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Aktuell Live-Ticker

Wie sich die Corona-Lage in Reutlingen und der Region vom 10. September bis zum 20. September entwickelt hat

Das Coronavirus hat auch Reutlingen und die Region Neckar-Alb in Atem gehalten. Eine Zeit lang ist die Zahl der Neuinfektionen gesunken, jetzt steigt sie wieder an. Wer befürchtet, infiziert zu sein, der soll nicht direkt in eine Praxis gehen, sondern erst bei seinem Hausarzt anrufen. Wenn dieser den Corona-Abstrich nicht selbst vornehmen kann, wird der Patient an eine der Coronaschwerpunktpraxen im Kreisgebiet oder an die Abstrichstelle in Münsingen verwiesen.

Die unbekannte Gefahr: das Coronavirus. Die Behandlung von Patienten und Forschung laufen parallel.  ILLUSTRATION: ADOBE STOCK
Die unbekannte Gefahr: das Coronavirus. Die Behandlung von Patienten und Forschung laufen parallel. ILLUSTRATION: ADOBE STOCK Foto: Adobe Stock
Die unbekannte Gefahr: das Coronavirus. Die Behandlung von Patienten und Forschung laufen parallel. ILLUSTRATION: ADOBE STOCK
Foto: Adobe Stock

REUTLINGEN/TÜBINGEN. Seit März bestimmt das Coronavirus den Alltag vieler Menschen. Zu Beginn der Pandemie änderte sich die Lage fast jeden Tag. Einrichtungen, Behörden und Betriebe mussten schließen. Es gab immer mehr Verbote und Regeln. Bis hin zum Shutdown. Mittlerweile befindet sich Deutschland auf dem Weg zurück zur Normalität. Doch das ist komplizierter als gedacht. Was hat schon offen, was darf man wieder, was nicht? Der GEA hält Sie auf dem Laufenden. Alle Informationen, die zwischen 10. September und 20. September rund um das Virus eingegangen sind, haben wir in diesem Live-Ticker zusammengefasst. Die weiteren Entwicklungen finden Sie hier.

Sonntag, 20. September 2020

17 Uhr Bei einer privaten Geburtstagsfeier in Dettingen wurden 14 Personen infiziert, außerdem zwei in einem Kindergarten in Dettingen sowie sieben in einer Moschee in Reutlingen. Welche Maßnahmen ergriffen wurden und alle weiteren Informationen finden Sie hier. (GEA)

16:45 Uhr Am Sonntag wurden dem Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 172 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 47.099 an. Davon sind ungefähr 41.285 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Dem Landesgesundheitsamt wurden heute kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Demnach bleibt die Zahl der Todesfälle bei 1.871. Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages R-Wert wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 1,13 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 14,8. (pm)

16:30 Uhr Die Zahl der Corona-Infektionen ist im Kreis Tübingen am Sonntag um sechs gestiegen. Bei zwei Fällen handelt es sich um Kontaktpersonen von bereits bekannten Fällen, bei einem Fall liegt die Infektionsquelle im Ausland, bei den restlichen drei liegen keine weiteren Informationen vor. Damit gibt es 1504 bekannte Corona-Fälle. Bei den Todesfällen ist kein Anstieg zu verzeichnen, es bleibt bei 60 Toten im Zusammenhang mit Covid-19. (pm)

16 Uhr Das Hamburger Reeperbahn Festival sollte ein Test sein, eine Art Blaupause für künftige Livemusik-Veranstaltungen in kleinen und mittleren Spielstätten. Die wichtigste Frage war deshalb: Geht Livemusik unter Corona-Bedingungen überhaupt und macht das eigentlich noch Spaß? Der Chef des Festivals hat nun nach vier Tagen ein positives Fazit gezogen. "Ich bin schon zufrieden. Das meiste hat ganz gut geklappt", sagte Alexander Schulz. (dpa)

15:37 Uhr Begleitet von starker Polizeipräsenz haben sich wenige Tausend Menschen in Düsseldorf an einer Kundgebung gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen beteiligt. Auf der gegenüberliegenden Rhein-Seite versammelten sich zeitgleich Demonstranten der Initiative »Düsseldorf stellt sich quer« zu einer Gegenveranstaltung. Hier geht's zum ganzen Artikel. (dpa)

15 Uhr In Italien wird das erste Mal seit Beginn der Corona-Pandemie wieder gewählt. Die Abstimmung gilt als wichtiger Test für die Regierung, die rechtspopulistische Lega könnte in einigen Regionen Erfolge feiern. In Corona-Zeiten ist bei der Abstimmung vieles anders. (dpa)

14 Uhr Die Lage in Kliniken und auf Intensivstationen ist mit Blick auf Corona entspannt. Gleichzeitig steigen die Infektionszahlen. In einem Lagebericht schreibt das RKI: »Die Zahl der Todesfälle unter den übermittelten Covid-19 Fällen ist derzeit niedrig.« Das liege hauptsächlich daran, dass zuletzt bei relativ vielen jungen Menschen eine Infektion nachgewiesen wurde. »Aktuell kann unser Gesundheitssystem gut mit der Situation umgehen, aber die Dynamik in ganz Europa besorgt«, schrieb Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Samstag bei Twitter. (dpa)

11:30 Uhr Der Luftverkehr gehört zu den Branchen, die in der Corona-Krise am schwersten belastet sind. Eine schnelle Erholung ist nicht in Sicht. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hat der angeschlagenen Luftverkehrsbranche weitere Unterstützung zugesagt. Der CSU-Politiker geht von einer globalen Neuverteilung der Luftverkehrswirtschaft aus. (dpa)

9 Uhr Maske, Gruppenbildung und mehr Disziplin: Corona macht den Schulalltag komplizierter. Doch der Unterrichtsbeginn nach den großen Ferien ist im Land in der Regel relativ geordnet angelaufen. »Es ist sehr erfreulich, dass nach aktuellem Stand die Schulen alle gut in das neue Schuljahr gestartet sind«, sagt Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU). Die Rückmeldungen der Schulen zeigten aber auch, dass sie einiges an Mehrarbeit und Planung leisten mussten, um den Schulalltag unter Pandemiebedingungen zu organisieren. (dpa)

Symbolfoto: Michael Merkle
Symbolfoto: Michael Merkle

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland gibt es demnach 272.932 (gestern: 271.247) Corona-Infizierte, 9.388 (9.386) Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 240.510 (239.654) gelten als wieder geheilt. (GEA)

Samstag, 19. September 2020

18 Uhr Am Samstag wurden dem Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 156 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 46.927 an. Davon sind ungefähr 41.055 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Dem Landesgesundheitsamt wurden heute kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Demnach bleibt die Zahl der Todesfälle bei 1.871. Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages R-Wert wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 1,27 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 14,2. (pm)

16:30 Uhr Das Tübinger Landratsamt meldet heute für Samstag insgesamt vier Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Damit gibt es im Kreis insgesamt 1.498 bestätigte Fälle. Die Zahl der Toten in Zusammenhang mit Covid-19 liegt weiter bei 60. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 10,1. (pm)

14:30 Uhr Trotz Corona-Krise hat der Handwerk noch Ausbildungskapazitäten vorzuweisen. »Unsere Betriebe können weiter ausbilden, und sie wollen es auch. Ich kann alle Jugendlichen nur ermuntern, die Chancen im Handwerk auch tatsächlich zu nutzen und eine Ausbildung auch jetzt noch zu starten«, sagte der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH). Viele Jugendliche seien wegen der Corona-Krise verunsichert, weil sie nicht genügend Informationen erhalten konnten. (dpa)

Eine Lehrerin schreibt in einer Schule an die Tafel
Eine Lehrerin schreibt in einer Schule an die Tafel. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild
Eine Lehrerin schreibt in einer Schule an die Tafel. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

11:15 Uhr Ungeachtet großer Sorge um ein weiteres Anschwellen des Corona-Infektionsgeschehens in München feiern heute Oktoberfest-Fans den Bieranstich für ihre Ersatz-Wiesn. In unzähligen Münchner Wirtshäusern heißt es pünktlich um 12.00 Uhr, teils untermalt von Blasmusik: »Ozapft is!«. (dpa)

10:45 Uhr Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus hat erneut deutlich die Schwelle von 2000 übersprungen und den höchsten Wert seit Ende April erreicht. Innerhalb eines Tages meldeten die Gesundheitsämter in Deutschland 2297 neue Corona-Infektionen, wie das Robert Koch-Institut (RKI) bekanntgab. (dpa)

10 Uhr Corona killt den Karneval - jedenfalls weitgehend. Klassische Sitzungen soll es in der kommenden Saison ebenso wenig geben wie klassische Rosenmontagszüge. Der närrische Frohsinn soll sich im ganz kleinen Kreis abspielen. Das haben die Landesregierung NRW und die großen Karnevalsvereine beschlossen. (dpa)

9:30 Uhr Experten in den USA gehen davon aus, dass es bis zur Jahresmitte 2021 dauern werde, bis jeder eine Corona-Impfung bekommen könne. US-Präsident Donald Trump ist anderer Meinung. (dpa)

9 Uhr Die grün-schwarze Landesregierung hat sich auf einen milliardenschweren Nachtragshaushalt zur Bewältigung der Corona-Krise verständigt. Man wolle 1,2 Milliarden Euro in ein Zukunftsprogramm für den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg investieren, 800 Millionen Euro sollten in die Pandemie-Vorsorge fließen, teilten die Fraktionen von Grünen und CDU mit. (dpa) 

