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Aktuell Live-Ticker

Wie sich die Corona-Lage in Reutlingen und der Region vom 9. November bis zum 17. November entwickelt hat

Das Coronavirus hat auch Reutlingen und die Region Neckar-Alb in Atem gehalten. Eine Zeit lang ist die Zahl der Neuinfektionen gesunken, jetzt steigt sie wieder an. Wer befürchtet, infiziert zu sein, soll nicht direkt in eine Praxis gehen, sondern erst bei seinem Hausarzt anrufen. Wenn dieser den Corona-Abstrich nicht selbst vornehmen kann, wird der Patient an eine der Coronaschwerpunktpraxen im Kreisgebiet oder an die Abstrichstelle in Reutlingen verwiesen.

Toilettenpapier im Trend
Ein Frau läuft mit dem Arm voller Klopapierrollen aus einem Drogeriemarkt heraus. Foto: Axel Heimken/dpa
Ein Frau läuft mit dem Arm voller Klopapierrollen aus einem Drogeriemarkt heraus. Foto: Axel Heimken/dpa

REUTLINGEN/TÜBINGEN. Seit März bestimmt das Coronavirus den Alltag vieler Menschen. Zu Beginn der Pandemie änderte sich die Lage fast jeden Tag. Einrichtungen, Behörden und Betriebe mussten schließen. Es gab immer mehr Verbote und Regeln. Bis hin zum Shutdown. Zwischenzeitlich befand sich Deutschland wieder auf dem Weg zurück zur Normalität, doch aktuell ändert sich das wieder. Der GEA hält Sie hier im Live-Ticker mit sämtlichen Informationen rund um das Thema Corona auf dem Laufenden. Alle Informationen, die zwischen 9. November und 17 November rund um das Virus eingegangen sind, haben wir in diesem Live-Ticker zusammengefasst. Die weiteren Entwicklungen finden Sie hier.

Dienstag, 17. November

19:03 Uhr Die Türkei hat wieder strengere Regeln gegen die Ausbreitung des Coronavirus erlassen. Präsident Recep Tayyip Erdogan kündigte am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in Ankara landesweite Ausgangsbeschränkungen für die Wochenenden an. Sie gelten zwischen 20 Uhr abends und 10 Uhr am nächsten Morgen. Der Unterricht in Schulen wird wieder auf Online-Angebote umgestellt. Zudem dürfen Restaurants und Cafés nur noch Lieferdienste anbieten. Kinos werden bis Ende des Jahres geschlossen. Besondere Beschränkungen solle es für junge Menschen unter 20 Jahren und Ältere über 65 Jahren gelten, kündigte Erdogan weiter an. (dpa)

18:42 Uhr Die Zahl der Corona-Toten ist in Italien weiterhin hoch. Am Dienstag registrierten die Behörden mehr als 730 neue Todesopfer im Zusammenhang mit der Viruskrankheit innerhalb von 24 Stunden. Solche Werte gab es auch Anfang April in einer schlimmen Phase der ersten Welle. Insgesamt stieg die Zahl der Toten in dem 60-Millionen-Einwohner-Land seit Februar damit auf annähernd 46.500. (dpa)

18:12 Uhr Dem Landratsamt Tübingen sind heute 24 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Damit liegt der Kreis bei 2.957 Fällen, heißt es in einer Pressemitteilung. Die 7-Tages-Inzidenz sinkt auf 94,7. Im Haus an der Steinlach in Mössingen ist ein weiterer Todesfall hinzugekommen, dort sind nun insgesamt elf Bewohnerverstorben. Damit beläuft sich die Gesamtzahl an Todesfallen im Kreis Tübingen auf 75. 

Seit der gestrigen Meldung sind drei weitere Schulen im Kreis Tübingen von Corona betroffen. Von einer damit verbundenen Quarantäne sind allerdings nur einzelne Schüler betroffen. (pm)

Coronavirus

Infizierte, Geheilte und Todesfälle

Gesamt:
Stand:

Anzahl Infizierte absolut

Datenquelle: Landratsämter
Karte: © GeoBasis-DE / BKG 2019

17:36 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet für Dienstag 61 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Damit gibt es im Kreis insgesamt 3.593 bestätigte Fälle. 2.705 Personen gelten als genesen, das sind 78,75 Prozent (Todesfälle nicht eingerechnet). Damit sind aktuell 751 aktive Corona-Fälle bekannt. Die 7-Tages-Inzidenz liegt bei 145,6. Es gibt keinen neuen Todesfall (Stand 97 Todesfälle). In den Kreiskliniken befinden sich 26 Covid19-Erkrankte im stationären Bereich, davon vier Patienten auf der Intensivstation. (pm)

Coronavirus

Entwicklung der Neuinfektionen

Gesamt:
Stand:
Datenquelle: Landratsämter

17:33 Uhr Lockdown, steigende Fallzahlen, Einsamkeit aufgrund von Kontaktbeschränkungen: Im Jahr der Corona-Pandemie ist die Nachfrage nach telefonischer Seelsorge gestiegen. Vor Corona habe es im Durchschnitt 2500 Gespräche pro Tag gegeben, im März und April 2020 seien es dann über 3000 pro Tag gewesen, teilte die Telefonseelsorge mit. »Mit dem Ende des ersten Lockdowns normalisierte sich das Anrufaufkommen, blieb aber insgesamt höher als im Vorjahr, im September waren es durchschnittlich 2700 Gespräche pro Tag.« Auch die Nachfrage der seelsorgerlichen Angebote im Netz sei im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. (dpa)

17:09 Uhr Die FDP wird dem neuen Infektionsschutzgesetz zur Bekämpfung der Corona-Pandemie an diesem Mittwoch im Bundestag nicht zustimmen – trotz der in letzter Minute von CDU/CSU und SPD noch vorgenommenen Änderungen. »Für uns ist der Handlungsspielraum der Regierung beim Eingriff in Grundrechte unverändert zu groß«, sagte der Fraktionsvorsitzende Christian Lindner am Dienstag in Berlin. »Das bleibt verfassungsrechtlich fragwürdig. Und im Übrigen ist das politisch keine Grundlage, um Akzeptanz dauerhaft zu sichern.« Der Bundestag will an diesem Mittwoch abschließend über das Gesetz beraten. Es soll Entscheidungen der Regierung über Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie auf eine sicherere rechtliche Grundlage stellen. (dpa)

16:14 Uhr Die Südtiroler Landesregierung hat ihre Bürger zur Teilnahme an einem geplanten Corona-Massentest am nächsten Wochenende aufgerufen. »Es handelt sich um freiwillige Tests, niemand wird gezwungen«, sagte Landeshauptmann Arno Kompatscher. Die norditalienische Provinz Bozen-Südtirol will mit den Schnelltests einen »aktiven Schritt« machen, um die Corona-Zahlen zu drücken, sagte der regionale Regierungschef. Die zentrale Testphase startet am Freitag und dauert bis Sonntag. Die kleine Alpen-Provinz geht damit in Italien einen Sonderweg. (dpa)

15:22 Uhr Die SPD-Bundestagsfraktion hat Kanzlerin Angela Merkel für das Vorgehen vor den Bund-Länder-Verhandlungen am Montag kritisiert. Die Vorbereitung der Ministerpräsidentenkonferenz durch das Kanzleramt sei suboptimal gewesen, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD, Carsten Schneider, am Dienstag in Berlin. Er kritisierte, dass eine mehrseitige Beschlussvorlage an die Länder – die größtenteils die Verfahren in der Hand hätten – geschickt wurde. Sich dann auch noch ohne Rücksprache in Fragen der Schulpolitik einzumischen sei »ein Verfahren, das wir missbilligen«. Er sei froh, dass die Ministerpräsidenten die Beschlussvorlage deutlich verändert hätten. (dpa)

In eigener Sache

Die Corona-Krise hält uns in Atem. Der Reutlinger General-Anzeiger unterrichtet seine Leserinnen und Leser täglich mit dem Live-Ticker zuverlässig über das Geschehen vor Ort und die Entwicklungen in der Region. Der Live-Ticker ist für unsere Kunden kostenlos. Das ändert nichts daran, dass wir nicht öffentlich-rechtlich finanziert sind wie die Fernsehanstalten ARD und ZDF, sondern allein über unsere Leser und Anzeigenkunden. Selbstverständlich soll der Live-Ticker für Sie, liebe Leserinnen und Leser, kostenlos bleiben. Angesichts der Situation bitten wir Sie dennoch, über den Abschluss eines Web-, Digital- oder Print-Abos nachzudenken, um unsere Arbeit zu fördern, zu finanzieren und weiter zu unterstützen. Wir sind sicher, dass wir Sie mit unseren redaktionellen Inhalten und Verlagsleistungen überzeugen. Wir sind für Sie da und danken für Ihr Vertrauen.

Ihr Verleger Valdo Lehari jr./Ihr Chefredakteur Dr. Christoph Fischer

14:38 Uhr Das biopharmazeutische Unternehmen Curevac in Tübingen will sein europäisches Netzwerk ausbauen, um größere Mengen seines Impfstoffkandidaten herstellen zu können. Die Vorbereitungen für den Produktionsbeginn und den Technologietransfer des Corona-Impfstoffkandidaten CVnCoV, wie die Flüssigkeit heißt, seien im Gange. »Auf Basis dieser Strategie beabsichtigt das Unternehmen, seine bestehenden Produktionskapazitäten für CVnCoV auf bis zu 300 Millionen Dosen im Jahr 2021 beziehungsweise bis zu 600 Millionen Dosen im Jahr 2022 deutlich zu erhöhen und gleichzeitig potenzielle Risiken in der Lieferkette zu reduzieren«, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Darüber hinaus sei eine von der Europäischen Investitionsbank (EIB) geförderte große Produktionsanlage am Hauptsitz von Curevac in Tübingen derzeit im Aufbau. Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

14:14 Uhr Durch die am Montag von den Tigers selbst initiierte Testung wurden zwei weitere Personen aus dem Umfeld der Mannschaft als positive Corona-Fälle ermittelt. Alle Spieler und das gesamte Trainerteam des Basketball-Zweitligisten sind nach wie vor nicht betroffen. Bezüglich des weiteren Vorgehens warten die Verantwortlichen nach wie vor auf Rückmeldung vom Gesundheitsamt. Das Spiel am Samstag (20 Uhr, Paul Horn-Arena) gegen die wiha Panthers Schwenningen wurde von der Spielleitung der Liga bereits abgesagt. Am gestrigen Montag waren alle Spieler, die Trainer sowie weitere Personen mit direktem Kontakt zur erkrankten Person beim Tübinger Biotech-Unternehmen Cegat auf Covid-19 getestet worden. Nachdem der Club bereits am Freitagabend von einem positiven Corona-Fall aus dem engeren Umfeld der Mannschaft erfahren hatte, wurde die für den vergangenen Sonntag angesetzte Partie in Ehingen als Vorsichtsmaßnahme abgesagt. Ein Ersatztermin ist noch nicht bekannt. Gleichzeitig wurde auch das Training ausgesetzt. (wil)

14:01 Uhr Das für heutigen Abend in Luzern geplante Nations-League-Spiel zwischen der Schweizer Fußball-Nationalmannschaft und der Ukraine steht vor der Absage. Nach positiven Corona-Befunden bei Jewgeni Makarenko, Eduard Sobol und Dimitri Risnyk am Montag wurden das gesamte Team und der Betreuerstab nochmals getestet. Weil es dabei erneut vier positive Fälle gegeben habe, ordnete der Luzerner Kantonsarzt für die gesamte Gäste-Mannschaft Quarantäne an. Aufgrund dieser Entscheidung »liegt der Ball betreffend Durchführung von Schweiz – Ukraine nun bei der UEFA«, teilte der Schweizerische Fußball-Verband (SFV) Dienstagmittag via Twitter mit. »Wir warten auf den Entscheid und kommunizieren, sobald die Faktenlage geklärt ist.« (dpa)

13:17 Uhr Vor der Bundestagsabstimmung über das Infektionsschutzgesetz an diesem Mittwoch haben zahlreiche Abgeordnete eine Flut kritischer Spam-E-Mails erhalten. CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt sagte am Dienstag vor einer Sitzung der Unionsfraktion im Bundestag, allein sein Büro habe bis zum Vormittag etwa 37.000 solcher Mails erhalten. Die überwiegende Mehrzahl sei gleichlautend mit identischen Textstellen. Wer dahinter stehe, könne man nicht klären. (dpa)

12:46 Uhr In einem Heim für Menschen mit Behinderungen in Rheinfelden (Kreis Lörrach) sind 38 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Nach Auskunft eines Sprechers des katholischen St. Josefshaus Herten vom Dienstag handelt es sich um 18 Mitarbeiter und 20 Bewohner. Nach Bekanntwerden erster Verdachtsfälle sei am Donnerstag eine Reihentestung mit Schnelltest bei allen Bewohnern und allen Mitarbeitern des Martinshauses auf dem Campus Markhof durchgeführt worden. Gleichzeitig sei auch ein sogenannter PCR-Test bei allen veranlasst worden. Alle erkrankten Bewohner zeigten milde Krankheitsverläufe. Die infizierten Mitarbeiter befinden seien in häuslicher Quarantäne. Das Martinshaus sei in Absprache mit dem Gesundheitsamt für Besucher geschlossen.

