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Aktuell Live-Ticker

Wie sich die Corona-Lage in Reutlingen und der Region vom 5. März bis zum 16. März 2021 entwickelt hat

Während das Coronavirus Reutlingen und die Region Neckar-Alb weiter in Atem hält, halten wir Sie in unserem Live-Ticker über die Auswirkungen der Pandemie auf dem Laufenden.

Corona-Schnelltests sollen noch mehr zum Einsatz kommen.  SEBASTIAN GOLLNOW/DPA
Corona-Schnelltests werden in Tübinger Kitas zur Pflicht. Foto: SEBASTIAN GOLLNOW/DPA
Corona-Schnelltests werden in Tübinger Kitas zur Pflicht.
Foto: SEBASTIAN GOLLNOW/DPA

REUTLINGEN/TÜBINGEN. Seit März 2020 bestimmt das Coronavirus den Alltag vieler Menschen. Was darf ich, was nicht? Was darf öffnen, was bleibt geschlossen? Wie entwickeln sich die Infektionszahlen, wer wird wann geimpft? Diese und mehr Fragen beschäftigen die Gesellschaft. Alle Informationen, die zwischen 5. Februar und 16. März 2021 rund um das Virus eingegangen sind, haben wir in diesem Live-Ticker zusammengefasst. Die weiteren Entwicklungen finden Sie hier.

Dienstag, 16. März 2021

Impfgipfel wird möglicherweise am Freitag nachgeholt

19:08 Uhr Bund und Länder wollen möglicherweise an diesem Freitag zu Beratungen über die weitere Impfstrategie in Deutschland zusammenkommen. Dann soll die Einschätzung der Europäischen Arzneimittelagentur EMA zur Sicherheit des Impfstoffs von Astrazeneca vorliegen, dessen Verabreichung in Deutschland seit Montag gestoppt ist. »Die Telefonkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und -chefs der Länder soll zeitnah nach der EMA-Entscheidung nachgeholt werden, möglicherweise schon am Freitag«, sagte ein Regierungssprecher der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. (dpa)

Tübinger Mediziner: »Impfstopp war verhältnismäßig«

19 Uhr Am Montag wurden in Deutschland die Impfungen mit Astrazeneca wegen möglicher Nebenwirkungen auf Eis gelegt. Wie die Tübinger Medizinprofessoren Tamam Bakchoul und Peter Kremsner den Impfstopp und eine mögliche Notzulassung für das Curevac-Präparat bewerten, lesen Sie hier. (kk)

17 neue Corona-Fälle im Kreis Tübingen

18:23 Uhr Das Tübinger Landratsamt meldet für heute 17 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Tübingen seit Beginn der Pandemie auf 6.427. Bei den Neuinfektionen handelt es sich fast ausschließlich um neue Einzelfälle ohne bekannte Infektionsquelle. Es sind drei weitere Kindergärten betroffen mit der Folge einer Quarantäne für die jeweilige Gruppe. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Tübingen steigt nach Angaben des Landesgesundheitsamts auf 42,9. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus hat sich nicht verändert, sie liegt weiter bei 165 Personen. Angaben über die Zahl der Genesenen macht das Landratsamt jeden Freitag. (pm)

Tübinger Modellprojekt: Stadt bremst weitere Nachfrage nach Öffnungen

17:56 Uhr In Tübingen dürfen seit heute im Rahmen eines Modellprojekts die Außengastronomie von Restaurants, Cafés und Kneipen sowie Museen, Bibliotheken, Theater und Kinos wieder öffnen. Voraussetzung ist, dass die Gäste einen tagesaktuellen negativen Schnelltest nachweisen oder vor Ort machen. Diesen Schnelltest können sie an einer der sechs im Bild verzeichneten Stationen machen. Aufgrund vieler Nachfragen weist die Stadt Tübingen aber darauf hin, dass die neuen Lockerungen nur für die Außengastronomie und für Kultureinrichtungen gelten, nicht aber für Hotels, für Bildungseinrichtungen, für den Sport oder für Vereinsveranstaltungen. (pm)

Biontech statt Astrazeneca: Keine Absage von Impfterminen in Tübingen

17:22 Uhr Gestern wurden die Impfzentren aufgefordert, unverzüglich und zunächst bis einschließlich 22. März alle Impfungen mit dem Astrazeneca-Impfstoff zu stoppen. Im Tübinger Impfzentrum hätte dies eine Absage von rund 450 Impfterminen täglich bedeutet. Nun können alle ursprünglich bis einschließlich 22. März geplanten Termine mit diesem Impfstoff bestehen bleiben. Die Betroffenen erhalten bis auf Weiteres als Ersatz eine Impfung mit dem Biontech-Impfstoff.

Umfrage (beendet)

Was halten Sie vom Astrazeneca-Impfstopp?

Wegen sieben Thrombose-Fällen in zeitlichem Zusammenhang mit einer Astrazeneca-Impfung hatte das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) das Aussetzen der Impfungen in Deutschland empfohlen.

43%
47%
10%

Die Betreiber des Impfzentrums – der Landkreis Tübingen und die Uniklinik – haben sich mit dem baden-württembergischen Sozialministerium darauf verständigt, Biontech-Impfstoff aus der Rückhaltereserve, den die Impfzentren für die Biontech-Zweitimpftermine zurückstellen mussten, für die abgesagten Astrazeneca-Impftermine einzusetzen. Dies hat keine Auswirkungen auf die ohnehin gebuchten Erst- und Zweitimpftermine mit dem Biontech-Impfstoff. Betroffene, die eine korrekte E-Mail-Adresse oder Telefonnummer hinterlegt haben, werden direkt vom Impfzentrum Tübingen informiert. Sobald feststeht, wie es mit den Astrazeneca-Impfterminen ab dem 23. März weitergeht, wird der Landkreis Tübingen erneut informieren. Bis zu diesem Zeitpunkt können laut dem Sozialministerium keine neuen Termine über die zentrale Impf-Hotline sowie über die Impfterminvergabe im Internet gebucht werden. (pm)

95 Neuinfektionen im Kreis Reutlingen

16:49 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet für heute 95 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Reutlingen seit Beginn der Pandemie auf 9.432. Von den Neuinfizierten waren 21 Kontaktpersonen. Von Einzelfällen betroffen sind außerdem mehrere Betriebe, Schulen und Kindergärten sowie eine Pflegeeinrichtung. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen steigt nach Angaben des Landesgesundheitsamts auf 82,6. Eine aktuelle Inzidenz ist noch nicht bekannt. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus bleibt bei 240. Mittlerweile sind 8.795 Personen wieder von ihrer Erkrankung genesen, das entspricht 95,66 Prozent aller positiv Getesteten (Tote nicht eingerechnet). Demnach sind im Kreis Reutlingen aktuell noch 399 aktive Covid-19-Fälle bekannt. (pm)

Positivquote bei Bayerns Corona-Tests steigt deutlich an

16:03 Uhr Die aktuell steigenden Corona-Infektionszahlen sind nicht einfach mit der höheren Zahl an Testungen zu erklären. In Bayern sei die sogenannte Positivquote, also die Zahl der Tests mit einem Infektionsnachweis, alleine seit Anfang März von 2,8 auf 3,5 Prozent gestiegen, sagte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Dienstag im Landtag in München. »Das heißt, wir haben mehr Neuinfektionen.« Er widersprach damit Aussagen, die die aktuell steigenden Inzidenzen, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen, nur mit einer Mehrzahl von Tests erklärten und nicht mit einer wachsenden Infektionsgefahr. (dpa)

Ein Jahr nach Rückholaktion noch Tausende Rechnungen offen

15:19 Uhr Ein Jahr nach Beginn der größten Rückholaktion in der Geschichte der Bundesrepublik hat die Regierung mit 17,9 Millionen Euro erst ein Fünftel der Gesamtkosten von den Passagieren abkassiert. Ziel ist es, sich etwa das Doppelte von den 67.000 wegen der Corona-Krise gestrandeten Deutschen und anderen EU-Bürgern zurückzuholen, die von der Regierung nach Hause gebracht wurden. Etwa 21.000 Rechnungen wurden aber noch gar nicht verschickt, wie die Deutsche Presse-Agentur aus dem Auswärtigen Amt erfuhr. Begründet wird das mit großem bürokratischen Aufwand und erschwerten Arbeitsbedingungen wegen der Pandemie. (dpa)

Terminbuchungen für Impfungen bis kommenden Montag gestoppt

14:37 Uhr Wegen des Stopps des Impfstoffes von Astrazeneca wird die Buchung von Impfterminen in Baden-Württemberg bis einschließlich kommenden Montag ausgesetzt. Solange könnten weder telefonisch noch online Termine in den Impfzentren vereinbart werden, sagte Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne). Dies sei nötig, um die Warteliste mit Menschen über 80 und über 65 aus Berufsgruppen aus der ersten Priorität abzuarbeiten. Das habe nun absoluten Vorrang, sagte Lucha weiter. »Wir werden die stark verminderten Impfstoffmengen jetzt dazu nutzen, die besonders vulnerablen Menschen aus der ersten Priorität vorrangig zu impfen.« Der Stopp von Astrazeneca verlangsame die Impfkampagne deutlich. Gemeinsam mit den Impfzentren solle versucht werden, möglichst viele Termine durch direkte Umbuchungen auf die beiden anderen Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna zu halten. Große Mengen von Impfstoff werden wegen der Aussetzung von Astrazeneca nun erst einmal wegfallen. Zuletzt hatte das Land täglich rund 15.000 Impfungen mit dem Vakzin durchgeführt. (dpa)

Corona-Effekt: Deutschland schafft doch noch Klimaziel 2020

13:28 Uhr Deutschland hat seine Klimaziele für 2020 doch noch geschafft - vor allem infolge der Corona-Pandemie. Im vergangenen Jahr wurden 70 Millionen Tonnen weniger Treibhausgase freigesetzt als 2019, wie aus Daten des Umweltbundesamtes hervorgeht. Das bedeutet ein Minus von 8,7 Prozent. Im Vergleich zu 1990 sanken die Emissionen in Deutschland um 40,8 Prozent. Damit wurde das Ziel von 40 Prozent leicht übertroffen. Es bleiben aber große Baustellen. Die Verringerung der Treibhausgase im vergangenen Jahr war der größte jährliche Rückgang seit 1990. Insgesamt emittierte Deutschland vergangenes Jahr knapp 739 Millionen Tonnen Treibhausgase. Gut ein Drittel der Minderungen aber sind dem UBA zufolge auf die Folgen der Pandemie zurückzuführen. Aufgrund des flächendeckenden Lockdowns im Frühjahr wurde in Fabriken zeitweise nicht mehr produziert. Wegen der Kontaktbeschränkungen gab es außerdem im gesamten Jahr weniger Reisen mit dem Auto oder dem Flugzeug. (dpa)

Wacker Chemie will im Frühjahr Curevac-Impfstoff produzieren

12:44 Uhr Der Chemiekonzern Wacker will noch in diesem Frühjahr mit der Auftragsproduktion des Corona-Impfstoffs für das Tübinger Biotech-Unternehmen Curevac beginnen. Die Zulassung durch die EU-Arzneimittelbehörde EMA werde bis Anfang Mai erwartet, sagte der designierte Wacker-Vorstandschef Christian Hartel. Bis Juli soll die Produktion dann auf die volle Kapazität von 100 Millionen Impfdosen pro Jahr erhöht werden. Das Münchner Unternehmen lässt den Impfstoff in Amsterdam herstellen. Möglich wäre nach Hartels Worten auch eine Verdoppelung der Produktion auf 200 Millionen Dosen pro Jahr. (dpa)

Land will vorerst keine Testpflicht für Mallorca-Rückkehrer

11:59 Uhr Die baden-württembergische Landesregierung will Mallorca-Rückkehrer nicht zum Corona-Test an Flughäfen verpflichten. Solche Pläne gebe es derzeit nicht, teilte ein Sprecher des Sozialministeriums am Dienstag mit. Das Land Niedersachsen erwägt, die Testpflicht für Reiserückkehrer aus Mallorca wieder einzuführen, wie am Montag bekannt wurde. Niedersachsen hofft dabei auf eine bundeseinheitliche Regelung. Am Freitag hatte die Bunderegierung entschieden, Mallorca und andere Regionen in Spanien, Portugal und Dänemark von der Liste der Corona-Risikogebiete zu streichen. Damit ist seit Sonntag Urlaub dort wieder ohne Quarantäne und Testpflicht bei der Rückkehr möglich. (dpa)

Thrombose-Fälle nach Astrazeneca-Impfung kaum einzuschätzen

11:47 Uhr Für eine Bewertung der speziellen Thrombose-Fälle, die zum vorläufigen Stopp der Astrazeneca-Impfungen führten, fehlt es Experten zufolge noch an vielen Informationen. »Handelt es sich um Frauen oder Männer? Sind die Betroffenen alt oder jung? Haben Sie Vorerkrankungen?« - all das sei bisher noch nicht bekannt, sagte Peter Berlit, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN). »Ohne genauere Informationen ist das nicht zu interpretieren.«

Sieben Fälle einer speziellen Form von Thrombose in zeitlichem Zusammenhang mit einer Astrazeneca-Impfung waren der Anlass für das zuständige Paul-Ehrlich-Institut (PEI), das Aussetzen der Impfungen zu empfehlen. Drei der Fälle verliefen tödlich, wie Institutspräsident Klaus Cichutek am Montag in den ARD-»Tagesthemen« sagte. Ein ursächlicher Zusammenhang zwischen Impfung und Thrombose wurde bisher in keinem Fall festgestellt. »Die kausale Verknüpfung ist hier völlig offen«, so Berlit. »Deswegen wird ja in England und Kanada auch weiterhin geimpft.« (dpa)

Von der Leyen: Biontech liefert 10 Millionen Dosen früher

10:55 Uhr Die Europäische Union kann vom Hersteller Biontech/Pfizer kurzfristig im zweiten Quartal weitere 10 Millionen Dosen Corona-Impfstoff bekommen. Damit seien allein von diesem Hersteller für die Zeit von April bis Juni insgesamt 200 Millionen Impfdosen für die 27 EU-Staaten zu erwarten, teilte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen am Dienstag in Brüssel mit.

»Ich weiß, wie wichtig das zweite Quartal für die Impfstrategien der Mitgliedstaaten ist«, erklärte von der Leyen. »Diese vorgezogenen 10 Millionen Dosen werden die Gesamtzahl der Dosen von Biontech/Pfizer auf mehr als 200 Millionen bringen. Das ist eine gute Nachricht. Es gibt den Mitgliedsstaaten Spielraum, um mögliche Lücken bei den Lieferungen zu stopfen.« (dpa)

Weniger Kuscheln wegen Corona: WHO sieht Frühchen in Gefahr

10:04 Uhr Strenge Corona-Regeln in Geburtenstationen können fatale Folgen für Frühgeborene haben. Wegen der Pandemie werde in vielen Ländern der lebenswichtige Körperkontakt zwischen Eltern und ihren Babys eingeschränkt, warnt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf. Der medizinische Nutzen des Kuschelns sei weit höher als die Ansteckungsgefahr, argumentiert die UN-Behörde in einem am Dienstag veröffentlichten Forschungsbericht. (dpa)

Familienministerin Giffey fordert mehr Schnelltests in Kitas und Schulen

9:32 Uhr Angesichts der stark steigenden Zahlen von Corona-Neuinfizierten hat Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) mehr Schnelltests in Kitas und Schulen gefordert. Kinder, Jugendliche und das Personal müssten sich ein- bis zweimal pro Woche testen können. Giffey verwies zudem auf die Option, Schulkinder auch dann zu Hause zu lassen, wenn Präsenzunterricht in der Schule angeboten wird. So könne die Aussetzung der Präsenzpflicht Eltern die Möglichkeit geben, eigenverantwortlich zu entscheiden, ob sie die Kinder in die Schule schicken oder zuhause lassen wollten. (dpa)

Bund/Länder-Beratungen zur Impfstrategie am Mittwoch verschoben

8:49 Uhr Der für Mittwochabend geplante Impfgipfel von Bund und Ländern wird nach der Aussetzung von Corona-Impfungen mit dem Präparat von Astrazeneca verschoben. Das teilte ein Regierungssprecher in Berlin mit. Die Telefonkonferenz zum Thema der Impfkampagne und der Einbeziehung der Hausärzte werde verschoben, bis eine Entscheidung der Europäischen Arzneimittelbehörde zum Astrazeneca-Impfstoff vorliege. (dpa)

Moderna testet Corona-Impfstoff an Babys und Kindern

8:14 Uhr Impfstoff-Hersteller Moderna hat eine große Studie zur Wirkung seines Corona-Vakzins bei Babys und Kindern begonnen. In den nächsten Wochen soll das Mittel dafür 6750 Minderjährigen von sechs Monaten bis zwölf Jahren in den Vereinigten Staaten und Kanada injiziert werden, teilte das US-Unternehmen am Dienstag mit. Dafür würden diesen in der sogenannten Phase 2/3-Studie zunächst zwei kleinere Dosen des bei Erwachsenen erfolgreich getesteten mRNA-Wirkstoffes im Abstand von 28 Tagen verabreicht. (dpa)

In Sigmaringen trotz hoher Inzidenz keine Corona-Notbremse

7:44 Uhr Obwohl der Landkreis Sigmaringen jetzt drei Tage lang über der Inzidenz-Grenze von 100 liegt und die Sieben-Tages-Inzidenz aktuell 110,1 Fälle pro 100.000 Einwohner beträgt, droht dennoch keine Corona-Notbremse oder Ausgangssperre. Grund ist nach einer Mitteilung des Landratsamts ein abgrenzbarer Corona-Ausbruch in einer Gemeinschaftsunterkunft, der sich in den Zahlen deutlich auswirkte. Dort wurden insgesamt 21 Infektionsfälle bei Bewohnern registriert. Sämtliche Bewohner wurden als enge Kontaktpersonen eingestuft und unter Quarantäne gestellt. (pm)

Die aktuellen Zahlen der Johns Hopkins Universität

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 2.585.385 (gestern: 2.578.842) Menschen mit dem Coronavirus infiziert, 73.701 (73.463) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 2.377.584 (2.368.995) gelten als wieder genesen. (GEA)

Montag, 15. März 2021

Tübinger Modellversuch genehmigt: Außengastro und Kultur dürfen wieder öffnen

19 Uhr Boris Palmer und Lisa Federle durften sich heute freuen. Das Stuttgarter Kabinett genehmigte den gewünschten Modellversuch in der Tübinger Innenstadt. Außengastronomie und Theaterbesuche sind wieder erlaubt. Dabei gilt strenge Testpflicht. Besucher müssen eine der sechs Stationen in der Innenstadt aufsuchen und sich zum kostenlosen Schnelltest anstellen. Nach einem negativen Ergebnis gibt es ein Tages-Ticket mit Stempel. Mit ihm als »Passierschein« darf man ins Kino oder ins Theater, aber auch draußen im Straßencafé Platz nehmen. Mehr zum Tübinger Modellversuch lesen Sie hier. Die rot markierten Punkte sind die sechs Teststellen im Stadtgebiet. (-jk)

Astrazeneca-Impfungen im Land vorerst eine Woche lang ausgesetzt

18:11 Uhr Wie das Gesundheitsministerium bekannt gibt, werden die Impfungen mit Astrazeneca in Baden-Württemberg vorerst bis kommenden Montag ausgesetzt. Das betreffe im ganzen Land aktuell rund 15.000 Impfungen pro Tag, heißt es in einer Pressemitteilung. Inm Reutlinger Impfzentrum sind insgesamt 1.440 Termine betroffen. Spätestens am kommenden Montag, 22. März, findet eine weitere Telefonschaltkonferenz der Gesundheitsministerkonferenz statt, heißt es in der Mitteilung weiter. Danach werde über den weiteren Verlauf entschieden, sollten nicht bereits vorher neue Informationen vorliegen. (pm/GEA)

Noch 329 aktive Fälle im Kreis Reutlingen

17:57 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet für heute 14 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Reutlingen seit Beginn der Pandemie auf 9.337. Von den Neuinfizierten waren 7 Kontaktpersonen. Von Einzelfällen betroffen sind mehrere Betriebe und drei Schulen. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen steigt nach Angaben des Landesgesundheitsamts auf 64,1. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus steigt um 2 auf 240. Mittlerweile sind 8.768 Personen wieder von ihrer Erkrankung genesen, das entspricht 96,36 Prozent aller positiv Getesteten (Tote nicht eingerechnet). Demnach sind im Kreis Reutlingen aktuell noch 329 aktive Covid-19-Fälle bekannt. (pm)

Fünf neue Fälle im Kreis Tübingen, Lockerungen zurückgenommen

17:23 Uhr Das Tübinger Landratsamt meldet für heute 5 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Tübingen seit Beginn der Pandemie auf 6.410. Bei den genannten Fällen handelt es sich um Kontaktpersonen bekannter Fälle und um eine von einer Reise in die Beneluxländer zurückgekehrte Person. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Tübingen steigt nach Angaben des Landesgesundheitsamts auf 41,5. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus hat sich nicht verändert, sie liegt weiter bei 165 Personen. Angaben über die Zahl der Genesenen macht das Landratsamt jeden Freitag. 

Da die Inzidenz im Kreis Tübingen nun drei Tage in Folge über 35 lag, werden Lockerungen im Bereich der privaten Kontakte ab morgen wieder zurückgenommen, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamts. Es dürfen sich nun wieder nur höchstens fünf Personen aus maximal zwei Haushalten treffen. Zuvor waren Treffen von maximal zehn Personen aus drei Haushalten erlaubt gewesen. (pm)

Corona-Lockdown hat kaum Auswirkungen auf den Klimawandel

17:08 Uhr Der coronabedingte Lockdown hat Experten zufolge kaum Auswirkungen auf Klimawandel und Kohlendioxidbelastung. Großzügig ausgelegt lasse sich sagen, »die ökonomische Minderung ist nicht mehr als acht Prozent. Das entspricht einem Monat weniger Emissionen«, sagte Hans von Storch am Montag zum Auftakt der 12. Deutschen Klimatagung in Hamburg. Bei jährlich 40 Gigatonnen CO2-Emissionen sei das nicht sehr viel. Der Gründer der Tagung und ehemalige Leiter des Instituts für Küstenforschung am Helmholtz-Zentrum Geesthacht betonte, wenn die Pariser Klimaschutzziele eingehalten werden sollen, dann müssten diese 40 Gigatonnen bis 2050 ganz verschwinden. »Das würde hier bedeuten, dass wir (...) den Lockdown unbegrenzt fortsetzen und jedes Jahr eine weitere Maßnahme mit ähnlicher Wirkung installieren.« (dpa)

Zu hohe Inzidenzzahlen in Mannheim: Kunsthalle schließt wieder

16:12 Uhr Kaum offen und wegen Corona schon schon wieder zu: Die Kunsthalle Mannheim schließt von Dienstag an nach knapp einer Woche mit Publikum bereits wieder ihre Tore. Grund sei, dass die Sieben-Tage-Inzidenz von 100 überschritten worden sei. Damit ist der Museumsbetrieb laut Landesverordnung untersagt, teilte das Haus am Montag weiter mit. Die Kunsthalle Mannheim hatte zu den ersten Museen gezählt, die nach langer coronabedingter Schließung im Südwesten wieder öffneten. (dpa)

Deutschland setzt vorsorglich Impfungen mit Astrazeneca aus

15:39 Uhr Auch Deutschland setzt Corona-Impfungen mit dem Präparat des Herstellers Astrazeneca vorsorglich aus. Das teilte das Bundesgesundheitsministerium am Montag mit und verwies auf eine aktuelle Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts zu notwendigen weiteren Untersuchungen. (dpa)

Hunderttausende Schüler im Land wieder im Präsenzunterricht

15:06 Uhr Nach wochenlangem Corona-Lockdown sind rund 200.000 Fünft- und Sechstklässler am Montag wieder in den Unterricht zurückgekehrt.