8 Uhr Schülerinnen und Schüler haben wieder gemeinsam Unterricht. Aber wie funktioniert die Fahrt dort hin? Mindestabstand in Bussen ist nicht immer möglich. Lesen Sie hier über Problematik, Einschätzungen der Schüler und konkrete Konzepte für Schulbusse im Kreis. (GEA)

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland gibt es demnach 271.247 (gestern: 26269.048) Corona-Infizierte, 9.386 (9.376) Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 239.654 (238.437) gelten als wieder geheilt. (GEA)

Freitag, 18. September 2020 

19 Uhr Am Freitag wurden dem Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 351 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 46.771 an. Davon sind ungefähr 40.790 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Dem Landesgesundheitsamt wurden heute zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Demnach steigt die Zahl der Todesfälle auf 1.871. Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages R-Wert wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 1,14 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 14,8. (pm)

18:22 Uhr Die EU-Staaten machen Fortschritte bei den Bemühungen um eine bessere Koordinierung der Corona-Reisebeschränkungen. Wie aus einem Fortschrittsbericht der derzeitigen deutschen EU-Ratspräsidentschaft hervorgeht, gibt es große Unterstützung für den Vorschlag, die EU-Gesundheitsagentur ECDC mit dem Aufbau einer gemeinsamen Datenbasis zum Infektionsgeschehen zu beauftragen. Zudem soll die Öffentlichkeit künftig mindestens 24 Stunden vor dem Inkrafttreten neuer Maßnahmen gewarnt werden. Gemeinsame Kriterien für die Einführung von Reisebeschränkungen sind allerdings weiter ebenso wenig in Sicht wie einheitliche Regeln für Reisen in Risikogebiete. Die Diskussionen über eine gemeinsame Risikobewertung und mögliche gemeinsame Maßnahmen seien sensibel, heißt es in dem Bericht, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Die Mitgliedstaaten hätten ihre allgemeine Bereitschaft zur Zusammenarbeit bekräftigt, aber gleichzeitig die nationale Verantwortung beim Thema öffentliche Gesundheit betont. (dpa)

17:46 Uhr Die Zahl der Corona-Infektionen ist im Kreis Tübingen am Freitag um eine gestiegen. Die Infektion steht im Zusammenhang mit einer Reiserückkehr. Damit gibt es 1.494 bekannte Corona-Fälle. Bei den Todesfällen ist kein Anstieg zu verzeichnen, es bleibt bei 60 Toten im Zusammenhang mit Covid-19. Die geschätzte Zahl der Genesenen liegt bei mindestens 1.378 Personen. Wie das Landratsamt meldet, wurde außerdem ein Schüler der Gewerblichen Schule Tübingen (Träger der Schule ist der Landkreis Tübingen) positiv auf Corona getestet. Der Wohnort des Schülers und auch die Infektionsquelle liegen nicht im Landkreis Tübingen. Es sind zwei Klassen mit insgesamt 35 Schülern betroffen, die gemeinsam Unterricht hatten. Die Schüler sind alle informiert und wurden in Quarantäne geschickt. (pm)

16:51 Uhr Corona-Tests sollten von der ersten Anfrage bis zum Ergebnis aus Sicht der EU-Kommission nicht länger als 24 Stunden dauern, damit Kontakte sinnvoll nachverfolgt werden können. Ihre Empfehlungen für eine gemeinsame Teststrategie legte die Brüsseler Behörde am Freitag den EU-Staaten vor. Auch Deutschland müsste demnach mehr Tempo machen. Nach Angaben der Kommission vergehen hier bis zu 36 Stunden zwischen Test und der Bekanntgabe des Ergebnisses. Die Bevölkerung solle leichten Zugang zu Teststellen haben, betont die Kommission. Es müsse Priorität sein, alle Fälle von Covid-19-änlichen Symptomen zu testen. Möglichst solle gleichzeitig auf das Coronavirus, Grippe und andere Atemwegsinfekte untersucht werden. (dpa)

16:07 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet heute für Freitag insgesamt zwölf Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Damit gibt es im Kreis insgesamt 1.851 bestätigte Fälle. Die Zahl der Toten in Zusammenhang mit Covid-19 liegt weiter bei 90. 1.667 Personen gelten als genesen, das sind 94,66 Prozent (Todesfälle nicht eingerechnet). Damit sind aktuell 94 aktive Corona-Fälle bekannt. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt bei 23,4. (pm)

15:22 Uhr Wegen der Corona-Pandemie wurde die Mensa in der Tübinger Uhlandstraße zusammen mit allen Schulen am 17. März geschlossen. Seither wurde ihr Betrieb nicht wieder aufgenommen. Aufgrund der aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen müsste die Kapazität der Mensa deutlich verringert werden, um die notwendigen Abstände zwischen den Schülerinnen und Schülern der unterschiedlichen Schulen zu gewährleisten. »Ein wirtschaftlicher Betrieb ist unter diesen Umständen für den Caterer nicht möglich«, bedauert Bürgermeisterin Dr. Daniela Harsch. Die Stadtverwaltung arbeitet daran, eine Alternative zu organisieren. »Es ist uns wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler des Kepler- und Uhlandgymnasiums vor Ort Essen kaufen können,« betont Harsch. Die Zeit der Schließung der Mensa im Frühjahr hat die Bauverwaltung genutzt, um die dringend benötigte Verbesserung der Lüftungsanlage der Küche in die Wege zu leiten. Für das nächste Frühjahr ist der Einbau einer weiteren Lüftungsanlage geplant, um alle Anforderungen an einen professionellen Schulküchenbetrieb erfüllen zu können. Ziel ist es, die Mensa ab September 2021 wieder in Betrieb zu nehmen. (pm)

14:33 Uhr Das für heute Abend geplante Bezirksliga-Fußballspiel zwischen dem SV Croatia Reutlingen und TSV Dettingen/Erms musste aufgrund eines bestätigten Corona-Falls kurzfristig abgesagt werden. »Wir haben einen Spieler in unserer ersten Mannschaft, der positiv getestet wurde. Deswegen mussten wir das Spiel absagen«, erklärte Dettingens Abteilungsleiter Thomas Anhorn. Nun muss sich die gesamte Mannschaft, die am  Dienstag noch zusammen trainierte,  Corona-Tests unterziehen. Bis das Ergebnis feststeht, müssen  die Spieler in häuslicher Quarantäne bleiben. »Das ist eine Vorsichtsmaßnahme, die unabdingbar ist, wenn wir schnell wieder Normalität haben wollen«, so der Abteilungsleiter. Vorsorglich wurde auch das Spiel der zweiten Mannschaft am Sonntag in der Kreisliga B5 beim SV Wannweil II abgesagt. (der)

13:47 Uhr Nach der bundeseinheitlichen Regelung für eine Rückkehr der Zuschauer in die Sport-Arenen hat Baden-Württemberg wie erwartet seine Corona-Verordnung angepasst. Damit haben die Profi-Clubs im Land für eine sechswöchige Testphase nun die rechtliche Grundlage, um ihr Stadion oder ihre Halle mit maximal 20 Prozent der zulässigen Zuschauerzahl zu füllen. Beim Bundesliga-Auftakt des VfB Stuttgart gegen den SC Freiburg am Samstag etwa sollen 8.000 Zuschauer im Stadion sein. »Klar ist, dass bei diesen Sportveranstaltungen keine neuen Infektionsherde entstehen dürfen. Entscheidend ist für mich deshalb, dass die Veranstalter die hohen Auflagen wie zum Beispiel den Verkauf von personalisierten Tickets auch erfüllen«, sagte Sportministerin Susanne Eisenmann (CDU). Zudem sollen allen Fans Sitzplätze mit einem Abstand von 1,5 Metern in alle Richtungen zugewiesen werden, Alkohol darf nicht ausgeschenkt werden, Anhänger des Gäste-Teams sind nicht zugelassen. (dpa)

13 Uhr Nach einem Corona-Ausbruch, der auf einen Arzt im Landkreis Deggendorf zurückgehen könnte, sind mehrere Kontaktpersonen einer infizierten Schülerin vorzeitig aus der Quarantäne entlassen worden. Alle 145 Tests an der Realschule Schöllnach seien negativ ausgefallen, teilte das Landratsamt Deggendorf am Freitag mit. Da die betroffenen Schüler höchstens 30 Minuten mit der infizierten Klassenkameradin im Bus saßen und keinen direkten Kontakt mit ihr hatten, habe das Gesundheitsamt die Quarantäne nach Absprache mit dem Gesundheitsministerium am Donnerstagabend beendet. Die Schüler seien am Freitag wieder im Unterricht gewesen, sagte ein Sprecher des Landratsamts. Vorerst weiter in Quarantäne bleiben müssten dagegen Schüler eines »Bücherteams«, die mit der Infizierten direkten Kontakt hatten. (dpa)

12:09 Uhr Die knapp 2000 Kliniken in Deutschland erhalten über die Corona-Krise hinaus eine Milliarden-Spritze für Investitionen. Der Bundestag beschloss am Freitag mit den Stimmen der Koalition und der FDP einen entsprechenden Gesetzentwurf von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Der Bund stellt drei Milliarden Euro bereit. Krankenhäuser sollen investieren, damit sie Notfallpatienten besser versorgen können. Sie sollen die Digitalisierung voranbringen und ihre IT-Sicherheit verbessern können. Die Länder sollen weitere Investitionsmittel von 1,3 Milliarden Euro aufbringen. Linke und Grüne enthielten sich. Die AfD stimmte gegen den Gesetzentwurf. Eigentlich sind in Deutschland die Länder für Investitionen in die Klinik-Infrastruktur zuständig. (dpa)