11:51 Uhr Die CSU hat sich klar für weitere Maßnahmen zum Kampf gegen die Corona-Pandemie auch in Schulen ausgesprochen. »In der CSU ist man sich einig darüber, dass man weitere Maßnahmen benötigt«, sagte CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt am Dienstag vor einer Sitzung der Unionsfraktion im Bundestag. Auch in den Schulen gebe es Infektionen, deswegen solle man auch dort handeln, um das Gesamt-Infektionsgeschehen in den Griff zu bekommen. Er werbe ausdrücklich nicht für Schulschließungen, sagte Dobrindt. (dpa)

11:10 Uhr Der Deutsche Fußball-Bund hat die Austragung von Länderspielen mitten in der Coronavirus-Pandemie gerechtfertigt. Für den Verband seien die abgeschlossenen Verträge bindend, »sofern die behördlichen Verfügungslagen dies erlauben«, teilte der DFB am Dienstag – wenige Stunden vor dem abschließenden Nations-League-Gruppenspiel in Spanien – mit. Alle Spieler und Offizielle würden sich während der gesamten Abstellungsperiode konsequent und diszipliniert an die Maßnahmen des Hygienekonzepts halten. Dies werde auch dadurch dokumentiert, »dass bisher keine Corona-Fälle im Kreis der Nationalmannschaft aufgetreten sind«. (dpa)

10:38 Uhr Die USA haben mehr als 165.000 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages verzeichnet. Am Montag meldeten die Behörden 166 045 neue Fälle, wie aus Daten der Universität Johns Hopkins (JHU) in Baltimore vom Dienstagmorgen (MEZ) hervorging. Der bislang höchste Wert war am Freitag registriert worden, als mehr als 177.000 Fälle gemeldet wurden. Die Zahl der Toten binnen 24 Stunden lag bei 995. (dpa)

10:05 Uhr Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat eingeräumt, dass ihr die mit den Ministerpräsidenten getroffenen Entscheidungen zur Corona-Krise teils zu langsam getroffen werden. Das bedauere sie, auch weil es am Ende mehr Geld koste, sagte Merkel am Dienstag. »Wenn man früher agiert, kann man schneller auch wieder rausgehen aus den Beschränkungen«, erläuterte Merkel. Merkel erklärte auch, warum sie in den vergangenen Wochen oft emotionaler aufgetreten und auf die Menschen zugegangen sei, als man sie sonst in der Öffentlichkeit kenne. Die Corona-Pandemie sei eine »Jahrhundertherausforderung für die ganze Welt und für jeden Einzelnen«, sagte sie. Das Virus führe die Menschen zu etwas unmenschlichem: dazu, Distanz zu halten. »Deshalb muss ich auch anders mit und zu den Menschen sprechen«. (dpa)

9:07 Uhr Nachdem man seit Freitag auf die weiteren Schritte des Gesundheitsamts wartet, haben die Tigers nun die Initiative ergriffen. Um ermitteln zu lassen, ob sie sich mit dem Coronavirus infiziert haben, waren gestern 25 Personen des Basketball-Zweitligisten, darunter alle Spieler und das Trainerteam, zum Test beim Tübinger Biotech-Unternehmen Cegat. Es wurde ein Nasen-Rachen-Abstrich gemacht. Das Ergebnis soll innerhalb von 24 Stunden vorliegen. Ein negativer Test schließt eine akute Infektion mit hoher Wahrscheinlichkeit aus. Hintergrund für die Aktion ist ein Coronafall bei einer Person aus dem engeren Umfeld der Mannschaft. Daraufhin wurde nach Absprache das für den vergangenen Sonntag angesetzte Spiel in Ehingen abgesagt und der Trainingsbetrieb eingestellt. Die geschäftsführende Gesellschafterin von Cegat, Dr. Saskia Biskup, ist zugleich stellvertretende Vorsitzende der Tigers. (wil)

8:24 Uhr Comedy-Spezialist Judd Apatow (52, »Jungfrau (40), männlich, sucht«, »Beim ersten Mal«, »Dating Queen«) will die Corona-Auswirkungen in Hollywood als Komödienstoff inszenieren. Im Auftrag des Streamingdienstes Netflix werde der Regisseur eine noch titellose Ensemble-Komödie drehen, berichteten die US-Branchenblätter »Hollywood Reporter« und »Deadline.com« am Montag. Dabei geht es um eine Gruppe Schauspiel-Kollegen, die während der Corona-Pandemie in einem Hotel festsitzen und einen Film fertigdrehen müssen. Über die Besetzung wurde noch nichts bekannt, aber den Filmblättern zufolge könnte dieses Projekt eine Star-Riege anlocken. (dpa)

7:48 Uhr Mit einem weiteren millionenschweren Finanzierungspaket soll der angeschlagenen baden-württembergischen Tourismusbranche nach dem Ende des befristeten Teil-Lockdowns so schnell wie möglich auf die Beine geholfen werden. Nach dpa-Informationen plant das Tourismusministerium unter anderem Programme für die Thermen und für eine Werbekampagne. Auch das Wissenschaftsministerium ist mit einem Projekt eingebunden. Darin sollen Studenten nach ihrem Abschluss für eine Übergangszeit ein Beschäftigungsverhältnis an den Hochschulen erhalten, um von dort aus Unternehmen der Tourismusbranche bei Projekten zu unterstützen. Für die Programme sollen nach dpa-Informationen insgesamt Mittel in höherer zweistelliger Millionenhöhe investiert werden. »Es geht darum, Perspektiven für die Zeit nach der Krise zu schaffen«, sagte Tourismusminister Guido Wolf (CDU). Details zum Programm will die Landesregierung heute Mittag in Stuttgart vorstellen. (dpa)

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland gibt es demnach 817.526 (gestern: 802.946) Corona-Infizierte, 12.833 (12.573) Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 522.813 (405.714) gelten als wieder geheilt. (GEA)

Montag, 16. November

19 Uhr Am heutigen Abend wird die Württembergische Philharmonie Reutlingen um 20:15 Uhr Teile ihres wegen der Pandemie ausfallenden 3. Sinfoniekonzert live aus der Stadthalle Reutlingen streamen. Im Mittelpunkt steht die Uraufführung des für ihr Orchester-Jubiläum entstandenen Werks von Fazil Say. Es handelt sich um ein Adagio für Orchester op. 86, das im Frühjahr während des ersten Lockdowns entstanden ist. Der türkische Komponist und Pianist hätte im Konzert unter Leitung von Ola Rudner ursprünglich auch als Pianist eines Mozart-Klavierkonzerts zu hören sein sollen. Da er nicht aus der Türkei ausreisen kann, spielt nun der renommierte Mozart-Interpret Martin Helmchen das G-Dur-Konzert KV 453. Der Livestream startet am Montag, den 16. November um 20.15 Uhr und ist über die Webseite der WPR zu erreichen. Fazil Say wird mit einer Videobotschaft vertreten sein. Die Moderation des Abends übernimmt Anette Sidhu-Ingenhoff.

18:04 Uhr Dem Landratsamt Tübingen sind heute 39 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Damit liegt der Kreis bei 2.933 Fällen, heißt es in einer Pressemitteilung. Die 7-Tages-Inzidenz liegt bei 107,9. Es gibt keinen neuen Todesfall (Stand 74 Todesfälle).

Bei den genannten Fällen handelt es sich hauptsächlich um Kontaktpersonen bekannter Fälle und um familiäre Häufungen. Insgesamt sind elf weitere Schulen und zwei weitere Kitas im Landkreis Tübingen von Corona-Fällen betroffen. Was die Schulen anbelangt, so sind hiervon insgesamt sieben Schulklassen und bei den Kitas zwei Gruppen in Quarantäne geschickt worden. Das teilt das Landratsamt mit. Davon betroffen ist zum Teil auch das Personal. An den anderen Schulen sind nur einzelne Schüler von Quarantäne betroffen. (pm)

17:36 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet für Montag 23 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Damit gibt es im Kreis insgesamt 3.532 bestätigte Fälle. 2.705 Personen gelten als genesen, das sind 78,75 Prozent (Todesfälle nicht eingerechnet). Damit sind aktuell 730 aktive Corona-Fälle bekannt. Die 7-Tages-Inzidenz liegt bei 149,1. Es gibt keinen neuen Todesfall (Stand 97 Todesfälle). (pm)

 

17:14 Uhr Der Karlsruher SC hat in knapp einem Monat Aktien im Wert von rund 500.000 Euro verkauft. Rund 1.300 Aktionäre hätten sich bislang ihren Anteil am KSC gesichert, teilte der Fußball-Zweitligist am Montag mit. »Mit dem bisher gezeichneten Volumen von ca. 500.000 Euro sind wir in Anbetracht der aktuellen Situation rund um die Corona-Pandemie sehr zufrieden«, sagte Geschäftsführer Michael Becker. (dpa)

16:16 Uhr Die EU-Kommission hat mit der Tübinger Firma Curevac einen Vertrag über den Kauf von bis zu 405 Millionen Dosen Corona-Impfstoff vereinbart. Dies teilte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Montagnachmittag in Brüssel mit. Es handelt sich um den fünften Rahmenvertrag mit Pharmafirmen, die einen aussichtsreichen Impfstoff gegen das Coronavirus in der Entwicklung haben. (dpa)

15:57 Uhr Der notwendige Beschluss für die milliardenschweren Corona-Hilfen der EU ist blockiert. Ungarn und Polen verhinderten am Montag aus Protest gegen ein neues Verfahren zur Ahndung von Verstößen gegen die Rechtsstaatlichkeit, dass der politische Entscheidungsprozess wie geplant fortgesetzt werden kann, wie mehrere Diplomaten der Deutschen Presse-Agentur bestätigten. Betroffen von dem Veto ist neben den geplanten Corona-Wiederaufbauhilfen im Umfang von bis zu 750 Milliarden Euro auch der langfristige EU-Haushalt. Er umfasst für die nächsten sieben Jahr Mittel in Höhe von knapp 1,1 Billionen Euro und finanziert zum Beispiel Zuschüsse für die Landwirtschaft und Forschungsprogramme. Die EU steckt damit inmitten der Corona-Krise erneut in einer schweren politischen Krise.

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Ihr Verleger Valdo Lehari jr./Ihr Chefredakteur Dr. Christoph Fischer

15:33 Uhr Mit dem US-Pharmakonzern Moderna hat ein weiterer für Europa relevanter Hersteller vielversprechende Daten für seinen Corona-Impfstoff vorgelegt. Der Impfstoff habe eine Wirksamkeit von 94,5 Prozent, hieß es in einer Mitteilung von Moderna am Montag. Zudem wurde bekannt, dass die Europäische Arzneimittel-Agentur Ema ein sogenanntes Rolling-Review-Verfahren zu dem Moderna-Impfstoff beginnt, das eine vergleichsweise rasche Zulassung zum Ziel hat. Die EU-Kommission verhandelt derzeit nach eigenen Angaben mit dem US-Konzern über die Lieferung von bis zu 160 Millionen Impfdosen. (dpa)

15:04 Uhr Die TSG 1899 Hoffenheim darf an diesem Montag nach mehreren Coronafällen wieder das Mannschaftstraining aufnehmen. »Wir sind dankbar, dass wir heute vom Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises grünes Licht für eine Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs bekommen haben«, sagte Sportchef Alexander Rosen in einer Mitteilung des Fußball-Bundesligisten. Nach wie vor ungeklärt sei, wie es zur Häufung der Fälle kam. Die Kraichgauer, die am Samstag gegen den VfB Stuttgart spielen sollen, hatten sich vergangene Woche in ein freiwillige Quarantäne begeben, nachdem insgesamt zwei Betreuer und sechs Spieler positiv getestet worden waren. (dpa)

14:46 Uhr Der Fall Erling Haaland wird für Borussia Dortmund zu einem Verwirrspiel. Noch immer ist ungeklärt, ob der Torjäger im Bundesligaspiel am Samstag (20.30 Uhr) bei Hertha BSC auflaufen darf oder nicht. Meldungen aus Norwegen, dass dem 20-Jährigen wie anderen Nationalspielern im Fall eines Einsatzes eine Geldstrafe droht, sorgten beim Revierclub für Befremden. Nach eigenen Angaben bemüht sich der Bundesliga-Dritte weiterhin in Gesprächen mit dem heimischen Gesundheitsamt und dem norwegischen Verband um eine Klärung. Knackpunkt bleibt die von den norwegischen Gesundheitsbehörden angeordnete zehntägige häusliche Quarantäne für alle Nationalspieler, die wegen eines positiven Corona-Befundes beim ehemaligen Braunschweiger Profi Omar Elabdellaoui verhängt worden war und die zur Absage des Länderspiels in Rumänien geführt hatte. Dass den im Ausland tätigen Profis wie Haaland dennoch die vorzeitige Rückreise zu ihren Clubs gewährt wurde, ändert daran angeblich wenig. Positive Signale am Montag aus Leipzig sorgten beim BVB jedoch für erste Beruhigung. Demnach muss Haalands Nationalmannschaftskollege Alexander Sörloth nicht in eine mehrtägige Quarantäne. (dpa)

14:24 Uhr Die TSG 1899 Hoffenheim darf auf die planmäßige Durchführung des Bundesliga-Spiels am Samstag gegen den VfB Stuttgart hoffen. »Im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises gibt es keine Kontaktpersonen, die in Quarantäne verfügt wurden«, erklärte Silke Hartmann, Amtsleiterin beim Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis. Die komplette Fußball-Mannschaft und das Betreuerteam hatten sich nach mehreren Corona-Fällen vergangene Woche freiwillig in die Quarantäne begeben. Von Amts wegen gilt sie nun nach den Ermittlungen der Gesundheitsbehörden nur für die positiv getesteten Personen. Vom Club selbst gab es zunächst keine Informationen darüber, ob und wann das Mannschaftstraining wieder aufgenommen wird. Vergangene Woche meldeten die Kraichgauer, dass zwei Betreuer und sechs Spieler positiv getestet wurden: Sebastian Rudy, Kevin Vogt, Munas Dabbur, Robert Skov, Jacob Bruun Larsen und Ishak Belfodil. Ob das Baden-Württemberg-Duell gegen den VfB stattfinden kann, dazu könne die Behörde laut Hartmann keine Aussage treffen. (dpa)

Sebastian Rudy
Hoffenheims Sebastian Rudy verlässt nach dem Spiel das Spielfeld. Foto: Uwe Anspach/dpa/Archiv
Hoffenheims Sebastian Rudy verlässt nach dem Spiel das Spielfeld. Foto: Uwe Anspach/dpa/Archiv

13:29 Uhr Erst elektrisiert der Mainzer Impfstoff-Hersteller Biontech die von der Corona-Pandemie geplagte Welt. Nun legt der US-Konzern Pfizer nach: Auch sein Vakzin scheint einen stabilen Schutz vor Covid-19 zu verleihen. (dpa)

12:43 Uhr Die strenge Maskenpflicht im Rems-Murr-Kreis in Baden-Württemberg ist bis auf weiteres nicht gültig. Das teilte das Verwaltungsgericht Stuttgart am Montag mit. Mit dem Beschluss gaben die Richter dem Antrag eines Bürgers statt, der sich gegen die weitgehend ausnahmslose Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in sogenannten Verdichtungszonen gewandt hatte. Nach Angaben des Gerichts liegen keine ausreichenden Anhaltspunkte dafür vor, dass die Allgemeinverfügung zusätzlich zur Verordnung des Landes erforderlich ist. (dpa)

12:04 Uhr Bund und Länder werden bei ihren Beratungen zum weiteren Vorgehen in der Corona-Pandemie an diesem Montag voraussichtlich noch keine schärferen Schritte für die Schulen beschließen. Nach einer geänderten Vorlage des Bundes für die Videokonferenz sollen die Länder bis zur kommenden Woche einen Vorschlag vorlegen, wie Ansteckungsrisiken im Schulbereich weiter reduziert werden können. Das geänderte Papier liegt der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vor. Im ursprünglichen Papier des Bundes für die Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder an diesem Montagnachmittag waren dagegen auch für die Schulen schärfere Maßnahmen vorgesehen. (dpa)

11:02 Uhr Der britische Premierminister Boris Johnson ist wieder in Corona-Quarantäne. Er fühle sich aber »fit wie ein Metzgershund«, sagte Johnson am Montag in einem über Twitter verbreiteten, selbst aufgenommenen Video. Die Formulierung ist eine gängige Redewendung im Englischen und gleichbedeutend mit »fit wie ein Turnschuh«. Er werde alle Regeln befolgen und von der Downing Street aus arbeiten, sagte Johnson. »Ich fühle mich großartig.«. Die gute Nachricht sei, dass die britische Corona-Warn-App funktioniere, die schlechte, dass er eine Aufforderung erhalten habe, sich 14 Tage lang zu isolieren, sagte der Regierungschef weiter. Die App steht in Großbritannien wegen Mängeln stark in der Kritik. (dpa)

10:25 Uhr Der Infektiologe Bernd Salzberger warnt davor, dass Weihnachts-Treffen die Ausbreitung des Coronavirus verstärken könnten. Die vergangenen Jahre hätten gezeigt, dass die Feiertage ein Kick-Starter für die Influenza-Ausbreitung gewesen seien, sagte der Mediziner vom Universitätsklinikum Regensburg der Funke-Mediengruppe. »Die Leute reisen durch das ganze Bundesgebiet, mischen sich überall, man trifft in der Kneipe seine alten Klassenkameraden. Wenn wir Pech haben, könnte das mit Corona ähnlich sein.« Er unterstrich, dass man im Dezember »kein normales Leben« haben werde. »Das kann nicht sein und wäre nicht vernünftig.« Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

