datenschutzbeauftragte der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. Die Abfrage wäre »ein massiver Eingriff in die Privatsphäre«. Brink sagte, er habe Verständnis dafür, dass es für Arztpraxen und Krankenhäuser die rechtliche Möglichkeit gibt, den Impfstatus ihrer Beschäftigten abzufragen. Es sei auch denkbar, dass auf Pflegeeinrichtungen auszuweiten. »Aber das muss die Ausnahme bleiben«, forderte der Datenschützer. (dpa)

Deutschlandweite Inzidenz sinkt erstmals seit Anfang Juli

7:51 Uhr Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist erstmals seit Anfang Juli wieder gefallen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Dienstagmorgen lag sie bei 74,8 - am Vortag hatte der Wert 75,8 betragen, vor einer Woche 58,0. (dpa)

Die aktuellen Zahlen der John Hopkins Universität

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 3.947.035  (gestern: 3.940.212) Menschen mit dem Coronavirus infiziert und 92.208 (92.146) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. (GEA)

Montag, 30. August

44 neue Corona-Infektionen im Landkreis Tübingen

19 Uhr Das Tübinger Landratsamt meldet für heute 44 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Tübingen seit Beginn der Pandemie auf 9.808. Bei den Neuinfektionen handelt es sich um Reiserückkehrer, Kontaktpersonen und um neue Einzelfälle mit unklarer Infektionsquelle. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Tübingen steigt nach Angaben des Landratsamtes auf 77,5 Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus bleibt unverändert bei 182. Angaben über die Zahl der Genesenen macht das Landratsamt jeden Freitag. (GEA)

Auffrischungsimpfungen im Kreis Tübingen von 1. September an möglich

18:32 Uhr Auffrischungsimpfungen (Drittimpfung) für besondere Personengruppen sind im Landkreis Tübingen ab Mittwoch, 1. September, möglich. Voraussetzung für die Impfung ist, dass der Termin der Zweitimpfung mindestens sechs Monate zurückliegt. Eine Auffrischungsimpfung ist nur mit den mRNA Impfstoffen von Biontech/Pfizer und Moderna möglich. (pm)

91 neue Corona-Fälle im Kreis Reutlingen

17:49 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet für heute 91 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Reutlingen seit Beginn der Pandemie auf 14.318. Von den Neuinfizierten waren 53 Kontaktpersonen. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen sinkt nach Angaben des Landesgesundheitsamts auf 72,3. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus bleibt unverändert 283. Mittlerweile sind 13.714 Personen wieder von ihrer Erkrankung genesen, das entspricht 98,03 Prozent aller positiv Getesteten (Tote nicht eingerechnet). Demnach sind im Kreis Reutlingen aktuell noch 321 aktive Covid-19-Fälle bekannt. (GEA)

Frankreich spendet zehn Millionen Corona-Impfdosen für Afrika

17:04 Uhr Frankreich hat für afrikanische Länder weitere zehn Millionen Corona-Impfdosen bereitgestellt. Sie sollen über das internationale Impfprogramm Covax verteilt werden, wie die Impfallianz Gavi, die Covax organisiert, am Montag in Genf mitteilte. Für den afrikanischen Kontinent ist das ein erheblicher Fortschritt: Covax hat bislang erst 55 Millionen Dosen an afrikanische Länder verteilen können. Insgesamt hat Covax weltweit 224 Millionen Impfdosen an 139 Länder geliefert. (dpa)

FFP2-Maskenbestellungen: Bund soll Millionen zahlen

16:29 Uhr Im Streit um die Bestellung von FFP2-Masken hat das Bonner Landgericht den Bund zur Zahlung von insgesamt etwa 26 Millionen Euro verurteilt. In den Prozessen geht es um FFP2-Masken, die zu Beginn der Corona-Pandemie zwar bestellt, aber vom Bund nicht bezahlt wurden. Begründet wurde das mit mangelnder Qualität. (dpa)

WHO und Unicef gegen neue Schulschließungen wegen Corona

15:43 Uhr Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das UN-Kinderhilfswerk Unicef haben sich vehement gegen weitere Schulschließungen in der Europa-Region ausgesprochen. Kinder hätten in den vergangenen 20 Monaten »massiv gelitten«, sagte WHO-Europa-Direktor Hans Kluge am Montag bei einer Pressekonferenz in Kopenhagen. (dpa)

Athen setzt Impfpflicht im Gesundheitssektor durch

14:54 Uhr Die griechische Regierung besteht auf der angekündigten Impfpflicht für den Gesundheitssektor von Mittwoch an. Das Gesetz werde uneingeschränkt ab 1. September Anwendung finden, bestätigte am Montag der griechische Regierungssprecher Giannis Oikonomou bei einer Pressekonferenz. Zuvor hatte eine Abteilung des griechischen Verwaltungsgerichts mehr als 100 Anträge von Ärzten und Krankenhausverwaltungen abgelehnt. Sie hatten gefordert, das Gesetz per einstweiliger Verfügung einzufrieren, bis der höchste griechische Gerichtshof entscheidet. Das Gesetz sieht vor, dass jene Beschäftigten im Gesundheitssektor, die ab Mittwoch noch ungeimpft sind, ohne Gehalt von der Arbeit freigestellt werden. (dpa)

WHO rechnet mit 236.000 Corona-Toten in Europa bis Dezember

14:02 Uhr Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rechnet in der Europa-Region mit 236.000 Todesfällen durch Covid-19 von Ende August bis zum 1. Dezember. Das sagte WHO-Regionaldirektor Hans Kluge bei einer Pressekonferenz am Montag in Kopenhagen. In der Region, die 53 Länder in Europa, dem Kaukasus und Zentralasien umfasst, sei die Zahl der Todesfälle allein in der vergangenen Woche um elf Prozent gestiegen, so der Belgier. Die Prognose stammt vom Institute for Health Metrics and Evaluation der Universität von Washington in Seattle. (dpa)

Tarifverdienste bleiben im zweiten Quartal unter Inflation

13:18 Uhr Die Tarifbeschäftigten in Deutschland haben im zweiten Quartal nur Verdiensterhöhungen unterhalb der allgemeinen Preissteigerung erhalten. Einschließlich der fest vereinbarten Sonderzahlungen stiegen die Verdienste um 1,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt berichtet. Die Verbraucherpreise legten im gleichen Zeitraum 2,4 Prozent zu, so dass sich für die Beschäftigten Reallohnverluste ergaben. Im Vorquartal hatten die Einkommenssteigerungen von 1,3 Prozent die Inflation noch ausgeglichen. Die vergleichsweise geringen Steigerungen sind auf verhaltene Tarifabschlüsse unter dem Eindruck der Corona-Pandemie zurückzuführen. (dpa)

Mehr als 60 Prozent der Bevölkerung doppelt geimpft

12:39 Uhr Mehr als 60 Prozent der Menschen in Deutschland sind vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Das geht aus Zahlen des Robert Koch-Instituts vom Montag hervor. Demnach wurden am Sonntag 79.103 Impfdosen verabreicht. Etwas mehr als 54 Millionen Menschen (65 Prozent) haben mindestens eine Impfung bekommen, 50,1 Millionen (60,3 Prozent) sind vollständig geimpft. (dpa)

Lehrerverband: Lockerungen an Schulen »unverantwortlich«

11:55 Uhr Der Philologenverband hält die Lockerungen der Corona-Regeln an Schulen und Kitas für »unverantwortlich«. Ralf Scholl, Chef des baden-württembergischen Verbands der Gymnasiallehrer, sagte am Montag der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart: »Es ist völlig leichtsinnig, die Sicherheitsmaßnahmen abzubauen. Ich gehe deshalb davon aus, dass im Herbst Corona an den Schulen massiv toben wird.« Es sei »hanebüchen«, wenn Kinder unter sechs Jahren gar nicht mehr getestet werden müssten. Auch dass bei einem Corona-Fall in den weiterführenden Schulen die Mitschüler statt in Quarantäne nur noch fünf Tage lang täglich getestet werden sollen, sei unverständlich. »Das sorgt natürlich für die Weiterverbreitung des Coronavirus, weil die Schnelltests erst drei bis vier Tage danach anschlagen.« (dpa)

Ministerien mit Bedenken gegen 3G-Regel in Zügen

11:02 Uhr Mehrere Bundesministerien haben Bedenken gegen eine Einführung der 3G-Regel zum Schutz vor Corona-Ansteckungen in Fernzügen deutlich gemacht. Eine Durchsetzung wäre »praktisch nicht durchführbar«, heißt es in einem Papier des Verkehrs-, Gesundheits- sowie Innenministeriums, das der Deutschen Presse-Agentur am Montag vorlag. Eine 3G-Regelung, die offensichtlich nicht oder nur sehr eingeschränkt kontrolliert werden könne, liefe »ins Leere«. (dpa)

3G-Regel greift für viele Franzosen jetzt am Arbeitsplatz

10:15 Uhr Im Zuge der verschärften Corona-Regeln in Frankreich müssen rund 1,8 Millionen Beschäftigte seit diesem Montag auf der Arbeit einen Nachweis vorlegen, dass sie geimpft, getestet oder genesen sind. Betroffen sind alle Beschäftigten in Bereichen mit viel Publikumsverkehr. Dies sind etwa Kinos und Konzertsäle, Bibliotheken, Museen, Zoos und Freizeitparks, aber auch große Einkaufszentren. Auch die Zugbegleiter im Fernverkehr der Bahn sind betroffen. Arbeitgeber sind gehalten, den 3G-Status (geimpft, genesen, getestet) zu überprüfen. Beschäftigte, die die Vorschrift missachten, können ohne Lohnfortzahlung nach Hause geschickt werden. Für die erste Woche kündigte die Regierung Nachsicht bei der Umsetzung an. (dpa)

Impfaktion in Bad Urach am 2. September

9:26 Uhr Kostenlos und ohne Anmeldung können sich Erwachsene und Jugendliche ab zwölf Jahren am Donnerstag, 2. September, in Bad Urach gegen Corona impfen lassen. Von 16 bis 21 Uhr ist ein mobiles Impfteam des Landkreises auf dem Marktplatz vor dem Rathaus. Zur Auswahl stehen die Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Johnson & Johnson. Bei Letzterem genügt eine Impfung, um die volle Schutzwirkung zu erreichen. Mitzubringen sind Personalausweis, Pass oder Führerschein, Impfpass und die Versichertenkarte der Krankenkasse. Für unter 18-Jährige ist zudem ein Einwilligungsschreiben beider Elternteile oder anderer Erziehungsberechtigten erforderlich. (pm)

In eigener Sache

Die Corona-Krise hält uns in Atem. Der Reutlinger General-Anzeiger unterrichtet seine Leserinnen und Leser täglich mit dem Live-Ticker zuverlässig über das Geschehen vor Ort und die Entwicklungen in der Region. Der Live-Ticker ist für unsere Kunden kostenlos. Das ändert nichts daran, dass wir nicht öffentlich-rechtlich finanziert sind wie die Fernsehanstalten ARD und ZDF, sondern allein über unsere Leser und Anzeigenkunden. Selbstverständlich soll der Live-Ticker für Sie, liebe Leserinnen und Leser, kostenlos bleiben. Angesichts der Situation bitten wir Sie dennoch, über den Abschluss eines Web-, Digital- oder Print-Abos nachzudenken, um unsere Arbeit zu fördern, zu finanzieren und weiter zu unterstützen. Wir sind sicher, dass wir Sie mit unseren redaktionellen Inhalten und Verlagsleistungen überzeugen. Wir sind für Sie da und danken für Ihr Vertrauen.

Ihr Verleger Valdo Lehari jr./Ihr Chefredakteur Dr. Christoph Fischer

Lernbrücken in Baden-Württemberg starten

8:42 Uhr Um coronabedingte Wissenslücken zu schließen starten heute an vielen baden-württembergischen Schulen die sogenannten Lernbrücken. Die GEW-Landesvorsitzende Monika Stein sagte in Stuttgart: »Wichtiger als die Lernbrücken sind ab dem Schulstart am 13. September dauerhafte zusätzliche Förderangebote und mehr Personal, um Klassen teilen zu können.« Die Schülerinnen und Schüler hätten ein anstrengendes Schuljahr hinter sich. Es sei zu verstehen, wenn sie sich jetzt nicht für freiwillige Lernangebote anmeldeten. 

Etwa 54.000 Schüler nehmen nach Angaben des Kultusministeriums in diesem Jahr an etwa 1.900 Standorten teil. Rund 6.200 Lehrkräfte betreuen demnach die Schüler. Die sogenannten Lernbrücken sind eine von verschiedenen Maßnahmen des Landes, damit Schüler in den Sommerferien in speziellen Förderkursen coronabedingte Wissenslücken schließen können. Im vergangenen Jahr hatten etwa 61.000 Schüler an den »Lernbrücken« teilgenommen. (dpa)

Deutschlandweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 75,8

7:54 Uhr Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist erneut angestiegen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Montagmorgen lag sie bei 75,8 - am Vortag hatte der Wert 74,1 betragen, vor einer Woche 56,4.

Die aktuellen Zahlen der John Hopkins Universität

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 3.940.212 (gestern: 3.933.585) Menschen mit dem Coronavirus infiziert und 92.146 (92.136) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. (GEA)

Sonntag, 29. August

Inzidenzen im Kreis Reutlingen und Tübingen steigen weiter

17 Uhr Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Reutlingen ist laut Angaben des Landsesgesundheitsamts auf 80,1 gestiegen. Im Landkreis Tübingen auf 77,4. Angaben über Neuinfektionen, Todes- und Genesenenzahlen machen die Landratsämter am Wochenende nicht. (GEA)

Dritte Impfung für Israelis über zwölf

16:27 Uhr In Israel können künftig alle Bürger von zwölf Jahren an eine dritte Impfdosis gegen das Coronavirus erhalten. Ministerpräsident Naftali Bennett teilte dies am Sonntag mit und sprach von einem »Privileg, das es in keinem anderen Land gibt«. Zuletzt galt eine Altersgrenze von 30 Jahren für die Auffrischungsimpfung, es müssen außerdem mindestens fünf Monate seit der zweiten Impfung vergangen sein. (dpa)

Fast eine Milliarde Euro Corona-Soforthilfe freiwillig zurückgezahlt

15:10 Uhr Zahlreiche Unternehmen haben freiwillig Corona-Soforthilfen zurückgezahlt. Die zuständigen Stellen der Länder hätten dem Bundeswirtschaftsministerium mitgeteilt, dass sie »Rückzahlungen in Höhe von 322 Millionen Euro geltend gemacht haben und dass darüber hinaus freiwillige Rückzahlungen in Höhe von 911 Millionen Euro« erfolgt seien, teilte eine Ministeriumssprecherin am Sonntag mit. Zuvor hatte die »Bild am Sonntag« über die Zahlen berichtet. (dpa)

Rapper Gzuz weist Gegner von Corona-Politik zurecht: »Wahrt die Abstände«

14:32 Uhr Ein Gangster-Rapper im Einsatz für die Ordnung: Sänger Gzuz hat in Berlin Demonstranten gegen die Corona-Politik dazu aufgerufen, die Vorschriften einzuhalten. »Wahrt die Abstände« und »Ihr habt alle keine Maske«, rief er am Sonntag den Demonstranten von einem Café aus zu. »Angela Merkel - best in the world«, ergänzte er. In Berlin demonstrierten am Sonntag trotz Verboten Hunderte Menschen. Die Polizei nahm einzelne Teilnehmer in Gewahrsam, weil sie dazu aufgerufen hätten, sich zu Demonstrationszügen zusammenzuschließen. (dpa)

Wieder über 1.000 Corona-Patienten auf Intensivstationen

13:52 Uhr Die Zahl der bundesweit auf Intensivstationen behandelten Covid-19-Patienten ist in der vierten Corona-Welle erstmals wieder über 1.000 gestiegen. Im Divi-Register-Tagesreport vom Sonntag wurden 1.008 Covid-19-Patienten auf Intensivstation gemeldet, 485 davon mussten beatmet werden. Zuletzt war ein Wert von über 1.000 im Tagesreport vom 18. Juni erfasst worden (1.011). (dpa)

Corona-Proteste: Rund 2.200 Polizisten am Sonntag in Berlin unterwegs

13:04 Uhr Die Berliner Polizei bereitet sich am Sonntag erneut auf einen Großeinsatz vor, anlässlich mehrerer verbotener Demonstrationen gegen die Corona-Politik. »Ein Schwerpunkt ist das Regierungsviertel, das symbolträchtig in der Szene ist«, sagte Polizeisprecher Thilo Cablitz. Am 29. August vor einem Jahr durchbrachen Demonstranten eine Absperrung am Reichstagsgebäude und besetzten kurzzeitig die Treppe vor einem Eingang. (dpa)

Umfrage: Große Mehrheit für 3-Regel in Fernzügen

12:09 Uhr Eine große Mehrheit der Wahlberechtigten in Deutschland würde laut einer Umfrage eine sogenannte 3G-Regel in Fernzügen befürworten. Fast zwei Drittel (64 Prozent) der Befragten gaben bei einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag des »Handelsblatts« an, sie fänden es richtig, wenn nur noch Corona-Geimpfte, -Genesene oder -Getestete (3G) Züge nutzen dürften. 31 Prozent der Befragten waren dagegen und 5 Prozent unentschieden. (dpa)

Keine Quarantänevorschriften für Spanien-Rückkehrer mehr

10:46 Uhr Spanien wird von der Bundesregierung nicht mehr als Corona-Hochrisikogebiet geführt. In der Nacht zum Sonntag sind damit alle Quarantänevorschriften für von dort zurückkehrende Urlauber entfallen. Bereits vor einer Woche waren die ersten spanischen Regionen von der Risikoliste gestrichen worden, darunter die Kanarischen Inseln und Katalonien mit der Touristenmetropole Barcelona. Jetzt gilt das ganze Land als »risikofrei« - auch Mallorca, die beliebteste Urlaubsinsel der Deutschen. (dpa)

Corona-Bericht: China bezichtigt US-Geheimdienste der Lüge

10:07 Uhr China hat einen Bericht der US-Geheimdienste zum Ursprung des Coronavirus als »verlogen« bezeichnet. Bei dem am Freitag vorgelegten Papier handele es sich um einen »verlogenen Bericht, der für politische Zwecke erstellt wurde«, hieß es in einer am Sonntag vom Außenministerium in Peking verbreiteten Mitteilung. (dpa)

Bundesweite Inzidenz steigt auf 74,1

9:15 Uhr Die Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut angestiegen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Sonntagmorgen lag sie bei 74,1 - am Vortag hatte der Wert 72,1 betragen, vor einer Woche 54,5. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 8.416 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.15 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert für Deutschland bei 7.050 Ansteckungen gelegen. (dpa)

Die aktuellen Zahlen der John Hopkins Universität

8 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 3.933.585 (gestern: 3.925.190) Menschen mit dem Coronavirus infiziert und 92.136 (92.125) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. (GEA)

Samstag, 28. August

Inzidenzen in Kreisen Reutlingen und Tübingen gestiegen

17 Uhr Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Reutlingen ist laut Angaben des Landsesgesundheitsamts auf 78 gestiegen. Im Landkreis Tübingen auf 75,7. Angaben über Neuinfektionen, Todes- und Genesenenzahlen machen die Landratsämter am Wochenende nicht. (GEA)

Demos gegen Corona-Politik in Berlin - Polizei-Großeinsatz

15:32 Uhr Trotz des Verbots einiger Veranstaltungen haben sich am Samstag in Berlin nach Polizeiangaben einige Tausend Demonstranten aus Protest gegen die Corona-Politik versammelt. Dabei kam es zunächst zu 36 vorläufigen Festnahmen. Die Polizei begleitete die einzelnen Züge und zog dabei nach eigenen Angaben immer wieder Rädelsführer aus den Gruppen. Es gab einige Angriffe auf Einsatzkräfte, zunächst wurde ein Polizist verletzt. (dpa)

Mediziner schlägt impfkorrigierte Inzidenz als Kennwert vor

14:13 Uhr In der Diskussion um eine neue Formel für Corona-Auflagen hat sich der Leiter des Covid-19-Registers in Rheinland-Pfalz für eine impfkorrigierte Sieben-Tage-Inzidenz ausgesprochen. »Die Beschreibung der Infektionslage durch die Parameter der Sieben-Tage-Inzidenz ist heute anders zu bewerten als vor einem Jahr, als keinerlei Anteile der Bevölkerung einen Impfschutz hatten«, sagte Anselm Gitt vom Institut für Herzinfarktforschung Ludwigshafen der Deutschen Presse-Agentur. (dpa)

