Logo
Aktuell Wetter

Orkan-Warnung für Reutlingen und Tübingen aufgehoben

Orkantief »Sabine« fegt über ganz Deutschland sowie Reutlingen und die Region hinweg. In der Nacht auf Montag brennt es an der Achalm, Züge und Flüge fallen aus, Kinder gehen nicht zur Schule. Insgesamt sind die Auswirkungen des Sturms und seine Schäden hierzulande jedoch gering. Wie sich das Unwetter seit Sonntag entwickelt hat, können Sie hier nachlesen.

Laut Deutschem Wetterdienst besteht im Kreis Reutlingen keine Gefahr mehr vor Orkanböen.
Laut Deutschem Wetterdienst besteht im Kreis Reutlingen keine Gefahr mehr vor Orkanböen.

Orkan-Warnung für Kreis Reutlingen aufgehoben

Der Landkreis Reutlingen ist einer der letzten für die der Deutsche Wetterdienst (DWD) an seiner Orkanwarnung festhält. Vor wenigen Minuten gibt der DWD dann Entwarnung. Von jetzt an muss im Kreis bis Dienstag um 18 Uhr nur noch mit Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 65 km/h (18m/s, 35kn, Bft 8) und 85 km/h (24m/s, 47kn, Bft 9) anfangs aus südwestlicher, später aus westlicher Richtung gerechnet werden. Lediglich in exponierten Lagen könne es noch zu schweren Sturmböen mit bis zu 100 km/h (28m/s, 55kn, Bft 10) kommen.

Verkehrssituation an Bahnhöhen und am Stuttgarter Flughafen entspannt sich

Die Lage am Stuttgarter Flughafen entspannt sich. Foto: dpa
Die Lage am Stuttgarter Flughafen entspannt sich.
Foto: dpa

Die Zahl der gestrichenen Flüge am Stuttgarter Flughafen hat sich deutlich verringert. Das betrifft sowohl ankommende als auch abgehende Verbindungen. Stand 16.20 Uhr sollen im Laufe des Tages nur noch insgesamt 17 Flüge ausfallen. Passagiere sollten sich in jedem Fall kurzfristig nach dem Status ihrer Verbindung erkundigen. Auch bei der Bahn hat sich die Lage deutlich entspannt. Die Fernverkehrs- und Nahverkehrszüge fahren teilweise und die S-Bahn in Stuttgart hat ihren Betrieb wieder aufgenommen. Die Bahn warnt zwar weiter vor Verspätungen und kurzfristigen Ausfällen, nach jetzigem Stand sollen auf der Strecke Stuttgart - Tübingen aber alle Züge fahren.

Feuerwehr reduziert Personal

In Reutlingen ist der Himmel blau, Wind geht nur noch wenig. Folglich hat die Reutlinger Feuerwehr die Kräfte zurückgefahren. »Wir hatten wegen des Sturms einige Kollegen extra auf der Wache, die haben ihren Dienst jetzt beendet«, sagt stellvertretender Leiter der Feuerwehr Adrian Röhrle. Im Stadtgebiet hatte die Feuerwehr zwischen Sonntag, 7 Uhr und Montag, 16 Uhr, 25 Einsätze, davon 18 sturmbedingt. Meistens mussten die Rettungskräfte wegen großer abgebrochener Äste oder umgeknickten Bäumen ausrücken. Insgesamt sei man hier in der Region glimpflich davongekommen, so Röhrle.

Störungen bei der Telekom behoben

Sturm »Sabine« hat in der Nacht für »strombedingte Probleme« in einer Betriebsstädte der Telekom in Hechingen gesorgt. Infolgedessen ist es in der Umgebung zu Ausfällen gekommen, sagt Telekom-Pressesprecher Philipp Schindera auf GEA-Anfrage. Seit 14.15 Uhr seien die Störungen jedoch behoben. Für den Landkreis Reutlingen lägen aktuell keine Schadensmeldungen vor.

Wetterdienst gibt Entwarnung für Kreis Tübingen

Keine Warnung mehr vor orkanartigen Böen im Kreis Tübingen.
Keine Warnung mehr vor orkanartigen Böen im Kreis Tübingen.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat die Warnung vor orkanartigen Böen für den Kreis Tübingen zurückgenommen. Bis Dienstag um 18 Uhr müsse allerdings noch mit Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 65 km/h (18m/s, 35kn, Bft 8) und 85 km/h (24m/s, 47kn, Bft 9) anfangs aus südwestlicher, später aus westlicher Richtung, gerechnet werden. In exponierten Lagen könne es laut DWD noch zu schweren Sturmböen mit bis zu 100 km/h (28m/s, 55kn, Bft 10) kommen.