9:23 Uhr Biontech-Vorstandschef und Mitgründer Ugur Sahin rechnet in der Corona-Krise erst im Winter 2021 mit einer Rückkehr zum normalen Leben. »Absolut essenziell«, um dieses Ziel zu erreichen, sei eine hohe Impfquote gegen das Coronavirus bis zum Herbst, sagte Sahin am Sonntag in einem BBC-Interview. »Ich bin zuversichtlich, dass dies geschehen wird.« Mit Blick auf die jetzige kalte Jahreszeit fügte er hinzu: »Dieser Winter wird hart.« Vorerst werde der Impfstoff noch keinen großen Einfluss auf die Infektionszahlen haben. Wenn alles weiterhin gut laufe, werde der Impfstoff ab »Ende dieses Jahres, Anfang nächsten Jahres« ausgeliefert. Ein mittelfristiges Ziel sei, bis April mehr als 300 Million Dosen weltweit zur Verfügung zu stellen. Dies könnte einen ersten Effekt auf Infektionszahlen haben. Das deutsche Unternehmen Biontech und der US-Pharmakonzern Pfizer hatten am vergangenen Montag als erste westliche Hersteller vielversprechende Daten aus ihren klinischen Tests vorgelegt. (dpa)

8:44 Uhr Die Landesregierung hat sich bei der Bestellung von fünf Millionen Corona-Schnelltests als Notreserve aus Sicht der SPD zu viel Zeit gelassen. »Es ist nicht akzeptabel, dass die Vorlage drei Wochen durch die Ministerien gewandert ist«, sagte der finanzpolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag, Peter Hofelich, der Stuttgarter Zeitung und den Stuttgarter Nachrichten. Die Regierung müsse sich die Frage gefallen lassen, ob sie trödle. »Offensichtlich hat die Leitung des Ministeriums Defizite in der Verwaltungsführung«, sagte Hofelich den Angaben nach weiter. Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) hatte vergangene Woche verkündet, die Antigen-Tests könnten etwa bei großen Ausbrüchen wie in Pflegeheimen oder Krankenhäusern genutzt werden. Zudem seien sie unter anderem für Personal, Bewohner und Patienten in pflegerischen und medizinischen Einrichtungen, Arztpraxen und Kliniken gedacht. (dpa)

8:19 Uhr Die wegen der Corona-Pandemie auf den Sommer 2021 verlegten Olympischen Spiele in Tokio sollen wie geplant ausgetragen werden. Darauf verständigte sich der Chef des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Thomas Bach, mit dem japanischen Ministerpräsidenten Yoshihide Suga in Tokio. Beide posierten Handrücken an Handrücken und mit Mundschutzmasken für die Fotografen - eine öffentlichkeitswirksame Szene, die angesichts wachsender Zweifel an der Durchführbarkeit der Spiele in Japan Standhaftigkeit vermitteln soll. Er sei entschlossen, die Spiele im kommenden Jahr in der Hauptstadt seines Landes auszurichten, als »Beweis, dass die Menschheit das Virus besiegt hat«, sagte Suga nach dem Treffen zu Reportern. Mehr dazu lesen Sie hier.  (dpa)

Austragung der Olympischen Spiele
Thomas Bach (links), Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, und Yoshihide Suga, Premierminister von Japan, begrüßen sich. Foto: Kazuhiro Nogi/AFP Pool/AP/dpa
Thomas Bach (links), Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, und Yoshihide Suga, Premierminister von Japan, begrüßen sich.
Foto: Kazuhiro Nogi/AFP Pool/AP/dpa

7:36 Uhr Die Runde aus Kanzleramt und Länderministern zieht heute nach zwei Wochen Teil-Lockdown eine Zwischenbilanz. Lockerungen sind nicht zu erwarten, größere Verschärfungen wohl auch nicht. Denn dazu müssten über die Auswirkungen der getroffenen Maßnahmen klare Aussagen gemacht werden können. Dazu scheint es noch zu früh – wenn es denn überhaupt etwas bewirkt. GEA-Politikredakteur Jürgen Rahmig fordert in seinem Kommentar, Gaststätten, Theater, Konzerthäuser und Kinos mit ihren Schutzkonzepten wieder zu öffnen. Wer mit Bus und Bahn zur Arbeit oder in die Schule fährt, dürfte dort gefährdeter sein. (GEA)

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland gibt es demnach 802.946 (gestern: 799.733) Corona-Infizierte, 12.573 (12.511) Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 405.714 (498.996) gelten als wieder geheilt. (GEA)

Sonntag, 15. November

19:53 Uhr Die Menschen in Deutschland können vorerst nicht mit Lockerungen des bis Ende November geltenden Teil-Lockdowns in der Corona-Krise rechnen. Bund und Länder wollen voraussichtlich am 23. November entscheiden, ob die Maßnahmen vor Weihnachten verschärft werden müssen oder teils gelockert werden können. (dpa)

17:44 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet für Sonntag 27 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Damit gibt es im Kreis insgesamt 3.509 bestätigte Fälle. Die 7-Tages-Inzidenz sinkt auf 148,1. (pm)

16:56 Uhr Dem Landratsamt Tübingen sind heute sieben neue Corona-Fälle gemeldet worden. Damit liegt der Kreis bei 2.894 Fällen, heißt es in einer Pressemitteilung. Die 7-Tages-Inzidenz sinkt auf 100,9. Es gibt keinen neuen Todesfall (Stand 74 Todesfälle). (pm)

15:07 Uhr Tausende Amateur- und Freizeitsportler, Vereine oder Verbände werden vor den Corona-Beratungen der Politik wieder hoffen - vermutlich vergebens. Zwar mahnen der DOSB und die Landessportbünde Lockerungen und eine schnellstmögliche Wiedereröffnung aller bundesweiten Spiel- und Sportstätten an, zwar warnen Athletenvertreter und Fachverbände vor weitreichenden Folgen der pandemiebedingten Beschränkungen vor allem für Kinder und Jugendliche. Und doch wird es bei den Beratungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten der Länder am Montag wohl nicht um Aufweichungen des Teil-Lockdowns gehen - im Gegenteil.

14:30 Uhr Innerhalb eines Tages haben die Gesundheitsämter nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Sonntag in Deutschland 16.947 neue Corona-Infektionen gemeldet. Das sind 5.514 Fälle weniger als noch am Tag zuvor mit 22.461 neu gemeldeten Fällen innerhalb von 24 Stunden. An Sonntagen sind die erfassten Fallzahlen allerdings meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird. Im Vergleich zum vergangenen Sonntag mit 16.017 Fällen ist die aktuell gemeldet Zahl etwas höher.

Eine klare Beurteilung des Infektionsgeschehens ist zur Halbzeit des landesweit verhängten Teil-Lockdowns schwierig. Die am Samstag vom RKI gemeldete Zahl an Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden lag erstmals seit Wochen unter der vom Samstag der Vorwoche und auch unter der des vorhergehenden Freitags. Die 7-Tage-Inzidenz, also die Zahl der in einer Woche pro 100.000 Einwohner aufgetretenen Neuinfektionen, stieg ebenfalls zuletzt langsamer. Am Samstag lag sie nach RKI-Angaben bei 141,3. (dpa)

13:26 Uhr Die geplanten genaueren gesetzlichen Grundlagen für weitreichende Alltagsbeschränkungen in der Corona-Krise sollen nach Kritik an bisherigen Vorschlägen der Koalition ausgeweitet werden. Das geht aus einem überarbeiteten Entwurf eines neuen Paragrafen 28a des Infektionsschutzgesetzes hervor. Festgeschrieben werden soll demnach unter anderem, dass Entscheidungen über Maßnahmen zur Corona-Eindämmung »insbesondere an dem Schutz von Leben und Gesundheit und der Funktionsfähigkeit des Gesundheitssystems auszurichten« sind. (dpa)

12:39 Uhr Private Feiern trotz der geltenden Corona-Beschränkungen haben am Wochenende im Landkreis Ravensburg und im Bodenseekreis zu Einsätzen der Polizei geführt. So wurden nach Polizeiangaben vom Sonntag Beamte zu einer Party am Samstagabend in Aichstetten (Kreis Ravensburg) gerufen, bei der sieben junge Leute eine Verlobung feierten. Die Gäste trugen zudem keinen Mundschutz. Einer habe einen falschen Namen angegeben und ein weiterer sich geweigert, seinen Ausweis zu zeigen, wie es weiter hieß. Die Beteiligten erwarten mehrere Anzeigen unter anderem wegen Verstößen gegen die Corona-Verordnung. (dpa)

11:41 Uhr Die Fernzüge der Deutschen Bahn sind während des aktuellen Teil-Lockwdowns deutlich voller als während der ersten Phase strenger Corona-Beschränkungen im Frühjahr. »Die Züge sind voller als beim ersten Lockdown. Unsere Kunden sollen sicher reisen können, deshalb halten wir unser Angebot hoch«, sagte eine Bahn-Sprecherin. Die Nachfrage nach Bahnfahrten sei derzeit etwa dreimal so hoch sei wie im Frühjahr, als zum ersten Mal strenge Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie galten, etwa die weitgehende Schließung von Hotels und Restaurants sowie Kontaktbeschränkungen. (dpa)

11:04 Uhr Der Landesbeauftragte für Datenschutz, Stefan Brink, hält nichts von der Bekämpfung der Corona-Pandemie auf Kosten des Datenschutzes. »Alles, was nach Einschränkung der Freiwilligkeit aussieht, und alles, was den Datenschutz einschränkt, ist kontraproduktiv«, sagte er mit Blick auf Diskussionen rund um die Corona-Warn-App. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hatte zuvor eine grundlegende Überarbeitung der App gefordert. Sie müsse um zahlreiche Funktionen erweitert und vor allem bei der Kontaktnachverfolgung verbessert werden, sagte er vor den Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten am Montag. Dafür müsse der Datenschutz gelockert werden. (dpa)

10:08 Uhr Papst Franziskus hat in der Corona-Phase ein neues Buch geschrieben. Es soll auf Deutsch unter dem Titel »Wage zu träumen!« am 4. Dezember erscheinen. Das Buch sei weniger spirituell als jüngste andere Werke des 83-jährigen katholischen Kirchenoberhaupts, sagte ein Verlagssprecher. Der Papst lege darin einen Schwerpunkt auf gesellschaftliche Analysen und persönliche Überzeugungen. Das Nachdenken über die Virus-Pandemie spiele in dem Werk eine große Rolle. (dpa)

9:26 Uhr Die Corona-Einschränkungen treffen Menschen mit Behinderung oft besonders hart. »Ein Beispiel sind die Anwendungen für Video-Konferenzen, die für Menschen mit Seh- und Hörbehinderungen eine große Herausforderung sind«, sagte der Bundesbeauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel. An diesem Dienstag findet eine von Dusel initiierte große EU-Veranstaltung zur Lage der Menschen mit Behinderung statt. Ein zentrales Thema: Gewalt gegen Frauen und Kinder. Viele Menschen mit Behinderung müssten sich derzeit noch stärker von anderen zurückziehen, weil sie zu den Corona-Risikogruppen zählten. »Die Gefahr von Isolation und psychischen Belastungen ist deutlich höher, insbesondere in den Einrichtungen.« Menschen mit Hörbehinderungen könnten wegen der Masken schlechter kommunizieren. (dpa)

8:19 Uhr Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov bezeichneten sich 33 Prozent der Deutschen zu Beginn des Teil-Lockdowns als überwiegend »besorgt«. »Wütend« nennen sich 12 Prozent, 19 Prozent bezeichnen sich als »entspannt«. Wir wollten auf unserer Homepage, auf der Facebook-Seite des GEA und auf dem GEA-Instagram-Kanal wissen: Wie geht es den GEA-Online-Lesern aus der Region im »Lockdown light«? (GEA)

In eigener Sache

Die Corona-Krise hält uns in Atem. Der Reutlinger General-Anzeiger unterrichtet seine Leserinnen und Leser täglich mit dem Live-Ticker zuverlässig über das Geschehen vor Ort und die Entwicklungen in der Region. Der Live-Ticker ist für unsere Kunden kostenlos. Das ändert nichts daran, dass wir nicht öffentlich-rechtlich finanziert sind wie die Fernsehanstalten ARD und ZDF, sondern allein über unsere Leser und Anzeigenkunden. Selbstverständlich soll der Live-Ticker für Sie, liebe Leserinnen und Leser, kostenlos bleiben. Angesichts der Situation bitten wir Sie dennoch, über den Abschluss eines Web-, Digital- oder Print-Abos nachzudenken, um unsere Arbeit zu fördern, zu finanzieren und weiter zu unterstützen. Wir sind sicher, dass wir Sie mit unseren redaktionellen Inhalten und Verlagsleistungen überzeugen. Wir sind für Sie da und danken für Ihr Vertrauen.

Ihr Verleger Valdo Lehari jr./Ihr Chefredakteur Dr. Christoph Fischer

7:12 Uhr Vor den Beratungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidenten der Länder am Montag deuten sich keine Lockerungen des Teil-Lockdowns an - auch wenn eine Mehrheit der Deutschen das befürworten würde. Wie weiter mit dem Teil-Lockdown? (dpa)

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland gibt es demnach 799.733 (gestern: 785.093 ) Corona-Infizierte, 12.511 (12.404) Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 498.996 (487.913) gelten als wieder geheilt. (GEA)

Samstag, 14. November

20:06 Uhr Österreich geht ab Dienstag wegen der drohenden Überlastung des Gesundheitssystems für knapp drei Wochen in einen Lockdown. Wie zu Beginn der Corona-Krise im Frühjahr müssen die meisten Geschäfte und Schulen schließen. Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

18:53 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet für Samstag 111 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Damit gibt es im Kreis insgesamt 3.482 bestätigte Fälle. Die 7-Tages-Inzidenz liegt bei 152,6. Das Reutlinger Landratsamt verweist am heutigen Abend auf ein diffuses Infektionsgeschehen. (pm)

18:35 Uhr In Deutschland haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) 22.461 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Das geht aus den Angaben des RKI vom Samstagmorgen hervor. Damit ist der Wert erstmals seit Monaten im Vergleich zu einem Samstag der Vorwoche gesunken. Vor einer Woche hatte die Zahl gemeldeter Neuinfektionen bei 23.399 gelegen - damit ist sie um 938 gesunken. Auch wenn solche Daten durchaus statistische Ausreißer sein können, so gibt es doch Lichtblicke in der Corona-Pandemie. (dpa)

18:04 Uhr Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Baden-Württemberg ist weiter gestiegen. Heute meldete das Landesgesundheitsamt 2.122 Fälle mehr als am Vortag. (pm)

17:31 Uhr Dem Landratsamt Tübingen sind heute 35 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Damit liegt der Kreis bei 2.887 Fällen, heißt es in einer Pressemitteilung. Die 7-Tages-Inzidenz liegt bei 109,7. Es gibt keinen neuen Todesfall (Stand 74 Todesfälle). (pm)

16:54 Uhr Das Länderspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen die Ukraine kann trotz Corona-Fällen beim Gegner stattfinden. Alle Nachtests bei Spielern und Betreuern seien negativ ausgefallen, berichtete der ukrainische Verband. Auf dieser Grundlage erlauben die Leipziger Gesundheitsbehörden eine Spielaustragung. (dpa)

