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Aktuell Live-Ticker

Wie sich die Corona-Lage in Reutlingen und der Region vom 3. November bis zum 10. November 2021 entwickelt hat

Während das Coronavirus Reutlingen und die Region Neckar-Alb weiter in Atem hält, halten wir Sie in unserem Live-Ticker über die Auswirkungen der Pandemie auf dem Laufenden.

Eine undatierte elektronenmikroskopische Aufnahme des »U.S. National Institute of Health« zeigt das neuartige Coronavirus (SARS-
Eine undatierte elektronenmikroskopische Aufnahme des »U.S. National Institute of Health« zeigt das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) (orange), das aus der Oberfläche von im Labor kultivierten Zellen (grau) austritt. Foto: -/NIAID-RML/AP/dpa
Eine undatierte elektronenmikroskopische Aufnahme des »U.S. National Institute of Health« zeigt das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) (orange), das aus der Oberfläche von im Labor kultivierten Zellen (grau) austritt.
Foto: -/NIAID-RML/AP/dpa

REUTLINGEN/TÜBINGEN. Seit März 2020 bestimmt das Coronavirus den Alltag der Menschen. Was darf ich, was nicht? Was darf öffnen, was bleibt geschlossen? Wie entwickeln sich die Infektionszahlen? Wie geht es mit den Impfungen weiter? Diese und mehr Fragen beschäftigen die Gesellschaft. Der GEA beantwortet viele dieser Fragen hier im Live-Ticker und versorgt Sie aktuell mit sämtlichen Informationen rund um das Thema Corona.

Mittwoch, 10. November 

Viele geimpfte Mitglieder infiziert: Corona-Ausbruch beim Bachchor Tübingen

19 Uhr Beinahe die Hälfte der 75 Mitglieder des Tübinger Bachchors haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte die Erste Vorsitzende Daniela Debus am Mittwoch auf Anfrage mit. »Alle unsere Sänger und Sängerinnen sind geimpft«, sagte sie. Schwere Krankheitsverläufe bei den Betroffenen seien bisher nicht bekannt. Auch musste bisher niemand in einer Klinik behandelt werden, wie die 45 Jahre alte Vorsitzende hinzufügte. Es könne indes nicht ausgeschlossen werden, dass sich die Chormitglieder bei gemeinsamen Proben infiziert haben. (dpa)

Auslastung der Intensivstationen sinkt

18:22 Uhr Die Hospitalisierungsinzidenz in Baden-Württemberg sinkt heute auf 4,9. Die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen beträgt 348. Das sind 8 Patienten weniger als am Vortag. Erreicht oder überschreitet die Hospitalisierungsinzidenz an fünf Werktagen in Folge den Wert 12, treten für Ungeimpfte noch strengere Regeln in Kraft. Gleiches gilt, wenn die Auslastung der Intensivbetten an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen den Wert 390 erreicht oder überschreitet. Im Südwesten gelten derzeit die Regeln der Warnstufe. (GEA)

176 neue Corona-Fälle im Kreis Reutlingen, 119 im Kreis Tübingen

17:41 Uhr Das Landesgesundheitsamt (LGA) meldet für den Kreis Reutlingen heute 176 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Reutlingen seit Beginn der Pandemie auf 18.916. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen sinkt auf 308,2. Für den Kreis Tübingen meldet das LGA 119 Neuinfektionen. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen seit Beginn der Pandemie dort auf insgesamt 12.345. Die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Tübingen steigt auf 214,9. (GEA)

Kreiskliniken Reutlingen warnen vor Überlastung

16:49 Uhr Mit dramatischen Worten hat die Geschäftsführung der Kreiskliniken Reutlingen vor einer Überlastung des Gesundheitswesens in der vierten Welle der Corona-Pandemie gewarnt. Die Forderungen der Mediziner sind eindeutig.  »Es ist aus unserer Sicht nicht mehr fünf vor Zwölf, sondern nach Zwölf. Die Situation ist extrem kritisch«, warnt Professor Dr. Jörg Martin als Vorsitzender der Geschäftsführung der Kreiskliniken Reutlingen am Mittwoch auf einer Pressekonferenz vor den Folgen einer weiterhin ungebremsten vierten Welle der Corona-Pandemie. Wenn alles so weiter laufe wie bisher sei es eine mathematische Gewissheit, dass es zu einer Überlastung des Gesundheitswesens kommen könne. (zen)

Impfstelle in Metzingen lebt vorerst nicht wieder auf

16:07 Uhr Trotz Mehrimpfungen in jüngster Zeit lebt die Kooperation zwischen der Stadt Metzingen und dem Hausarztzentrum Hofbühl in Neuhausen vorerst nicht wieder auf. Die Stadt hat von den beteiligten Ärzten die Rückmeldung bekommen, dass im Moment kein Bedarf für die Impfstelle in der Kelter besteht. Im Juli war sie in Betrieb gegangen, im September wieder geschlossen worden, nachdem sich dort kaum mehr jemand impfen lassen hatte. (pfi)

Stuttgarter Kita-Kinder müssen wieder getestet werden

15:21 Uhr Nur etwa vier Wochen nach Aufhebung der Testpflicht in Stuttgarter Kitas beugt sich die Stadt der rapide steigenden Corona-Ansteckungszahlen und führt sie wieder ein. Kinder ab drei Jahren müssen von diesem Freitag an wieder zweimal pro Woche getestet sein, um in die Kita zu gehen. Für Kinder unter drei Jahren empfiehlt die Stadtverwaltung dringend zwei Tests in der Woche. »Die Stadt reagiert mit dieser Maßnahme auf die starke Ausbreitung des Coronavirus«, sagte ein Sprecher. Die Sieben-Tage-Inzidenz sei in Stuttgart mit 256 auf einem nie zuvor erreichten Niveau. Die Verfügung gelte zunächst bis zum Jahresende. (dpa)

Weitere Kritik an Gastro-Kontrollen

14:35 Uhr Auch der Landeschef der Deutschen Polizeigewerkschaft, Ralf Kusterer, bewertete die Kontrollen am Mittwoch in Stuttgart als »puren Aktionismus ohne nachhaltige Wirkung«. Wer die Beteiligung der Polizei einfordere und anordne, tue dies im Wissen, dass andere polizeiliche Aufgaben nicht wahrgenommen werden könnten. (dpa)

FDP sieht erneute Gastronomie-Kontrollen kritisch

13:50 Uhr Der FDP-Fraktionsvorsitzende im baden-württembergischen Landtag, Hans-Ulrich Rülke, hat die für Donnerstag und Freitag geplanten Kontrollen in der Gastronomie auf Einhaltung der Corona-Regeln scharf kritisiert. Er sagte am Mittwoch in Stuttgart, die Gastronomie sei in der Pandemie gebeutelt genug und werde nach seiner Beobachtung den momentanen rechtlichen Anforderungen gerecht. »Es ist nicht nötig, sie mit solchen aktionistischen Maßnahmen zusätzlich zu belasten.« (dpa)

In eigener Sache

Die Corona-Krise hält uns in Atem. Der Reutlinger General-Anzeiger unterrichtet seine Leserinnen und Leser täglich mit dem Live-Ticker zuverlässig über das Geschehen vor Ort und die Entwicklungen in der Region. Der Live-Ticker ist für unsere Kunden kostenlos. Das ändert nichts daran, dass wir nicht öffentlich-rechtlich finanziert sind wie die Fernsehanstalten ARD und ZDF, sondern allein über unsere Leser und Anzeigenkunden. Selbstverständlich soll der Live-Ticker für Sie, liebe Leserinnen und Leser, kostenlos bleiben. Angesichts der Situation bitten wir Sie dennoch, über den Abschluss eines Web-, Digital- oder Print-Abos nachzudenken, um unsere Arbeit zu fördern, zu finanzieren und weiter zu unterstützen. Wir sind sicher, dass wir Sie mit unseren redaktionellen Inhalten und Verlagsleistungen überzeugen. Wir sind für Sie da und danken für Ihr Vertrauen.

Ihr Verleger Valdo Lehari jr./Ihr Chefredakteur Dr. Christoph Fischer

Experten: Online-Dating boomt auch nach Corona weiter

12:43 Uhr In Lockdown-Zeiten boomten Online-Dating-Plattformen noch mehr als zuvor - und das wird aus Sicht von Experten auch nach der Corona-Pandemie so bleiben. »Die Zahl der Neuanmeldungen ist auch 2021 deutlich gestiegen - bei der Match-Gruppe, zu der beispielsweise «Tinder» und «OKCupid» gehören, hat dies gegenüber dem Vorjahr zu einer Umsatzsteigerung von rund 17 Prozent geführt«, sagt die Psychologin Wera Aretz, die zum Thema Online-Dating forscht und Anfang des Jahres eine Studie dazu veröffentlichte, vor dem Welt-Singletag an diesem Donnerstag. »Dass Online-Dating ein fester Bestandteil im Leben vor allem vieler Singles geworden ist, das wird bleiben.« (dpa)

Lebenszufriedenheit wegen Corona auf historischem Tief

12:01 Uhr Die Corona-Krise hat die Lebenszufriedenheit der Deutschen einer Umfrage zufolge auf einen historischen Tiefstand gedrückt. Das geht aus dem neuen »Glücksatlas« hervor, der am Mittwoch in Bonn veröffentlicht wurde. Auf einer Skala von 0 bis 10 bewerteten die Befragten darin ihre allgemeine Zufriedenheit im Jahr 2021 im Schnitt mit 6,58 Punkten. Das war noch weniger als im Jahr zuvor (6,74) - und der niedrigste Stand seit Beginn der Erhebung 1984. 2019, also vor der Pandemie, hatte der Wert mit 7,14 Punkten noch auf einem Rekordniveau gelegen. (dpa)

Tübinger Studenten kritisieren: Ungeimpft wird das Studieren teuer

11:16 Uhr Sie fühlen sich diskriminiert, bloßgestellt, psychischen Belastungen ausgesetzt und vor allem ihres Rechts auf Bildung beraubt: Ungeimpfte Studierende der Uni Tübingen haben in Briefen an Rektor Bernd Engler und Kanzler Andreas Rothfuß darauf hingewiesen, dass die Forderung nach einem zertifizierten Test für den Besuch von Lehrveranstaltungen viele von ihnen finanziell überfordert und ihnen die Fortsetzung des Studiums unmöglich macht. (pp)

Impfkommission: Unter 30-Jährige nur mit Biontech impfen

10:22 Uhr Menschen unter 30 Jahren sollen laut der Ständigen Impfkommission (Stiko) künftig nur noch mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer (Comirnaty) gegen Corona geimpft werden. Aktuelle Meldeanalysen zeigten, dass Herzmuskel- und Herzbeutelentzündungen bei Jungen und jungen Männern sowie bei Mädchen und jungen Frauen nach der Impfung mit Moderna (Spikevax) häufiger beobachtet würden als nach der Biontech-Impfung. Das teilte die Stiko am Mittwoch mit. Entsprechend werde die Covid-19-Impfempfehlung aktualisiert, der Beschlussentwurf sei zur Abstimmung an Fachkreise und Länder gegangen. Änderungen seien daher noch möglich. Der Verlauf der Herzmuskel- und Herzbeutelentzündungen sei nach bisher vorliegenden Sicherheitsberichten »überwiegend mild«, schreibt die Stiko. (dpa)

Rufe nach bundesweiter 2G mehren sich

9:38 Uhr Angesichts der sich zuspitzenden Corona-Lage mehren sich Rufe nach bundesweiten Einschränkungen für Ungeimpfte sowie Warnungen vor einer zunehmenden Belastung der Krankenhäuser. So plädierten etwa Linksfraktionschef Dietmar Bartsch und die Ärztegewerkschaft Marburger Bund für eine bundesweit geltende 2G-Regelung - also Zutritt etwa zu Veranstaltungen nur für Geimpfte oder Genesene. SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil sprach sich für schärfere Kontrollen von Maßnahmen aus, insbesondere in der Gastronomie. »Es muss klar sein: Wer sich an das Kontrollieren der 3G- oder 2G-Nachweise als Betreiber nicht hält, der muss die Konsequenzen spüren«, sagte er der »Rheinischen Post«. (dpa)

Lucha: Bund darf mit Rettung von Kliniken nicht mehr warten

8:44 Uhr Nach der Vereinbarung der Gesundheitsminister über Zahlungen an die coronabelasteten Krankenhäuser fordert der baden-württembergische Ressortchef Manne Lucha die Berliner Übergangsregierung zum Handeln auf. "Baden-Württemberg setzt sich klar dafür ein, dass der Bund erneut einen Krankenhausrettungsschirm spannt", sagte der Grünen-Minister. Eine entsprechende Vereinbarung hatten die Gesundheitsminister von Bund und Ländern bereits am vergangenen Freitag in Lindau getroffen und für weitere Ausgleichszahlungen an die Krankenhäuser plädiert. Lucha forderte angesichts der stark steigenden Zahl von Covid-19-Patienten zudem, die Reha-Kliniken wieder in die Akutversorgung miteinzubeziehen. (dpa)

RKI registriert Höchststand an Corona-Neuinfektionen

7:58 Uhr Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut so viele Corona-Neuinfektionen gemeldet wie nie seit Beginn der Pandemie. Sie übermittelten 39.676 neue Fälle binnen eines Tages, wie aus Zahlen des RKI von Mittwochmorgen hervorgeht. Der bisherige Höchststand war am Freitag mit 37.120 gemeldet (Vorwochenwert: 20 398) worden. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut RKI-Dashboard bei 232,1. Sie hat damit den dritten Tag in Folge einen Höchstwert erreicht. (dpa)

Die aktuellen Zahlen der John Hopkins Universität

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 4.857.463 (gestern: 4.816.177) Menschen mit dem Coronavirus infiziert und 96.968 (96.731) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. (GEA) 