Stromstörungen bei der Fairnetz GmbH behoben

Umgestürzte Bäume, die Freileitungen beschädigt haben, sind die Ursache für Stromausfälle in Reutlingen und umliegenden Gemeinden. Das teilt die Fairnetz GmbH in einer Pressemitteilung mit. Demnach kam es heute Morgen um 4:01 Uhr zu einer Stromunterbrechung in Pfullingen und Gönningen sowie um 5:25 Uhr und 10:32 zu Ausfällen in Bempflingen und Riederich. Nach Umschaltungen durch die Netzleitstelle der Fairnetz seien bis 11:30 Uhr wieder alle Kunden versorgt worden.

Gesperrte Straßen: Vor allem Gammertingen betroffen

Die Lage in der Region entspannt sich weiter. Im gesamten Stadtgebiet Reutlingens gibt es keine unwetterbedingten Straßensperrungen, sagt die Pressesprecherin der Stadt Reutlingen Cordula Walleit. Im Landkreis Reutlingen sei laut eines Sprechers lediglich die die Ortsdurchfahrt Böttingen (L230) gesperrt.

Der Orkan von Westen kommend über dem Tübinger Kreisgebiet. Foto: Meyer
Der Orkan von Westen kommend über dem Tübinger Kreisgebiet.
Foto: Meyer

Anders sieht es im Landkreis Sigmaringen aus. Dort sind wegen Orkan »Sabine« Stand 14.42 Uhr 19 Straßen voraussichtlich bis zum Abend gesperrt. Als Grund guibt Pressesprecher Tobias Kolbeck umgestürzte Bäume an. Die Sperrung  betrifft vor allem Pendler, die in Gammertingen wohnen. Um diese Straßen geht es: L268 zwischen Heudorf und Blochingen, K8240 Zielfingen – Sigmaringendorf, L268 Mengen – Mottschieß, K8240 Rulfingen – Rosna, L194 Pfullendorf – Ostrach, L280 Ostrach – Tafertsweiler, L286 Habsthal – Krauchenwies, L279 Tafertsweiler – Völlkofen, K8239 Hausen a.A.- L 286, K8240 Lausheim – Levertsweiler, K8258 Hochberg – Luditsweiler Kreisgrenze, L195 Wald – Meßkirch, L201 zw. Pfullendorf und neuer Kreisverkehr Ortsumfahrung Pfullendorf (alte K8234), L201 zwischen Denkingen und Rickertsreute, K8226 Wald – Sentenhart, K8217 Beuron – Leibertingen, K8209 Vilsingen – Dietfurt, K8267 Laiz –Göggingen, L253 Kettenacker (Gammertingen) – Geisingen (Pfronstetten, Lankreis Reutlingen).

Internetseite meldet Störungen im Netz der Telekom und bei Unitymedia

Die Internetseite allestörungen.de meldet in Reutlingen, Metzingen, Tübingen, Mössingen und Hechingen Störungen im Netz der Telekom und bei Unitymedia. Laut eines Bewohners soll vor allem das Internet im Zollernalbkreis zeitweise ausgefallen sein. Nähere Infos gibt es zum jetzigen Zeitpunkt nicht, eine Anfrage bei den Netzbetreibern liegt vor.

Gemüseladen in der Wilhelmstraße wegen des Unwetters geschlossen

Passanten stehen vor dem geschlossenen Obst- und Gemüseladen in der Wilhelmstraße. Foto: Egenberger
Passanten stehen vor dem geschlossenen Obst- und Gemüseladen in der Wilhelmstraße.
Foto: Egenberger

Der Deutsche Wetterdienst hält die Warnung vor Orkanböen für den Landkreis Reutlingen bis 15 Uhr immer noch aufrecht, in der Reutlinger Innenstadt ist aber längst Normalität eingekehrt. Abgesehen von Laub, das durch die Gassen weht, ist von Sturm fast nichts zu spüren. Die größte Folge des Unwetters ist in der Innenstadt wohl der Umstand, dass der Gemüsehändler in der oberen Wilhelmstraße geschlossen hat. Dort, wo sonst Obst und Gemüse liegen, ist heute nur kalter Stahl zu sehen. Immer wieder machen Passanten vor der Türe halt und lesen das dort angebrachte Schild mit dem Hinweis, dass der Laden morgen wieder geöffnet haben wird.

Dach in Eningen abgedeckt, Stromleitung in Reutlingen durchtrennt

Das Orkantief »Sabine« hat auch im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Reutlingen zu Sachschäden, einer Vielzahl von kleineren Verkehrsbehinderungen und rund 200 Polizeieinsätzen geführt, meldet die Polizei. Personen kamen nach derzeitigem Kenntnisstand nicht zu Schaden. Auch die verzeichneten Beschädigungen, unter anderem an Fahrzeugen und Gebäuden, gingen verhältnismäßig glimpflich aus. Die Gesamtschadenssumme kann noch nicht beziffert werden.