16:39 Uhr In einem Alten- und Pflegeheim in Berlin-Lichtenberg sind nach einem Corona-Ausbruch innerhalb von fünf Wochen zwölf infizierte Menschen gestorben. Elf davon seien im Krankenhaus gestorben, wohin sie mit Symptomen überwiesen worden seien, teilte eine Sprecherin der Betreiberfirma Kursana am Samstag mit. »Nach unserer Kenntnis hatten alle schwerwiegende Vorerkrankungen oder befanden sich in der Palliativphase.« (dpa)

16:08 Uhr In Karlsruhe haben sich am Samstag rund 900 Menschen bei einer »Querdenken«-Demonstration versammelt. Bei sonnigem Wetter demonstrierten sie der Polizei zufolge friedlich gegen die derzeit geltenden Corona-Maßnahmen - ohne Maske, aber mit Abstand. Die Polizei verzeichnete zunächst keine größeren Verstöße gegen den Mindestabstand von 1,50 Metern. Beim Einlass seien aber bereits »eine Vielzahl von Personen« angesprochen worden, hieß es von der Polizei auf Twitter. Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

15:54 Uhr as vom Theologen Hans Küng gegründete Tübinger Weltethos-Institut bezeichnet den in Deutschland entwickelten Impfstoff gegen Covid-19 als wichtigen Beitrag zum guten Leben weltweit. Die Pharmabranche habe auf eine globale Herausforderung mit einem Beitrag zum Gemeinwohl reagiert. »Die Pharmabranche hat es geschafft, innerhalb von nur neun Monaten auf eine Pandemie mit einem Impfstoff zu antworten«, sagte Christopher Gohl, der seit 2012 am Weltethos-Institut an der Universität Tübingen zur Entstehung und Wirkung von Werten, zur Ethik in Unternehmen und Wirtschaft und zur lernenden Demokratie lehrt. (dpa)

15:09 Uhr Hausarztmangel, geringe Entlohnung – und jetzt auch noch Corona: Im Land machen Ärzte zunehmend weniger Hausbesuche. Für den Südwesten spricht die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) von einem Rückgang der Hausbesuche von mehr als drei Millionen auf rund 2,8 Millionen zwischen 2017 und 2019. Zwar berücksichtigten diese Zahlen nicht die hausarztzentrierte Versorgung, bei der Hausbesuche in einer Pauschale inbegriffen sind, sagte ein Sprecher. Es gibt aber laut Hausärzteverband durchaus einen Schwund bei den Besuchen. (dpa)

14:31 Uhr Aus Sicht des baden-württembergischen Innenministers Thomas Strobl (CDU) sollte die Fahrt in den Weihnachtsurlaub dieses Jahr ausfallen. Auf die Frage, ob die Deutschen in den Weihnachtsurlaub fahren können, antwortete er in einem Interview mit der »Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung« (F.A.S): »Um Gottes willen, ja nicht!« Er wundere sich, sagte Strobl, wie viel über den Urlaub geredet werde - »gerade so, als gäbe es nichts Wichtigeres im Leben«. Es sei fast schon fahrlässig, Erwartungen in der Bevölkerung zu wecken, dass die Menschen im Dezember oder Januar zum normalen Leben zurückkehren könnten. (dpa)

13:47 Uhr Die österreichische Regierung will zur Eindämmung der Corona-Krise für drei Wochen Geschäfte und Schulen schließen und Ausgangsbegrenzungen rund um die Uhr verordnen. Das ging am Samstag aus einem Verordnungsentwurf hervor. Die Regierungsmitglieder sollen den Plan am Nachmittag bei einer Pressekonferenz verkünden. Gelten sollen die Maßnahmen ab Dienstag. Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

13:15 Uhr Chinesische Behörden haben auf Rindfleischimporten aus Südamerika Spuren des Coronavirus gefunden. Auf zwei Tiefkühlpackungen eines argentinischen Importeurs seien die Spuren entdeckt worden, teilte der chinesische Zoll am Samstag mit und setzte die Einfuhren aus. Am Vortag hatten Gesundheitsbehörden in der chinesischen Millionenstadt Wuhan, wo die Corona-Pandemie Ende 2019 ihren Ursprung hatte, staatlichen Medien zufolge ebenfalls Spuren des Virus Sars-CoV-2 auf Rindfleischverpackungen aus Brasilien gefunden. Erst vor wenigen Tagen hatte China eine aus Deutschland importierte Schweinshaxe als Auslöser für einen neuen Corona-Fall ausgemacht. (dpa)

11:54 Uhr Joachim Löw bereitet die Fußball-Nationalmannschaft ungeachtet einer drohenden Absage mit den üblichen Tagesabläufen auf das Länderspiel am Abend (20.45 Uhr) gegen die Ukraine vor. Wie der DFB bestätigte, startet die Auswahl um Kapitän Manuel Neuer trotz der fünf Corona-Fälle beim Gegner mit dem üblichen Anschwitzen nach dem Frühstück im Teamhotel in den Spieltag. Beim Kontrahenten steht hingegen gegen 14.00 Uhr eine weitere Corona-Testreihe auf dem Programm. Erst danach dürfte von der UEFA entschieden werden, ob die Partie der Nations League stattfinden kann. Maßgeblich ist dabei auch die Erlaubnis des Gesundheitsamtes in Leipzig. Einen realistischen Ersatztermin für das Spiel gibt es nicht. (dpa)

DFB-Team
Ungeachtet der neuen Corona-Fälle beim Gegner bereiteten sich die deutschen Nationalspieler auf das Spiel gegen die Ukraine vor. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa
Ungeachtet der neuen Corona-Fälle beim Gegner bereiteten sich die deutschen Nationalspieler auf das Spiel gegen die Ukraine vor. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

11:10 Uhr Kanzlerin Angela Merkel hat Bürgerinnen und Bürger vor der am Montag geplanten Zwischenbilanz des Teil-Lockdowns erneut auf schwierige Monate wegen der Corona-Krise eingestimmt. »Der vor uns liegende Winter wird uns allen noch viel abverlangen«, sagte Merkel in ihrem am Samstag veröffentlichten Video-Podcast. »Das Virus wird noch eine ganze Weile unser Leben bestimmen. Das bedeutet auch, dass wir uns nicht unbeschwert direkt begegnen können.« Merkel will an diesem Montag mit den Ministerpräsidenten der Länder eine Zwischenbilanz zu dem seit Anfang November geltenden Teil-Lockdown ziehen, mit dem die in die Höhe geschnellten Corona-Infektionszahlen in den Griff bekommen werden sollen. Die Bundesregierung hat bereits betont, dass sie derzeit noch keine Möglichkeiten für Lockerungen sieht. (dpa)

10:26 Uhr US-Präsident Trump war mit dem Versprechen eines Corona-Impfstoffs in die Wahl gezogen. Die Wahl hat er verloren - nun steht ein Impfstoff womöglich kurz vor der Zulassung. Wahlsieger Biden fordert angesichts explodierender Infektionszahlen Sofortmaßnahmen der Regierung. Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

10:01 Uhr Sozialminister Manne Lucha gerät wegen der Corona-Schnelltests unter Druck. Heftig sind die Vorwürfe, mit denen die Tübinger Ärztin Lisa Federle Lucha in Sachen Corona-Strategie angegangen war. Von Schlafmützigkeit war da etwa die Rede, weil das Ministerium nach Federles Auffassung nicht schnell genug und nicht ausreichend Corona-Schnelltests bestellt habe. Jetzt stellte sich heraus, dass das Land unnötig viel Geld ausgegeben hat und in Stuttgart viel mehr für die Tests bezahlt wurde als etwa in Tübingen. Minister Lucha selbst hat nun in einem persönlich unterzeichneten Brief, der dem GEA vorliegt, die Vorwürfe zurückgewiesen. (GEA)

9:29 Uhr Die Verlängerung der Corona-Beschränkungen scheint unumgänglich. Ins Zentrum der Debatte könnten am Montag bei der Schaltkonferenz von Bund und Ländern auch die Schulen rücken. Sie sollen unbedingt geöffnet bleiben - strittig sind die Maßnahmen dazu. (dpa)

9:01 Uhr Vor der Schaltkonferenz der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach gegen eine Lockerung der für November verhängten Corona-Auflagen ausgesprochen. »Ich gehe davon aus, dass wir den Wellenbrecher-Shutdown verlängern müssen, weil die Wirkung schwächer ausfällt als berechnet«, sagte Lauterbach. »Neben den Schulen ist eine zu geringe Beschränkung privater Kontakte wahrscheinliche Ursache.« (dpa)

8:51 Uhr Wer aus Deutschland in die Slowakei einreisen will, braucht ab Montag einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Das sieht eine am Freitagabend von der staatlichen Gesundheitsbehörde UVZ veröffentlichte Verlautbarung vor. Die neue Regel gilt auch für Einreisende aus den slowakischen Nachbarländern Österreich, Ungarn und Polen sowie für fast alle anderen EU-Länder. Ohne PCR-Test einreisen darf man nur aus zehn Ländern mit geringem Corona-Risiko. Dazu gehören als einzige EU-Länder Finnland und Griechenland, als sichere Länder außerhalb der Europäischen Union gelten zum Beispiel China und Japan. (dpa)

8:23 Uhr Österreichs Regierung plant eine Verschärfung des seit fast zwei Wochen geltenden Teil-Lockdowns in der Corona-Krise. Infektionszahlen auf Rekordniveau zwingen Wien nun erneut zum Handeln. (dpa)

7:48 Uhr Ein voraussichtlich demnächst erhältlicher Corona-Impfstoff soll in den USA nach Aussagen von Präsident Donald Trump zunächst nicht in den Bundesstaat New York geliefert werden. Der demokratische Gouverneur Andrew Cuomo traue der Regierung in Washington nicht und wolle das Mittel separat prüfen. »Wir werden es also erst nach New York liefern, wenn wir die Genehmigung dazu haben«, sagte Trump. Der amtierende US-Präsident kritisierte Cuomo damit indirekt für dessen Ankündigung vor einigen Wochen, einen zugelassenen Impfstoff von eigenen Experten auf dessen Sicherheit prüfen zu lassen. (dpa)

7:11 Uhr Die Weihnachtsmärkte in der Region fallen wegen des Coronavirus aus. Die Stadt Metzingen und die Gemeinde Dettingen bieten Kreativen nun eine Alternative: In einer Bude auf dem Wochenmarkt können sie jeder zumindest einen Tag Selbstgemachtes verkaufen. Das Angebot wechselt jeden Markttag. In Dettingen gibt es das freitags seit September. Damals war klar, dass der Kunsthandwerkermarkt im Oktober wegen des Virus ausfallen muss. In Metzingen ist die Premiere an diesem Samstag auf dem Wochenmarkt. Den Anfang auf dem Kelternplatz macht Malu Bossler mit Patchwork und Geschenken. (mak)

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland gibt es demnach 785.093 (gestern: 762.832) Corona-Infizierte, 12.404 (12.216) Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 487.913 (472.208) gelten als wieder geheilt. (GEA)

Freitag, 13. November

19 Uhr Walt Disney bleibt im Krisenmodus. Zuletzt hat sich das Geschäft zwar etwas erholt, doch die Pandemie legt Themenparks, Ferienresorts und Kreuzfahrten weiter lahm. Immerhin boomen die Streaming-Dienste. Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

18:43 Uhr Die Corona-Warn-App hat nach Ansicht des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann noch immer Mängel und sollte deshalb nachgebessert werden. »Nach der ersten Auswertung können wir festhalten: Die App ist eine gute Ausgangsbasis, aber sie schöpft ihr Potenzial nach meinem Eindruck bislang bei weitem nicht aus, vor allem bei der Kontaktnachverfolgung«, sagte der Grünen-Politiker. Bei der Videokonferenz der Länder-Regierungschefs mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag will Kretschmann deshalb einige Vorschläge dazu machen. (dpa)

18:40 Uhr Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Baden-Württemberg ist weiter gestiegen. Heute meldete das Landesgesundheitsamt 2.905 Fälle mehr als am Vortag. Am Donnerstag hatte der Anstieg 2.984 Infektionen betragen. (dpa)

18 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet für Freitag 45 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Damit gibt es im Kreis insgesamt 3.371 bestätigte Fälle. 2.617 Personen gelten als genesen, das sind 79,93 Prozent (Todesfälle nicht eingerechnet). Damit sind aktuell 657 aktive Corona-Fälle bekannt. Es ist keine weitere Todesfallmeldung hinzugekommen (Stand: 97 Todesfälle). Die 7-Tages-Inzidenz liegt bei 125,1. (pm)

17:27 Uhr Dem Landratsamt Tübingen sind heute 49 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Damit liegt der Kreis bei 2.852 Fällen, heißt es in einer Pressemitteilung. Die 7-Tages-Inzidenz liegt bei 101. Es gibt keinen neuen Todesfall. (pm)

16:40 Uhr »Es soll kein Weihnachten in Einsamkeit werden«, sagt die Kanzlerin. Doch die Aussichten sind angesichts der Rekord-Infektionszahlen alles andere als rosig. Wie weit die November-Beschränkungen für die Gastronomie oder die Kultur auch im Dezember noch aufrechterhalten werden, ließ Regierungssprecher Steffen Seibert offen. Am Montag schalten sich Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder - wie bei der vergangenen Sitzung Ende Oktober verabredet - zu erneuten Beratungen zusammen. Nennenswerte Änderungen der derzeitigen Bestimmungen sind dabei wohl nicht zu erwarten. Ein Thema könnte die sich verschärfende Situation an Schulen und Kitas sein. (dpa)

15:50 Uhr 60.000 Schnelltests für Reutlingen: Ein Lkw aus den Niederlanden hat bei Lisa Federle in Tübingen am frühen Nachmittag Pakete mit 120.000 Corona-Schnelltests abgeladen. 60.000 davon gingen noch am Nachmittag ans Landratsamt Reutlingen, von wo aus die Tests an Pflegeeinrichtungen und Kliniken im Kreis weiter verteilt werden. »Die Menschen im Reutlinger Landratsamt haben sich sehr kooperativ und vorausschauend verhalten«, lobte Federle. (oje)

15:13 Uhr Gomaringens Bürgermeister Steffen Heß hat am Samstagabend vor den Herbstferien ein Gruppentreffen von Jugendlichen in der Buchbachanlage aufgelöst. »Ich war abends noch im Rathaus und musste dort die Fenster schließen, weil von draußen laute Musik herein schallte«, erzählt der Bürgermeister jetzt auf GEA-Nachfrage. (sapo)

14:48 Uhr Der Termindruck in der Handball-Bundesliga wächst wegen der Corona-Krise fast täglich, doch noch halten die Verantwortlichen in der Diskussion um eine mögliche WM-Absage die Füße still. »Wir werden das Thema in den kommenden Wochen vertiefen und auf die Verbände zugehen«, sagte HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann der Deutschen Presse-Agentur am Freitag nach einer Telefonkonferenz mit den Vereinen. Der 55-Jährige gab jedoch zu bedenken, dass die Weltmeisterschaft zu Beginn des kommenden Jahres in Ägypten »eine Veranstaltung nicht ohne Risiko« sei. »Wenn sich die Pandemie-Lage weiter exponentiell entwickelt, halte ich es für sehr schwer, so ein Turnier durchzuführen«, sagte Bohmann dem MDR. (dpa)

14 Uhr Die Politik streitet gerade über Wege zur Förderung von Arbeit aus dem Homeoffice - ein Experte der Deutschen Bank stellt nun aber eine ganz andere Forderung auf: Eine Steuer auf Heimarbeit, um mit dem Geld Schwächere zu unterstützen. Mit seinem Vorschlag hat der Analyst Kritik und Empörung in sozialen Netzwerken ausgelöst. Auch mancher Ökonom hält wenig von der Idee einer Homeoffice-Steuer. (dpa)

13:19 Uhr Steuererhöhung in Corona-Zeiten? Das sendet kein gutes Signal an Bürger und Gewerbetreibende. Das befand der Gemeinderat aus Sonnenbühl - und verschob die für 2021 geplante Erhöhung um ein Jahr. Sonnenbühl bleibt also erstmal noch ein Steuerparadies. (cofi)

12:36 Uhr Immer freitags schickt das Landratsamt Tübingen eine Tabelle, auf der die Neuinfizierten und die Genesenen im Kreis nach Gemeinden aufgeschlüsselt sind. 