Dienstag, 9. November

SV Sandhausen nimmt wieder Training auf

19 Uhr Der Fußball-Zweitligist SV Sandhausen hat nach dem Corona-Ausbruch in der vergangenen Woche das Training in Kleingruppen wieder aufgenommen. Zudem teilte der Club am Dienstag mit, dass bei einer weiteren Testreihe keine neuen Fälle dazugekommen seien. Spieler, die zuletzt positiv getestet wurden, stoßen zum Training dazu, sobald es die Testergebnisse zulassen, heißt es von Vereinsseite weiter. (dpa)

Biontech streicht weitere Milliardengewinne ein

18:30 Uhr  Der Corona-Impfstoffhersteller Biontech hat im dritten Quartal einen Nettogewinn von rund 3,2 Milliarden Euro eingefahren. Vor einem Jahr stand noch ein Verlust von rund 210 Millionen Euro in den Büchern. Der Umsatz, der vor allem von dem gemeinsam mit dem US-Partner Pfizer produzierten Vakzin getragen wird, stieg zwischen Juli und September auf knapp 6,1 Milliarden Euro nach 67,5 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, teilte die Firma mit. (dpa)

Auslastung der Intensivstationen steigt weiter

17:35 Uhr Die Hospitalisierungsinzidenz in Baden-Württemberg steigt heute auf 5,1. Die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen beträgt 356. Das sind 9 Patienten mehr als am Vortag. Erreicht oder überschreitet die Hospitalisierungsinzidenz an fünf Werktagen in Folge den Wert 8, treten für Ungeimpfte strengere Regeln in Kraft. Gleiches gilt, wenn die Auslastung der Intensivbetten an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen den Wert 250 erreicht oder überschreitet. Da die Auslastung der Intensivbetten an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen den Wert 250 überschritten hat, gelten seit über einer Woche im Südwesten die Regeln der Warnstufe, hauptsächlich betreffen die Einschränkungen Ungeimpfte. (GEA)

115 neue Corona-Fälle im Kreis Reutlingen, 98 im Landkreis Tübingen

17:20 Uhr Das Landesgesundheitsamt (LGA) meldet für den Kreis Reutlingen heute 115 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Reutlingen seit Beginn der Pandemie auf 18.740. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen steigt auf 334,3. Für den Kreis Tübingen meldet das LGA 98 Neuinfektionen. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen seit Beginn der Pandemie dort auf insgesamt 12.226. Die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Tübingen steigt auf 200,5. (GEA)

Ministerium legt sich weiter nicht auf Maskenpflicht fest

16:47 Uhr  Während in Bayern Maske im Unterricht wieder vorgeschrieben ist, hält sich Baden-Württemberg weiter zurück. »Wir werden in dieser Woche die Infektionszahlen in den Schulen sehr genau beobachten«, sagte ein Sprecher des Landeskultusministeriums. Die Maskenpflicht am Platz könne zwar auch vor Ausrufen der Alarmstufe eingeführt werden. Da es aber um einen Grundrechtseingriff gehe, sei eine gesetzliche Grundlage nötig, die per Verordnung geregelt werden müsse. (dpa)

Virologe: Testpflicht für Geimpfte wäre kontraproduktiv

15:51 Uhr Der Kieler Virologe Helmut Fickenscher sieht den Vorschlag einer Einführung verpflichtender Tests für Geimpfte kritisch. Diese sei kontraproduktiv, »weil sie den Ungeimpften vermittelt, dass es kein Argument mehr gibt, sich impfen zu lassen«, sagte Fickenscher, der in Kiel am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein das Institut für Infektionsmedizin leitet, dem. Man müsse sich über diese Signalwirkung klar sein. »Viel sinnvoller ist es, wenn wir Ungeimpften noch besser deutlich machen, dass sie bei einer Impfung eine Schutzrate von deutlich über 90 Prozent erreichen.« Mit Blick auf Impfdurchbrüche sagte Fickenscher, man müsse unterscheiden zwischen Geimpften, die trotz der Impfung erkrankten, und solchen, die sich zwar infizierten, aber keine Symptome entwickelten. Geimpfte seien durch die Impfung sehr gut, aber eben nicht vollständig geschützt. (dpa)

DFB macht keine Angaben zum Impfstatus der Fußballprofis in Quarantäne

15:01 Uhr Nach dem positiven Corona-Test von Niklas Süle äußert sich der Deutsche Fußball-Bund nicht zum Impfstatus der weiteren vier in Quarantäne geschickten Nationalspieler. Die Anordnung des Gesundheitsamts alleine könne nicht zwingend als Folge einer fehlenden Corona-Impfung gewertet werden, sagte Teamarzt Tim Meyer. »Grundsätzlich ist es so, dass die Impfung eines der Kriterien ist«, sagte Meyer. Auch »die Intensität und die Dauer der Kontakte« werde einbezogen. Laut grundsätzlicher Empfehlung des Robert Koch-Instituts (RKI) müssen enge Kontaktpersonen ohne Symptome nicht mehr in Quarantäne, wenn sie geimpft sind. Neben Süle wurden dessen Münchner Teamkollegen Joshua Kimmich, Serge Gnabry und Jamal Musiala sowie Karim Adeyemi von Red Bull Salzburg in Quarantäne geschickt. Kimmich hatte zuletzt öffentlich gemacht, noch nicht geimpft zu sein. (dpa)

DFB bestätigt Positivtest bei Niklas Süle

14:11 Uhr Wie der Deutsche Fußball-Bund bestätigte, ist Bayern-Profi Niklas Süle positiv auf das Coronavirus getestet. Das Gesundheitsamt in Wolfsburg ordnete daraufhin Quarantäne auch für Süles Münchner Teamkollegen Joshua Kimmich, Serge Gnabry und Jamal Musiala sowie Karim Adeyemi von Red Bull Salzburg an, die gemeinsam angereist waren. Nach dem Corona-Schreck zog sich Hansi Flick mit seinen Nationalspielern ins Teamhotel zurück. Kein Training auf dem Rasen. Keine Außenkontakte. Laut DFB ist Süle doppelt geimpft und derzeit symptomfrei. Ob die Kontaktpersonen den vollen Impfschutz haben, blieb zunächst offen. (dpa)

Ungeimpfte Beschäftigte sollen sich täglich testen lassen müssen

13:49 Uhr Beschäftigte in Präsenz am Arbeitsplatz, die weder eine Corona-Impfung noch einen Genesenen-Status haben, sollen sich nach dem Willen von SPD, Grünen und FDP künftig täglich auf Corona testen lassen müssen. Wesentliche Fragen zu dieser geplante 3G-Regel am Arbeitsplatz sind aber noch offen, wie die gesundheitspolitischen Sprecherinnen der Fraktionen von SPD, Grünen und FDP am Dienstag in Berlin deutlich machten. Das betreffe auch die Frage, ob Beschäftigte, die einen Test verweigern, freigestellt werden sollen oder andere Folgen befürchten müssen. (dpa)

Corona-Fall bei Nationalteam: Vier weitere Spieler in Quarantäne

12:47 Uhr Nach dem positiven Corona-Befund eines deutschen Nationalspielers, müssen nun vier weitere Nationalelf-Spieler in Quarantäne. Das teilte der Deutsche Fußball-Bund mit. Das Gesundheitsamt Wolfsburg ordnete demnach die Quarantäne an. Um welchen Spieler es sich bei dem erkrankten Spieler handelt, ist weiterhin unklar. (dpa)

Mittelstandsverband fordert flächendeckend 2G

11:54 Uhr Der Geschäftsführer des Bundesverbandes der mittelständischen Wirtschaft, Markus Jerger hat sich für eine flächendeckende 2G-Regelung im öffentlichen Leben nach dem Vorbild Österreichs ausgesprochen. »Das geplante Corona-Gesetz von SPD, Grünen und FDP löst keines der vorhandenen Probleme, schafft dafür aber neue. Offenbar können oder wollen momentan weder die amtierende Bundesregierung noch die Ampel klare Entscheidungen treffen.« Anstatt den Mut zu einer bundeseinheitlichen 2G-Regel wie in Österreich aufzubringen, lasse man die Bundesländer weiter nach Gutdünken gewähren. »Die Folge ist ein bundesweiter Flickenteppich sich teilweise widersprechender Regelungen. Insbesondere der Wirtschaft werden neue Belastungen aufgebürdet.« Jerger sagte weiter: »Um den Impfanreiz weiterhin aufrechtzuerhalten, darf es keine Tests zum Nulltarif geben. Es gilt, eine Situation zu vermeiden, in der die Politik einen teilweisen Lockdown in Erwägung zieht. Der Wirtschaftsmotor darf nicht noch einmal durch staatliche Eingriffe abgewürgt werden.« (dpa/GEA)

Gesundheitsministerium kündigt verschärfte Kontrollen in der Gastronomie an

11:20 Uhr Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ortspolizeibehörden in Baden-Württemberg werden am Donnerstag und Freitag (11. und 12. November) verstärkt in der Gastronomie die Corona-Auflagen kontrollieren. Sie werden dabei, wo notwendig, von der Landespolizei unterstützt. Mit dieser Schwerpunktaktion die Landesregierung auf die Einhaltung der Corona-Verordnung aufmerksam machen. Gesundheitsminister Manne Lucha begründete das so: »Die vierte Welle rollt mit voller Wucht auf uns zu, die Intensivstationen in den Krankenhäusern füllen sich rasant. Wir stehen deshalb in Baden-Württemberg kurz vor der Alarmstufe. Wir können die aktuellen Freiheiten nur aufrechterhalten, wenn wir uns alle an die Vorgaben halten. Das betrifft vor allem die Nichtgeimpften, die in der aktuellen Warnstufe nur mit PCR-Test in Restaurants dürfen. In der Alarmstufe gilt dann 2G. Das hat seinen guten Grund, denn die allermeisten Corona-Patienten auf der Intensivstation sind nicht geimpft – wir müssen das Gesundheitssystem schützen, denn sonst können wir nicht mehr allen Intensivpatientinnen und -patienten ein Behandlungsbett anbieten.« (pm/GEA)

Corona-Fall bei Nationalmannschaft: Training im Stadion abgesagt

10:37 Uhr Corona-Wirbel bei der Fußball-Nationalmannschaft. Wie die Deutsche Presse-Agentur am Dienstagvormittag erfuhr, soll ein Spieler positiv getestet worden sein. Das für 11 Uhr in Wolfsburg angesetzte Mannschaftstraining wurde von Bundestrainer Hansi Flick abgesagt. Stattdessen solle es individuelle Einheiten für die DFB-Stars im Ritz Carlton Hotel in der Autostadt geben, hieß es. Um welchen Spieler es sich handelt, war nicht bekannt. Die Nationalmannschaft bestreitet am Donnerstag ihr letztes Heimspiel in der WM-Qualifikation in Wolfsburg gegen Liechtenstein. (dpa)

Jeder dritte Beschäftigte leidet psychisch unter Homeoffice

9:19 Uhr Jeder dritte Beschäftigte hat laut einer Umfrage im vergangenen halben Jahr psychisch unter dem Arbeiten im Homeoffice gelitten. Das geht aus dem Deutschland-Barometer Depression 2021 hervor, das die Stiftung Deutsche Depressionshilfe am Dienstag in Berlin vorstellt. Das Ergebnis lag der Deutschen Presse-Agentur vorab vor. Von 1123 Umfrageteilnehmern, die während der Pandemie überwiegend zu Hause waren, gaben demnach 33 Prozent an, dass der Verzicht auf den Arbeitsplatz und den Umgang mit Kollegen sich negativ auf das psychische Befinden ausgewirkt habe. Jeder Zehnte berichtete, dies treffe »sehr zu«. (dpa)

Umfrage: Mehrheit will weitere Beschränkungen für Ungeimpfte

8:26 Uhr Die Mehrheit der Menschen in Deutschland befürwortet weitere Beschränkungen für Ungeimpfte zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur sprechen sich 31 Prozent dafür aus, die sogenannte 2G-Regel stärker als bisher anzuwenden. Sie erlaubt nur den von Covid-19 Genesenen und gegen Corona Geimpften den Zutritt beispielsweise zu Restaurants, Kinos oder Konzerten. Weitere 25 Prozent der Befragten sind für eine flächendeckende 2G-Regel in ganz Deutschland. (dpa)

Corona-Impfungen: Nachfrage wächst wieder

7:39 Uhr Mit dem starken Anstieg der Corona-Zahlen wächst auch die Nachfrage nach Impfungen wieder. In Baden-Württemberg meldete die Kassenärztliche Vereinigung neues Interesse an Corona-Impfungen. Deren Zahl sei in den vergangenen vier Wochen kontinuierlich gestiegen. Lag sie den Angaben zufolge Anfang Oktober noch bei 85 000 Dosen in einer Woche, so stieg sie auf zuletzt 107 000. Davon waren in der vergangenen Woche rund 65 000 Erst- und Zweitimpfungen und 42 000 Mal Auffrischimpfungen. In Sachsen seien die 30 mobilen Impfteams an der Belastungsgrenze, erklärte das Deutsche Rote Kreuz am Montag auf Anfrage. Statt der geplanten 3000 Impfungen seien am Samstag 4500 verabreicht worden. (dpa) 

Die aktuellen Zahlen der John Hopkins Universität

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 4.816.177 (gestern: 4.792.463) Menschen mit dem Coronavirus infiziert und 96.731 (96.563) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. (GEA) 

Montag, 8. November 

Regeneron: Positive Studienergebnisse zu Corona-Antikörper-Präparat

19 Uhr Ein Antikörper-Cocktail verringert nach Angaben des US-Herstellers Regeneron neuen Studienergebnissen zufolge das Risiko einer Covid-19-Erkrankung deutlich. Zwischen zwei und acht Monaten nach Verabreichung einer Kombination der monoklonalen Antikörper Casirivimab und Imdevimab sei das Risiko einer Covid-19-Erkrankung um rund 80 Prozent gesunken, teilte Regeneron, Partner der Schweizer Firma Roche, am  mit. Die entsprechende Phase-III-Studie ist allerdings noch nicht veröffentlicht oder unabhängig untersucht worden. (dpa)