Volkswirte: Wirtschaft im Sommerhoch - Abkühlung im Herbst

12:16 Uhr Die deutsche Wirtschaft brummt und könnte nach Ansicht von führenden Fachleuten noch in diesem Jahr wieder Vorkrisenniveau erreichen. »Die deutsche Wirtschaft befindet sich aktuell immer noch in einem konjunkturellen Sommerhoch, allerdings dürfte der Zenit des Wirtschaftsaufschwungs bereits hinter uns liegen«, sagte die Europa-Volkswirtin der Allianz-Versicherung, Katharina Utermöhl. Frühindikatoren deuteten auf eine Abkühlung im Herbst hin - jedoch auf keinen Absturz. (dpa)

Ungeimpfte müssen Anfang September mit Eingriffen rechnen

11:10 Uhr In Baden-Württemberg drohen ungeimpften Erwachsenen schon Anfang September neue Kontaktbeschränkungen. Das Sozialministerium in Stuttgart will schnell gegensteuern, wenn - wie derzeit erwartet - immer mehr Covid-19-Patienten in Kliniken auf die Intensivstationen müssen. (dpa)

RKI: Inzidenz steigt weiter auf 72,1

10:27 Uhr Die Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut angestiegen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Samstagmorgen lag sie bei 72,1 - am Vortag hatte der Wert 70,3 betragen, vor einer Woche 51,6. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 10.303 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche hatte der Wert für Deutschland bei 8092 Ansteckungen gelegen. (dpa)

Risiko für Krankenhauseinweisung bei Delta doppelt so hoch

9:51 Uhr Das Risiko für eine Krankenhauseinweisung ist bei einer Infektion mit der Delta-Variante des Coronavirus laut einer Studie wohl etwa doppelt so hoch wie bei der Alpha-Variante. Forschende der Universität Cambridge und der Behörde Public Health England werteten für ihre Untersuchung mehr als 40.000 Corona-Fälle in England zwischen Ende März und Ende Mai 2021 aus. (dpa)

Schlechte Stimmung in der Südwest-Wirtschaft

8:58 Uhr Die Stimmung in den Südwest-Unternehmen trübt sich einer Umfrage von Zeitungen zufolge nach dem Aufwärtstrend im ersten Halbjahr wieder ein. »Die Erwartungen für das nächste halbe Jahr haben einen Dämpfer erhalten«, sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbandes Unternehmer Baden-Württemberg, Peer-Michael Dick, der »Stuttgarter Zeitung« und den »Stuttgarter Nachrichten«. Als Risikofaktoren gelten demnach die Stabilität der Lieferketten und die Entwicklung der Corona-Pandemie. (dpa)

Die aktuellen Zahlen der John Hopkins Universität

8 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 3.925.190 (gestern: 3.870.095) Menschen mit dem Coronavirus infiziert und 92.125 (91.983) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. (GEA)

Freitag, 27. August 

28 neue Fälle im Landkreis Tübingen

19 Uhr Das Tübinger Landratsamt meldet für heute 28 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Tübingen seit Beginn der Pandemie auf 9.764. Bei den Neuinfektionen handelt es sich erneut um einige Reiserückkehrer aus dem Balkan, Kontaktpersonen und familiäre Häufungen. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Tübingen steigt nach Angaben des Landratsamtes auf 71,3. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus bleibt unverändert bei 182. Die Zahl der Genesenen wird vom Landratsamt auf 9.324 geschätzt. (GEA)

39 neue Corona-Fälle im Kreis Reutlingen

18:13 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet für heute 39 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Reutlingen seit Beginn der Pandemie auf 14.227. Von den Neuinfizierten waren neun Kontaktpersonen. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen steigt nach Angaben des Landesgesundheitsamts auf 60,6. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus bleibt unverändert 283. Mittlerweile sind 13.669 Personen wieder von ihrer Erkrankung genesen, das entspricht 98,03 Prozent aller positiv Getesteten (Tote nicht eingerechnet). Demnach sind im Kreis Reutlingen aktuell noch 275 aktive Covid-19-Fälle bekannt. (GEA)

Regierung prüft 3G-Regeln für Züge und Inlandsflüge

16:53 Uhr Zur Eindämmung der Corona-Pandemie prüft die Bundesregierung, ob künftig nur noch Geimpfte, Getestete und Genesene Fernzüge und Inlandsflüge nutzen dürfen. »Wir haben sehr stark steigende Fallzahlen und deswegen ist es richtig, zu prüfen, was helfen kann, diesen Anstieg der Fallzahlen zu dämpfen und möglichst zu stoppen«, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag in Berlin. (dpa)

Dänemark: Corona-Tests von ungeimpften Reisenden aus Deutschland

16:27 Uhr Dänemark hat am Freitag seine Einreiseregeln für Deutsche geändert. Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss sich nach der Einreise künftig auf Corona testen lassen. Das teilte das Außenministerium am Freitag mit. Grund ist, dass Deutschland auf der Infektionskarte der Europäischen Gesundheitsagentur nun nicht mehr als grünes, sondern als gelbes Land eingestuft wird. Die Grenzregion Schleswig-Holstein sei aber nicht von der Regelung betroffen, so das Ministerium. Das bedeutet, dass die Grenzbewohner weiterhin ohne Test über die dänische Grenze fahren können. Die Regelung gilt ab Samstag. (dpa)

Arbeitgeber muss Impfstatus der Mitarbeiter abfragen können

15:34 Uhr Baden-Württemberg will, dass Arbeitgeber künftig den Impfstatus ihrer Mitarbeiter abfragen können. Das Sozialministerium in Stuttgart hat den Bund aufgefordert, bei der Neufassung des Infektionsschutzgesetzes eine Rechtsgrundlage für solche Abfragen zu schaffen. In einem Brief von Amtschef Uwe Lahl an das Bundesgesundheitsministerium, der der dpa vorliegt, heißt es, bisher gebe es nur für Arztpraxen und Krankenhäuser die rechtliche Möglichkeit, den Impfstatus der Beschäftigten abzufragen. Das soll nun ausgeweitet werden. (dpa)

Vor Auffrischungsimpfungen: Kritik an Ablauf und Zeitpunkt

14:47 Uhr Vor Beginn der Auffrischungsimpfungen gegen das Coronavirus in Baden-Württemberg kommt Kritik auf an mangelnden Sicherheiten und am Zeitpunkt für die dritte Runde. Der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, beklagt das Fehlen unabhängiger Analysen. »Es gibt keinen Automatismus zwischen Infektion, Viruslast, Infektiosität und Symptomatik«, sagte er am Freitag der Deutschen Presse-Agentur dpa. »Wir diskutieren noch viel zu viel auf der Wahrscheinlichkeiten-Ebene und wissen gar nicht, was das Virus mit uns macht.« Auch die Drittimpfung werde angeboten, ohne dass ausreichend Wissen darüber vorhanden sei, wie der Körper auf die ersten beiden Spritzen oder auf eine Infektion reagiert habe. »«Viel hilft viel» kann hier nicht das Motto sein«, sagte Brysch. Er fordert, dass bei allen Impfkandidaten zunächst der tatsächliche Immunstatus erhoben wird. »Solche Tests der Gedächtnis- oder T-Zellen können bereits in wenigen Stunden für Klarheit sorgen«, sagte er. (dpa)

Homeoffice weniger stark genutzt

13:53 Uhr Der Anteil der Beschäftigten im Homeoffice sinkt weiter. Nach einer Umfrage des ifo-Instituts fiel der Anteil der Beschäftigten, die zumindest teilweise zuhause arbeiteten, im August auf 23,8 Prozent - nach 25,5 Prozent im Juli und 31,7 Prozent im März. »Die Impfzahlen steigen, immer mehr Angestellte gehen wieder ins Büro«, sagte Professor Oliver Falck am Freitag. (dpa)

Ganz Spanien ab Sonntag kein Corona-Hochrisikogebiet mehr

13:10 Uhr Wegen sinkender Corona-Infektionszahlen streicht die Bundesregierung am Sonntag ganz Spanien und damit auch die beliebte Ferieninsel Mallorca von der Liste der Hochrisikogebiete. Das teilte das Robert Koch-Institut (RKI) am Freitag mit. Damit entfallen alle Quarantänevorschriften für aus Spanien zurückkehrende Urlauber. (dpa)

Erkrankt trotz Impfung: Gesundheitsamt ermittelt Zahlen

12:15 Uhr Das Landesgesundheitsamt hat erstmals Zahlen für sogenannte Corona-Impfdurchbrüche in Baden-Württemberg ermittelt. Demnach sind zwischen Donnerstag vergangener Woche und diesem Donnerstag etwa 670 Menschen an Covid-19 erkrankt, die entweder zweimal oder mit Johnson&Johnson geimpft waren, teilte das Gesundheitsministerium am Freitag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart mit. Das entspricht einer Sieben-Tages-Inzidenz von 10,1 (Stand Donnerstag 12 Uhr). Für diese Berechnung wird die Zahl der trotz Impfung Erkrankten mit der Zahl der schon vollständig Geimpften in Bezug gesetzt. In Baden-Württemberg haben etwa 6,5 Millionen Menschen den vollständigen Impfschutz. (dpa)

Das Wellenfreibad Markwasen.
Das Wellenfreibad Markwasen. Foto: Anne Leipold
Das Wellenfreibad Markwasen.
Foto: Anne Leipold

Klinik-Kennzahlen im Überblick

11:48 Uhr Den einen perfekten Wert, von dem sich nötige Corona-Maßnahmen ableiten lassen, hat es in der Pandemie noch nie gegeben. Es wird weiter erforderlich sein, mehrere Faktoren im Blick zu haben. Verschiebungen bei der Gewichtung der Daten sind mit Fortschritten bei den Impfungen aber durchaus möglich. So wird wohl die Situation in den Krankenhäusern bald eine größere Rolle spielen als die reinen Infektionszahlen. Welche Klinik-Kennzahlen es gibt und was sie aussagen, lesen Sie hier. (dpa)

Corona-Party: Ermittlungen gegen Argentiniens Präsidenten

11:02 Uhr Wegen einer trotz strenger Corona-Ausgangsbeschränkungen ausgerichteten Party hat die Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen den argentinischen Staatschef Alberto Fernández eingeleitet. Zuletzt war ein Foto von der Geburtstagsfeier der Präsidentengattin Fabiola Yañez vom Juni vergangenen Jahres aufgetaucht, auf dem rund ein Dutzend Gäste, Fernández und die First Lady in der Präsidentenresidenz Quinta de Olivos zu sehen sind. Zu dieser Zeit galt in Argentinien eine strenge Ausgangssperre zur Eindämmung des Coronavirus. Feiern in geschlossenen Räumen waren per Dekret untersagt. (dpa)

Slot-Betrieb im Reutlinger Freibad entfällt - Saison wird verlängert

10:15 Uhr Mit der aktuellen Coronaverordnung hat die Landesregierung die Beschränkungen für den Betrieb von Bädern und Saunen gelockert. Unter anderem entfällt die Beschränkung der Besucheranzahl in den Bädern und den jeweiligen Becken. Darauf weisen die Stadtwerke Reutlingen hin. Die Abstands- und Hygieneregeln sowie die Kontaktdatennachverfolgung sollen aber weiterhin beachtet werden. Mit Aufhebung der Besucherbeschränkungen entfällt nun ebenfalls der Slotbetrieb im Wellenfreibad Reutlingen. Konkret bedeutet dies, dass ab sofort das Wellenfreibad Reutlingen zu den üblichen Zeiten, also von 6.30 bis 20 Uhr, wieder ohne zeitliche Beschränkung besucht werden darf. (pm)

RKI: Vierte Corona-Welle trifft vor allem die Jüngeren

9:27 Uhr Die vierte Welle in der Corona-Pandemie nimmt nach Angaben des Robert Koch-Instituts vor allem durch Ansteckungen unter jungen Erwachsenen weiter an Fahrt auf. Außerdem breite sie sich auch zunehmend in den mittleren Altersgruppen aus, heißt es im jüngsten RKI-Wochenbericht. Ins Krankenhaus kommen dann in der Regel vor allem die Ungeimpften. Die Dynamik beim Impfen scheint ohnehin vorbei. Die Sieben-Tage-Inzidenz bei Ansteckungen unter den 15- bis 34-Jährigen lag am Donnerstag bei 115 pro 100.000 Einwohnern. Das ist fast doppelt so hoch wie der bundesweite Vergleichswert 66 in der Gesamtbevölkerung. Allerdings gibt es starke regionale Unterschiede: Die Werte schwankten am Donnerstag zwischen 122 Fällen pro 100.000 Einwohnern in Nordrhein-Westfalen und 15,5 in Sachsen-Anhalt. (dpa)

In eigener Sache

Die Corona-Krise hält uns in Atem. Der Reutlinger General-Anzeiger unterrichtet seine Leserinnen und Leser täglich mit dem Live-Ticker zuverlässig über das Geschehen vor Ort und die Entwicklungen in der Region. Der Live-Ticker ist für unsere Kunden kostenlos. Das ändert nichts daran, dass wir nicht öffentlich-rechtlich finanziert sind wie die Fernsehanstalten ARD und ZDF, sondern allein über unsere Leser und Anzeigenkunden. Selbstverständlich soll der Live-Ticker für Sie, liebe Leserinnen und Leser, kostenlos bleiben. Angesichts der Situation bitten wir Sie dennoch, über den Abschluss eines Web-, Digital- oder Print-Abos nachzudenken, um unsere Arbeit zu fördern, zu finanzieren und weiter zu unterstützen. Wir sind sicher, dass wir Sie mit unseren redaktionellen Inhalten und Verlagsleistungen überzeugen. Wir sind für Sie da und danken für Ihr Vertrauen.

Ihr Verleger Valdo Lehari jr./Ihr Chefredakteur Dr. Christoph Fischer

Besuche in Reutlinger Kreiskliniken bleiben zunächst beschränkt

8:35 Uhr Seit Mittwoch gilt eigentlich eine neue Fassung der Corona-Verordnung, nach der Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen in Baden-Württemberg keine Beschränkungen mehr bei der Besucherzahl haben. Bislang hing diese von der jeweiligen Inzidenz vor Ort ab. Von heute auf morgen lässt sich das aber offenbar nicht umsetzen: Die Kreiskliniken Reutlingen haben beschlossen, die bisher geltende Besucherregelung so lange aufrechtzuerhalten, bis die organisatorischen Vorkehrungen abgeschlossen sind. Die Umstellung auf die neuen Regelungen wird dann Anfang nächster Woche erfolgen und bekannt gegeben. »Die neue Verordnung wurde quasi über Nacht beschlossen und stellt uns vor enorme organisatorische Herausforderungen. Für uns steht nach wie vor der Schutz unserer Patienten, Mitarbeiter und Besucher an erster Stelle. Deshalb bitten wir um Verständnis, dass wir zur sorgfältigen Prüfung und Umsetzung der neuen Regelungen noch bis Anfang kommender Woche brauchen werden«, so Dominik Nusser, Geschäftsführer der Kreiskliniken. (pm)

Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland steigt erneut

7:50 Uhr Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist erneut angestiegen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) lag sie bei 70,3 - am Vortag hatte der Wert 66,0 betragen, vor einer Woche 48,8. (dpa)

Die aktuellen Zahlen der Johns Hopkins Universität

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 3.923.250 (gestern: 3.911.562) Menschen mit dem Coronavirus infiziert und 92.108 (92.090) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. (GEA)

Donnerstag, 26. August

49 neue Corona-Infektionen im Landkreis Tübingen

19 Uhr Das Tübinger Landratsamt meldet für heute 49 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Tübingen seit Beginn der Pandemie auf 9.736. Bei den Neuinfektionen handelt es sich um Reiserückkehrer sowie um enge Kontaktpersonen und einige neue Einzelfälle. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Tübingen steigt nach Angaben des Landratsamtes auf 64,7. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus bleibt unverändert bei 182. Angaben über die Zahl der Genesenen macht das Landratsamt jeden Freitag. (GEA)

32 neue Corona-Fälle im Kreis Reutlingen

18:26 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet für heute 32 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Reutlingen seit Beginn der Pandemie auf 14.188. Von den Neuinfizierten waren 17 Kontaktpersonen. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen steigt nach Angaben des Landesgesundheitsamts auf 58,2. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus steigt um 2 auf 283. Mittlerweile sind 13.656 Personen wieder von ihrer Erkrankung genesen, das entspricht 98,21 Prozent aller positiv Getesteten (Tote nicht eingerechnet). Demnach sind im Kreis Reutlingen aktuell noch 249 aktive Covid-19-Fälle bekannt. (GEA)

Hohe Infektionszahlen in Norwegen

17 Uhr Norwegen hat am Donnerstag die höchste Zahl an Neuinfektionen seit Beginn der Corona-Pandemie verzeichnet. Bei 1294 Menschen wurde der Covid-19-Erreger festgestellt. In den vergangenen zwei Wochen gab es 152 gemeldete Fälle pro 100 000 Einbürger, teilte die Gesundheitsbehörde mit. Vor allem in Städten wie Oslo, Bergen und Trondheim sind die Zahlen nach dem Ende der Sommerferien in die Höhe geschnellt. (dpa)

Höchster Stand an Corona-Fällen binnen eines Tages seit Mai

16:38 Uhr Innerhalb eines Tages sind in Brandenburg nach Angaben des Gesundheitsministeriums 172 neue Corona-Fälle registriert worden - der höchste Stand an Neuinfektionen binnen 24 Stunden seit Mai. Am Mittwoch waren es 138 bestätigte neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Die meisten neuen Corona-Infektionen meldete mit 26 der Landkreis Oder-Spree, gefolgt vom Kreis Oberhavel (25) und dem Havelland (24), wie das Ministerium am Donnerstag weiter mitteilte. (dpa)

Impfstoff für Lateinamerika: Pfizer will in Brasilien produzieren

16 Uhr Das deutsche Unternehmen Biontech und sein US-Partner Pfizer wollen zusammen mit einer brasilianischen Pharmafirma in Brasilien Impfstoff gegen das Coronavirus für Lateinamerika produzieren. Dies geht aus einer Absichtserklärung hervor, die sowohl Pfizer und Biontech als auch Eurofarma am Donnerstag veröffentlichten. Demnach sollen der Technologie-Transfer, die Entwicklung vor Ort und die Installation der Geräte sofort beginnen und in der Wirtschaftsmetropole Sao Paulo mehr als 100 Millionen Impfstoffdosen jährlich hergestellt werden, die ausschließlich für den lateinamerikanischen Markt vorgesehen sind. (dpa)

Bislang sieben Corona-Demonstrationen am Wochenende verboten

15:43 Uhr Die Berliner Polizei hat weitere geplante Demonstrationen von Corona-Gegnern am Wochenende verboten. Insgesamt seien bislang sieben Kundgebungen und Demonstrationen von Verboten betroffen, sagte ein Sprecher am Donnerstag. Die Prüfungen der Anmeldungen seien aber noch nicht abgeschlossen. Am Nachmittag sollten weitere Informationen folgen. Am Mittwoch hatte die Polizei zunächst drei Demonstrationen von Gegnern der Corona-Gesetze verboten. Darunter war eine große Kundgebung der Initiative Querdenken mit dem Titel »Das Jahr der Freiheit und des Friedens« am Sonntag auf der Straße des 17. Juni. Nach dem Stand von Donnerstag waren insgesamt im Zusammenhang mit Corona am Samstag 17 und am Sonntag 14 Demonstrationen angemeldet worden. (dpa)

Palästinensische Autonomiegebiete, Gaza: Ein Graffiti zum Coronavirus ist in Gaza an einer Wand zu sehen, an die sonst politische Botschaften und Aufrufe gesprüht werden. Foto: Eva-Maria Krafczyk/dpa
Palästinensische Autonomiegebiete, Gaza: Ein Graffiti zum Coronavirus ist in Gaza an einer Wand zu sehen, an die sonst politische Botschaften und Aufrufe gesprüht werden.
Foto: Eva-Maria Krafczyk/dpa

Corona-Hilfsfond: Deutschland erhält 2,25 Milliarden

15:08 Uhr Deutschland hat den ersten Teil der Corona-Hilfen aus dem neuen europäischen Aufbaufonds bekommen. Die zuständige EU-Kommission überwies 2,25 Milliarden Euro an die Bundesrepublik, wie eine Sprecherin mitteilte. Das entspricht neun Prozent der gesamten Hilfen - rund 25,6 Milliarden Euro - die Deutschland aus dem Fonds bekommen soll. Nach Angaben der Kommission soll das Geld in Deutschland unter anderem für Investitionen in klimafreundliche Wasserstofftechnologie, digitale öffentliche Dienstleistungen sowie für die Modernisierung und Digitalisierung von Krankenhäusern ausgegeben werden. 2,5 Milliarden Euro werden demnach eingesetzt, um Bürgerinnen und Bürgern den Kauf von mehr als 800.000 klimafreundlichen Fahrzeugen zu ermöglichen. (dpa)