11:48 Uhr Der AOK-Bundesverband warnt vor einer drastischen Erhöhung des Krankenkassen-Zusatzbeitrags für 2022 nach der Bundestagswahl. »Ohne Gegensteuern droht dann ein Anstieg des durchschnittlichen Zusatzbeitrags von 1,3 Prozent auf 2,5 Prozent«, sagte der Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes, Martin Litsch. Der AOK-Chef kritisierte dabei scharf die Finanzierung der Corona-Pandemiefolgen aus Rücklagen der Gesetzlichen Krankenversicherung. (dpa)

11 Uhr Der Landesmusikrat Baden-Württemberg prognostiziert düstere Aussichten für die Branche wegen Corona. »Manche Veranstalter werden dieses Jahr noch überleben, aber ein zweites Jahr werden selbst die finanziell gut situierten unter ihnen nicht stemmen können«, sagte Präsident Hermann Wilske. Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

10:17 Uhr Diabetes kann ein Risiko-Faktor für einen schwereren Covid-19-Verlauf sein. Zum Beispiel, wenn Menschen nichts von ihrer Zuckerkrankheit wissen und darum keine Medikamente nehmen - was nach Schätzungen für mehr als ein Viertel der Betroffenen gilt. Ein Tübinger Arzt erklärt, warum Diabetes den Covid-19-Verlauf beeinflusst. (dpa)

9:52 Uhr Mehrere Ministerpräsidenten haben Erwartungen an neue Beschlüsse bei den Bund-Länder-Beratungen zur Corona-Pandemie am kommenden Montag gedämpft. Die Runde der Regierungschefs mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte den seit dem 2. November geltenden Teil-Lockdown beschlossen, der am Montag zwei Wochen anhält und zunächst bis Ende November in Kraft bleiben soll. Lokale und andere Freizeiteinrichtungen sind derzeit geschlossen, Hotels dürfen keine Touristen beherbergen. Und die Corona-Lage bleibt ernst - für Hoffnungen auf Lockerungen scheint es derzeit keinen Anlass zu geben. (dpa)

9:15 Uhr Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus bleibt in Deutschland auf einem hohen Niveau. Die heute vom Robert-Koch-Institut gemeldeten 22.000 positiven Fälle sind nicht weit vom Rekordwert von 23.399 Fällen entfernt. Ähnlich sieht es im Kreis Reutlingen aus. Am Mittwoch hat das Landratsamt 104 Neuinfektionen gemeldet, mehr waren es nur am 14. April diesen Jahres als 110 Fälle registriert wurden. Gibt es bal eine lokale Verschärfung der Corona-Regeln? Christine Schuster, Pressesprecherin des Reutlinger Landratsamts, nimmt Stellung zum aktuellen Infektionsgeschehen. (ege)

8:43 Uhr Trotz Teil-Lockdowns müssen viele Studenten in Baden-Württemberg nicht auf ihr Essen aus der Mensa verzichten. Etwa in Freiburg, Stuttgart, Karlsruhe, Heidelberg und Mannheim gibt es die Mensa to go. Ganz geschlossen sind die Mensen dagegen in Ulm und Tübingen. In Ulm gibt es warme Speisen aber etwa am Imbisswagen. In Tübingen bieten die Cafeterien Snacks to go an. Die abgelegeneren Standorte seien allerdings nicht besonders gut besucht, hieß es beim Studierendenwerk. Viele Studenten seien wegen der Online-Lehre einfach nicht auf dem Campus. Seit dem 2. November gilt in Baden-Württemberg eine verschärfte Corona-Verordnung. Sie sieht unter anderem vor, dass Restaurants, Bars und Cafés vorerst bis Ende des Monats geschlossen bleiben. (dpa)

8:11 Uhr Je länger die Coronakrise dauert, desto klarer wird: Die Kultur lässt sich nicht einfach abdrehen und hinterher wieder andrehen, als wäre nichts gewesen. Längst ist klar: Die Krise rüttelt an Strukturen. Zeigen lässt sich das an den Knabenchören: Ensembles wie die Augsburger Domsingknaben, die Regensburger Domspatzen, der Tölzer Knabenchor – oder die Capella Vocalis in Reutlingen. Mehr dazu lesen Sie hier

7:36 Uhr Kinderträume wurden wahr am Donnerstag in Kirchentellinsfurt. K’ffehaus-Inhaberin Alexandra Pieper verteilte um die Mittagszeit Eiskugeln in der Waffel an die Kinder im Ort. Wegen der Corona-Auflagen ist ein regulärer Café-Betrieb derzeit nicht möglich. Pieper hatte deswegen beschlossen, ihren Gefrierschrank zu leeren und Strom zu sparen. Dem Rektor hatte die 46-Jährige zugesichert, dass die Kinder rechtzeitig zum Nachmittags-Unterricht wieder in der Schule sind Der erste kleine Stammgast stand schon eine Stunde vor der Aktion auf der Terrasse am Plon und fragte, ob er vielleicht im Voraus eine Kugel Joghurt-Eis reservieren könne. Seine Begründung: »Ich weiß ja nicht, ob ich nachher schon wieder Hunger hab.« Ein anderer Schüler wollte bezahlen, obwohl alle das Eis umsonst bekamen. Pieper wusste einen Ausweg: »Prima, das kommt ins Spendenkässle für Nepal.« (-jk)

Lieber Kindern eine Freude machen als viel Strom verbrauchen: Alexandra Pieper (rechts) in Kirchentellinsfurt. FOTO: NIETHAMMER
Lieber Kindern eine Freude machen als viel Strom verbrauchen: Alexandra Pieper (rechts) in Kirchentellinsfurt. FOTO: NIETHAMMER
Lieber Kindern eine Freude machen als viel Strom verbrauchen: Alexandra Pieper (rechts) in Kirchentellinsfurt. FOTO: NIETHAMMER

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland gibt es demnach 762.832 (gestern: 738.094) Corona-Infizierte, 12.216 (11.994) Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 472.208 (460.504) gelten als wieder geheilt. (GEA)

Donnerstag, 12. November

19 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet für Donnerstag 69 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Damit gibt es im Kreis insgesamt 3.326 bestätigte Fälle. 2.575 Personen gelten als genesen, das sind 79,75 Prozent (Todesfälle nicht eingerechnet). Damit sind aktuell 654 aktive Corona-Fälle bekannt. Es ist keine weitere Todesfallmeldung hinzugekommen (Stand: 97 Todesfälle). (pm)

18:20 Uhr Am Mittwoch hat das Reutlinger Landratsamt 104 Neuinfektionen gemeldet, mehr waren es nur am 14. April diesen Jahres, als 110 Fälle registriert wurden. Was das Reutlinger Landratsamt zum aktuellen Infektionsgeschehen sagt, lesen Sie hier. (ege)

17:56 Uhr Dem Landratsamt Tübingen sind heute 33 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Damit liegt der Kreis bei 2.803 Fällen, heißt es in einer Pressemitteilung. Die 7-Tages-Inzidenz liegt bei 118. Außerdem gibt es vier neue Todesfälle (Stand: 74), drei davon in der Seniorenwohnanlage Starzach und einen im Haus an der Steinlach in Mössingen. (pm)

17:16 Uhr Aktuell werden 18 Corona-Patienten in den Reutlinger Kreiskliniken behandelt. Davon liegen drei auf der Intensivstation und zwei von ihnen werden invasiv beatmet. Das Uniklinikum Tübingen versorgt aktuell 39 Corona-Patienten, elf von ihnen liegen auf der Intensivstation. (GEA)

16:34 Uhr Ein Schock-Video aus einem Krankenhaus in Neapel und der Sprung über die Marke von einer Million Corona-Fällen sorgen in Italien für neue Alarmrufe. In der süditalienischen Hafenstadt Neapel war ein Patient tot im Bad gefunden worden. Ein Videofilm, der nach Medienberichten den Vorfall in der Notaufnahme zeigt, sorgte am Donnerstag landesweit für heftige Reaktionen. Außerdem war darin ein mit Krankenbetten überfüllter Flur zu sehen. Mehr zur aktuellen Lage in Italien lesen Sie hier. (dpa) 

16:15 Uhr Die Corona-Hotline des Landkreis Tübingen ist montags bis freitags von 8.30 Uhr bis 16 Uhr besetzt. Wer am Wochenende Fragen zu Corona hat, der soll sich bitte auf der Homepage des Kreises informieren, heißt es in einer Pressemitteilung. Häufig gestellte Fragen, beispielsweise zur Warn-App oder zu Kontaktpersonen, werden auf der Homepage beantwortet, heißt es. Durchschnittlich 100 bis 150 Personen melden sich wochentags derzeit pro Tag bei der Hotline. (pm)

15:23 Uhr Offiziell beginnen die Weihnachtsferien an Reutlinger Schulen am 23. Dezember. Vor dem Hintergrund des Infektionsschutzgeschehens wird momentan über eine Vorverlegung der Ferien diskutiert, wie eine Pressesprecherin der Stadt Reutlingen auf GEA-Anfrage mitteilte. Der Verwaltungsstab entscheidet darüber in der kommenden Woche. Zuvor hat Baden-Württembergs Kultusministerin Susanne Eisenmann die Entscheidung den Schulen überlassen, eigenständig die Weihnachtsferien vorverlegen zu dürfen. Zum Vergleich: Die Tübinger Schulen setzen für den Montag und Dienstag vor Weihnachten, 21. und 22. Dezember 2020, bewegliche Ferientage ein, sodass der letzte Schultag bereits am Freitag, 18. Dezember 2020, ist. (stan)

14:25 Uhr Die Schulen in Baden Württemberg bleiben geöffnet. Die Infektionszahlen an den Schulen sind nach wie vor gering. Es gibt überhaupt keine Veranlassung die Bildungseinrichtungen zu schließen. Zumal das bei den Familien zuhause ein enormes Betreuungsproblem aufwerfen würden, sagte ein Sprecher des Kultusministeriums auf GEA-Anfrage. Deshalb stehe auch der von Lehrerverbänden geforderte Hybrid-Unterricht nicht zur Diskussion. Dass also die eine Hälfte der Schülerinnen und Schüler  zum Präsenz-Unterricht an der Schule erscheint, und die andere Hälfte Fern-Unterricht von zuhause aus genießt.  Auch das würde schon ein enormes Betreuungsproblem bedeuten, und es bestünde die Gefahr, dass Kinder aus bildungsfernen Schichten weiter abgehängt würden, erklärte der Sprecher weiter. Im Südwesten gibt es etwa 76.500 Schulklassen, von denen 436 ganz oder teilweise von Quarantäne betroffen sind. Das entspricht einem Anteil von rund 0,6 Prozent. (oje)

13:48 Uhr Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) plant nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur bei den Novemberhilfen zunächst Abschlagszahlungen. Damit sollen erste Gelder noch bis Ende des Monats bei den vom Teil-Lockdown Betroffenen ankommen. Wie es hieß, sollen Soloselbständige eine Abschlagszahlung von bis zu 5000 Euro erhalten, Unternehmen von bis zu 10 000 Euro. Details zu den Auszahlungen der Hilfen will das Ministerium noch am Donnerstag bekanntgeben. An der Umsetzung wird aber noch gearbeitet. So muss eine IT-Plattform umprogrammiert werden, außerdem sind Vereinbarungen mit den Länden geplant. Deswegen soll es nun zunächst Abschlagszahlungen geben, damit erste Hilfen noch im November bei den Firmen ankommen. (dpa)

12:59 Uhr Baden-Württembergs Innenminister und CDU-Bundesvize Thomas Strobl hat die AfD und Leugner des Corona-Virus heftig kritisiert. Über 1,2 Millionen Menschen seien bislang weltweit an Corona verstorben, sagte Strobl am Donnerstag im baden-württembergischen Landtag. Die AfD verspotte und verhöhne diese Menschen. Zudem trügen AfD-Politiker zur Verbreitung der Krankheit bei, indem sie im Landtag und im Bundestag provokativ ohne Maske herumspazierten. »Was ich auch schlimm finde: Wenn man in Leipzig mitanschauen muss, wie 20.000 Menschen ohne Anstand, ohne Masken so tun, als ob es Corona gar nicht gäbe - das ist schlicht unsolidarisch, verantwortungslos und asozial«, sagte Strobl. (dpa)

12:15 Uhr Die Lufthansa hat ihren Probelauf mit schnellen Corona-Pflichttests für alle Passagiere begonnen. Vor dem Start der ersten Maschine auf der Linie München-Hamburg am Donnerstagmorgen wurden sämtliche 30 Passagiere sowie das fliegende Personal getestet, wie ein Sprecher der Fluggesellschaft anschließend berichtete. Alle waren negativ und konnten mitfliegen. Testverweigerer gab es demnach ebenfalls nicht. (dpa)

11:23 Uhr In Baden-Württemberg könnten die Schüler wegen der Corona-Pandemie früher in die Weihnachtsferien starten als geplant. Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) rief die Schulen im Land auf, die Weihnachtsferien dieses Jahr durch bewegliche Ferientage um zwei Tage nach vorne zu verlängern. Letztendlich treffen die Schulen vor Ort aber die Entscheidung. 

Die Tübinger Schulen folgen nun Eisenmanns Appell und verlegen die Ferien zwei Tage nach vorne, teilt die Stadtverwaltung mit. (dpa/pm)

10:46 Uhr Weihnachten steht vor der Tür, doch Veranstaltungen mit mehr als 10 bis 15 Personen oder andere Geselligkeiten sieht Bundesgesundheitsminister Jens Spahn wegen der Corona-Pandemie in den nächsten Wochen nicht mehr. Wenn die Infektionszahlen zurückgehen sollten, »heißt das nicht, ab Dezember oder Januar kann es wieder richtig überall losgehen mit Hochzeitsfeiern oder Weihnachtsfeiern als wäre nichts gewesen«. Die Lage verlange Geduld: »Dieses Virus hat sehr lange Bremsspuren.« (dpa)

Umfrage

10:15 Uhr Wegen der Corona-Krise legen die Steuerschätzer heute schon zum dritten Mal in diesem Jahr eine Prognose über die Steuereinnahmen von Bund, Ländern und Kommunen vor. Anders als im September wollen sie nun auch mögliche Folgen des Teil-Lockdowns im November berücksichtigen.