Zudem gingen die Grundschulen mit ihren etwa 380.000 Schülern nach drei Wochen Wechselunterricht ebenfalls am Montag wieder zum Regelbetrieb über. Nach Auskunft des Kultusministeriums ist dieser Schritt bei der vorsichtigen Rückkehr in den Präsenzunterricht im Land weitestgehend reibungslos und ohne nennenswerte Probleme gestartet. Im Gegensatz zu den Fünf- und Sechstklässlern müssen die Grundschüler keine Masken tragen. (dpa)

Skisaison am Feldberg endet ohne einzigen Tag der Pistenöffnung

14:41 Uhr Am Feldberg im Südschwarzwald endet wegen der Corona-Beschränkungen die Skisaison, bevor sie überhaupt beginnen konnte. »Trotz der umfangreichen Hygienekonzepte, die sich im letzten Sommer bereits bewährt haben, durften wir in diesem Winter keinen einzigen Tag öffnen«, hieß es am Montag in einer Mitteilung des Liftverbunds Feldberg. »Und das, obwohl es einer der schneereichsten Winter seit langem war.« Wegen der weiteren Verlängerung der Corona-Maßnahmen sei daher entschieden worden, den Skiliftbetrieb am Feldberg in dieser Saison nicht mehr aufzunehmen. (dpa)

Wahlforscher: AfD hat nicht von Corona-Krise profitiert

13:54 Uhr Die AfD hat nach Ansicht des Politikwissenschaftlers Ulrich Eith nicht von einer Unzufriedenheit mit der Corona-Politik profitiert. »Sie hat aus diesem Thema nicht in gleicher Weise Wählerstimmen für sich generieren können wie aus den steigenden Flüchtlingszahlen 2016«, sagte der Wahlforscher von der Universität Freiburg am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Die AfD war von 15,1 Prozent 2016 bei der Wahl am Sonntag auf 9,7 Prozent abgerutscht. (dpa)

Bundesregierung ruft zum Verzicht auf Urlaubsreisen auf

13:05 Uhr Nach dem sprunghaften Anstieg der Urlaubsbuchungen für die Ferieninsel Mallorca hat die Bundesregierung zum generellen Verzicht auf touristische Reisen wegen der Corona-Pandemie aufgerufen. »Der Appell ist, auf jede nicht unbedingt notwendige Reise zu verzichten«, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert heute in Berlin. Ähnlich äußerte sich die Sprecherin des Auswärtigen Amts, Maria Adebahr: »Das Fehlen einer Reisewarnung ist keine Einladung zum Reisen.« Die Entscheidung müsse aber jeder für sich treffen.

Die Bundesregierung hatte am Freitag entschieden, Mallorca und andere Regionen in Spanien, Portugal und Dänemark von der Liste der Corona-Risikogebiete zu streichen und damit auch die Reisewarnung des Auswärtigen Amts aufzuheben. Damit ist seit Sonntag Urlaub auf der Lieblingsinsel der Deutschen wieder ohne Quarantäne und Testpflicht bei der Rückkehr möglich. Lediglich bei der Einreise nach Spanien muss ein negativer Test vorgewiesen werden. (dpa)

Industrie- und Handelskammern fordern "Post-Corona-Programm"

12:12 Uhr Die künftige Landesregierung im Südwesten muss nach Ansicht der Industrie- und Handelskammern möglichst schnell klare Perspektiven für die Wirtschaft schaffen. »Wir brauchen ein Post-Corona-Programm, das ganze Ökosysteme wieder aufbaut«, sagte der Präsident des Industrie- und Handelskammertages (BWIHK), Wolfgang Grenke, am Montag. Er verwies auf die Zukunft der Innenstädte oder auch den von der Pandemie schwer gebeutelten Tourismus. Zugleich müssten die Herausforderungen aus der Vor-Corona-Zeit angegangen werden: etwa die Digitalisierung, die Mobilität oder die Energieversorgung. (dpa)

Dehoga: Jedes vierte Unternehmen zieht in Erwägung aufzugeben

11:27 Uhr Ein Jahr nach den ersten Schließungen von Geschäften, Restaurants, Kneipen und Hotels droht sich die gewohnte Auswahl für die Kunden zu verändern. Viele Betriebe sehen sich in großen Schwierigkeiten. Jedes vierte Unternehmen ziehe in Erwägung aufzugeben, teilte der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) mit. Der Handel fürchtet die Schließung tausender Geschäfte infolge der Corona-Krise. Wie viele Inhaber möglicherweise faktisch schon aufgegeben haben, lässt sich allerdings noch nicht beziffern, weil die Pflicht zum Insolvenzantrag für viele bis Ende April ausgesetzt ist. (dpa)

Intensivärzte fordern sofortige Rückkehr zu Lockdown

10:59 Uhr Angesichts steigender Corona-Zahlen fordern Deutschlands Intensivärzte eine sofortige Rückkehr in den Lockdown. »Von den Daten, die wir jetzt haben und sehen und mit dem Durchsetzen der britischen Mutante würden wir sehr stark dafür plädieren, jetzt sofort wieder in einen Lockdown zu gehen, um einfach eine starke dritte Welle zu verhindern«, sagte der wissenschaftliche Leiter des DIVI-Intensivregisters, Christian Karagiannidis, am Montag im rbb-Sender Radioeins. DIVI ist die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin. Karagiannidis sagte, er hoffe sehr, dass die Länder die beschlossene Notbremse eines Inzidenzwerts von 100 durchsetzen. (dpa)

In eigener Sache

Die Corona-Krise hält uns in Atem. Der Reutlinger General-Anzeiger unterrichtet seine Leserinnen und Leser täglich mit dem Live-Ticker zuverlässig über das Geschehen vor Ort und die Entwicklungen in der Region. Der Live-Ticker ist für unsere Kunden kostenlos. Das ändert nichts daran, dass wir nicht öffentlich-rechtlich finanziert sind wie die Fernsehanstalten ARD und ZDF, sondern allein über unsere Leser und Anzeigenkunden. Selbstverständlich soll der Live-Ticker für Sie, liebe Leserinnen und Leser, kostenlos bleiben. Angesichts der Situation bitten wir Sie dennoch, über den Abschluss eines Web-, Digital- oder Print-Abos nachzudenken, um unsere Arbeit zu fördern, zu finanzieren und weiter zu unterstützen. Wir sind sicher, dass wir Sie mit unseren redaktionellen Inhalten und Verlagsleistungen überzeugen. Wir sind für Sie da und danken für Ihr Vertrauen.

Ihr Verleger Valdo Lehari jr./Ihr Chefredakteur Dr. Christoph Fischer

Geschäfte und Märkte auch in Freiburg wieder komplett offen

10:16 Uhr Geschäfte und Märkte dürfen seit Montag in Freiburg unter Hygieneauflagen nach dem langen Corona-Lockdown wieder komplett öffnen. Grund dafür ist eine stabile Sieben-Tage-Inzidenz von unter 50, wie die Stadt mitteilte. Es gilt allerdings Maskenpflicht, außerdem ist die Kundenzahl begrenzt. Auch Museen, Galerien, Gedenkstätten sowie zoologische und botanische Gärten können wieder ohne vorherige Buchung besucht werden. Allerdings müssen alle Besucher ihre Kontaktdaten angeben. (dpa)

Zimmertheater Tübingen erarbeitet im Eiltempo einen Spielplan

09:34 Uhr Die Unistadt wartet auf die Genehmigung für ihren Modellversuch. Das Zimmertheater will dabei sein und hat im Eiltempo einen Spielplan entwickelt. »Wir haben das Theater mit dem Defibrillator aus der Kurzarbeit zurückgeholt«, heißt es in der Bursagasse. Der Vorverkauf beginnt, sobald das Land sein Okay gibt. Am Dienstag, 16. März, steht die »VR-Experience Vreedom« auf dem Programm. Immer in Dreiergruppen begibt sich das Publikum auf die Bühne und in eine virtuelle Welt. Die 30-minütigen Slots zwischen 18 und 21.30 Uhr werden online buchbar sein. Am Donnerstag, 18. März, 20 Uhr, zeigen Justus Wilcken und Konstantin Dupelius ihr Musiktheaterprojekt »WTF 1770 – Hölderlin//Beethoven« im Löwen. (pm)

Corona-Krise drosselt privaten Konsum

8:49 Uhr Die Corona-Krise hat den privaten Konsum in Deutschland stark gedrosselt. Die Haushalte gaben im vergangenen Jahr preisbereinigt 5,0 Prozent weniger aus als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt berichtete. Das war der stärkste Rückgang seit 1970 und unterscheidet sich fundamental vom Verbraucherverhalten in der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009, als der private Konsum weniger zurückging und die deutsche Volkswirtschaft stützte. (dpa)

DRK in Sonnenbühl baut Schnelltest-Angebot weiter aus

7:58 Uhr Das DRK in Sonnenbühl hat sein Schnelltest-Angebot weiter ausgebaut. Wegen der großen Nachfrage wurde das Testzentrum bereits in die Erpftalhalle verlegt – dort können die Testwilligen mit ausreichend Abstand im »Einbahnstraßensystem« ein- und ausgeschleust werden. Inzwischen wird drei Mal wöchentlich getestet, im Zwei-Minuten-Takt mit bis zu dreißig Tests pro Stunde. Vor der Landtagswahl sind auch die knapp fünfzig Wahlhelfer getestet worden. (mot)

Sportvereine in Pfullingen, Eningen und Lichtenstein legen vorsichtig wieder los

7:27 Uhr Seit Monaten war es Sportvereinen untersagt, ihrem eigentlichen Zweck entsprechend ihren Mitgliedern Sport, Spiel und Bewegung anzubieten. Nicht einmal im Freien durften sich Sportler in Gruppen treffen, geschweige denn Handball oder Fußball spielen oder sich beim Turnen, Schwimmen oder anderem vergnügen. Seit einer Woche gibt es einen kleinen Hoffnungsschimmer am Pandemie-Horizont. Die neue Corona-Verordnung für Baden-Württemberg erlaubt es jetzt, dass 20 Kinder bis 14 Jahre gemeinsam Freizeit- und Amateursport im Freien ausüben. In Pfullingen, Eningen und Lichtenstein haben die Sportvereine vorsichtig wieder losgelegt. (lpt)

Die aktuellen Zahlen der Johns Hopkins Universität

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 2.578.842 (gestern: 2.569.864) Menschen mit dem Coronavirus infiziert, 73.463 (73.369) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 2.368.995 (2.357.374) gelten als wieder genesen. (GEA)

Sonntag, 14. März

13 Neuinfizierte im Kreis Tübingen

18:06 Uhr Das Tübinger Landratsamt meldet für heute 13 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Tübingen seit Beginn der Pandemie auf 6.405. Bei den Neuinfektionen handelt es sich um Kontaktpersonen bekannter Fälle und um neue Einzelfälle. Betroffen sind drei Schulen und ein Kindergarten im Kreis. An zwei der Schulen wurden die jeweiligen Klassen samt Lehrpersonal mit einer Quarantäne belegt; an einer Schule gibt es nur eine Teilquarantäne für einige Schüler. Der genannte Kindergarten war bereits betroffen, nun muss eine weitere Gruppe in Quarantäne. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Tübingen steigt nach Angaben des Landratsamtes auf 41,1. Angaben über die Zahl der Genesenen macht das Landratsamt jeden Freitag. (pm)

11 neue Corona-Fälle im Kreis Reutlingen

16:50 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet für heute 11 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Reutlingen seit Beginn der Pandemie auf 9.323. Angaben zu Genesenen und Todesfällen im Zusammenhang mit Covid-19 macht die Behörde am Wochenende nicht. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen sinkt nach Angaben des Landesgesundheitsamts auf 64,1. (pm)

Kein Andrang in den Reutlinger Wahllokalen

16:29 Uhr An diesem spannenden Wahl-Sonntag hat sich der Andrang in Reutlinger Wahllokalen bisher in Grenzen gehalten. Im Wahlkreis 60 Reutlingen sind 129.166 Personen wahlberechtigt. Viele haben schon früher per Brief für die Landtagswahl abgestimmt. Waren das bei der Wahl 2016 in Reutlingen noch rund 11.500, sind es dieses Mal 24.300, sagt Wahlleiterin Davina Klemm. Diese hohe Zahl ist im wesentlichen auf die aktuelle Corona-Pandemie zurückzuführen. (ege)

Corona-Inzidenz steigt weiter an

15:39 Uhr Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Deutschland steigt weiter an. Am Sonntag lag die Sieben-Tage-Inzidenz - also die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner - bei 79 (Vortag: 76,1), wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Sonntag mitteilte. Am Sonntag der Vorwoche hatte die Sieben-Tage-Inzidenz 66,1 betragen. Unterdessen stieg in Schleswig-Holstein die Inzidenz am Sonntag auf über 50. Damit liegen wieder alle Bundesländer über der für Corona-Lockerungen wichtigen Marke. Am Sonntag meldete das RKI 10 790 Corona-Neuinfektionen - 2687 mehr als noch vor einer Woche. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 70 weitere Todesfälle verzeichnet. (dpa)

300 Zusatzflüge nach Mallorca nach Ende der Reisewarnung

14:58 Uhr Nach der Aufhebung der Reisewarnung für Mallorca ziehen die Flugbuchungen für die Lieblingsinsel der Deutschen deutlich an. Der größte Anbieter Eurowings sprach am Sonntag von Buchungen »in einer bisher nicht gekannten Dynamik« und legte kurzfristig 300 zusätzliche Flüge für die Osterzeit auf. Gleichzeitig werden die Forderungen lauter, Urlaub auch in Deutschland wieder zu ermöglichen. »Für mich wäre es schwer vorstellbar, dass auf Mallorca Urlaub möglich ist, aber im Schwarzwald Hotels noch geschlossen bleiben«, sagte der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß (CDU), der Deutschen Presse-Agentur. »Das wäre eine ganz bittere Botschaft.« Seit Sonntag ist Urlaub auf Mallorca zwei Wochen vor Beginn der Osterferien in den meisten Bundesländern wieder ohne Quarantäne und Testpflicht bei Rückkehr möglich. (dpa)

Hunderte bei Protesten gegen Corona-Beschränkungen in Brandenburg

14:27 Uhr Mehrere hundert Menschen haben in Brandenburg am Wochenende gegen die Beschränkungen in der Corona-Pandemie protestiert - zu Fuß und im Auto. Rund 250 Menschen demonstrierten am Samstag in Cottbus nach Polizeiangaben auf einer Kundgebung der AfD gegen die Corona-Politik der Bundesregierung. In Potsdam wurde eine Demo zwar abgesagt, aber die Corona-Kritiker protestierten trotzdem. In Cottbus und Eisenhüttenstadt gab es außerdem jeweils einen Autokorso. (dpa)

Brüssel räumt Fehler bei Impfstoffbestellung ein

13:46 Uhr Im Streit um Pannen bei der Corona-Bekämpfung hat die EU-Kommission Versäumnisse eingeräumt. "Es stimmt, dass bei der Bestellung der Impfstoffe sowohl in Brüssel als auch in den Mitgliedstaaten Fehler gemacht wurden", sagte der EU-Kommissionsvize Frans Timmermans dem "Tagesspiegel am Sonntag". Selbstbewusst fügte er hinzu: "Ich bin bereit, am Ende der Pandemie eine Bilanz zu ziehen. Dann können wir ja sehen, was wir falsch und was wir richtig gemacht haben." Österreich und fünf andere EU-Staaten hatten zuvor die Bestellpolitik Brüssels kritisiert und auf hoher Ebene Gespräche in der Union über eine gerechtere Verteilung der Corona-Impfdosen verlangt. (dpa)

Dickes Plus für einige Importbiere in der Pandemie

13:05 Uhr Budweiser, Corona Extra, Heineken und Co: In der Pandemie haben eine Reihe von Importbieren nach einer Analyse des Getränkemarktmagazins »Inside« deutliche Zuwächse in Deutschland erzielt. »Der deutsche Verbraucher greift in der Krise vermehrt zu hochpreisigem Bier. Und damit gerne zu Importmarken«, sagte Herausgeber Niklas Other der dpa. Vermutlich wollten sich die Käufer mit dem Griff zu höherpreisigem Bier einfach etwas gönnen. Der deutsche Marktführer Radeberger Gruppe sieht einen Effekt aus den Kneipenschließungen. Bier-Fans holten sich das Erlebnis nach Hause. Nach Beobachtung des Deutschen Brauer-Bundes werden Importbiere von Supermärkten auch für Aktionen genutzt und entsprechend beworben. (dpa)

Museen nach der Zwangspause: Frischer Wind oder Dauerflaute?

12:19 Uhr Hungert das Volk nach Kultur? Die Frage kann man sich stellen, nachdem in der vergangenen Woche die Server von zwei Museen abgestürzt sind, weil nach der Corona-Zwangspause so viele Menschen ins Museum wollen. Das deutet auf eine neue Sehnsucht nach Kultur hin. Experten sehen die Sache allerdings weniger rosig. (dpa)

Von Montag fahren wieder mehr Schüler-Busse in Tübingen

10:58 Uhr Auch in Tübingen kehren ab Montag die Grundschulen mit allen Klassen sowie die weiterführenden Schulen mit den Klassen 5 und 6 zu einem eingeschränkten Präsenzbetrieb zurück. Für die Schülerinnen und Schüler an der Geschwister-Scholl-Schule (GSS) und der Waldorfschule dehnt der TüBus das Fahrtenangebot der Linie E1 in Rücksprache mit der Stadtverwaltung aus: Zu Schulbeginn morgens (7.50 Uhr oder 8 Uhr) gibt es ab dem Hauptbahnhof fünf Fahrten statt zwei. Ab Lustnau bzw. Pfrondorf sind es ebenfalls fünf Fahrten statt drei. Nachmittags nach Schulschluss (13 Uhr oder 13.15 Uhr) gibt es zum Hauptbahnhof vier Fahrten statt einer, nach Lustnau und Pfrondorf sind es drei Fahrten statt zwei. Weil an der GSS kein Nachmittagsunterricht stattfindet, entfallen die Fahrten ab 15.45 Uhr. www.swtue.de/fahrplan (pm)

Demonstrationen von »Es reicht« - Stuttgart
Zahlreiche Menschen beteiligen sich an der Demonstration unter dem Motto »Es reicht!« in Stuttgart. Foto: Christoph Schmidt/dpa
Zahlreiche Menschen beteiligen sich an der Demonstration unter dem Motto »Es reicht!« in Stuttgart. Foto: Christoph Schmidt/dpa

»Kampf um jeden Atemzug« - Doku zeigt Covid-19-Behandlung an Charité

9:44 Uhr Maschinen, Schläuche und Handgriffe, die sitzen müssen: Eine TV-Dokumentation zeigt den harten Kampf um das Leben von schwer erkrankten Covid-19-Patienten an der Berliner Charité. Sie wird am Montagabend im Ersten gezeigt (22.50 Uhr). Es sind Einblicke in den Arbeitsalltag von Ärztinnen und Ärzten, von Intensivpflegepersonal und anderen beteiligten Berufsgruppen - und in die Schicksale hinter den nüchternen Corona-Statistiken. (dpa)

Corona: Service-Nummer 116 117 mit deutlich stärkerem Andrang

9:04 Uhr Die Corona-Krise führt zu einem deutlich stärkeren Andrang bei der bundesweiten Service-Telefonnummer 116 117 der Kassenärzte. Im Januar und Februar gingen fast 22 Millionen Anrufe ein - und damit schon mehr als im gesamten vergangenen Jahr mit 18 Millionen, wie die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) mitteilte. Dabei drehten sich fast 90 Prozent der Anrufe um das Thema Corona. Bei gut zehn Prozent ging es um Nachfragen zum ärztlichen Bereitschaftsdienst. Bei der 116 117 kann man sich auch über Corona-Impfungen informieren. Anrufer werden in den meisten Bundesländern an Call Center geleitet, die Fragen zum Impfen beantworten und teils auch Termine vermitteln. Daneben gibt es das Internetportal www.116117.de mit einer Übersicht über die je nach Land vorgesehenen Buchungsmöglichkeiten für Termine. (dpa)

RKI-Prognose: Fallzahlen Ostern höher als zu Weihnachten

8:25 Uhr Das Robert Koch-Institut (RKI) prognostiziert für die Woche nach Ostern höhere Neuinfektionszahlen als rund um Weihnachten. Die Inzidenz könnte dann bei 350 liegen. Grund hierfür sei unter anderem die sich rasch ausbreitende Corona-Mutante B.1.1.7, die erstmals in Großbritannien nachgewiesen wurde, heißt es im Lagebericht von Freitagabend. Unterdessen führte die Ankündigung des Impfstoffherstellers Astrazeneca zu ersten Konsequenzen. Thüringen stoppte deshalb die Terminvergabe für Impfungen und verschob den geplanten Start von Impfungen bei Hausärzten.

Laut RKI zeigt sich bei der Variante B.1.1.7 ein exponentiell ansteigender Trend der Sieben-Tage-Inzidenz seit der zweiten Kalenderwoche. Alle zwölf Tage habe sich diese verdoppelt. Demgegenüber zeige der Verlauf bei allen übrigen Varianten einen Rückgang um etwa 19 Prozent pro Woche. Diese beiden Trends würden sich zurzeit noch überlagern, was insgesamt zu der nur langsam ansteigenden Sieben-Tage-Inzidenz der vergangenen vier Wochen geführt habe.