Impflotterie im Gazastreifen soll Zahl der Corona-Impfungen steigern

14:30 Uhr Trotz steigender Infektionszahlen und Appellen der Gesundheitsbehörden haben bislang viele Menschen im Gazastreifen gezögert, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Mit einer Impflotterie versucht das Gesundheitsministerium in dem palästinensischen Küstengebiet nun, vor allem ältere Menschen zu motivieren. Am Donnerstag wurden die ersten zehn Gewinner der einmonatigen Aktion gezogen, die sich am Vortag als über 55-Jährige zum Auftakt hatten impfen lassen. Jeder von ihnen erhielt 200 Dollar (etwa 170 Euro) - eine beträchtliche Summe für viele der Menschen in dem Gebiet mit hoher Arbeitslosigkeit und nach Angaben von Hilfsorganisationen weit verbreiteter Armut. (dpa)

Corona-Fall im häuslichen Umfeld: Freiburg ohne Schmid zum VfB

14 Uhr Der SC Freiburg muss im Landesduell mit dem VfB Stuttgart auf Vizekapitän Jonathan Schmid verzichten. Weil es in seinem häuslichen Umfeld einen Corona-Fall gibt, wird der 31-Jährige bei der Partie bei den Schwaben am Samstag (15.30 Uhr/Sky) fehlen, teilte der badische Fußball-Bundesligist am Donnerstag mit. Der rechte Außenverteidiger sei zwar selbst negativ getestet worden, in Absprache mit dem Gesundheitsamt sei jedoch entschieden worden, dass er nicht spielen darf. »Das ist ärgerlich, weil Johnny gut drauf war«, sagte Trainer Christian Streich. Ersetzt wird der Franzose höchstwahrscheinlich durch Lukas Kübler. (dpa)

Regionale Klinikbelegung soll neuer Corona-Maßstab werden

13:28 Uhr Die regionale Klinikbelegung mit Corona-Patienten soll nach Plänen des Bundesgesundheitsministeriums künftig der wesentliche Maßstab sein, um Gegenmaßnahmen wie Alltagsbeschränkungen auszulösen. Ressortchef Jens Spahn (CDU) sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND): »Entscheiden müssen dann die Länder. Sie behalten auch alle anderen Pandemie-Kriterien im Blick und können damit die Lage in ihrer Region am besten beurteilen.« Konkret soll nach einem Formulierungsvorschlag des Ministeriums für die Koalitionsfraktionen besonders die »Hospitalisierungs-Inzidenz« herangezogen werden - also die Zahl der zur Behandlung aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. (dpa)

Zehn bayerische Corona-Testzentren unter Betrugsverdacht

12:47 Uhr Sie sollen zum Beispiel nicht durchgeführte Tests trotzdem in Rechnung gestellt haben: In Bayern stehen die Betreiber von zehn Corona-Testzentren im Verdacht, bei Schnelltests falsch abgerechnet zu haben. Es werde wegen des Verdachts des Betruges ermittelt, teilte die Generalstaatsanwaltschaft Nürnberg am Donnerstag mit. Es bestehe zum Beispiel der Verdacht, dass Testungen von Mitarbeitern von Unternehmen fälschlicherweise als Bürgertest abgerechnet worden seien, teilte die Generalstaatsanwaltschaft mit. (dpa)

Dax-Konzerne nach Corona-Krise mit Bestmarken bei Gewinn und Umsatz

12:00 Uhr Deutschlands Börsenschwergewichte haben mit einem Rekordquartal die Corona-Krise abgehakt. Umsätze und Gewinne der Dax-Konzerne lagen in der Summe im zweiten Vierteljahr 2021 nicht nur deutlich über dem Vorjahreswert, sondern so hoch wie nie zuvor seit Beginn der Auswertung im Jahr 2012, wie aus Berechnungen des Beratungs- und Prüfungsunternehmens EY hervorgeht. »Nie zuvor haben die Dax-Konzerne in einem Quartal einen höheren Gewinn erwirtschaftet«, sagte Henrik Ahlers, Vorsitzender der EY-Geschäftsführung. (dpa)

Kleine Mittelständler leiden besonders unter Corona-Folgen

11:15 Uhr Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie treffen die rund 3,8 Millionen Mittelständler in Deutschland unterschiedlich hart. Einer KfW-Studie zufolge kommen kleine Unternehmen schlechter durch die Krise als etwa mittelgroße Firmen. Auch Unternehmen, die im Ausland aktiv sind oder bereits vor der Krise eine schwache Bonität hatten, seien stärker betroffen, hieß es in der am Donnerstag veröffentlichten Untersuchung der staatlichen Förderbank. Demnach verzeichneten im Mai dieses Jahres insgesamt 39 Prozent der mittelständischen Unternehmen mit einem Umsatz von maximal 500 Millionen Euro jährlich Erlöseinbußen. Zu Krisenbeginn im April 2020 waren es 66 Prozent. Über eine im Zuge der Pandemie gesunkene Eigenkapitalquote berichteten etwa ein Viertel (24 Prozent) der Firmen. (dpa)

Uniklinikum Tübingen lockert Besucherregeln

10:35 Uhr Ab Donnerstag sind Besuche am Uniklinikum Tübingen wieder in größerem Umfang möglich. Allgemeine Besucherregelung ist dass jeder Patient täglich zwischen 13 und 18 Uhr Besuch empfangen dürfen. Besuchspersonen müssen geimpft, genesen oder getestet sein. Ein negativer Antigen-Schnelltest hat für den Einlass ins Klinikum eine Gültigkeit von 24 Stunden, ein negativer PCR-Test 48 Stunden. Eine maximale Anzahl an Besuchspersonen pro Tag gibt es nicht mehr, jedoch darf sich maximal eine Besuchsperson beim erkrankten Angehörigen befinden. In einzelnen, sensiblen Stationsbereichen des Uniklinikums kann es abweichende Regeln geben. In der Kinderklinik sind auch mehrere Besuchspersonen gleichzeitig zugelassen. (ukt)

Weltweit hat das Coronavirus bislang 4,4 Millionen Todesopfer gefordert. Um auf die Einzelschicksale aufmerksam zu machen, gibt
Weltweit hat das Coronavirus bislang 4,4 Millionen Todesopfer gefordert. Um auf die Einzelschicksale aufmerksam zu machen, gibt es zum Beispiel eine Gedenkmauer in London (Bild). In Reutlingen initiiert die Reportageschule ein Nachrufe- Projekt. Foto: DPA
Weltweit hat das Coronavirus bislang 4,4 Millionen Todesopfer gefordert. Um auf die Einzelschicksale aufmerksam zu machen, gibt es zum Beispiel eine Gedenkmauer in London (Bild). In Reutlingen initiiert die Reportageschule ein Nachrufe- Projekt.
Foto: DPA

Malteser impfen auf Metzinger Lindenplatz - gleichzeitig Spendenaktion für Flutkatastrophe

10:02 Uhr Die Corona-Pandemie und die Flutkatastrophe gleichzeitig bekämpfen? Das geht: Bei einer ungewöhnlichen Impfaktion der Malteser Metzingen in Kooperation mit den Medizinern der Metzinger Enzian-Clinik und der Outletcity am heutigen Donnerstag von 17 bis 21 Uhr am Metzinger Lindenplatz. Die beteiligten Metzinger Mediziner um Simon Werz haben angekündigt, dass sie mit dem Honorar für das Impfen die Spendenaktion der Malteser für die Opfer der Flutkatastrophe unterstützen. Vor Ort halfen und helfen die Malteser mit vielen Einsatzkräften, von der unmittelbaren medizinischen Erstversorgung über die Versorgung der Betroffenen und der Hilfskräfte bis hin zum Einsatz von Notfallseelsorgern. Finanzielle Hilfen können die Betroffenen über die Homepage der Malteser beantragen. " (eg)

Israel meldet erstmals seit Januar 10.000 Corona-Neuinfektionen

9:38 Uhr Israel hat erstmals seit Mitte Januar mehr als 10 000 Corona-Neuinfektionen vermeldet. 10 001 Fälle wurden für Dienstag registriert, wie das Gesundheitsministerium am Mittwochabend mitteilte. Es gibt demnach 688 Schwerkranke. 25 Menschen mit einer Corona-Infektion starben. Die höchste Zahl an täglichen Corona-Neuinfektionen seit Pandemiebeginn wurde in Israel Mitte Januar mit rund 10 100 Fällen registriert. In Israel wird fast ausschließlich das Präparat von Biontech/Pfizer gespritzt. Knapp 59 Prozent der Bevölkerung sind laut Ministerium bisher zweifach geimpft, knapp 19 Prozent dreifach. (dpa)

Reutlinger Reportageschüler suchen Angehörige für Nachruf-Projekt

9:07 Uhr Nachrufe in der Zeitung würdigen normalerweise Verstorbene, die zu Lebzeiten im Rampenlicht standen oder zumindest einen gewissen Bekanntheitsgrad hatten. Die Reutlinger Reportageschule verfolgt mit einem Nachrufe-Projekt eine andere Zielsetzung: Sie möchte die Lebensgeschichten von Menschen beleuchten, die – von der breiten Öffentlichkeit unbeachtet und oft einsam – an oder mit Corona gestorben sind. »Wir glauben, dass jeder Mensch ein Leben geführt hat, über das es sich lohnt, einen Nachruf zu verfassen«, begründet Ariel Hauptmeier, der Leiter der Reportageschule, den Ansatz. Der Reutlinger General-Anzeiger ist Projektpartner und wird die Nachrufe in der Zeitung veröffentlichen. »Melden Sie sich bitte bei uns, wenn Sie sich vorstellen können, am Nachrufe-Projekt mitzuwirken«, sagt Ariel Hauptmeier. Kontakt: Die Reportageschule, Spendhausstraße 6 in 72764 Reutlingen.(eg/GEA) info@reportageschule.de 07121 336182

Kochsalz statt Impfstoff: Polizei dursucht Impfzentren

8:41 Uhr Bei den Ermittlungen wegen möglicher Impfungen mit Kochsalzlösungen hat die Polizei am Donnerstagmorgen mehrere Räumlichkeiten durchsucht. Die Durchsuchungen fanden vor allem im Landkreis Friesland in Niedersachsen statt, teilte das Polizeipräsidium Oldenburg mit. Die Beamten der Ermittlungsgruppe »Vakzin« suchten demnach in mehreren Impfzentren nach Beweismitteln. Weitere Details sollen im Lauf des Tages bekanntgegeben werden. (dpa)

Inflation und Corona trüben Konsumklima

08:06 Uhr Das Konsumklima in Deutschland wird schlechter. Nach der jüngsten Verbraucherumfrage des Nürnberger GfK-Instituts sind die Einkommenserwartungen zwar leicht gestiegen. Aber nachlassende Konjunkturerwartungen, steigende Preise und neue Corona-Sorgen bremsen die Lust auf größere Einkäufe. Der GfK-Konsumklimaindex sank von -0,4 Punkten im August auf -1,2 Punkte im September. (dpa)

In eigener Sache

Die Corona-Krise hält uns in Atem. Der Reutlinger General-Anzeiger unterrichtet seine Leserinnen und Leser täglich mit dem Live-Ticker zuverlässig über das Geschehen vor Ort und die Entwicklungen in der Region. Der Live-Ticker ist für unsere Kunden kostenlos. Das ändert nichts daran, dass wir nicht öffentlich-rechtlich finanziert sind wie die Fernsehanstalten ARD und ZDF, sondern allein über unsere Leser und Anzeigenkunden. Selbstverständlich soll der Live-Ticker für Sie, liebe Leserinnen und Leser, kostenlos bleiben. Angesichts der Situation bitten wir Sie dennoch, über den Abschluss eines Web-, Digital- oder Print-Abos nachzudenken, um unsere Arbeit zu fördern, zu finanzieren und weiter zu unterstützen. Wir sind sicher, dass wir Sie mit unseren redaktionellen Inhalten und Verlagsleistungen überzeugen. Wir sind für Sie da und danken für Ihr Vertrauen.

Ihr Verleger Valdo Lehari jr./Ihr Chefredakteur Dr. Christoph Fischer

Ärzte gegen Fokussierung auf Krankenhausbelegung

7:40 Uhr Ärzte haben sich im Kampf gegen die Corona-Pandemie gegen eine Fokussierung auf die Krankenhausbelegung ausgesprochen. »Wir befinden uns wieder im exponentiellen Wachstum der Infektionen und auch der schweren Erkrankungen. Immer mehr junge Menschen landen im Krankenhaus, weil sie sich nicht impfen lassen haben oder es bislang nicht ernst genug genommen haben«, sagte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin, Christian Karagiannidis, der »Rheinischen Post«. »Das Signal, das vom Streichen des Inzidenzwerts 50 ausgeht, ist kritisch. Natürlich hat sich die Bedeutung verändert, wir sollten den Inzidenzwert aber keinesfalls aufgeben.« (dpa)

Die aktuellen Zahlen der Johns Hopkins Universität

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 3.911.562 (gestern: 3.881.699) Menschen mit dem Coronavirus infiziert und 92.090 (92.028) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. (GEA)

Mittwoch, 25. August

27 neue Corona-Fälle im Kreis Tübingen

19 Uhr Das Tübinger Landratsamt meldet für heute 27 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Tübingen seit Beginn der Pandemie auf 9.687. Bei den neuen Fällen handelt es sich erneut um einige Reiserückkehrer sowie um Kontaktpersonen bereits bekannter Fälle und um neue Einzelfälle, mit teils unklarer Infektionsquelle. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Tübingen steigt nach Angaben des Landratsamtes auf 49,4. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirusbleibt bei 182. Angaben über die Zahl der Genesenen macht das Landratsamt jeden Freitag. (pm)

Laschet kurz ohne Maske im Laden - Video kursiert auf Twitter

18:45 Uhr Ein Videoausschnitt, in dem NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) zunächst ohne Maske einen Laden in Aachen betritt, hat für Debatten auf Twitter gesorgt. Zu sehen ist, wie der Kanzlerkandidat der Union in seiner Heimatstadt in den Imbiss ohne Mundschutz eintritt, vor der Theke stehen bleibt, zwei Männer coronakonform mit der Faust begrüßt und sich erst dann erst die Maske aufsetzt. Die kurze Sequenz stammt aus einer ARD-Dokumentation, die bereits am vergangenen Sonntag zur Bundestagswahl ausgestrahlt worden war.

Mit dem Kommentar »Ich bin kein Mediziner, aber setzt man die Maske nicht vor dem Ladenbesuch auf?« hatte ein Nutzer der Social-Media-Plattform den Ausschnitt gepostet. In dem ARD-Film ist kurz darauf noch zu sehen, wie der CDU-Chef mit den beiden Herren im Stehen ein Gläschen Schnaps trinkt. (dpa)

56 neue Corona-Fälle im Kreis Reutlingen

18:17 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet für heute 56 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Reutlingen seit Beginn der Pandemie auf 14.156. Von den Neuinfizierten waren 18 Kontaktpersonen. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen steigt nach Angaben des Landesgesundheitsamts auf 54,7. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus bleibt bei 281. Mittlerweile sind 13.644 Personen wieder von ihrer Erkrankung genesen, das entspricht 98,34 Prozent aller positiv Getesteten (Tote nicht eingerechnet). Demnach sind im Kreis Reutlingen aktuell noch 231 aktive Covid-19-Fälle bekannt. (pm)

Musiker und Bands starten Impfkampagne

17:42 Uhr Zahlreiche Musiker, Bands und Festivals haben mit einer gemeinsamen Kampagne ihre Fans millionenfach zu Impfungen gegen das Coronavirus aufgefordert. Damit sollen die stockenden Impfquoten vorangetrieben werden. »Damit das Leben weitergeht«, heißt es etwa bei der Berliner Band Die Ärzte.

Zu den Beteiligten gehören Roland Kaiser, Sarah Connor, Howard Carpendale, Max Herre, Jan Delay, Trettmann und Peter Maffay. Außerdem dabei sind Bands wie Einstürzende Neubauten, Element of Crime, BAP, Die Toten Hosen, Beatsteaks, Tocotronic, Silbermond und Deichkind. Zudem beteiligen sich große deutsche Festivals. Die Veranstalter sprachen am Mittwoch von einem Verteiler mit Millionen Fans, Nutzern und Interessierten. (dpa)

Baden-Württemberg plant Verzicht auf massenhafte Kontaktverfolgung

16:54 Uhr Nach Nordrhein-Westfalen plant auch Baden-Württemberg künftig auf die massenhafte Kontaktverfolgung bei Corona-Fällen zu verzichten. Demnach sollen die Gesundheitsämter nicht mehr bei jedem Corona-Fall die Kontakte - etwa in Kinos oder Gaststätten - nachverfolgen müssen. Das Gesundheitsministerium in Stuttgart bestätigte am Mittwoch einen Bericht der »Süddeutschen Zeitung«, wonach das Land hier einen Strategiewechsel vorbereite. (dpa)

Impfen am Riesenrad Reutlingen
Bei der ersten Aktion am Reutlinger Riesenrad ließen sich 333 Menschen impfen. Foto: Stadt Reutlingen
Bei der ersten Aktion am Reutlinger Riesenrad ließen sich 333 Menschen impfen.
Foto: Stadt Reutlingen

Corona: Lukas Podolskis Auftritt in »Supertalent«-Jury völlig offen

16:11 Uhr Fußballer Lukas Podolski ist an Corona erkrankt - damit steht auch sein Auftritt in der Jury der RTL-Show »Das Supertalent« in den Sternen. Er sei positiv getestet worden und befinde sich in Quarantäne, sagte der 36-Jährige am Mittwoch. Podolski wurde zu einer Online-Präsentation der Mediengruppe RTL zugeschaltet. Er habe keine Symptome und fühle sich »wie in den letzten Tagen und Wochen«. (dpa)

Mindestens 12 von 78 Afghanistan-Rückkehrern nach Indien haben Corona

15:16 Uhr Mindestens 12 Personen einer Gruppe von 78 Menschen, die aus Kabul in Afghanistan evakuiert und nach Indien gebracht wurden, sind mit dem Coronavirus infiziert. Sie zeigten keine Symptome, sagte ein Mitarbeiter der Organisation India World Forum, die dem indischen Außenministerium bei ihrer Evakuierungsmission hilft, der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch. Die Gruppe sei am Dienstag in Indien angekommen und die Positiv-Getesteten befänden sich in Quarantäne. (dpa)

Azubi-Umfrage: Urlaub und Vergütung während Corona gekürzt

14:08 Uhr Die Corona-Krise hat laut einer Umfrage unter Auszubildenden auch in der Berufsausbildung deutliche Spuren hinterlassen und sogar zu Kürzungen bei Urlaub und Ausbildungsvergütung geführt. Fast 60 Prozent absolvierten zumindest Teile ihrer Ausbildung im Homeoffice, wie die am Mittwoch vorgelegte »Corona-Ausbildungsstudie« der Nachwuchsorganisation des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB-Jugend) zeigt. (dpa)

Viele Azubis bewerten Homeschooling nicht gut

13 Uhr Die Corona-Krise hat laut einer Umfrage unter Auszubildenden auch in der Berufsausbildung deutliche Spuren hinterlassen und sogar zu Kürzungen bei Urlaub und Ausbildungsvergütung geführt. Fast 60 Prozent absolvierten zumindest Teile ihrer Ausbildung im Homeoffice, wie die am Mittwoch vorgelegte »Corona-Ausbildungsstudie« der Nachwuchsorganisation des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB-Jugend) zeigt. Mehr als die Hälfte der Befragten gab dem Homeschooling, von dem fast alle betroffen waren (95 Prozent), keine guten Noten: 34 Prozent nannten den Unterricht »befriedigend«, knapp 12 Prozent »ausreichend« und 7 Prozent »mangelhaft«. (dpa)

Dritte Impfaktion am Reutlinger Riesenrad am Wochenende 

12:16 Uhr Die ersten beiden Impfaktionen am Reutlinger Riesenrad seien ein Erfolg gewesen, berichtet die Stadtverwaltung. Deshalb wird es am kommenden Wochenende nochmal eine Aktion dieser Art geben. Wer sich impfen lässt, darf einmal gratis mit dem Riesenrad fahren. (pm)

Umfrage (beendet)

Was beeinflusst ihre Wahlentscheidung am meisten?