Auslastung der Intensivstationen steigt

18:32 Uhr Die Hospitalisierungsinzidenz in Baden-Württemberg steigt heute auf 4,9. Die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen beträgt 347. Das sind 24 Patienten mehr als am Vortag. Erreicht oder überschreitet die Hospitalisierungsinzidenz an fünf Werktagen in Folge den Wert 8, treten für Ungeimpfte strengere Regeln in Kraft. Gleiches gilt, wenn die Auslastung der Intensivbetten an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen den Wert 250 erreicht oder überschreitet. Da die Auslastung der Intensivbetten an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen den Wert 250 überschritten hat, gelten seit über einer Woche im Südwesten die Regeln der Warnstufe, hauptsächlich betreffen die Einschränkungen Ungeimpfte. (GEA)

114 neue Corona-Fälle im Kreis Reutlingen, 49 im Landkreis Tübingen

18:20 Uhr Das Landesgesundheitsamt (LGA) meldet für den Kreis Reutlingen heute 114 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Reutlingen seit Beginn der Pandemie auf 18.625. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen steigt auf 322,8. Für den Kreis Tübingen meldet das LGA 49 Neuinfektionen. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen seit Beginn der Pandemie dort auf insgesamt 12.128. Die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Tübingen steigt auf 165,4. (GEA)

Diakonie fordert Impfpflicht in Pflegeheimen und Kliniken

17:41 Uhr Diakonie-Präsident Ulrich Lilie fordert eine vorübergehende Impfpflicht in Pflegeeinrichtungen und im Gesundheitswesen. Für besonders gefährdete Menschen sei ein Zögern von Politik und Behörden lebensgefährlich, sagte Lilie. »Alle Beschäftigten, die in Gesundheits- oder Pflegeeinrichtungen Kontakt mit Patientinnen und Patienten haben, müssen geimpft sein.«  Unter dem Dach der Diakonie arbeiten 6395 Altenhilfeeinrichtungen mit fast 200 000 Plätzen, darunter knapp 3000 Heime. (dpa)

Lauterbach warnt vor Karneval-Feiern

16:45 Uhr Karl Lauterbach rät von Karnevalsfeiern in Innenräumen dringend ab. »Der Karneval kann zum Superspreader-Event werden«, sagte der SPD-Politiker und Gesundheitsexperte am Montag der Deutschen Presse-Agentur in Köln. »Wir stehen vor einer sehr massiven Welle«, warnte Lauterbach. Für den Karneval gelte deshalb: »Wenn möglich: draußen feiern! Falls es drinnen ist, muss striktes 2G gelten. Mit Kontrollen. Aber auch dann sind Veranstaltungen in Innenräumen eine Riesengefahr. Deshalb ist jede abgesagte Karnevalsveranstaltung im Innenraum eine gute Veranstaltung. Denn sie schützt Leben.« (dpa)

Krankenhaus-Ampel in Bayern springt auf Rot

15:50 Uhr Die Krankenhaus-Ampel des bayerischen Gesundheitsministeriums ist am Montag wegen der hohen Zahl von mehr als 600 Corona-Patienten auf den Intensivstationen auf Rot gesprungen. Damit gelten ab Dienstag Verschärfungen der Zutritts- und Testregeln. Unter anderem ist dann laut Gesundheitsministerium an vielen Arbeitsplätzen die 3G-Regel verpflichtend: Zutritt haben nur noch Mitarbeiter, die geimpft, genesen oder getestet sind. (dpa)

Landesweit höchste Inzidenz mit über 400 im Kreis Biberach

14:44 Uhr Der Landkreis Biberach weist mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 444,5 das landesweit höchste Corona-Infektionsgeschehen auf. Dies geht aus den Daten des Landesgesundheitsamts von Sonntag hervor. Damit liegt der Kreis Biberach mit Abstand an der Spitze. Eine ähnlich hohe Zahl an Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche wies zuletzt der Kreis Rottweil auf mit 399,5. (dpa)

Mobiles Impfteam in Gammertingen

13:45 Uhr Angesichts der sich verschärfenden Corona-Lage sind jetzt mehr mobile Impfteams unterwegs. In Gammertingen wird ein Impfteam jeweils Mittwoch, 17. November und 8. Dezember, von 8 bis 13 Uhr in der Turnhalle beim Gymnasium in der Kiverlinstraße eine Impfmöglichkeiten gegen COVID-19 anbieten. Eine Terminvereinbarung ist nicht notwendig. Verimpft werden die Impfstoffe von BioNTech, Johnson & Johnson und Moderna. Es werden sowohl Erst- und Zweitimpfungen als auch Booster-Impfungen verabreicht. Impfwillige sollten ihren Personalausweis und den Impfpass mitbringen. (dpa)

Polizei soll in Österreich Regeln verstärkt kontrollieren

12:50 Uhr Die neuen Einschränkungen für Ungeimpfte in Österreich sollen mit einem breiten Einsatz von Polizeistreifen durchgesetzt werden. »Wir werden den Kontrolldruck in den nächsten Tagen deutlich erhöhen«, sagte Innenminister Karl Nehammer (ÖVP). Seit Wochenbeginn haben nur noch Geimpfte und von Covid-19 Genesene Zutritt zu Lokalen, Fitnesscentern, Veranstaltungen und Friseursalons. Die Maßnahme war kurzfristig am Freitag angekündigt worden, um den steilen Anstieg der Infektionszahlen zu stoppen. Die Polizei plant nun Schwerpunktaktionen etwa in der Gastronomie oder in Dienstleistungsbetrieben. (dpa)

Corona-Zahlen gehen durch die Decke - zwei Landkreise über 800

12 Uhr Die Corona-Zahlen in den Landkreisen Rottal-Inn und Mühldorf am Inn sind auf ein bisher unerreichtes Niveau gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Montagmorgen für beide eine Inzidenz von mehr als 800. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Montag bayernweit bei 316,2. Bayernweit hat nur noch die Stadt München eine Inzidenz von unter 100. (dpa)

Erster Flug in die USA mit geimpften EU-Reisenden gestartet

11:05 Uhr Nach knapp 20 Monaten Corona-Einreisestopp ist am Montagmorgen in Frankfurt ein erstes Flugzeug in die USA mit geimpften EU-Bürgern an Bord gestartet. Nach Angaben der Singapore Airlines war die Boeing 777 mit 264 Sitzplätzen nahezu komplett ausgelastet. Die Maschine sollte laut Flugplan um 11.15 Uhr Ortszeit am New Yorker Flughafen John F. Kennedy landen. Seit dem frühen Morgen dürfen Ausländer nach einer vollständigen Impfung gegen das Coronavirus mit international anerkannten Präparaten wieder in die USA einreisen. (dpa)

Altmaier: Aufhebung der epidemischen Lage wäre schwerer Fehler

10:18 Uhr Der geschäftsführende Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat die von SPD, Grünen und FDP geplante Aufhebung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite als schweren Fehler bezeichnet. Altmaier schrieb am Montag auf Twitter, die Ampel-Koalition habe eine faire Chance verdient, insbesondere für mehr Klimaschutz und Wachstum. »Die Aufhebung der pandemischen Lage wäre derzeit aber ein schwerer Fehler & das völlig falsche Signal. Es wäre ein Zeichen von Größe, das zu ändern.« Die epidemische Lage endet am 25. November. Zuvor wollen die Fraktionen von SPD, Grünen und FDP neue Leitplanken zur Eindämmung der Corona-Pandemie beschließen. Über den Entwurf soll der Bundestag nach jetziger Planung am kommenden Donnerstag beraten. (dpa)

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Zahl an Corona-Intensivpatienten könnte sich verdoppeln

9:25 Uhr Mediziner befürchten eine Verdopplung der Corona-Patienten auf Intensivstationen. Schon jetzt müssten mit knapp 2.500 Fällen genauso viele Corona-Patientinnen und -Patienten auf den Intensivstationen versorgt werden wie zum gleichen Zeitpunkt vor einem Jahr bei der zweiten Corona-Welle, sagte Christian Karagiannidis, wissenschaftlicher Leiter des Intensivregisters der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), der »Augsburger Allgemeinen«.

In den kommenden Wochen werde sich die Zahl voraussichtlich fast verdoppeln, wenn die Neuinfektionen weiter so steigen wie bisher. »Bei einer Inzidenz von 300 erwarten wir bundesweit etwa 4.500 Covid-Patienten mit großen regionalen Unterschieden«, warnte Karagiannidis. (dpa)

Österreich erhöht Druck auf Ungeimpfte

8:36 Uhr In Österreich dürfen Menschen ohne Impfschutz nicht mehr in Restaurants essen gehen, Sportveranstaltungen besuchen oder Skilifte benutzen. Am Montag trat für viele Freizeitaktivitäten die sogenannte 2G-Regel in Kraft, nur mehr Geimpfte und von Covid-19 Genesene haben daher Zutritt. Bislang haben mehr als ein Viertel der Menschen in Österreich ab 12 Jahren noch kein Impfzertifikat - das ist einer der Hauptgründe für die steil ansteigenden Fallzahlen und die sich füllenden Krankenhäuser. Die 2G-Regel gilt in Lokalen, bei Veranstaltungen, in Hotels sowie bei sogenannten körpernahen Dienstleistern wie Friseursalons oder Massagestudios. (dpa)

Inzidenz bei 201,1 - Höchster Wert seit Beginn der Pandemie

7:49 Uhr Die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen hat den höchsten Wert seit Beginn der Corona-Pandemie erreicht. Das Robert Koch-Institut gab die Zahl der bestätigten Fälle pro 100.000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 201,1 an. (dpa)

Die aktuellen Zahlen der John Hopkins Universität

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 4.792.463 (gestern: 4.779.675) Menschen mit dem Coronavirus infiziert und 96.563 (96.529) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. (GEA) 

Sonntag, 7. November

Evangelische Kirchen rechnen mit Auflagen zu Weihnachtsgottesdiensten

17:45 Uhr Zu Weihnachten erwarten die evangelischen Kirchen wegen der Corona-Lage erneut Auflagen bei den Gottesdiensten. Die Führung der EKD werde dazu keine zentralen Vorgaben machen, sagte der Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm am Sonntag in Bremen. Entscheidend zum Fest seien die regionale Infektionslage und die rechtlichen Regeln der Länder. »Es wird niemand ohne Weihnachtsgottesdienst gelassen, der einen Weihnachtsgottesdienst haben will«, sicherte der bayerische Landesbischof zu. Möglich seien digitale Gottesdienste, Gottesdienste für Geimpfte und Genesene (2G) oder für Geimpfte, Genesene und Getestete (3G). (dpa)

Die Hospitalisierungsinzidenz steigt

17:08 Uhr Die Hospitalisierungsinzidenz in Baden-Württemberg steigt heute auf 4,32. Die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen beträgt 323. Das sind acht Patienten mehr als am Vortag. Da die Auslastung der Intensivbetten an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen den Wert 250 überschritten hat, gelten seit über einer Woche im Südwesten die Regeln der Warnstufe, hauptsächlich betreffen die Einschränkungen Ungeimpfte. (GEA)

150 neue Corona-Fälle im Kreis Reutlingen, 25 im Landkreis Tübingen

16:47 Uhr Uhr Das Landesgesundheitsamt (LGA) meldet für den Kreis Reutlingen heute 150 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Reutlingen seit Beginn der Pandemie auf 18.511. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen steigt auf 294,6. Für den Kreis Tübingen meldet das LGA 25 Neuinfektionen. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen seit Beginn der Pandemie dort auf insgesamt 12079. Die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Tübingen sinkt auf 148,8. (GEA)

Mehr Erstimpfungen nach härteren Corona-Regeln in Griechenland

15:36 Uhr In Griechenland hat sich Zahl der wöchentlichen Erstimpfungen gegen das Corona-Virus nahezu verdoppelt, seit die Regierung härtere Regeln für Menschen ohne Impfschutz beschlossen hat. In der ersten Novemberwoche ließen sich mehr als 40.000 Menschen erstmals spritzen. In der letzten Oktoberwoche waren es etwa 25.000 Menschen. Seit Samstag dürfen Ungeimpfte öffentliche Einrichtungen nun nur noch besuchen, wenn sie einen negativen Test vorlegen. Das gilt selbst für Behördengänge. Ausgenommen sind lediglich Supermärkte und Apotheken. Zudem müssen ungeimpfte Arbeitnehmer pro Woche zwei negative Tests vorlegen. (dpa)

Andrang bei Österreichs Impfzentren vor Einführung der 2G-Regel

14:16 Uhr Vor Inkrafttreten der 2G-Regel in Österreich haben viele Impfstationen am Wochenende einen großen Zulauf verzeichnet. Ab Montag dürfen die meisten Ungeimpften nicht mehr Lokale, Hotels, Veranstaltungen und Friseure besuchen. Wegen des exponentiellen Anstiegs an Corona-Infektionen hat die Regierung entschieden, den Zutritt auf Geimpfte und Genesene zu beschränken. Die Regelung werde wohl mindestens bis Weihnachten in Kraft bleiben, sagten der konservative Kanzler Alexander Schallenberg und der grüne Vizekanzler Werner Kogler. (dpa)

Ministerium: Corona-Alarmstufe könnte bald erreicht sein

13:02 Uhr Das baden-württembergische Sozial- und Gesundheitsministerium rechnet schon in Kürze mit der Ausrufung der Corona-Alarmstufe, die drastische Einschränkungen für viele ungeimpfte Menschen im Land nach sich ziehen würde. Mit Blick auf aktuelle Prognosen und Modellrechnungen der Universität Freiburg gehe man davon aus, dass möglicherweise schon Ende der Woche, »in jedem Fall« aber Mitte November die Alarmstufe ausgerufen werden könnte, teilte eine Ministeriumssprecherin am Sonntag in Stuttgart auf Anfrage mit. (dpa/lsw)