Vielerorts wurden laut Polizei Bauzäune, Verkehrszeichen, Müllbehälter sowie andere Gegenstände umgeworfen oder auf Straßen bzw. gegen Fahrzeuge geweht. In den Landkreisen Reutlingen, Tübingen und Esslingen kam es durch umgestürzte Bäume und abgebrochene Äste zu kleineren Verkehrsbehinderungen und zeitweisen Straßensperrungen.

Um ein Uhr wurde in der Sickenhäuser Straße in Reutlingen die Stromleitung der Straßenbeleuchtung von einem umstürzenden Baum durchtrennt, weshalb ein Techniker des Energieversorgers angefordert werden musste. Kurz nach 3.30 Uhr rückten die Einsatzkräfte der Feuerwehr in die Weihenstraße nach Eningen aus, da dort ein Dach vom Sturm teilweise abgedeckt wurde.

Zugverkehr läuft laut Bahn wieder an

Sturm Sabine hat den Regionalverkehr der Bahn in Baden-Württemberg am Vormittag komplett lahmgelegt. Seit 12 Uhr läuft der Verkehr wieder langsam an. Laut bahn.de und Bahn-App fahren wieder Züge auf der vielbefahrenen Strecke zwischen Tübingen und Stuttgart. Allerdings könne es den ganzen Tag noch zu Ausfällen und Störungen kommen.

Störungen im Stromnetz in der Region

Unwetterbedingte Störungen im Stromnetz in der Region.
Unwetterbedingte Störungen im Stromnetz in der Region.

Einige Haushalte, die Strom von der Netze BW beziehen, haben unwetterbedingt Störungen gemeldet. Unter anderem in Trochtelfingen, St.Johann, Hülben und Metzingen sowie vier Haushalte in Hechingen. Alle Störungen seien bekannt und befänden sich derzeit in der Behebung, heißt es auf netze-bw.de.

Im Netz der Fairenergie, die für das Stromnetz in Reutlingen zuständig ist, kam es laut eines Mitarbeiters ebenfalls zu Störungen. Details sind aktuell noch nicht bekannt.

Kaum Schäden in den Wäldern

»Sabine« hat wenig Schaden in den Wäldern der Region angerichtet. Umgeknickte Bäume wie hier auf der Olgahöhe bei Mössingen sind die Ausnahme. Foto: Meyer
»Sabine« hat wenig Schaden in den Wäldern der Region angerichtet. Umgeknickte Bäume wie hier auf der Olgahöhe bei Mössingen sind die Ausnahme.
Foto: Meyer

Nach jetzigen Erkenntnissen hat Orkantief »Sabine« kaum Schäden in den Wäldern der Region angerichtet. »Einzelne Bäume sind umgefallen, aber das kommt bei jedem Sturm vor«, sagt Werner Gamerdinger, der Leiter des Forstbezirks mittlere Alb. Großflächige Schäden seien ihm bislang nicht bekannt. Gamerdinger ist für die Staatswälder im Dreieck zwischen Rottenburg, Riedlingen und Wiesensteig verantwortlich, darunter auch etwa 50 Prozent des Forsts bei Bad Urach und viele Waldflächen um das Gestüt in Marbach herum.

Über die Landkreise Reutlingen und Tübingen ziehen weitgehend nur noch mäßige Gewitter
Über die Landkreise Reutlingen und Tübingen ziehen weitgehend nur noch mäßige Gewitter

Ein Grund für die geringen Schäden in der Region sei, dass hier vor allem Laubbäume wachsen würden, die im Winter anders als Nadelbäume nicht begrünt seien und deshalb eine geringere Angriffsfläche für den Wind bieten würden. Schadensmeldungen aus dem Reutlinger Stadtwald liegen aktuell laut Kreisforstamt nicht vor nicht vor.

Veranstaltung in Tübingen entfällt

Die Lesung und das Gespräch mit Raimund Wilhelmi, das heute Abend im Museum in Tübingen stattfinden sollt, fallen aus. »Eine sichere Anreise des Autors und unserer Kunden ist nicht gewährleistet«, schreibt Veranstalter Osiander in einer Pressemitteilung. Die Eintrittskarten könnten in der Buchhandlung in Tübingen (Metzgergasse) zurückgegeben werden. Über einen eventuellen Ersatztermin werden Kunden laut Osiander rechtzeitig informiert.

Sturmlage hält bis Mittwoch

Der Deutsche Wetterdienst gibt in Sachen Sturm leichte Entwarnung. »Die Front mit den stärksten Böen ist und den starken Schauern ist in der Region abgezogen«, sagt Marco Puckert, ein Mitarbeiter des Deutschen Wetterdiensts (DWD). Gestern war für den Landkreis Tübingen vor orkanartigen Böen und für den Landkreis Reutlingen sogar vor Orkanböen gewarnt worden. Diese habe es auch gegeben, würden hierzulande jetzt aber nicht mehr erwartet.