Die aktuellen Zahlen der Johns Hopkins Universität

8 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 2.569.864 (gestern: 2.559.296) Menschen mit dem Coronavirus infiziert, 73.369 (73.348) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 2.357.374 (2.356.590) gelten als wieder genesen. (GEA)

Samstag, 13. März

Mehrere Protestzüge in Stuttgart gegen Corona-Politik

18 Uhr Viele hundert Menschen haben am Samstag in Stuttgart gegen ein Jahr Lockdown-Politik, Schulschließungen, Isolation und Pleiten demonstriert. Aus Kreisen im Umfeld der Kundgebung war von bis zu 1.500 Teilnehmern die Rede. Ein Polizeisprecher wollte lediglich eine Teilnehmerzahl von »weit über den ursprünglich angemeldeten 750 Teilnehmern« bestätigen. Die Kundgebung stand unter dem Motto »Es reicht«. Zu Beginn der Demo am Schlossplatz hätten 80 bis 90 Prozent der Demonstranten weder Masken getragen noch den vorgeschriebenen Mindestabstand eingehalten - trotz Lautsprecherdurchsagen und gezielter Ansprache durch Polizeibeamte. Nachdem der Veranstalter die Versammlung wegen des schlechten Wetters schon gegen 14 Uhr für beendet erklärt habe, hätten sich die Protestierenden in verschiedenen Aufzüge geteilt. In kleinerer Besetzung seien sie dann jeweils durch die Stadt gezogen, sagte der Polizeisprecher weiter. Ein Augenzeuge sprach von einem »Katz-und Maus-Spiel« der Teilnehmer mit der Polizei. (dpa)

In eigener Sache

Die Corona-Krise hält uns in Atem. Der Reutlinger General-Anzeiger unterrichtet seine Leserinnen und Leser täglich mit dem Live-Ticker zuverlässig über das Geschehen vor Ort und die Entwicklungen in der Region. Der Live-Ticker ist für unsere Kunden kostenlos. Das ändert nichts daran, dass wir nicht öffentlich-rechtlich finanziert sind wie die Fernsehanstalten ARD und ZDF, sondern allein über unsere Leser und Anzeigenkunden. Selbstverständlich soll der Live-Ticker für Sie, liebe Leserinnen und Leser, kostenlos bleiben. Angesichts der Situation bitten wir Sie dennoch, über den Abschluss eines Web-, Digital- oder Print-Abos nachzudenken, um unsere Arbeit zu fördern, zu finanzieren und weiter zu unterstützen. Wir sind sicher, dass wir Sie mit unseren redaktionellen Inhalten und Verlagsleistungen überzeugen. Wir sind für Sie da und danken für Ihr Vertrauen.

Ihr Verleger Valdo Lehari jr./Ihr Chefredakteur Dr. Christoph Fischer

24 Neuinfizierte im Kreis Tübingen

17:33 Uhr Das Tübinger Landratsamt meldet für heute 24 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Tübingen seit Beginn der Pandemie auf 6.392. Bei den Neuinfektionen handelt es sich um Kontaktpersonen bekannter Fälle und um neue Einzelfälle. Betroffen ist ein Kindergarten mit der Folge einer Quarantäne für die Gruppe. In einem anderen Kindergarten, in dem die Kinder bereits in Quarantäne sind, gab es einen Folgefall. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Tübingen steigt nach Angaben des Landratsamtes auf 37,6. (pm)

32 neue Corona-Fälle im Kreis Reutlingen

17:01 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet für heute 32 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Reutlingen seit Beginn der Pandemie auf 9.312 . Angaben zu Genesenen und Todesfällen im Zusammenhang mit Covid-19 macht die Behörde am Wochenende nicht. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen steigt nach Angaben des Landesgesundheitsamts auf 65,5. (pm)

Stadt Pfullingen will Handel und Gastronomie helfen

16:42 Uhr Die Öffnungsstrategie der Bundesregierung bietet den Restaurants und Cafés die Perspektive, von den Osterferien an im Außenbereich wieder Kunden bewirten zu dürfen. Malin Hagel (GAL) äußerte deshalb in der jüngsten Sitzung des Pfullinger Bauausschusses die Bitte, die Verwaltung möge sich doch an die Gastronomen der Stadt wenden und es ihnen unbürokratisch erleichtern, ihre Außenflächen zu vergrößern. Der stellvertretende Bürgermeister Martin Fink sagte zu: »Von Verwaltungsseite werden wir das Bestmögliche beitragen, um Gewerbetreibende zu unterstützen.« (ps)

Fünf Länder fordern EU-Gespräche zu Impfstoffverteilung

16:04 Uhr Sechs EU-Länder dringen auf hochrangige Gespräche in der Europäischen Union über eine gerechtere Verteilung der Corona-Impfdosen.Das derzeitige Bestellsystem würde sonst »bis zum Sommer riesige Ungleichheiten unter Mitgliedsstaaten schaffen und vertiefen«, schrieben die Regierungschefs von Österreich, Bulgarien, Lettland, Slowenien und Tschechien an den EU-Ratspräsidenten Charles Michel und die Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Kroatien schloss sich dem Vorstoß am Samstag an. (dpa)

Maskenpflicht in den Wahllokalen

15:21 Uhr Bis 18 Uhr sind die Wahllokale in Reutlingen für die Landtagswahl am Sonntag, 14. März, geöffnet. In den Wahlräumen gelten Maskenpflicht – FFP2 oder medizinische Maske – und Mindestabstand, Desinfektionsmittel stehen bereit. Wähler dürfen einen eigenen Kugelschreiber mitbringen. Es werden aber auch genügend Stifte bereitgestellt. Mit Schließung der Lokale um 18 Uhr startet die Stimmenauszählung. Coronabedingt wird es – anders als sonst bei Wahlen üblich – keine Großbildleinwand mit Ergebnis-Darstellung im Rathaus geben. (pm)  

Zwischen Job und Familie: Viele sind im Homeoffice gestresst

14:10 Uhr In der Corona-Krise sind laut einer Studie viele Menschen im Homeoffice zwischen Familie und Beruf stark belastet. Beschäftigte großer Unternehmen, die oft von zu Hause aus arbeiten und sich zugleich um Kinder oder andere Angehörige kümmern, fühlen sich häufig gestresst und fürchten um ihre Karriere, zeigt eine Umfrage der Beratungsgesellschaft Boston Consulting Group.

Viele Arbeitnehmer mit Mehrfachbelastung im Homeoffice sehen sich im Nachteil gegenüber Kinderlosen und liebäugeln relativ oft mit einem Jobwechsel. Viele meinten auch, dass ihre Leistung gesunken sei und sie von ihrer Führungskraft nicht genug Hilfe bekämen. Frauen empfänden die Situation im Durchschnitt belastender als Männer, so die Umfrage, für die 20.000 Menschen in zwölf Ländern befragt wurden. (dpa)

Corona-Inzidenz in Bayern deutlich höher als bundesweit

11:51 Uhr  Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner liegt in Bayern deutlich über dem Bundesschnitt. Das Robert Koch-Institut gab die Sieben-Tage-Inzidenz für den Freistaat am Samstag mit 82,0 im Landesdurchschnitt an. Damit liegt Bayern deutlich über der bundesweiten Inzidenz von 76,1. Nur in Thüringen (152,1), Sachsen (100,5) und Sachsen-Anhalt (96,0) lag sie höher als in Bayern. Vor knapp einem Monat lag die Sieben-Tage-Inzidenz in Bayern noch bei knapp über 50. (dpa)

Corona-Pandemie hat Camus' »Die Pest« erneut zum Bestseller gemacht

10:57 Uhr Die Corona-Pandemie hat dem Roman »Die Pest« von Albert Camus (1913-1960) zu neuem Ruhm verholfen. »Inzwischen liegt das Buch in der 101. Auflage im Buchhandel vor«, zitierte die »Dresdner Morgenpost« am Samstag Rowohlt-Sprecherin Regina Steinicke. Vor einem Jahr hatte der Verlag gerade die 90. Auflage des Buches gedruckt. 2020 seien etwa 150 000 Exemplare verkauft worden, hieß es. Der Roman handelt von einer Pestepidemie in den 1940er Jahren in der algerischen Küstenstadt Oran. Sie wird hermetisch abgeriegelt, ein Entkommen ist nicht möglich. Rowohlt-Programmleiterin Sünje Redies zeigte sich erfreut, dass viele in der »Pest« »Parallelen lesen zu dem, was wir gerade weltweit erleben; und eine Möglichkeit, diese Realität zu reflektieren und reflektiert zu sehen in den Worten dieses Autors«. (dpa)

Schäuble für Corona-Impfung bei Olympia-Startern

10:08 Uhr Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble befürwortet eine zügige Impfung von Olympia-Teilnehmern gegen Corona, sobald die Impfstoff-Situation es zulässt. Er hoffe, dass man für diese Athleten, was die Verfügbarkeit der Impfstoffe und das Impfen anbetreffe, innerhalb der nächsten Wochen zu einem etwas pragmatischeren Umgang kommen könne, sagte der CDU-Politiker im Interview der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung«. Sobald einigermaßen genügend Impfstoff vorhanden sei, so dass auch Hausärzte in die Versorgung einbezogen würden, »stellt sich die Frage der strengen Priorisierung neu«, und er finde es dann richtig, dass die potenziellen Olympiakandidaten, »wenn sie das möchten«, geimpft werden, sagte Schäuble. (dpa)

Besucherstopp in Kreiskliniken Reutlingen verlängert

9:13 Uhr Entgegen der langsamen Öffnung anderer Bereiche sieht die Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg nach wie vor Einschränkungen für Krankenhäuser vor. Auf Basis dieser Einschränkungen verlängern die Kreiskliniken Reutlingen (Standorte Reutlingen, Bad Urach und Münsingen) den bisher geltenden Besucherstopp und damit verbundene Hygienemaßnahmen bis zum Ende der Osterferien. Wie bisher gelten für einzelne Besucher Ausnahmeregelungen, die man auf der Internetseite der Kreiskliniken Reutlingen einsehen kann. Besucher müssen einen negativen Antigen-Schnelltest, der nicht älter als 48 Stunden ist, oder einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden ist, vorweisen. Während des Aufenthalts in der Klinik muss eine FFP2-Maske getragen werden. Patienten werden bei ihrer Aufnahme getestet und bei Corona-unauffälligem Verlauf mindestens einmal pro Woche während ihres Aufenthaltes, heißt es in einer Pressemitteilung. (pm)

FDP fordert Impfgarantie bis zu den Sommerferien

8:44 Uhr FDP-Chef Christian Lindner hat die Bundesregierung aufgefordert, den Bürgern eine Garantie für eine Corona-Erstimpfung bis zum Beginn der Sommerferien zu geben. Dazu müsse es beim Impfgipfel von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Landesregierungschefs am kommenden Mittwoch aber handfeste Ergebnisse geben. »Insbesondere erwarte ich, dass schneller über Haus-, Fach- und Betriebsärzte geimpft wird«, sagte Lindner der Deutschen Presse-Agentur. Merkel hatte davon gesprochen, dass allen Erwachsenen bis zum kalendarischen Sommerende am 21. September ein Impfangebot gemacht werden solle. Die Sommerferien beginnen je nach Bundesland unterschiedlich, die ersten am 21. Juni. Allerdings gibt es einen herben Rückschlag bei der Versorgung mit Corona-Impfstoffen. (dpa)

Die aktuellen Zahlen der Johns Hopkins Universität

8 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 2.559.296 (gestern: 2.546.526) Menschen mit dem Coronavirus infiziert, 73.348 (73.120) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 2.356.590 (2.349.384) gelten als wieder genesen. (GEA)

Freitag, 12. März

Corona-Verordnung im Saarland gekippt: Verband rechnet mit Auswirkungen auf Baden-Württemberg

19 Uhr Der Handelsverband Baden-Württemberg (HBW) wirft einen neidvollen Blick Richtung Saarland. Dort dürfen alle Geschäfte unabhängig von der Größe und Branche öffnen. HBW-Präsidenten Hermann Hutter sieht darin eine Ungerechtigkeit, »wenn auf der einen Straßenseite verkauft werden darf und auf der anderen nicht«. Deshalb hat der Verband erneut von der Politik gefordert, den gesamten Einzelhandel wieder regulär zu öffnen. (stan)

Gaildorf verschiebt wegen vieler Corona-Fälle Schulöffnungen

18:31 Uhr Wegen vieler Corona-Fälle verschieben nun zwei Gemeinden im Landkreis Schwäbisch Hall die Öffnung der Schulen. Angedacht war eine Rückkehr in den Präsenzunterricht der Grundschulen sowie der fünften und sechsten Klassen der weiterführenden Schulen. Doch daraus wird jetzt nichts. Crailsheim hatte dies bereits am Donnerstag verkündet, am Freitag zog Gaildorf nach. Es gilt damit: Die fünften und sechsten Klassen der weiterführenden Schulen lernen weiter daheim, die Grundschulen bleiben im Wechselunterricht. Der Landkreis Schwäbisch Hall gehört mit einer Inzidenz von 193,1 zu den Hotspot-Regionen in Deutschland. (dpa)

33 neue Fälle im Kreis Reutlingen

17:46 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet für heute 33 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Reutlingen seit Beginn der Pandemie auf 9.280. Von den Neuinfizierten waren 18 Kontaktpersonen. Von Einzelfällen betroffen sind mehrere Betriebe, ein Pflegeheim, sowie Kindertageseinrichtungen in Metzingen und Reutlingen. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen sinkt nach Angaben des Landesgesundheitsamts auf 58,5. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus steigt um eine Person auf 238. Mittlerweile sind 8.729 Personen wieder von ihrer Erkrankung genesen, das entspricht 96,54 Prozent aller positiv Getesteten (Tote nicht eingerechnet). Demnach sind im Kreis Reutlingen aktuell noch 313 aktive Covid-19-Fälle bekannt. (pm)

9 neue Infektionen in Tübingen

17:25 Uhr Das Tübinger Landratsamt meldet für heute 9 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Tübingen seit Beginn der Pandemie auf 6.368. Bei den Neuinfektionen handelt es sich um Kontaktpersonen bekannter Fälle und um neue Einzelfälle. Insgesamt sind mittlerweile 77 Virusmutationen zu verzeichnen, darunter einmal die südafrikanische Variante. Bei den restlichen 76 Mutationen handelt es sich um die sogenannte britische Variante. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Tübingen sinkt nach Angaben des Landesgesundheitsamtes auf 33,7. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus steigt um eine Person auf 165. Die verstorbene Person war Anfang 90. Die Zahl der Genesenen wird vom Landratsamt auf 6.049 geschätzt. (pm)

Warum man in Reutlingen bei der TÜV-Untersuchung nicht mehr zuschauen kann

16:47 Uhr Die Hauptuntersuchung kennt keinen Lockdown. Auch in der Pandemie brauchen Autofahrer an ihren Fahrzeugen eine gültige Plakette. Die Auswirkungen der Krise sind bei TÜV oder Dekra und Co. in Reutlingen jedoch unübersehbar. Beim ADAC hinterlässt das Virus Spuren am Straßenrand. Nur eben anders, als man denken könnte. (zen)

Erkältete dürfen in Bayern nur mit negativem Corona-Test in Schulen

16:16 Uhr Kinder und Jugendliche mit Erkältung müssen vor dem Schulbesuch in Bayern künftig einen negativen Corona-Test vorweisen. Der Test müsse im Testzentrum, in Apotheken oder bei Ärzten durchgeführt werden, teilte das Kultusministerium am Freitag in München mit. Ein negativer Selbsttest reiche für den Schulbesuch nicht aus. Nur bei Schnupfen oder Husten mit allergischer Ursache wie Heuschnupfen ist ein Schulbesuch weiter ohne Test möglich. Eine Ausnahme gilt auch bei einer verstopften Nase ohne Fieber, gelegentlichem Husten, Halskratzen oder Räuspern. (dpa)

Mecklenburg-Vorpommern startet Kontaktverfolgung mit Luca-App

15:48 Uhr Die Gesundheitsämter in Mecklenburg sind am Freitag an das System der Luca-App angeschlossen worden, um die Kontakte von Corona-Infizierten schneller ermitteln zu können. Mit der Luca-App können Einrichtungen mit Publikumsverkehr wie Geschäfte, Gaststätten, Kulturbetriebe, Hotels, Behörden und andere ihre Besucher im ganzen Nordosten die Luca-App ab sofort nutzen. Die Gesundheitsämter können dann im Fall eines nachgewiesenen Corona-Falls auf die verschlüsselten Daten zur Kontaktverfolgung zurückgreifen. »Wir schaffen damit die Zettelwirtschaft ab«, sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD). (dpa)

Astrazeneca: Kein erhöhtes Risiko für Thrombosen

15:05 Uhr Der britisch-schwedische Pharmakonzern Astrazeneca hat Sorgen wegen schwerer Nebenwirkungen seines Corona-Impfstoffs zurückgewiesen. »Eine Analyse unserer Sicherheitsdaten von mehr als 10 Millionen Datensätzen hat keine Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für Lungenembolien oder tiefe Venenthrombosen gezeigt«, teilte ein Sprecher am Freitag mit. Das gelte für alle Altersgruppen, Geschlechter, Länder oder Chargen des Astrazeneca-Impfstoffs. »Tatsächlich kommen diese Ereignisse unter Geimpften sogar seltener vor als in der Allgemeinbevölkerung«, hieß es weiter. (dpa)

Weil das Land zu lange braucht: Reutlingen startet Teststrategie für Schüler

14:27 Uhr Die Teststrategie des Landes sieht vor, dass Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern zwei Mal wöchentlich einen Schnelltest machen können. Wie das konkret umgesetzt werden soll, steht noch in den Sternen. »Wieder einmal braucht das Land viel zu lange, um zu vernünftigen Ergebnissen zu kommen, während der Druck im Kessel durch immer mehr drängende Nachfragen von Schulen und Elternvertretern steigen«, konstatiert Oberbürgermeister Thomas Keck. Wie schon beim Schnelltest-Konzept für Kitas hat die Stadt daher erneut selbst die Initiative ergriffen und eine eigene Teststrategie auf die Beine gestellt. (pm)

Novavax-Impfstoff schützt zu 96,4 Prozent gegen Corona

13:40 Uhr Ein weiteres Pharmaunternehmen kündigt einen wirksamen Corona-Impfstoff an. Laut Unternehmensangaben soll das Vakzin des US-Herstellers Novavax zu 96,4 Prozent gegen das Corona-Virus schützen. (dpa)

Mallorca ab Sonntag kein Corona-Risikogebiet mehr

13:21 Wegen stark sinkender Corona-Infektionszahlen hebt die Bundesregierung die Reisebeschränkungen für Mallorca auf. Die beliebteste Urlaubsinsel der Deutschen gilt ab Sonntag wie auch die anderen Balearen-Inseln und einige spanische Festlandsregionen nicht mehr als Risikogebiet, wie das Robert Koch-Institut im Internet mitteilte. Damit verbunden ist auch die Aufhebung der Reisewarnung des Auswärtigen Amts. Das bedeutet: Urlaub auf Mallorca ist wieder ohne Quarantäne und Testpflicht nach der Rückkehr möglich.

Max-Planck-Institut und Uniklinikum Tübingen suchen Corona-Infizierte für Studie

12: 54 Uhr: Künstliche Intelligenz soll die Früherkennung von schweren COVID-19 Erkrankungen ermöglichen. Für eine Studie suchen Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts und des Uniklinikums Tübingen möglichst viele Patienten, bei denen das Coronavirus neu nachgewiesen wurde. (pm)

Die wichtigsten Fakten zum Thema Schnelltest

12:29 Uhr Corona-Schnelltests sind jetzt fast überall erhältlich, es ist möglich, sich selbst oder seine Kinder zu testen. Auch Testzentren für PoC-Antigen-Tests schießen gefühlt vielerorts aus dem Boden. Was das Schnelltest-Ergebnis genau bedeutet, wird in diesem Artikel erklärt. (ise)

11:50 Uhr Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat angesichts steigender Infektionszahlen zu Vorsicht in der Corona-Krise gemahnt. Man müsse sich noch »auf einige sehr herausfordernde Wochen« einstellen, in denen um die Balance zwischen Gesundheitsschutz und der ersehnten Rückkehr in die Normalität mit vorsichtigen Öffnungen zu ringen sei. Spahn sagte, die Impfkampagne gewinne deutlich an Dynamik. Mehr als sieben Prozent der Bevölkerung seien nun mindestens einmal geimpft. Zuletzt habe es bundesweit mehr als 270.000 Impfungen am Tag gegeben. Auch die Arztpraxen sollten so früh wie möglich routinemäßig mitimpfen - spätestens ab Mitte April. Angesichts von Rufen nach einem früheren Start erläuterte Spahn erneut, dass zunächst genügend Impfstoff verfügbar sein müsse, um Praxen und parallel die Impfzentren zu beliefern, die Länder und Kommunen weiterbetreiben wollten. (dpa)

Nachste Bund-Länder-Schalte zu Corona am 17. März

11:18 Uhr Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder wollen sich am 17. März unter anderem mit dem Start von Corona-Impfungen in Arztpraxen befassen. An diesem Mittwoch wolle man sich von 19.00 Uhr an über aktuelle Impffragen abstimmen, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen. Die Gesundheitsminister hatten sich am Mittwoch auf die 16. Kalenderwoche (19. bis 25. April) oder früher als Starttermin für die routinemäßigen Impfungen in Arztpraxen geeinigt - sollten dies die Liefermengen zulassen. (dpa)

Volkshochschulen der Region Neckar-Alb fordern mehr Geld

10:39 Uhr Die Volkshochschulen in der Region Neckar-Alb von Münsingen bis Rottenburg und von Albstadt bis Metzingen haben in einem Appell auf die »dramatische Lage der Erwachsenenbildung« hingewiesen, denn vor fast exakt einem Jahr wurde das erste Betriebsverbot ausgesprochen. Dadurch haben die Volkshochschulen im letzten Jahr durchschnittlich 69 Prozent ihrer Einnahmen verloren. Nun fordern sie in einem Schreiben an alle Landtagskandidaten in der Region eine einmalige Verdoppelung des Landeszuschusses. Der Vorsitzende der VHS-Regionalkonferenz, Dr. Ulrich Bausch, berichtet über zahlreiche positive Rückmeldungen und teils konkrete Zusagen. (pm)

Bosbach wurde auch von Schutzmasken-Anbietern kontaktiert

10:08 Uhr Auch der frühere CDU-Bundestagsabgeordnete Wolfgang Bosbach (68) ist nach eigenen Angaben von zahlreichen Anbietern von Corona-Schutzmasken kontaktiert und um Vermittlung gebeten worden. Das sei im Frühjahr und Sommer 2020 der Fall gewesen. »Damals haben sich die Anbieter die Klinken in die Hand gegeben. Einige waren tatsächlich persönlich da, die allermeisten haben sich per Mail gemeldet oder angerufen«, berichtete der Bosbach im Podcast »Die Wochentester« von »Kölner Stadt-Anzeiger« und Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) am Freitag. »Manchmal hatte ich das Gefühl, es gibt mehr chinesische Maskenhersteller als Chinesen.« (dpa)

Verbraucherpreise ziehen an - Kraftstoffe deutlich teurer

9:39 Uhr Nach dem Auslaufen der Mehrwertsteuersenkung zieht die Teuerung in Deutschland weiter an. Die Verbraucherpreise stiegen im Februar um 1,3 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Gerade Autofahrer spüren das im Geldbeutel. (dpa)

Altmaier: Auszahlung der Corona-Hilfen startet ab sofort wieder 

8:51 Uhr Von der Corona-Krise betroffene Unternehmen erhalten ab sofort wieder Abschlagszahlungen des Bundes im Rahmen der November-, Dezember- und Überbrückungshilfe III. »Die Abschlagszahlungen für Corona-Hilfsprogramme starten heute wieder«, sagte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) der »Rheinischen Post« (Freitag). »Das ist eine gute Nachricht für unsere Unternehmen. Aufgrund von Betrugsfällen mussten die Abschlagszahlungen zuvor kurzfristig angehalten werden.« Die Bundesregierung hatte die Zahlungen nach mehreren Betrugsfällen Ende vergangener Woche gestoppt. (dpa)