In den vergangenen Wochen und Monaten gab es einige größere Ereignisse. Wir wollen wissen, welches den größten Einfluss auf Ihre Wahlentscheidung hat.

63%
22%
15%

Hospitalisierungsquote bei 1,47

11:28 Uhr Die Gesundheitsämter in Deutschland haben erstmals seit Mai mehr als 10.000 Neuinfektionen binnen eines Tages an das Robert Koch-Institut übermittelt. So wurden 11 561 neue Fälle gemeldet, so viel wie seit dem 20. Mai nicht, wie aus RKI-Daten vom Mittwoch hervorgeht. Die Hospitalisierungsrate - also die Krankenhauseinweisungen in Verbindung mit Corona pro 100.000 Einwohner und Woche - gab das RKI am Mittwoch mit 1,47 an. Eine Woche zuvor lag sie bei 1,19. Der Wert soll künftig die wichtigste Kennzahl sein. (dpa)

Inzwischen 100 Millionen Corona-Impfdosen gespritzt

10:41 Uhr Acht Monate nach dem Start der Corona-Impfungen in Deutschland sind mehr als 100 Millionen Impfdosen gespritzt worden. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) schrieb am Mittwoch bei Twitter, dies sei »eine der größten logistischen Leistungen in der Geschichte unseres Landes«. Genau sind es nach Ministeriumsangaben nunmehr 100,2 Millionen verabreichte Dosen. (dpa)

Trotz Lockdown: Sydney meldet Rekord an Neuinfektionen

9:42 Uhr Trotz eines seit acht Wochen geltenden Lockdowns bekommt der australische Bundesstaat New South Wales mit der Metropole Sydney seine schwere Corona-Welle nicht unter Kontrolle. Am Mittwoch verzeichneten die Behörden innerhalb von 24 Stunden 919 Neuinfektionen - so viele wie noch nie seit Beginn der Pandemie. Zwei Menschen, darunter eine erst etwa 30 Jahre alte Frau, seien in Zusammenhang mit Covid-19 gestorben, sagte Regional-Premierministerin Gladys Berejiklian. (dpa)

Bayreuther Festspiele
Das Bayreuther Festspielhaus. Foto: Karmann/dpa
Das Bayreuther Festspielhaus.
Foto: Karmann/dpa

LOTTO24 verschenkt 2 Millionen Lotterie-Lose an Corona-Geimpfte

8:31 Uhr Die LOTTO24 AG verschenkt 2 Millionen Lotterie-Lose an Corona-Geimpfte. Unter dem Motto »#geimpftgewinnt« unterstützt LOTTO24 damit die Impfkampagne der Bundesregierung. Der mögliche Hauptgewinn beträgt insgesamt über eine 1 Million Euro: 250.000 Euro sofort plus zusätzlich weitere 5.000 Euro pro Monat für 15 Jahre. (dpa)

Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 61,3 

7:51 Uhr Die Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut angestiegen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Mittwochmorgen lag sie bei 61,3 - am Vortag hatte der Wert 58,0 betragen, vor einer Woche 40,8. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 11.561 Corona-Neuinfektionen. (dpa)

Die aktuellen Zahlen der John Hopkins Universität

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 3.898.287 (gestern: 3.881.699) Menschen mit dem Coronavirus infiziert und 92.067 (92.028) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. (GEA)

Dienstag, 24. August

Corona-Inzidenz in mehr als der Hälfte der Kreise über 50

19:00 Uhr In 23 der 44 Stadt- und Landkreise im Südwesten liegt die Corona-Inzidenz inzwischen über 50. Am höchsten war sie am Dienstag (Stand: 16.00 Uhr) nach Angaben des Landesgesundheitsamts wieder im Kreis Rottweil. Hier seien innerhalb der vergangenen Woche 85,8 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner gemessen worden. Mit 26,4 war die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Heidenheim am niedrigsten. Im landesweiten Schnitt lag sie bei 52,7 und damit deutlich über dem Wert des Vortags (47,9). (dpa)

45 neue Corona-Fälle im Kreis Tübingen

18:20 Uhr Das Tübinger Landratsamt meldet für heute 45 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Tübingen seit Beginn der Pandemie auf 9.660 Bei den neuen Fällen handelt es sich vorwiegend um Reiserückkehrer (Schwerpunkt aus dem Balkan) sowie um Kontaktpersonen bereits bekannter Fälle und um neue Einzelfälle. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Tübingen steigt nach Angaben des Landratsamtes auf 40,7. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirusbleibt bei 182. Angaben über die Zahl der Genesenen macht das Landratsamt jeden Freitag. (pm)

38 neue Corona-Fälle im Kreis Reutlingen

18:00 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet für heute 38 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Reutlingen seit Beginn der Pandemie auf 14.100. Von den Neuinfizierten waren 13 Kontaktpersonen. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen steigtnach Angaben des Landesgesundheitsamts auf 43,2. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus bleibt bei 281. Mittlerweile sind 13.637 Personen wieder von ihrer Erkrankung genesen, das entspricht 98,68 Prozent aller positiv Getesteten (Tote nicht eingerechnet). Demnach sind im Kreis Reutlingen aktuell noch 182 aktive Covid-19-Fälle bekannt. (pm)

Laschet: Statt 50er-Inzidenz wird Hospitalisierung neuer Wert

17:35 Uhr Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat die von der Bundesregierung angekündigte Streichung der 50er-Inzidenz als Richtwert für Corona-Maßnahmen und eine stärkere Berücksichtigung der Krankenhausaufnahmen für die Lagebeurteilung begrüßt. »Und ich bin froh, dass der Bundesgesundheitsminister jetzt diesen Wert, der ja immer noch im Gesetz steht, und dann auch Konsequenzen hätte, dass dieses verändert wird«, sagte Laschet. Die Koalition habe sich darauf verständigt. »Und der neue Wert wird die Hospitalisierung sein.« (dpa)

Brandenburg verschärft Testpflicht-Grenze für Volksfeste und Fußball

17:02 Uhr Brandenburg verschärft die Grenze für die Corona-Testpflicht für Volksfeste, Fußballspiele und Open-Air-Kino im Freien bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 20. Ab dem 13. September müssen sich die Brandenburgerinnen und Brandenburger schon testen lassen, wenn die Besucherzahl bei über 500 liegt und nicht erst bei über 750 - falls man noch nicht geimpft oder genesen ist. Das beschloss das Kabinett am Dienstag. Für Vereinssitzungen oder ähnliche Veranstaltungen in Innenräumen ohne Unterhaltungscharakter halbiert sich ab dann die Grenze für eine Testpflicht von über 200 auf über 100. (dpa)

Bayreuther Festpiele im Zeichen von Corona

16:27 Uhr Große Oper in Bayreuth ist auch in Zeiten der Corona-Pandemie möglich. Das haben die Richard Wagner-Festspiele in diesem Jahr eindrucksvoll bewiesen. Nach der Zwangspause vergangenen Sommer war in die oberfränkische Stadt Festspielflair zurückgekehrt. Das Virus stand auf dem Grünen Hügel nicht im Mittelpunkt, für Gesprächsstoff sorgten unter anderem zwei Neuinszenierungen, die Auftritte zweier bestens bekannter Dirigenten und einige Personalien. Am Mittwoch ist nun Schluss im Festspielhaus. Zeit für einen Rück- und Ausblick. (dpa)

Junge Leute feiern in London die Wiedereröffnung der Clubs.  FOTO: PEZZALI/DPA
Junge Leute feierten im Juli in London die Wiedereröffnung der Clubs. Foto: PEZZALI/DPA
Junge Leute feierten im Juli in London die Wiedereröffnung der Clubs.
Foto: PEZZALI/DPA

Söder will kein Homeschooling mehr

15:47 Uhr Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) will Schulschließungen bei steigenden Corona-Inzidenzen in jedem Fall verhindern. »Wir haben gerade in der Schule das mit Abstand sicherste System«, sagte er dem Bayerischen Rundfunk. Im Sender münchen.tv betonte er zudem, dass rückblickend die Auflagen für Schulen in den vergangenen eineinhalb Jahren der Pandemie »notwendig« gewesen seien. »Ab jetzt haben wir mehr Möglichkeiten.« (dpa)

Griechenland verschräft die Corona-Maßnahmen

15:06 Uhr Für Ungeimpfte steigt in Griechenland der Druck. Vom 13. September an müssen die Menschen dort ihre Corona-Tests selbst zahlen. Nicht betroffen sind nur Schüler sowie Genesene, Geimpfte und Menschen, die Symptome zeigen, kündigte der griechische Gesundheitsminister an. Ein Schnelltest kostet in Griechenland rund zehn Euro. Derweil reagiert auch Deutschland auf steigende Zahlen in Griechenland: Mehrere griechische Urlaubsinseln gelten nun als Hochrisikogebiete. (dpa)

Mediziner und Kliniken begrüßen Abkehr von 50er-Inzidenz

14:37 Uhr Ärzte- und Klinikvertreter haben die geplante Streichung der 50er-Inzidenz als Richtwert für Corona-Maßnahmen und eine stärkere Berücksichtigung der Krankenhausaufnahmen für die Lagebeurteilung begrüßt. Die Ankündigung der Regierung gehe in die richtige Richtung, sagte der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, der »Rheinischen Post«. Ähnlich äußerten sich der Deutsche Hausärzteverband und die Deutsche Krankenhausgesellschaft. Intensivmediziner nannten den Schritt zwar ebenfalls richtig, halten den Inzidenzwert generell aber weiterhin für einen wichtigen Wert. (dpa)

Beratungen über neue Corona-Kennzahlen als Orientierung

14:05 Uhr Bund und Länder beraten nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) über neue Kennzahlen zur Beurteilung der Corona-Lage in Deutschland. »Wir haben ja Erfahrungswerte aus dem letzten Winter, etwa aus Dezember, Januar, wo wir eine sehr, sehr starke Belastung in den Kliniken hatten«, sagte Spahn am Dienstag im Interview bei »Welt«. Gemeinsam mit den Ländern schaue man sich jetzt an, was die richtigen Kennziffern für weiteres Handeln seien. »Wir können sie ableiten aus den letzten zwei Wellen.« Spahn hatte angekündigt, dass der bisherige Inzidenzwert von 50, der noch im Infektionsschutzgesetz als Richtwert für schärfere Maßnahmen verankert ist, ausgedient habe. Das Gesetz wird demnach nun geändert. Künftig soll die Zahl der Krankenhausaufnahmen wegen Covid-19 entscheidend sein. (dpa)

Schulstart mit Delta-Variante  - geht das gut?

13:25 Uhr In immer mehr Bundesländern gehen die Ferien zu Ende, die Schulen starten mit Präsenzunterricht. Wie lange kann das in der laufenden vierten Welle mit der so ansteckenden Delta-Variante gut gehen? Bei der Einschätzung könne ein Blick nach England helfen, sagt der Berliner Virologe Christian Drosten. Trotz mehrfacher Tests pro Woche seien die Fallzahlen dort vor allem bei Schülerinnen und Schülern der 7. bis 11. Klassen nicht unter Kontrolle geblieben. Auf Deutschland kommen einige Herausforderungen in puncto Schulstart zu. (dpa) 

Corona-Todesfälle in England und Wales auf höchstem Stand seit März

13 Uhr Die Zahl der wöchentlichen Corona-Todesfälle ist in England und Wales kürzlich auf den höchsten Stand seit März gestiegen. In der Woche bis zum 13. August starben 571 Menschen an oder mit Covid-19, wie aus am Dienstag veröffentlichten Zahlen des nationalen Statistikamtes hervorgeht. Das entspricht dem höchsten Stand seit Mitte März, als innerhalb einer Woche 719 Corona-Tote gezählt wurden. Damals nahmen die Fallzahlen steil ab, nachdem die zweite Welle ihren Höhepunkt im Januar erreicht hatte. In Großbritannien sind die Corona-Beschränkungen weitgehend aufgehoben. (dpa)

Apotheken stellen ab sofort Genesenen-Zertifikate aus

12:29 Uhr Corona-Genesene können ab sofort in vielen Apotheken ein digitales Zertifikat zu ihrer überstandenen Erkrankung bekommen. Das teilte die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (Abda) am Dienstag mit. Menschen, die eine Corona-Infektion überstanden haben, müssen dafür ein gültiges Ausweisdokument und einen positiven PCR-Test, der nicht länger als 180 Tage zurückliegen darf, in die Apotheke mitbringen. (dpa)

Luca-App hat 126.000 mal über Infektionsrisiko informiert

11:15 Uhr Die Macher der umstrittenen Luca-App haben eine positive Zwischenbilanz gezogen. Allein in den vergangenen zehn Wochen zwischen dem 1. Juni und dem 23. August hätten 126.000 Menschen durch die Luca-App von einem möglichen Infektionsrisiko erfahren, erklärte die Culture4Life GmbH. (dpa)

Corona hat das Einkaufen nachhaltig verändert

10:28 Uhr Die Corona-Pandemie hat das Einkaufen in Deutschland verändert. Mehr als der Hälfte der Verbraucher macht das Einkaufen von Konsumgütern wie Lebensmitteln oder Zahncreme heute weniger Spaß als noch vor einigen Jahren, wie eine großangelegte Studie des Marktforschungsunternehmens NielsenIQ ergab, für die die Daten von 20.000 Haushalten ausgewertet wurden. Die Folge: Sie gehen seltener shoppen.

»Die Menschen haben das Bedürfnis, ihre Einkäufe zu reduzieren, das galt im ersten und im zweiten Lockdown und es gilt noch immer«, beobachtet Nielsen-Experte Thomas Montiel Castro. Dabei sei die Ansteckungsangst nur ein Faktor - und vielleicht nicht einmal der bedeutendste. Gerade junge Menschen wollten nicht mehr so viel Zeit mit dem Einkaufen verbringen. »Sie haben in Corona gelernt, dass es spannendere Sachen gibt, mit denen sie ihre Freizeit verbringen können.« (dpa)

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Griechische Urlaubsinseln sind nun Corona-Hochrisikogebiete

9:36 Uhr Wegen steigender Corona-Infektionszahlen stuft die Bundesregierung Kreta und weitere griechische Urlaubsinseln nun als Hochrisikogebiet ein. Die Regelung gilt seit diesem Dienstag. Nach jüngsten Schätzungen des Deutschen Reiseverbands (DRV) sind derzeit etwa 150.000 Pauschalurlauber aus Deutschland in Griechenland unterwegs. Hinzu kommt eine unbekannte Anzahl an Individualreisenden. Das Land zählt zu den beliebtesten Zielen rund ums Mittelmeer.

Neben Kreta ist nun auch die südliche Ägäis mit Urlaubsinseln wie Rhodos, Kos, Mykonos oder Naxos Hochrisikogebiet. Die Inseln gelten auch wegen ihres intensiven Nachtlebens als Keim der Corona-Ausbreitung in Griechenland. Einreisende aus Hochrisikogebieten, die nicht geimpft oder genesen sind, müssen für zehn Tage in Quarantäne. Sie können sich aber nach fünf Tagen mit einem negativen Test davon befreien. Für vollständig Geimpfte und Genesene gibt es keine Quarantänepflicht. (dpa)

Kliniken nehmen 20 Verweigerer von Quarantäne in Obhut

8:43 Uhr Bisher sind 20 uneinsichtige Quarantäneverweigerer in zwei Kliniken in Gerlingen (Landkreis Ludwigsburg) und Heidelberg gelandet. Nach Auskunft des Sozialministeriums in Stuttgart wurden bisher 17 in der Klinik Schillerhöhe des Robert-Bosch-Krankenhauses untergebracht; beim Universitätsklinikum Heidelberg waren es bislang 3. »Im Durchschnitt waren die Personen etwa zehn Tage in den Einrichtungen«, sagte ein Behördensprecher. Es habe sich jeweils um unterschiedliche Menschen gehandelt. Zurzeit sei niemand in den Einrichtungen.

Impfarzt Dr. Josef Haidar (von links), Susanna Kling, der Leiter des Kreisimpfzentrums Willi Römpp und Annika Kling. Foto: Landkreis
Impfarzt Dr. Josef Haidar (von links), Susanna Kling, der Leiter des Kreisimpfzentrums Willi Römpp und Annika Kling.
Foto: Landkreis

Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland steigt auf 58

7:52 Uhr Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist erneut leicht angestiegen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) lag sie bei 58,0 - am Vortag hatte der Wert 56,4 betragen, vor einer Woche 37,4. (dpa)

Die aktuellen Zahlen der Johns Hopkins Universität

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 3.881.699 (gestern: 3.876.041) Menschen mit dem Coronavirus infiziert und 92.028 (91.987) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. (GEA)

Montag, 23. August

New York verpflichtet Schulpersonal zu Corona-Impfung

19 Uhr Nach der vollständigen Zulassung des Corona-Impfstoffes von Biontech und Pfizer in den USA hat die Stadt New York die verpflichtende Injektion des Vakzins für alle Schulangestellten angekündigt. Unter anderem Lehrer sowie alle anderen Beamten und Menschen mit Kontakt zu Schülern müssten bis zum 27. September mindestens eine Dosis erhalten haben, sagte Bürgermeister Bill de Blasio am Montag in New York. Es blieb dabei zunächst offen, was mit jenen passieren wird, die die Impfung trotzdem verweigern. (dpa)

Impfgegner stürmen Foyer von TV-Nachrichtenproduzent ITN in London

18:33 Uhr  Dutzende Impfgegner haben am Montag in London die Zentrale des britischen Nachrichtenproduzenten ITN gestürmt. Auf Twitter-Videos war zu sehen, wie eine große Menschengruppe im Foyer der Produktionsfirma Parolen gegen Impfungen und Corona-Maßnahmen skandierte. Ein Nachrichtensprecher, der das Gebäude betrat, wurde mit wüsten Beschimpfungen belegt. Teilweise war auch Gerangel mit Polizisten zu sehen, die versuchten, die Menschen von einem weiteren Eindringen in die Redaktionsräume abzuhalten. ITN produziert die Nachrichtenprogramme der britischen Sender ITV, Channel 4 und Channel 5. (dpa)

15 neue Corona-Fälle im Landkreis Tübingen

17:54 Uhr Das Tübinger Landratsamt meldet für heute einen neue Corona-Fall, über das Wochenende sind zudemn laut Landratsamt 14 neue Fälle hinzugekommen. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Tübingen seit Beginn der Pandemie auf 9.615. Bei dem neuen Fall von Montag handelt es sich um einen neuen Einzelfall mit unklarer Infektionsquelle. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Tübingen bleibt nach Angaben des Landratsamtes bei 28. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus bleibt bei 182. Angaben über die Zahl der Genesenen macht das Landratsamt jeden Freitag. (pm)

35 neue Corona-Fälle im Landkreis Reutlingen

17:30 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet für heute 35 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Reutlingen seit Beginn der Pandemie auf 14.062. Von den Neuinfizierten waren 13 Kontaktpersonen. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen sinkt nach Angaben des Landesgesundheitsamts auf 39. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus bleibt bei 281. Mittlerweile sind 13.628 Personen wieder von ihrer Erkrankung genesen, das entspricht 98,89 Prozent aller positiv Getesteten (Tote nicht eingerechnet). Demnach sind im Kreis Reutlingen aktuell noch 153 aktive Covid-19-Fälle bekannt. (pm)

Norwegische Prinzessin positiv auf Corona getestet

17:15 Uhr Die Tochter des norwegischen Kronprinzenpaares, Prinzessin Ingrid Alexandra, ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte das Königshaus am Sonntagabend mit. Die 17-Jährige werden nun zu Hause auf Gut Skaugum isoliert. Der Rest der Familie sei bislang nicht positiv getestet worden. Trotzdem hat der Vorfall Konsequenzen für alle. Kronprinz Haakon und Mette-Marit mussten alle Veranstaltungen in den nächsten Tagen absagen - auch die, die mit ihrem 20. Hochzeitstag am Mittwoch in Verbindung stehen. Sie hatten unter anderem ein Treffen mit Jugendlichen geplant, um an die Gründung ihres Fonds vor 20 Jahren zu erinnern. (dpa)

Massive Corona-Welle in Französisch-Polynesien - Triage auf Tahiti

16:49 Uhr Das Coronavirus hat jetzt auch einen der entlegensten Winkel der Erde erreicht: Französisch-Polynesien im Südpazifik wird seit einigen Wochen von einer massiven Infektionswelle überrollt. Auf der größten Insel Tahiti seien die Intensivstationen völlig überlastet, berichtete die französische Zeitung »Le Monde« am Montag. Die Sieben-Tage-Inzidenz in dem französischen Überseegebiet liege mittlerweile bei 2.800.