Die Sturmlage mit Böen mit Geschwindigkeiten zwischen 65 km/h (18m/s, 35kn, Bft 8) und 85 km/h werde aber bis Mittwoch anhalten, so Puckert . Der stärkste Windstoß in der Nähe Reutlingens wurde mit 109 Stundenkilometern - Windstärke 11 - bei Stuttgart gemessen. In den vergangenen zehn Minuten (Stand 10.53 Uhr) wurden am Albrand noch Geschwindigkeiten von 87 Stundenkilometern registriert. Aus dem Stadtgebiet liegen gerade keine Daten vor, hier weht wenn überhaupt ein laues Lüftchen.

Viele Schüler in Reutlingen bleiben zuhause

Wegen des Sturms sind viele Schüler heute zuhause geblieben. Das Kultusministerium hatte es den Eltern überlassen zu entscheiden, ob der Schulweg für Kinder zumutbar ist. An der Freien evangelischen Schule am Fuß der Achalm haben besonders viele Schüler gefehlt. »In der Grundschule bis zur Hälfte der Schüler, in einigen Klassen der Sekundarstufe sogar mehr«, sagt Grundschulleiter Friedrich Elser. Weil im Hof viele Bäume stehen, dürfen die Schüler in den Pausen aus Sicherheitsgründen nicht nach draußen.

Ähnlich sieht es in der Sondelfinger Mörikeschule aus. Von 200 Schülern habe heute ein Drittel gefehlt, sagt Schulsekretärin Christine Gurau. Die Pause findet dort ebenfalls im Schulgebäude statt. In der Matthäus-Beger-Schule sind am Morgen ebenfalls einige Schüler nicht zum Unterricht erschienen. »Wir haben gemerkt, dass einige Eltern das Angebot genutzt haben, das Kind vom Schulbetrieb zu befreien«, sagt Schulleiter Markus Wiesner. Eine genaue Zahl konnte er nicht nennen.

Auch in der Gomaringer Schloss-Schule ist es heute ruhiger als sonst. Die Schule hat am Sonntag die Eltern über den Beschluss des Kultusministeriums informiert. Im Grundschulbereich fehlen rund ein Drittel der Schüler, in der Werkrealschule kommen fast die Hälfte der Schüler nicht, sagt Schulsekretärin Sabine Bayer. Das liegt sicher auch am längeren Schulweg. Während die 345 Grundschüler fast alle Gomaringer sind, kommen zwei Drittel der 168 Werkrealschüler von außerhalb. Das Einzugsgebiet der Schule reicht bis nach Ammerbuch. Viele kommen aus dem Steinlachtal, aus Kusterdingen und Ohmenhausen. Einige von ihnen war der Schulweg gar nicht möglich, weil Busse und Züge nicht fuhren. Die Schüler müssen in der Pause drinnen bleiben, auch der Gang zur Sporthalle ist aus Sicherheitsgründen gestrichen. Immerhin ist der Betreuungsschlüssel besonders gut: Alle Lehrer haben sich durch den Sturm in die Schule gekämpft.

HZL soll ab 10 Uhr wieder fahren

Gute Nachrichten für Fahrgäste der Hohenzollerischen Landesbahn. Der Verkehr zwischen Herrenberg - Tübingen - Mössingen -Hechingen - Burladingen - Gammertingen und Engstingen soll von 10 Uhr an wieder laufen, sagt SWEG-Pressesprecher Christopoh Meichsner. Der Betrieb werde allerdings stufenweise hochgefahren, es könne weiter zu Verzögerungen oder Ausfällen kommen.

Polizei konkretisiert Ursache für Brand an der Achalm

Feuerwehreinsatz auf der Achalm. Foto: Niethammer
Feuerwehreinsatz auf der Achalm.
Foto: Niethammer

Glutreste einer Feuerstelle an der Achalm könnten laut einer Pressemitteilung der Polizei ersten Ermittlungen zufolge möglicherweise die Ursache für den Flächenbrand an der Achalm in der Nacht auf Montag gewesen sein. Bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte stand dort eine Fläche von etwa fünf Hektar Wiese in Flammen. Verletzt wurde niemand, Sachschaden gab es auch nicht.