11:31 Uhr Die Bundesregierung bessert in der Corona-Krise bei der finanziellen Unterstützung von kleinen und mittelständischen Firmen nach. Überbrückungshilfen werden wie von der Koalition bereits angekündigt bis Jahresende fortgesetzt. Das teilten Wirtschaftsministerium, Finanz- sowie Innenministerium in Berlin mit. Wirtschaftsverbände und auch die Länder hatten Nachbesserungen verlangt. Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

10:48 Uhr An der St. Klara Schule in Rottenburg am Neckar wurde eine Schülerin positiv auf Corona getestet. Das Gesundheitsamt des Landkreises Tübingen hat unverzüglich Kontakt zur Schule aufgenommen; die Klasse der betroffenen Schülerin sowie zwei Lehrerinnen wurden in Quarantäne geschickt. Die Infektionsquelle ist noch unklar. (pm)

10:09 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet heute für den gestrigen Donnerstag insgesamt 16 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Damit gibt es im Kreis insgesamt 1.839 bestätigte Fälle. Die Zahl der Toten in Zusammenhang mit Covid-19 liegt weiter bei 90. 1.662 Personen gelten als genesen, das sind 95,03 Prozent (Todesfälle nicht eingerechnet). Damit sind aktuell 87 aktive Corona-Fälle bekannt. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt bei 22. (pm)

9:24 Uhr Kurz nach dem Start des neuen Schuljahres in allen Bundesländern ziehen Lehrerverband und Bildungsgewerkschaften eine durchwachsene Zwischenbilanz. Dass es unter Corona-Bedingungen bis jetzt so gut funktioniert habe, liege weniger an »vollmundigen Hygieneplänen« der Kultusministerkonferenz und der einzelnen Landesministerien, sondern daran, dass das Infektionsgeschehen in Deutschland derzeit noch überschaubar sei, sagte der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger. »Die eigentliche Bewährungsprobe steht uns noch bevor«, sagte er mit Blick auf Herbst und Winter. (dpa)

8:53 Uhr In der Corona-Krise müssen die Lufthansa und ihre Beschäftigten noch mehr leiden. Die bislang geplanten Einschnitte in Flotte und Belegschaft reichen nicht aus, hat Vorstandschef Carsten Spohr den noch rund 128.000 Beschäftigten im Konzern klar gemacht. Zu Beginn kommender Woche sollen konkrete Informationen auf den Tisch kommen, welche Jets und wie viele Jobs aus Sicht des Managements zusätzlich gestrichen werden müssen. (dpa)

8:21 Uhr Die Wirtschaft schrumpft, die Arbeitslosigkeit steigt - und viele Deutsche kaufen Boote. Kurz vor der Wassersport-Messe »Interboot« am Bodensee freuen sich Hersteller und Ausrüster über steigende Umsätze. Doch nicht jeder profitiert vom Andrang aufs Wasser. Mehr über die Messe lesen Sie hier. (dpa)

7:38 Uhr 64 Prozent der mittelständischen Unternehmen in Deutschland haben sich konkret vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie nach alternativen Finanzierungsmöglichkeiten zum Kredit bei der Hausbank umgeschaut. Gut jedes Zehnte hat diese auch bereits in seinen Finanzierungsmix einfließen lassen. (dpa)

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland gibt es demnach 269.048 (gestern: 266.869 Corona-Infizierte, 9.376 (9.373) Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 238.437 (236.632) gelten als wieder geheilt. (GEA)

Donnerstag, 17. September 2020

17:12 Uhr Die Zahl der Corona-Infektionen ist im Kreis Tübingen am Donnerstag um zwei gestiegen. Damit gibt es 1.493 bekannte Corona-Fälle. Einer der Fälle hatte sich zuvor in einer Region Deutschlands mit hoher Fallzahleninzidenz aufgehalten, beim anderen Fall muss die Infektionsquelle noch ermittelt werden. Bei den Todesfällen ist kein Anstieg zu verzeichnen, es bleibt bei 60 Toten im Zusammenhang mit Covid-19. Die geschätzte Zahl der Genesenen liegt bei mindestens 1.332 Personen (Stand Freitag). (pm)

16:29 Uhr Mehr als 30 Corona-Fälle stehen möglicherweise im Zusammenhang mit einer Hochzeit und einer Panne im Krankenhaus Vilshofen. »Aus der Hochzeitsgesellschaft direkt haben sich bisher rund 25 Infektionsfälle bestätigt«, teilte ein Sprecher des Landratsamts Passau am Donnerstag auf Anfrage mit. Zudem seien acht Personen positiv getestet worden, die im Kontakt mit Hochzeitsgästen gestanden hätten. Zwei Personen seien in stationärer Behandlung. Zuvor hatte es eine Testpanne im Krankenhaus Vilshofen gegeben, bei der zwei Personen mit Symptomen zunächst nicht getestet und isoliert wurden, wie das Krankenhaus bestätigte. (dpa)

Als der Lockdown kam, hatte Kai Weeber schon alles für das Reutlinger Frühjahrsfest aufgebaut – und musste dann sofort alles wie
Als der Lockdown kam, hatte Kai Weeber schon alles für das Reutlinger Frühjahrsfest aufgebaut – und musste dann sofort alles wieder abbauen. FOTO: NIETHAMMER
Als der Lockdown kam, hatte Kai Weeber schon alles für das Reutlinger Frühjahrsfest aufgebaut – und musste dann sofort alles wieder abbauen. FOTO: NIETHAMMER

15:48 Uhr Nach dem Corona-Ausbruch in einer Bar im Hamburger Schanzenviertel gehen die Behörden von rund 600 Betroffenen aus. 500 Menschen aus nahezu allen Hamburger Bezirken, die die Bar »Katze« am 5., 8. oder 9. September besucht hatten, habe man bereits erreicht, sagte der Sprecher der Gesundheitsbehörde, Martin Helfrich, am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Viele seien schon in Quarantäne. Bislang seien sechs Corona-Tests positiv ausgefallen, »darunter auch bei mehreren Beschäftigten der Bar«. Nach etwa 100 Barbesuchern werde noch gesucht. Viele hatten den Angaben zufolge falsche Kontaktdaten hinterlassen. (dpa)

15:04 Uhr Der VfB Stuttgart will bei seinem Comeback in der Fußball-Bundesliga am kommenden Samstag (15.30 Uhr) gegen den SC Freiburg 8.000 Zuschauer zulassen. Das verkündete der Aufsteiger am Donnerstagvormittag. »Vorbehaltlich der Genehmigung seitens der Stuttgarter Behörden planen wir mit 8000 Zuschauern für das Heimspiel gegen den SC Freiburg«, wird der Vorstandschef der Schwaben, Thomas Hitzlsperger, in einer Vereinsmitteilung zitiert. Die Stadt Stuttgart gab am Donnerstagmittag Grünes Licht für die Ausrichtung von Spielen in der Mercedes-Benz Arena mit 12.000 Besuchern. (dpa)

14:16 Uhr Die Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen hat den höchsten Tageswert seit April erreicht. Das geht aus Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) von Donnerstagmorgen hervor. Der Virologe Christian Drosten sieht darin »schon nicht so eine beliebige Schwankung. Sondern wir sind jetzt wieder im Anstieg.« Innerhalb eines Tages haben die Gesundheitsämter in Deutschland 2.194 neue Corona-Infektionen gemeldet, wie das RKI am Donnerstagmorgen meldete. Der Höhepunkt bei den täglich gemeldeten Neuansteckungen hatte Ende März/Anfang April bei mehr als 6.000 gelegen. Die Zahl war dann in der Tendenz gesunken und im Juli wieder gestiegen. Im August lag die Zahl der Fälle dann einmal bei knapp über 2.000 (2.034).

13:39 Uhr Für die Einreise auf die italienische Ferieninsel Sardinien ist vorerst doch kein negativer Corona-Test mehr nötig. Wenige Tage nach der Einführung einer Corona-Testpflicht für die Insel hat ein Gericht diese vorsorglich wieder gekippt. Das zuständige Verwaltungsgericht in Cagliari entschied am Donnerstag laut Nachrichtenagentur Ansa, einem Einspruch der italienischen Regierung stattzugeben. Diese hatte durch die Testpflicht die Reisefreiheit eingeschränkt gesehen und war deshalb dagegen vorgegangen. Die nächste Anhörung ist für den 7. Oktober geplant. (dpa)

12:57 Uhr Wegen der gestiegenen Infektionszahlen in München dürfen beim Eröffnungsspiel der Fußball-Bundesliga zwischen dem FC Bayern und dem FC Schalke 04 nun doch keine Zuschauer dabei sein, entschied die Stadt München. Davor wurde mit 7500 Fans in der Allianz Arena gerechnet. (dpa)

12:14 Uhr Schausteller Kai Weeber hat es geschafft: »Ich bin bisher insgesamt noch ganz gut durch die Krise gekommen«, erzählt er im Fünf-Minuten-Riesenrad-Interview dem GEA. Der gebürtige Reutlinger und Organisator des Reutlinger Frühlingsfestes hat sich in den vergangenen Monaten ganz neu erfunden. Weil Weeber in der Coronakrise nicht mit seinem Kinderkarussell auf Tour gehen konnte, hat er stattdessen an seinem Wohnort im Hof seines Hauses einen mobilen Biergarten betrieben. Der sei gut angenommen worden, sagt Weeber.  Im Interview erzählt der Schausteller, wie es nach der Krise weitergehen soll - und ob er in Zukunft vom Schausteller-Dasein in die Gastronomie umsteigen will. (mai)