Eisenmann bleibt hart: Kein Wechselunterricht in Klassen 5 und 6

8:26 Uhr Nach tagelangem Gezerre ist der Streit in der grün-schwarzen Koalition über die Abstandsregeln in den Schulen bei der Rückkehr der 5. und 6. Klassen entschieden. Es wird wie von Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) vorgesehen »kein förmliches Abstandsgebot« gelten. Allerdings sollen die Schulen dafür sorgen, dass die Kinder von Montag an - wenn möglich - beim Präsenzunterricht den coronabedingten Abstand von eineinhalb Metern einhalten. (dpa)

Pandemie reißt Finanzloch in Pliezhausen

7:43 Uhr Pliezhausen fehlen allein durch die Pandemie zwei Millionen Euro im Haushalt 2021. Darum muss die Gemeinde einen Kredit aufnehmen und an die Rücklagen gehen. Für die Gemeinde bedeuten das, dass sie 2021 sparen muss. (mak)

Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson
Fläschchen des Corona-Impfstoffs von Johnson & Johnson. Foto: David Zalubowski/AP/dpa
Fläschchen des Corona-Impfstoffs von Johnson & Johnson. Foto: David Zalubowski/AP/dpa

Die aktuellen Zahlen der Johns Hopkins Universität

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 2.546.526 (gestern: 2.541.781) Menschen mit dem Coronavirus infiziert, 73.120 (72.858) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 2.349.384 (2.340.473) gelten als wieder genesen. (GEA)

Donnerstag, 11. März

Astrazeneca: Kein Lieferengpass im Reutlinger Impfzentzrum

19 Uhr Sind auch mit dem Reutlinger Kreisimpfzentrum vereinbarte Termine abgesagt worden, weil nicht genügend Astrazeneca-Impfstoff zur Verfügung steht? Die Frage drängt sich auf, nachdem in Tübingen, wie gestern berichtet, zunächst 980 Termine ausfallen sollten. »Nein«, sagt Christine Schuster, Pressesprecherin des Reutlinger Landratsamts. Weil ohnehin immer unterschiedliche Mengen Impfstoff zur Verfügung stünden, werde die Auslastung über einen längeren Zeitraum mit einem Puffer für Reutlingen so berechnet, dass die Termine eingehalten werden könnten. Man sei sogar in der Lage gewesen, Tübingen mit einigen Impfdosen auszuhelfen, berichtet Schuster. (rh)

Inzidenz im Kreis Tübingen steigt auf 35

18:29 Uhr Das Tübinger Landratsamt meldet für heute 23 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Tübingen seit Beginn der Pandemie auf 6.359. Bei den Neuinfektionen handelt es sich um Kontaktpersonen bekannter Fälle und um neue Einzelfälle. Auch eine von einer Reise nach Asien zurückgekehrte Person ist unter darunter. Darüber hinaus sind zwei Kindergärten bzw. Kitas betroffen - mit der Folge einer Quarantäne für die Gruppen. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Tübingen steigt nach Angaben des Landesgesundheitsamts auf 35. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus steigt um 1 auf 164. Die Verstorbene Person war um die 80 Jahre alt. Angaben über die Zahl der Genesenen macht das Landratsamt jeden Freitag. (pm)

45 neue Corona-Fälle im Kreis Reutlingen

17:47 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet für heute 45 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Reutlingen seit Beginn der Pandemie auf 9.247. Von den Neuinfizierten waren 18 bereits als Kontaktpersonen bekannt. Fälle waren heute außerdem in mehreren Betrieben und Pflegeeinrichtungen sowie zwei Schulen zu verzeichnen. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen steigt nach Angaben des Landesgesundheitsamts auf 61,3. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus bleibt bei 237. Mittlerweile sind 8.690 Personen wieder von ihrer Erkrankung genesen, das entspricht 96,46 Prozent aller positiv Getesteten (Tote nicht eingerechnet). Demnach sind im Kreis Reutlingen aktuell noch 319 aktive Covid-19-Fälle bekannt. (pm)

Einkaufen in Reutlingen: Stadt bittet um Einhaltung der Regeln

17:18 Uhr Seit dem 8. März dürfen Reutlinger Einzelhändler mit dem »Click&Meet«-Modell wieder Kundschaft begrüßen. Buchhandlungen, Blumenläden und andere Händler mit Produkten des täglichen Bedarfs dürfen auch ohne Terminvergabe öffnen. Trotzdem gelten Regeln, die den Infektionsschutz beim Einkaufen bestmöglich gewährleisten sollen. Die Stadt Reutlingen bittet, diese Regeln zu beachten – im Sinne des Gesundheitsschutzes, aber auch im Sinne des Einzelhandels. (pm)

350.000 Corona-Schnelltests für Tübingen

17:08 Uhr Die Unistadt testet seit November im großen Stil. Und Boris Palmer verlangt seit dieser Woche von Kunden aus Landkreisen mit höherer Corona-Inzidenz, dass sie die Teststationen in der Tübinger Innenstadt aufsuchen, bevor sie einkaufen. Lothar Horn hat jetzt dafür gesorgt, dass auch in den kommenden Wochen genügend Tests verfügbar sind. In Absprache mit dem Oberbürgermeister und der Pandemie-Beauftragten Lisa Federle hat der Unternehmer 350.000 Schnelltests geordert und hält sie seit heute in seiner Halle bereit. (jk)

Zum Schutz der Senioren: Stadt Metzingen sperrt Grünanlage »Sehrwasen« teilweise

16:50 Uhr Die öffentliche Grünanlage »Sehrwasen« in Metzingen ist ab sofort zumindest teilweise für die Öffentlichkeit gesperrt. Der Grund ist das direkt danebengelegene Pflegeheim vom Evangelischen Diakonissenring. Dort kommt es oftmals beim Spazieren im Park zu Begegnungen der Heimbewohner mit anderen Personen, sodass das Risiko sich zu infizieren für die Senioren hoch ist. Damit sich die Bewohner in diesem Frühjahr sicher im Park aufhalten und bewegen können, hat die Stadt Metzingen nun eine eher ungewöhnliche Maßnahme ergriffen und einen Teil der Grünanlage abgesperrt. »Uns ist es eine Herzensangelegenheit, dass sich die älteren Menschen jetzt wenn es Frühling wird auch an der frischen Luft bewegen können«, erklärte Oberbürgermeister Dr. Ulrich Fiedler. Für ihn sei das ein Zeichen gelebter gesellschaftlicher Solidarität, dass die Menschen in dieser Pandemielage für die schwächeren Personen ein Stück weit zurückstecken und Rücksicht auf sie nehmen. (pm)

Flucht aus dem Job: Krankenschwestern geben auf

16:23 Uhr Der immense Druck der Corona-Pandemie zwingt in aller Welt offenbar zahlreiche Pflegekräfte im Gesundheitswesen zur Aufgabe. In fast jedem fünften der befragten Länder werde dieser Trend beobachtet, teilte der Weltbund der Krankenschwestern und Krankenpfleger (ICN) in Genf mit. Arbeitslast, mangelhafte Klinikausstattung, Burnout-Gefahr - das sind die Hauptgründe, weshalb Pflegekräfte ihre Jobs aufgeben. In Deutschland sieht der Trend aber etwas anders aus. (dpa)

Dänemark setzt Impfungen mit Astrazeneca für 14 Tage aus

15:49 Uhr In Dänemark wird vorübergehend niemand mehr mit dem Corona-Impfstoff des britisch-schwedischen Unternehmens Astrazeneca geimpft. Grund dafür seien Berichte über schwere Fälle von Blutgerinnseln bei Personen, die mit dem Mittel gegen Covid-19 geimpft worden seien, teilte die dänische Gesundheitsverwaltung am Donnerstag mit. Die europäischen Arzneimittelbehörden hätten vor dem Hintergrund eine Untersuchung des Impfstoffes eingeleitet. Ein Bericht beziehe sich auf einen Todesfall in Dänemark. Man könne jedoch zu diesem Zeitpunkt noch nicht feststellen, ob ein Zusammenhang zwischen dem Vakzin und den Blutgerinnseln bestehe. (dpa)

EU-Behörde empfiehlt Impfstoff von Johnson & Johnson

15:01 Uhr Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) hat die bedingte Zulassung für den Corona-Impfstoff des US-Herstellers Johnson & Johnson in der EU empfohlen. Damit gab die EMA am Donnerstag in Amsterdam grünes Licht für den vierten Impfstoff gegen Covid-19 in der EU. Die endgültige Entscheidung über die Zulassung muss nun die EU-Kommission treffen - das gilt als Formsache und könnte ebenfalls noch am selben Tag erfolgen. Die EU rechnet mit ersten Lieferungen im April. (dpa)

IWH erwartet 3,7 Prozent Wachstum und steigende Verbraucherpreise

14:32 Uhr Die deutsche Wirtschaft wird sich nach Einschätzung des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung in Halle (IWH) im laufenden Jahr kräftig erholen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) werde voraussichtlich um 3,7 Prozent zulegen, teilte das Institut mit. Die Bundesregierung hatte zuletzt mit einem Plus von 3,0 Prozent gerechnet. Im vergangenen Jahr war das BIP als Summe aller im Land produzierten Güter und erbrachten Dienstleistungen um 4,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr geschrumpft. Den Verbraucherpreisen sagen die Forscher für 2021 einen deutlich schnelleren Anstieg als in den Jahren zuvor voraus. (dpa)

Handel erwartet zahlreiche Klagen wegen Corona-Hilfen

13:55 Uhr Zahlreiche Einzelhändler dürften aus Sicht des Branchenverbandes HDE auf eine staatliche Umsatzerstattung für die Schließung seit Mitte Dezember klagen. Der Handelsverband Deutschland (HDE) geht auf Grundlage eines Gutachtens von guten Erfolgsaussichten aus. Die Expertise sieht laut dem HDE eine haltlose Ungleichbehandlung von Handel und Gastronomie. Denn Gastronomen könnten sich über die Dezemberhilfe bis zu 75 Prozent ihres entgangenen Umsatzes ausgleichen lassen. Der Handel dagegen werde auf die Überbrückungshilfe III verwiesen, mit der Fixkosten teilweise kompensiert werden. Dies sei deutlich weniger Geld als die Dezemberhilfe. (dpa)

Dresden verbietet für Samstag geplante »Querdenken«-Demos

13:22 Uhr Die Stadt Dresden hat die für Samstag geplanten »Querdenken«-Demonstrationen gegen Corona-Auflagen im Zentrum untersagt. Die Kundgebungen und damit einhergehende Anreisen aus Sachsen und angrenzenden Bundesländern würden dem »Schutzzweck aller Corona-Schutzverordnungen zuwiderlaufen«, teilte die Stadt als Versammlungsbehörde mit. Der Anmelder habe infektionsschutzrechtliche Bedenken nicht entkräften können. Die Organisatoren kündigten juristische Schritte an. (dpa)

In eigener Sache

Die Corona-Krise hält uns in Atem. Der Reutlinger General-Anzeiger unterrichtet seine Leserinnen und Leser täglich mit dem Live-Ticker zuverlässig über das Geschehen vor Ort und die Entwicklungen in der Region. Der Live-Ticker ist für unsere Kunden kostenlos. Das ändert nichts daran, dass wir nicht öffentlich-rechtlich finanziert sind wie die Fernsehanstalten ARD und ZDF, sondern allein über unsere Leser und Anzeigenkunden. Selbstverständlich soll der Live-Ticker für Sie, liebe Leserinnen und Leser, kostenlos bleiben. Angesichts der Situation bitten wir Sie dennoch, über den Abschluss eines Web-, Digital- oder Print-Abos nachzudenken, um unsere Arbeit zu fördern, zu finanzieren und weiter zu unterstützen. Wir sind sicher, dass wir Sie mit unseren redaktionellen Inhalten und Verlagsleistungen überzeugen. Wir sind für Sie da und danken für Ihr Vertrauen.

Ihr Verleger Valdo Lehari jr./Ihr Chefredakteur Dr. Christoph Fischer

Curevac-Chef erklärt, warum sein Impfstoff erst im Sommer verfügbar sein wird

12:39 Uhr Im Sommer soll es endlich verfügbar sein, das Corona-Vakzin der Firma Curevac. Dass Biontech und Moderna schneller waren, liegt auch daran, dass sie mehr Geld und große Konzerne im Rücken hatten. Doch Curevac ist nun ebenfalls kurz vor dem Ziel – nach einem unglaublichen Jahr voller Turbulenzen, wie Firmenchef Franz-Werner Haas berichtet. (GEA)

Weiterer Beschuldigter und erneute Razzia im Fall Nüßlein

12:03 Uhr Bei den Korruptionsermittlungen gegen den Bundestagsabgeordneten Georg Nüßlein (ehemals CSU) im Zusammenhang mit Maskengeschäften gibt es mittlerweile einen dritten Beschuldigten. Nach Angaben der Münchner Generalstaatsanwaltschaft handelt es sich dabei um keinen Politiker. Nähere Angaben wollte ihr Sprecher am Donnerstag nicht machen. Zuvor hatten Medien über den dritten Verdächtigen berichtet.

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur hatte es am Mittwoch in München auch eine weitere Durchsuchung in dem Ermittlungsverfahren gegeben - bei dem weiteren Beschuldigten, bei dem es sich um einen Geschäftsmann handeln soll. (dpa)

Auch das Karlsruher Open-Air-Festival »Das Fest« ist wegen Corona abgesagt

11:17 Uhr Auch das Open-Air-Spektakel »Das Fest« in Karlsruhe ist wegen Corona für dieses Jahr abgesagt worden. »Die Entwicklungen machen es aus unserer Sicht unrealistisch, «Das Fest» zu präsentieren, wie wir es aus der Vergangenheit kennen und lieben«, so ein Sprecher. Tickets können zurückgegeben werden. »Das Fest« ist eines der größten Musikfestivals in Süddeutschland. Jährlich zählt es an drei Tagen bis zu 250.000 Besucher. (dpa)

Kassenärzte-Chef: Impfstart in Arztpraxen frühestens im Mai

10:21 Uhr Der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, erwartet den Impfstart in Arztpraxen frühestens im Mai - und nicht wie von der Bundesregierung geplant spätestens ab dem 19. April. Bei der Gesundheitsministerkonferenz am Mittwoch sei entschieden worden, dass der Impfstoff zunächst weiter an die Impfzentren gehe, »sodass ich die Haus- und Fachärzte im April eher nicht im Impfgeschehen sehe, weil sie schlicht und ergreifend nicht genug Impfstoff bekommen werden«, sagte Gassen am Donnerstag im ZDF-»Morgenmagazin«. (dpa)

RKI-Chef Wieler warnt: Dritte Corona-Welle hat begonnen

9:53 Uhr Ein Jahr nach der Erklärung der Pandemie durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat in Deutschland nach Überzeugung des Robert-Koch-Instituts die dritte Welle begonnen.

Schnelltestzentrum in der Stadthalle Reutlingen.
Zentrumsnah, aber nur zeitweise geöffnet: das städtische Schnelltestzentrum in der Stadthalle. FOTO: NIETHAMMER
Zentrumsnah, aber nur zeitweise geöffnet: das städtische Schnelltestzentrum in der Stadthalle. FOTO: NIETHAMMER

»Wir haben ganz klare Anzeichen dafür: In Deutschland hat die dritte Welle schon begonnen«, sagte RKI-Präsident Lothar Wieler im Gespräch mit der UN-Journalistenvereinigung (ACANU) in Genf. »Ich bin sehr besorgt.« Die strikte Anwendung von Schutzmaßnahmen wie Maske tragen und Abstand halten sei trotz Impfungen weiter dringend nötig. (dpa)

Stadtbibliothek in Reutlingen ab heute wieder offen

9:14 Uhr Die Stadtbibliothek Reutlingen öffnet heute wieder zu ihren normalen Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 10 bis 19 Uhr und Samstag von 10 bis 14 Uhr. Der Besuch ist nur mit Bibliotheksausweis möglich. Besucher erhalten dann direkt vor Ort einen Soforttermin, bei dem die Daten per Check-in und Check-out erfasst werden. Die Termindauer beträgt maximal eine Stunde. (pm)

Schnelltests ab sofort auch in der Apotheke in Pliezhausen möglich

8:35 Uhr Ab sofort gibt es neben dem kommunalen Schnelltestzentrum auf das Coronavirus in Pliezhausen auch die Möglichkeit, sich in der örtlichen Apotheke testen zu lassen. Das kommunale Schnelltestzentrum, das vom DRK-Ortsverein Pliezhausen betrieben wird, befindet sich im Foyer der Gemeindehalle (Friedrichstraße 50) in Pliezhausen. Die Apotheke am Rathaus, Schulberg 5, in Pliezhausen bietet ebenfalls kostenlose Antigen-Schnelltests an. Um Terminvereinbarung auf www.apotheke-pliezhausen.de wird gebeten. (pm)

Staatliche Finanzhilfen für Sportligen werden verlängert

7:58 Uhr Die staatliche Finanzhilfe für die professionellen und semiprofessionellen Ligen wie Basketball, Eishockey oder Handball wird bis zum 31. Dezember verlängert. Die Summe für den Verlust von Ticket-Einnahmen durch die Pandemie soll dabei auf 90 Prozent und maximal 1,8 Millionen Euro pro Verein und Organisation erhöht werden. Auch Einnahmeverluste, die von Januar bis Dezember des Jahres losgelöst von Ticket-Einbußen entstehen, sollen mit 70 Prozent und maximal drei Millionen Euro kompensiert werden. »Diese Unterstützung brauchen wir dringend, weil die finanzielle Situation immer noch angespannt ist«, sagt Tigers-Manager Robert Wintermantel. (wil)

Steuernachzahlungen für Arbeitnehmer in Kurzarbeit

7:36 Uhr Arbeitnehmern in Kurzarbeit drohen Steuernachforderungen, obwohl das Kurzarbeitergeld selbst steuerfrei ist. Wie die Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken im Bundestag mitteilte, nimmt der Fiskus für das Steuerjahr 2020 1,6 Milliarden Euro durch den sogenannten Progressionsvorbehalt beim Kurzarbeitergeld ein. Dieser Vorbehalt bedeutet, dass das Kurzarbeitergeld den Steuersatz für den regulären Lohn und sonstige Einkünfte der Beschäftigten erhöht. (dpa)

Die aktuellen Zahlen der Johns Hopkins Universität

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 2.541.781 (gestern: 2.520.618 ) Menschen mit dem Coronavirus infiziert, 72.858 (72.534) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 2.340.473 (2.331.890) gelten als wieder genesen. (GEA)

Mittwoch, 10. März

Mitarbeiter der Uniklinik Tübingen tanzen »Jerusalema Dance Challenge«

19 Uhr Die Kreiskliniken Reutlingen haben im Januar vorgelegt, jetzt hat das Uniklinikum Tübingen ebenfalls ein Video zur »Jerusalema Dance Challenge« herausgebracht. Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Medizinischer Fakultät und Universitätsklinikum, aus Laboren und Kliniken, aus Schulen und Stationen, aus OP-Sälen und der Logistik, aus Ambulanzen und der Verwaltung waren begeistert dabei und tanzten in dem Clip, der seit heute auf Youtube zu sehen ist. (GEA)

Haarewaschen ist beim Friseurbesuch jetzt obligatorisch.
Haarewaschen ist beim Friseurbesuch obligatorisch. Foto: Stephan Zenke
Haarewaschen ist beim Friseurbesuch obligatorisch.
Foto: Stephan Zenke

Inzidenz im Kreis Tübingen steigt auf 28,7

18:29 Uhr Das Tübinger Landratsamt meldet für heute 17 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Tübingen seit Beginn der Pandemie auf 6.336. Bei den Neuinfektionen handelt es sich um Kontaktpersonen bekannter Fälle und um neue Einzelfälle. Betroffen sind drei Kindergärten und Kitas, die Gruppen mussten in Quarantäne. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Tübingen steigt nach Angaben des Landesgesundheitsamts auf 28,7. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus liegt weiterhin bei 163. Angaben über die Zahl der Genesenen macht das Landratsamt jeden Freitag. (pm)

Positive Zwischenbilanz der Schnelltests in Tübinger Schulen

18:03 Uhr Die Tübinger Schulen haben für diese Woche mehr als 5.000 Schnelltests abgerufen, mit denen sich die Lehrkräfte, Beschäftigten sowie Schülerinnen und Schüler im Präsenzunterricht unter Anleitung von geschulten Personen selbst testen können. Seit Beginn der Testungen Mitte Februar gab es bisher nur in einem Fall ein positives Testergebnis. »Das Testen in der Schule funktioniert gut, und die Schnelltests können Ansteckungen im Präsenzunterricht verhindern«, sagt Oberbürgermeister Boris Palmer. (pm)

27 Neuinfektionen im Kreis Reutlingen

17:31 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet für heute 27 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Reutlingen seit Beginn der Pandemie auf 9.202. Von den Neuinfizierten waren 9 Kontaktpersonen. Einzelfälle waren heute  außerdem in mehreren Betrieben, zwei Pflegeeinrichtungen und einer Kita zu verzeichnen. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen sinkt nach Angaben des Landesgesundheitsamts auf 54,3. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus bleibt bei 237. Mittlerweile sind 8.659 Personen wieder von ihrer Erkrankung genesen, das entspricht 96,59 Prozent aller positiv Getesteten (Tote nicht eingerechnet). Demnach sind im Kreis Reutlingen aktuell noch 306 aktive Covid-19-Fälle bekannt. (pm)

Tübinger Impfzentrum muss Termine absagen, weil Land Astrazeneca-Lieferung kürzt

17:10 Uhr Das Sozialministerium hat dem Zentralen Impfzentrum in Tübingen mitgeteilt, dass die zugesagten Impfstofflieferungen Astrazeneca kurzfristig wegen der Reduktion der Liefermengen an das Land reduziert werden. Nachdem die Impfzentren vom Sozialministerium angewiesen wurden, bei AstraZeneca-Impfstoff keine Rücklagen zu bilden, müssen nun kurzfristig vereinbarte Termine abgesagt werden.