Züge zwischen Tübingen und Stuttgart fahren frühestens ab 12 Uhr

In Baden-Württemberg ist weiter mit sturmbedingten Verkehrsbehinderungen bei der Bahn zu rechnen. »Als sich die Wetterdaten in den Abendstunden konkretisiert haben, konnten wir Beeinträchtigungen im Regionalverkehr nicht mehr ausschließen«, sagt Pressesprecher Reinhold Willing. »Wir wollen vermeiden, dass Züge auf freier Strecke liegenbleiben«, deshalb habe man sich entschieden, Züge ausfallen zu lassen. Bei Streckenbegutachtungen heute morgen sollte festgestellt werden, ob Gegenstände in den Gleisen liegen, oder Signalanlagen beschädigt sind. »Es gibt Dinge zu reparieren«, so Willing. Deshalb werde sich die Wiederaufnahme des Bahn-Betriebs verschieben.

Der Fernverkehr soll gegen 10 Uhr wieder auf der Achse Basel - Freiburg - Karlsruhe - Mannheim - Stuttgart - Ulm verkehren. Allerdings werde es den ganzen Tag zu Verzögerungen kommen. Wegen Starkregen in Stuttgart ist auch der Regionalverkehr weiter lahmgelegt. Das trifft vor allem Pendler zwischen Stuttgart - Metzingen - Reutlingen und Tübingen. »Tendenziell kann der Betrieb am Mittag wieder aufgenommen werden«, sagt Willing. 

Die Bahn empfiehlt weiter, Zugreisen zu verschieben. Tickets, die bis Samstag gekauft wurden, sind bis zum 18. Februar gültig oder können kostenlos storniert werden.

Grill wohl für Brand auf Achalm verantwortlich

Ersten Ermittlungen zufolge könnte ein nicht vollständig gelöschter Grill für den Brand am Hausberg von Reutlingen verantwortlich gewesen sein, berichtet die Deutsche Presseagentur. Pressesprecher Christian Wörner sagt auf GEA-Anfrage: »Ich kann das zum jetzigen Zeitpunkt nicht bestätigen. Wir schicken nachher einen Bericht«. 

Busse fahren ohne Einschränkung

Die Busse in Reutlingen fahren bislang ohne Einschränkung, sagte ein Sprecher der Reutlinger Stadtverkehrsgesellschaft.

Starker Regen in Mössingen und Münsingen

Starker Regen in Münsingen und Mössingen
Starker Regen in Münsingen und Mössingen

Der Regen in der Region wird stärker. Am heftigsten ist der Niederschlag zwischen Münsingen und Blaubeuren und in Mössingen. Eine Überflutungsgefahr besteht laut Wetterdienst aktuell nicht.

Feuerwehr sieht Lage entspannt

»Sabine« mag offenbar keine Topfpflanzen. Foto: Zenke
»Sabine« mag offenbar keine Topfpflanzen.
Foto: Zenke

Die Reutlinger Feuerwehr trifft sich aktuell zur Lagebesprechung. Insgesamt stehen Stand 7.40 Uhr acht Einsätze im Stadtgebiet und sieben im Landkreis Reutlingen zu Buche, sagt Feuerwehrkommandant Harald Herrmann. Die meisten Einsätze seien sturmbedingt, aber nichts Gravierendes. »Die Einsatzlage ist entspannt«, sagt Hermann. Bei der Feuerwehr gehe man zwar davon aus, dass die Sturmböen noch anhalten, trotzdem sei man mit einem blauen Auge davongekommen, so Hermanns Einschätzung. Auch die Polizei hatte eine den Umständen entsprechende ruhige Nacht. »Wir haben unwettertypische Schäden wie umgekippte Verkehrszeichen, das war's dann aber auch schon«, sagt ein Sprecher.

Großteil der Flüge nach und ab Stuttgart annulliert

Einschränkungen am Stuttgarter Flughafen: Stand 7.24 Uhr sind bereits 73 ankommende und abgehende Flüge gestrichen. Die meisten sind Eurowings-Verbindungen und Flüge innerhalb Deutschlands.

Sturm trifft die Region mit starken Böen

Der Sturm zieht langsam vom Kreis Tübingen in Richtung Kreis Reutlingen.
Der Sturm zieht langsam vom Kreis Tübingen in Richtung Kreis Reutlingen.

Wie prognostiziert läuft Sturm »Sabine« am Montagmorgen in der Region zur Höchstform auf. Während der Landkreis Tübingen auf der Wetterkarte komplett orange, rot und pink ist, was Windböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 110 Stundenkilometern bedeuten, ist der Landkreis Reutlingen bei Münsingen und Unterhausen noch gelb. Dort kommt es laut kachelmannwetter.de zu Windgeschwindigkeiten von bis zu 50 Stundenkilometern, an den Uracher Wasserfällen und auf der Achalm weht der Wind mit 90 bis 100 Stundenkilometern.