Bis Ende Juli hatte die Inselgruppe täglich nur eine Handvoll Fälle verzeichnet. Dann stieg die Zahl plötzlich aus ungeklärter Ursache sprunghaft an. Mittlerweile seien in Krankenstationen auf Tahiti Schreibtische in Betten umgewandelt worden. Auch komme es schon zu einer Triage, hieß es. Das bedeutet, dass das Gesundheitspersonal entscheiden muss, welche Patienten behandelt werden. »Dieses Aussortieren ist schrecklich, weil wir uns in Polynesien alle kennen«, sagte eine Krankenschwester, die anonym bleiben wollte. (dpa)

Wacken-Festival
Festivalbesucher vor einer der Hauptbühnen des Wacken Open Air Festivals 2018. Foto: Reinhardt/dpa
Festivalbesucher vor einer der Hauptbühnen des Wacken Open Air Festivals 2018.
Foto: Reinhardt/dpa

Vollständige US-Zulassung für Impfstoff von Biontech und Pfizer

16 Uhr Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat dem Mittel des deutschen Herstellers Biontech und seines US-Partners Pfizer als erstem Corona-Impfstoff in den USA die vollständige Zulassung erteilt. Sie gelte für Menschen ab 16 Jahren, teilte die FDA am Montag mit und nannte die Entscheidung einen »Meilenstein« im Kampf gegen die Pandemie. Die Notfallzulassung für Personen ab zwölf Jahren bleibe weiterhin bestehen. (dpa)

100.000 Impfungen im Impfzentrum des Landkreises Sigmaringen 

15:16 Uhr Im Kreisimpfzentrum in Hohentengen (Kreis Sigmaringen) wurden am Freitag dem Geschwisterpaar Annika und Susanna Kling die 99.999 und die 100.000 Impfdosis verabreicht. Die beiden Schwestern wurden ohne Vorwarnung von Willi Römpp, dem Leiter des Impfzentrums überrascht. Römpp sowie der beratende Arzt Dr. Josef Haidar beglückwünschten die jungen Damen mit einem Geschenkkorb und den Worten »danke, dass Sie sich haben impfen lassen«. Seit dem 22. Januar wurden in Hohentengen 53.629 Erstimpfungen und 46.371 Zweitimpfungen verabreicht. (pm)

Möbelindustrie erholt sich nur langsam von Corona-Krise

14:25 Uhr Ob Spanplatten, Metallscharniere, Polsterschäume oder Bezugsstoffe: Vieles von dem, was die Möbelbauer brauchen, ist knapp. Und das ist nicht das einzige Problem, mit dem die deutsche Möbelindustrie im zweiten Corona-Jahr zu kämpfen hat. Der Blick in die Zukunft fällt deshalb auch nicht gerade überschwänglich aus. Erst Mitte 2023 werde die Branche das Vorkrisenniveau wohl wieder erreichen, sagte der Geschäftsführer der Verbände der deutschen Möbelindustrie (VDM/VHK), Jan Kurth, in Köln. Für das laufende Jahr rechnet die Branche lediglich mit Umsätzen auf dem Niveau des ersten Krisenjahres. (dpa)

Kleines Wacken-Festival fällt aus

13:40 Uhr Die für Mitte September geplante kleinere Ausgabe des Heavy-Metal-Festivals im schleswig-holsteinischen Wacken fällt aus. Das Festival kann nach Angaben der Veranstalter vom Montag aufgrund der aktuellen Corona-Entwicklungen im Kreis Steinburg nicht stattfinden. »Auch wenn wir wirklich traurig sind, dass wir nun doch im September kein Wiedersehen mit den Metalheads feiern können, betrachten wir diese Entscheidung als die richtige«, sagte Festival-Mitbegründer Thomas Jensen. (dpa)

Lockerungen: Bundesbank erwartet kräftiges Wirtschafts-Wachstum

13:05 Uhr Die Bundesbank traut der deutschen Wirtschaft im Sommer einen kräftigen Wachstumssprung zu. Die Wirtschaftsleistung dürfte »noch wesentlich kräftiger zulegen als im Frühjahr«, heißt im Monatsbericht August der Notenbank, der am Montag veröffentlicht wurde. Auf Grundlage von Monatsschätzungen des Bruttoinlandsproduktes (BIP) könnte die Wirtschaftsleistung im dritten Quartal demnach um gut 3 Prozent gegenüber dem Vorquartal zulegen nach einem Plus von 1,5 Prozent im zweiten Vierteljahr. Ausschlaggebend für den Schub im Sommer sind nach Einschätzung der Notenbank-Volkswirte die ab Mitte Mai deutlich gelockerten Corona-Beschränkungen. (dpa)

Spahn will Messwert von 50er-Inzidenz aus Gesetz streichen 

12:33 Uhr Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat sich dafür ausgesprochen, die Messgröße eines Inzidenzwerts von 50 aus dem Infektionsschutzgesetz zu streichen. »Die 50er-Inzidenz im Gesetz, die hat ausgedient«, sagte der CDU-Politiker. Der Wert habe für eine ungeimpfte Bevölkerung gegolten. Im Infektionsschutzgesetz sind bei bestimmten Zahlen von neuen Corona-Fällen besondere Maßnahmen vorgesehen. Einige Bundesländer sind von der Fokussierung auf die Inzidenz jedoch schon abgerückt. »Deswegen ist mein Vorschlag, jetzt auch diesen Maßstab, diese 50er Inzidenz, aus dem Gesetz zügig zu streichen«, sagte der Minister. Darüber könnte der Bundestag noch vor der Wahl am 26. September entscheiden. (dpa)

Keine Trendwende bei Corona-Impfungen

12 Uhr Trotz Einschränkungen für die Menschen ohne Corona-Impfung im Alltag verzeichnen Impfzentren und Arztpraxen in Deutschland derzeit keine generelle Trendwende hin zu mehr Impfungen. Einige Bundesländer meldeten aber wieder ein leichtes Anziehen des zuletzt stark nachgelassenen Impftempos. Andere erwarten steigende Impfzahlen. Das zeigt eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur. (dpa)

Kein Baby-Boom nach erstem Corona-Jahr

11:09 Uhr Nach dem ersten Corona-Jahr ist die Anzahl der Geburten in Deutschland von Januar bis Mai 2021 nur leicht angewachsen. Mit rund 315.000 Babys stieg die Zahl der neugeborenen Mädchen und Jungen im Vergleich zum Vorjahreszeitung um 1,4 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mit. Einen deutlichen Anstieg habe es nur im März gegeben mit rund 3.700 Babys mehr als im Vorjahresmonat. In den übrigen von der einsetzenden Corona-Pandemie geprägten Monaten sei die Entwicklung unauffällig gewesen. Die Geburten der ersten fünf Monate dieses Jahres gingen auf Schwangerschaften zurück, die während des ersten Corona-Lockdowns von Ende März bis Anfang Mai sowie in den Sommermonaten begannen - da waren die Beschränkungen von Kontakten weitgehend aufgehoben. Insgesamt kamen in dem Zeitraum gut 154.000 Mädchen und knapp 162.000 Jungen lebend zur Welt. (dpa)

Neuseeland verlängert Corona-Lockdown

10:20 Uhr In Neuseeland ist der landesweite Lockdown wegen drei Dutzend neuer Corona-Fälle verlängert worden. Ministerpräsidentin Jacinda Ardern kündigte am Montag in der Hauptstadt Wellington an, dass die strengen Auflagen in dem gesamten Pazifikstaat nun mindestens bis Samstag gelten. Zuvor waren 35 neue Fälle bekannt geworden. Die meisten Ansteckungen des derzeitigen Ausbruchs wurden in Auckland auf der neuseeländischen Nordinsel registriert, der größten Stadt des Landes. Auch die Hauptstadt selbst ist betroffen.

Bundesweit Spitze: Corona-Inzidenz in NRW bei über 100

9:33 Uhr Die Corona-Inzidenz in Nordrhein-Westfalen ist wieder dreistellig und damit so hoch wie in keinem anderen Bundesland. Das Robert Koch-Institut gab sie am Montagmorgen auf seiner Webseite mit 103,3 an. Am Vortag waren es noch 99,2 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen gewesen, vor einer Woche hatte der Wert noch 57,2 betragen. Der Bundesschnitt lag am Montagmorgen bei 56,4 und damit wesentlich niedriger als im bevölkerungsreichsten Bundesland. Den zweithöchsten Wert unter den Bundesländern hat laut RKI Hamburg mit einer Inzidenz von 71,6. (dpa)

Drogen-Versand übers Internet boomt - auch wegen Corona

8:42 Uhr Das Landeskriminalamt NRW sieht einen regelrechten Boom beim illegalen Internethandel und weltweiten Postversand von Drogen. "Die Pandemie dürfte dieses Phänomen zusätzlich verstärkt haben", so die Ermittler in ihrem Lagebild Rauschgiftkriminalität 2020, das jetzt veröffentlicht wurde. (dpa)

Deutschlandweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 56,4

7:55 Uhr Die deutschlandweite Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut angestiegen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Montagmorgen lag sie bei 56,4 - am Vortag hatte der Wert 54,5 betragen, vor einer Woche 36,2. (dpa)

Die aktuellen Zahlen der Johns Hopkins Universität

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 3.876.041 (gestern: 3.870.095) Menschen mit dem Coronavirus infiziert und 91.987 (91.983) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. (GEA)

Sonntag, 22. August

Inzidenz im Kreis Reutlingen gestiegen, Kreis Tübingen gesunken

17 Uhr Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Reutlingen ist laut Angaben des Landsesgesundheitsamts auf 40,8 gestiegen. Im Landkreis Tübingen auf 28. Angaben über Neuinfektionen, Todes- und Genesenenzahlen machen die Landratsämter am Wochenende nicht. (GEA)

Trotz Corona-Prämien-Angeot: GDL hält an Streik fest

16:15 Uhr Die Lokführergewerkschaft GDL hält trotz eines Entgegenkommens des Konzerns am geplanten Streik bei der Deutschen Bahn fest. Damit müssen sich Fahrgäste am Montag und Dienstag auf große Einschränkungen im Fern- und Regionalverkehr einstellen. Um den Streik abzuwenden, hatte die Bahn der Gewerkschaft am Sonntag angeboten, zusätzlich über eine Corona-Prämie für die Beschäftigten zu verhandeln. GDL-Chef Claus Weselsky kritisierte, die Offerte sei das Papier nicht Wert, auf dem sie stehe. Er forderte ein konkretes Angebot, »nicht das «In-Aussicht-Stellen» eines Angebots«. (dpa)

Spahn schließt Kontaktbeschränkungen für Geimpfte und Genesene aus

15:37 Uhr Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) schließt künftige Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen für Genesene und Geimpfte aus. Ziel sei es, mit Abstand, Hygiene und Masken im öffentlichen Raum, »3G-Regeln« in Innenräumen »und Impfen, Impfen, Impfen ohne weitere Maßnahmen durch den Herbst und Winter zu kommen«, sagte er am Freitagabend bei einem virtuellen Besuch bei der CDU Wiesbaden. Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sagte der Funke-Mediengruppe: »Nach allem, was wir heute wissen, können wir einen neuen Lockdown für Geimpfte und Genesene vermeiden.« (dpa)

Wieder Massenproteste in Frankreich gegen Corona-Politik

14:52 Uhr In Frankreich haben wieder mehr als 170.000 Menschen gegen die Corona-Regeln protestiert. Bereits das sechste Wochenende in Folge gab es am Samstag Kundgebungen in verschiedenen Städten. Das Innenministerium in Paris sprach von insgesamt etwa 200 Protestmärschen mit 175.000 Teilnehmern. Vor einer Woche waren noch 215.000 Menschen auf die Straße gegangen, am Wochenende zuvor sogar fast 240.000. Die Proteste richten sich gegen die wieder verschärften Corona-Maßnahmen der Regierung von Präsident Emmanuel Macron.

Die meisten Kundgebungen verliefen friedlich. In Montpellier im Süden des Landes kam es zu Rangeleien zwischen linken und rechten Teilnehmern einer Demonstration, wie auf Fernsehbildern zu sehen war. In der Mittelmeer-Metropole Marseille wurden zwei Beamte nach Polizeiangaben mit Gegenständen beworfen und verletzt. Ein Verdächtiger wurde gefasst. (dpa)

Party mit 500 Gästen: Polizei löst Feier ohne Hygienekonzept auf

14 Uhr Bis zu 500 meist junge Menschen haben trotz Pandemie im Landkreis Traunstein in einer Halle ohne Hygienekonzept gefeiert. Auch die Infektionsschutzregeln seien nicht eingehalten worden, teilte die Polizei am Sonntag mit. Die Halle in Altenmarkt in Oberbayern war mit einem Bauzaun abgesperrt. Es gab dort nach Angaben der Polizei eine fest installierte Ton- und Lichttechnik, einen Toilettenwagen, einen Discjockey und eine Bar. Mehrere Beschwerden wegen Ruhestörung gingen in der Nacht zum Sonntag auf der Wache ein. Vor Ort trafen die Beamten noch auf etwa 200 Feiernde.

Nach Auskunft der Gäste seien zuvor bis zu 500 Menschen auf der Party gewesen. Der 26 Jahre alte Veranstalter löste die Feier auf. Alle Partygäste verhielten sich kooperativ, wie es hieß. Den 26-Jährigen erwartet unter anderem eine Anzeige wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz. (dpa)

Wille zu Oktoberfest 2022 - Nachdenken über Zugangsregeln

13:11 Uhr Wieder keine Wiesn. Zum zweiten Mal in Folge ist wegen der Corona-Pandemie das Oktoberfest abgesagt. Längere Pausen gab es in der über 200-jährigen Geschichte des Volksfestes nur in Kriegszeiten.

Alle Hoffnungen richten sich nun auf 2022. Schon jetzt wird darüber nachgedacht, unter welchen Bedingungen die Wiesn im nächsten Jahr stattfinden könnte. »Ich bin mir sicher, dass wir eine Wiesn 2022 haben werden«, sagte der Wiesnchef und Münchner Wirtschaftsreferent Clemens Baumgärtner (CSU) der Deutschen Presse-Agentur. »Unsere Aufgabe ist es, an den Voraussetzungen zu feilen.« (dpa)

Negative Spitze: Corona-Inzidenz in NRW bei fast 100

12:07 Uhr Die Corona-Inzidenz ist in Nordrhein-Westfalen auf einen Wert von beinahe 100 gestiegen. Damit liegt das bevölkerungsreichste Bundesland nach den Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Sonntag deutschlandweit mit seinem hohen Infektionsgeschehen an der Spitze des Negativ-Rankings. (dpa)

»Würden uns Klage anschließen«: Bobic für volle Zuschauer-Öffnung

11:25 Uhr Sport-Geschäftsführer Fredi Bobic vom Fußball-Bundesligisten Hertha BSC glaubt an eine Öffnung der Stadien ohne Zuschauerbeschränkung trotz der Corona-Pandemie. »Wir werden dahinkommen, dass wir alles öffnen. Es ist nicht mehr aufzuhalten«, sagte der 49-Jährige am Sonntag in »Bild TV«. Zum Heimspiel seines Vereins gegen den VfL Wolfsburg waren am Samstag lediglich 18 241 Zuschauer ins Olympiastadion gekommen, 25 000 Personen waren zugelassen.Der Manager sieht in der Limitierung der Zuschauerzahlen einen Grund für die Zurückhaltung der Fans: »Ich bin mir sicher, dass viel mehr Zuschauer gekommen wären, wenn alles frei zugänglich wäre und die Kapazitäten nicht beschränkt gewesen wären.« Vor allem für Geimpfte und Genesene sollte es keine Beschränkungen geben. (dpa)

Bahn bietet in Tarifkonflikt Corona-Prämie an

10:39 Uhr Die Deutsche Bahn bietet im Tarifkonflikt mit der Lokführergewerkschaft GDL zusätzlich eine Corona-Prämie an und will so weitere Streiks abwenden. »Mit einer Corona-Prämie kommen wir einem wichtigen Anliegen der Gewerkschaften entgegen«, teilte Personalvorstand Martin Seiler am Sonntag mit. Zuvor hatte die »Bild am Sonntag« darüber berichtet. Das Geld soll laut Bahn für 2021 ausgezahlt werden. Einen Betrag nannte Seiler nicht. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hatte unter anderem eine Corona-Prämie von 600 Euro gefordert. Zu den Streitpunkten im Tarifkonflikt zählen auch die Erhöhung der Tabellenentgelte und die Laufzeit des Tarifvertrags. Gestritten wird auch über die Altersvorsorge. (dpa)

SPD-Chef Stoch warnt: Erneute Schulschließungen möglich

9:44 Uhr Versäumnisse im Kampf gegen die Pandemie könnten aus Sicht der SPD erneut zur Schließung von Schulen führen. Drei Wochen vor Ferienende seien die Einrichtungen keinesfalls für den Herbst gewappnet, sagte SPD-Fraktionschef Andreas Stoch der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. Selbst einen neuen Schul-Lockdown hält er für möglich. »Wer heute Schulschließungen ausschließt, aber nichts dafür tut, Klassenzimmer sicherer zu machen, der macht den Leuten etwas vor!«, so Stoch. Die grün-schwarze Landesregierung müsse die Klassenzimmer besser gegen eine steigende Zahl von Infektionen vorbereiten. Sozialminister Manne Lucha (Grüne) sieht das anders, er hat coronabedingten Schulschließungen nach den Herbstferien in einem Gespräch mit dem »Mannheimer Morgen« bereits eine Absage erteilt. (dpa)

Das Impfangebot im Bürgerpark wurde vergangenes Wochenende sehr gut angenommen. Foto: Stadt
Das Impfangebot im Bürgerpark wurde vergangenes Wochenende sehr gut angenommen.
Foto: Stadt

Deutschlandweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 54,5

8:55 Uhr Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland steigt weiter an. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Sonntagmorgen lag sie bei 54,5 - am Vortag hatte der Wert 51,6 betragen, vor einer Woche 35,0. (dpa)

Die aktuellen Zahlen der Johns Hopkins Universität

8 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 3.870.095 (gestern: 3.863.495) Menschen mit dem Coronavirus infiziert und 91.983 (91.980) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. (GEA)

Samstag, 21. August 

Inzidenzen in Kreisen Reutlingen und Tübingen gestiegen

17 Uhr Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Reutlingen ist laut Angaben des Landsesgesundheitsamts auf 39 gestiegen. Im Landkreis Tübingen auf 29,3. Angaben über Neuinfektionen, Todes- und Genesenenzahlen machen die Landratsämter am Wochenende nicht. (GEA)

US-Medien: Vollständige Biontech/Pfizer-Zulassung am Montag möglich

16:05 Uhr In den USA könnte der Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer laut Medienberichten Anfang der Woche eine vollständige Zulassung erhalten. Die Arzneimittelbehörde FDA prüfe derzeit die umfangreiche Dokumentation aller nötigen Daten und arbeite auf eine Entscheidung bis zum Ende des Montags hin, berichtete die »New York Times«. Aus Kreisen der Biden-Regierung hat CNN ebenfalls von einer solchen Zulassung »möglicherweise bereits am Montag« erfahren, Quellen der »Washington Post« kündigten sie »in den kommenden Tagen« an.