Ausschläge nach oben oder unten im Vergleich zu den bisherigen Annahmen könnten Einfluss haben auf die laufenden Beratungen über den Bundeshaushalt für das kommende Jahr. Es deutet sich an, dass Finanzminister Olaf Scholz (SPD) eventuell etwas mehr Geld zu verteilen haben könnte, als bisher angenommen. (dpa)

9:33 Uhr Die Corona-Lage in Deutschland ist nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) weiter sehr ernst. Das Infektionsgeschehen nehme immer noch praktisch in ganz Deutschland zu, sagte RKI-Chef Lothar Wieler. Die rund 22.000 Infizierten, die zuletzt innerhalb von 24 Stunden bundesweit gemeldet wurden, könnten weitere Menschen anstecken. Auch die Zahl der schweren Krankheitsverläufe und der Todesfälle werde mit zeitlichem Verzug weiter steigen. (dpa)

8:43 Uhr Deutschland ist im Teil-Lockdown, aber die Schulen sollen offen bleiben. Ein Teil kann aber wegen Corona gar nicht mehr vollständig Präsenzunterricht anbieten. Verbände sorgen sich in der Pandemie um die Gesundheit von Lehrern und Schülern. (dpa)

8:14 Uhr Die Polizei in Baden-Württemberg hat vom 23. März 2020 bis 9. Oktober 2020 mindestens 35.000 Verstöße gegen das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes gezählt. Wie aus einer Antwort auf eine Anfrage des fraktionslosen Abgeordneten Heinrich Fiechtner an das Innenministerium hervorgeht, gab es in dem Zeitraum insgesamt mindestens 63.000 Verstöße, unter anderem auch gegen das Verbot von Ansammlungen und privaten Veranstaltungen. (dpa)

7:28 Uhr Das IOC will vor den Sommerspielen in Tokio keine Vorzugsbehandlung für Olympia-Teilnehmer bei der Zuteilung eines Corona-Impfstoffs erwirken. »Die erste Impfwelle ist für die Menschen, die es brauchen, die Hochrisikogruppen - und das unterstützen wir sehr«, sagte Thomas Bach, der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees. Zuvor hatten die Organisatoren der Tokio-Spiele mit Erleichterung auf die Nachricht von einem vielversprechenden Impfstoff der Firmen Biontech und Pfizer reagiert. Die Olympischen Spiele in Japan waren wegen der Corona-Pandemie um ein Jahr in den Sommer 2021 verlegt worden. Zuletzt hatten die Planer mehrfach gewarnt, auch ein Impfstoff sei kein »Allheilmittel« für Olympia. Eine Taskforce erarbeitet derzeit ein Maßnahmenpaket für Spiele unter Corona-Bedingungen. (dpa)

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland gibt es demnach 738.094 (gestern: 715.693) Corona-Infizierte, 11.994 (11.781) Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 460.504 (446.402) gelten als wieder geheilt. (GEA)

Mittwoch, 11. November 

19 Uhr Dem Landratsamt Tübingen sind heute 50 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Damit liegt der Kreis bei 2.770 Fällen, heißt es in einer Pressemitteilung. Die 7-Tages-Inzidenz liegt bei 122. Bei den genannten Fällen handelt es sich hauptsächlich um Kontaktpersonen bekannter Fälle und um neue Einzelfälle, bei denen man die Infektionsquelle noch nicht kennt. Außerdem gibt es einen neuen Todesfall (Stand: 70). (pm)

18:34 Uhr Trotz der grassierenden Corona-Pandemie will die Südwest-AfD im Dezember einen Präsenz-Parteitag in Stuttgart abhalten. Am 12. und 13. Dezember will der Landesverband in der Messe Stuttgart die baden-württembergischen Kandidaten auf der Landesliste für die Bundestagswahl 2021 aufstellen, wie ein Sprecher von AfD-Landeschefin Alice Weidel der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch mitteilte. Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

18:12 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet für Mittwoch 104 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Damit gibt es im Kreis insgesamt 3.257 bestätigte Fälle. 2.525 Personen gelten als genesen, das sind 79,91 Prozent (Todesfälle nicht eingerechnet). Damit sind aktuell 635 aktive Corona-Fälle bekannt. Die 7-Tages-Inzidenz liegt bei 139,4. Es ist eine weitere Todesfallmeldung hinzugekommen (Stand: 97 Todesfälle). (pm)

17:47 Uhr Wegen der Corona-Krise legen die Steuerschätzer am Donnerstag schon zum dritten Mal in diesem Jahr eine Prognose über die Steuereinnahmen von Bund, Ländern und Kommunen vor. Anders als im September wollen sie nun auch mögliche Folgen des Teil-Lockdowns im November berücksichtigen. Ausschläge nach oben oder unten im Vergleich zu den bisherigen Annahmen könnten Einfluss haben auf die laufenden Beratungen über den Bundeshaushalt für das kommende Jahr. Es deutet sich an, dass Finanzminister Olaf Scholz (SPD) eventuell etwas mehr Geld zu verteilen haben könnte, als bisher angenommen. (dpa)

17:35 Uhr In Luxemburg ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen leicht gesunken. Die Inzidenzrate sank auf 659 (2. bis 8. November). In der Woche zuvor hatte sie noch bei 750 gelegen. (dpa)

16:25 Uhr Präsidium und Vorstand des Deutschen Handballbundes haben am heutigen Mittwoch in einer Videokonferenz beschlossen, den Spielbetrieb der 3. Liga und der Jugend-Bundesliga Handball Corona-bedingt bis Ende des Jahres auszusetzen. Vorangegangen war am 30. Oktober ein ebenfalls von Präsidium und Vorstand gefasster Beschluss, den Spielbetrieb aufgrund der rasant steigenden Infektionszahlen zunächst bis zum 15. November zu unterbrechen. Eine Wiederaufnahme ist derzeit zum Wochenende 9./10. Januar beabsichtigt, sofern dies die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie zulässt. (GEA)

15:58 Uhr Fünf Tage vor neuen Beratungen von Bund und Ländern zu den Corona-Maßnahmen in Deutschland gibt die Bundesregierung keine Entwarnung. »Wir sehen jetzt eine positive Tendenz, aber ob das jetzt der Wellenbrecher war, wird sich noch zeigen müssen«, sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer am Mittwoch in Berlin. Also haben die seit Anfang vergangener Woche geltenden Verbote etwa von Restaurantbesuchen und touristischen Übernachtungen aus Sicht der Regierung noch nicht zum erwünschten Rückgang der Infektionszahlen geführt. An diesem Montag wollen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder erneut über die Corona-Lage beraten. Nach jüngsten Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Mittwoch wurden innerhalb von 24 Stunden bundesweit 18 487 neue Corona-Infektionen gemeldet. Das sind 3155 Fälle mehr als am Dienstag. Im Vergleich zum Mittwoch vergangener Woche ist der Wert etwas höher. (dpa)

14:51 Uhr Basketball Zweitligist Tigers Tübingen hat unfreiwillig am kommenden Mittwoch spielfrei. Bei Kontrahent Phoenix Hagen sind neben Chefcoach Chris Harris nun auch Co-Trainer Alex Nolte und sechs Spieler Covid-19 positiv getestet worden. Damit müssen alle Betroffenen bis zum 20. November in Quarantäne. Weil der Club deshalb nur noch fünf statt der für Meisterschaftsspiele acht erforderlichen Spieler hat, wurden die nächsten drei Punktspiele in Heidelberg (15. November), gegen Tübingen (18. November) und in Kirchheim (21. November) abgesagt. Sie müssen alle neu terminiert werden. Unberührt davon steigt aber für die Tübinger das Spiel an diesem Sonntag (17 Uhr) bei Ehingen Urspring. (GEA)

14:15 Uhr Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat sich offen dafür gezeigt, zur Eindämmung der Corona-Pandemie die Maskenpflicht an Schulen auszuweiten. Man solle mit allen möglichen Maßnahmen dafür sorgen, Schulen und Kitas offenzuhalten, sagte er am Mittwoch in der Sendung »Frühstart« der Fernsehsender RTL und ntv. Maskentragen im Unterricht sei nicht schön. »Die Alternative ist in vielen Regionen, Schulen schließen. Und ich bin sehr sicher, wenn die Wahl ist Maske tragen oder keine Schule, dann lieber Maske tragen.« Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) hatte sich für eine Maskenpflicht im Unterricht auch in Grundschulen ausgesprochen. In mehreren Bundesländern gilt wegen der gestiegenen Infektionszahlen derzeit eine Maskenpflicht im Unterricht an weiterführenden Schulen. Grundschüler sind allerdings in der Regel davon ausgenommen. (dpa)

13:32 Uhr Die SPD-Landtagsfraktion hat der grün-schwarzen Landesregierung vorgeworfen, versprochene Finanzhilfen für Vereine und Ehrenamtliche zu langsam auszuzahlen. Der Landtag habe die Mittel bewilligt, damit sie schnell ankommen, sagte die Abgeordnete Sabine Wölfle heute in Stuttgart. »Hier haben Sie nach unserer Auffassung leider versagt.« Sie sprach von Hilfsprogrammen aus der »Kategorie Schneckenpost«. Damit sinke die Motivation der Ehrenamtlichen, gleichzeitig steige der Frust. Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

13:07 Uhr Die Deutsche Bahn dünnt ihr Liniennetz etwas aus und bietet Pendlern in Baden-Württemberg von Mitte Dezember an weniger Alternativen als bisher. So wird im Fernverkehr beispielsweise das Angebot für Reisende zwischen Stuttgart und der Rhein-Neckar-Region reduziert, wie eine Bahn-Sprecherin am Mittwoch in Stuttgart auf Anfrage bestätigte. Auch bestimmte Verbindungen ins Rheinland fallen weg. Stichtag dafür ist der Fahrplanwechsel am 13. Dezember. Als Grund für die Maßnahme nannte die Sprecherin neue Corona-Beschränkungen und gesunkene Passagierzahlen. (dpa)

12:26 Uhr Heute, um 11.11 Uhr, hätte in einem Jahr ohne Corona eigentlich der Karneval begonnen. Feuchtfröhliche Partystimmung? Im Corona-Jahr leider nicht denkbar. Der Männerverein Reutlingen hat nun also zum offiziellen Karneval-Beginn auf Facebook ein bisschen gereimt, unter anderem folgenden Vers: »Wir bleiben daheim und helfen mit, dass dadurch alle bleiben fit.« (kk)

12 Uhr Die Europäische Union kann bis zu 300 Millionen Dosen des vielversprechenden Corona-Impfstoffs der Firmen Biontech und Pfizer kaufen. Die EU-Kommission billigte am heutigen Mittwoch formal den Rahmenvertrag mit den beiden Firmen, wie EU-Kreise bestätigten. (dpa)

11:28 Uhr Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat eine Verlängerung der Winter-Schulferien im einwohnerstärksten Bundesland wegen der Corona-Pandemie ins Spiel gebracht - und im Gegenzug zwei schulfreie Tage weniger an Karneval. Dies sei eine »denkbare Möglichkeit«, sagte Laschet am Dienstag im WDR Fernsehen zu Überlegungen, die Winterferien zwei Tage früher beginnen zu lassen. Konkret würde das bedeuten, dass diese nicht erst am 23. Dezember, sondern schon am Montag, 21. Dezember, beginnen würden. Die Landesregierung werde das mit Verbänden erörtern, sagte Laschet. Hintergrund der Überlegungen ist, dass die Menschen vor Weihnachten die Kontakte möglichst beschränken sollten, damit es bei Familienfeiern zu Weihnachten nicht zu Ansteckungen kommt. (dpa)

10:39 Uhr Angesichts der derzeitigen Corona-Infektionszahlen rechnet CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak nicht mit einem normalen Weihnachtsfest. »Weihnachten wird nicht so wie in den vergangenen Jahren«, sagte Ziemiak am Mittwoch in der RTL-Sendung »Guten Morgen Deutschland«. Wie und mit welchen Regeln gefeiert werde, könne man noch nicht sagen. Die Zahl der Neuinfektionen sei noch sehr hoch. »Die nächsten Wochen und Monate, das werden jetzt die schwierigsten sein. Aber es gibt Grund zur Hoffnung, dass diese Zeit absehbar ein Ende haben wird.« (dpa)

9:54 Uhr  Köln ist am Mittwoch still und grau in den 11.11. gestartet. »Bisher ist es ruhig«, sagte eine Polizeisprecherin. Es gebe keine Feiernden auf der Straße. Zudem begann der Morgen mit Regen. Wegen der Corona-Pandemie sind alle Feiern abgesagt worden, und es gilt im gesamten Stadtgebiet ein Alkoholverbot auf der Straße. Die Schauspielerin Janine Kunze sagte im WDR, natürlich sei es für sie als gebürtige Kölnerin schwer, an einem solchen Tag auf das Feiern zu verzichten. »Ich hab meine Tränchen auch schon geweint.« Dennoch gebe es dazu keine Alternative. »Es ist ja nicht so, dass man da einfach ein paar Verbote ausspricht, um jetzt den Leuten mal richtig einen reinzuwürgen.« (dpa)

9:15 Uhr Normalerweise eröffnen die ersten Weihnachtsmärkte in vielen Städten im deutschsprachigen Raum nach Totensonntag, der dieses Jahr auf den 22. November fällt. Wegen des beschlossenen Teil-Lockdowns ist bis 30. November aber eh alles tabu. Die meisten Märkte sind ganz abgesagt, darunter auch der weltberühmte Christkindlesmarkt in Nürnberg. Absagen gab es zum Beispiel auch in Erfurt, Magdeburg, Bielefeld, Hamburg, Bremen, Frankfurt, Berlin, München, Düsseldorf und Köln. Das sonst schon im Oktober startende »Bayreuther Winterdorf«, das sich stolz erster Weihnachtstreff »in ganz Deutschland und sicher auch in Europa« nennt, ist ebenfalls für 2020 gecancelt worden. Die eh schon gebeutelten Schausteller schlugen Alarm, dass es ihnen nach den vielen ausgefallenen Volksfesten und ohne Weihnachtsmärkte vollends an den Kragen gehe. (dpa)

8:32 Uhr Die Narren in Hayingen sagen die Fasnacht nicht ab, aber es wird nur Veranstaltungen im ganz kleinen Rahmen geben. Das gesundheitliche Risiko für Akteure, Fasnetsfans und Zuschauer sei letztlich zu groß, um die närrischen Tage unbeschwert feiern zu können. Wie eine Fasnet in kleinerem Rahmen aussehen kann und was möglich wäre, muss jedoch noch ausgetüftelt werden – natürlich immer mit Blick auf die Nachrichten zur Corona-Pandemie. (GEA)

7:43 Uhr Dem Präsidenten des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, gehen die Corona-Maßnahmen in den Schulen nicht weit genug. Der »Passauer Neuen Presse« (Mittwoch) sagte er: »In fast allen Bundesländern wurden die Hygienestufenpläne, die in den Corona-Hotspots wieder auf halbierte Klassen setzten, außer Kraft gesetzt. Schulen sollen auf Biegen und Brechen offen bleiben.« Er hoffe, dass generelle Schulschließungen vermeidbar seien, sagte Meidinger. »Dazu müssen aber bei exponentiell wachsenden Infektionszahlen die präventiven Vorsichtsmaßnahmen an Schulen hochgefahren werden«, fordert er. Dazu zähle neben der Maskenpflicht auch die vorübergehende Wiedereinführung der Abstandsregel, was halbierte Klassen und Wechselbetrieb bedeuten würde. (dpa)

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland gibt es demnach 715.693 (gestern: 689.146) Corona-Infizierte, 11.781 (11.408) Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 446.402 (443.621) gelten als wieder geheilt. (GEA)