Brand an der Achalm unter Kontrolle

Hier wird der Brand an der Achalm gelöscht. Foto: Niethammer
Hier wird der Brand an der Achalm gelöscht.
Foto: Niethammer

Die Feuerwehr gibt Entwarnung: Der Flächenbrand an der Achalm ist weitgehend unter Kontrolle, sagt Pressesprecher Michael Reiter. Aktuell seien die Einsatzkräfte aus Reutlingen und Eningen damit beschäftigt, die letzten Glutnester aufzuspüren und zu löschen. Durch den starken Wind konnte sich das Feuer laut Reiter rasch ausbreiten. Auch das Löschen sei schwierig gewesen. »Da hat uns das Wetter schon zu schaffen gemacht«, so Reiter. Wie es zu dem Brand kam, könne man zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen, wenn überhaupt dann morgen früh.

Flächenbrand an der Achalm

An der Achalm brennt die Wiese. Foto: Privat
An der Achalm brennt die Wiese.
Foto: Privat

Im Bereich der Achalm ist es zu einem Flächenbrand gekommen, der durch den aufziehenden Sturm angefacht wurde. Die Feuerwehr ist aktuell vor Ort und versucht den Brand zu löschen, sagt Timo Kirschmann von der Reutlinger Polizei. Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums ist es der erste größere Zwischenfall im Zusammenhang mit Orkan »Sabine«. Zwar seinen bislang vereinzelt Schadensmeldungen eingegangen, dabei handle es sich aber um Dinge wie umgefallene Bauzäune und weggewehte Pavillons. »Das wird jetzt zunehmen«, so Kirschmann.

Wind bläst Feinstaub davon

Der aufziehende Sturm hat auch seine guten Seiten. Noch am Samstag wurde in Reutlingen ein Feinstaubwert von 37 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen.   Aktuell sieht das jedoch ganz anders aus. Um 23 Uhr liefert die Messstation an der Lederstraße laut Landesanstalt für Umwelt in Baden-Württemberg einen Wert von 13 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft.

Sturmböen in der Region

In den Landkreisen Reutlingen und Tübingen wird der Wind stärker. Die Reutlinger Innenstadt ist menschenleer, der Wind pfeift mit etwa 40 Stundenkilometern durch die Gassen. Am stärksten bläst es in der Region aktuell an den Uracher Wasserfällen und zwischen Mössingen und Rottenburg. Laut Live-Daten von kachelmannwetter.de wehen dort Sturmböen mit Geschwindigkeiten von etwa 80 Stundenkilometern.

Keine Züge vor 8 Uhr nach Stuttgart

Vor 8 Uhr verkehren keine Züge in Baden-Württemberg.
Vor 8 Uhr verkehren keine Züge in Baden-Württemberg.

Pendler in der Region werden am Montagmorgen die Auswirkungen von Orkantief »Sabine« zu spüren bekommen. »Wegen des Sturms kann auf allen Strecken der DB Regio Baden-Württemberg erst gegen 8 Uhr verkehrt werden«, heißt es auf bahn.de. Das gilt auch für sämtliche Verbindungen zwischen Tübingen und Stuttgart, eine der meistbefahrenen Strecken Deutschlands. Aufgrund der Witterungssituation und der flächendeckenden Auswirkungen könne keine Ersatzverkehr mit Bussen realisiert werden. 
Trotz ausfallender Züge müssen Arbeitnehmer pünktlich bei der Arbeit sein. »Grundsätzlich ist es so, dass der Arbeitnehmer das sogenannte Wegerisiko trägt«, erklärt Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht. Mehr dazu und was Hausbesitzer wissen müssen, wann Sie das Auto stehen lassen sollten und warum »Sabine« auch »Ciara« heißt, lesen Sie hier

Stärkste Böe auf dem Feldberg

Auf dem Feldberg wurde Stand 19.32 die stärkste Windböe in Deutschland mit 124 Stundenkilometern gemessen.
Auf dem Feldberg wurde Stand 19.32 die stärkste Windböe in Deutschland mit 124 Stundenkilometern gemessen.

Die Windgeschwindigkeiten in Deutschland nehmen immer weiter zu. Auf dem Feldberg wurde laut kachelmannwetter.de die bislang stärkste Böe Deutschlands mit 124 Stundenkilometern registriert. Die Wetterstationen im Kreis Reutlingen haben deutlich niedrigere Werte gemessen. 33 Kilometer pro Stunde in Sonnenbühl und 39 in Münsingen. 

Bahn stellt Fernverkehr komplett ein

Wegen der zunehmenden Windstärken hat sich die Bahn dazu entschieden den Fernverkehr deutschlandweit ab 18 Uhr einzustellen.

Fast alle Eurowings-Flüge von und nach Stuttgart gestrichen

Von den geplanten Flügen, die heute noch vom Stuttgarter Flughafen abgehen sollten, wurden Stand 17 Uhr 18 annulliert. Darunter sind alle Verbindungen von Eurowings und zwei nach London. Noch schlimmer sieht es bei den ankommenden Flügen aus. 23 Maschinen werden nicht am Airport der Landeshauptstadt landen, unter anderem 19 von Eurowings.