Die US-Regierung verspricht sich von einer vollständigen Zulassung einen Impfschub, beispielsweise weil Arbeitgeber, Krankenhäuser und Bildungseinrichtungen eine Impfpflicht für ihre Mitarbeitenden, Besucher und Studierenden an diese endgültige Zulassungsstufe koppeln. (dpa)

3G-Regel gilt auch für Bücherrei

15:16 Uhr Seit dieser Woche gelten neue Corona-Regelungen in Baden-Württemberg – und damit auch für die Metzinger Stadtbücherei, wie die Stadtverwaltung mittteilt. Nach der sogenannten 3G-Regel dürften nur Personen in die Stadtbücherei, die vollständig geimpft, nachweislich genesen oder negativ getestet sind. Auch die Datenverarbeitung ist weiterhin notwendig. Kinder unter sechs Jahren und Kinder, die zwar schon sechs Jahre alt sind, aber noch nicht zur Schule gehen, sind von der Testpflicht ausgenommen. Das gilt auch für Schüler, die einen entsprechenden Ausweis haben. Der Antigenschnelltest dürfe maximal 24 Stunden alt sein. Selbsttests reichten nicht aus. (pm)

Andrea Bocelli freut sich auf Umarmungen

14:23 Uhr Der italienische Sänger Andrea Bocelli freut sich auf Live-Publikum und Umarmungen nach den Corona-Einschränkungen. »Ich habe die erzwungenen Pause ertragen. Ich vermisse die Live-Beziehung mit dem lebendigen Publikum«, sagte der 62 Jahre alte Tenor im Interview der Zeitung »La Repubblica« (Samstag) in New York. Diese Intensität sei über einen Computer nicht zu ersetzen. (dpa)

Bayern will Baden-Württemberg in puncto Umgang mit Inzidenz folgen

13:30 Uhr Auch der bayerische Ministerpräsident Markus Söder will künftig nicht mehr die Sieben-Tage-Inzidenz zum Maßstab der Corona-Politik machen. »Aufgrund der hohen Impfquote ist die Methodik der ersten drei Wellen, also sich nur auf die Inzidenz zu konzentrieren, nicht mehr passend«, sagte der CSU-Chef der »Mediengruppe Münchner Merkur tz« (Samstag). Stattdessen soll künftig »eine Art Krankenhaus-Ampel« die rote Linie vorgeben. Söder hatte erklärt, dass das baden-württembergische Modell künftig als Vorbild für Bayern dienen soll. »Das heißt: 3G - getestet, geimpft und genesen - gilt künftig unabhängig von der Inzidenz«, sagte Söder. (dpa)

Kampf gegen die Pandemie - New York feiert mit Großkonzert

12 Uhr Trotz zuletzt steigender Fallzahlen wollen am Samstag Zehntausende New Yorker bei einem großen Open-Air-Konzert im Central Park den Kampf ihrer Stadt gegen die Corona-Pandemie feiern. Unter dem Titel »We Love New York: The Homecoming Concert« (»Wir lieben New York - Das Konzert zur Heimkehr«) sollen unter anderem Bruce Springsteen, die Killers und Andrea Bocelli auftreten. Zusammen mit rund 20 weiteren Acts wollen sie das Ende vieler Einschränkungen während der Corona-Pandemie feiern. Rund 80 Prozent der Tickets für das weltweit bei CNN übertragene Konzert waren kostenlos, Besucher müssen aber mindestens ihre Erstimpfung nachweisen. (dpa)

Spürhunde erkennen Corona-Infektion an Urin, Speichel und Schweiß

11:02 Uhr Spezielle Spürhunde können einer deutschen Untersuchung zufolge eine Corona-Infektion mit hoher Genauigkeit erschnüffeln. Der Erfolg der Hunde ist dabei unabhängig davon, ob ihnen eine Urin-, Speichel- oder Schweißprobe vorgelegt wird, wie es in einer Mitteilung der Tierärztlichen Hochschule Hannover (TiHo) heißt. Die Forscher um Paula Jendrny, Friederike Twele und Sebastian Meller von der TiHo veröffentlichten ihre Ergebnisse im Fachblatt »BMC Infectious Diseases«. Für die Studie hatte das Forschungsteam zehn spezialisierte Spürhunde der Bundeswehr eingesetzt. Sie seien nach einem Training in der Lage gewesen, 92 Prozent der über 5.000 vorgelegten Proben korrekt zu identifizieren. »Für medizinische Spürhunde scheinen alle getesteten Körperflüssigkeiten in ähnlicher Weise geeignet zu sein, um SARS-CoV-2-Infizierte zuverlässig zu erkennen«, heißt es in der Mitteilung. (dpa)

Wieder mehr Erstimpfungen gegen Corona im Land

10:17 Uhr Lange ist die Impfbereitschaft in Baden-Württemberg zurückgegangen. Nun steigen die Zahlen wieder - was nicht zuletzt an der neuen Corona-Verordnung liegen könnte. Generell berichteten die Impfzentren, nehme die Zahl der Impfungen dort wieder etwas zu, teilte das Sozialministerium in Stuttgart mit. »Wir beobachten, dass diese Woche tageweise im Vergleich zur Vorwoche ein Anstieg erkennbar ist.« (dpa)

Amandeep Grewal, der Ideengeber des Vermittlungsportals match4healthcare.de, vor seiner ehemaligen Reutlinger Schule.
Amandeep Grewal, der Ideengeber des Vermittlungsportals match4healthcare.de, vor seiner ehemaligen Reutlinger Schule. Foto: Stephan Zenke
Amandeep Grewal, der Ideengeber des Vermittlungsportals match4healthcare.de, vor seiner ehemaligen Reutlinger Schule.
Foto: Stephan Zenke

Paralympics-Organisatoren erwägen striktere Corona-Maßnahmen

9:28 Uhr Angesichts der alarmierenden Infektionslage in Japan erwägen die Organisatoren der Paralympics eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen. Im Vergleich zur Zeit der Olympischen Spiele habe sich die Situation deutlich verschlechtert, sagte Hidemasa Nakamura, Leiter der zuständigen Abteilung des Organisationskomitees, am Samstag. Dadurch steige das Risiko durch Paralympics-Mitarbeiter, die in Japan lebten. Daher erwäge man unter anderem mehr Corona-Tests bei Mitarbeitern, die engen Kontakt mit den Parathleten haben. (dpa)

Deutschlandweite Inzidenz erstmals wieder über 50

8:52 Uhr Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz liegt nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) von heute bei 51,6 - und damit erstmals seit Mai wieder über 50. Am Vortag hatte die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner noch bei 48,8 gelegen, vor einer Woche bei 32,7. (dpa)

Die aktuellen Zahlen der Johns Hopkins Universität

8 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 3.863.495 (gestern: 3.854.529) Menschen mit dem Coronavirus infiziert und 91.980 (91.963) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. (GEA)

Freitag, 20. August

19 neue Corona-Fälle im Kreis Tübingen 

19 Uhr Das Tübinger Landratsamt meldet für heute 19 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Tübingen seit Beginn der Pandemie auf 9.600. Bei den Neuinfektionen handelt es sich um neue Einzelfälle, darunter auch Fälle, die mit Reiserückkehrern in Verbindung stehen. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Tübingen bleibt nach Angaben des Landratsamtes unverändert bei 26,7. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus bleibt unverändert bei 182. Die Verstorbenen waren alle um die 80 Jahre alt. Die Zahl der Genesenen wird vom Landratsamt auf 9.290 geschätzt. (GEA)

Anteil an Corona-Patienten in italienischen Krankenhäusern gestiegen

18:18 Uhr In Italien ist der Anteil von Corona-Patienten auf den Intensivstationen der Krankenhäuser gestiegen. Landesweit seien die Intensivbetten nach jüngsten Angaben im Schnitt zu 4,5 Prozent mit Covid-19-Kranken belegt, teilte das Gesundheitsministerium in seinem wöchentlichen Corona-Lagebericht am Freitag in Rom mit. In der Vorwoche gaben die Experten diesen Wert noch mit 3,4 Prozent an. Gesundheitsexperte Gianni Rezza erklärte, betroffen seien vor allem Ungeimpfte. (dpa)

16 neue Corona-Infektionen im Kreis Reutlingen

17:31 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet für heute 26 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Reutlingen seit Beginn der Pandemie auf 14.027. Von den Neuinfizierten waren 5 Kontaktpersonen. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen steigt nach Angaben des Landesgesundheitsamtes auf 34,5. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus bleibt unverändert bei 281. Mittlerweile sind 13.612 Personen wieder von ihrer Erkrankung genesen, das entspricht 99,03 Prozent aller positiv Getesteten (Tote nicht eingerechnet). Demnach sind im Kreis Reutlingen aktuell noch 134 aktive Covid-19-Fälle bekannt. (GEA)

Herzkrankheit nach Impfung: Auch Jugendliche in Deutschland betroffen

16:48 Uhr Das für die Sicherheit von Impfstoffen in Deutschland zuständige Paul-Ehrlich-Institut (PEI) hat bis Ende Juli 24 Fälle einer Herzmuskelentzündung (Myokarditis) nach Corona-Impfungen mit dem Biontech-Wirkstoff bei Kindern und Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren registriert. Die Fälle seien häufiger nach der zweiten Impfung beobachtet worden, heißt es im Sicherheitsbericht des Instituts, der am Freitag in Langen (Hessen) veröffentlicht wurde. Betroffen seien 22 männliche und 2 weibliche Jugendliche. Es gebe keine Meldung über einen Todesfall. (dpa)

Griechische Urlaubsinseln werden Corona-Hochrisikogebiete

15:56 Uhr Wegen steigender Corona-Infektionszahlen stuft die Bundesregierung Kreta und weitere griechische Urlaubsinseln ab Dienstag als Hochrisikogebiet ein. Bereits am Sonntag werden die Kanarischen Inseln und Katalonien mit der Touristenmetropole Barcelona und den Stränden der Costa Brava von der Liste der Hochrisikogebiete gestrichen, wie das Robert Koch-Institut am Freitag mitteilte. (dpa)

Robert Koch-Institut sieht Beginn der vierten Pandemie-Welle

15:03 Uhr Nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) hat in Deutschland die vierte Welle der Corona-Pandemie begonnen. Der Anteil der positiven Proben unter den PCR-Tests in Laboren sei binnen einer Woche bis Mitte August von vier auf sechs Prozent gestiegen, heißt es im jüngsten Wochenbericht des Instituts vom Donnerstagabend. Auch die 7-Tages-Inzidenzen haben sich seit Anfang August fast verdreifacht und lagen am Freitag im bundesweiten Mittel wieder bei fast 50 (48,8) gerechnet auf 100.000 Einwohner. Angesteckt haben sich die Bundesbürger dabei zum Teil auch in Urlaubsländern, zum Beispiel auf dem Balkan, in der Türkei oder in Spanien. (dpa)

Sri Lanka verhängt Corona-Lockdown

14:14 Uhr Angesichts rasch steigender Corona-Zahlen hat Sri Lanka einen Lockdown verkündet. Die Maßnahme solle von Freitagabend bis mindestens 30. August gelten, sagte Armeekommandant General Shavendra Silva am Freitag. Nicht von den Schließungen betroffen seien Betriebe und Geschäfte zur Lebensmittelversorgung sowie Krankenhäuser. Auch der Flughafen und Fabriken, die für den Export produzieren, sollen weiterarbeiten dürfen. In dem südasiatischen Inselstaat mit seinen mehr als 20 Millionen Einwohnern werden derzeit rund 3.500 Neuinfektionen pro Tag registriert. Das Gesundheitssystem ist überlastet. In Krematorien müssen Überstunden gemacht werden. (dpa)

Noch nie so wenige Verkehrstote wie im ersten Halbjahr 2021

13:22 Uhr Die Corona-Pandemie sorgt weiter für historische Tiefstände bei der Zahl der Verkehrsunfälle mit Toten und Verletzten in Deutschland. In den ersten sechs Monaten 2021 kamen 1.128 Menschen im Straßenverkehr ums Leben, wie das Statistische Bundesamt unter Berufung auf vorläufige Ergebnisse mitteilte. Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum - der nur teilweise von der Pandemie geprägt war - beträgt demnach 12,6 Prozent. Die Zahl der Verletzten sank um 10 Prozent auf knapp 134.800. Noch nie seit der Wiedervereinigung im Jahr 1990 seien von Januar bis Juni weniger Menschen bei Verkehrsunfällen getötet oder verletzt worden, erklärte das Bundesamt. Grund sei, dass wegen Corona weiterhin deutlich weniger Verkehrsteilnehmer unterwegs seien. (dpa)

Ehemalige Covid-19-Patienten sollen Beschwerden schildern

12:38 Uhr  Die vier Universitätskliniken in Freiburg, Heidelberg, Tübingen und Ulm wollen mit einer Pilotstudie bleibende Beschwerden Monate nach einer akuten Corona-Infektion untersuchen. Dazu erhalten Tausende ehemalige Covid-19-Erkrankte in den Landkreisen Tübingen, Reutlingen, Zollernalbkreis sowie in den Regionen Heidelberg, Ulm und Freiburg demnächst Fragebögen, wie die Universitätsklinik Tübingen am Freitag meldete. Die Fragebögen sollen bereits im September ausgewertet und ausgewählte Betroffene zu einer ambulanten Untersuchung in das jeweilige Universitätsklinikum eingeladen werden. (dpa)

Mobile Impfaktionen im Kreis Tübingen

11:55 Uhr Das Impfzentrum Tübingen führt mit mobilen Teams im Landkreis Tübingen weitere Vor-Ort-Impfaktionen durch. Seit dem 16. August kommt hierfür ein Impfbus mit entsprechender Ausstattung zum Einsatz. Damit wird ein niederschwelliges Angebot geschaffen, um möglichst vielen Menschen die Chance zu geben, unkompliziert zu einer Impfung zu kommen. (pm)

Inzwischen 99 Millionen Corona-Impfdosen gespritzt

11:11 Uhr In Deutschland sind inzwischen rund 99 Millionen Impfdosen gegen das Corona-Virus verabreicht worden. Vollständig mit der meist nötigen zweiten Dosis geimpft sind nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums von Freitag nun knapp 48,7 Millionen Menschen oder 58,5 Prozent der gesamten Bevölkerung. Mindestens eine erste Impfung haben fast 53,1 Millionen Menschen oder 63,8 Prozent aller Einwohner erhalten. Minister Jens Spahn (CDU) bekräftigte bei Twitter: »Unser Motto: Impfen, impfen, impfen!«

Infektionen steigen: Lockdown im Großraum Sydney verlängert

10:29 Uhr Der Corona-Lockdown im Großraum Sydney wird wegen steigender Infektionszahlen bis Ende September verlängert. Dies sagte die Regionalregierungschefin des australischen Bundesstaates New South Wales, Gladys Berejiklian. Zudem kündigte sie weitere Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus an: Von Montag an sollen die Menschen eine Maske tragen, sobald sie ihr Haus verlassen, es sei denn, sie treiben Sport. In besonders betroffenen Regionen werde Sport im Freien jedoch auf eine Stunde am Tag begrenzt. Darüber hinaus werde hier eine Ausgangssperre zwischen 21 und 5 Uhr gelten. (dpa)

Israel gibt dritte Impfung auch an Menschen ab 40 Jahren

9:39 Uhr Angesichts zahlreicher Corona-Neuinfektionen impft Israel ab sofort auch Menschen ab 40 Jahren mit einer dritten Dosis. Mehrere Expertenteams hätten die Empfehlung für die Ausweitung der Impfkampagne gegeben, teilte das Gesundheitsministerium mit. Dabei sei unter anderem auch empfohlen worden, Schwangere, Lehrer, Arbeitskräfte im Gesundheitswesen sowie Menschen mit Behinderungen und Pflegekräfte ein drittes Mal zu impfen. Ministerpräsident Naftali Bennett (49) soll nach Angaben seines Büros am Freitag ebenfalls ein drittes Mal geimpft werden. (dpa)

Von Corona betroffene Firmen: Härtefallhilfe beantragen

9:10 Uhr Von der Corona-Krise betroffene Unternehmer, die bei allen Hilfsprogrammen bisher leer ausgegangen sind, können noch bis Ende September eine sogenannte Härtefallhilfe beantragen. »Aus den bislang eingegangenen Anträgen zeigt sich, dass insbesondere junge Unternehmen Schwierigkeiten haben, sich für eine Unterstützung im Bundesprogramm zu qualifizieren«, sagte Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) in Stuttgart. Die Härtefallhilfen seien daher ein kleiner, aber wichtiger Mosaikstein im Gefüge der Unterstützungsmaßnahmen. (dpa)

Deutschlandweite Inzidenz bei 48,8

8:35 Uhr Die deutschlandweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt weiter an. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) von heute lag sie bei 48,8 - am Vortag hatte der Wert 44,2 betragen, vor einer Woche 30,1. (dpa)

Spahn erwägt Angebot für Auffrischimpfung an alle

7:52 Uhr Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) erwägt, allen Bürgern eine Corona-Auffrischimpfung anzubieten. Die Länder starteten jetzt schrittweise mit den sogenannten Booster-Impfungen in den Pflegeeinrichtungen und für besonders gefährdete Menschen, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Zudem könnten sich die noch einmal impfen lassen, die bislang nur Vektorimpfstoffe - dazu zählt etwa Astrazeneca - bekommen hätten. »In einem zweiten Schritt können wir dann darüber nachdenken, auch allen anderen eine Auffrischimpfung anzubieten«, sagte er. (dpa)

Die aktuellen Zahlen der Johns Hopkins Universität

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 3,854.529 (gestern: 3.846.226) Menschen mit dem Coronavirus infiziert und 91.963 (91.949) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. (GEA)

Donnerstag, 19. August

10 neue Corona-Fälle im Kreis Tübingen

19 Uhr Das Tübinger Landratsamt meldet für heute 10 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Tübingen seit Beginn der Pandemie auf 9.581. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Tübingen steigt nach Angaben des Landesgesundheitsamtes auf 26,7. Bei den neuen Fällen handelt es sich um Kontaktpersonen bereits bekannter Fälle und um neue Einzelfälle. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus bleibt unverändert bei 182. (GEA)

26 neue Corona-Infektionen im Kreis Reutlingen

18:21 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet für heute 26 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Reutlingen seit Beginn der Pandemie auf 14.011. Von den Neuinfizierten waren 11 Kontaktpersonen. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen steigt nach Angaben des Landesgesundheitsamtes auf 30,7. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus bleibt unverändert bei 281. Mittlerweile sind 13.605 Personen wieder von ihrer Erkrankung genesen, das entspricht 99,09 Prozent aller positiv Getesteten (Tote nicht eingerechnet). Demnach sind im Kreis Reutlingen aktuell noch 125 aktive Covid-19-Fälle bekannt. (GEA)

Erneute Impfaktion am Reutlinger Riesenrad

17:41 Uhr Die Stadt Reutlingen veranstaltet wieder eine Impfaktion am Riesenrad an. Wer den Ärmel hoch krempelt, darf auch diesmal wieder kostenlos in die Luft gehen. Jede und jeder, die und der sich bei der Impfaktion am Freitag, 20. August, 16 bis 21 Uhr, und Samstag, 21. August, 17 bis 21 Uhr, im Bürgerpark an der Stadthalle impfen lässt, erhält eine Freikarte für eine Fahrt mit dem Riesenrad. Wer mag, kann seine Riesenradfahrt direkt nach der Impfung antreten. Alle anderen können ihre Gratisrunden aber auch noch bis zum 12. September vor der Stadthalle drehen, denn so lange steht der »White Star« noch vor der Stadthalle. Zur Auswahl stehen die Impfstoffe von Biontech und Johnson & Johnson. Ein mobiles Impfteam (MIT) des Kreisimpfzentrums verabreicht die Vakzine, unterstützt durch ehrenamtliche Helfende der Feuerwehr Reutlingen. (pm)

Minister Lucha schließt Schulschließungen im Herbst aus

16:54 Uhr Sozialminister Manne Lucha (Grüne) hat coronabedingten Schulschließungen nach den Herbstferien eine Absage erteilt. Das schließe er Stand jetzt aus, sagte der Minister im Gespräch mit dem »Mannheimer Morgen« (Freitag). »Ich werde alles dafür tun, dass wir das mit umfangreichen Tests der Schülerinnen und Schüler verhindern können.« Außerdem habe man jetzt zusätzlichen Rückenwind durch die Empfehlung der Ständigen Impfkommission, dass es keine Bedenken gebe, auch die Zwölf- bis 17-Jährigen zu impfen, so der Grünen-Politiker. (dpa)

Ärzte: Andrang auf Kinder-Impfungen

16 Uhr Nach dem Votum der Ständigen Impfkommission (Stiko) für Corona-Impfungen bei allen Kindern ab 12 Jahren ist die Nachfrage in vielen Praxen sprunghaft gestiegen. »Das ging sofort am Montag los«, sagte Jakob Maske, Sprecher des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte. Der Andrang sei groß, generell sei aber genug Impfstoff da. Zu Impfaktionen direkt an Schulen gibt es unter Lehrerorganisationen verschiedene Einschätzungen. (dpa)

Auffrischungen werden im Südwesten ab 1. September angeboten

15:05 Uhr Während in Bayern bereits die dritten Spritzen gegen das Coronavirus möglich sind, will Baden-Württemberg mit den sogenannten Auffrischungsimpfungen noch bis zum 1. September warten. Zudem sollen sich die Angebote wie von den Gesundheitsministern beschlossen auf Pflegeheime und besondere Personengruppen wie Hochbetagte und Pflegebedürftige beschränken, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums am Donnerstag. Berechtigt sind Menschen, die bei der Erst- und Zweitimpfung zur Prioritätengruppe eins gehört haben. (dpa)

Sorge wegen hoher Corona-Zahlen in Großbritannien

14:18 Uhr Britische Gesundheitsexperten sorgen sich angesichts noch immer hoher Infektionszahlen in Großbritannien um den bevorstehenden Herbst und Winter. Am Mittwoch hatte die britische Regierung knapp 34.000 neue Corona-Fälle und 111 neue Todesfälle vermeldet. »Das ist sehr besorgniserregend«, sagte der Immunologe Peter Openshaw dem Sender »Times Radio«, insbesondere weil derzeit das Wetter noch relativ gut sei und die Schulen noch in den Sommerferien seien.