Corona-Testzentrum in Reutlingen von Montag an sechs Tage pro Woche offen

16:58 Uhr Seit 6. Februar gibt es das Schnelltestzentrum in der Stadthalle. Dort können sich Bürgerinnen und Bürger an drei Tagen wöchentlich kostenlos auf das Corona-Virus testen lassen. Ab Montag, 15. März, wird das Angebot ausgebaut: Das Schnelltestzentrum ist dann sechs Tage pro Woche geöffnet. Montags bis samstags von 9.30 bis 17.30 Uhr werden Teams der Feuerwehr Reutlingen und des DRK-Ortsvereins Reutlingen vor Ort sein, um die Tests durchzuführen, teilt die Stadtverwaltung mit. (pm)

Jens Spahn legt geänderte Corona-Impfverordnung vor

16:48 Uhr Bei den Corona-Impfungen soll nach Plänen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn mehr Flexibilität möglich werden. »Dafür halten wir an der Priorisierung fest, um besonders Verwundbare zu schützen«, sagte der CDU-Politiker. »Aber gleichzeitig wollen wir pragmatisch schnelles Impfen möglich machen.« Dazu werde die Impfverordnung angepasst. »Wir müssen die Balance finden: möglichst viele und möglichst zielgerichtet impfen.« In der neuen Verordnung wird keine Altersbegrenzung bezogen auf den Impfstoff von Astrazeneca mehr genannt. Hintergrund ist, dass die Ständige Impfkommission ihn nun auch für Menschen ab 65 Jahre empfiehlt und nicht nur für 18- bis 64-Jährige. Um möglichst viele Erstimpfungen zu ermöglichen, soll bei den Impfstoffen von Biontech/Pfizer und Moderna der Abstand zur Zweitimpfung von sechs Wochen ausgeschöpft werden - beim Mittel von Astrazeneca von zwölf Wochen. (dpa)

Reutlinger Gericht: Arbeitslose bekommen kein Geld für für FFP2-Masken

16:33 Uhr Arbeitslose, die beim Jobcenter Reutlingen gemeldet sind, können nicht auf einen finanziellen Ausgleich für die Anschaffung von FFP2-Masken hoffen: Einen entsprechenden Antrag hat das  Sozialgerichts Reutlingen abgelehnt. Ein 1965 geborener Reutlinger hatte geklagt. Mehr dazu lesen sie hier. (GEA)

Unternehmen mit Grenzpendlern erhalten Corona-Schnelltests

16:04 Uhr Die grün-schwarze Landesregierung stellt Unternehmen in der Grenzregion zu Frankreich und der Schweiz 300 000 Corona-Schnelltests für Grenzpendler zur Verfügung. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) sagte in Stuttgart, insbesondere im Hinblick auf die Virusmutanten sei der Einsatz von Schnelltests ein wichtiges Instrument, um vor Corona-Infektionen zu schützen. Die Schnelltests stammen aus der Notreserve des Landes. Sie sollen übergangsweise bis voraussichtlich Ende März dazu beitragen, den Grenzverkehr von und nach Baden-Württemberg, Frankreich und die Schweiz sicherzustellen. (dpa)

Fünft- und Sechstklässler im Land sollen zweimal die Woche getestet werden

15:26 Uhr  Bei der Rückkehr der fünften und sechsten Klassen in die Schulen sollen die Kinder wie schon die Lehrkräfte zweimal die Woche kostenlos getestet werden. Darauf hat sich die grün-schwarze Regierung verständigt. Von diesem Montag an bis zu den Osterferien sollen sich die Eltern darum kümmern, dass ihre Kinder sich bei Apotheken, Hausärzten oder kommunalen Anlaufstellen auch an Schulen auf das Coronavirus testen lassen. Erst nach den Ferien soll es flächendeckend an den Schulen Testzentren geben. Die Osterferien beginnen am 1. April, am 12. April müssen die Kinder und Jugendlichen wieder zur Schule. (dpa)

»Southside«-Festival wegen Corona abgesagt - Karten gelten 2022

15:04 Uhr Fans des »Southside«-Festivals in Neuhausen ob Eck (Landkreis Tuttlingen) müssen sich gedulden: Das Open-Air-Spektakel wurde für dieses Jahr abgesagt. Wie sechs weitere große Open-Air-Festivals fällt es wegen der Corona-Pandemie aus, teilte das Veranstalter-Netzwerk Eventim Live am Mittwoch mit. »Southside«-Veranstalter FKP Scorpio begründete dies mit der ungebrochen dynamischen Infektionslage, die eine Planung für eine sichere Großveranstaltung unmöglich mache. Das Datum für das nächste Jahr steht dafür schon fest: 17. bis 19. Juni 2022. Die Veranstalter sicherten den Gästen faire Lösungen zu: »Dazu gehört auch, dass Tickets für 2022 ihre Gültigkeit behalten.« Es gebe auch die Möglichkeit, Karten zurückzugeben, wenn der Festivalbesuch im kommenden Jahr unzumutbar sei. (dpa)

Landkreis Göppingen nimmt Lockerungen wieder zurück

14:33 Uhr Nachdem im Kreis Göppingen am Montag erste Lockerungen für Einzelhandel und Freizeit in Kraft getreten waren, soll damit bereits am Samstag wieder Schluss sein. Grund sind die steigenden Infektionszahlen mit dem Coronavirus und das nun »diffuse Infektionsgeschehen«, wie eine Sprecherin des Landkreises mitteilte. Angesichts dieser Entwicklung werde der Landkreis wieder zu einer strengeren Regelung zurückkehren, hieß es. Diese soll am Donnerstag bekanntgegeben werden und am Samstag in Kraft treten. (dpa)

Lob für russischen Impfstoff »Sputnik V«

14:24 Uhr Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission (Stiko), Thomas Mertens, hat den russischen Corona-Impfstoff Sputnik V gelobt. »Das ist ein guter Impfstoff, der vermutlich auch irgendwann in der EU zugelassen wird. Die russischen Forscher sind sehr erfahren mit Impfungen. Sputnik V ist clever gebaut«, sagte Mertens. Mertens zeigte sich zudem »sicher«, dass es auch bald Corona-Impfstoff für Kinder geben werde. Derzeit untersuchten die Hersteller in Studien, wie ihre Mittel bei Kindern wirkten. (dpa)

Nur eine Familie, wie hier auf dem Bild, konnte beim diesjährigen Winterlauf zusammen auf die Strecke gehen.  FOTO: BELA SPORTFO
Nur eine Familie, wie hier auf dem Bild, konnte beim diesjährigen Winterlauf zusammen auf die Strecke gehen. FOTO: BELA SPORTFOTO
Nur eine Familie, wie hier auf dem Bild, konnte beim diesjährigen Winterlauf zusammen auf die Strecke gehen. FOTO: BELA SPORTFOTO

Corona-Auswirkungen auf Arbeitsmarkt im Südwesten vergleichsweise gering

13:52 Uhr Die ersten Monate der Corona-Krise haben den Arbeitsmarkt im Südwesten im vergangenen Jahr laut einer Studie weit weniger hart getroffen als in den meisten anderen Bundesländern. Je nach Region und der jeweiligen Wirtschaftsstruktur fielen die Auswirkungen aber sehr unterschiedlich aus, wie eine Analyse des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit ergeben hat, die am Mittwoch vorgestellt wurde.

Als Folge der ersten Corona-Welle sind demnach von April bis Juli 2020 in ganz Baden-Württemberg rund 37.000 Menschen zusätzlich arbeitslos geworden. Gemessen an der Zahl der sogenannten Erwerbspersonen war der Corona-Effekt damit aber eher gering. Auf jeweils 1.000 Erwerbspersonen kamen im Schnitt 5,7 zusätzliche Arbeitslose. Niedriger war der Wert laut Studie nur im Saarland (4,9) und in Rheinland-Pfalz (5,6). In Berlin etwa war er mit 12,4 mehr als doppelt so hoch. Der bundesweite Schnitt lag bei 6,8. (dpa)

Corona im Kreis Reutlingen: Eine der ersten Infizierten spricht über ihre Erkrankung

13:08 Uhr Heute vor einem Jahr hatte das Coronavirus den Landkreis Reutlingen erreicht. Eine der ersten im Landkreis Reutlingen, die positiv auf das neuartige Virus getestet wurden, war Carmen Schwarz. Als sie sich infizierte, war hierzulande noch kein Dutzend bestätigter Corona-Fälle bekannt. Die 52-Jährige aus Pfullingen erzählt im GEA-Gespräch wie es war, sich als eine der ersten Einwohnerinnen im Kreis anzustecken. Und vom Gefühl, an den Pranger gestellt worden zu sein. (kk)

Kaum Mängel bei Kontrolle von Reutlinger Friseursalons

12:27 Uhr Seit dem 1. März dürfen Friseure wieder Kunden empfangen. Dabei müssen sie die Regeln der Corona-Verordnung beachten. Ob sich die Reutlinger Friseurbetriebe an die Vorgaben der Verordnung halten, hat das Amt für öffentliche vergangene Woche kontrolliert. Die Bilanz: In fast allen der 120 Reutlinger Friseursalons werden die Hygieneregeln gut umgesetzt. Bei der Kontrolle wurden hauptsächlich kleinere formale Mängel festgestellt, die nun nachgebessert werden. Lediglich bei vier Betrieben waren die Mängel so gravierend und die Betreiber so uneinsichtig, dass ihnen die Einleitung eines Bußgeldverfahrens in Höhe von 500 Euro droht. Diese Betriebe werden weiter beobachtet. Das Amt für öffentliche Ordnung weist darauf hin, dass die Maßnahmen nach der Corona-Verordnung nicht nur umgesetzt, sondern auch in einem schriftlichen Hygienekonzept dargestellt sein müssen. (GEA)

Alaska erlaubt Corona-Impfungen für Bewohner ab 16 Jahren

11:46 Uhr In Alaska dürfen sich alle Bewohner ab 16 Jahren von nun an gegen Corona impfen lassen. Damit sei Alaska der erste US-Bundesstaat, der die Zugangsvoraussetzungen für Impfungen bei Erwachsenen abschaffe, teilte Gouverneur Mike Dunleavy am Dienstagabend (Ortszeit) mit. Der Impfstoff von Pfizer und Biontech sei für Bewohner ab 16 Jahren erhältlich, die Mittel von Moderna und von Johnson & Johnson für Menschen ab 18 Jahren. (dpa)

Hoffnung auf Piks vom Hausarzt - Ministerrunde berät über Details

10:59 Uhr Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern wollen an diesem Mittwoch den genauen Zeitpunkt für den Start der Corona-Impfungen in Deutschlands Hausarztpraxen bestimmen. Am Montag hatte sich die Gesundheitsministerkonferenz bereits auf den Zeitraum Anfang April geeinigt. Die Fachminister wollen nun beraten, wie die erwarteten Impfstoffdosen auf die Impfzentren und die Praxen verteilt werden. Auch Betriebsärzte könnten beim Impfen eine wichtige Rolle spielen. Die bundesweit rund 12 000 Werksmediziner könnten »pro Monat etwa fünf Millionen Beschäftigte impfen«, sagte die Vizepräsidentin des Verbands Deutscher Betriebs- und Werksärzte, Anette Wahl-Wachendorf. (dpa)

Krankenkassen warnen vor Milliardenlücke

10:18 Uhr Den gesetzlichen Krankenkassen droht nach Einschätzung ihres Spitzenverbands eine Finanzierungslücke in Milliardenhöhe. Grund sei, dass sämtliche Reserven während der Corona-Pandemie aufgebraucht werden. Die Verbandsvorsitzende Doris Pfeiffer sagte: »Für dieses Jahr bin ich noch optimistisch, dass die Zusatzbeitragssätze nicht weiter angehoben werden müssen.« Im kommenden Jahr drohe aber eine Finanzierungslücke im zweistelligen Milliardenbereich. Auch wegen der Corona-Folgen rutschten die Kassen im vergangenen Jahr tiefer ins Minus. Insgesamt wurde nach Angaben vom Dienstag ein Defizit von 2,65 Milliarden Euro ausgewiesen. (dpa)

Fast 150 Corona-Sondersendungen bei ARD und ZDF seit Pandemiebeginn

9:08 Uhr  Schon 148 Sondersendungen haben ARD und ZDF zur Corona-Krise seit dem Beginn der Pandemie ins Programm genommen. In diesem Jahr bereits 10 mal und zuvor 73 mal im Jahr 2020 hieß es im Ersten nach der 20-Uhr-»Tagesschau«: »ARD extra: Die Corona-Lage«. Das letzte »Extra« dieser Art lief erst am Montag und berichtete von den vielerorts in Deutschland in Kraft getretenen Corona-Lockerungen. Zudem gab es ein Interview mit dem österreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurz. Das ZDF änderte etwas weniger häufig seinen Programmablauf in den vergangenen zwölf Monaten. 2021 gab es bisher fünf »ZDF spezial«-Sendungen zum Thema Corona, 2020 waren es 60. (dpa)

Alina und Mirela Schade kamen mit dem Zug aus dem Schwarzwald.  FOTO: WURSTER
Alina und Mirela Schade kamen mit dem Zug aus dem Schwarzwald. FOTO: WURSTER
Alina und Mirela Schade kamen mit dem Zug aus dem Schwarzwald. FOTO: WURSTER

Impfstoffstreit zwischen Großbritanien und der EU spitzt sich weiter zu

8:47 Uhr Im Impfstreit zwischen Brüssel und London ist ein Vertreter der EU ins britische Außenministerium einbestellt worden. Grund sei eine Äußerung von EU-Ratspräsident Charles Michel zu einer angeblichen Sperre für Impfstoff-Exporte des Landes gewesen.  »Das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten haben eine regelrechte Sperre verhängt für den Export von Impfstoffen oder Impfstoff-Komponenten, die auf ihrem Gebiet produziert werden«, schrieb Michel. Später legte er sogar noch nach. Er suggerierte dabei, Großbritannien habe die Exporte auf indirektem Wege gestoppt. Großbritannien ist von den Lieferproblemen Astrazenecas beispielsweise nicht betroffen. Nach Angaben von Geschäftsführer Pascal Soriot hat sich London in seinem Vertrag mit Astrazeneca ausbedungen, dass die Werke auf britischem Boden zuerst nur für den britischen Markt produzieren dürfen. Das scheint aber der Abmachung mit Brüssel zu widersprechen. (dpa)

Kassenärzte: Ab April 20 Millionen Impfungen pro Monat möglich

8:07 Uhr  Der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, hält es für möglich, dass in Deutschland ab April 20 Millionen Menschen monatlich gegen das Coronavirus geimpft werden können. Eine Erstimpfung für die erwachsene Bevölkerung könne schon in der ersten Juni-Hälfte, die weitgehende Immunisierung Anfang August abgeschlossen sein, sagte Gassen. Voraussetzung dafür sei ein rascher Nachschub an Impfstoffdosen. Ab Anfang April sollen die niedergelassenen Ärzte in Deutschland flächendeckend mit Corona-Impfungen beginnen. Darauf hatten sich die Fachminister von Bund und Ländern am Montag in der Gesundheitsministerkonferenz geeinigt. Mit fünf Millionen verimpften Dosen pro Woche in den Praxen und etwa 1,5 Millionen Impfungen in den Zentren sei »ein deutlich früherer Termin als der 21. September« erreichbar. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte davon gesprochen. Gassen beklagte, die »deutsche Neigung, den Bürokratie-Oscar gewinnen zu wollen«, bremse die Impfkampagne. »Wir sollten nicht alles bis ins Kleinste regeln wollen«, sagte er. Um schnell so viele Bürger wie möglich zu impfen, müsse außerdem die strenge Priorisierung der Ständigen Impfkommission (Stiko) schrittweise zurückgezogen werden. (dpa)

Tübinger Infektiologe Kremsner: Mit dem Curevac-Impfstoff sieht es sehr gut aus

7:19 Uhr Der Tübinger Infektionloge Peter Kremsner, der auch Studienleiter bei der Entwicklung des Covid-19-Impfstoffes der Tübinger Biotech-Firma Curevac ist, hat sich zuversichtlich geäußert - auch was die Wirksamkeit gegen Mutationen angeht. In einem Interveiw mit dem Nachrichtensender n-tv sagte Kremsner, der Weg der Entwicklung und auch die Perspektive für eine baldige Zulassung des Impfstoffes durch die Behörden sehe sehr gut aus. Zu einem möglichen Zulassungstermin für den Tübinger Impfstoff sagte Kremsner wörtlich: »Es hängt jetzt sehr davon ab, wie unsere Studie läuft. Was die Sicherheit und die Verträglichkeit des Impfstoffes angeht, haben wir, das würde ich jetzt salopp sagen, schon genug. Wir haben praktisch 20.000 auswertbare Impfungen in der Studie. Es sind keine schwerwiegenden Nebenwirkungen aufgetreten. Was die Wirksamkeit betrifft, fehlen uns noch Daten.« (GEA)

In eigener Sache

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Ihr Verleger Valdo Lehari jr./Ihr Chefredakteur Dr. Christoph Fischer

Entwickler von Astrazeneca-Impfstoff bitten um Vertrauen

7:11 Uhr Die Entwickler des Astrazeneca-Impfstoffs haben um Vertrauen für in die in Europa verfügbaren Impfstoffe geworben. »Öffentliches Vertrauen ist entscheidend. Wissenschaft und Politiker müssen klare Botschaften vermitteln«, sagte Andrew Pollard von der Universität Oxford. Daten aus England und Schottland, wo bereits Millionen Menschen geimpft sind, bescheinigen dem Impfstoff eine sehr hohe Wirksamkeit gegen schwere Verläufe von Covid-19 in allen Altersgruppen. »Wir haben sehr hart daran gearbeitet, diesen Impfstoff für die Welt zu entwickeln«, sagte die Immunologin Sarah Gilbert, die die Entwicklung des Mittels an der Universität Oxford geleitet hat. Alle zugelassenen Impfstoffe seien hochwirksam. »Es geht darum, über den ganzen Kontinent hinweg Leben zu retten.« (dpa)

Die aktuellen Zahlen der Johns Hopkins Universität

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 2.520.618 (gestern: 2.513.784 ) Menschen mit dem Coronavirus infiziert, 72.534 (72.236) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 2.331.890 (2.322.734) gelten als wieder genesen. (GEA)

Dienstag, 9. März

Lockerungen für private Treffen im Kreis Tübingen

19 Uhr  Im Landkreis Tübingen liegt die 7-Tages-Inzidenz je 100.000 Einwohner aktuell bei 28,0. Damit gelten im Landkreis Tübingen ab Mittwoch, 10. März 2021, Lockerungen für private Treffen. Diese sind möglich mit maximal zehn Personen aus drei Haushalten; Kinder der jeweiligen Haushalte bis einschließlich 14 Jahre zählen dabei nicht mit. (bislang galt die Obergrenze fünf Personen aus zwei Haushalten). (pm)

15 neue Corona-Fälle im Kreis Tübingen

18:26 Uhr Das Tübinger Landratsamt meldet für heute 15 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Tübingen seit Beginn der Pandemie auf 6.319. Bei den genannten Fällen handelt es sich um Kontaktpersonen bekannter Fälle sowie um Einzelfälle mit unklarer Infektionsquelle. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Tübingen liegt nach Angaben des Landesgesundheitsamts bei 28,0. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus bleibt bei 163. Angaben über die Zahl der Genesenen macht das Landratsamt jeden Freitag. (pm)

Maskenaffäre: Deutliche Rechtsverschärfung gefordert

18:20 Uhr Die CDU/CSU-Fraktion im Bundestag will sich als Konsequenz aus der Maskenaffäre strengere Regeln geben. Doch reichen die angekündigten Schritte? Die Reaktionen fallen eindeutig aus. (dpa)

37 neue Corona-Fälle im Kreis Reutlingen

17:12 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet für heute 37 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Reutlingen seit Beginn der Pandemie auf 9.175. 21 Fälle waren als Kontaktpersonen bekannt. Fälle waren in mehreren Betrieben zu verzeichnen. 2 Kitas und 2 Schulen waren mit Einzelfällen betroffen. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen liegt nach Angaben des Landesgesundheitsamts auf 62,7. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus bleibt bei 237. Mittlerweile sind 8.643 Personen wieder von ihrer Erkrankung genesen, das entspricht 96,70 Prozent aller positiv Getesteten (Tote nicht eingerechnet). Demnach sind im Kreis Reutlingen aktuell noch 295 aktive Covid-19-Fälle bekannt. (pm)

Weniger Badetote und mehr Nichtschwimmer im Corona-Jahr 2020

17:01 Uhr Im Corona-Sommer 2020 war das Baden vielerorts entspannter. Strenge Abstandsregeln sorgten für viel Platz in Bädern und an Stränden.

Wer dort keinen Platz fand, wich an andere Badestellen aus, mitunter auch unbewachte - mit Folgen: Im vergangenen Jahr sind deutschlandweit mindestens 378 Menschen ertrunken, die meisten (286) in Flüssen und Seen. In Nord- und Ostsee ertranken 21 Menschen, wie die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in Berlin bekannt gab. Weil viele Schwimmbäder wegen der Pandemie auch komplett geschlossen blieben und Kurse und Unterricht ausfielen, stieg laut DLRG der Anteil der Nichtschwimmer deutlich. (dpa)

Sterbefallzahlen im Februar deutlich unter Schnitt

16:23 Uhr Der leichte Aufwärtstrend bei den Corona-Fallzahlen in Deutschland setzt sich fort. Die Gesundheitsämter meldeten dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 4.252 Neuinfektionen, wie aus Daten vom Dienstag hervorgeht. Der Vergleichswert von einer Woche zuvor betrug 3.943.

Bei den binnen eines Tages erfassten Todesfällen gab es im Vergleich zum Vorwochenwert einen Rückgang, von damals 358 auf nun 255. Trotz der Pandemie sind im Februar nach einer Hochrechnung des Statistischen Bundesamts drei Prozent weniger Menschen gestorben als im Schnitt des gleichen Monats in den vier Vorjahren. Demnach starben 81.746 Menschen, 2.632 weniger als im Monatsdurchschnitt von 2017 bis 2020, wie das Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte.

Zur Erklärung, warum im Februar die gesamten Sterbefallzahlen trotz der Covid-19-Todesfälle unter den Durchschnitt der Vorjahre gefallen sind, verweist die Statistik-Behörde auf den Influenza-Wochenbericht des RKI. Demnach liegen andere Atemwegserkrankungen in diesem Winter auf einem äußerst niedrigen Niveau. 2017 und 2018 dagegen seien die Sterbefallzahlen durch starke Grippewellen in den ersten Monaten des Jahres deutlich erhöht gewesen. Den Effekt der quasi ausgefallenen Grippewelle hatten Experten mit den Corona-Maßnahmen erklärt.

Die Gesamtzahl der Sterbefälle in diesem Jahr einschließlich der letzten Februarwoche gibt das Bundesamt mit 177.169 an. Dies seien neun Prozent mehr als im Schnitt desselben Zeitraums der vier Vorjahre. (dpa)

Womit die Reisebranche in diesem Jahr rechnet

15:36 Uhr Die Corona-Pandemie hat die Tourismusindustrie in die schwerste Krise der Nachkriegsgeschichte gestürzt. Wie es in diesem Jahr weitergeht, ist weitgehend offen. Erste Trends zeichnen sich ab. (dpa)

Ab Mittwoch auch »Click & Meet« in der Stadtbücherei Pfullingen

14:58 Uhr Seit gestern dürfen – gemäß der aktuellen Corona-Verordnung – Büchereien wieder öffnen, allerdings nur nach vorheriger Anmeldung und Registrierung (»Click & Meet«). Die Stadtbücherei Pfullingen wird daher von Mittwoch, 10. März, an wieder zu den üblichen Öffnungszeiten für ihre Leser da sein.