Israel prüft Kauf der Corona-Pille von Pfizer

11:48 Uhr Israels erwägt den Kauf einer neuen Pille gegen das Coronavirus vom US-Pharmakonzern Pfizer. Ministerpräsident Naftali Bennett sprach am Sonntag in der wöchentlichen Kabinettssitzung in Jerusalem von »guten Nachrichten«. Er habe die Verantwortlichen angewiesen, die Sachlage gründlich zu untersuchen und »einen Erwerb für den Staat Israel zu prüfen«. Der Konzern hatte am Freitag gemeldet, dass er im Kampf gegen die Corona-Pandemie über eine wirksame Pille verfüge, die schwere Krankheitsverläufe bei Hochrisikopatienten verhindern soll. Noch gibt es allerdings keine Zulassung. (dpa)

Narren im Land wollen Corona trotzen

10:36 Uhr Von der Corona-Pandemie, der in Baden-Württemberg ausgerufenen Warnstufe und steigenden Zahlen lassen sich viele Narren hierzulande bislang nicht abschrecken. »Wir planen! Abgesagt ist leicht«, sagte der Präsident der Karlsruher Fastnacht, Michael Maier, der Deutschen Presse-Agentur. »Wenn wir jetzt schon resignieren, brauchen wir gar keine Fastnacht mehr machen.« Zum Auftakt in die »fünfte Jahreszeit« am Donnerstag ist um 11.11 Uhr ein Treffen im kleinen Kreis am Narrenbrunnen geplant, ab 16.33 Uhr soll es dann auf dem Marktplatz Programm geben. (dpa)

Ärztekammer für schnelle Wiedereinführung kostenloser Corona-Tests

9:37 Uhr Die Bundesärztekammer fordert eine schnelle Rückkehr zu kostenlosen Corona-Schnelltests. Das Ende der Kostenübernahme für sogenannte Bürgertests habe nicht dazu geführt, Impfunwillige zu einer Impfung zu motivieren, sagte Präsident Klaus Reinhardt den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Sonntag). Bund und Länder sollten deshalb den Mut aufbringen, diese Fehlentscheidung schnell und konsequent zu korrigieren. Seit dem 11. Oktober sind Corona-Schnelltests in Deutschland nur noch in Ausnahmefällen kostenlos. (dpa)

Immer mehr Attacken gegen impfende Ärzte

8: 51 Uhr Impfgegner schrecken immer seltener vor verbaler oder körperlicher Gewalt gegen Ärzte zurück. Das Bundeskriminalamt schätzt daher »Impfgegner oder Corona-Leugner« als »relevantes Risiko« im Zusammenhang mit Angriffen auf Impfzentren oder Arztpraxen ein. Für das »dort tätige Personal besteht die Gefahr, zumindest verbalen Anfeindungen bis hin zu Straftaten« wie etwa Körperverletzung ausgesetzt zu sein, teilte das Bundeskriminalamt der »Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung« mit. Genaue Zahlen gibt es zwar noch nicht. In vielen Fällen ermittelt aber der Staatsschutz. Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, bestätigte der Zeitung die Bedrohungslage. (dpa)

Die aktuellen Zahlen der John Hopkins Universität

8 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 4.779.675 (gestern: 4.755.887) Menschen mit dem Coronavirus infiziert und 96.529 (96.492) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. (GEA) 

Samstag, 6. November

Knapp 70 Prozent der Menschen in Deutschland mindestens einmal gegen Corona geimpft

17:56 Uhr 57,9 Millionen Menschen in Deutschland - 69,7 Prozent - sind mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft. Das geht aus Zahlen des Robert Koch-Instituts vom Samstag hervor. 55,8 Millionen (67,1 Prozent) sind vollständig geimpft. Demnach wurden am Freitag rund 228.000 Impfdosen verabreicht. 2,7 Millionen Menschen haben zusätzlich bereits eine Auffrischungsimpfung, einen sogenannten Booster, erhalten. Das RKI geht allerdings davon aus, dass unter Erwachsenen vermutlich mehr Menschen geimpft sind, als die Daten nahelegen. Es gibt teilweise große Unterschiede bei den Altersgruppen. So sind Menschen über 60 zu 85,4 Prozent vollständig geimpft. Die Altersgruppe der 18- bis 59-Jährigen weist eine Impfquote von 73,5 Prozent auf und die Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren sind zu 42,7 Prozent vollständig geimpft. (dpa/GEA)

Hospitalisierungsinzidenz steigt leicht

17:08 Uhr Die Hospitalisierungsinzidenz in Baden-Württemberg steigt heute auf 4,24. Die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen beträgt 315. Das sind sechs Patienten weniger als am Vortag. Da die Auslastung der Intensivbetten an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen den Wert 250 überschritten hat, gelten seit Mittwoch im Südwesten die Regeln der Warnstufe, hauptsächlich betreffen die Einschränkungen Ungeimpfte. (GEA)

154 neue Corona-Fälle im Kreis Reutlingen, 73 im Landkreis Tübingen

17 Uhr Uhr Das Landesgesundheitsamt (LGA) meldet für den Kreis Reutlingen heute 154 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Reutlingen seit Beginn der Pandemie auf 18.361. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen steigt auf 250,4. Für den Kreis Tübingen meldet das LGA 73 Neuinfektionen. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen seit Beginn der Pandemie dort auf insgesamt 12.054. Die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Tübingen steigt auf 151,0. (GEA)

Forschungsministerin begrüßt Erfolgsmeldungen bei Covid-Arzneien

15:59 Uhr Die geschäftsführende Bundesforschungsministerin Anja Karliczek hat die jüngsten Erfolgsmeldungen aus dem Bereich von Anti-Covid-Medikamenten begrüßt. Neben der Impfung seien sichere und wirksame Therapeutika entscheidend, um die Pandemie bewältigen zu können, »insbesondere vor dem Hintergrund der akut leider wieder stark steigenden Infektionszahlen«, sagte die CDU-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur. Der Pharmakonzern Pfizer hatte am Freitag gemeldet, dass er im Kampf gegen die Corona-Pandemie über eine wirksame Pille verfüge, die sehr erfolgreich schwere Krankheitsverläufe bei Hochrisikopatienten verhindern soll. (dpa)

Rechtswissenschaftler Pestalozza hält Impfpflicht für »unumgänglich«

15:02 Uhr Der Berliner Rechtswissenschaftler Christian Pestalozza hat sich im Kampf gegen das Coronavirus für eine allgemeine Impfpflicht ausgesprochen. »Da sich offenbar nicht ausreichend Menschen freiwillig haben impfen lassen, halte ich diesen Schritt für unumgänglich«, sagte Pestalozza. Aus Sicht des Experten für Verfassungsrecht sind alle grundrechtlichen Voraussetzungen für eine Impfpflicht erfüllt: »Die Maßnahme verfolgt ein legitimes Ziel, ist geeignet, erforderlich und zumutbar.« Er habe keinen Zweifel daran, dass das bei möglichen Klagen auch Gerichte wie das Bundesverfassungsgericht so sehen. »Wir können nicht darauf warten, bis die Krankenhäuser überfüllt sind und die Zahl der Toten weiter zunimmt. Manche Politiker tun so, als ob Corona besiegt wäre«, kritisierte er. (dpa)

Mehr mobile Impfteams in Baden-Würrtemberg

14:03 Uhr Die Landesregierung will nach eigenem Bekunden wieder mehr Schwung in die Impfkampagne bringen. Deshalb hat Gesundheitsminister Manne Lucha angekündigt, für jeden Landkreis in Baden-Württemberg mindestens ein mobiles Impfteam (MIT) bereitzustellen. Laut einer Liste des Ministeriums, die dem GEA vorliegt, gibt es damit insgesamt 78 MIT im ganzen Land. Für die Landkreise Reutlingen und Tübingen sind insgesamt sieben Impfteams eingeplant. (rr)

Gaststättenverband: Corona-Regeln machen Gastgewerbe den Garaus

13:04 Uhr Angesichts der Verschärfung der Corona-Auflagen fordert der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband Nachbesserungen. »Die jetzt gültige Regelung wird dem Gastgewerbe den Garaus machen«, sagte Verbandspräsidentin Angela Inselkammer. Dass sich ungeimpfte Beschäftigte jetzt auf eigene Kosten zwei Mal pro Woche einem PCR-Test unterziehen und dafür 800 Euro im Monat zahlen würden, sei utopisch. Auch die Unternehmen könnten diese Kosten nicht stemmen. »Die Folge wird sein, dass dem Gastgewerbe massenhaft Mitarbeiter verloren gehen, da «3G plus» in vielen berufsverwandten Bereichen wie dem Einzelhandel nicht gilt - ebenso wenig, wie die Pflicht zum Tragen einer Maske während der Arbeit«, sagte Inselkammer. Es drohe der »personelle Shutdown einer ganzen Branche«. (dpa)

Polizeigewerkschaften fordern Böllerverbot an Silvester

12:01 Uhr Wegen der Corona-Pandemie fordern die Polizeigewerkschaften auch in diesem Jahr ein Böllerverbot an Silvester. Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft DPolG, Rainer Wendt, sagte gegenüber der »Neuen Osnabrücker Zeitung« (NOZ): »Wir fordern die Kommunen auf, sogenannte Böllerverbote möglichst restriktiv auszusprechen und genügend Ordnungskräfte zur Überwachung bereitzuhalten.« Wendt fügte hinzu: »Angesichts der steigenden Infektionszahlen durch Corona ist es ohnehin derzeit nicht angezeigt, sich in großen Gruppen zu treffen und die Risiken noch zu vergrößern.« (dpa)

Verfassungsschützer warnt vor immer radikaleren Corona-Leugnern

10:55 Uhr Der Präsident des thüringischen Verfassungsschutzes, Stephan Kramer, hat vor einer zunehmenden Radikalisierung der Szene der Corona-Leugner gewarnt. Vor geplanten neuen Protesten sogenannter Querdenker an diesem Samstag in Leipzig sagte Kramer dem Redaktionsnetzwerk Deutschland: »Die vierte Welle, die Diskussion über Booster-Impfungen und Verschärfungen von Corona-Maßnahmen wie die Ausweitung von 2G-Regelungen können zu einem neuen Push für die Szene führen.« Kramer verwies darauf, dass dies über Demonstrationen hinaus auch in Internet-Kommentaren zu erkennen sei. »Wir erleben im ganzen Land Pöbeleien, Beleidigungen, tätliche Angriffe und ultraaggressives Verhalten«. Das gehöre mittlerweile bundesweit zur Tagesordnung. Die vierte Welle der Pandemie sowie »Kommunikationsdefizite und Widersprüche der Politik etwa zu den Booster-Impfungen« führten dazu, dass sich die Szene bestätigt fühle und »weiter angeheizt« werde. (dpa)

Pflegepersonal auf Covid-Stationen soll Boni bekommen

9:57 Uhr Der Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz, Bayerns Ressortchef Klaus Holetschek (CSU) hat eine bessere Bezahlung für Pflegepersonal von Covid-Patienten vorgeschlagen. »Wir müssen unmittelbar ein Signal setzen«, sagte Holetschek am Freitag nach Abschluss der voraussichtlich letzten Gesundheitsministerkonferenz unter seiner Leitung in Lindau. Der Vorsitz wechselt im nächsten Jahr nach Sachsen-Anhalt. Er brachte Zulagen für Personal, das Covid-Patienten behandelt, oder steuerliche Anreize ins Spiel. (dpa)

Lindner: Kostenlose Corona-Tests wieder aufnehmen

9:06 Uhr FDP-Chef Christian Lindner macht sich für die Wiedereinführung kostenloser Corona-Tests stark. Die Entscheidung der Bundesregierung, die kostenlosen Test zu beenden, sei verfrüht gewesen, sagte Lindner der »Bild«-Zeitung am Freitag angesichts stark gestiegener Infektionszahlen. Die FDP bekräftige ihren Vorschlag, noch bis Frühjahr kostenlose Tests anzubieten. Dies wäre ein Baustein, um die Kontrolle zu behalten. Die Bundesregierung hatte die Finanzierung der Tests zum 11. Oktober eingestellt. Viele Teststationen haben mittlerweile geschlossen. (dpa)

Österreich führt ab Montag bundesweit 2G-Regel ein

8:31 Uhr Menschen ohne Corona-Impfung dürfen in Österreich ab Montag keine Lokale, Friseure und Veranstaltungen mehr besuchen. Auch für Tourismusbetriebe gibt es dann nur noch nach Impfung oder Genesung (2G-Regel) Zutritt. Das gab die Regierung in Wien am Freitagabend nach Beratungen mit den Chefs der neun Bundesländer bekannt. In Österreich steigt die Zahl der Neuinfektionen in der vierten Welle rasant. (dpa)

Die aktuellen Zahlen der John Hopkins Universität

8 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 4.755.887 (gestern: 4.722.102) Menschen mit dem Coronavirus infiziert und 96.492 (96.351) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. (GEA) 

Freitag, 5. November

19 Uhr Die Hospitalisierungsinzidenz in Baden-Württemberg steigt heute auf 4,2. Die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen beträgt 321. Das sind 13 Patienten mehr als am Vortag. Da die Auslastung der Intensivbetten an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen den Wert 250 überschritten hat, gelten seit Mittwoch im Südwesten die Regeln der Warnstufe, hauptsächlich betreffen die Einschränkungen Ungeimpfte. (GEA)

Reutlinger Gesundheitsamt ruft Infizierte und Kontakte nicht mehr an

18:13 Uhr Luca-App und Corona-Warn-App waren im Reutlinger Gesundheitsamt bislang keine große Hilfe bei der Kontaktnachverfolgung. Um die Behörden zu entlasten, müssen Corona-Infizierte das Informieren jetzt selbst und freiwillig übernehmen. Mitten in der vierten Welle ändert das Sozialministerium jetzt nämlich das sogenannte Fall- und Kontaktpersonenmanagement.