Höhepunkt des Sturms in der Region am Montag zwischen 5 und 8 Uhr

Von einem Sturm ist in Reutlingen aktuell fast nichts zu spüren. Während der Wind über der Nordsee schon mit bis zu 130 Stundenkilometern weht, geht laut Kachelmannwetter (Stand 17 Uhr) hierzulande eher ein laues Lüftchen. Menschen flanieren bei angenehmen 12 bis 14 Grad über den Marktplatz. Doch der Sturm wird kommen. Marco Puckert, ein Mitarbeiter des Deutschen Wetterdiensts (DWD), sagt auf GEA-Anfrage: »Das Windfeld wird Ihre Region nicht verfehlen«. Grund für das Unwetter sei, dass sich aktuell ein kräftiges Tiefdruckgebiet nördlich von Großbritannien und ein Hochdruckgebiet über dem Mittelmeer übereinanderschieben. »Wenn der Unterschied zwischen den Luftdrucken so groß ist, dann ist ein Gewitter die Folge,« so Puckert.

Stand 17 Uhr sind die starken Windböen in Reutlingen noch nicht angekommen.
Stand 17 Uhr sind die starken Windböen in Reutlingen noch nicht angekommen.

Beim DWD gehe man davon aus, dass um Mitternacht in der Region mit Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 80 Stundenkilometern zu rechnen sei. Der Höhepunkt sei am Montagmorgen zwischen 5 und 8 Uhr. Puckert hat aber auch gute Nachrichten: Da es sich bei »Sabine« um ein Wintergewitter handle, sei nicht mit Hagel zu rechnen. Eher mit Graupel. Die Körner sollte laut Prognosen eine Größe von einem zentimeter Durchmesser nicht überschreiten.

Die höchsten Windgeschwindigkeiten erwartet der DWD auf Bergen in exponierten Lagen im Hochschwarzwald. Dort kann es zu extremen Orkanböen mit bis zu 160 Stundenkilometern kommen.

Wetterdienst verschärft Warnung für Kreis Tübingen

Screenshot vom Deutschen Wetterdienst Stand 16.06 Uhr.
Screenshot vom Deutschen Wetterdienst Stand 16.06 Uhr.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat die Unwetterwarnung für den Landkreis Tübingen aktualisiert. Am Mittag war noch von Sturmböen die Rede, jetzt liegt eine amtliche Warnung vor Orkanartigen Böen. Diese sollen laut DWD nicht so stark ausfallen wie im Kreis Reutlingen, aber mit Geschwindigkeiten zwischen 100 km/h (28m/s, 55kn, Bft 10) und 115 km/h nah dran sein. Das Ganze soll sich am Montag zwischen 2 und 15 Uhr zutragen.

Bahn warnt vor Verkehrs-Behinderungen zwischen Tübingen und Stuttgart

Die Deutsche Bahn weißt Reisende, die zwischen Tübingen und Stuttgart unterwegs sind, darauf hin, dass ein Unwetter naht. Der Regionalverkehr in Baden-Württemberg könne ab Mittag beeinträchtigt sein. Der Fernverkehr zur Nordseeküste wurde bereits eingestellt. Wegen des Orkans empfiehlt die Bahn Passagieren, ihre für Sonntag, Montag und Dienstag geplanten Fernreisen zu verschieben. Alle bereits gekauften Tickets für diese Tage sind laut Bahn bis 18. Februar gültig oder können kostenfrei storniert werden. 

Das Bahnpersonal sei auf zerstörte Oberleitungen oder umgekippte Bäume vorbereitet. Mobile Einsatztrupps mit Kettensägen sollten eingesetzt werden, um versperrte Gleise frei zu bekommen, berichtet die Deutsche Presse-Agentur.

Ausfälle und Verspätungen am Flughafen Stuttgart

Sturm »Sabine« ist in Baden-Württemberg zwar noch nicht angekommen, die Auswirkungen allerdings schon. Am Stuttgarter Flughafen kommt es aktuell wetterbedingt zu Flugausfällen und Verspätungen. »Passagieren und Abholern wird empfohlen, den Flugstatus zu prüfen«, heißt es auf www.flughafen-stuttgart.de Betroffen sind vor allem Maschinen, die aus dem Norden und Nordwesten Deutschlands und Europas kommen oder dorthin fliegen sollten.

Reutlinger Feuerwehr prüft Geräte

Jeden Sonntag findet bei der Reutlinger Feuerwehr eine Routineprüfung des Equipments statt. Wegen des aufziehenden Sturms lag das Hauptaugenmerk laut Einsatzleiter Michael Fromm bei der Prüfung heute auf der Einsatzleittechnik und Geräten, die bei Unwettern eingesetzt werden, wie beispielsweise Kettensägen. 