Voraussetzung für einen Besuch ist, dass vorher per Telefon oder E-Mail unter Angabe der Leser-Nummer oder der Kontaktdaten ein Termin reserviert wird. Daraufhin wird ein Zeitfenster von 30 Minuten vergeben. Termine können bis zu einer Woche im Voraus reserviert werden. (pm)

Virtuelle Alb-Gold-Winterlauf in Reutlingen war ein großer Erfolg

14:32 Uhr Mit so einem großen Erfolg hatten die Organisatoren nicht gerechnet: Knapp 1 000 Starter hatten sich zum Corona-bedingt ersten virtuellen Alb-Gold-Winterlauf in Reutlingen registriert und mehr als 80 Prozent davon sind dann auch innerhalb des Zeitfensters von rund zwei Wochen auf der Zeitnahmestrecke in Reutlingen gelaufen. Dabei gab es auch sportlich Spitzenergebnisse. Bei den Männern gewann Lorenz Baum (LAV Tübingen) auf der Zehn-Kilometer-Strecke, bei den Frauen siegte Sabrina Mockenhaupt-Gregor. Das Rennen über fünf Kilometer entschied der Stuttgarter Christoph Hillebrand für sich, bei den Frauen gewann Olympiakaderathletin Anja Knapp. (GEA)

Pollenflug kann Ausbreitung von Coronaviren verstärken

13:53 Uhr Starker Pollenflug kann einer Studie zufolge das Corona-Risiko erhöhen. Gebe es viele Pollen in der Außenluft, stiegen die Infektionszahlen, berichtet ein internationales Team. Anlass zu übermäßiger Sorge gibt die Beobachtung nach Ansicht von nicht an der Studie beteiligten Experten aber nicht. Die Untersuchung entstand unter Leitung von Forschern der Technischen Universität München (TUM) und des Helmholtz Zentrums München und wurde im Fachmagazin »Proceedings of the National Academy of Sciences« (»PNAS«) veröffentlicht. (dpa)

Erste Corona-Impfungen von Hausärzten im Südwesten

13:23 Uhr Die ersten Menschen in Baden-Württemberg sind am Dienstag von einem Hausarzt gegen Corona geimpft worden. In rund 40 Praxen und bei Hausbesuchen seien die Hausärzte im Südwesten in einem Pilotprojekt nun auch an den Impfungen beteiligt, sagte ein Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung (KVBW) Baden-Württemberg am Dienstag in Stuttgart.

Bei dem auf sechs Wochen angelegten Projekt sollen Fragen zur Logistik und dem Ablauf der Impfungen in den Praxen geklärt werden. Geimpft werden zunächst nur Menschen über 80 Jahre. Der Testlauf soll den Übergang der Impfungen in die Regelversorgung bei den Hausärzten ermöglichen. In fast allen Stadt- und Landkreisen nehmen Praxen daran teil. Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern hatten sich am Montag zudem darauf geeinigt, dass die die niedergelassenen Ärzte in Deutschland ab Anfang April flächendeckend mit Corona-Impfungen beginnen sollen. (dpa)

Rekordumsatz für Gartenbranche - Baumärkte Gewinner

12:51 Uhr Viele Haushalte haben in Zeiten von Homeoffice und Reisebeschränkungen mehr Geld für Garten und Balkon ausgegeben. Die deutsche Gartenbaubranche konnte ihre ursprünglichen Erwartungen im Corona-Jahr 2020 nach vorläufigen Zahlen deutlich übertreffen. Mit einem Umsatzplus von mehr als 9 Prozent hätten die Betriebe »einen vermutlich auf lange Sicht nicht zu schlagenden Rekordumsatz von rund 20,7 Milliarden Euro« erzielt, teilte der Industrieverband Garten (IVG) am Dienstag in Düsseldorf mit.

Großer Gewinner waren den Angaben zufolge Bau- und Heimwerkermärkte, deren Umsatz mit Pflanzen und Gartengeräten um 16,5 Prozent zulegte. Mehr als ein Viertel (27,1 Prozent) des Gesamtumsatzes der Branche entfalle inzwischen auf die Baumärkte. Traditionelle Gärtnereien und der Blumenfachhandel hätten dagegen nur hoch einen Marktanteil von 13,7 Prozent. (dpa)

Blick in die Ausstellung zu 70 Jahren Gedok Reutlingen, die am 10. März im Kunstverein Reutlingen startet.   FOTO: KANNEGIESSER
Blick in die Ausstellung zu 70 Jahren Gedok Reutlingen, die am 10. März im Kunstverein Reutlingen startet. FOTO: KANNEGIESSER
Blick in die Ausstellung zu 70 Jahren Gedok Reutlingen, die am 10. März im Kunstverein Reutlingen startet. FOTO: KANNEGIESSER

Brasilien auf dem Höhepunkt der Pandemie

12:18 Uhr Brasilien verzeichnet aktuell so viele Corona-Toten wie noch nie. Allein am Mittwoch starben 1910 Menschen mit oder an Sars-CoV-2 - der höchste je registrierte Wert in Brasilien innerhalb von 24 Stunden. Innerhalb einer Woche sind laut offiziellen Zahlen rund 10 000 Brasilianer gestorben. Insgesamt haben sich im größten Land in Lateinamerika seit Beginn der Pandemie 11 019 344 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, 265 411 sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Die Intensivbetten in 18 der 27 Bundesstaaten sowie dem Hauptstadtdistrikt sind laut Fiocruz zu mehr als 80 Prozent ausgelastet. Brasilien hat 210 Millionen Einwohner und ist 24 Mal so groß wie Deutschland. (dpa)

Fußball-Bundesliga verzeichnet Umsatz-Einbruch wegen Corona-Krise

10:44 Uhr Die Fußball-Bundesliga hat in der vergangenen Saison wegen der Corona-Krise einen Umsatz-Rückgang von mehr als 217 Millionen Euro verzeichnen müssen. Vor allem wegen der fehlenden Einnahmen im letzten Drittel der Spielzeit sank der Gesamtumsatz der 18 Erstligisten auf 3,8 Milliarden Euro, wie die Deutsche Fußball Liga in ihrem jährlichen Wirtschaftsbericht bekanntgab. In den Jahren davor hatte die DFL 15 Mal nacheinander einen Umsatzrekord verkünden können. Besonders durch fehlende Zuschauer-Erlöse wegen der Geisterspiele ist diese Serie nun vorbei.

Allein beim Ticketabsatz seien die Einnahmen auf 363,5 Millionen Euro und damit knapp um ein Drittel gesunken. Für die laufende Spielzeit rechnet die DFL mit einem noch größeren Minus, zumal auch auf dem Transfermarkt deutliche Ausfälle zu verzeichnen sind. (dpa)

Click & Meet in Metzinger Outletcity sehr gefragt

10:14 Uhr Seit gestern ist es wieder möglich, in Metzingen vor Ort zu shoppen – solange der Sieben-Tages-Inzidenzwert für den Landkreis nicht über 100 liegt. Vorab müssen Kaufwillige allerdings per Click & Meet online auf der Homepage der Outletcity einen Termin in den favorisierten Stores buchen. Weil der Andrang auf der Onlineplattform gleich so hoch war, fiel der Buchungsservice gestern zwischen 10.30 und 11 Uhr kurzzeitig wegen Überlastung aus. (ise)

Über die Corona-Lage im Landkreis informieren Landrat Thomas Reumann, Dr. Christian Schlegel vom Kreisgesundheitsamt und Soziald
Über die Corona-Lage im Landkreis informieren Landrat Thomas Reumann, Dr. Christiane Schlegel vom Kreisgesundheitsamt und Sozialdezernent Andreas Bauer (von rechts nach links). Foto: Stephan Zenke
Über die Corona-Lage im Landkreis informieren Landrat Thomas Reumann, Dr. Christiane Schlegel vom Kreisgesundheitsamt und Sozialdezernent Andreas Bauer (von rechts nach links).
Foto: Stephan Zenke

Deutsche Post erwartet noch höhere Paketmengen

9:51 Uhr Nach dem besten Geschäftsjahr ihrer Firmengeschichte geht die Deutsche Post DHL in diesem Jahr von weiter steigenden Paketmengen aus.

2020 hat der Bonner Konzern rund 1,6 Milliarden Sendungen transportiert, die innerhalb Deutschlands verschickt und empfangen wurden. Das waren 15,3 Prozent mehr als im Vorjahr, wie die Deutsche Post DHL am Dienstag in Bonn mitteilte. Künftig werde sich der Zuwachs zwar »normalisieren«, aber es werde weiter nach oben gehen. 2019 war das Mengenplus viel niedriger ausgefallen.

Grund für das beschleunigte Wachstum ist die Corona-Pandemie - die Menschen bestellen mehr Waren im Internet, auch wegen der Einschränkungen im stationären Einzelhandel. (dpa)

Impfkommission: Länder verstoßen gegen Impfreihenfolge

9:14 Uhr Das Vorgehen der Bundesländer bei den Corona-Impfungen sorgt für Diskussionen. Nach Angaben des Vorsitzenden der Ständigen Impfkommission, Thomas Mertens, setzen sich die Länder eigenmächtig über die Impfverordnung des Bundes hinweg. Der Ulmer Virologe sagte der Deutschen Presse-Agentur: »De facto wird in den Ländern schon lange gegen die Priorisierung verstoßen.« Es seien schon jetzt viele geimpft worden, die nach wissenschaftlichen Kriterien der Priorisierung noch nicht an der Reihe wären - etwa Erzieher, Lehrkräfte oder Polizisten. Ab April sollen die niedergelassenen Ärzte in Deutschland flächendeckend mit Corona-Impfungen beginnen. Bis Sonntag wurden laut Bundesgesundheitsministerium 2,5 Millionen Menschen in Deutschland vollständig geimpft. (dpa)

Erste Bilanz des geöffneten Tübinger Einzelhandels

8:46 Uhr An der Teststation auf dem Tübinger Marktplatz bildeten sich am Montagmorgen nur kleinere Schlangen. Bis um die Mittagszeit waren schon mehr als 100 Menschen getestet, bis abends wurden es fast 400. Ulrich Dinkel empfindet den Tag in seinem Geschäft mit Haushaltswaren nach monatelangem Lockdown natürlich als etwas Besonderes, aber nach alten Maßstäben sei es ein »normaler« Montag gewesen. Er vermutet, dass die Frequenz erst Freitag und Samstag stark zunehmen werde. Sicher ist sicher: Wie andere achtet auch Dinkel sehr auf die Hygieneregeln und lässt weniger Leute in den Laden, als erlaubt wäre. »Es wär schön, wenn’s so bleiben würde.« (jk)

Der Tübinger Marktplatz am ersten Tag der Corona-Lockerungen. Foto: Ralf Rittgeroth
Der Tübinger Marktplatz am ersten Tag der Corona-Lockerungen.
Foto: Ralf Rittgeroth

Im Landkreis Reutlingen bisher 5.000 Menschen in stationären Einrichtungen geimpft

7:45 Uhr 8.400 Menschen seien bis jetzt im Landkreis Reutlingen gegen Covid-19 geimpft worden, davon über 5 000 in stationären Einrichtungen, berichtete Landrat Thomas Reumann jüngst bei der 11. Kommunalen Gesundheitskonferenz. Dort sollen bis Ende März alle Impfwilligen auch ihren zweiten Piks erhalten haben, stellte Reumann in Aussicht. (jüsp)

Die aktuellen Zahlen der Johns Hopkins Universität

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 2.513.784 (gestern: 2.508.655) Menschen mit dem Coronavirus infiziert, 72.236 (71.984) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 2.322.734 (2.314.400) gelten als wieder genesen. (GEA)

Montag, 8. März

Kein förmliches Abstandsgebot für Klassen 5 und 6

19 Uhr Auf Abstand, wenn möglich: Eisenmann präzisiert nach Protesten von Opposition und Lehrerverbänden die Regeln für die Rückkehr der Fünft- und Sechstklässler. Nun müssen die Schulen sehen, wie sie das umsetzen. (dpa)

Terminbuchung direkt an der Reutlinger Ladentür - Offene Läden im Landkreis  Tübingen

18:30 Uhr Seit heute ist Einkaufen mit Auflagen wieder möglich. Reutlinger Einzelhändler wollen es »dem Kunden so einfach wie möglich machen«  Im Landkreis Tübingen sind die Läden komplett geöffnet. (GEA)

9 Neuinfektionen im Landkreis Tübingen

17:59 Uhr Das Tübinger Landratsamt meldet für heute 9 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Tübingen seit Beginn der Pandemie auf 6.304. Bei den genannten Fällen handelt es sich um eine familiäre Häufung und um neue Einzelfälle. Darunter ist auch eine von einer Reise in den Balkan zurückgekehrte Person. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Tübingen steigt nach Angaben des Landesgesundheitsamts auf 27,1. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus steigt um 1 auf 163. Der Verstorbenen war über 90 Jahre alt. Angaben über die Zahl der Genesenen macht das Landratsamt jeden Freitag. (pm)

Reutlinger Museen öffnen mit Terminvergabe

17:46 Uhr Durch die Lockerungen in der Corona-Verordnung des Landes sind ab sofort auch wieder Museumsbesuche möglich. 

Das Naturkundemuseum Reutlingen ist ab Dienstag, 9. März 2021, wieder geöffnet. Der Einlass ist bis auf Weiteres nur mit Anmeldung unter Angabe der Kontaktdaten wie möglich. Anmeldungen sind telefonisch unter 07121 3032022 oder 0176 83620527 möglich.

Das Kunstmuseum Reutlingen öffnet seine Türen für Besucherinnen und Besucher ab Donnerstag, 11. März. Terminbuchungen mit Angabe der Kontaktdaten sind vorab telefonisch unter 07121 3032213 notwendig. 

Das Heimatmuseum Reutlingen ist ab Donnerstag, 11. März, wieder geöffnet. Freuen können sich alle LEGO-Fans, denn die Ausstellung »LOGO - Alles aus LEGO! Die Klötzlebauer« konnte bis zum 11. April verlängert werden. Hierfür sind die Eintrittskarten für einstündige Zeitfenster über den Ticket-Anbieter Vivenu online auf www.reutlingen.de/heimatmuseum zu erwerben. Für einen Besuch in der Dauerausstellung zu 900 Jahre Stadtgeschichte vom Mittelalter bis in die Zeit nach dem 2. Weltkrieg ist eine telefonische Anmeldung unter 07121 303 2050 erforderlich. Die Zahl der Museumsbesuche pro Stunde ist begrenzt. Das Heimatmuseum ist dienstags bis Samstag von 11 bis 17 Uhr, donnerstags sowie sonn- und feiertags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. (pm)

Musikschule Tübingen startet mit Einzelunterricht in Präsenzform

17:18 Uhr Ab Mittwoch, 10. März 2021, bietet die Tübinger Musikschule wieder regulären Einzelunterricht in allen Instrumentalfächern an. Dabei werden die gültigen Hygieneregeln mit Einbahnstraßen-System, Abstand und Plexiglaswänden für Bläser eingehalten. Die Musikschule testet die Lehrerschaft nach dem Tübinger Weg bis zu zweimal in der Woche. (pm)

Schnelltest-Pflicht für auswärtige Gäste in Tübingen

17:05 Uhr Entsprechend der neuen Corona-Landesverordnung kann der Einzelhandel im Landkreis Tübingen ab sofort wieder öffnen. Die Universitätsstadt Tübingen rechnet insbesondere in der Innenstadt mit einem großen Andrang. Damit das Einkaufen und der Besuch im Museum sicher bleiben, müssen ab Dienstag, 9. März 2021, alle, die in einem Kreis mit einer höheren Inzidenz (ab 50 pro 100.000 Einwohner) wohnen, einen tagesaktuellen negativen Schnelltest vorweisen können, bevor sie in der Innenstadt einkaufen oder öffentliche Einrichtungen wie Museen besuchen dürfen. Die Schnelltest-Pflicht gilt für Einrichtungen und Einzelhandelsgeschäfte, die in anderen Kreisen geschlossen sind. (pm)

6 neue Coronafälle im Kreis Reutlingen

16:49 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet für heute 6 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Reutlingen seit Beginn der Pandemie auf 9.138. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen sinkt nach Angaben des Landesgesundheitsamts auf 57,1. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus steigt um 1 auf 237. Mittlerweile sind 8.616 Personen wieder von ihrer Erkrankung genesen, das entspricht 96,80 Prozent aller positiv Getesteten (Tote nicht eingerechnet). Demnach sind im Kreis Reutlingen aktuell noch 285 aktive Covid-19-Fälle bekannt.

Kunstverein Reutlingen öffnet nach Lockdown

16:12 Uhr Mit einer Schau zu 70 Jahren Gedok startet der Kunstverein Reutlingen aus dem Lockdown – und zwar bereits diesen Mittwoch, 10. März. In den Wandel-Hallen sind bis 18. April Arbeiten von 44 Gedok-Künstlerinnen zu sehen. »HERSTORY. Wie wir wurden, was wir sind«, lautet der Titel der Ausstellung in der Kunstvereins-Etage der Wandel-Hallen in der Eberhardstraße 14. Wegen der Inzidenzwerte von momentan über 50 im Kreis müssen sich Interessierte telefonisch für einen Besuchstermin anmelden unter der Nummer 07121 338401. (akr)

»Wiedereröffnung« kleben die Mitarbeiterinnen eines Modehauses am Reutlinger Marktplatz aufs Schaufenster.
»Wiedereröffnung« kleben die Mitarbeiterinnen eines Modehauses am Reutlinger Marktplatz aufs Schaufenster. Foto: Stephan Zenke
»Wiedereröffnung« kleben die Mitarbeiterinnen eines Modehauses am Reutlinger Marktplatz aufs Schaufenster.
Foto: Stephan Zenke

Appell des Landrates: Kein Einkaufstourismus

15:43 Uhr Zum Abschluss der Pressekonferenz appelliert Landrat Reumann an alle, sich jetzt bitte einen Einkaufstourismus nach Tübingen zu verkneifen. »Wenn wir Mutationen haben, die ansteckender sind, dann macht mir das Sorgen«. (zen)

Kreis Reutlingen hat 120.000 Schnelltests gekauft

15:36 Uhr »Wir haben 14 Testzentren im Landkreis Reutlingen. Vorreiter war sicherlich die Stadt Reutlingen«, lobt Reumann. Das Testen haben die zwei Baustelle Schnelltests und PCR-Tests im Labor. »Wir als Landkreis haben 120000 dieser Schnelltests gekauft«.

Tausende von Schnelltests

15:25 Uhr Harald Hermann, Kommandant der Reutlinger Feuerwehr, erklärt die Teststrategie in der Stadt Reutlingen. Allein im trägerübergreifenden Testzentrum in der Kulturscheune Oferdingen seien über 1000 Schnelltests gemacht worden. In der  zentralen Teststelle in der Stadthalle Reutlingen seien es bereits über 2600. »Nach der neuen Corona-Verordnung gilt es jetzt zu prüfen, welcher Bedarf besteht«, spricht Hermann im Bezug auf den Einzelhandel. Derzeit seien 63000 Schnelltests auf Lager. (zen)

Menschen in Pflegeheimen weitgehend geimpft

15:18 Uhr Sozialdezernent Andreas Bauer berichtet, die Impfkampagne in Pflegeheimen sei weitgehend abgeschlossen. (zen)

55 Prozent der Impfdosen im Kreis Reutlingen von AstraZeneca

15:13 Uhr Die Impfstatistik des Kreises zeigt: 55 Prozent der verimpften Dosen kommen bislang von AstraZeneca, der Rest von BioNTech. (zen)

In eigener Sache

Die Corona-Krise hält uns in Atem. Der Reutlinger General-Anzeiger unterrichtet seine Leserinnen und Leser täglich mit dem Live-Ticker zuverlässig über das Geschehen vor Ort und die Entwicklungen in der Region. Der Live-Ticker ist für unsere Kunden kostenlos. Das ändert nichts daran, dass wir nicht öffentlich-rechtlich finanziert sind wie die Fernsehanstalten ARD und ZDF, sondern allein über unsere Leser und Anzeigenkunden. Selbstverständlich soll der Live-Ticker für Sie, liebe Leserinnen und Leser, kostenlos bleiben. Angesichts der Situation bitten wir Sie dennoch, über den Abschluss eines Web-, Digital- oder Print-Abos nachzudenken, um unsere Arbeit zu fördern, zu finanzieren und weiter zu unterstützen. Wir sind sicher, dass wir Sie mit unseren redaktionellen Inhalten und Verlagsleistungen überzeugen. Wir sind für Sie da und danken für Ihr Vertrauen.

Ihr Verleger Valdo Lehari jr./Ihr Chefredakteur Dr. Christoph Fischer

Pro Tag 290 Impfungen im Kreisimpfzentrum Reutlingen

15:07 Uhr Rund 9000 Menschen im Kreis sind schon geimpft. Pro Tag kommen aktuell 290 Menschen im Kreisimpfzentrum Reutlingen dazu, rechnet Kreisbrandmeister Wolfram Auch vor. Schon in der kommenden Woche solle die Zahl der täglichen Impfungen erhöht werden.(zen)

Manche Folgen laut Reumann kaum zu erklären

15:04 Uhr »Wir werden das den Menschen und vor allem den Betrieben nicht erklären können«, sagt Reumann zur skurrilen Situation der beiden Möbelmärkte im Industriegebiet Mark West. (zen)

»Wir haben keinen Bewertungsspielraum bei der Inzidenz«

14:56 Uhr Reumann betont, aus der Inzidenz ergebe sich ein Automatismus. »Wir haben eben ein Infektionsgeschehen, das nicht an einzelnen Bereichen festzumachen ist. So genannte Cluster oder Einzelereignisse sind eben nicht festzustellen«. Somit handele es sich um ein diffuses Infektionsgeschehen, »somit haben wir keinen Bewertungsspielraum«. »Deshalb haben wir im gemeinsamen Wirtschaftraum Mark West die Situation, das ein Möbelhaus öffnen kann, weil es im Kreis Tübingen liegt - und das andere eben nicht«.  Stand heute gebe es für solche Probleme keine Lösung. (zen)

Corona-Verordnung lässt wenig Gestaltungsspielraum

14:50 Uhr Ordnungsamtsleiter Philipp Hirrle erklärt, das die Corona-Verordnung des Landes dem Kreis keinen großen Gestaltungsspielraum einräume. Bei der aktuellen Inzidenz von 61 bedeute dies etwa die Öffnung von Gartenmärkten oder Buchhandlungen. »Alle anderen dort nicht aufgeführten Einzelhandelsgeschäften dürfen nach Terminvereinbarung öffnen«. (zen)

»Deutlich geringerer Anteil von Infektionen in Pflegeeinrichtungen«

14:40 Uhr Die sorgfältige Analyse des Pandemiegeschehens im Kreis angesichts einer 7-Tage-Inzidenz von 61 zeige laut Reumann, »einen deutlich geringeren Anteil von Infektionen in Pflegeinrichtungen«. Sorge mache der hohe Anteil von Infektionen im Privaten. »Der private Bereich ist der absolute Treiber bei den Infektionen im Kreis Reutlingen«. (zen)

Pressekonferenz im Landkreis Reutlingen beginnt

14:30 Uhr Im großen Sitzungssaal des Reutlinger Landratsamtes beginnt eine Presseconferenz zur Coronal-Lage. Es informieren Landrat Thomas Reumann, Dr. Christiane Schlegel als Leiterin des Sachgebietes Pandemie im Kreisgesundheitsamt sowie weitere Gesprächspartner. (zen)

Befürchteter Ansturm der Einkauf-Touristen in Tübingen bleibt aus

14:14 Uhr In Tübingen sind seit heute wieder die Laden-Geschäfte geöffnet, da der Landkreis eine stabile 7-Tage-Inzidenz von unter 50 aufweist. Da die benachbarten Landkreise wie Reutlingen noch über der 50-Marke liegen, gab es Befürchtungen, dass nun ein Einkaufs-Tourismus einsetzen könnte. Diese Befürchtungen scheinen sich aber nicht zu bestätigen. Bis zum Mittag war der Andrang in der Tübinger Innenstadt gering. Richtig groß war dagegen die Erleichtung der Tübinger Ladenbesitzer, endlich wieder öffnen zu dürfen. (rr)

Syriens Präsident Baschar al-Assad hat Corona

13:52 Uhr Syriens Präsident Baschar al-Assad und seine Frau Asma sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Beiden gehe es gesundheitlich gut, teilte das syrische Präsidialamt am Montag mit. (dpa)

Tourismusmesse ITB dieses Jahr online

13:47 Uhr Die Internationale Tourismus-Börse (ITB) gilt vielen als das »größte Reisebüro der Welt«. Doch in der Corona-Pandemie ist alles anders. Das Branchentreffen findet in diesem Jahr online und ausschließlich für Fachbesucher statt (9. bis 12. März). Mehr lesen Sie hier. (dpa)

Weitere Corona-Fälle auf Meyer-Kreuzfahrtschiff

13:06 Uhr Nach weiteren Corona-Infektionen auf dem Meyer-Kreuzfahrtschiff »Odyssey of the Seas« sitzen rund 1000 Arbeiter und Besatzungsmitglieder auf dem Luxusliner in Bremerhaven fest. Bei fünf weiteren Personen an Bord seien Infektionen mit dem Coronavirus festgestellt worden, wie ein Sprecher der Bremer Senatorin für Gesundheit am Montag sagte. Die Infizierten würden nun von Bord gebracht und in einem Hotel isoliert. (dpa)

Maskenaffäre: Abgeordneter Löbel legt Mandat sofort nieder

12:32 Uhr Der unter Druck geratene Bundestagsabgeordnete Nikolas Löbel legt wegen der Affäre um Geschäfte mit Corona-Masken sein Bundestagsmandat sofort nieder. »Um weiteren Schaden von meiner Partei abzuwenden, lege ich mein Bundestagsmandat mit sofortiger Wirkung nieder«, teilte er am Montag mit. (dpa)

Reutlinger Einzelhandel erwacht - Landkreis informiert über neue Regelungen

12:25 Uhr Nach wochenlang geschlossenen Geschäfte erwacht der Reutlinger Einzelhandel ganz langsam wieder. An vielen Geschäften in der Wilhelmstraße hängen Schilder, auf denen die Wiedereröffnung unter den nach wie vor eingeschränkten Möglichkeiten der Coronaverordnung bekanntgegeben wird. »Click & Meet« sind die Zauberworte: Erst einen Termin vereinbaren, dann in einem festen Zeitfenster einkaufen dürfen. Von einer wirklichen Öffnung ist das noch so weit entfernt wie die aktuelle 7-Tages-Inzidenz im Landkreis Reutlingen von einer wirklichen Entspannung, denn die liegt einem Wert über 60 mehrfach so hoch wie die im Kreis Tübingen, wo heute weitgehende Lockerungen in Kraft getreten sind.