210 neue Corona-Fälle im Kreis Reutlingen, 58 im Kreis Tübingen

17:29 Uhr Das Landesgesundheitsamt (LGA) meldet für den Kreis Reutlingen heute 210 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Reutlingen seit Beginn der Pandemie auf 18.207. Außerdem sind laut LGA zwei neue Todesfälle hinzugekommen. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen steigt auf 230,3. Für den Kreis Tübingen meldet das LGA 58 Neuinfektionen. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen seit Beginn der Pandemie dort auf insgesamt 11.981. Die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Tübingen steigt auf 143,6. (GEA)

Wenn der dritte Piks in Reutlingen zum Problem wird

16:48 Uhr Herr F. (Name der Redaktion bekannt) ist 97 Jahre alt und wurde bereits im Frühjahr und Frühsommer zwei Mal geimpft. Die Termine hatte er in Tübingen in der Paul-Horn-Arena. Verimpft wurde Biontech. Nebenwirkungen: keine. Weil aber die Zahl der Corona-Infektionen in Deutschland steigt und sich Impfdurchbrüche mehren, möchte der Senior eine Auffrischungsimpfung (Booster). Biontech und Pfizer hatten gemeldet, dass die Wirksamkeit einer dritten Impfung 95,6 Prozent betrage. Herr F. meldete sich deshalb bei seinem Hausarzt und bat um eine dritte Impfung. Die bekommt er dort nicht, weil in dieser Praxis nicht geimpft wird. Und damit fangen die Probleme für Herrn F. an.16. (ass)

Auffrischimpfungen für alle nach sechs Monaten

15:59 Uhr Angesichts der verschärften Corona-Lage in vielen Regionen Deutschlands wollen Bund und Länder Auffrischimpfungen für alle Geimpften nach sechs Monaten ermöglichen. Dafür sähen die Bundesländer unter anderem Impfbusse und Impfzentren vor, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) nach einem Treffen der Fachminister von Bund und Ländern am Freitag in Lindau. Auch die niedergelassenen Ärzte würden sich für die Auffrischimpfungen engagieren. »Boostern nach sechs Monaten sollte die Regel werden -  nicht die Ausnahme.« Insbesondere gelte dies für Ältere und das Personal von Pflege- und Gesundheitseinrichtungen. (dpa)

Kuba und Jamaika ab Sonntag keine Corona-Hochrisikogebiete mehr

15:17 Uhr Kuba, Jamaika und mehrere weitere Karibikinseln werden von der Bundesregierung ab Sonntag nicht mehr als Corona-Hochrisikogebiete geführt. Wie das Robert Koch-Institut am Freitag mitteilte, wird dann auch Myanmar in Südostasien von der Risikoliste gestrichen. Damit entfallen für diese Länder alle Quarantäneregeln wegen Corona. Von den Karibikstaaten sind auch Antigua und Barbuda, St. Lucia und Grenada ab Sonntag nicht mehr von dieser Regelung betroffen. (dpa)

Corona-Impfungen in Tübingen ab nächste Woche ohne Wartezeit

14:28 Uhr In Tübingen gibt es ab Montag, 8. November für alle Impfwilligen den kostenfreien Piks gegen Covid-19. das Mobile Impfteam Tübingen im sogenannten Pop-Up Impfort »alte Universitäts-Apotheke« Corona-Impfungen an. Um lange Wartezeiten zu vermeiden, sind anders als beim Impfbus Impfung aber ausschließlich mit Termin möglich. Zur Terminvereinbarung geht es hier.

Corona-Medikament von Pfizer: Hohe Wirksamkeit im Test

13:41 Uhr Eine neue Corona-Pille verhindert nach Angaben des Herstellers Pfizer sehr erfolgreich schwere Krankheitsverläufe bei Hochrisikopatienten. Eine Zwischenanalyse von Testergebnissen habe ergeben, dass das Medikament namens Paxlovid das Risiko von Krankenhauseinweisungen und Todesfällen bei Covid-19-Patienten um 89 Prozent senke, teilte Pfizer am Freitag in New York mit. Das gelte bei Behandlungen innerhalb von drei Tagen nach den ersten Covid-19-Symptomen, ähnliche Werte hätten sich bei Behandlungen innerhalb von fünf Tagen ergeben. Pfizer sprach von einer »überwältigenden Wirksamkeit«, die diese Ergebnisse zeigten. Das Unternehmen plane nun, die Daten für eine Notfallzulassung baldmöglichst bei der Arzneimittelbehörde FDA einzureichen. Das oral einzunehmende, antivirale Medikament habe im Fall einer Zulassung das Potenzial, »das Leben von Patienten zu retten, den Schweregrad von Covid-19-Infektionen zu verringern und bis zu neun von zehn Krankenhausaufenthalten zu vermeiden«. (dpa)

Tanzen ohne Maske weiter erlaubt

13:06 Uhr Tanzen ohne Maske ist in Clubs und Diskotheken auch in der Warnstufe weiter möglich, teilte das Sozialministerium mit. Wenn die Belüftung der Räume ausreichend ist, können die Clubs unter Vollauslastung betrieben werden. Betriebe, die über keine ausreichende Lüftung oder Luftreinigung verfügen, dürfen nur zu maximal 70 Prozent der Kapazität ausgelastet sein. CO2- Ampeln sollen dabei unterstützen, zu erkennen, ob gelüftet werden muss. In Clubs und Diskotheken haben in der Warnstufe ausnahmslos Geimpfte und Genesene Zutritt. Der Dehoga-Landesvorsitzende Fritz Engelhardt lobte das Konzept als »sichere Lösung für Gäste und Betriebe«. (ege)

Federle warnt vor Triage, Tübinger Oberärztin vor Alarmismus

12:33 Uhr Die Tübinger Notärztin Lisa Federle schlägt in einem ntv-Interview besorgte Töne an und warnt in der Corona-Pandemie vor Triage. Die Leiterin der Tübinger Corona-Intensivstation warnt dagegen vor Alarmismus. (kk)

Wissenschaftler: Corona-Impfung schnell auffrischen

11:44 Uhr Wegen der rasch steigenden Corona-Zahlen rät der Leipziger Epidemiologe Markus Scholz dringend zu raschen Auffrischungsimpfungen. Der Impfschutz nehme nach sechs Monaten deutlich ab, am schnellsten bei älteren Menschen, sagte der Wissenschaftler der Deutschen Presse-Agentur. »Die geimpften Risikogruppen sind jetzt wieder gefährdet, da muss man aufpassen«, sagte Scholz. Deshalb bräuchten Menschen über 70 Jahre jetzt dringend einen »Booster«, und auch für alle anderen sei eine solche Auffrischung sinnvoll.

»Ich verstehe nicht so ganz, dass man da so lange zögert«, sagte Scholz, Professor am Institut für Medizinische Informatik, Statistik und Epidemiologie der Universität Leipzig. »Das ist jetzt wirklich höchste Eisenbahn.« Die besonders hohen Infektionszahlen in den deutschen Hotspots Thüringen, Sachsen und Bayern erklärte der Fachmann mit den regional niedrigen Impfraten. »Das korreliert ganz eindeutig mit dem Impfniveau«, sagte er. (dpa)

MOBILE IMPFAKTIONEN

Wo und wann es welche Impfstoffe ohne Anmeldung gibt

Freitag, 5. und 26. November: Offenes Impfen für jedermann bietet die Firma "Flink & Fleißig" in Zusammenarbeit mit der Pliezhäuser Ärztin Monika Lenz an, in der Auchtertstraße 8 (Industriegebiet Mark-West). Geimpft wird mit Johnson & Johnson und Biontech. Montag und Dienstag, 15. und 16. November: Jeweils von 11 bis 15.30 Uhr im Reutlinger Spitalhof. Zur Auswahl stehen die Impfstoffe von Biontech, Moderna und Johnson & Johnson. Ein mobiles Team (MIT) verabreicht die Vakzine, unterstützt durch Ehrenamtliche der Feuerwehr Reutlingen. Voraussetzungen: Wer sich impfen lassen möchte, benötigt seinen Personalausweis. Ein Impfausweis ist von Vorteil, aber nicht zwingend erforderlich, da vor Ort eine Impfbescheinigung ausgestellt werden kann. Impfberechtigt für Biontech und Moderna sind Menschen ab zwölf Jahren. Jugendliche zwischen zwölf und 15 Jahren benötigen eine schriftliche Einwilligung beider Sorgeberechtigten. Johnson & Johnson gibt es für Personen ab 18 Jahren. (eg)

Karnevalspräsident rechnet mit normaler Saison für Geimpfte

10:40 Uhr Trotz schnell steigender Inzidenzen erwartet der Kölner Karnevalspräsident Christoph Kuckelkorn eine in weiten Teilen vollwertige Karnevalssaison. »Selbst wenn die Inzidenzen in die Hunderte gehen sollten, heißt das nicht unbedingt, dass die Krankheitsverläufe weitreichende Einschränkungen für Geimpfte und Genesene rechtfertigen«, sagte Kuckelkorn der Deutschen Presse-Agentur. Die nordrhein-westfälische Landesregierung verfolge ganz klar die Linie, dass geimpfte Menschen keine Einschränkungen mehr erdulden sollten. Natürlich müsse die Einhaltung der Coronaregeln sichergestellt sein. Die Impfausweise müssten bei allen Veranstaltungen genau kontrolliert werden. Das Festkomitee Kölner Karneval, an dessen Spitze Kuckelkorn steht, hat für Saalveranstaltungen die 3Gplus-Regel festgelegt, das heißt, Teilnehmer müssen geimpft oder genesen sein oder einen PCR-Test vorlegen. Veranstalter können immer darüber hinausgehen und zum Beispiel 2G (geimpft oder genesen) fordern. Das Comitee Düsseldorfer Carneval (CC) geht noch weiter und hat für alle Saalveranstaltungen 2G vorgeschrieben. (dpa) 

Umfrage: Mehrheit vollständig Geimpfter möchte Booster-Spritze

9:41 Uhr Eine große Mehrheit der vollständig gegen Corona geimpften Menschen in Deutschland möchte eine Auffrischungsimpfung. Das ist das Ergebnis einer am Donnerstag veröffentlichten Forsa-Umfrage im Auftrag des »RTL/ntv-Trendbarometers«. Demnach wollen 70 Prozent der bereits vollständig Geimpften eine dritte Impfung bekommen, 5 Prozent haben diese bereits erhalten. Rund jeder fünfte vollständig Geimpfte (18 Prozent) hingegen strebe keine Auffrischungsimpfung an, 7 Prozent seien bei dem Thema unschlüssig (»weiß nicht«). (dpa)

Impfpflicht für Pflegekräfte: Landkreise dafür, Verbände dagegen

8:21 Uhr Eine Impfpflicht für Personal in Pflegeheimen bleibt umstritten. »Wir erachten mittlerweile eine Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen, gerade in der Pflege, für unausweichlich«, sagte der Präsident des Deutschen Landkreistags, Reinhard Sager. »Es ist wichtig, die besonders vulnerablen Personen auch besonders wirksam zu schützen«, betonte der Kommunalvertreter. Private Pflege- und Altenheime halten dagegen. Für eine Verpflichtung zur Impfung gebe es keine rechtliche Grundlage, sagte der Präsident des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste (bpa), Bernd Meurer. Gleichwohl werbe der Verband für eine hohe Impfbereitschaft. (dpa)

OECD: Psychische Gesundheit muss nach Corona-Krise in Fokus rücken

7:28 Uhr Psychische Probleme wie Ängste oder Depressionen haben nach einer Studie der Industriestaaten-Organisation OECD während der Corona-Pandemie stark zugenommen und belasten viele Menschen stark. Besonders betroffen sind junge Menschen sowie Erwachsene, die ihre Arbeit oder ihr Einkommen verloren haben oder sich von einem solchen Verlust bedroht sahen, teilte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Paris mit. Die volkswirtschaftlichen Kosten psychischer Belastungen, nicht nur wegen der Corona-Krise, sind nach der Studie enorm. Laut OECD-Schätzungen belaufen sie sich im OECD-Schnitt auf über 4,2 Prozent des Bruttoinlandprodukts. (dpa)

Die aktuellen Zahlen der John Hopkins Universität

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 4.722.102 (gestern: 4.684.462) Menschen mit dem Coronavirus infiziert und 96.351 (96.196) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. (GEA) 

Donnerstag, 4. November

Kreiskliniken Reutlingen: Besucherstopp ab Samstag

19 Uhr Wegen der angespannten Pandemie-Lage, »verbunden mit einer enormen Belastung der Mitarbeitenden«, sehen sich die Kreiskliniken Reutlingen gezwungen, ab Samstag, 6. November, in Abstimmung mit dem Kreisgesundheitsamt einen vorläufigen Besucherstopp zu verhängen. Die Regelung gilt zunächst bis Ende November und betrifft alle Häuser in Reutlingen, Bad Urach und Münsingen. »Wir wissen, wie wichtig der Besuch der Lieben für die Patienten ist, doch wir sehen seit einigen Wochen eine besorgniserregende Entwicklung und befinden uns mitten in der vierten Welle«, erklärt Dominik Nusser, Geschäftsführer der Kreiskliniken Reutlingen GmbH. (pm)

Auslastung der Intensivstationen steigt

18:50 Uhr Die Hospitalisierungsinzidenz in Baden-Württemberg steigt heute auf 4,0. Die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen beträgt 308. Das sind 13 Patienten mehr als am Vortag. Da die Auslastung der Intensivbetten an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen den Wert 250 überschritten hat, gelten seit Mittwoch an im Südwesten noch die Regeln der Warnstufe, hauptsächlich betreffen die Einschränkungen Ungeimpfte. (GEA)

164 neue Corona-Fälle im Kreis Reutlingen, 75 im Landkreis Tübingen

18:39 Uhr Das Landesgesundheitsamt (LGA) meldet für den Kreis Reutlingen heute 164 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Reutlingen seit Beginn der Pandemie auf 17.997. Außerdem ist laut LGA ein neuer Todesfall hinzugekommen. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen steigt auf 202,8. Für den Kreis Tübingen meldet das LGA 75 Neuinfektionen. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen seit Beginn der Pandemie dort auf insgesamt 11.923. Die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Tübingen steigt auf 148,8. (GEA)

PCR-Abstrichstelle an der Kreuzeiche in Reutlingen am Wochenende geöffnet

18:08 Uhr Am Samstag und Sonntag öffnet an diesem Wochenende die PCR-Abstrichstelle am Stadion an der Kreuzeiche in Reutlingen (An der Kreuzeiche 4) jeweils von 14 Uhr bis 17 Uhr. Das teilte das Landratsamt mit. Dadurch soll verhindert werden, dass die Infektpatienten mit leichten Symptomen sowie positivem Schnelltest in die Notfallpraxis oder ins Klinikum gehen. Dadurch werden die niedergelassenen Ärzte zu Wochenbeginn entlastet. Durchgeführt werden nur kostenfreie PCR-Tests, keine Tests auf Selbstzahlerbasis. (pm)

Schlangen vor den Impfbussen: Lucha will weitere Impfteams

17:26 Uhr Um die schleppende Impfbereitschaft schneller zu steigern und mehr Menschen für die Erst- und die Boosterimpfung zu erreichen, soll die Zahl der Mobilen Impfteams (MIT) in Baden-Württemberg ein weiteres Mal aufgestockt werden. Bereits in der kommenden Woche würden die bereits angekündigten 50 zusätzlichen Teams ihre Arbeit aufnehmen, sagte Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) am Donnerstag. Außerdem werde er zu Beginn der kommenden Woche eine Initiative im Kabinett starten, um weitere 50 Teams aufzusetzen. »Dann wären es 130 Teams für das ganze Land«, sagte Lucha der dpa. »Wir müssen jetzt schnelle und pragmatische Lösungen anbieten.« Der Minister begründete die zusätzliche Aufstockung mit dem enormen Andrang vor den Impfbussen wie zuletzt auch in Reutlingen und lokalen Impfstationen sowie mit der stark belasteten Arztpraxen.