11:32 Uhr Wegen Betrugs mit Corona-Soforthilfen und anderer Betrügereien gehen deutschlandweit Staatsanwaltschaften und Ermittler in mehr als 10.000 Fällen vor. Das geht aus einer Umfrage der Deutschen Richterzeitung bei den Justizministerien und Staatsanwaltschaften der Länder hervor, über die das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) berichtete. Demnach meldeten bis auf Thüringen alle Bundesländer Fälle. Der Umfrage zufolge, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, könnte sich der Schaden auf mehrere Millionen Euro belaufen. Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

10:48 Uhr In Zeiten von Corona kann eine Flugreise zu einer »Angelegenheit von erheblicher Bedeutung« werden. Das kann so weit gehen, dass ein Elternteil alleine entscheiden darf, ob die Kinder die Flugreise antreten dürfen. Das hat das Oberlandesgericht Braunschweig entschieden, wie die Arbeitsgemeinschaft Familienrecht des Deutschen Anwaltvereins mitteilt. In dem verhandelten Fall wollte eine Mutter mit ihren Kindern nach Mallorca fliegen. Der Vater war dagegen, da er die Risiken wegen der Corona-Pandemie als zu hoch erachtete. Das Gericht gab ihm Recht: Eine Auslandsflugreise ziehe unter Umständen eine längere Quarantäne nach sich. Außerdem sei unklar, welche Ansteckungsgefahr bei Flügen bestehe. (dpa)

10:03 Uhr US-Präsident Donald Trump hat in einem ungewöhnlichen Vorstoß den Amerikanern viel schneller eine breite Verfügbarkeit von Coronavirus-Impfstoffen versprochen als seine eigene Gesundheitsbehörde. Auf die Frage, wann jeder in den USA Zugang zu einer Impfung bekommen könne, sagte Trump: »Ich denke, das wird sehr bald sein.« Einer seiner medizinischen Berater, der Radiologe Scott Atlas, stellte 700 Millionen verfügbare Impfstoff-Dosen bis Ende März in Aussicht. Zuvor hatte der Chef der US-Gesundheitsbehörde CDC, die für die Versorgung mit Impfstoffen zuständig ist, Mitte kommenden Jahres als Zeithorizont genannt. »Wenn Sie mich fragen, wann das allgemein für die amerikanische Bevölkerung verfügbar sein wird, damit wir die Impfung nutzen und zu unserem normalen Leben zurückkehren können, dann schauen wir, denke ich, in Richtung des späten zweiten oder des dritten Quartals 2021«, sagte Robert Redfield bei einer Anhörung im US-Senat. Er stand dabei unter Eid. (dpa)

9:13 Uhr Durch die Corona-Pandemie ist der Stromverbrauch in vielen deutschen Haushalten gestiegen. Vor allem jüngere Verbraucher berichten mehrheitlich von einem Anstieg ihres Stromverbrauchs. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Vergleichsportals Verivox. Mehr als ein Drittel aller Befragten (36 Prozent) gibt an, dass ihr Stromverbrauch seit Beginn der Pandemie zugenommen hat. Rund die Hälfte der Haushalte (54 Prozent) geht von einem in etwa gleichen Stromverbrauch aus. Nur knapp 11 Prozent berichten von einem reduzierten Verbrauchsverhalten. 52 Prozent der Verbraucher zwischen 18 und 29 Jahren berichten von einem höheren Stromverbrauch. In der Altersgruppe zwischen 30 und 49 Jahren geben 42 Prozent der Befragten einen gestiegenen Stromverbrauch an. Bei den älteren Verbrauchern zwischen 50 und 69 Jahren sinkt der Anteil auf 22 Prozent. (dpa)

8:29 Uhr Das Freibad Münsingen ist noch bis einschließlich Sonntag, 27. September, geöffnet, am Montag, 28. September, öffnet dann das Hallenbad. Dort ist coronabedingt mit Einschränkungen und Auflagen ein reduzierter Betrieb ermöglich. Das öffentliche Baden im Hallenbad Münsingen ist in folgenden Zeitslots möglich und muss vorab online gebucht werden: Montag (Frühschwimmen): 6 bis 7.30 Uhr und 17 bis 21 Uhr; Mittwoch: 17 bis 21 Uhr; Donnerstag (Frühschwimmen): 6 bis 7.30 Uhr; Freitag: 17 bis 21 Uhr; Samstag: 8 bis 10.30 Uhr und 11 bis 13.30 Uhr; Sonntag: 8 bis 10.30 Uhr und 11 bis 13.30 Uhr. Auf der Homepage der Stadt finden sich Informationen zum Hygiene- und Ablaufplan für das Hallenbad Münsingen und das Lehrschwimmbecken im Lautertal, die aktuell gültige Corona-Verordnung Sport und die aktuell gültigen Eintrittspreise. (pm)

7:42 Uhr Die Grünen wollen weiter kräftig ins Land investieren, um die Folgen der Coronakrise abzufedern. Grünen-Fraktionschef Andreas Schwarz sprach in Reutlingen von rund vier Milliarden Euro. Mehr als zwei Milliarden Euro sollen die Kommunen erhalten, unter anderem als Ausgleich für Steuerausfälle. Außerdem wollen die Grünen kommunale Kliniken, den öffentlichen Gesundheitsdienst sowie den öffentlichen Nahverkehr unterstützen. Eine weitere Milliarde Euro möchten die Grünen für die Pandemie-Vorsorge vorsehen. Finanziert würden damit, so Schwarz, etwa Corona-Tests, Impfungen und Schutzausrüstungen. Für die Investition in Zukunftstechnologien ist ebenfalls rund eine Milliarde Euro geplant. »Uns geht es um ein Stabilisierungspaket für den Wirtschaftsstandort«, sagt Schwarz. Ob die Südwest-Grünen ihr Förderkonzept durchsetzen können, entscheidet sich in den nächsten Wochen: Dann wird mit der CDU der Nachtragshaushalt vereinbart. (mst)

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland gibt es demnach 266.869 (gestern: 265.014 Corona-Infizierte, 9.373 (9.367) Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 236.632 (235.112) gelten als wieder geheilt. (GEA)

Mittwoch, 16. September 2020

19 Uhr Am Mittwoch wurden dem Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 286 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 46.034 an. Davon sind ungefähr 34.273 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Dem Landesgesundheitsamt wurde heute kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Demnach bleibt die Zahl der Todesfälle bei 1.868. Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages R-Wert wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,94 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 13,2. (pm)

18:23 Uhr Das ganze Reutlinger Rathaus ist seit Monaten mit dem Thema Corona beschäftigt. Ein Amt besonders: das für öffentliche Ordnung, dessen Gewerbeabteilung als Ortspolizeibehörde zusammen mit dem Feuerwehramt auch für Aufgaben rund um den Infektionsschutz zuständig ist. »Es vergeht kein Tag ohne Corona«, sagt Ordnungsamtschef Albert Keppler. Derzeit machen den Mitarbeitern insbesondere die Quarantäneverfügungen in Zusammenhang mit Reiserückkehrern aus Risikogebieten zu schaffen. In Spitzenzeiten gab es bis zu 160 Meldungen vom Gesundheitsamt pro Tag, über 2.000 Verfügungen wurden inzwischen verschickt. Bei der Verhängung von Bußgeldern wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz liegt Reutlingen im Städtevergleich mit 560 Bescheiden im Mittelfeld. (keg)

17:39 Uhr Die Zahl der Corona-Infektionen ist im Kreis Tübingen am Mittwoch um fünf gestiegen. Damit gibt es 1.491 bekannte Corona-Fälle. Einer der Neuinfizierten steht im Zusammenhang mit einer Reiserückkehr, bei den anderen vier Fällen muss die Infektionsquelle noch ermittelt werden. Bei den Todesfällen ist kein Anstieg zu verzeichnen, es bleibt bei 60 Toten im Zusammenhang mit Covid-19. Die geschätzte Zahl der Genesenen liegt bei mindestens 1.332 Personen (Stand Freitag). (pm)

17:04 Uhr Wegen Corona gibt es statt einem umbrisch-provenzalischen Markt mit 100 Ständen in Tübingen dieses Jahr nur »Genusstage«. Rund 30 Händler aus den Partnerstädten Aix en Provence und Perugia sind mit ihren Waren angereist und bieten seit Mittwochmittag mediterranes Flair in der Altstadt. Ihre deutschen Kollegen haben verzichtet, sodass die Stände in großen Abständen aufgestellt werden konnten. Die Gäste zeigten sich vom Akt der Solidarität beeindruckt. Der stark verkleinerte Markt dauert bis einschließlich Sonntag. Wegen Corona gelten besondere Auflagen, es gibt keinen Ausschank und Verzehr an den Ständen. Die Tübinger Gastronomen bieten jedoch zum Teil mediterrane Gerichte in ihren Lokalen an. Der Markt endet abends schon um 20 Uhr. (jk)