In einer Presssekonferenz im Landratsamt Reutlingen soll heute nachmittag über die aktuelle Lage sowie die neuen Regelungen im Kreis informiert werden. Wir werden live dabei sein. (zen)

Urlaubsreisen hoch im Kurs - Corona verunsichert

11:47 Uhr Urlaubsreisen stehen bei den Menschen in Deutschland einer Studie zufolge unverändert weit oben auf der Wunschliste, doch die Corona-Pandemie bremst die Planung. Demnach wissen 38 Prozent noch nicht, ob sie in diesem Jahr reisen werden. Das sind mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr, wie aus der am Montag vorgestellten Analyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR) hervorgeht. Knapp die Hälfte plant eine Urlaubsreise. Bei der Befragung im Januar 2020 - also vor Ausbruch der Pandemie - waren es noch 71 Prozent. Nur 14 Prozent gaben an, definitiv nicht verreisen zu wollen (Vorjahr: 11 Prozent).

»Ob und wie man verreist, hängt im Wesentlichen von den Möglichkeiten in der Pandemie ab«, erläuterte Tourismusexperte Martin Lohmann einen Tag vor Beginn der internationalen Reisemesse ITB. Das Branchentreffen in Berlin (9. bis 12. März) findet in diesem Jahr wegen der Pandemie online statt. (dpa)

Firmen halten sich an Homeoffice-Pflicht

11:19 Uhr Unternehmen müssen ihren Beschäftigten wegen der Corona-Pandemie anbieten, von zu Hause aus zu arbeiten - wenn dies irgend möglich ist. An die Kontrollen dieser Pflicht gehen die Länder jedoch höchst unterschiedlich heran, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergibt. Einige haben gar keine Zahlen, andere hingegen recht detaillierte Aufstellungen von ihren Überprüfungen. Generell lässt sich sagen: Die meisten Unternehmen halten sich offensichtlich an die Vorgaben. Bußgelder wurden bislang keine verhängt, wobei diese in Höhe von bis zu 30 000 Euro auch nur möglich sind, wenn wegen Beanstandungen erlassene Anordnungen nicht beachtet werden. (dpa)

Tiefstand bei den Corona-Todesfällen

10:48 Uhr Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages so wenige Todesfälle gemeldet wie seit 1. November nicht mehr. 34 neue Todesfälle wurden verzeichnet (1.11.: 29), wie aus den Daten des RKI vom Montag hervorgeht. Auf ein vermindertes Infektionsgeschehen lässt sich daraus aber nicht schließen - im Gegenteil geben wichtige Kennwerte inzwischen deutliche Hinweise auf einen neuen Anstieg.

So wurden am Montag mit 5011 Corona-Neuinfektionen merklich mehr gemeldet als am Montag vergangener Woche (4732). Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Montag bundesweit bei 68 - und damit höher als am Vortag (66,1). Einen solchen Wert hatte es zuletzt am 10. Februar gegeben, also vor fast vier Wochen. Danach war die Inzidenz noch einige Tage gesunken, ein Tiefstand wurde mit 56,8 am 19. Februar erreicht. Seither geht es mit dem Wert in der Tendenz wieder merklich aufwärts. (dpa)

Pfullinger Schnelltestzentrum in der Schönberghalle läuft gut

10:15 Uhr »Bisher waren alle Testungen ausgebucht – und auch alle negativ«, berichtet Patrick Senft, DRK-Bereitschaftsleiter. Das Anmeldesystem funktioniere prima, genauso das Einbahnstraßensystem in der Sporthalle. Die Schönberghalle sei ein optimaler Ort für solche Tests: ausreichend Platz für das ausgeklügelte System ohne Begegnungsmöglichkeiten, dazu ein großer Wartebereich und auch ausreichend Parkmöglichkeiten. Das Schnelltestzentrum soll bis Ende März betrieben werden und ist ein Kooperationsprojekt zwischen DRK, Feuerwehr und Stadt. (GEA)

Masken-Affäre: Unionsfraktion prüft weitere Fälle

9:56 Uhr Die Affäre um Profite von Bundestagsabgeordneten bei der Beschaffung von Corona-Schutzmasken setzt die Union kurz vor wichtigen Landtagswahlen schwer unter Druck. Die Abgeordneten Georg Nüßlein (CSU) und Nikolas Löbel (CDU) haben ihren Austritt aus der Unionsfraktion erklärt, wollen ihr Mandat aber behalten, obwohl Partei- und Fraktionsführung den Rückzug verlangen.

Bilder von der Corona-Intensivstation sind im Internet ausgestellt.  FOTO: TOBIAS WUNTKE
Bilder von der Corona-Intensivstation sind im Internet ausgestellt. FOTO: TOBIAS WUNTKE
Bilder von der Corona-Intensivstation sind im Internet ausgestellt. FOTO: TOBIAS WUNTKE

Beide sollen Provisionen in sechsstelliger Höhe für die Vermittlung von Masken-Geschäften kassiert haben. Fraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU) schließt nicht aus, dass es noch mehr solcher Fälle in den eigenen Reihen gibt.»Wir werden die nächsten Tage dazu nutzen, auch alle Zweifelsfälle entsprechend zu klären, weil wir auch glauben, dass wir das schuldig sind«, sagte Brinkhaus in der ARD. Es könne nicht sein, dass sich Abgeordnete in der schwersten Krise des Landes bereicherten. »Wir führen nicht nur Gespräche, sondern wir verlangen auch entsprechende Auskünfte.«

Günther glaubt an Tourismus in Schleswig-Holstein zu Ostern

9:21 Uhr Die Urlaubszeit naht - doch noch immer ist unklar, ob es Osterferien mit Reisen geben wird. Die Bundesländer sind sich nicht einig. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident glaubt an Touristen über Ostern in seinem Land. »Wenn sich die Situation nicht dramatisch verändert, gehe ich davon aus, dass wir Hotels in Schleswig-Holstein über Ostern öffnen«, sagte Günther der »Rheinischen Post«. »Warum sollen die Menschen an Ostern nicht in Hotels und Ferienwohnungen sein können - unter der Voraussetzung eines aktuellen Negativ-Tests und einer Nachverfolgung über Apps.« Im Gegensatz zu Oktober gebe es jetzt genug verfügbare Schnelltests. (dpa)

Jetzt auch Teststationen in Kusterdingen und Kirchentellinsfurt

8:45 Uhr Vom heutigen Montag an ist das Arztmobil auf dem Tübinger Marktplatz ganztägig eine offizielle Teststation. Auch in den umliegenden Gemeinden gibt es weitere Teststationen. In Kirchentellinsfurt und Kusterdingen werden die Tuhaki-Turnhalle und die Härten-Sporthalle morgens und abends Schnelltestzentren für die Bürger der beiden Gemeinden. (jk)

Nur eine Stichprobe: Schon Samstagmorgen um 8:30 Uhr gibt es bei der Aldi-Filiale an der Reutlinger Ringelbachstraße keine Corona-Selbsttests mehr. Stattdessen kann man einen Gutschein für den Online-Shop kaufen. Foto: Stephan Zenke
Nur eine Stichprobe: Schon Samstagmorgen um 8:30 Uhr gibt es bei der Aldi-Filiale an der Reutlinger Ringelbachstraße keine Corona-Selbsttests mehr. Stattdessen kann man einen Gutschein für den Online-Shop kaufen.
Foto: Stephan Zenke

Arzt startet Petition gegen das Wegwerfen der Impfstoffreste

8:16 Uhr Mit einer Petition will ein schwäbischer Arzt das Wegwerfen von Impfstoffresten verhindern. Nach Angaben des Allgemeinarztes Christian Kröner aus Neu-Ulm könnten aus fast jeder Ampulle mit dem Mittel von Biontech/Pfizer sieben Dosen gewonnen werden, offiziell sei aber nur die Entnahme von sechs Dosen zugelassen. Der 39 Jahre alte Hausarzt arbeitet selbst in einem Impfzentrum mit und kennt daher das Problem sehr genau. Er hat deswegen eine Petition an den bayerischen Landtag sowie andere Landesparlamente gestartet. Die Ministerien in Bayern und Baden-Württemberg auf die europaweite Zulassung. Demnach sind in den Arzneimittelfläschchen nur sechs Dosen enthalten. Die Ministerien in München und Stuttgart wollen aber pragmatische Lösungen nicht ausschließen. (dpa)

Lockerungen für Handel und private Treffen treten in Kraft

7:44 Uhr Die Corona-Einschränkungen in Baden-Württemberg werden am heutigen Montag teils gelockert. So dürfen sich in Kreisen mit einer Inzidenz von unter 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner künftig wieder bis zu fünf Menschen aus zwei Haushalten treffen, wie aus der am Wochenende veröffentlichten aktualisierten Corona-Verordnung des Landes hervorgeht. Kinder bis 14 Jahre zählen dabei nicht dazu. Paare, die nicht zusammenleben, zählen als ein Haushalt. Auch der Handel im Südwesten soll unter Hygieneauflagen von mehreren Lockerungen profitieren. So dürfen etwa Baumärkte, die bisher nur ihren Gartenabteilungen öffnen durften, wieder ihr gesamtes Sortiment verkaufen, zudem machen Buchläden auf. (dpa)

Die aktuellen Zahlen der Johns Hopkins Universität

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 2.508.655 (gestern: 2.502.151) Menschen mit dem Coronavirus infiziert, 71.984 (71.951) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 2.314.400 (2.302.899) gelten als wieder genesen. (GEA)

Sonntag, 7. März

7-Tages-Inzidenz im Kreis Reutlingen steigt weiter

17:29 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet für heute 16 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Reutlingen seit Beginn der Pandemie auf 9.132. Angaben zu Genesenen und Todesfällen im Zusammenhang mit Covid-19 macht die Behörde am Wochenende nicht. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen steigt nach Angaben des Landesgesundheitsamts auf 61,0. (pm)

Nur vier neue Coronafälle im Kreis Tübingen

17:16 Uhr Das Tübinger Landratsamt meldet für heute 4 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Tübingen seit Beginn der Pandemie auf 6.295. Bei den genannten Fällen handelt es sich um Kontaktpersonen bekannter Fälle und um einen neuen Einzelfall. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Tübingen sinkt nach Angaben des Landesgesundheitsamts auf 24,5. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus bleibt bei 162. Angaben über die Zahl der Genesenen macht das Landratsamt jeden Freitag. (pm)

So sehen die Lockerungen ab Montag im Kreis Tübingen aus

17:09 Uhr Nach der neuen Corona-Verordnung des Landes sind Lockerungen nach Inzidenzen gestaffelt. Im Landkreis Tübingen liegt die 7-Tages-Inzidenz je 100.000 Einwohner aktuell bei 24,5. Damit liegt die Inzidenz zwar unter 35, wonach laut Corona-Verordnung die weitest gehenden Lockerungen zum Tragen kommen würden. Allerdings ist dies noch nicht seit fünf Tagen in Folge gegeben, die Inzidenz im Kreis Tübingen liegt erst seit dem 5. März unter 35. Demzufolge gelten aktuell im Kreis Tübingen die mit einer 7-Tages-Inzidenz von unter 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner im wesentlichen folgende Lockerungen. (pm)

Hunderte Menschen feiern - Polizei räumt Frankfurter Park

15:38 Uhr Zahlreiche Menschen versammeln sich am Wochenende im Frankfurter Hafenpark: Mit Musik und Alkohol - und teils ohne Maske und Abstand. Die Polizei räumt schließlich das Gelände. Über das weitere Vorgehen mit Feier-Hotspots in der Corona-Krise soll nun beraten werden. (dpa)

Lockerungen für den Handel und private Treffen ab Montag

14:40 Uhr Die Corona-Regeln im Südwesten sind von Montag an wieder etwas lockerer: Einschränkungen fallen unter anderem für Treffen mit Freunden und den Einzelhandel weg. 

Claus Theo Gärtner: Gut miteinander ausgekommen

13:49 Uhr Der Schauspieler Claus Theo Gärtner (77, »Ein Fall für zwei«) hat in der Corona-Pandemie Erkenntnisse über sich und seine Frau Sarah gewonnen. »Zum Beispiel die, wie gut wir miteinander auskommen«, erzählte Gärtner der »Berliner Morgenpost« (Sonntag). Mehr lesen Sie hier. (dpa)

Corona-Fälle in der Gemeinschaftsunterkunft »Fürstenhof« in Sigmaringen

12:38 Uhr Nachdem am Freitag eine Bewohnerin der Gemeinschaftsunterkunft »Fürstenhof« aufgrund von Symptomen positiv auf das SARS-CoV-2-Virus getestet wurde, erfolgte am Samstag zusammen mit dem Deutschen Roten Kreuz eine Testaktion unter der Bewohnerschaft und dem Personal. Insgesamt wurden 52 Personen mit einem Schnelltest getestet, bei 7 Bewohnern fiel der Test positiv aus, bei 45 Personen fiel dieser negativ aus. Um das Infektionsgeschehen unter Kontrolle zu halten und weitere Ansteckungen zu verhindern, sind die positiv getesteten Personen in das benachbarte »Schmorl-Gebäude« umgezogen und haben sich dort in Quarantäne begeben. Die negativ getesteten Bewohner bleiben in der Gemeinschaftsunterkunft und befinden sich von nun an als Kontaktpersonen ebenfalls in Quarantäne. (pm)

Maskenaffäre: Nikolas Löbel zieht sich aus Politik zurück

10:42 Uhr Der CDU-Bundestagsabgeordnete Nikolas Löbel zieht sich im Zuge der Affäre um Geschäfte im Zusammenhang mit der Beschaffung von Corona-Masken aus der Politik zurück. Er werde sein Bundestagsmandat Ende August niederlegen und auch nicht mehr für den nächsten Bundestag kandidieren, teilte Löbel am Sonntag mit. Zugleich werde er seine Mitgliedschaft in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion sofort beenden. (dpa)

Umfrage (beendet)

Sollten alle Schüler noch im März wieder zur Schule gehen?

Ob im Wechsel oder präsent vor Ort - die Kultusminister der Länder sind sich einig, dass der Unterricht so schnell wie möglich wieder beginnen sollte.

44%
52%
4%

Offizielle Corona-Teststation auf dem Tübinger Marktplatz

10:08 Uhr Als Dr. Lisa Federle, Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im Landkreis Tübingen, am 26. November mit ihrem Team freiwilliger Unterstützer damit begann, kostenlose Schnelltests auf dem Tübinger Marktplatz anzubieten, zeigten die Plakate für die Aktion noch ein Weihnachtsmotiv. Jetzt verspricht der Bund allen Bürgerinnen und Bürgern einen kostenfreien Test pro Woche. Für das Arztmobil vor dem Tübinger Rathaus bedeutet das eine große Aufwertung, denn die Universitätsstadt Tübingen beauftragt das DRK mit der Durchführung der kostenfreien Schnelltests. Aus dem bisher rein ehrenamtlichen und spendenfinanzierten Projekt wird nun eine offizielle Teststation. (pm)

Wie valide sind die Corona-Schnelltests?

10 Uhr Inzwischen muss man nicht mehr unbedingt ins Testzentrum: Wer auf Nummer sicher gehen will, kann auch daheim einen Corona-Test machen. Doch wie aussagekräftig sind solche Tests? (dpa)

Dehoga: Sieben Milliarden Verlust durch Corona-Schließungen

9:10 Uhr Die coronabedingten Schließungen haben das baden-württembergische Gastgewerbe laut Branchenverband Dehoga bisher sieben Milliarden Euro gekostet. Auch eine gute Sommersaison samt starkem Inlandstourismus könne die Verluste nicht kompensieren, teilte ein Sprecher des Hotel- und Gaststättenverbands auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Der Jahresumsatz der Branche liege normalerweise bei rund 12,5 Milliarden Euro. (dpa)

Chinas Exporte machen Sprung um 60 Prozent

8:49 Uhr Obwohl die Welt durch die Corona-Pandemie in der Rezession steckt, profitiert China von einem unerwarteten Boom seines Außenhandels. Welchen Vorteil kann die deutsche Wirtschaft daraus ziehen? (dpa)

Ex-Weltmeisterin Schwanitz für Olympia-Verschiebung auf 2024

7:23 Uhr Die frühere Kugelstoß-Weltmeisterin Christina Schwanitz hat sich für eine erneute Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio bis ins Jahr 2024 ausgesprochen. So könne man die Vier-Jahres-Periode wiederherstellen, sagte Schwanitz im Deutschlandfunk. »Dann hat die Welt Zeit, mit Corona zu leben. Und dann geht es nicht mehr um Angst, sondern dann geht es tatsächlich wieder um den Sport«, sagte Schwanitz, die am Freitag Bronze bei der Hallen-EM geholt hatte. Die Sommerspiele in Paris (2024) und Los Angeles (2028) sollten laut Schwanitz entsprechend jeweils vier Jahre später abgehalten werden. (dpa)

Niedrigerer Lohn für Frauen - Viele in Pandemie arbeitslos

7:18 Uhr Im Schnitt verdienen Frauen seit Langem weniger als Männer. Und nachdem die Pandemie immer mehr Bereiche lahmlegt, sind die Folgen auf dem Jobmarkt zwischen den Geschlechtern ungleich verteilt. Mehr lesen Sie hier. (dpa)

Die aktuellen Zahlen der Johns Hopkins Universität

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 2.502.151 (gestern: 2.493.887) Menschen mit dem Coronavirus infiziert, 71.951 (71.852) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 2.308.094 (2.302.899) gelten als wieder genesen. (GEA)

Samstag, 6. März

18 neue Corona-Fälle im Landkreis Reutlingen

17:54 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet für heute 18 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Reutlingen seit Beginn der Pandemie auf 9.116 . Angaben zu Genesenen und Todesfällen im Zusammenhang mit Covid-19 macht die Behörde am Wochenende nicht. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen liegt nach Angaben des Landesgesundheitsamts unverändert bei 57,1. (pm)

Corona in Kindergarten: Rund 200 Menschen im Kreis Göppingen in Quarantäne

17:10 Uhr Nach einem Corona-Ausbruch in einem Kindergarten in Geislingen an der Steige (Kreis Göppingen) müssen etwa 200 Menschen in Quarantäne. Bei insgesamt neun Kindern und Erziehern aus mehreren Gruppen des Kindergartens sei das Coronavirus nachgewiesen worden, wobei es sich in mindestens zwei Fällen um die zunächst in Großbritannien entdeckte ansteckendere Corona-Variante handle, teilte das Landratsamt Göppingen am Samstag mit. Zudem sei das Virus bereits in mindestens fünf Fällen im familiären Umfeld einzelner Kindergartenkinder oder -mitarbeiter entdeckt worden, auch hier teils in mutierter Form. Mehr lesen Sie hier. (dpa)

7-Tages-Inzidenz im Kreis Tübingen sinkt weiter

16:35 Uhr Das Tübinger Landratsamt meldet für heute 4 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Tübingen seit Beginn der Pandemie auf 6291. Bei den genannten Fällen handelt es sich um Kontaktpersonen bekannter Fälle. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Tübingen sinkt nach Angaben des Landesgesundheitsamts auf 30,2. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus bleibt bei 162. Angaben über die Zahl der Genesenen macht das Landratsamt jeden Freitag.