5.800 Covid-Todesfälle in Baden-Württemberg im Jahr 2020

16:32 Uhr In Baden-Württemberg ist die Zahl der Sterbefälle 2020 um 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Das Statistische Landesamt verzeichnete einen Anstieg um rund 4400 auf 116.000 Todesfälle, wie ein Sprecher der Behörde in Stuttgart am Donnerstag mitteilte. Zu den häufigsten Todesursachen zählen Kreislauferkrankungen mit einem Anteil von 35 Prozent an allen Sterbefälle und Krebsleiden (23 Prozent). Die Erkrankung Covid-19 in Folge einer Coronavirus-Infektion war 2020 den Angaben zufolge für 5800 und damit rund 5 Prozent aller Todesfälle verantwortlich. (dpa)

Schopper schließt Maskenpflicht in Schulen nicht aus

15:34 Uhr Baden-Württembergs Kultusministerin Theresa Schopper (Grüne) schließt eine vorzeitige Rückkehr zur Maskenpflicht in den Klassenzimmern angesichts der steigenden Coronafälle bei Kinder und Jugendlichen nicht aus. Die Zahl der infizierten Schülerinnen und Schüler habe zuletzt parallel zum Anstieg des gesamten Infektionsgeschehens zugelegt, sagte sie am Donnerstag. In der Woche nach den Herbstferien würden die Ansteckungszahlen in den Schulen daher sehr genau beobachtet. »Dass wir dann auch kurzfristig die Maskenpflicht am Platz wieder einführen, behalten wir uns ausdrücklich vor«, sagte Schopper.

In eigener Sache

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Ihr Verleger Valdo Lehari jr./Ihr Chefredakteur Dr. Christoph Fischer

Großbritannien lässt Pille zur Behandlung von Covid-19 zu

14:56 Uhr Die britische Arzneimittelbehörde MHRA hat erstmals eine Tablette zur Behandlung von Covid-19 zugelassen. Das antivirale Mittel Lagevrio (auch bekannt unter dem Namen Molnupiravir) sei sicher und effektiv bei der Verminderung des Risikos von Krankenhauseinweisungen und Todesfällen bei Covid-Patienten mit milden und mittelschweren Verläufen, hieß es in einer Mitteilung der britischen Regierung am Donnerstag. Es handle sich um das weltweit erste zugelassene antivirale Mittel zur mündlichen Einnahme gegen Covid-19. (dpa)

Streit um Maskenpflicht in Schulen kocht wieder hoch

13:37 Uhr Wenige Wochen nach dem Ende der Maskenpflicht im Unterricht flammt die Debatte über ausreichenden Schutz vor dem Coronavirus in den Klassenzimmern wieder auf. Schüler, Eltern und mehrere Lehrerverbände wollen angesichts der steigenden Zahl von Corona-Fällen an Schulen die Maskenpflicht bereits von der kommenden Woche an zurück. »Der Versuch, auf Masken im Unterricht zu verzichten, hat zunehmend mehr Corona-Ausbrüche an unseren Schulen verursacht«, heißt es in einer Stellungnahme von Landesschülerbeirat, Landeselternbeirat, Philologenverband und Realschullehrerverband. Auch die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) stimmt der Forderung zu. (dpa)

Corona-Hotline auch in Englisch, Türkisch, Arabisch und Russisch

12:43 Uhr Die Mitarbeiter der Corona-Hotline des Landes geben von Freitag an auch Auskünfte in Englisch, Türkisch, Arabisch und Russisch, teilte das Gesundheitsamt mit. Damit will das Ministerium auch Menschen erreichen, die die deutsche Sprache noch nicht oder noch nicht so gut beherrschen. Die Hotline 071141011160 ist montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr erreichbar. Es gibt dort Antworten zu Themen rund um das Thema Coronavirus – etwa bei Unklarheiten zu Tests und Testpflicht, zu Impfungen, zu Quarantäne, zur Einreise nach Baden-Württemberg oder andere aktuelle Regelungen. Auch auf der Internetseite des Landes und auf der Seite der Impfkampagne gibt es Informationen in verschiedenen Fremdsprachen. Für gehörlose Menschen steht die Hotline als Video-Chat zur Verfügung. (pm)

Zahl der Todesfälle 2020 auch wegen Corona gestiegen

11:48 Uhr Die Zahl der Todesfälle in Deutschland ist im Jahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 4,9 Prozent gestiegen. Das geht aus der endgültigen Auswertung der Todesursachenstatistik des Statistischen Bundesamtes (Destatis) hervor. Wie die Behörde mitteilte, starben im vergangenen Jahr insgesamt 985.572 Menschen, davon 492.797 Männer und 492.775 Frauen. Den Anstieg führt Destatis auch auf die Corona-Pandemie zurück. Vier von hundert Todesfällen gingen demnach im vergangenen Jahr direkt auf das Coronavirus zurück. 39.758 Menschen sind den Angaben zufolge 2020, im ersten Jahr der Pandemie, an Covid-19 als sogenanntes Grundleiden gestorben - die vom Virus SARS-CoV-2 verursachte Krankheit war in diesen Fällen die ausschlaggebende Todesursache. (dpa)

Lucha für Impfpflicht bei Beschäftigten in Heimen

10:55 Uhr Vor dem Treffen der Gesundheitsminister in Lindau hat sich Baden-Württembergs Ressortchef Manne Lucha für eine Impfpflicht in Alten- und Pflegeheimen ausgesprochen. »Nachdem wir lange auf Appelle und die Einsicht der Menschen gesetzt haben, ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, eine Impfpflicht für Beschäftigte in sensiblen Bereichen wie dem Gesundheits- oder dem Erziehungs- und Bildungswesen zu fordern«, sagte der Grünen-Minister am Donnerstag. Es dürfe nicht dieselben Szenarien wie im vergangenen Jahr geben, als viele alte Menschen an einer Corona-Infektion gestorben seien, weil das Virus von außen in die Einrichtungen getragen worden sei. (dpa)

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Medien- und Spielsucht während Corona bei Kindern gestiegen

9:43 Uhr Krankhaftes Computerspielverhalten und Social-Media-Sucht haben bei Kindern und Jugendlichen in der Corona-Pandemie einer Studie zufolge zugenommen. Das Deutsche Zentrum für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters (DZSKJ) kommt in einer Untersuchung im Auftrag der Krankenkasse DAK zu dem Schluss, dass bei mehr als 4 Prozent der 10- bis 17-Jährigen in Deutschland ein sogenanntes pathologisches Nutzungsverhalten vorliegt.

Im Bereich Computerspiele hat sich demnach die Zahl der Betroffenen mit Suchtverhalten von rund 144.000 im Jahr 2019 auf 219.000 in diesem Jahr erhöht, bei der Nutzung von Social-Media-Plattformen wie Tiktok, Snapchat, WhatsApp oder Instagram von 171.000 auf 246.000. Die DAK präsentiert die Studienergebnisse an diesem Donnerstag. Sie lagen der Deutschen Presse-Agentur vorab vor. (dpa)

Kinder wünschen sich vom Nikolaus, »dass Corona weggeht«

8:48 Uhr Viele Kinder aus aller Welt schreiben wegen Corona an den Nikolaus. Auf den Wunschzetteln an das Nikolauspostamt in St. Nikolaus im Saarland stehe meistens ganz oben: »Dass Corona weggeht«, sagte Sabine Gerecke als Leiterin der Kinderbriefaktion im Festausschuss St. Nikolaus der Deutschen Presse-Agentur. Einen Monat vor der Eröffnung des Postamtes am 5. Dezember seien bereits mehr als 3500 Briefe an den Nikolaus eingegangen. »Das ist schon mehr Post als zum selben Zeitpunkt im letzten Jahr.« (dpa)

Nikolauspostamt
Der Nikolaus stempelt in der Nikolaushütte einen Brief ab. Foto: Oliver Dietze/dpa
Der Nikolaus stempelt in der Nikolaushütte einen Brief ab. Foto: Oliver Dietze/dpa

RKI registriert Höchststand an Corona-Neuinfektionen

7:55 Uhr Die Zahl täglich gemeldeter Neuinfektionen in Deutschland hat einen Höchststand erreicht. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 33.949 Corona-Neuinfektionen und damit 172 mehr als am 18. Dezember. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von Donnerstag 03.50 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 28.037 Ansteckungen gelegen. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz lag demnach bei 154,5. Am Vortag hatte der Wert bei 146,6 gelegen, vor einer Woche bei 130,2. (dpa)

Die aktuellen Zahlen der John Hopkins Universität

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 4.684.462 (gestern: 4.635.624) Menschen mit dem Coronavirus infiziert und 96.196 (95.887) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. (GEA) 

Mittwoch, 3. November

Bayern beschließt erneute Maskenpflicht an Schulen

18:56 Uhr Zur Eindämmung der stark steigenden Zahl von Corona-Infektionen hat Bayern die vorübergehende Wiedereinführung der Maskenpflicht an Schulen beschlossen. Nach den Herbstferien müssen in den Grundschulen für eine Woche und in den weiterführenden Schulen für zwei Wochen wieder Masken auch am Platz und unabhängig vom Mindestabstand getragen werden, wie das Kabinett am Mittwoch in München beschloss. »Ab dem 8. November wird die Maskenpflicht im Unterricht und auf den sogenannten Begegnungsplätzen im Schulgebäude gelten, nicht dagegen aber unter freien Himmel, also im Pausenhof«, erläuterte Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler). Für die weiterführenden Schulen sind dann medizinische Masken vorgeschrieben, für die Grundschüler reichen Alltagsmasken. (dpa) 

Auslastung der Intensivstationen steigt

17:57 Uhr Die Hospitalisierungsinzidenz in Baden-Württemberg steigt heute auf 3,9. Die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen beträgt 295. Das sind elf Patienten mehr als am Vortag. Da die Auslastung der Intensivbetten an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen den Wert 250 überschritten hat, gelten von Mittwoch an im Südwesten noch die Regeln der Warnstufe, hauptsächlich betreffen die Einschränkungen Ungeimpfte. (GEA)

134 neue Corona-Fälle im Kreis Reutlingen, 86 im Landkreis Tübingen

17:43 Uhr Das Landesgesundheitsamt (LGA) meldet für den Kreis Reutlingen heute 134 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Reutlingen seit Beginn der Pandemie auf 17.833. Außerdem sind laut LGA zwei neue Todesfälle hinzugekommen. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen steigt auf 178,4. Für den Kreis Tübingen meldet das LGA 86 Neuinfektionen. Auch hier gab es zwei Todesfälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen seit Beginn der Pandemie dort auf insgesamt 11.836. Die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Tübingen steigt auf 129,6. (GEA)

Corona-Warnstufe: Zutritt in Reutlinger Bäder geändert

17:20 Uhr Nachdem in Baden-Württemberg ab sofort die Corona-Warnstufe gilt, ergibt sich für den Zutritt zu den Reutlinger Bädern folgende Änderung: Badegäste müssen an der Kasse anstatt eines Schnelltests einen aktuellen negativen PCR-Test vorweisen, der nicht älter als 48 Stunden ist. Vollständig Geimpfte und Genesene müssen keinen solchen Test vorweisen. Für den Zutritt zum Verwaltungsgebäude der Stadtwerke, Fair-Energie und Fair-Netz in der Reutlinger Hauffstraße ist das Tragen einer FFP2-Maske erforderlich. Ferner sind die geltenden Hygieneregeln einzuhalten. (pm/GEA)