»Wir gehen in den Winter mit einer sehr hohen Infektionslage und wir wissen wirklich nicht, was passieren wird«, so Openshaw. Die Sieben-Tage-Inzidenz stagniert in Großbritannien seit einiger Zeit bei knapp unter 300, nachdem die Fallzahlen Mitte Juli eine Weile zurückgegangen waren. Die Zahl der Covid-19-Patienten, die ins Krankenhaus eingeliefert wurden, stieg zuletzt wieder etwas an. (dpa)

48,4 Millionen Menschen vollständig gegen Corona geimpft

13:26 Uhr Die Corona-Impfungen in Deutschland gehen weiter voran. Vollständig mit der meist nötigen zweiten Spritze geimpft sind nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums nun 48,4 Millionen Menschen oder 58,2 Prozent der Gesamtbevölkerung. Mindestens eine erste Impfung bekommen haben demnach inzwischen 52,9 Millionen Menschen oder 63,7 Prozent aller Einwohner. (dpa)

Bundespräsident dankt Reutlinger für eine besondere Idee in der Krise

12:31 Uhr Amandeep Grewals Portal www.match4healthcare.de hat in der Corona-Krise Mediziner an Kliniken vermittelt. Der Mann sprüht vor Geschäftigkeit und berichtet im GEA-Gespräch von den Anfängen seiner Idee. Nun ist er zum Dankesfest von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Elke Büdenbender eingeladen. (GEA)

Umfrage (beendet)

Sollte die Maskenpflicht in Clubs und Diskotheken abgeschafft werden?

In Innenräumen gilt laut Corona-Verordnung Maskenpflicht. Für Clubs und Diskotheken erwägt das Sozialministerium eine Ausnahmeregelung.

32%
53%
15%

Auch Bildungsgewerkschaft VBE sieht Impfungen an Schulen kritisch

11:58 Uhr Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) hat sich der Kritik von Kinder- und Jugendärzten an Corona-Impfungen an Schulen angeschlossen. Es sei unbedingt notwendig, dass die betroffenen Kinder gemeinsam mit ihren Eltern und nach einer eingehenden Beratung durch den jeweiligen Kinder- oder Hausarzt eine informierte Entscheidung treffen, sagte der VBE-Vorsitzende Udo Beckmann am Donnerstag laut einer Mitteilung. »Ob dies einzulösen ist, wenn die Impfung in Impfmobilen vor der Schule erfolgt, halten wir für fraglich.« Beckmann warnte auch vor möglichen Konflikte, wenn Eltern oder Jugendliche, die gegen eine Impfung sind, sich durch die Präsenz von Impfteams bedrängt sähen. Wie zuvor schon der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte wies auch der VBE-Vorsitzende auf möglicherweise entstehenden Gruppenzwang an Schulen hin.

Hohe Corona-Zahlen: Israel schickt Reservisten in Krankenhäuser

11:02 Uhr Angesichts eines starken Anstiegs an Corona-Neuinfektionen schickt die israelische Armee nach eigenen Angaben erneut rund 200 Reservisten in Dutzende Krankenhäuser. Die Reservisten würden etwa bei logistischen Aufgaben helfen wie der Verlegung von Patienten oder dem Transport von medizinischer Ausrüstung, sagte ein Vertreter des Militärs am Donnerstag. Es gehe darum, das medizinische Personal zu entlasten, damit dieses sich besser um die Patienten kümmern könne. Die Zahl der schwerkranken Corona-Patienten stieg laut Gesundheitsministerium am Mittwoch auf 603. Dies ist der höchste Wert seit März. (dpa)

Südwest-Wirtschaft exportiert mehr als vor der Pandemie

10:17 Uhr Dank eines kräftigen Frühlingsaufschwungs hat die baden-württembergische Wirtschaft im ersten Halbjahr mehr Geld mit dem Export von Waren umgesetzt als vor der Corona-Pandemie. Zwischen Januar und Ende Juni kletterte der Wert der Ausfuhren von Südwest-Unternehmen ins Ausland im Vergleich zur ersten Jahreshälfte 2019 um 6,1 Prozent auf 108,5 Milliarden Euro, wie das Statistische Landesamt am Donnerstag in Stuttgart mitteilte. Nimmt man das coronageplagte erste Halbjahr 2020 als Vergleichsmaßstab, fällt das Außenhandels-Plus mit 20 Prozent naturgemäß noch höher aus. (dpa)

Dekra-Prüfer: Mängel bei Corona-Teststationen gefunden

9:22 Uhr Die Prüfgesellschaft Dekra ist bei ihrer Suche nach schwarzen Schafen unter den Anbietern von Corona-Schnelltests in Baden-Württemberg fündig geworden. Bei Kontrollen von 82 Schnellteststellen im Land seien vor allem Mängel bei der Datenverarbeitung aufgedeckt worden, berichten die »Stuttgarter Nachrichten« (Donnerstag). Demnach seien unter anderem die Aufbewahrungsfristen der Daten zur Überprüfung der Abrechnung nur von 74 der überprüften 82 Stellen eingehalten worden. Ein Beschwerdemanagement hätten nur 64 der 82 Testzentren implementiert, zitiert die Zeitung das Gesundheitsministerium. Größere Mängel sahen die Prüfer auch bei der Abfallentsorgung in den meisten Teststellen. (dpa)

Drosten: Auffrischungsimpfung für die meisten unnötig

8:34 Uhr Für die meisten Geimpften wird nach Überzeugung des Virologen Christian Drosten im Herbst keine Auffrischungsimpfung gegen das Coronavirus nötig sein. »Die Schutzwirkung der Corona-Vakzinen ist viel besser als beispielsweise bei den Influenza-Impfstoffen«, sagte er der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Auch das baldige Aufkommen einer neuen Virusvariante, die gegen die verfügbaren Impfstoffe resistent ist, erwartet er nicht. (dpa)

Impfaktion für 12- bis 17-Jährige im Reutlinger Kreisimpfzentrum

7:46 Uhr Mit der neuen Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) für 12- bis 17-Jährige werden am Samstag, 21.08.2021 verstärkt Kinder- und Jugendärzte im Reutlinger Kreisimpfzentrum eingesetzt. Sie stehen als fachliche Ansprechpartner für die Impfaufklärung bereit. Geimpft werden Kinder ab 12 Jahren, bei unter 16- Jährigen ist eine Begleitung durch ein Elternteil notwendig. Jugendliche ab 16 Jahren können selbst entscheiden, ob sie sich impfen lassen. (pm)

Die aktuellen Zahlen der Johns Hopkins Universität

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 3.846.226 (gestern: 3.837.218) Menschen mit dem Coronavirus infiziert und 91.949 (91.927) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. (GEA)

Mittwoch, 18. August

19 neue Corona-Infektionen im Kreis Reutlingen

19 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet für heute 19 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Reutlingen seit Beginn der Pandemie auf 13.985. Von den Neuinfizierten waren 8 Kontaktpersonen. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen steigt nach Angaben des Landesgesundheitsamts auf 25,1. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus bleibt unverändert bei 281. Mittlerweile sind 13.598 Personen wieder von ihrer Erkrankung genesen, das entspricht 99,23 Prozent aller positiv Getesteten (Tote nicht eingerechnet). Demnach sind im Kreis Reutlingen aktuell noch 106 aktive Covid-19-Fälle bekannt. (GEA)

20 neue Corona-Fälle im Kreis Tübingen

18:15 Uhr Das Tübinger Landratsamt meldet für heute 20 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Tübingen seit Beginn der Pandemie auf 9.571. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Tübingen steigt nach Angaben des Landesgesundheitsamtes auf 25,8. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus bleibt unverändert bei 182. (GEA)

Europapark achtet verstärkt auf Maskenpflicht und Abstand

17:35 Uhr Mit Blick auf den Infektionsschutz in der Corona-Pandemie sorgen nun speziell geschulte Mitarbeiter im Europapark Rust für die Einhaltung von Abständen und Maskenpflicht. Das teilte das Gesundheitsamt des Ortenaukreises auf Anfrage am Mittwoch mit. Dem ging voraus, dass sich Besucher in der vergangenen Woche über hohe Auslastung und Gedränge in dem Vergnügungspark beschwert hatten. Wie eine Sprecherin des Kreises sagte, steht das Gesundheitsamt in regelmäßigem Kontakt mit den Verantwortlichen in Rust. (dpa)

Einreise-Testpflicht mit neuer rechtlicher Grundlage

17:07 Uhr Die bestehende Pflicht zum Nachweis einer vollständigen Corona-Impfung, eines Testes oder der Genesung bei der Einreise nach Deutschland wird auf eine neue Grundlage gestellt. Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch in Berlin eine entsprechende Änderung des Infektionsschutzgesetzes. Die bereits seit Anfang August gültige Regelung basierte bisher auf einer Verordnung des Bundesgesundheitsministeriums. Die Änderung soll zusammen mit einem ebenfalls im Kabinett beschlossenen Gesetz zu Hilfen nach der Hochwasserkatastrophe in Deutschland im Bundestag verabschiedet werden.

Alle Menschen ab zwölf Jahren müssen bei der Einreise nachweisen können, dass bei ihnen das Übertragungsrisiko verringert ist - mit dem Nachweis einer Impfung, einem Nachweis als Genesener oder einem negativen Testergebnis. Eine solche Vorgabe gab es zuvor schon für alle Flugpassagiere. Sie wurde auf alle Verkehrsmittel ausgeweitet, also auch für Einreisen per Auto oder Bahn, um die Gefahr zu verkleinern, dass Einreisende vor allem zum Ende der Sommerferien zu einer verstärkten Verbreitung des Virus beitragen. (dpa)

Weitere Corona-Fälle in Neuseeland - Nach Lockdown auch Maskenpflicht

16:18 Uhr Nach der Entdeckung weiterer Corona-Fälle hat Neuseeland die Pandemie-Maßnahmen verschärft. Für Menschen ab zwölf Jahren gelte eine Maskenpflicht, teilte Ministerpräsidentin Jacinda Ardern am Mittwoch mit. Medienberichten zufolge sollte die Regelung von Donnerstag an unter anderem in geschlossenen Räumen wie Supermärkten, Tankstellen, medizinischen Einrichtungen sowie öffentlichen Verkehrsmitteln gelten. (dpa)

Corona-Pandemie heizt Reisemobil-Boom an

15:16 Uhr Angesichts der anhaltenden Corona-Pandemie sind Reisemobile und Caravans in Deutschland so gefragt wie noch nie. Allein in den ersten sieben Monaten dieses Jahres wurden rund 75.000 Freizeitfahrzeuge neu zugelassen, wie der Caravaning Industrie Verband (CIVD) am Mittwoch in Düsseldorf berichtete. Das hohe Vorjahresniveau wurde damit noch einmal um 6 Prozent übertroffen. »Caravaning ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen«, urteilte CIVD-Geschäftsführer Daniel Onggowinarso. (dpa)

Alpenverein: Historisch wenige tödliche Bergunfälle im Corona-Jahr

14:22 Uhr Beim Bergsport sind im vergangenen Jahr weniger Mitglieder des Deutschen Alpenvereins (DAV) ums Leben gekommen als je zuvor in den vergangenen 70 Jahren. Das Jahr und damit auch die Unfallzahlen seien »ganz klar von Corona geprägt gewesen«, sagte Lukas Fritz von der DAV-Sicherheitsforschung am Mittwoch bei der Vorstellung der Bergunfallstatistik in München. »Es ist wahrscheinlich, dass viele Menschen die Appelle der Alpenvereine zur Zurückhaltung ernst genommen haben.« Die Sorge, dass der pandemie-bedingte Ansturm auf die Berge die Unfälle nach oben schnellen lassen könnte, habe sich nicht bestätigt, sagte DAV-Sprecher Thomas Bucher. (dpa)

Ärger über PCR-Testpflicht für Ungeimpfte: Trödler in Engstingen öffnet vorerst nicht

13:25 Uhr Nach einiger Verwirrung um die Maskenpflicht in Clubs ist nun klar: Wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind, darf auch ohne Maske in Baden-Württemberg wieder getanzt werden. Ungeimpfte Personen müssen beim Eintritt einen negativen PCR-Test vorweisen. Diese regelung hat Josua Grauer, den Pächter des Engstinger Trödlers so verärgert, dass er beschlossen hat, seine Disco vorerst nicht zu öffnen. Was Grauer besonders ärgert an den neuen Regeln, lesen Sie hier. (kk)

Mindestens jeder Zweite in Deutschland vollständig geimpft

12:45 Uhr Bei den Corona-Impfungen ist jetzt in allen 16 Bundesländern mindestens jeder zweite Einwohner vollständig geimpft. Als letztes Land schaffte Sachsen die Marke von 50 Prozent mit nun 50,1 Prozent, wie aus Daten des Bundesgesundheitsministeriums hervorgeht. Vier Länder sind bereits über der Marke von 60 Prozent: Bremen mit 68,3 Prozent voll geimpften Einwohnern, das Saarland mit 62,5 Prozent, Schleswig-Holstein mit 61,4 Prozent und Nordrhein-Westfalen mit 60,3 Prozent. Bundesweit sind 57,8 Prozent der Bevölkerung - 48,1 Millionen Menschen - vollständig geimpft. (dpa)

Formel 1 sagt Japan-Rennen wegen Corona-Krise erneut ab

11:50 Uhr Die Formel 1 fährt wegen der Folgen der Corona-Pandemie auch in diesem Jahr nicht in Japan. Nach längeren Verhandlungen mit dem Veranstalter und den Behörden werde das eigentlich für den 10. Oktober geplante Rennen in Suzuka abgesagt, teilte die Rennserie am Mittwoch mit. Zuvor hatte die japanische Regierung wegen der alarmierenden Corona-Infektionslage den Notstand für die Hauptstadt Tokio abermals verlängert und auf weitere Präfekturen ausgeweitet. (dpa)

Papst Franziskus ruft zum Impfen auf

10:41 Uhr Papst Franziskus hat per Videobotschaft die Menschen weltweit dazu aufgerufen, sich gegen Covid-19 impfen zu lassen. »Dank Gott und der Arbeit vieler haben wir jetzt Impfstoffe, um uns vor Covid-19 zu schützen«, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche in der am Mittwochmorgen veröffentlichten Botschaft. Die Impfstoffe gäben Hoffnung, die Pandemie zu beenden, jedoch nur, wenn diese allen zur Verfügung stünden und wenn alle zusammenarbeiteten. (dpa)

Sänger Giesinger: Hatte trotz der Pandemie eine gute Zeit

9:22 Uhr Sänger Max Giesinger (32, »80 Millionen«, »Legenden«) blickt trotz allerlei Konzertabsagen in den vergangenen eineinhalb Jahren nicht nur negativ auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie. »Persönlich habe ich eine gute Zeit gehabt. Ich habe gemerkt, dass ich auch abseits der Bühnen ein glückliches Leben führen kann«, sagte der gebürtige Schwarzwälder den »Badischen Neuesten Nachrichten«. (dpa)

Zahl der Corona-Fälle in Deutschland steigt sprunghaft

8:12 Uhr Die Zahl der Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages hat sich sprunghaft erhöht. Die Gesundheitsämter meldeten dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 8324 Neuinfektionen - und damit über 4400 mehr als am Vortag (3912). Das geht aus Zahlen vom Mittwochmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 4.09 Uhr wiedergeben. Darüber hinaus stieg die Sieben-Tage-Inzidenz weiter an und über die Marke von 40. Nach Angaben des RKI lag sie bei 40,8 - am Vortag hatte der Wert 37,4 betragen, vor einer Woche 25,1. (dpa)

Die aktuellen Zahlen der Johns Hopkins Universität

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 3.837.218 (gestern: 3.831.827) Menschen mit dem Coronavirus infiziert und 91.927 (91.905) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. (GEA)

Dienstag, 17. August

Ärzte warnen vor Verfall von Millionen Corona-Impfstoffdosen

19 Uhr In Deutschlands Arztpraxen droht nach Einschätzung von Deutschlands Kassenärzten millionenfach Corona-Impfstoff zu verfallen. So lagerten nach Daten der Kassenärztlichen Bundesvereinigung in den Praxen derzeit 1,1 Millionen Dosen von Astrazeneca und 0,4 Millionen von Johnson & Johnson, wie aus einem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Bericht des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung in der Bundesrepublik Deutschland hervorgeht. Diese Dosen drohten als Sondermüll entsorgt werden zu müssen, sagte ein Institutssprecher. (dpa)

22 neue Corona-Infektionen im Kreis Reutlingen

17:51 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet für heute 22 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Reutlingen seit Beginn der Pandemie auf 13.966. Von den Neuinfizierten waren 11 Kontaktpersonen. Von Einzelfällen betroffen sind zwei Pflegeheime und mehrere Betriebe, zudem eine Kindertageseinrichtung in Reutlingen. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen steigt nach Angaben des Landesgesundheitsamts auf 21,6. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus bleibt unverändert bei 281. Mittlerweile sind 13.590 Personen wieder von ihrer Erkrankung genesen, das entspricht 99,31 Prozent aller positiv Getesteten (Tote nicht eingerechnet). Demnach sind im Kreis Reutlingen aktuell noch 95 aktive Covid-19-Fälle bekannt. (GEA)

Keine neuen Corona-Fälle im Kreis Tübingen

17:28 Uhr Das Tübinger Landratsamt meldet für heute keine neuen Corona-Fälle. Damit bleibt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Tübingen seit Beginn der Pandemie bei 9.551. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Tübingen sinkt nach Angaben des Landratsamtes auf 21,4. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus bleibt unverändert bei 182. (GEA)

Neuseeland geht wegen eines Corona-Falls in landesweiten Lockdown

16:02 Uhr Neuseeland hat nach der Entdeckung eines Corona-Falls in der Stadt Auckland einen landesweiten Lockdown verhängt. Das teilte Ministerpräsidentin Jacinda Ardern am Dienstag mit. »Wir haben die schrecklichen Folgen gesehen, wenn man zu lange zum Handeln braucht«, sagte Ardern zu den strengen Maßnahmen. Seit 23.59 Uhr (Ortszeit) dürfen Bürger für mindestens drei Tage nur noch unter bestimmten Bedingungen das Haus verlassen, etwa zur medizinischen Versorgung oder um im Supermarkt einzukaufen. Schulen und viele Geschäfte bleiben in der Zeit geschlossen. Laut Behördenangaben handelte es sich um den ersten bekannten lokalen Corona-Fall seit Ende Februar. (dpa)

Verzwicktes Verfahren wegen Corona-Verstoß vor dem Amtsgericht Reutlingen

15:32 Uhr Eine offenbar private Zusammenkunft am Neujahrstag an den Gönninger Seen bei Reutlingen hat ein gerichtliches Nachspiel. Gegen einen Bußgeldbescheid wegen des Verstoßes gegen die seinerzeit geltende Corona-Verordnung, hat eine Frau Widerspruch eingelegt. Vor dem Amtsgericht Reutlingen geht es jetzt unter anderem um die Fragen: Wurden die Abstandsregeln eingehalten und muss das Bußgeld bezahlt werden oder vielleicht noch mehr? Weitere Einzelheiten gibt's hier. (GEA)

Positive Bilanz des Tübinger Impfzentrums: Seit Dezember 425.000 Impfungen

15:02 Uhr In den Spitzenzeiten wurden in der Paul-Horn-Arena auf 18 Impfbahnen 3.700 Menschen an einem Tag geimpft. Zusammen mit den mobilen Impfteams zählt das Landratsamt seit 28. Dezember 425.000 Impfungen. 29.784 Dosen davon wurden von mobilen Teams verabreicht. Unterstützt wurde der Landkreis und die Uniklinik dabei auch von der Bundeswehr. Monatelang war sie mit zehn Mann täglich im Einsatz. Am 23. Juni musste das Zentrum nach dem Unwetter in Tübingen für zwei Wochen geschlossen werden. Übergangsweise wurde in Sindelfingen geimpft. Anschließend ging die Zahl der täglichen Impfungen in Tübingen deutlich zurück. Sie hat sich nun bei 500 bis 600 täglich eingependelt. (GEA)