Kritik an Gesundheitsminister Spahn wächst

16:21 Uhr Die Kritik an Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) wächst auch in den Reihen der großen Koalition. CSU-Generalsekretär Markus Blume warf Spahns Ressort Versäumnisse beim Thema Schnelltests vor. Mehr lesen Sie hier. (dpa)

Aus dem Alltag auf der Tübinger Intensivstation

16 Uhr Aufgrund des nach wie vor herrschenden strengen Besuchsverbots ist eine aktuelle Ausstellung am Tübinger Uniklinikums jetzt auf der Homepage zu sehen: Die Online-Präsentation gibt einen Einblick in die sonst hermetisch abgeriegelten Covid-Intensivbereiche. In ausdrucksstarken, einfühlsamen Bildern hat der Fotograf Tobias Wuntke die Arbeit und Wirklichkeit dort über die vergangenen Wochen eingefangen. Ungeschönt machen sie den Alltag sichtbar: von den technischen Apparaten der modernen Hochleistungsmedizin, den anstrengenden Arbeitsbedingungen über die fürsorgliche Zuwendung zum Patienten, den Augenblicken menschlicher Nähe bis hin zu Situationen von Sterben und Tod. Die Idee für diese Dokumentation kam von einer Intensiv-Pflegekraft: Franziska Strasser, seit fast 30 Jahren auf der Intensivstation tätig. (ukt)

Aldi und Lidl überrascht von Selbsttest-Nachfrage

15:23 Uhr Die Discounter Aldi und Lidl haben sich vom riesigen Ansturm auf die ersten Corona-Selbsttests im Einzelhandel am Samstag überrascht gezeigt. »Die Artikel, die wir stationär in den Filialen vorrätig hatten, waren am Vormittag in den meisten unserer Filialen erwartungsgemäß ausverkauft«, teilten Aldi Süd und Aldi Nord mit. Das Interesse an den Tests habe den Discounter »in dieser Intensität doch überrascht«. (dpa)

Etwa 70 Menschen treffen sich in Sinsheim zum Feiern

14:17 Uhr Mit Campingstühlen, Wasserpfeifen und einem Lautsprecher auf dem Autodach haben mehr als 50 Menschen in Sinsheim (Rhein-Neckar-Kreis) eine Party gefeiert und damit gegen die Corona-Regeln verstoßen. Eine Streife bemerkte am Freitagabend mehrere Autos auf einem Parkplatz, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Als die Beamten sich näherten, seien viele der Feiernden geflüchtet. Die Beamten räumten den Parkplatz und ließen ihn absperren. Von den Partygästen kehrten den Angaben zufolge später in der Nacht 17 zurück, schoben das Absperrgitter beiseite und setzten die Feier fort. Die Polizei schickte sie erneut nach Hause. (dpa)

Discounter-Selbsttest wohl nicht mehr heute zu haben

13:32 Uhr Nachdem die erste Stichprobe bei einer Reutlinger Filiale des Discounters Aldi kurz nach Ladenöffnung schon ergebeben hat, dass die Corona-Selbsttests innerhalb weniger Minuten ausverkauft gewesen sind, haben wir einen weiteren Versuch gestartet. Aber auch in der Pfullinger Niederlassung des Discounters an der Römerstraße sind Test-Sets nur noch online bestellbar. Die Kassiererin verneinte die Frage, ob heute noch mit einer Nachlieferung zu rechnen sei. (zen)

Erstes Großkonzert in Barcelona binnen Stunden ausverkauft

13:14 Uhr Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie soll es in Barcelona wieder ein Popkonzert mit 5000 Zuschauern geben. Die Eintrittskarten für den Auftritt der spanischen Indie-Popband Love of Lesbian am 27. März waren binnen Stunden ausverkauft, wie die Veranstalter auf Twitter mitteilten. Mehr lesen Sie hier. (dpa)

Ticket-Käufe lassen Server von Kölner Museum zusammenbrechen

12:46 Uhr Nach der viermonatigen Corona-Zwangspause bei den Museen hat das Interesse an einer großen Andy-Warhol-Ausstellung die Server des Kölner Museum Ludwig zusammenbrechen lassen. Ab Samstag konnten Besucher eigentlich die ersten Zeitfenster zum Besuch der Ausstellung in der neuen Woche buchen - doch das Interesse war so groß, dass die Seite innerhalb kürzester Zeit nicht mehr erreichbar war. »Unsere Techniker arbeiten auf Hochtouren«, sagte eine Sprecherin. (dpa)

Ein paar Akkorde gegen den Lockdown-Blues

12:01 Uhr Ob aus Sehnsucht nach gemeinsamen Abenden am Lagerfeuer oder schlicht aus Langeweile: In der Pandemie entdecken viele wieder ein Saiteninstrument für sich. (dpa)

Maskenaffäre weitet sich aus

11:25 Uhr Die Affäre um Geschäfte von Bundestagsabgeordneten bei der Beschaffung von Corona-Masken zieht weitere Konsequenzen nach sich. CDU-Politiker Nikolas Löbel zieht sich aus dem Auswärtigem Ausschuss zurück. Mehr lesen Sie hier. (dpa)

Weil schreibt Osterurlaub nicht ab

10:12 Uhr Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil schließt Osterurlaub nicht aus, hält aber Aussagen darüber derzeit für verfrüht. »Ich kann Ihnen darauf noch keine verlässliche Antwort geben«, sagte der SPD-Politiker der »Rheinischen Post«. Er ließ in dem Zusammenhang auch Kritik am Termin der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) mit dem Kanzleramt anklingen. »Es ist vorgesehen, dass wir bei der nächsten Bund-Länder-Runde am 22. März dazu Entscheidungen treffen. Das ist aus meiner Sicht sehr spät, weil die Menschen vorher Pläne machen müssen«, sagte Weil. (dpa)

Schwanitz lobt Hygiene-Konzept bei Hallen-EM

9:27 Uhr Kugelstoß-Ass Christina Schwanitz hat das Hygiene- und Sicherheitskonzept bei den Hallen-Europameisterschaften im polnischen Torun gelobt. »Es ist alles super. Noch sicherer geht es vielleicht nur in der Klinik«, sagte die 35 Jahre alte Chemnitzerin nach dem Gewinn der Bronzemedaille mit 19,04 Metern. »Unter den Umständen von Corona war es angenehm, sich hier zu bewegen«, sagte Schwanitz. In der Arena Torun sind bis Sonntag rund 730 Leichtathleten am Start, darunter 48 deutsche Teilnehmer. Mehr lesen Sie hier. (dpa)

Discounter-Selbsttest in Reutlingen teils schon ausverkauft

8:53 Uhr Schon eine Stunde nach Ladenöffnung ist der »ganz einfache« Corona-Selbsttest in den Filialen eines Discounters in Reutlingen offenbar ganz einfach  meistens ausverkauft. Der Versuch, das Set mit fünf »SARS-Cov-2 Rapid Tests« einzukaufen, scheiterte etwa in der Aldi-Filiale an der Ringelbachstraße 183. »Die sind seit 8:10 Uhr ausverkauft«, entschuldigt sich die Kassiererin mit dem freundlichen Hinweis, man könne den Artikel aber gerne im Online-Shop bestellen. Wer »Ja« sagt, erhält gegen Vorauszahlung einen Guthaben-Bon. Auf die Nachfrage, wie viele Test-Sets denn überhaupt verfügbar gewesen seien, war von »so um die 20« die Rede. Ob nachgeliefert wird, werden wir im Laufe des Tages prüfen. (zen)

So beurteilen die Menschen im Land das Krisenmanagement in der Corona-Pandemie

8:41 Uhr Strenger Lockdown oder Öffnungsstrategie? Wie wird der Digitalunterricht an den Schulen im Land beurteilt? Wie gut laufen die Impfungen gegen das Corona-Virus? Wie schlagen sich die einzelnen Landespolitiker in der aktuellen Lage? Die baden-württembergischen Zeitungsverleger haben dazu Umfragen gestartet. Die Ergebnisse gibt's hier.

Palmer will Teststationen überall in der Tübinger Innenstadt

7:10 Uhr Bund und Länder haben bei niedrigen Inzidenzen umfangreiche Lockerungen der Pandemie-Regeln in Aussicht gestellt. »Wir wissen noch nicht so genau, was im einzelnen beschlossen wird. Die Verordnung kommt erst Sonntagnacht. So war’s immer. Wieso sollte es diesmal anders sein?« Boris Palmer geht davon aus, dass der Einzelhandel zu Wochenbeginn öffnen darf. Aber sonst? »Am Montag weiß man mehr.« Der Tübinger OB hat die große Sorge, dass die Freude von kurzer Dauer sein könnte. Sobald die Inzidenzwerte steigen, droht ein Rückfall in den Lockdown. (GEA)

Braun nimmt Länder bei Schnelltests in die Pflicht

7:02 Uhr Mehr Tempo beim Testen wollen alle. Doch wie soll es genau organisiert werden? Kanzleramtschef Braun verweist auf die Länder, die Kommunen fordern Klarheit vom Bund. (dpa)

Die aktuellen Zahlen der Johns Hopkins Universität

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 2.493.887 (gestern: 2.484.306) Menschen mit dem Coronavirus infiziert, 71.852 (71.554) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 2.302.899 (2.295.405) gelten als wieder genesen. (GEA) 

Freitag, 5. März

Pandemie belastet Menschen mit niedrigem Einkommen stärker

19 Uhr Die Corona-Pandemie gilt als Verstärker bestehender sozialen Schieflagen. Ein 500 Seiten starker Berichtsentwurf der Bundesregierung liefert nun ebenfalls viele Hinweise darauf. Nach den vorläufigen Zahlen hatten im August rund 30 Prozent der Befragten mit besonders niedrigen Einkommen seit Beginn der Pandemie Probleme, laufende Ausgaben zu decken. Hochgerechnet 15,5 Millionen Haushalte mussten bis zu diesem Zeitpunkt Einkommenseinbußen in der Pandemie hinnehmen. Mehr lesen sie hier. (dpa)

10 neue Corona-Infektionen im Landkreis Tübingen

17:59 Uhr Das Tübinger Landratsamt meldet für heute 10 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Tübingen seit Beginn der Pandemie auf 6.287. Bei den genannten Fällen handelt es sich zumeist um Kontaktpersonen bekannter Fälle. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Tübingen sinkt nach Angaben des Landratsamtes auf 33,7. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus bleibt bei 162.  Die Zahl der Genesenen wird vom Landratsamt auf 5.951 geschätzt. (GEA)

Verkauf von Corona-Selbsttests im Handel startet am Samstag

17:45 Uhr Der großflächige Verkauf von Corona-Selbsttests im Einzelhandel startet an diesem Samstag. Die Schwesterunternehmen Aldi Nord und Aldi Süd bieten nach eigenen Angaben ab dann Tests als Aktionsware direkt an der Kasse an. Aber auch der Konkurrent Lidl und die Supermärkte von Rewe und Edeka haben das Thema auf dem Schirm. Die Drogeriemarkt-Ketten Rossmann und dm wollen mit dem Verkauf am Dienstag beginnen. Apotheken wollen die Produkte ebenfalls anbieten. (dpa) 

43 neue Coronafälle im Landkreis Reutlingen

16:49 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet für heute 43 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Reutlingen seit Beginn der Pandemie auf 9.098. 19 der Fälle bereits als Kontaktpersonen bekannt. Einzelfälle gibt es in mehreren Betrieben im Landkreis sowie in einer Kindertageseinrichtung in St.Johann. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen steigt nach Angaben des Landesgesundheitsamts auf 57,1. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus bleibt bei 236. Mittlerweile sind 8.571 Personen wieder von ihrer Erkrankung genesen, das entspricht 96,72 Prozent aller positiv Getesteten (Tote nicht eingerechnet). Demnach sind im Kreis Reutlingen aktuell noch 291 aktive Covid-19-Fälle bekannt. (GEA)

Kostenlose Schnelltests für Fahrschulen und körpernahe Dienstleister in Tübingen

16:39 Uhr Wenn ab Montag, 8. März, zusätzlich zu den Friseuren auch die körpernahen Dienstleistungen und die Fahrschulen wieder öffnen, können die Betreiberinnen und Betreiber in Tübingen für ihre Belegschaft sowie für ihre Kundinnen und Kunden kostenfreie Schnelltests erhalten, die auch ohne medizinisches Fachpersonal angewandt werden können. Ein tagesaktueller negativer Schnelltest ist Voraussetzung, wenn Abstand und Maske nicht dauerhaft möglich sind, zum Beispiel bei einer Gesichtsbehandlung im Kosmetikstudio oder bei einer Massage. Beschafft hat die Corona-Schnelltests das Deutsche Rote Kreuz im Landkreis Tübingen. (pm)

Weniger Covid-19-Patienten in den Krankenhäusern - auch auf den Intesivstationen

16:31 Uhr Trotz des rückläufigen Trends bei der Zahl der Covid-19-Patienten ist die Zahl freier Betten auf Intensivstationen in Deutschland seit Jahresbeginn ungefähr konstant geblieben. Operationen, die verschoben worden waren, würden derzeit wieder durchgeführt oder sogar verstärkt nachgeholt, erklärte eine Sprecherin der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) der Deutschen Presse-Agentur. »Entsprechend liegen die Patienten nach großen Herz-OPs oder schweren Tumor-Resektionen derzeit wieder in größerer Zahl auf den Intensivstationen.« Ohnehin sei die Behandlung der Vielzahl von Covid-19-Patienten Ende Dezember, Anfang Januar nur möglich geworden, weil andere Patienten früher als üblich auf andere Stationen verlegt worden seien. Die Bettenauslastung auf den Intensivstationen sei »nach wie vor sehr stabil hoch«, so die Sprecherin. Im Divi-Intensivregister sind rund 3700 freie Intensivbetten ausgewiesen (Stand Donnerstag). Rund 2800 Covid-19-Fälle sind noch in Behandlung. Das ist weniger als halb so viel wie zu Jahresbeginn, aber nur etwas weniger als während der Hochphase der ersten Welle im Frühjahr 2020.

50 000 Impfdosen zusätzlich für Corona-Hotspots in Grenznähe

16:22 Uhr  Die besonders von der Corona-Krise betroffenen Regionen an der bayerisch-tschechischen Grenze sollen noch einmal 50 000 zusätzliche Dosen Impfstoff bekommen. Das kündigte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Freitag im Landtag in München an. Man werde niemandem etwas wegnehmen, aber mit dem Anstieg der Liefermengen etwas mehr in diese Gebiete geben. Wo wegen hoher Sieben-Tage-Inzidenzen keine Öffnungen erfolgen könnten, müsse schneller immunisiert werden. (dpa)

Corona-Selbsttests auch in Reutlingen beim Discounter

16:20 Uhr Eine »leichte Anwendung« sowie ein »Testergebnis in 15 Minuten« verspricht der Corona-Selbsttest, der auch in Reutlingen ab Samstag bei Filialen eines Discounters zu haben sein soll. Mehr lesen Sie hier. (GEA)

Bundesregierung setzt auf zügige Schnelltest-Angebote

15:19 Uhr Die Bundesregierung setzt auf einen zügigen Start von Schnelltest-Angeboten in Deutschland, um die Lockerung von Corona-Beschränkungen ab Montag abzusichern. »Von diesen Schnelltests sind mehr als genug da«, sagte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Freitag in Berlin. Ein Spitzengespräch von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit Vertretern von Wirtschaft und Gewerkschaften zum geplanten Schnelltest-Angebot an die Beschäftigten in den Betrieben wurde vorerst abgesagt. (dpa)

Start-up-Initiative gegen Einführung der Luca-App

14:47 Uhr Die Start-up-Initative »Wir für Digitalisierung« hat sich gegen eine exklusive Einführung der Luca-App zur bundesweiten Kontaktverfolgung in der Corona-Pandemie ausgesprochen. »Eine einheitliche Lösung kann, auch mit Blick auf die Erfahrung mit der Corona-Warn-App, nur zum Scheitern verurteilt sein«, erklärte Jan Kus, Geschäftsführer der Railslove GmbH, die mit der Recover-App eine konkurrierende Lösung zur Luca-App anbietet. Am Montag wollen die Bundesländer eine Entscheidung über eine bundeseinheitliche App zur digitalen Nachverfolgung der Kontakte treffen. Diese soll dann in allen Ländern zum Einsatz kommen. Die Luca-App gilt dabei als favorisierte Lösung. (dpa)

PEI-Sicherheitsbericht: Keine Bedenken bei Astrazeneca

14:16 Uhr Für den Impfstoff des Herstellers Astrazeneca melden mehr Menschen Nebenwirkungen als für die beiden anderen in Deutschland eingesetzten Vakzine. Das muss allerdings nicht am Impfstoff selbst liegen. (dpa)

Kretschmann warnt vor »Einkaufstourismus«

13:45 Uhr Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann hält die stärkere Lockerung des Corona-Lockdowns für Kreise mit niedrigen Infektionszahlen von Montag an für vertretbar. Zugleich warnte der Grünen-Politiker am Freitag im Landtag vor »Einkaufstourismus« zwischen den Kreisen. Man werde die »Notbremse«, ziehen, sollte die Inzidenz vor Ort über 100 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in 7 Tagen steigen. »Vor uns liegt eine mögliche dritte Welle«, warnte Kretschmann. Mehr lesen Sie hier. (dpa)

Medizinische Masken aus Walddorf: Chefs beantworten Leser-Fragen

13 Uhr Die Firma Moldex in Walddorfhäslach produziert FFP2-Masken am laufenden Band. Die beiden Chefs geben Einblicke in ihr Geschäft. (mak)

Australiens Premier: Verständnis für Impf-Exportstopp

11:57 Uhr Australiens Regierung hat auf den Lieferstopp von Corona-Impfstoff aus der Europäischen Union enttäuscht, aber auch mit Verständnis reagiert. Premier Scott Morrison sagte am Freitag nach einer Kabinettssitzung, er verstehe die Gründe, warum Italien als zuständiges EU-Land die Ausfuhr von 250.000 Dosen des Herstellers Astrazeneca gestoppt habe. »In Italien sterben etwa 300 Menschen am Tag«, erklärte er Medien zufolge vor Reportern. »Sie befinden sich in einer unkontrollierten Krisensituation. Das ist in Australien nicht der Fall.« (dpa)

Fallzahlen auf Städte und Gemeinden im Kreis Tübingen verteilt

11:45 Uhr Das Landratsamt Tübingen liefert wie jeden Freitag die Verteilung der Fallzahlen im Kreis Tübingen  auf unsere Städte und Gemeinden (Stand gestern, 4.3.). Erfreuliche Neuigkeit des Tages: Die geschätzte Zahl der aktuell Genesenen liegt bei 5.951 Personen. (pm)

 

Kretschmann warnt vor »Einkaufstourismus« in Nachbarkreisen

11:12 Uhr Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat die stärkere Lockerung des Corona-Lockdowns für Stadt- und Landkreise mit niedrigen Infektionszahlen verteidigt. »Wir wollen auf die Vernunft der Menschen setzen«, sagte der Grünen-Politiker am Freitag bei der Sondersitzung des Landtags in Stuttgart zu den Corona-Beschlüssen von Bund und Ländern. Er räumte ein, dass es ein »gewisses Risiko« sei, die Öffnung der Geschäfte an die Inzidenz-Zahlen der Kreise zu knüpfen. Er hoffe, dass es von Montag an nicht zu einem »großen Einkaufstourismus« komme. »In diesem Fall müssten wir sehr schnell die Notbremse ziehen«, sagte Kretschmann. Die Kreise seien gebeten, sich mit ihren Nachbarn abzusprechen, um Aufläufe zu verhindern. Es sei eine »Probe«, ob das möglich ist, erklärte der Grüne. (dpa)

KMK-Chefin: Alle Schüler sollen noch im März Schule besuchen

10:03 Uhr Ob im Wechsel oder präsent vor Ort - die Kultusminister der Länder sind sich einig, dass der Unterricht so schnell wie möglich wieder beginnen sollte. Schulschließungen hätten einen zu hohen Preis. Mehr lesen Sie hier. (dpa)

Kein Rückgang bei Zahl freier Intensivbetten

9:14 Uhr Trotz des rückläufigen Trends bei der Zahl der Covid-19-Patienten ist die Zahl freier Betten auf Intensivstationen in Deutschland seit Jahresbeginn ungefähr konstant geblieben. Operationen, die verschoben worden waren, würden derzeit wieder durchgeführt oder sogar verstärkt nachgeholt, erklärte eine Sprecherin der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) der Deutschen Presse-Agentur. »Entsprechend liegen die Patienten nach großen Herz-OPs oder schweren Tumor-Resektionen derzeit wieder in größerer Zahl auf den Intensivstationen.« (dpa)

Corona hemmt Erfindergeist - weniger Patentanmeldungen

8:28 Uhr Die Corona-Pandemie hemmt den Erfindergeist in den Unternehmen. Das Deutsche Patent- und Markenamt meldete am Freitag einen deutlichen Rückgang der Patentanmeldungen von fast acht Prozent im vergangenen Jahr. Insgesamt wurden demnach 62.105 Erfindungen zum Patent angemeldet, 5327 weniger als 2019. Ähnliche Rückgänge gab es nach Angaben der Münchner Bundesbehörde in anderen Patentämtern großer Industriestaaten wie Japan und den USA. Auffällig ist der Rückgang in der Autotechnik und anderen Industriezweigen wie dem Maschinenbau. Im Bereich »Transport« - der traditionell an der Spitze der Patentstatistik liegt - sanken die Anmeldungen um 16,6 Prozent auf 10.758. Einen Zuwachs gab es jedoch im Zusammenhang mit Elektrofahrzeugen, so bei Batterien und Brennstoffzellen. (dpa)

So hoch ist der Stundenlohn für Ärzte in Impfzentren

7:59 Uhr Ärztinnen und Ärzte erhalten für ihre Arbeit in den Impfzentren in Baden-Württemberg 130 Euro brutto pro Stunde. Diesen Betrag habe die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg als Anreiz für die Testungen in Abstrichstellen und Fieberambulanzen ausgelobt, teilte ein Sprecher des Sozialministeriums in Stuttgart mit. »An diesen Zahlen haben wir uns auch in den Impfzentren orientiert.« Für medizinische Fachangestellte würden bis zu 50 Euro pro Stunde übernommen, alle anderen Mitarbeiter - etwa in der Verwaltung - erhielten bis zu 27,60 Euro Stundenlohn. (dpa)

Eisenmann steht zu Lockerung auf Kreisebene

7:33 Uhr CDU-Spitzenkandidatin Susanne Eisenmann hat die stärkere Lockerung des Corona-Lockdowns für Stadt- und Landkreise mit niedrigen Infektionszahlen verteidigt. Man habe sich die Entscheidung nicht leicht gemacht. »Den Vorwurf, dass nun ein Flickenteppich entstehe, kann ich nachvollziehen«, sagte die CDU-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. Aber das Land sei nun mal von regionalen Besonderheiten und Erwartungen geprägt und die regionalen Inzidenzen gingen sehr weit auseinander. »In einem Flächenland wie Baden-Württemberg wäre es deshalb ungerecht, wenn ein Einzelhändler auf der Ostalb, in Böblingen oder in Freudenstadt bei sehr niedriger Inzidenz nicht öffnen darf, weil der Wert zum Beispiel im Landkreis Schwäbisch Hall momentan noch weit über 100 liegt.«

Eisenmann und Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hatten sich am Donnerstagabend nach langen Diskussionen darauf geeinigt, die Inzidenz der Kreise als Maßstab für Öffnungen zu nehmen. Das heißt, in Kreisen, die stabil unter 50 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner in sieben Tagen liegen, kann der Einzelhandel schrittweise öffnen. Man hatte darüber diskutiert, die landesweite Inzidenz als Maßstab zu nehmen, um Einkaufstourismus zu vermeiden. (dpa)

Die aktuellen Zahlen der Johns Hopkins Universität

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 2.484.306 (gestern: 2.472.913) Menschen mit dem Coronavirus infiziert, 71.554 (71.285) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 2.295.405 (2.286.728) gelten als wieder genesen. (GEA) 

Alle Informationen, die zwischen 28. Februar bis zum 4. März rund um das Coronavirus eingegangen sind, finden Sie hier.