Dienstag, 10. November

19 Uhr Die ersten Daten zu dem Impfstoff der Unternehmen Biontech und Pfizer gegen das Coronavirus stimmen den Virologen Christian Drosten optimistisch. Man sehe in der Zwischenbilanz im Moment einen beeindruckenden Schutz gegen die Infektion. Das sagte der Charité-Wissenschaftler in der am Dienstag veröffentlichten Folge des »Coronavirus-Update« bei NDR-Info über den am Montag von den Firmen gemeldeten Schutz von 90 Prozent vor Covid-19. »Wenn jetzt die Studie weiterläuft, kann sich diese Zahl natürlich auch korrigieren, auch durchaus nach unten korrigieren. Damit muss man rechnen«, sagte Drosten. Aber prinzipiell habe der Impfstoff eine wirklich gute Schutzwirkung. Bei dieser Art von Impfstoffen, einer neuen Technik, habe man gar nicht gewusst, was man erwarten kann. »Das ist schon jetzt sehr ermutigend«, sagte Drosten. (dpa)

18:37 Uhr Ob Luftfilter oder Laptops – für coronabedingte Investitionen sollen Schulen künftig eigene Budgets bekommen. Diese sollen von 40 Millionen Euro aus der Landeskasse gespeist werden, wie Kultusministerin Susanne Eisenmann ankündigte. Alle 4.500 Schulen erhielten einmalig einen Grundsockel plus einen weiteren Betrag je nach Schülerzahl. »Eine Schule mit 100 Schülerinnen und Schülern wird etwa 5.000 Euro bekommen, eine mit 500 Schülerinnen und Schülern etwa 15.000 Euro«, erläuterte Eisenmann. Die Schulen könnten dafür Dinge kaufen, die ihnen im Kampf gegen die Pandemie wichtig seien. Das Geld stehe als Teil des jüngst verabschiedeten Nachtragshaushalts zur Verfügung. (dpa)

18:07 Uhr Die Zahl der seit Beginn der Pandemie nachweislich mit dem Coronavirus Infizierten ist in Baden-Württemberg auf mindestens 104.702 gestiegen. Das sind 2.414 Menschen mehr als am Vortag, wie aus Zahlen des Landesgesundheitsamtes vom Dienstag hervorgeht. 65.849 Menschen gelten demnach als genesen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg um 34 auf 2.166. Der sogenannte Sieben-Tage-R-Wert liegt laut Landesgesundheitsamt bei 0,99. Dieser gibt an, wie viele Menschen ein Infizierter im Durchschnitt ansteckt. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 132,2 Infizierten pro 100.000 Einwohner. (pm)

17:42 Uhr Dem Landratsamt Tübingen sind heute 35 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Damit liegt der Kreis bei 2.720 Fällen, heißt es in einer Pressemitteilung. Die 7-Tages-Inzidenz liegt bei 127,7. Bei den genannten Fällen handelt es sich hauptsächlich um neue Einzelfälle, bei denen das Gesundheitsamt die Infektionsquelle noch nicht kennt.

Darüber hinaus korrigiert das Tübinger Landratsamt den aktuellen Stand der Todesfälle. Am gestrigen Montag wurden 70 Fälle für den Kreis Tübingen gemeldet. Der korrekte aktuelle Stand beläuft sich auf 69 Todesfälle, da nachträglich bekannt wurde, dass ein Todesfall im Haus an der Steinlach in Mössingen nicht im Zusammenhang mit Corona erfolgte. Das Haus an der Steinlach hat demnach insgesamt acht Todesfälle zu verzeichnen und nicht neun. Im Kinderhaus Stöcklestraße in Tübingen wurde durch einen Corona-Fall die gesamte Gruppe in Quarantäne geschickt. (pm)

17:15 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet für Dienstag 49 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Damit gibt es im Kreis insgesamt 3.153 bestätigte Fälle. 2.466 Personen gelten als genesen, das sind 80,67 Prozent (Todesfälle nicht eingerechnet). Damit sind aktuell 591 aktive Corona-Fälle bekannt. Die 7-Tages-Inzidenz liegt bei 120,2. Es sind zwei weitere Todesfallmeldungen hinzugekommen (Stand: 96 Todesfälle). (pm)

16:55 Uhr Der vielversprechende Corona-Impfstoff der Pharmafirmen Biontech und Pfizer soll den Menschen in Deutschland und den übrigen EU-Staaten nach der Zulassung rasch zur Verfügung stehen. Der bereits fertig ausgehandelte Liefervertrag über 300 Millionen Impfdosen werde am Mittwoch von der EU-Kommission gebilligt werden, erklärte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen. Sobald das Serum auf dem Markt sei, werde es überall in Europa verteilt. Der genaue Zeitpunkt ist aber offen. Deutschland hofft nach den Worten von Gesundheitsminister Jens Spahn allein auf bis zu 100 Millionen Impfstoff-Dosen. Für eine Immunisierung sollen zwei Dosen pro Person nötig sein. Wie viel die Bundesrepublik genau aus dem EU-Vertrag bekommt, ist nach Angaben aus EU-Kreisen offen. Grundsätzlich haben alle 27 Länder gleichzeitig Zugriff auf erste Lieferungen. (dpa)

16:06 Uhr In Deutschland sind Menschen mit Depressionen nach einer neuen Studie stärker von Folgen der Corona-Maßnahmen betroffen als die Allgemeinbevölkerung. So haben sie zum Beispiel den Lockdown im Frühjahr als deutlich belastender erlebt, heißt es im neuen »Deutschland-Barometer Depression«, das die Stiftung Deutsche Depressionshilfe am Dienstag in Leipzig veröffentlichte. Das sei auch für den aktuellen Teil-Lockdown zu erwarten, sagte Psychiater Ulrich Hegerl als Vorsitzender der Stiftung. Nach Angaben der Stiftung sind in Deutschland mehr als fünf Millionen Menschen depressiv erkrankt. (dpa)

15:20 Uhr Die Tübinger Notärztin Lisa Federle wirft Baden-Württembergs Sozialminister Manne Lucha Schlafmützigkeit vor und den Ernst der Corona-Lage nicht erkannt zu habe. Während Bayern schon 10 Millionen Schnelltests bestellt und teilweise schon an die Landkreise ausgeliefert hat, sind Luchas Ministerium gerade mal 5000 Schnelltests verfügbar. »Die politisch Verantwortlichen im Land haben den Sommer komplett verschlafen«, sagt Federle, die in Tübingen die Pandemie-Bekämpfung mitorganisiert. Sie selbst hatte bereits Mitte Oktober Zehntausende Tests bestellt, von denen  tausende an Tübinger Heime und Kliniken verteilt wurde. Ein schnelltest liefert bereits nach 15 Minuten Ergebnisse. (GEA)

14:49 Uhr Einen Corona-Impfstoff sollen in Deutschland zuerst alte Menschen, solche mit Vorerkrankungen und andere besonders gefährdete Personengruppen bekommen – sowie Mitarbeiter in Krankenhäusern und Pflegeheimen. Geimpft werden soll in Zentren sowie durch mobile Impftrupps. Haben sich die Zuständigen im Landratsamt und im Kreisgesundheitsamt schon Gedanken gemacht, wie das im Landkreis Reutlingen umgesetzt werden soll? »Wir haben das Thema natürlich ebenfalls im Blick«, sagt Christine Schuster, Pressesprecherin des Landkreises. »Es gibt interne Vorüberlegungen zu möglichen Abläufen und Prozessen, zu den Standorten für mögliche Impfzentren und zu Fragen der Infrastruktur.« Mehr könne sie dazu im Moment nicht sagen: »Zunächst müssen wir noch die konkreten Vorgaben und Informationen des Landes abwarten.« (GEA)

13:53 Uhr  In der Corona-Krise haben viele Kleinkinder nach Angaben einer britischen Bildungsbehörde vergessen, wie man mit Messer und Gabel isst - und manche machen nun wieder in die Windel. Bei älteren Kindern sei auffällig, dass ihre Ausdauer beim Lesen und Schreiben nachgelassen habe. Auch die Leistungen beim Rechnen seien zurückgegangen, teilte Ofsted (Office for Standards in Education) am Dienstag in London mit. Schulleiter berichteten demnach über die Zunahme von Essstörungen und Selbstverletzungen sowie einen Rückgang der Fitness bei älteren Mädchen und Jungen. Die unabhängige Behörde ist unter anderem für Schulinspektionen zuständig und berichtet dem Parlament. Der Report basierte auf Besuchen von mehr als 900 Einrichtungen seit September. (dpa)

13:12 Uhr Bei den Diesel-Fahrverboten in Stuttgart gibt es in bestimmten Fällen nun doch wieder Corona-Ausnahmen. »Vulnerable, besonders schutzbedürftige Personen erhalten bei Vorlage eines ärztlichen Attestes eine Ausnahme von den Verkehrsverboten, zunächst befristet bis 31. Januar 2021«, heißt es auf einer Info-Seite der Stadt im Internet. Während der ersten Hochphase der Pandemie hatte es schon einmal eine Ausnahmeregelung gegeben, die noch weitere Gruppen beinhaltet hatte, dann aber ausgelaufen war. (dpa)

Diesel-Fahrverbot Stuttgart
Eine Anzeige weist auf ein Fahrverbot für Euro 5-Dieselautos auf Abschnitten der B14 und B27 hin. Foto: Marijan Murat/dpa/Symbolbild
Eine Anzeige weist auf ein Fahrverbot für Euro 5-Dieselautos auf Abschnitten der B14 und B27 hin. Foto: Marijan Murat/dpa/Symbolbild

12:46 Uhr An Grundschulen waren die Corona-Regeln bislang oft nicht ganz so streng. Die Jungen und Mädchen an diesen Schulen mussten an vielen Orten zum Beispiel keine Maske im Unterricht tragen – anders als die Älteren. Gerade wird darüber aber wieder viel nachgedacht. Die Politikerin Anja Karliczek ist in der deutschen Regierung für das Thema Bildung zuständig. Sie sagte nun: Eine Maskenpflicht im Unterricht sei auch den Kindern in Grundschulen zuzumuten. »Auch wenn das Maskentragen über den Tag natürlich lästig ist.« Entscheiden kann sie das allerdings nicht. Für die Schulen sind Politikerinnen und Politiker in den einzelnen Bundesländern zuständig. Und dort sind nicht alle überzeugt. (dpa)

12:12 Uhr Eine Brandenburger Schülerin ist vor dem Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg mit dem Versuch gescheitert, gegen die Maskenpflicht an Schulen vorzugehen. Die Richter wiesen einen Eilantrag ab, die nach der Corona-Eindämmungsverordnung für Schüler der gymnasialen Oberstufe geltende Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung innerhalb der Schulgebäude vorläufig außer Vollzug zu setzen (OVG 11 S 114/20). Der 11. Senat argumentierte am Montagabend, dass bei ungehindertem Fortgang des Infektionsgeschehens das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit einer Vielzahl von Menschen in massiver Weise gefährdet sei. Die angegriffene Vorschrift sei voraussichtlich rechtmäßig, insbesondere verhältnismäßig. Die Schülerin, die vor am Dienstag abgehaltenen Abiturprüfungen stand, hatte argumentiert, dass sie während der Prüfzeit mit Maske keine Möglichkeit habe, etwas zu essen und zu trinken. Das Tragen einer Maske während der gesamten Klausurbearbeitung, die bis zu 270 Minuten betragen könne, sei arbeitsschutzrechtlich unzulässig. Dem war der Senat nicht gefolgt. (dpa)

11:35 Uhr  Für Deutschland sollen nach einer Zulassung des Corona-Impfstoffs des Mainzer Unternehmens Biontech bis zu 100 Millionen Dosen des Serums zur Verfügung stehen. Damit sei die Bundesregierung in den Gesprächen in der EU angetreten, teilte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Dienstag in Berlin mit. Er erwarte einen schnellen Vertragsabschluss der EU-Kommission mit Biontech und seinem Partner Pfizer, sagte Spahn. »Seien Sie versichert, wir werden das jetzt zügig zu einem Abschluss bringen.« Der CSU-Europapolitiker Manfred Weber sagte am Dienstag dem Fernsehsender Phoenix, dass die EU-Kommission kurz vor dem Abschluss eines Liefervertrags stehe. »Ich kann Entwarnung geben: Die Verträge werden in den nächsten Stunden unterschrieben und dann auch durch die Kommissionsbeschlüsse morgen rechtlich verankert werden«, sagte der Fraktionschef der Europäischen Volkspartei. Die EU-Kommission verhandelt seit Monaten mit Biontech und Pfizer. Nach Vorgesprächen hatte die Behörde schon im September erklärt, sie wolle bis zu 300 Millionen Impfstoffdosen der Hersteller beziehen. (dpa)

In eigener Sache

Die Corona-Krise hält uns in Atem. Der Reutlinger General-Anzeiger unterrichtet seine Leserinnen und Leser täglich mit dem Live-Ticker zuverlässig über das Geschehen vor Ort und die Entwicklungen in der Region. Der Live-Ticker ist für unsere Kunden kostenlos. Das ändert nichts daran, dass wir nicht öffentlich-rechtlich finanziert sind wie die Fernsehanstalten ARD und ZDF, sondern allein über unsere Leser und Anzeigenkunden. Selbstverständlich soll der Live-Ticker für Sie, liebe Leserinnen und Leser, kostenlos bleiben. Angesichts der Situation bitten wir Sie dennoch, über den Abschluss eines Web-, Digital- oder Print-Abos nachzudenken, um unsere Arbeit zu fördern, zu finanzieren und weiter zu unterstützen. Wir sind sicher, dass wir Sie mit unseren redaktionellen Inhalten und Verlagsleistungen überzeugen. Wir sind für Sie da und danken für Ihr Vertrauen.

Ihr Verleger Valdo Lehari jr./Ihr Chefredakteur Dr. Christoph Fischer

10:47 Uhr Wegen der sich zuspitzenden Corona-Lage will Italien in einigen Landesteilen striktere Einschränkungen verhängen. Die Region Ligurien im Nordwesten und die Abruzzen in Mittelitalien sollen am Mittwoch zu sogenannten orangen Zonen erklärt werden, wie die dortigen Präsidenten auf Twitter schrieben. Auch die beliebte Urlaubsregion Toskana soll dem Bürgermeister von Florenz, Dario Nardella, zufolge in diese Kategorie fallen. Die Nachrichtenagentur Ansa nannte zudem die Basilikata und Umbrien als weitere Kandidaten. Das Land mit rund 60 Millionen Einwohnern ist in drei Corona-Zonen eingeteilt, wobei in den roten Zonen die striktesten Maßnahmen gelten. Orange ist die mittlere, gelb die niedrigste Stufe. In orangen Gebieten müssen Restaurants und Bars den ganzen Tag über geschlossen bleiben. Außerdem ist es verboten, sich zwischen verschiedenen Regionen und Kommunen zu bewegen. Ausnahmen gelten für die Fahrt zur Arbeit oder Reisen aus gesundheitlichen Gründen. (dpa)

9:30 Uhr  Angesichts lauter Kritik an der Corona-Politik will die grün-schwarze Landesregierung die Bürger mehr einbeziehen. Dafür plant sie ein Bürgerforum Corona. Darüber wollen Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Gesundheitsminister Manne Lucha und die Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung, Gisela Erler (alle Grüne), am Dienstag (12.00 Uhr) in Stuttgart die Öffentlichkeit informieren. Erler hatte der Deutschen Presse-Agentur schon gesagt, dass 40 bis 50 zufällig ausgewählte Menschen bei monatlichen Treffen Stimmungen zusammentragen und sichtbar machen sollen. Männer und Frauen, aber auch verschiedene Altersgruppen und soziale Schichten sollen recht gleichmäßig vertreten sein. Sowohl die Regierung als auch Interessensverbände sollen dem Forum Rede und Antwort stehen. Dann könnten sich Bürger ihr eigenes Bild von den Positionen machen. (dpa)

8:20 Uhr Wegen coronabedingt zu geringer Fahrgastzahlen verzichtet die Bahn weiterhin auf die sogenannten Neckartal ICs.  Umsteigefrei im Intercity von Tübingen über Reutlingen, Metzingen und Stuttgart bis nach Köln oder Berlin – das war einmal.  »Angesichts der coronabedingt schwächeren Nachfrage müssen einzelne Verstärkerzüge im Fernverkehrsnetz weiterhin ausfallen«, begründete eine Bahnsprecherin die für Reisende unbequemere Lage. So fällt beispielsweise der Intercity »Loreley« von Tübingen nach Düsseldorf aus. (GEA) 

7:40 Uhr In Deutschland sind Menschen mit Depressionen nach einer neuen Studie stärker von den Folgen der Corona-Maßnahmen betroffen als die Allgemeinbevölkerung. So haben sie zum Beispiel den Lockdown im Frühjahr als deutlich belastender erlebt, heißt es im neuen »Deutschland-Barometer Depression«, das am Dienstagvormittag vorgestellt werden soll. Für diese Untersuchung lässt die Stiftung Deutsche Depressionshilfe jährlich rund 5000 Menschen zwischen 18 und 69 Jahren mit unterschiedlichen Schwerpunkten repräsentativ online befragen, zuletzt im Juni und Juli.