So sieht die Leitstelle von Feuerwehr und DRK aus
So sieht die Leitstelle der Feuerwehr aus Foto: Jürgen Meyer
So sieht die Leitstelle der Feuerwehr aus
Foto: Jürgen Meyer

Das Personal wurde bislang nicht aufgestockt. »Wenn es nötig ist, werden wir selektiv alarmieren, wie bei einem Großbrand«, sagt Fromm. Im Ausnahmezustand werde das Führungszentrum in der Leitstelle in Reutlingen besetzt. Dort werden die Einsätze koordiniert.

Polizeipräsidium Reutlingen will zur Not Kräfte bündeln

Für das Reutlinger Polizeipräsidium ist die heutige Nacht, was die Vorbereitungen angeht, nicht anders als alle anderen Nächte. Laut eines Sprecher stehen genauso viele Einsatzkräfte zur Verfügung wie sonst auch. Allerdings sei man in der Lage, das Personal flexibel in den vier Landkreisen Reutlingen, Tübingen, Esslingen und Zollernalb einzusetzen. »Wenn in Reutlingen besonders viel zu tun wäre, würden wir beispielsweise von Esslingen Kräfte lageorientiert verschieben«, so der Sprecher.

Amtliche Unwetterwarnung vor Orkanböen im Kreis Reutlingen

Wie beim Hagelsturm 2013 soll es den Landkreis Reutlingen auch jetzt stärker erwischen als den Landkreis Tübingen. Der Deutsche Wetterdienst warnt für den Kreis Reutlingen im Zeitraum zwischen Sonntag, 22 Uhr und Montag, 18 Uhr vor Orkanböen. Oberhalb 600 Metern Höhe sollen Orkanböen mit Geschwindigkeiten zwischen 105 km/h (29m/s, 56kn, Bft 11) und 120 km/h (33m/s, 64kn, Bft 12) auftreten, die anfangs aus südwestlicher, später aus westlicher Richtung kommen.

Am Dienstag soll der Orkan schwächer werden. Bis 18 Uhr könne es aber zu Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 65 km/h (18m/s, 35kn, Bft 8) und 85 km/h (24m/s, 47kn, Bft 9) anfangs aus südwestlicher, später aus westlicher Richtung kommen. In exponierten Lagen müsse mit schweren Sturmböen bis 100 km/h (28m/s, 55kn, Bft 10) gerechnet werden.

Screenshot vom Deutschen Wetterdienst Stand 12.16 Uhr.
Screenshot vom Deutschen Wetterdienst Stand 12.16 Uhr.

Amtliche Warnung vor Sturmböen im Kreis Tübingen

Von heute 20 Uhr bis Dienstag 18 Uhr rechnet der Wetterdienst für den Kreis Tübingen mit Sturmböen. Sie sollen Geschwindigkeiten zwischen 65 km/h (18m/s, 35kn, Bft 8) und 85 km/h (24m/s, 47kn, Bft 9) erreichen und anfangs aus südwestlicher, später aus westlicher Richtung kommen. In exponierten Lagen müsse zudem mit schweren Sturmböen bis 100 km/h (28m/s, 55kn, Bft 10) gerechnet werden.

Die Reutlinger Feuerwehr gibt Tipps für den Ernstfall

- Halten Sie sich am Sonntagnachmittag und Montag nicht unnötigerweise im Freien auf und meiden Sie unbedingt den Wald und Parks.

- Sichern Sie am Wochenende frühzeitig Teile, die im Freien durch die Gegend fliegen könnten.

- Versuchen auf keinen Fall während des Sturms umherfliegende Teile aufzuhalten, zu sichern oder eigenständig einen Schaden zu beheben.

- Wählen Sie bei einem Notfall die 112 – beachten Sie, dass es gegebenenfalls bei einem erhöhten Einsatzaufkommen zu längeren Wartezeiten kommen kann.

- Bitte melden Sie uns in der Akutphase neben sturmunabhängigen Notfällen nur Schäden/Gefahrenlagen, von denen eine akute Gefahr ausgeht oder die im öffentlichen Bereich sind (z.B. Bäume auf Straßen).

Eltern müssen Kinder nicht in die Schule schicken
Das Kultusministerium in Stuttgart schreibt: »Eltern bzw. Erziehungsberechtigte können entscheiden, ob der Schulweg für ihre Kinder zumutbar ist. Falls der Weg zur Schule aufgrund extremer Wetterlagen vor Ort nicht zumutbar ist, können Eltern ihr Kind vom Unterricht befreien lassen. Die Schule ist in diesem Fall zu informieren.« (GEA)