16:26 Uhr Die Landesregierung will den Studenten den Weg zurück an die Hochschulen ebnen. Ab dem Wintersemester sollen an den Hochschulen im Land wieder mehr Präsenzveranstaltungen möglich sein, teilte das Staatsministerium mit. Das sei etwa in naturwissenschaftlichen Fächern und in Laboren besonders erforderlich. Auch Erstsemester sollen Präsenzveranstaltungen besuchen können, um den Hochschulbetrieb kennenzulernen. Beim Präsenzbetrieb sollen sich die Hochschulen an die Regeln der Schulen anlehnen. Eine Vermischung von Gruppen soll möglichst vermieden werden. Hygiene- und Abstandsregeln würden gelten. (dpa)

15:48 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet am heutigen Mittwoch insgesamt neun Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Damit gibt es im Kreis insgesamt 1.823 bestätigte Fälle. Die Zahl der Toten in Zusammenhang mit Covid-19 liegt weiter bei 90. 1.656 Personen gelten als genesen, das sind 95,56 Prozent (Todesfälle nicht eingerechnet). Damit sind aktuell 77 aktive Corona-Fälle bekannt. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt bei 22. (pm)

15:03 Uhr Wegen der Corona-Pandemie sind Desinfektionsmittel im laufenden Jahr stärker gefragt denn je. Doch bei den Werbeaussagen zu ihren Produkten nehmen es einige Hersteller nicht allzu genau, wie die Wettbewerbszentrale am Mittwoch in Bad Homburg bei Frankfurt berichtete. In elf Fällen seien die Werbeaussagen im Internet oder auf den Etiketten beanstandet worden. In sechs Fällen sei die Werbung bereits umgestellt worden, und gegen zwei Hersteller habe man Unterlassungsklagen eingereicht. In drei Fällen tausche man sich noch mit den Unternehmen aus, hieß es. (dpa)

14:16 Uhr Gelbe Linien rund um die Gebäude, Kinder und Jugendliche, die in geordneten Gruppen auf bunte Schilder mit Buchstaben-Zahlen-Kombinationen zugehen und sich um sie herum aufstellen: Das coronagerechte Pausenhof-Konzept der Pfullinger Wilhelm-Hauff-Realschule (WHR) ist für Außenstehende nicht so leicht zu durchschauen. Aber es funktioniert. Weshalb Michael Langhammer, Lehrer und Mitglied des erweiterten Schulleitungsteams der WHR, sehr erleichtert ist. Er hat das Konzept ausgetüftelt. Kernpunkt des vom Kultusministerium ausgegebenen Hygienekonzepts für die Schulen ist es, dass sich die einzelnen Jahrgangsstufen nicht durchmischen dürfen, weder in der Schule, noch auf dem Pausenhof. Deshalb ist das Gelände rund um die WHR mit gelben Linien in viele Abschnitte unterteilt. (ps)

13:29 Uhr LinkedIn-Daten zeigen, dass der Frauenanteil bei Neueinstellungen während der Hochphase der Corona-Restriktionen weltweit gesunken ist. Berufstätige Frauen sind während der Corona-Restriktionen weltweit beruflich zurückgefallen. Die Daten zeigen, dass der Anteil von Frauen an allen Neueinstellungen während der Hochphase der Beschränkungen erheblich sank. (dpa)

12:40 Uhr Der Bau einer dritten Startbahn am Münchner Flughafen rückt in weite Ferne: Angesichts der massiven Einbrüche im Luftverkehr wegen der Corona-Krise kündigte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Mittwoch an, die Planungen für weitere fünf Jahre und damit bis mindestens 2028 auf Eis zu legen. »In meiner Amtszeit wird die dritte Startbahn nicht mehr kommen«, sagte Söder nach Teilnehmerangaben in einer Rede auf der CSU-Fraktionsklausur in München - er peilt zwei Legislaturperioden als Regierungschef an. (dpa)

Ein Mann, Fahrgast in einem Bus, trägt eine Schlange offenbar als Ersatz für eine Corona-Maske. Der Fahrgast war mit dem Reptil um Nacken und Mund im Großraum der britischen Stadt Manchester unterwegs. Foto: PA Media/dpa
Ein Mann, Fahrgast in einem Bus, trägt eine Schlange offenbar als Ersatz für eine Corona-Maske. Der Fahrgast war mit dem Reptil um Nacken und Mund im Großraum der britischen Stadt Manchester unterwegs.
Foto: PA Media/dpa

11:58 Uhr Deutschlands Kommunen können mit rascher Finanzhilfe vom Bund wegen der coronabedingten Ausnahmeausfälle rechnen: Nach der Grünen-Fraktion hat auch die FDP-Fraktion entschieden, der erforderlichen Grundgesetzänderung am morgigen Donnerstag im Bundestag zuzustimmen. »Die FDP-Fraktion hat heute den Weg für eine Grundgesetzänderung bei den Kosten der Unterkunft und bei der Gewerbesteuer frei gemacht. Somit werden die Kommunen nun schnelle finanzielle Unterstützung bekommen«, sagte FDP-Fraktionsvize Christian Dürr am Mittwoch im Gespräch mit der »Neuen Osnabrücker Zeitung« (NOZ). Britta Haßelmann, Parlamentsgeschäftsführerin der Grünen-Fraktion, sagte: »Die Fraktion wird der Grundgesetzänderung zustimmen. Denn die Städte und Gemeinden brauchen in dieser Krise dringend unsere Unterstützung.« (dpa)

11:16 Uhr CDU-Landtagsfraktionschef Wolfgang Reinhart will nach der Corona-Infektion eines Mitarbeiters bis kommende Woche Donnerstag in Quarantäne bleiben. Sein Corona-Test am Sonntag sei negativ ausgefallen und Reinhart fühle sich gut, sagte ein Sprecher der Fraktion am Mittwoch. Reinhart habe mit dem betroffenen Mitarbeiter aus der Pressestelle am vergangenen Donnerstag Kontakt gehabt - jedoch mit ausreichend Abstand. (dpa)

10:36 Uhr Ein Mann hat sich eine große Schlange offenbar als Ersatz für eine Corona-Maske in einem Bus um den Kopf gewickelt. Der Fahrgast war mit dem Reptil um Nacken und Mund im Großraum der britischen Stadt Manchester unterwegs. »Nicht einer hat auch nur mit der Wimper gezuckt«, berichtete eine Frau der Nachrichtenagentur PA. Sie selbst habe das lustig gefunden. Später schlängelte sich das Tier beim dem Vorfall am Montag auch noch über eine Stange im Bus. In den öffentlichen Verkehrsmitteln in England besteht Maskenpflicht. Bei wem es sich um den Mann handelte, war am Mittwoch noch unklar. Ein Sprecher der Verkehrsbehörde in Manchester reagierte humorvoll: Als Ersatz für richtige Masken würden Tücher und Schals akzeptiert, nicht aber Schlangenhaut - »vor allem nicht, wenn sie noch an der Schlange befestigt ist«. Ein Sprecher des Busunternehmens fand den Vorfall dagegen überhaupt nicht lustig: »Die Sicherheit unserer Kunden und Angestellten hat absolute Priorität. Wir sind schockiert über die Berichte und nehmen sie sehr ernst.« (dpa)

Bundesarbeitsminister Heil
Arbeitsminister Hubertus Heil will die Aufstockung des Kurzarbeitergeldes und die Übernahme der Sozialversicherungsbeiträge bis März 2022 verlängern. Foto: Michael Kappeler/dpa
Arbeitsminister Hubertus Heil will die Aufstockung des Kurzarbeitergeldes und die Übernahme der Sozialversicherungsbeiträge bis März 2022 verlängern. Foto: Michael Kappeler/dpa

9:48 Uhr In Australien könnten einer Studie zufolge viel mehr Menschen mit dem Corona-Virus infiziert gewesen sein als bisher angenommen. Vor dem Beginn der zweiten Welle Ende Juni hatten die Behörden in Canberra insgesamt 11.000 Fälle gemeldet. Einem neu entwickelten Bluttest zufolge lag die Zahl aber wahrscheinlich bei etwa 70.000, wie die »Australian National University« (ANU) am Mittwoch mitteilte. Insgesamt seien 3.000 Blutproben darauf untersucht worden, ob eine Person zuvor mit Sars-CoV-2 infiziert war. (dpa)

9:02 Uhr Als zweites Land nach den USA hat Indien mehr als fünf Millionen bekannte Corona-Infektionen erfasst. In absoluten Zahlen gerechnet steigen die bekannten Neuinfektionen in der südasiatischen Nation seit Wochen schneller als in jedem anderen Land. In den vergangenen 24 Stunden kamen mehr als 90 000 neue Fälle dazu, in der vergangenen Woche rund 600.000, wie offizielle Zahlen am Mittwoch zeigen. Auch gibt es anders als in den USA, wo mit 6,6 Millionen am meisten Fälle bekannt sind, keinen Hinweis auf ein Abflachen der Kurve. (dpa)

8:29 Uhr Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat die Verlängerung des konjunkturellen Kurzarbeitergeldes gegen Kritik verteidigt. Das Mittel der Kurzarbeit sei die »stabilste Brücke über ein tiefes, wirtschaftliches Tal«, das von der Corona-Krise ausgelöst worden sei, sagte Heil. Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa) 

8:11 Uhr UV-Technik aus Köln soll die Rolltreppen der Hamburger Elbphilharmonie künftig keimfrei machen. »Alle organischen Keime werden mit dieser Technik unschädlich gemacht, was etwaige Schmierinfektionen auf ein absolutes Minimum reduziert«, sagte Philharmonie-Sprecher Tom R. Schulz. Mitte August seien UVC-Module auf allen vier Rolltreppen der »Elphi« verbaut worden. (dpa)