Erneut Impfaktion am Reutlinger Riesenrad - mit anschließender Freifahrt

14:16 Uhr Nach dem großen Andrang am vergangenen Wochenende bietet die Stadt auch am kommenden Wochenende wieder eine Impfaktion am Riesenrad an. Jede und jeder, die und der sich bei der Impfaktion am kommenden Freitag, 20. August, 16 bis 21 Uhr, und Samstag, 21. August, 17 bis 21 Uhr, im Bürgerpark an der Stadthalle impfen lässt, erhält eine Freikarte für eine Fahrt mit dem Riesenrad. Wer mag, kann seine Riesenradfahrt direkt nach der Impfung antreten, alle anderen können ihre Gratisrunden aber auch noch bis zum 12. September vor der Stadthalle drehen. Zur Auswahl stehen die Impfstoffe von Biontech und Johnson&Johnson. Ein mobiles Impfteam (MIT) des Kreisimpfzentrums verabreicht die Vakzine, unterstützt durch ehrenamtliche Helfende der Feuerwehr Reutlingen. Impfberechtigt für Biontech sind alle ab zwölf Jahren. Jugendliche zwischen zwölf und 15 Jahren benötigen eine schriftliche Einwilligung beider Sorgeberechtigter. Mit Johnson&Johnson können sich Personen ab 18 Jahren impfen lassen. Wer sich impfen lassen möchte, benötigt lediglich seine Krankenkassenkarte und den Personalausweis. Ein Impfausweis ist von Vorteil, aber nicht zwingend erforderlich. (GEA)

Wieder mehr Corona-Impfungen im Südwesten

13:41 Uhr In Baden-Württemberg lassen sich wieder mehr Menschen gegen Corona impfen. Man beobachte aktuell landesweit eine Zunahme bei den Erstimpfungen, wenn auch weiterhin auf niedrigem Niveau, teilte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Stuttgart am Dienstag mit. Seit der Ankündigung zur neuen Corona-Verordnung habe sich die Zahl der Erstimpfungen im Südwesten von täglich rund 5000 in den vergangenen Wochen auf rund 8000 Erstimpfungen am Montag erhöht, so der Sprecher. (dpa)

Lange Wartezeiten bei Fahrprüfungen - Terminstau bis 2022

12:54 Uhr Fahranfänger, die ihre praktische Führerscheinprüfung ablegen wollen, müssen derzeit mit ungewöhnlich langen Wartezeiten für einen Termin rechnen. Durchschnittlich müsse von einer Wartezeit zwischen drei und fünf Wochen ausgegangen werden, sagte der Geschäftsführer des Tüv-Verbands, Joachim Bühler. Er führt die Verzögerungen vor allem auf die Einschränkungen in der Corona-Pandemie zurück. Je nach Region könnten kürzere oder längere Wartezeiten auftreten. (dpa)

Ab Ende August inzidenzunabhängige Öffnung in Sachsen geplant

11:56 Uhr Sachsen setzt - ähnlich wie Baden-Württemberg - auf eine neue Strategie in der Pandemie. »Mit der neuen Corona-Schutz-Verordnung ab Ende August wird es einen Paradigmenwechsel geben«, sagte Sozialministerin Petra Köpping (SPD) am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage. »Grundsätzlich werden alle Angebote und Geschäfte inzidenzunabhängig öffnen können - natürlich unter den bekannten Schutzvorkehrungen.« Ab einem gewissen Infektionsgeschehen gebe es allerdings notwendige Einschränkungen. Köpping verwies darauf, dass die Sieben-Tage-Inzidenz weiterhin »nicht der einzige Maßstab« bei der Bewertung der Infektionslage sei. Mit dem Betten-Indikator habe der Freistaat »schon lange kein reines Inzidenzmodell mehr«. (dpa)

Impfquote bei den Spitzenclubs in der Region hoch

10:48 Uhr Die Impfquote in der Fußball-Bundesliga ist schwach. Deshalb hat die Deutsche Fußball-Liga zuletzt nochmals eindringlich an die Eigenverantwortung der Clubs und der Spieler appelliert. Anders sieht es bei den Spitzenvereinen in der Region aus. Bei den Bundesligahandballerinnen der TuS Metzingen soll bals eine Impfquote von 100 Prozent erreicht werden. Bei den Zweitligabasketballern der Tigers Tübingen ist vongegenwärtig über 80 Prozent die Rede und bei den Drittligahandballer VfL Pfullingen sollen es 95 Prozent sein. Weitere Einzelheiten gibt's hier. (GEA)

Türkei ist jetzt Corona-Hochrisikogebiet - mitten in der Urlaubssaison

9:36 Uhr Wegen gestiegener Corona-Infektionen gilt die Türkei aus deutscher Sicht nun als Hochrisikogebiet. Mitten in der Urlaubssaison gelten damit für Menschen, die aus dem bei Touristen beliebten Land einreisen, seit Mitternacht andere Regeln, wie aus einer Mitteilung des Robert Koch-Instituts hervorgeht. Einreisende, die weder genesen noch geimpft sind, müssen sich nach ihrer Rückkehr für zehn Tage in Quarantäne begeben - ab dem fünften Tag kann diese durch einen negativen Corona-Test beendet werden. Die Corona-Fallzahlen in der Türkei sind Ende Juli rasant angestiegen, täglich werden derzeit teilweise mehr als 20.000 neue Fälle offiziell registriert. Im Juli waren es pro Tag noch etwa 7.000. (dpa)

Auffrischungsimpfung: Biontech/Pfizer reichen erste Daten bei FDA ein

8:53 Uhr Das deutsche Unternehmen Biontech und sein US-Partner Pfizer haben erste Daten für die Zulassung einer Auffrischungsimpfung gegen das Coronavirus bei der US-Arzneimittelbehörde FDA eingereicht. In den kommenden Wochen sollten diese Daten einer Phase-1-Studie auch bei der Europäischen Arzneimittelagentur EMA und weiteren Behörden eingereicht werden, teilten die Unternehmen am Montag mit. Im Vergleich zu einer zweifachen Impfung hätten bei den Menschen mit Auffrischungsimpfung »signifikant höhere neutralisierende Antikörpertiter« nachgewiesen werden können - sowohl gegen das ursprüngliche Virus als unter anderem auch gegen die Delta-Variante. (dpa) 

Keine nächtlichen Partys auf Mallorca bis Mitte September

8:03 Uhr Auf Mallorca und den anderen Balearen-Inseln sollen die geltenden nächtlichen Versammlungsbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie mindestens bis zum 15. September verlängert werden. Der am Montag veröffentlichte Beschluss der Regierung der spanischen Region muss jedoch erneut vom balearischen Oberlandesgericht gebilligt werden. Bereits seit dem 22. Juli darf man auf den Mittelmeer-Inseln zwischen 1.00 und 6.00 Uhr nur mit Menschen des eigenen Haushalts zusammen sein. Das gilt sowohl drinnen als auch draußen, in privaten und in öffentlichen Räumen. (dpa)

Hausärzteverband: Praxen stehen für impfwillige Jugendliche bereit

7:16 Uhr Nach dem neuen Votum der Ständigen Impfkommission (Stiko) zu Corona-Impfungen für alle Kinder ab zwölf Jahren sehen sich die Arztpraxen für eine mögliche stärkere Nachfrage gewappnet. Der Vorsitzende des Hausärzteverbands, Ulrich Weigeldt, sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Dienstag): »Für impfwillige Jugendliche stehen auch bei steigender Nachfrage die Kinder- und Hausarztpraxen bereit.« Die Stiko hatte sich für allgemeine Corona-Impfungen für alle Kinder ab zwölf Jahren ausgesprochen. Laut Robert Koch-Institut (RKI) sind 24,3 Prozent der 12- bis 17-Jährigen mindestens einmal gegen Corona geimpft und 15,1 Prozent vollständig. (dpa)

Die aktuellen Zahlen der Johns Hopkins Universität

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 3.831.827 (gestern: 3.828.278) Menschen mit dem Coronavirus infiziert und 91.905 (91.878) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. (GEA)

Montag, 16. August 

Curevac meldet Verlust und nährt Hoffnungen auf seinen Impfstoffkandidaten

19 Uhr Der Tübinger Impfstoff-Entwickler Curevac verfolgt weiter die Zulassung seines Impfstoffs gegen das Coronavirus durch die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Das ist einer aktuellen Pressemitteilung Curevacs zu entnehmen. Der operative Verlust betrug demnach 263,7 Millionen Euro für die ersten sechs Monate dieses Jahres. Gleichzeitig veröffentliche Curevac präklinische Daten über die Wirksamkeit seines Impfstoffkandidaten CVnCoV der ersten Generation sowie von CV2CoV, dem Covid19-Impfstoffkandidaten der zweiten Generation. (GEA)

Tübinger Diskobetreiber: Irriation und Ärger wegen Maskenpflicht

18:39 Uhr Seit Montag dürfen Clubs in Baden-Württemberg wieder öffnen. Die Maskenpflicht bleibt laut aktueller corona-Verordnung überraschenderweise bestehen, könnte aber noch kippen. Das Hin und Her sorgt für Ärger und Verwirrung. »Wir wurden von der Maskenpflicht total überrascht. Davon war im Vorfeld vonseiten der Politik überhaupt nicht die Rede. Es hieß, dass die Clubs, abgesehen von der 3G-Regel, ohne Einschränkungen öffnen dürfen«, sagt Dimitrios Katsaras, Betreiber des Schwarzen Schaf in Tübingen. (GEA)

27 neue Corona-Fälle im Kreis Tübingen

18:14 Uhr Das Tübinger Landratsamt meldet für heute 27 neue Corona-Fälle (23 am Wochenende, 4 am Montag). Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Tübingen seit Beginn der Pandemie auf 9.551. Bei den Neuinfektionen handelt es sich hauptsächlich um Kontaktpersonen bekannter Fälle. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Tübingen steigt nach Angaben des Landratsamtes auf 24,5. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus bleibt unverändert bei 182. Angaben über die Zahl der Genesenen macht das Landratsamt jeden Freitag. (pm)

15 neue Corona-Fälle im Kreis Reutlingen

17:40 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet für heute 15 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Reutlingen seit Beginn der Pandemie auf 13.944. Von den Neuinfizierten waren 2 Kontaktpersonen. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen bleibt nach Angaben des Landesgesundheitsamts unverändert bei 17,1. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus bleibt unverändert bei 281. Mittlerweile sind 13.586 Personen wieder von ihrer Erkrankung genesen, das entspricht 99,44 Prozent aller positiv Getesteten (Tote nicht eingerechnet). Demnach sind im Kreis Reutlingen aktuell noch 77 aktive Covid-19-Fälle bekannt. (pm)

Pflichtquarantäne nach Kontakt zu Corona-Infizierten endet in England

16:57 Uhr Kontaktpersonen von Corona-Infizierten müssen in England und Nordirland künftig nicht mehr verpflichtend in Quarantäne gehen, wenn sie vollständig geimpft sind. Stattdessen sollen Betroffene einen PCR-Test machen, wie aus den neuen Richtlinien der britischen Regierung hervorgeht, die seit Montag gelten. Der Test ist jedoch nicht verpflichtend. Ähnliche Regeln gelten bereits in Schottland und Wales. Auch für Minderjährige werden die Quarantäneregeln gelockert, was deutlichen Einfluss auf den Schulbetrieb nach den Sommerferien haben dürfte. (dpa)

Zahl der Minijobber wächst wieder

16:16 Uhr Mit der Lockerung vieler coronabedingter Einschränkungen ist die Zahl der Minijobber in Deutschland zum Sommeranfang wieder deutlich gestiegen. Ende Juni waren mehr als 6 Millionen geringfügig Beschäftigte in gewerblichen Berufen gemeldet, wie die Minijob-Zentrale in Bochum mitteilte. Damit arbeite rund eine halbe Million Minijobber mehr im gewerblichen Bereich als noch am 31. März. (dpa)

Ministerium: Möglicherweise doch keine Maskenpflicht in Clubs

15:29 Uhr Feiernde müssen vielleicht doch keine Masken in Clubs und Diskotheken tragen. Das Sozialministerium teilte am Montag in Stuttgart mit, dass für Innenräume laut der Corona-Verordnung zwar grundsätzlich eine Maskenpflicht gelte. Allerdings würden in der Begründung der Verordnung, die am Dienstag veröffentlicht werden solle, Details zu Ausnahmen aufgenommen. »Da in Clubs die 3G-Regel durch einen verpflichtenden PCR-Test verschärft ist, könnte hier unter Umständen von der Maskenpflicht auf der Tanzfläche Abstand genommen werden«, teilte eine Behördensprecherin mit. Außerdem hätten Club-Betreiber von sich aus angeboten, künftig nur noch Geimpfte oder Genesene einzulassen und dafür die Auslastung etwas herunterzufahren. »Wir werden den Clubs für diese Woche noch Gespräche anbieten und sind zuversichtlich, dass wir hier zu einer sicheren, guten Lösung kommen«, sagte die Sprecherin weiter. (dpa)

Corona fordert immer mehr Tote im Iran

14:45 Uhr Die Delta-Variante des Coronavirus sorgt im Iran für immer mehr Todesfälle und fast täglich neue Höchstwerte. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Montag gab es in den vergangenen 24 Stunden 655 Tote, 35 mehr als am Vortag. Im selben Zeitraum wurden über 41.000 Neuinfektionen registriert. Somit stieg die Gesamtzahl der Toten in Verbindung mit dem Coronavirus in dem Land auf mehr als 98.000, die der Infektionen auf fast 4,5 Millionen. Als Reaktion auf die vielen Toten in Verbindung mit Corona hat die iranische Regierung ab Montag erneut einen landesweiten Lockdown verhängt. Das Land ist von der Pandemie besonders hart betroffen, auch weil die Wirtschaftskrise und US-Sanktionen die Einfuhr von Impfstoffen erheblich erschwert haben. Die Impfkampagne für die mehr als 83 Millionen Menschen kommt daher nur schleppend voran. Bislang wurden nur fünf Prozent der Iraner doppelt geimpft. (dpa)

Grüne für rasche »Schulhof-Angebote« zu Corona-Impfungen

13:58 Uhr Die Grünen fordern nach dem neuen Votum der Ständigen Impfkommission (Stiko) zu Corona-Impfungen für alle Kinder ab zwölf Jahren rasche konkrete Impfgelegenheiten. »Jetzt braucht es Tempo, um einfach zugängliche Schulhof-Impfangebote für Schülerinnen und Schüler zu schaffen, die dann auch gleich ihren Eltern offen stehen«, sagte Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Auch die Aufklärung und die Informationskampagne müssten nun Schritt halten. »Deswegen braucht es gut verständliche Erklärangebote auch für ältere Jugendliche selbst.« (dpa)

Corona-Notstand in Tokio vor erneuter Verlängerung

13:12 Uhr Wegen der zugespitzten Corona-Infektionslage will Japan den in der Paralympics-Stadt Tokio und fünf anderen Regionen geltenden Notstand abermals verlängern und auf sieben weitere Präfekturen ausweiten. Die japanische Regierung wolle den Notstand bis zum 12. September und damit bis nach Ende der Paralympics ansetzen, wie japanische Medien am Montag berichteten. Dies werde die Regierung offiziell am Dienstag entscheiden. Vor diesem Hintergrund sollen die am 24. August beginnenden Paralympics weitgehend ohne Zuschauer stattfinden, hieß es. (dpa)

Corona-Impfpflicht: Was Bundestagskandidaten aus Reutlingen davon halten

12:28 Uhr Die sechs Kandidaten der aussichtsreichsten Parteien in den Wahlkreisen Reutlingen und Tübingen beantworten im Wechsel Fragen zu relevanten Themen. Es geht um die Finanzierung der Pflege, das Aus für Verbrennermotoren, um erneuerbare Energien und mehr Kompetenzen für den Katastrophenschutz. Das heutige Thema: Wie stellen sich die Kandidaten zu einer verpflichtenden Corona-Impfung? (GEA)

Stiko spricht sich für Corona-Impfung für alle ab 12 aus

11:44 Uhr Die Ständige Impfkommission (Stiko) spricht sich nun für Corona-Impfungen für alle Kinder und Jugendlichen ab zwölf Jahren aus. Nach sorgfältiger Bewertung neuer wissenschaftlicher Beobachtungen und Daten komme man zu der Einschätzung, »dass nach gegenwärtigem Wissensstand die Vorteile der Impfung gegenüber dem Risiko von sehr seltenen Impfnebenwirkungen überwiegen«, teilte das Gremium am Montag mit und berief sich auf einen Beschlussentwurf. Der offizielle Empfehlungstext liegt noch nicht vor, Änderungen sind in einem Abstimmungsverfahren mit Bundesländern und Fachkreisen noch möglich. (dpa)

Lage für Diskotheken zu unsicher: Top 10 Tübingen öffnet nicht mehr

11:02 Uhr Auch wenn die Diskotheken in Baden-Württemberg von heute an zumindest theoretisch wieder unter Volllast öffnen dürfen (allerdings gilt Maskenpfliucht), ist eins klar: Das Top 10 Tübingen wird nicht mehr öffnen. Der Mietvertrag ist ausgelaufen und wurde nicht verlängert, die Lage für Diskotheken sei in Pandemiezeiten zu unsicher sagt der Geschäftsführer Dirk Bamberger. (ott)    

Kinder-Impfungen: Kinderärzte verweisen auf psychosoziale Aspekte

10:10 Uhr Die deutschen Kinderärzte haben an die Ständige Impfkommission (Stiko) appelliert, in der Debatte über eine allgemeine Corona-Impfempfehlung für Zwölf- bis 17-Jährige auch die psychosozialen Probleme dieser Altersgruppe in den Blick zu nehmen. »Die Stiko orientiert sich allein am individuellen Nutzen einer Impfung im Verhältnis zur Gefährlichkeit einer Erkrankung«, sagte der Präsident des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte, Thomas Fischbach, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. »Da sind Kollateralschäden bei der psychosozialen Entwicklung der Kinder und Jugendlichen nicht berücksichtigt.« (dpa)

Deutschland hat bei weltweiten Hamsterkäufen das Nachsehen

9:19 Uhr Der konjunkturelle Boom nach der Corona-Rezession führt weltweit zu Hamsterkäufen der Unternehmen. Dabei haben europäische und vor allem deutsche Unternehmen oft das Nachsehen, während die USA im Rennen um die heiß begehrten Zulieferungen die Nase vorn haben. Das ist das Ergebnis einer Welthandelsstudie des Kreditversicherers Euler Hermes. Erklärt wird das Missverhältnis mit der ungleichzeitigen Erholung von den Folgen der Lockdowns. Die US-Konjunktur kam im laufenden Jahr deutlich früher und kraftvoller wieder in Gang als in Europa. Die Folge: Warenlieferungen aus China in die USA nähmen derzeit um rund 30 Prozent zu, nach Europa hingegen nur um etwa 10 Prozent. (dpa)

Sommerpause in der Eninger Corona-Teststelle

8:25 Uhr Nach 43 Testtagen, rund 800 Stunden Arbeit und mehr als 3.000 Tests geht die Teststation des DRK Eningen in die Sommerpause. »Die Arbeitsbelastung in dieser Zeit war enorm«, resümiert Timo Merz, Vorsitzender des DRK Eningen. Man habe jede helfende Hand mobilisiert, um nach dem Feierabend den ehrenamtlichen Zweitjob bewerkstelligen zu können. Schließlich sei das Tagesgeschäft, also die Notfalleinsätze, die man ebenfalls ehrenamtlich abarbeite, weiterhin aufgelaufen. (pm)

Bayern startet mit Auffrischungsimpfungen

7:52 Uhr In Bayern können von sofort an etwa Alte und Pflegebedürftige Auffrischungsimpfungen gegen das Coronavirus erhalten. »Die Impfzentren und die niedergelassenen, behandelnden Ärzte können in Bayern schon jetzt Auffrischungsimpfungen anbieten«, sagte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Montag in München. Dies gilt vor allem für Hochbetagte über 80 Jahre, Bewohner von Pflegeheimen, Menschen mit Immunschwächeerkrankungen oder Immunsuppression und Pflegebedürftige, die zu Hause leben. Voraussetzung für die Auffrischung ist, dass die Zweitimpfung sechs Monate zurückliegt. (dpa)

Die aktuellen Zahlen der Johns Hopkins Universität

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 3.828.278 (gestern: 3.824.546) Menschen mit dem Coronavirus infiziert und 91.878 (91.874) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. (GEA)

Alle Informationen, die zwischen 30. Juli und 15. August 2021 rund um das Coronavirus eingegangen sind, finden Sie hier.