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Aktuell Gastronomie

Instagram wird für Restaurants zum Werbekanal

Immer mehr Besucher zücken vor dem Essen ihr Smartphone. Sie zeigen ihren Freunden, wo sie sind und was sie essen. Manche Gastronomen dekorieren darum ihr Essen besonders fotogen.

In der Almresi in Metzingen gibt es diese Pasta mit Pesto und Kirschtomaten. Damit der Teller noch fotogener wirkt, garnieren di
In der Almresi in Metzingen gibt es diese Pasta mit Pesto und Kirschtomaten. Damit der Teller noch fotogener wirkt, garnieren die Köche ihn mit essbaren Blüten. FOTO: KLEIN
In der Almresi in Metzingen gibt es diese Pasta mit Pesto und Kirschtomaten. Damit der Teller noch fotogener wirkt, garnieren die Köche ihn mit essbaren Blüten. FOTO: KLEIN

METZINGEN. Für manche Gastronomen ist das Soziale Netzwerk Instagram zu einem wichtigen Werbekanal geworden. Das ist auch beim neuen Restaurant Almresi in der Metzinger Outletcity so. »Ein Trend ist, Essen als Event und auch als Kunst zu sehen und es zu fotografieren«, sagt Isidora Muthmann, die Marketing- und PR-Chefin der Outletcity, die auch für das Restaurant Almresi spricht. Dieses bietet alpenländische Küche aus Deutschland, Österreich und der Schweiz direkt am Hugo-Boss-Platz.

Die Wurzeln der Almresi-Gastronomie liegen im Wintersportort Vail in Colorado, in den USA. Denn dort eröffnete 2016 ein Ehepaar mit deutschen Wurzeln das erste Restaurant mit deutschem Namen. Nun gibt es das auch in Metzingen, und es richtet sich an internationales Publikum.

Nicht nur asiatische Gäste, so Muthmann, machten Bilder von Rösti, Salaten, Käsespätzle oder Vespertellern. »Fast alle fotografieren ihr Essen, vor allem Gäste unter 30 Jahren.« Die Köche legten Wert darauf, dass die Teller fotogen aussehen: Sie nehmen buntes Gemüse und dekorieren Gerichte mit essbaren Blüten.

Daniel Ohl, Pressesprecher des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) im Land, weiß, dass das Posten von Essensfotos in der Branche ein Thema ist. Auf der Fachmesse Intergastra hat er einen Teller mit einer Handyhalterung gesehen. (GEA)

Es gibt auch Gastronomen, die das Fotografieren skeptisch sehen. Warum das so ist, lesen Sie am Dienstag, 27. Januar, bei GEA+, im E-Paper und in der gedruckten Ausgabe des Reutlinger General-Anzeigers.