7:31 Uhr Gut die Hälfte der Menschen in Deutschland findet einer Studie zufolge, dass die Regierung in der Corona-Krise nicht genug für die Umwelt tut. 53 Prozent sind dieser Meinung, wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Untersuchung der überparteilichen Organisation »More in Common« hervorgeht, die sich mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie und gesellschaftlichen Gestaltungspotenzialen beschäftigt. Dafür wurden im Juli 2020 vom Meinungsforschungsinstitut Kantar 2000 Menschen in Deutschland befragt. 36 Prozent halten demnach das, was die Regierung für den Umweltschutz tut, für angemessen, 13 Prozent glauben, sie tue zu viel. (dpa)

Dienstag, 15. September 2020

18:29 Uhr Die Länder einigten sich am Dienstag in einer Videoschalte auf eine flächendeckende Fan-Rückkehr in die Fußballstadien und Sporthallen. In einer sechswöchigen Testphase ist zunächst eine Auslastung von maximal 20 Prozent der jeweiligen Kapazität erlaubt. Ende Oktober soll die Lage neu bewertet werden. »Es soll eine Art Experiment werden, ein Probestart«, kündigte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) an. (dpa)

17:25 Uhr Wegen der Corona-Pandemie bietet die Landtagsfraktion der Grünen zum Bürgerdialog mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann in Münsingen auch eine Beteiligung übers Internet. Heute wird von 19.30 Uhr an der Bürgerdialog aus dem Alten Lager live übertragen.

Bei der moderierten Podiumsdiskussion stehen Rede und Antwort: Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Fraktionschef Andreas Schwarz, die bildungspolitische Sprecherin Sandra Boser sowie Thomas Poreski, Grünen-Abgeordneter für den Wahlkreis Reutlingen und den Betreuungswahlkreis Münsingen. Durch den Dialog führt Brigitte Gisel, Politikredakteurin beim Reutlinger General-Anzeiger; die Einführung erfolgt durch die Grüne Finanzexpertin Thekla Walker. Wer sich an der Diskussion beteiligen möchte, geht auf die Mittmach-Plattform www.sli.do. Der Event-Code #62264 führt dann zum digitalen Bürgerdialog. (pm)

17:14 Uhr Lagemeldung aus dem Landratsamt Tübingen: Die Infektionszahlen sind im Kreis Tübingen am Dienstag um sieben gestiegen. Es gibt damit 1.486 bekannte Corona-Fälle. Bei den Todesfällen ist kein Anstieg zu verzeichnen (Stand 60 Todesfälle). Die geschätzte Zahl der Genesenen liegt bei mindestens 1.332 Personen (Freitag). (pm)

16:52 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet am heutigen Dienstag insgesamt dreizehn Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Damit gibt es im Kreis insgesamt 1.814 bestätigte Fälle. Die Zahl der Toten in Zusammenhang mit Covid-19 liegt weiter bei 90. 1.650 Personen gelten als genesen, das sind 95,71 Prozent (Todesfälle nicht eingerechnet). Damit sind aktuell 74 aktive Corona-Fälle bekannt. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt bei 20,2. (pm)

16:20 Uhr Mit einem dreistufigen Alarm-System will die grün-schwarze Landesregierung eine zweite Corona-Infektionswelle und einen landesweiten Lockdown verhindern. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) rief die Bürger bei der Vorstellung des Konzepts am Dienstag in Stuttgart weiter zur Vernunft auf. »Wir können uns nicht leisten, sorglos zu werden«, sagte er. Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

15.39 Uhr Das Corona-Quarantänezentrum in Althütte (Rems-Murr-Kreis) für infizierte Flüchtlinge aus Erstaufnahmeeinrichtungen wird wieder belegt. In den vergangenen Tagen wurden fünf Personen positiv auf Corona getestet, wie das Regierungspräsidium Stuttgart am Dienstag mitteilte. Es handle sich vor allem um neuaufgenommene Flüchtlinge. Am Mittwoch soll eine Familie in die Einrichtung verlegt werden. (dpa)

15:08 Uhr MAN, Schaeffler, Bosch – die Hiobsbotschaften aus der Fahrzeugbranche mehren sich. Corona- und Strukturkrise zwingen die Unternehmen zu verstärktem Jobabbau. Auch der Autozulieferer Continental muss einen weiteren Standort schließen. Nach dem letzten Stand ging das Unternehmen davon aus, dass es global Auswirkungen auf 30 000 der über 232.000 Arbeitsplätze gibt. »Das heißt, sie werden dabei verändert, verlagert oder aufgegeben.« 13.000 der fraglichen Jobs seien in Deutschland angesiedelt. Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

14:11 Uhr Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat erneut betont, dass keine Impfpflicht gegen das Coronavirus eingeführt werden soll. »Es wird zu einer freiwilligen Impfung kommen«, sagte Spahn am Dienstag in Berlin. Um eine Herdenimmunität zu erreichen, müssten sich in Deutschland demnach 55 bis 65 Prozent der Bürger impfen lassen. »Wir sind sehr, sehr zuversichtlich, dass wir das Ziel einer ausreichend hohen Impfquote freiwillig erreichen.« (dpa)

Bundesgesundheitsminister
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Foto: Kay Nietfeld/dpa
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Foto: Kay Nietfeld/dpa

13:23 Uhr Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) geht weiterhin davon aus, dass es erst im kommenden Jahr einen Corona-Impfstoff für große Teile der Bevölkerung geben wird. Absolute Priorität habe die Sicherheit. Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

12:47 Uhr Angesichts der Corona-Pandemie verhandelt die grün-schwarze Koalition derzeit über einen weiteren Nachtragshaushalt in Milliardenhöhe. Es bestehe weitgehend Einigkeit, dass man für Investitionen in Zukunftsbereiche wie Digitalisierung und für Pandemie-Vorsorgemaßnahmen ergänzend rund zwei Milliarden Euro benötige, sagte CDU-Fraktionschef Wolfgang Reinhart nach einer Sitzung der Haushaltskommission am Montagabend. Am Freitagabend soll demnach bei einer weiteren Sitzung der Beschluss gefasst werden. (dpa)

12:24 Uhr Tischtennis in einer kleinen Halle ist weiterhin schwierig. Sonst aber läuft das Training bei den Sportvereinen auf der Reutlinger Alb weitgehend wieder auf Normalniveau. Ausgeklügelte Hygienekonzepte machen es möglich. Da werden zum Beispiel Poolnudeln eingesetzt, um bei der Gymnastik den geforderten Abstand einzuhalten. Und selbst mobile Handwaschanlagen für den Sportplatz sind in Betrieb.  (dew)

11:51 Uhr Nach den zwei positiven Corona-Tests am vergangenen Wochenende sind nun alle Spieler, Trainer und Betreuer des Fußball-Drittligisten SV Waldhof Mannheim negativ getestet worden. Auch der zuvor positiv getestete Profi sowie ein Betreuer sind negativ, wie ein Waldhof-Sprecher am Dienstag auf Nachfrage sagte. Dennoch bleiben die beiden sowie ihre engsten Kontaktpersonen bis auf Weiteres in Quarantäne. Am Mittwoch soll ein weiterer Test durchgeführt werden. (dpa)

Ein Fußballspieler am Ball
Ein Fußballspieler am Ball. Foto: Jan Woitas/Archiv
Ein Fußballspieler am Ball. Foto: Jan Woitas/Archiv

11:16 Uhr Die Corona-Krise lässt auch in Baden-Württemberg die Steuereinnahmen einbrechen. Das Loch in der Staatskasse ist aber nicht so groß wie erwartet. Ist das Schlimmste vorüber? Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

10:36 Uhr Die grün-schwarze Landesregierung will am heutigen Dienstag ihr Konzept für den Umgang mit einer zweiten Corona-Infektionswelle präsentieren. Bei der ersten Regierungspressekonferenz nach den Sommerferien mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne), Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) und Sozialminister Manne Lucha (Grüne) soll es unter anderem um eine Strategie für den Fall gehen, dass die Infektionen wieder deutlich zunehmen. (dpa)

9:54 Uhr Acht von zehn Versicherungsmitarbeitern hat es während des Corona-Lockdowns – zumindest zeitweise – ins Homeoffice verschlagen. Trotz anfänglicher Euphorie erreichten dort allerdings nur 30 Prozent von ihnen die gleiche Produktivität wie im Büro, so die Ergebnisse der Studie Digitale Versicherung 2020. Viele Akteure der Versicherungsbranche nutzen das Potenzial des digitalen Wandels noch nicht effektiv aus: 21 Prozent der Befragten gaben an, dass ihre Produktivität im Homeoffice nur bei maximal 50 Prozent liegt, weitere 21 Prozent bewegen sich in der Spanne von 50 bis 75 Prozent. (pm)

9:11 Uhr Das Gastgewerbe in Deutschland hat sich im Juli etwas aus dem Corona-Loch gearbeitet. Die preisbereinigten Umsätze (real) lagen kalender- und saisonbereinigt 21,9 Prozent über den Werten aus dem Juni, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden berichtete. Es klafft aber immer noch eine Lücke von 26,8 Prozent zu den realen Erlösen aus dem entsprechenden Vorjahresmonat. Mit den starken Einbrüchen aus der Zeit der strengen Corona-bedingten Einschränkungen liegt die Branche nach sieben Monaten 37,2 Prozent hinter den realen Umsätzen aus der Vergleichsperiode 2019 zurück. Am härtesten hat es dabei die Hotels und andere Beherbergungsbetriebe getroffen, deren Erlöse um 45 Prozent eingebrochen sind. In der allgemeinen Gastronomie beträgt der Rückstand 32,8 Prozent. (dpa)