Demnach empfanden rund drei Viertel der Menschen mit Depressionen (74 Prozent) den Lockdown im Frühjahr als bedrückend. In der Allgemeinbevölkerung seien es 59 Prozent gewesen, heißt es in der Analyse. Menschen mit Depressionen hätten zum Beispiel fast doppelt so häufig unter einer fehlenden Tagesstruktur und Grübelei gelitten. Im Vergleich zur Bevölkerung insgesamt vermissten sie auch noch häufiger den Kontakt zu anderen. Nach Angaben der Stiftung sind in Deutschland rund fünf Millionen Menschen depressiv erkrankt. (dpa)

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland gibt es demnach 689.146 (gestern: 682.624) Corona-Infizierte, 11.408 (11.372) Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 443.621 (421.151) gelten als wieder geheilt. (GEA)

Montag, 9. November

19 Uhr Nach einer Parteiveranstaltung in Sachsen haben sich die beiden CDU-Vorsitzkandidaten Friedrich Merz und Norbert Röttgen sowie der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (ebenfalls CDU) vorsorglich in häusliche Quarantäne begeben. Zuvor war ein weiterer Teilnehmer der Veranstaltung positiv auf das Coronavirus getestet worden. (dpa)

18:51 Uhr Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) zufolge 13.363 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Das sind rund 2650 Fälle weniger als am Sonntag, wie aus Angaben des RKI vom Montagmorgen hervorgeht. An Montagen sind die erfassten Fallzahlen wie auch an Sonntagen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird. Der Montagswert lag dabei auch in den vergangenen Wochen unter dem vom Sonntag. Am vergangenen Montag hatte die Zahl gemeldeter Neuinfektionen bei 12.097 gelegen (Sonntag: 14.177). Der Höchststand war am Samstag mit 23.399 gemeldeten Fällen erreicht worden. Wann kommt die erwartete Trendumkehr? Kommt sie überhaupt? Diese Frage versucht die Deutsche Presse-Agentur in diesem Artikel zu beantworten. (dpa)

18:14 Uhr Dem Landratsamt Tübingen sind heute 10 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Damit liegt der Kreis bei 2.685 Fällen, heißt es in einer Pressemitteilung. Die 7-Tages-Inzidenz liegt bei 129,9. Bei den genannten Fällen handelt es sich hauptsächlich um neue Einzelfälle, bei denen das Gesundheitsamt die Infektionsquelle noch nicht kennt. Es sind zwei weitere Todesfallmeldungen hinzugekommen (Stand: 70 Todesfälle), beide im Haus an der Steinlach in Mössingen. (pm)

17:56 Uhr Nicht kleckern, sondern klotzen - das war die Ansage der Bundesregierung bei den Novemberhilfen. Mit rund 10 Milliarden Euro will der Bund Firmen helfen, die im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus ihr Geschäft dicht machen müssen. Doch nun gibt es zunehmend Zoff zwischen Ländern und Bund: Drohen viele Unternehmen durchs Raster zu fallen? Immer mehr Länder fordern Nachbesserungen, vor allem beim Umfang der Hilfen für indirekt betroffene Firmen. Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

17:35 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet für Montag 18 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Damit gibt es im Kreis insgesamt 3.104 bestätigte Fälle. 2.408 Personen gelten als genesen, das sind 80,05 Prozent (Todesfälle nicht eingerechnet). Damit sind aktuell 600 aktive Corona-Fälle bekannt. Die 7-Tages-Inzidenz liegt bei 116,7. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus ist um zwei Fälle auf 96 gestiegen. (pm)

16:30 Uhr Die Zahl der Privatinsolvenzen in Deutschland wird in diesem Jahr wegen der Corona-Krise vorerst wohl zum letzten Mal sinken. »Derzeit gehen wir am Ende des Jahres von bis zu 65.000 Privatinsolvenzen (...) aus«, teilte die Wirtschaftsauskunftei Crifbürgel mit. Im vergangenen Jahr war dieser Wert den Angaben zufolge schon nach dem dritten Quartal mit 65.492 erreicht. In diesem Jahr liege die Zahl nach den ersten drei Quartalen bei 52.855, was einem Rückgang von 19,3 Prozent entspreche. Allein im September sei die Zahl von 2019 auf 2020 um knapp 70 Prozent von 6.324 auf 1969 gefallen. Im kommenden Jahr wird die Zahl der Privatinsolvenzen nach zehn Jahren des Sinkens jedoch nach Einschätzung von Crifbürgel deutlich auf 100.000 bis 110.000 steigen. Wegen der Corona-Krise nähmen Arbeitslosigkeit und private Verschuldung zu. (dpa)

15:45 Uhr Die Zahl der Downloads der Corona-Warn-App steigt weiter. Bis zum Montagmorgen sei die App 22,14 Millionen Mal heruntergeladen worden, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Über das Wochenende sei die Zahl »sehr nennenswert gestiegen«. Inzwischen seien 3,116 Millionen Testergebnisse von Laboren über die App übermittelt worden. 53.565 Nutzer, die positiv getestet worden seien, hätten dies über die App auch anonym möglichen Kontaktpersonen mitgeteilt. (dpa)

15:17 Uhr Als letztes Bundesland hat Mecklenburg-Vorpommern den Sieben-Tage-Wert von 50 bei den Corona-Neuinfektionen überschritten und gilt damit insgesamt als Risikogebiet. Wie das Robert Koch-Institut auf seiner Internetseite mitteilte, liegt der Wert nun landesweit bei 50,18. (dpa)

14:33 Uhr Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat auf seiner Facebook-Seite vor Falschmeldungen zur verschärften Corona-Situation gewarnt: Derzeit verbreitet sich eine Mail, die angeblich von mir stammen soll. Darin wird behauptet, das Land habe eine neue Pandemiestufe 3a ausgerufen und weitere Maßnahmen erlassen. Diese Mail ist eine Fälschung und alle Inhalte sind frei erfunden. Bitte verbreiten Sie diese Mail nicht weiter. Wir informieren Sie nie über persönliche Emails, sondern ausschließlich über unsere offiziellen Kanäle. Alle wichigen Infos finden Sie immer aktuell auf Baden-Württemberg.de. Verlassen Sie sich - nicht nur bei Corona - nur auf offizielle Quellen der Landesregierung und auf seriöse Medien. (pm)

14:05 Uhr Angeschoben von der Nachfrage vor allem aus China hat sich die deutsche Exportwirtschaft im September weiter aus dem Corona-Tief gearbeitet. Im Vergleich zum August 2020 legten die Ausfuhren um 2,3 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

13:35 Uhr Wegen der aktuell hohen Infektionszahlen werden in Reutlingen alle öffentlichen Gedenkveranstaltungen zum Volkstrauertag am 15. November absagt. (pm)

13 Uhr Erstmals gibt es zu einem für Europa maßgeblichen Corona-Impfstoff Zwischenergebnisse aus der für eine Zulassung entscheidenden Studienphase. Das Mainzer Unternehmen Biontech und der Pharmakonzern Pfizer teilten am Montag mit, ihr Impfstoff biete einen mehr als 90-prozentigen Schutz vor der Krankheit Covid-19. Schwere Nebenwirkungen seien nicht registriert worden. Biontech und der Pharmariese Pfizer wollten voraussichtlich ab der kommenden Woche die Zulassung bei der US-Arzneimittelbehörde FDA beantragen. Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

12:28 Uhr China hat eine aus Deutschland importierte Schweinshaxe als Auslöser für einen neuen Corona-Fall ausgemacht. Wie staatliche Medien berichteten, habe sich in der ostchinesischen Stadt Tianjin ein Arbeiter in einem Kühlhaus infiziert. Tests hätten danach ergeben, dass Virus-Spuren an der Verpackung einer gefrorenen Schweinshaxe entdeckt worden seien, die zunächst aus Bremen nach Tianjin importiert und von dort weiter in die Stadt Dezhou gesendet worden sei. Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

11:45 Uhr »Ab dem ersten Tag bereit« - das verspricht die neue Webseite des frisch gewählten US-Präsidenten Joe Biden. Und vor seinem offiziellen Amtsantritt will der Demokrat schon Pflöcke einrammen: Heute will er einen Expertenrat zur Eindämmung der Corona-Pandemie vorstellen.

Sein Ziel ist es, schon am Tag seiner Amtseinführung am 20. Januar einen Aktionsplan zur Überwindung der Corona-Krise auf den Weg zu bringen. »Ich will, dass es jeder weiß: Wir werden unseren Plan, das Virus unter Kontrolle zu bringen, an unserem ersten Tag in Kraft setzen«, sagte Biden. (dpa)

11:03 Uhr Der Amateurfußball in Südbaden geht in eine vorgezogene Winterpause. Damit will der Südbadische Fußballverband (SBFV) allen Vereinen und Altersklassen von der Verbandsliga abwärts Planungssicherheit geben, wie es in einer Mitteilung am Montag hieß. Aufgrund der Corona-Pandemie ist der Trainings- und Wettkampfbetrieb derzeit ohnehin bis mindestens zum 30. November ausgesetzt. Aktuell könne nicht gesagt werden, »ob und in welcher Form die Infektionszahlen bzw. behördlichen Verordnungen einen Trainings- und Spielbetrieb im Dezember zulassen«, hieß es in der Mitteilung weiter. (dpa)

10:11 Uhr Närrisches Feiern auf Plätzen und Straßen zum Start in die neue Karnevalssession fällt an diesem 11.11. wegen der Corona-Pandemie aus: Daher lädt der Bund Deutscher Karneval (BDK) zur bundesweit ersten digitalen Eröffnung der Session ein – rund um den offiziellen Startschuss um 11.11 Uhr. »Wir wollen in diesen Zeiten trotzdem präsent sein und die Freude in die Wohnzimmer bringen«, sagte BDK-Präsident Klaus-Ludwig Fess. Es sei aber kein Aufruf zum Partymachen. »Die Leute sollen zuhause bleiben und nicht rausgehen.« Bei einem Live-Stream, der im Internet unter anderem über die Seite www.karnevaldeutschland.de (ab 10.45 Uhr) zu sehen sein wird, werde ein buntes Programm geboten. (dpa)

9:12 Uhr Die Behörden dürfen Schulexkursionen, bei der Schüler, Lehrer und eine Betreuungsperson in einer Hütte wohnen, aufgrund der Corona-Pandemie untersagen. Das gilt auch, wenn die ganze Klasse wie in der Schule unter sich bleibt. Über diese Entscheidung des Verwaltungsgerichts Karlsruhe informiert das Rechtsportal anwaltauskunft.de des Deutschen Anwaltvereins. (dpa)

8:23 Uhr Galeria Karstadt, Kaufhof, Esprit, Hallhuber oder Bonita: Die Liste der Modehändler, die in diesem Jahr ins Schlingern geraten sind und Insolvenzverfahren durchlaufen mussten, ist lang. Die Corona-Pandemie traf die ohnehin durch den Siegeszug des Online-Handels angeschlagene Branche wie ein Tsunami. Und rasche Besserung ist wohl nicht in Sicht. Der Kreditversicherer Euler Hermes rechnet in den kommenden Monaten mit weiteren Insolvenzen. Vor allem die umsatzschwache »Saure-Gurken-Zeit« von Januar bis März werde für einige Unternehmen zu einer Zerreißprobe werden, sagte der Deutschland-Chef des Kreditversicherers, Ron van het Hof. (dpa)

In eigener Sache

Die Corona-Krise hält uns in Atem. Der Reutlinger General-Anzeiger unterrichtet seine Leserinnen und Leser täglich mit dem Live-Ticker zuverlässig über das Geschehen vor Ort und die Entwicklungen in der Region. Der Live-Ticker ist für unsere Kunden kostenlos. Das ändert nichts daran, dass wir nicht öffentlich-rechtlich finanziert sind wie die Fernsehanstalten ARD und ZDF, sondern allein über unsere Leser und Anzeigenkunden. Selbstverständlich soll der Live-Ticker für Sie, liebe Leserinnen und Leser, kostenlos bleiben. Angesichts der Situation bitten wir Sie dennoch, über den Abschluss eines Web-, Digital- oder Print-Abos nachzudenken, um unsere Arbeit zu fördern, zu finanzieren und weiter zu unterstützen. Wir sind sicher, dass wir Sie mit unseren redaktionellen Inhalten und Verlagsleistungen überzeugen. Wir sind für Sie da und danken für Ihr Vertrauen.

Ihr Verleger Valdo Lehari jr./Ihr Chefredakteur Dr. Christoph Fischer

7:43 Uhr Anfang nächsten Jahres könnte der erste Corona-Impfstoff verfügbar sein. Doch reichen wird er zunächst nur für wenige. Deshalb müssen die Prioritäten rechtzeitig geklärt werden. Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

7:13 Uhr Die Corona-Pandemie greift weiter mit großem Tempo um sich. Inzwischen wurden weltweit nach Angaben der Universität Johns Hopkins mehr als 50 Millionen Ansteckungen mit dem Virus Sars-CoV-2 verzeichnet. In den vergangenen Tagen stieg die Zahl der gemeldeten Fälle im Schnitt jeweils um rund 600.000, für Freitag gab die Universität Johns Hopkins den Spitzenwert von 642.724 Neuinfektionen binnen eines Tages an. Zur Eindämmung des Virus werden in verschiedenen Ländern die Maßnahmen immer weiter verschärft. Im italienischen Südtirol dürfen die Menschen ab Montag ihren Wohnort nur aus einem triftigen Grund verlassen. Die Slowakei setzt weiter auf Massentests für Millionen Einwohner. Frankreichs Gesundheitsminister stimmte auf »etwas spezielle« Weihnachten ein. (dpa)

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland gibt es demnach 682.624 (gestern: 668.114) Corona-Infizierte, 11.372 (11.306) Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 421.151 (413.484) gelten als wieder geheilt. (GEA)

Alle Informationen, die zwischen 24. Oktober und 9. November rund um das Coronavirus eingegangen sind, finden Sie hier.