Verschärfte Warnstufe-Regeln - Kontrollen in Gastronomie geplant

17:08 Uhr Nach dem Auslösen der Corona-Warnstufe am Mittwoch will Baden-Württemberg die Einhaltung der strengeren Regeln vor allem in der Gastronomie kontrollieren. Alle Städte und Gemeinden seien dazu aufgerufen, am 11. und 12. November in Restaurants, Bars und Gaststätten vor allem die Einhaltung der 3G-Regel zu überprüfen, teilte das Sozialministerium in Stuttgart am Mittwoch mit. Mit der Warnstufe müssen Gäste, die ein Restaurant besuchen möchten, einen Nachweis über Impfung, Genesung oder einen negativen PCR-Test vorweisen. In anderen Lebensbereichen dürfte die Kontrolle der strengeren Corona-Regeln dagegen nicht so einfach werden - zum Beispiel bei den Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte. Mehrere Ordnungsämter in Baden-Württemberg kündigten an, deren Einhaltung zwar kontrollieren zu wollen - aber vorerst nicht viel umfangreicher als bisher. (dpa)

Drei Viertel der Franzosen vollständig geimpft

16:13 Uhr In Frankreich sind drei Viertel der Bevölkerung inzwischen vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Da sich die Lage jedoch langsam wieder verschlechtere, sollten sich möglichst viele Menschen über 65 Jahre eine dritte Spritze geben lassen, sagte Regierungssprecher Gabriel Attal am Mittwoch in Paris. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt in Frankreich nach offiziellen Angaben inzwischen wieder bei 60. Fallzahlen und die Zahl der Corona-Patienten in Kliniken seien leicht steigend, so Attal. Deshalb gelte in 39 Départements nach Ende der Herbstferien nächste Woche in Grundschulen wieder die Maskenpflicht. (dpa)

Wegen Corona weniger Absolventen an Südwest-Hochschulen

15:07 Uhr An den Südwest-Hochschulen haben in diesem Jahr weniger Absolventen eine erfolgreiche Abschlussprüfung abgelegt als noch 2020. Das Statistische Landesamt bezifferte den Rückgang am Mittwoch mit fast 7,5 Prozent, nachdem die Absolventenzahlen in den Jahren zuvor beinahe kontinuierlich gestiegen waren. (dpa)

RKI-Chef warnt vor vierter Corona-Welle - »viel Leid«

14:15 Uhr Der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI) warnt vor einer weiteren Verschärfung der Corona-Lage in Deutschland. »Wenn wir jetzt nicht gegensteuern, wird diese vierte Welle wieder viel Leid bringen. Es werden viele Menschen schwer erkranken und sterben, und das Gesundheitswesen wird wieder stark belastet«, sagte RKI-Chef Lothar Wieler am Mittwoch in Berlin.

Die Welle entwickle sich leider genau wie befürchtet, da nicht genügend Menschen geimpft seien und Verhaltenshinweise zum Schutz vor Ansteckungen sowie die 2- und 3G-Regeln nicht mehr ausreichend umgesetzt würden. »Das sind erschreckende Zahlen«, sagte Wieler mit Blick auf die erfassten Todesfälle in Deutschland. (dpa)

Knapp 70 Prozent der Bevölkerung in Deutschland einmal geimpft

13:26 Uhr Mehr als 55 Millionen Menschen in Deutschland sind vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Das geht aus Zahlen des Robert Koch-Instituts vom Mittwoch hervor. Demnach wurden am Dienstag rund 196 000 Impfdosen verabreicht. 57,8 Millionen Menschen (69,5 Prozent) haben mindestens eine Impfung verabreicht bekommen, 55,6 Millionen (66,8 Prozent) sind vollständig geimpft. 2,2 Millionen Menschen haben zusätzlich bereits eine Auffrischungsimpfung erhalten. (dpa)

In eigener Sache

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Umfrage: Mehrheit für 2G-Regel in allen Fußballstadien

12:44 Uhr In die deutschen Fußballstadien sollten nach dem Wunsch einer Mehrheit der Bundesbürger nur geimpfte und genesene Zuschauer Einlass erhalten. 60 Prozent der Befragten sprachen sich in einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Yougov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur dafür aus, ausschließlich die 2G-Regel für den Zugang zu den Arenen anzuwenden. 29 Prozent der Deutschen würden dies demnach nicht richtig finden. Bei den Proficlubs in Bundesliga und 2. Liga gibt es keine einheitliche Regel für die Zulassung von Zuschauern. Während einige Vereine auf das 2G-Modell setzen, wechselte unter anderem Borussia Dortmund zuletzt wieder auf ein 3G-Modell. Dabei dürfen auch negativ auf das Coronavirus getestete Fans ins Stadion. Es genügt ein negativer Bürgertest. Zuvor hatte es Kritik aus der Ultra-Szene an den Corona-Beschränkungen gegeben. (dpa)

Wie die Intensivstationen in Reutlingen und Tübingen ausgelastet sind

11:46 Uhr 35 Covid-19-Erkrankte, davon fünf auf der Intensivstation: Am vergangenen Freitagmittag versendete das Kreisklinikum eine beunruhigende Meldung (der GEA berichtete). Die aktuelle Situation mache eine »Anpassung der Strategie« notwendig. Angesichts der Zahlen müsse man handeln, ließ Dominik Nusser, Geschäftsführer der Kreiskliniken Reutlingen GmbH, wissen. Wie hat sich die Situation übers lange Wochenende entwickelt? Wir haben in Reutlingen sowie in der Uniklinik Tübingen nachgefragt. (GEA)

Mützenich: Spahn stiftet in kritischer Coronalage Verwirrung

10:57 Uhr Vor dem Hintergrund stark steigender Corona-Zahlen hat SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich dem geschäftsführenden Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) chaotische Amtsführung vorgeworfen. »Ausgerechnet jetzt stiftet Bundesgesundheitsminister Jens Spahn mehr Verwirrung, als dass er klärt«, sagte Mützenich am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. »Erst die Forderung nach dem Auslaufen der epidemischen Lage, ohne auch nur den Hauch einer Überlegung, wie das für die Länder praktikabel gemacht werden kann - das haben wir im Parlament dann in die Hand genommen«, sagte Mützenich. Zunächst hatte Spahn für ein Ende der epidemischen Lage plädiert, die den Bundesländern als Rechtsgrundlage für Corona-Maßnahmen dient. Dann hatten SPD, Grüne und FDP angekündigt, dass den Ländern stattdessen ein Katalog an möglichen Einschränkungen offenstehen solle.

»Als nächstes die Forderung nach Booster-Impfungen für alle, zu einem Zeitpunkt, zu dem noch nicht einmal die besonders schutzbedürftigen Menschen eine solche Impfung erhalten haben«, sagte der SPD-Fraktionschef weiter. Mützenich kritisierte ferner Spahns Vorstoß für einen erneuten Corona-Gipfel mit Bund und Ländern, obwohl unklar sei, was auf einem solchen Gipfel besprochen werden könne. (dpa) 

Zahl der Urteile im Corona-Jahr zurückgegangen

10 Uhr Die Corona-Pandemie hat ihre Spuren auch im Alltag der baden-württembergischen Gerichte hinterlassen. Wegen des monatelangen Lockdowns im vergangenen Jahr sind Tausende Urteile weniger gesprochen worden als im Jahr zuvor. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes wurden im Jahr 2020 in Baden-Württemberg 103.800 Personen verurteilt, das sind fast 6100 weniger als im Jahr 2019. Vor Ausbruch der Pandemie sei die Zahl der Urteile dagegen noch gestiegen, sagte die Präsidentin des Amts, Anke Rigbers, am Mittwoch in Stuttgart. (dpa)

Mehr Patentanmeldungen freier Erfinder

8:42 Uhr Die Corona-Pandemie hat der Kreativität freier Erfinder in Deutschland keinen Abbruch getan. Im Gegensatz zum allgemeinen Trend haben unabhängige Erfinder im vergangenen Jahr 2 819 Patente angemeldet. Im Vergleich zu 2019 war das ein Plus von 2,8 Prozent, wie das Deutsche Patent- und Markenamt (DPMA) in München am Mittwoch mitteilte. Anlass war der bevorstehende Beginn der Nürnberger Erfindermesse an diesem Donnerstag. (dpa)

Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz erneut gesunken

7:55 Uhr Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Mittwochmorgen mit 146,6 an. Am Vortag hatte der Wert bei 153,7 gelegen, vor einer Woche bei 118,0. (dpa)

Die aktuellen Zahlen der John Hopkins Universität

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 4.635.624 (gestern: 4.619.273) Menschen mit dem Coronavirus infiziert und 95.887 (95.838) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. (GEA) 

Dienstag, 2. November

Industrie- und Handelskammertag fordert 3G-Regel am Arbeitsplatz

19 Uhr Der Bayerische Industrie- und Handelskammertag fordert die 3G-Regel am Arbeitsplatz. Wie in Österreich sollte jeder Mitarbeiter nachweislich geimpft, genesen oder negativ auf das Coronavirus getestet sein, sagte BIHK-Hauptgeschäftsführer Manfred Gößl dem »Münchner Merkur« (Mittwoch). »Das fordern wir auch für Deutschland.« Heute wüssten Unternehmen zwar über den Impfstatus ihrer Kunden und Gäste Bescheid. »Den Status der eigenen Mitarbeiter, die diese Kunden und Gäste bedienen, darf man aber nicht wissen. Das passt nicht zusammen«, kritisierte Gößl. »In anderen Ländern gibt es vernünftigere Regelungen, zum Beispiel in Frankreich und in Österreich.« Mit dem 3G-Nachweis könnten Arbeitgeber ihre Beschäftigten besser einsetzen. Alle Mitarbeiter und Kunden würden besser geschützt. (dpa)

Mehr als 300 Intensivbetten in Österreich belegt - Stufe zwei kommt

18:32 Uhr In Österreich hat die Zahl der von Covid-Patienten belegten Betten auf Intensivstationen nach Angaben der Behörden die Schwelle von 300 überschritten. Damit gilt mit einer Verzögerung von einer Woche Stufe zwei der fünfstufigen Corona-Maßnahmen. So sind dann Besuche der Nachtgastronomie und verschiedener großer Veranstaltungen nur noch für Genesene und Geimpfte möglich. Am Dienstag wurden 317 Intensivbetten für Corona-Patienten gebraucht, ein Plus von 25 gegenüber dem Vortag. Besonders deutlich nahm die Zahl der Patienten auf den Normalstationen zu - um 145 auf 1600.

Auslastung der Intensivstationen steigt

18:04 Uhr Die Hospitalisierungsinzidenz in Baden-Württemberg steigt heute auf 3,6. Die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen beträgt 284. Das sind sechs Patienten mehr als am Vortag. Da die Auslastung der Intensivbetten an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen den Wert 250 überschritten hat, gelten von Mittwoch an im Südwesten noch die Regeln der Warnstufe, hauptsächlich betretreffen die Einschränkungen Ungeimpfte. (GEA)

15 neue Corona-Fälle im Kreis Reutlingen

17:29 Uhr Das Landesgesundheitsamt (LGA) meldet für den Kreis Reutlingen heute 15 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Reutlingen seit Beginn der Pandemie auf 17.699. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen sinkt auf 173,2. Seit dem 2. November berichtet das LGA Covid-19-Fälle, die die RKI Referenzdefinition erfüllen. Durch diese Umstellung kommt es zustande, dass das LGA heute 12 Fälle weniger meldet als am Vortag. Damit sinkt die Zahl der Erkrankungen seit Beginn der Pandemie dort auf insgesamt 11.750. Die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Tübingen liegt nun bei 106,4. (GEA)

Corona-Warnstufe tritt in Baden-Württemberg am Mittwoch in Kraft

17:03 Uhr m Dienstag wurden auf den Intensivstationen im Land den zweiten Werktag in Folge mehr als 250 Covid-19-Patientinnen und -Patienten behandelt. Damit wird in Baden-Württemberg die sogenannte Warnstufe ausgerufen, teilte das Gesundheitsministerium mit. Für Ungeimpfte gilt künftig eine Kontaktbeschränkung. Außerdem benötigen sie für viele Aktivitäten in Innenräumen nun einen PCR-Test. Was sich sonst noch ändert und welche Ausnahmen es gibt. (ege)

Verband: Einstellen auf Verschiebung von Operationen

16:21 Uhr Patienten im Südwesten müssen wieder mit Verschiebungen von Operationen rechnen. Grund: die steigende Zahl an Corona-Patienten auf den Intensivstationen. »Wenn die Zahl der schwer kranken Covid-19-Patientinnen und -Patienten weiter steigt, müssen schon bald wieder Operationen verschoben werden«, sagte Matthias Einwag, Hauptgeschäftsführer der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft (BWKG), der »Heilbronner Stimme« und dem »Südkurier« (Mittwoch). Welche Operation oder Behandlung verschoben werden könne, entscheide der behandelnde Arzt individuell für jeden einzelnen Patienten. (dpa)

Experten erwarten keinen entspannten Corona-Winter

15:42 Uhr Einen entspannten Herbst und Winter erwarten Experten mit Blick auf das derzeitige Infektionsgeschehen nicht. »Wir haben anfangs vielleicht überschätzt, wie sehr man mit einer Impfquote von um die 70 Prozent die Ausbreitung des Virus stoppen kann«, sagt Christine Falk, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Immunologie (DGfI). »So wie wir zurzeit leben, also mit geöffneten Schulen, offenen Geschäften, wieder größeren Veranstaltungen und so weiter, verbreitet sich das Virus stark, vor allem unter den Ungeimpften. Wir müssen lernen, mit diesen hohen Zahlen umzugehen.« Die derzeitige Entwicklung kommt für die Experten nicht überraschend. (dpa)

Pfizer: Weitere Vereinbarungen für Corona-Impfung

14:58 Uhr Der US-Pharmakonzern Pfizer profitiert weiter kräftig von dem mit seinem deutschen Partner Biontech entwickelten Covid-19-Impfstoff. Aber auch außerhalb des Geschäfts mit dem Corona-Vakzin Comirnaty hat Pfizer im vergangenen Quartal zugelegt. Das Management um Konzernchef Albert Bourla hob seine Jahresziele erneut an. So soll sich der Umsatz 2021 nun im Vergleich zum Vorjahr auf 81 bis 82 Milliarden Dollar (bis zu 70,8 Mrd Euro) nahezu verdoppeln, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Dabei rechnet Pfizer mit einem noch größeren Beitrag des Corona-Vakzins als bisher, da inzwischen weitere Liefervereinbarungen mit Abnehmerländern getroffen worden seien. Comirnaty dürfte demnach rund 36 Milliarden Dollar beisteuern statt der zuvor prognostizierten rund 33,5 Milliarden Dollar. (dpa)