8:23 Uhr Vier Festkomitees und der Bund Deutscher Karneval treffen sich nach am Freitag mit Vertretern der NRW-Landesregierung zu einem Karnevals-Gipfel. Bei dem Treffen in der Düsseldorfer Staatskanzlei soll über ein 30-seitiges Konzept gesprochen werden, das die Karnevalisten dem Gesundheitsministerium vorgelegt hatte. Es enthält Handlungsempfehlungen, wie zum Beispiel am 11.11. zur Sessionseröffnung Karneval gefeiert werden könnte. (dpa)

7:38 Uhr Der nicht erst in der Corona-Pandemie zum Feindbild von Verschwörungstheoretikern avancierte Microsoft-Gründer Bill Gates ist tief besorgt über die Verbreitung von Desinformation und Lügen im Internet. »Diese verrückten Ideen verbreiten sich irgendwie schneller in den sozialen Medien als die Wahrheit. Ich bin überrascht, dass mein Name in diesen Verschwörungstheorien auftaucht«, sagte Gates am Montag bei »Bild Live«. »Ich finde, dass es irgendwie ironisch ist, dass ich anmahnte, auf diese Pandemie vorbereitet zu sein - und jetzt gibt es Leute, die sagen, ich sei dafür verantwortlich.« Der Multimilliardär appellierte an die Vernunft der Menschen: »Wir befinden uns inmitten einer Pandemie, und es ist wichtiger als je zuvor, sich mit den Tatsachen und der Wahrheit auseinanderzusetzen.« (dpa)

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland gibt es demnach 263.222 (gestern: 261.737 Corona-Infizierte, 9.356 (9.354) Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 234.017 (232.541) gelten als wieder geheilt. (GEA)

Montag, 14. September 2020

17:36 Lagemeldung aus dem Landratsamt Tübingen: Die Infektionszahlen sind im Kreis Tübingen am Montag nicht gestiegen. Es gibt damit 1.479 bekannte Corona-Fälle. Bei den Todesfällen ist ebenfalls kein Anstieg zu verzeichnen (Stand 60 Todesfälle). Die geschätzte Zahl der Genesenen liegt bei mindestens 1.332 Personen (Stand Freitag). (pm)

16:42 Uhr Der Bundesverband deutscher Diskotheken- und Tanzbetriebe will mit einem speziellen Konzept die Wiedereröffnung von Clubs in Corona-Zeiten ermöglichen. Darin sind Abstands- und Hygieneregeln, Kapazitätsbeschränkungen und angepasste Lüftungen inklusive spezieller Filter vorgesehen, um eine Übertragung von Covid-19 zu verhindern. »Wir wissen nicht, wie viele Betriebe den Herbst und Winter überleben«, sagte die Hauptgeschäftsführerin des Dehoga Bundesverbandes, Ingrid Hartges. Als weitere Punkte schlägt der BDT die Erfassung von Gästedaten, berührungslose Temperaturmessungen und eine Maskenpflicht überall dort vor, wo die Einhaltung des Mindestabstands nicht möglich ist. (dpa)

16:03 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet am heutigen Montag insgesamt fünf Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Damit gibt es im Kreis insgesamt 1.801 bestätigte Fälle. Die Zahl der Toten in Zusammenhang mit Covid-19 liegt weiter bei 90. 1.633 Personen gelten als genesen, das sind 95,44 Prozent (Todesfälle nicht eingerechnet). Damit sind aktuell 78 aktive Corona-Fälle bekannt. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt bei 20,9. (pm)

15:23 Uhr Nach dem heftigen Corona-Ausbruch in Garmisch-Partenkirchen fordert Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) Konsequenzen für die mutmaßliche Verursacherin. »Garmisch-Partenkirchen ist ein Musterfall für Unvernunft«, sagte Söder. Das Landratsamt Garmisch-Partenkirchen geht davon aus, dass der aktuelle Ausbruch vor allem auf eine sogenannte Superspreaderin zurückzuführen ist. Die 26-Jährige soll durch verschiedene Kneipen in der Marktgemeinde am Fuße der Zugspitze gezogen sein und dabei mehrere Menschen angesteckt haben. Nach Angaben der Behörde hatte sie auf der Kneipentour schon Symptome und auf die Ergebnisse ihres Corona-Tests gewartet. In Bayern kann bei Verstößen gegen Quarantäne-Auflagen ein Bußgeld von 2.000 Euro verhängt werden. (dpa)

14:44 Uhr Der Eindruck der glückseligen Fans im DFB-Pokal wirkte noch nach, als selbst CSU-Chef Markus Söder einlenkte. Nach wochenlanger Abwehrhaltung sieht der einflussreiche bayerische Ministerpräsident inzwischen »eine Chance« für eine schnelle Rückkehr der Zuschauer in die Fußball-Stadien. Schon am Dienstag beraten die Chefs der Staatskanzleien der Länder über eine bundeseinheitliche Lösung, die früher kommen soll als Ende Oktober. Man wolle in dieser Woche versuchen, einen Kompromiss zu finden für einen Probebetrieb mit Zuschauern, verkündete Söder am Montag nach einer Kabinettssitzung in München. Dies könne möglicherweise schon zum Start der Bundesliga an diesem Wochenende erfolgen. (dpa)

14:01 Uhr Die Bundesregierung setzt weiter auf eine bundesweit einheitliche Linie bei der Frage der Fanrückkehr in die Fußballstadien. Regierungssprecher Steffen Seibert verwies am Montag auf einen Beschluss von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten der Länder von Ende August. Dabei war die Einsetzung einer Arbeitsgruppe zum Thema vereinbart worden, die bis Ende Oktober Vorschläge vorlegen soll. »Der Auftrag der Ministerpräsidenten und der Bundeskanzlerin an die Arbeitsgruppe, der gilt weiterhin«, sagte Seibert. Die Chefs der Staatskanzleien der Länder wollen am Dienstag (16.00 Uhr) erneut über Fans in Stadien und Hallen beraten. Demnach halten es Länder für nötig, bereits bis Mitte September zu Ergebnissen über Kapazitäten zu kommen. (dpa)

13:06 Uhr Die Schulen in Deutschland sind einer Umfrage zufolge nur schlecht auf mögliche neue Schließungen wegen der Corona-Pandemie vorbereitet. Wie eine repräsentative Befragung durch den Digitalbranchenverband Bitkom zeigt, geben die Bürger den Schulen im Durchschnitt gerade mal die Schulnote 4,3 bei der Frage, wie sie die Vorbereitungen auf einen »möglichen neuen Lockdown« mit Blick auf die Aufrechterhaltung des Unterrichts beurteilen. Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

12:26 Uhr Kann meine Reise stattfinden? Und will ich überhaupt los? Weil sich wegen Corona viele Flugreisende solche Fragen stellen, sind viele Airlines weiter kulant bei Umbuchungen. So entfallen etwa bei Lufthansa, Eurowings und Easyjet derzeit die Umbuchungsgebühren. Urlauber können erst einmal buchen - und ihre Reise später kurzfristig noch kostenlos verschieben. Die Regeln sind aber im Detail teils unterschiedlich. Im Zweifel sollten sich Reisende mit ihrer Airline in Verbindungen setzen und die aktuell gültigen Umbuchungsbedingungen in Erfahrung bringen. (dpa)

11:41 Uhr Die Buchmesse wird nach der eingedampften Ausgabe dieses Jahres nie mehr dieselbe sein. »Die Messe wird sich dauerhaft verändern«, sagte Buchmessen-Direktor Juergen Boos. Volle Messehallen, Gedränge in den Gängen, Besucherrekorde - »das werden wir so schnell nicht wieder erleben«. Die Buchmesse hätte wegen der Corona-Pandemie ohnehin nur »in sehr reduziertem Maße« stattfinden können. Schon das hätte einen großen wirtschaftlichen Verlust bedeutet. In der vergangenen Woche wurde auch die Hallenausstellung abgesagt. (dpa)

11:04 Uhr Ein Schulstart anders als sonst: Unter besonderen Hygienevorschriften wegen der Corona-Pandemie hat in Baden-Württemberg an rund 4.500 Schulen für 1,5 Millionen Schüler und mehr als 35.000 Lehrer Heute ein neues Schuljahr begonnen. Damit sind die Sommerferien auch im letzten Bundesland vorbei. Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

10:32 Uhr Das Polizeipräsidium Reutlingen führt nun in enger Abstimmung mit den Ortspolizeibehörden und den regionalen Verkehrsbetrieben ab dem 16. September 2020 im gesamten Zuständigkeitsbereich der vier Landkreise Reutlingen, Tübingen, Esslingen und Zollernalbkreis mehrere gezielte Schwerpunktkontrollen im ÖPNV durch. Mehr dazu lesen Sie hier. (pm)

9:46 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet am heutigen Montag insgesamt zwei Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Damit gibt es im Kreis insgesamt 1.798 bestätigte Fälle. Die Zahl der Toten in Zusammenhang mit Covid-19 liegt weiter bei 90. 1.631 Personen gelten als genesen, das sind 95,49 Prozent (Todesfälle nicht eingerechnet). Damit sind aktuell 77 aktive Corona-Fälle bekannt. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt bei 20,9. (pm)