Viele Tote, kaum Geimpfte: Russland versinkt im Corona-Chaos

13:43 Uhr Während manche europäische Länder mittlerweile Impfquoten von mehr als 70 Prozent aufweisen, wird Russland so hart von der Pandemie getroffen wie nie zuvor. Ständig gibt es neue Höchststände. Zum wiederholten Mal infolge registrierten die Behörden zum Wochenbeginn mehr als 40.000 Neuinfektionen und mehr als 1000 Tote binnen 24 Stunden. »So etwas gab es noch nie«, sagt Putin. Die Krankenhäuser sind vielerorts am Limit, Bestatter überarbeitet. Das Statistikamt Rosstat meldet einen massiven Bevölkerungsschwund. (dpa)

Corona-Impfungen: Ärzte-Verein fordert doppelte Vergütung

12:38 Uhr Die Ärzteorganisation Medi fordert bessere Bedingungen für die Corona-Impfungen in Praxen. Vor allem die Vergütung für die Aufklärung der Patienten, ihre Impfung und Überwachung in der Praxis seien nicht ausreichend bezahlt. »Das Honorar deckt in keiner Weise unseren Aufwand. Im Gegenteil: Insbesondere kleine Praxen legen bei diesen Preisen noch drauf«, betonte Medi-Vorstandschef Werner Baumgärtner am Dienstag in Stuttgart. Derzeit werde die Impfung für die niedergelassenen Ärzte mit 20 Euro vergütet, während die Impfzentren pro Piks rund 200 Euro erhalten hätten. Aus Sicht Baumgärtners wären mindestens 40 Euro erforderlich, um die Impfkampagne sicherzustellen. (dpa)

Neues Corona-Testzentrum für Tübinger Studierende

11:42 Uhr Seit heute gibt es für Studierende der Uni Tübingen ein neues Corona-Testzentrum im Foyer der Mensa Morgenstelle. Das teilte das Studierendenwerk Tübingen-Hohenheim auf seiner Instagram-Seite mit. Der Preis für Studierende liegt bei zehn Euro. Das »TüTester« genannte Testzentrum wird vom Tübinger Gesundheitsamt betrieben. Geöffnet ist es von Montag bis Freitag jeweils von 8 bis 9 Uhr und von 11.45 bis 13.30 Uhr. (pm)

Weitermachen mit der Luca-App? Das sagen Politiker und der Dehoga-Landeschef

10:55 Uhr Kneipen, Restaurants, Kinos und andere öffentliche Einrichtungen setzen seit Monaten auf die Luca-App zur Kontaktdaten-Verfolgung. Die Gäste und Kunden haben sich daran gewöhnt. Dennoch war die App nie ganz unumstritten. Etwa wegen möglicher Sicherheitsprobleme. 3,7 Millionen Euro bezahlt das Land für eine einjährige Nutzung, der Vertrag läuft im März aus. Die Stimmen mehren sich, die fordern, den Vertrag nicht zu verlängern und auf die mit Steuergeldern finanzierte Corona-Warn-App des Bundes umzusteigen, die über vergleichbare Funktionen verfüge. Der GEA hat sich bei regionalen Abgeordneten und beim Gastro-Verband Dehoga umgehört, wie sie dazu stehen. (oje)

Inzwischen 14 Tote nach Corona-Ausbruch in Pflegeheim

10 Uhr Die Zahl der Toten nach einem Corona-Ausbruch in einem Seniorenheim in Brandenburg hat sich auf 14 erhöht. Das teilte Brandenburgs Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) am Montagabend in der RBB-Sendung »Brandenburg Aktuell« mit. »Das ist ein ganz, ganz schlimmer Befund«, sagte sie. »Das ist genau das, was wir nicht noch einmal erleben wollten.« Am Nachmittag hatte der Landkreis Barnim die Zahl der Toten auf elf beziffert. Zudem seien 44 Bewohner und 15 Mitarbeitende der Einrichtung an Covid-19 erkrankt. (dpa)

Kritik an Debatte über Reaktivierung von Impfzentren

8:55 Uhr Die Städte haben die Debatte über eine kurzfristige Reaktivierung von Impfzentren für Corona-Auffrischungsimpfungen kritisiert. Ein Impfzentrum sei »keine Taschenlampe«, die je nach Stimmungslage aus- und wieder angeknipst werden könne, heißt es in einem Schreiben des Deutschen Städtetags an die Gesundheitsminister der Länder, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Strukturen seien verändert, Flächen anderweitig genutzt, Personal umgeschichtet worden. Ein derartiger Richtungsumschwung sei nicht nachvollziehbar. (dpa)

Zahl der Intensivpatienten steigt: Corona-Warnstufe möglich

8:11 Uhr Um die Intensivstationen in der Corona-Krise zu entlasten, wird der Druck auf ungeimpfte Menschen in Baden-Württemberg aller Voraussicht nach bereits von Mittwoch an erhöht. Das scheint mit Blick auf die seit Wochen steigende Zahl der Corona-Patienten in den Krankenhäusern geradezu sicher. Sollte die Zahl der am Virus erkrankten Menschen auf den Intensivstationen auch am Dienstag und somit am zweiten Werktag in Serie weiter über der Marke von 250 Infizierten liegen, wird automatisch die »Warnstufe« für den folgenden Tag ausgerufen. (dpa)

Die aktuellen Zahlen der John Hopkins Universität

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 4.619.273 (gestern: 4.608.512) Menschen mit dem Coronavirus infiziert und 95.838 (95.757) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. (GEA) 

Montag, 1. November

Bundeswehr fliegt Corona-Patienten aus Rumänien nach Deutschland

18 Uhr Die Bundeswehr fliegt schwer erkrankte Corona-Patienten aus Rumänien zur Behandlung nach Deutschland. Dazu sei am Montag ein Airbus A310 der Luftwaffe in Bukarest gelandet, schrieb der Sanitätsdienst der Bundeswehr auf Twitter. Insgesamt sollten sechs Patienten auf dem Luftweg nach Deutschland gebracht werden. Nur knapp ein Drittel der Rumänen ist laut der EU-Gesundheitsbehörde (ECDC) vollständig geimpft. Die 14-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen stieg zuletzt über 1000 pro 100 000 Einwohner und blieb eine der höchsten in der EU. (dpa)

Auslastung der Intensivstationen sinkt

17 Uhr Die Hospitalisierungsinzidenz in Baden-Württemberg sinkt heute auf 3,58. Die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen beträgt 276. Das sind fünf Patienten mehr als am Vortag. Erreicht oder überschreitet die Hospitalisierungsinzidenz an fünf Werktagen in Folge den Wert 8, treten für Ungeimpfte strengere Regeln in Kraft. Gleiches gilt, wenn die Auslastung der Intensivbetten an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen den Wert 250 erreicht oder überschreitet. Aktuell gelten im Südwesten noch die Regeln der Basisstufe. Wenn die Warnstufe in Kraft tritt, betretreffen die Einschränkungen hauptsächlich Ungeimpfte. (GEA)

75 neue Corona-Fälle im Kreis Reutlingen, 8 im Landkreis Tübingen

16:44 Uhr Das Landesgesundheitsamt (LGA) meldet für den Kreis Reutlingen heute 75 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Reutlingen seit Beginn der Pandemie auf 17.684. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen sinkt auf 225,7. Für den Kreis Tübingen meldet das LGA 8 Neuinfektionen. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen seit Beginn der Pandemie dort auf insgesamt 11.762. Die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Tübingen sinkt auf 129,1. (GEA)

Nagelsmann freut sich auf Stadion-Rückkehr: Corona-Tests negativ

15:41 Uhr Bayern-Trainer Julian Nagelsmann ist froh, dass er seine Mannschaft im Champions-League-Heimspiel gegen Benfica Lissabon aller Wahrscheinlichkeit nach wieder im Stadion betreuen kann. »Ich freue mich sehr darauf, dass ich wieder an die Linie darf«, sagte Nagelsmann am Montag. Die letzten Corona-Schnelltests seien schon negativ gewesen. Jetzt muss auch noch eine PCR-Testung am Dienstag vor dem Spiel am Abend (21.00 Uhr/Prime Video) negativ ausfallen. »Ich fühle mich gut«, berichtete der 34-Jährige am Montag bei der Video-Pressekonferenz zum Spiel noch aus der häuslichen Quarantäne. (dpa)

Stiftung Patientenschutz: Nie war Hin und Her bei Corona größer

14:47 Uhr Die Deutsche Stiftung Patientenschutz hat Bund und Ländern maximale Planlosigkeit im Kampf gegen die wieder verstärkte Ausbreitung von Corona vorgeworfen. »Niemals war das Hin und Her in der Pandemie größer als zurzeit«, sagte Vorstand Eugen Brysch am Montag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. »Denn ein Corona-Radar fehlt. So steuern Bund und Länder die Pandemie-Maßnahmen im Blindflug«, sagte der Stiftungsvorstand. »Da ist es kein Zufall, dass mit widersprüchlichen Vorschlägen Deutschland gerade planlos in die nächste Welle rutscht.« (dpa)

Ärzte warnen vor zunehmendem Mangel an Fachkräften

13:12 Uhr Im Gesundheitswesen mangelt es nach Einschätzung der Bundesärztekammer zunehmend an Fachkräften. Die Personalsituation in Kliniken, Altenpflegeeinrichtungen und bei mobilen Pflegediensten verschlechtere sich zusehends, sagte Ärztepräsident Klaus Reinhardt am Montag beim Deutschen Ärztetag in Berlin. »Wenn hier nicht bald etwas passiert, dann droht der Kollaps dieses Systems.« Auch im ärztlichen Dienst zeigten alle Kennzahlen massive Engpässe. »Sie sind heute schon spürbar und werden sich in den nächsten Jahren dramatisch verschärfen.« Reinhardt forderte von SPD, Grünen und FDP bei den laufenden Koalitionsverhandlungen weitergehende Verbesserungen als aus den ersten Sondierungsergebnissen hervorgehe. (dpa) 

Rund 55,5 Millionen Menschen in Deutschland vollständig geimpft

11:58 Uhr Rund 67 Prozent der Bevölkerung in Deutschland sind vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Das geht aus Zahlen des Robert Koch-Instituts vom Montag hervor. 57,7 Millionen Menschen (69,4 Prozent) haben mindestens eine Impfung verabreicht bekommen, 55,5 Millionen (66,7 Prozent) sind vollständig geimpft. Bei den Altersgruppen gibt es Unterschiede. So sind Menschen über 60 Jahren zu 85,3 % vollständig geimpft. Die Altersgruppe der 18 bis 59-Jährigen ist zu 73,0 % vollständig geimpft. Bei Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren liegt die Impfquote bei 41,6 Prozent. Beim Stand der Covid-19-Impfungen gibt es weiterhin erhebliche regionale Unterschiede: Unter den Bundesländern verzeichnet Bremen mit 81,1 Prozent den höchsten Anteil Erstgeimpfter. (dpa)

Ärzte fordern bessere Krankenhausfinanzierung

10:39 Uhr Klimawandel und künftige Hitzesommer in Deutschland dürften nach Einschätzung von Medizinern viele Krankheiten dramatisch verschärften. Daher müssten Bund und Länder die Krankenhausfinanzierung verbessern, forderte Martina Wenker, Beauftragte der Bundesärztekammer für Umweltmedizin und Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen, in Hannover. »Handeln ist das Gebot der Stunde«, betonte die 63-Jährige. »Die Länder müssen bei zukünftigen Krankenhausbauten mit berücksichtigen, dass es dort genug gekühlte Räume gibt.« Künftig drohten nicht nur tropische Krankheiten wie Malaria, größere Gefahr gehe von Herz-Kreislauf-Erkrankungen aus. (dpa)

Grünen-Gesundheitsexperte: Impftempo in Praxen reicht nicht aus

9:41 Uhr Der Grünen-Gesundheitsexperte Janosch Dahmen ist unzufrieden mit dem Verlauf der Corona-Impfungen in den Praxen der niedergelassenen Ärzte. »Nach der Schließung der meisten Impfzentren erfüllen die Praxen die in sie gesetzten Erwartungen erkennbar nicht, weder bei den Erst- noch bei den Booster-Impfungen«, sagte Dahmen dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Montag). »Das Tempo bei den Erst- und Zweiimpfungen und beim Boostern reicht nicht aus.« Der Grünen-Politiker betonte: »Wenn das Impftempo in der Regelversorgung der Praxen nicht ausreicht, werden wir endlich auch an anderen Stellen, beispielsweise Apotheken, impfen müssen.« (dpa)

Spahn: Länder sollen Impfzentren wieder startklar machen

8:34 Uhr Angesichts stark steigender Corona-Zahlen fordert der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) die Länder auf, ihre Impfzentren wieder hochzufahren. »Um möglichst vielen möglichst schnell eine Auffrischungsimpfung zu ermöglichen, sollten die Länder die Impfzentren, die sie seit Ende September in Standby bereithalten, nun wieder startbereit machen«, sagte er der »Rheinischen Post« (Montag). Zudem riet Spahn dazu, in einem ersten Schritt alle Menschen über 60 schriftlich zur Impfung einzuladen. Hintergrund ist, dass mehr Menschen eine Auffrischungsimpfung - die Booster-Impfung - gegen die nachlassende Wirkung des Impfstoffs wahrnehmen sollen. (dpa)

Die aktuellen Zahlen der John Hopkins Universität

8 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 4.608.512 (gestern: 4.607.958) Menschen mit dem Coronavirus infiziert und 95.757 (95.734) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. (GEA) 

Alle Informationen, die zwischen 4. Oktober und 2. November 2021 rund um das Coronavirus eingegangen sind, finden Sie hier.