9.14 Uhr Wenn am Mittwoch in Hamburg das Reeperbahn-Festival startet, wird das vor allem ein Signal an die Branche sein. »Es geht wieder was!«, soll es heißen. Und was genau wieder geht, das soll eines der europaweit wichtigsten Clubfestivals für Populärmusik nun stellvertretend für kleine und mittelgroße Spielstätten herausfinden. Denn das Reeperbahn-Festival ist in diesem Jahr vor allem eins: pandemiegerecht. Auf jede noch so kleine Corona-Regel soll akribisch geachtet werden. Das macht das Festival deutlich kompakter. (dpa)

8.27 Uhr Rund 60 Polizeibeamte waren am Montagmorgen in Stuttgart im Einsatz, um die Einhaltung der Maskenpflicht zu überwachen. »Wir kontrollieren im gesamten Stadtgebiet«, sagte Polizeisprecher Stephan Widmann am Morgen. Die Beamten seien an Straßenbahn- und Bushaltestellen sowie am Hauptbahnhof postiert und fahren auch in öffentlichen Verkehrsmitteln mit. Schüler stünden im Gegensatz zu Berufspendlern nicht im Fokus des Einsatzes. »Wir wollen die Schüler nicht verunsichern«, sagt Widmann. »Wir sprechen sie an, sanktionieren sie aber nicht.« (dpa)

7.42 Uhr Die Geschäfte im Handwerk liefen bis zum Beginn der Corona-Krise gut. Erstmals seit vielen Jahren aber rechnet der Branchenverband in diesem Jahr insgesamt mit einem Umsatzrückgang. Ein großes Problem ist das Eigenkapital. Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland gibt es demnach 261.737 (gestern: 260.817 Corona-Infizierte, 9.354 (9.352) Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 232.541 (231.953) gelten als wieder geheilt. (GEA)

Sonntag, 13. September 2020

16:40 Uhr Am Sonntag wurden dem Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 184 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 45.247 an. Davon sind ungefähr 39.660 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Dem Landesgesundheitsamt wurde heute kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Demnach bleibt die Zahl der Todesfälle bei 1.867. Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages R-Wert wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 1,0 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 12,8. (pm)

16:30 Uhr Die Corona-Teststelle an der Autobahn 5 bei Neuenburg (Breisgau-Hochschwarzwald) hat zum Ferienende in Baden-Württemberg nochmals starken Andrang von Reiserückkehrern verzeichnet. Die Polizei musste Hunderte Testwillige weiterleiten, um einen Rückstau auf der Autobahn zu vermeiden. (dpa)

16 Uhr Lagemeldung aus dem Landratsamt Tübingen: Die Infektionszahlen sind im Kreis Tübingen um zwei Fälle gestiegen. Es gibt damit 1.479 bekannte Corona-Fälle. Bei den Todesfällen ist kein Anstieg zu verzeichnen (Stand 60 Todesfälle). Die geschätzte Zahl der Genesenen liegt bei mindestens 1.332 Personen. Die 7-Tage-Inzidenz für den Kreis Tübingen liegt bei 26,4. (pm)

15:15 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet am heutigen Sonntag insgesamt zehn Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Damit gibt es im Kreis insgesamt 1.796 bestätigte Fälle. Die Zahl der Toten in Zusammenhang mit Covid-19 liegt weiter bei 90. Mindestens 1.619 Personen gelten als genesen. (pm)

14:55 Uhr Am Wochenende kam eine Informatik-Panne ans Licht, wegen der seit Tagen für die Balearen sehr niedrige Infektionszahlen gemeldet worden waren. Diese hatten die Hoffnung geweckt, Deutschland werde bald die Reisewarnung für die Region aufheben. Man hoffte auch auf eine Ende der britischen Restriktionen. Von wegen: Ein Bericht in der Onlineausgabe der »Mallorca Zeitung« meldete, die Region habe zuletzt in Wirklichkeit 120 bis 170 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen verzeichnet. (dpa)

14:30 Uhr Das Angebot kostenfreier Corona-Tests für Reiserückkehrer aus Nicht-Risikogebieten endet am 15. September 2020. Ab dem 16. September steht diese Möglichkeit nur noch Rückreisenden aus Risikogebieten zur Verfügung. Dies geht auf einen Beschluss der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten vom 27. August 2020 zurück. Alle Details dazu lesen Sie hier. (pm)

13:50 Uhr Der Corona-Schreck für Waldhof Mannheim könnte für den deutschen Profifußball ein Vorzeichen für eine weitere Saison des Bangens sein. Erst nach hektischen Stunden erhielt der Drittligist vom Mannheimer Gesundheitsamt die Freigabe für das badische Derby im DFB-Pokal gegen den SC Freiburg am Sonntag. Nachdem die am Freitag durchgeführten Corona-Tests bei den Kurpfälzern zwei positive Fälle ausgewiesen hatten, stand die Erstrunden-Partie kurzzeitig auf der Kippe. (dpa)

9:45 Uhr Ein neues Förderprogramm zur Stärkung des Eigenkapitals soll Start-ups und kleinen Mittelständlern weiter durch die Corona-Krise helfen. Das Mezzanine-Beteiligungsprogramm, das das Land zusammen mit dem Bund und der Förderbank KfW umsetzt, läuft an diesem Montag an. Es soll den Firmen helfen, die Finanzierung ihrer Geschäfte zu sichern. Pro Unternehmen gibt es maximal 800 000 Euro. (dpa)

8:50 Uhr Nicht nur auf die reinen Ansteckungszahlen schauen: Die Zahl der positiv getesteten Menschen in Deutschland und Europa steige zwar an, doch gleichzeitig würden kaum mehr Menschen sterben. Der Virologe Hendrik Streeck plädiert deswegen für einen Strategiewechsel. (dpa)

8:20 Uhr Lagemeldung aus dem Landratsamt Tübingen: Die Infektionszahlen sind im Kreis Tübingen um fünf Fälle gestiegen. Es gibt damit 1.477 bekannte Corona-Fälle. Bei den Todesfällen ist kein Anstieg zu verzeichnen (Stand 60 Todesfälle). Die geschätzte Zahl der Genesenen liegt bei mindestens 1.332 Personen. Die 7-Tage-Inzidenz für den Kreis Tübingen liegt bei 26,4. (pm)

8 Uhr Ob Putzmittel, Hundefutter oder Tupperparty: Firmen, die ihre Waren direkt an den Kunden verkaufen, haben ihre Geschäftserwartungen in Coronazeiten heruntergeschraubt. Die Direktvertriebsbranche rechnet aber damit, 2020 den Vorjahresumsatz zumindest halten zu können, wie aus einer Studie der Universität Mannheim im Auftrag des Bundesverbandes Direktvertrieb Deutschland (BDD) hervorgeht. (dpa)

7:25 Uhr Eine junge Frau hat möglicherweise ziemlich im Alleingang das Nachtleben im oberbayerischen Garmisch-Partenkichen lahmgelegt. Sie soll zahlreiche Menschen mit dem Coronavirus angesteckt haben. Dabei hatte sie sich zuvor testen lassen, das Ergebnis aber nicht abgewartet. (dpa)

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland gibt es demnach 260.817 (gestern: 259.735 Corona-Infizierte, 9.352 (9.348) Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 231.953 (231.349) gelten als wieder geheilt. (GEA)

Samstag, 12. September 2020

16:45 Uhr Am Samstag wurden dem Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 167 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 45.063 an. Davon sind ungefähr 39.518 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Dem Landesgesundheitsamt wurde heute kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Demnach bleibt die Zahl der Todesfälle bei 1.867. Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages R-Wert wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 1,07 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 12,1. (pm)

16 Uhr Eine Kunstaktion hat im ZDF-Nachrichtenmagazin »heute journal« für Verblüffung bei Zuschauern gesorgt. Während Claus Kleber die Sendung moderierte, tauchte im Hintergrund für kurze Zeit eine Person in blauer Schutzkleidung und mit roten Gummihandschuhen auf. Dahinter steckte der Künstler Christian Jankowski, der damit »systemrelevante Menschen«, etwa Pflegekräfte, sichtbar machen möchte. (dpa)

14:58 Uhr Die Initiatoren einer Kundgebung gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen in München haben ihren Demonstrationszug durch die Stadt am Samstag vorzeitig abgebrochen. (dpa)

14:30 Uhr Wegen der Corona-Pandemie in Not geratene Vereine der Breitenkultur erhalten in den kommenden Tagen rund 10 Millionen Euro Soforthilfe vom Land. Neun Millionen davon seien bereits bewilligt, teilte das Kunstministerium am Samstag mit. Die Mittel sind als Soforthilfe für Musikvereine, Chöre, Kunstvereine, Amateurtanz- oder Amateurtheatervereine und Narrenzünfte gedacht. (dpa)

14 Uhr Der renommierte Immunologe Anthony Fauci erwartet für die USA eine Rückkehr zu normalen Lebensumständen erst Ende 2021 - selbst wenn es bereits in wenigen Monaten eine Coronavirus-Impfung geben sollte. Damit widerspricht er Präsident Trump deutlich. (dpa)

11:40 Uhr Bitte Abstand und nicht zu viele auf einmal - gegen diese Auflagen wird häufig verstoßen. Nicht jeder will dann ein Bußgeld zahlen. Mit Einsprüchen dagegen werden Amtsgerichte im Land noch einige Arbeit haben. (dpa)

11 Uhr Auch die spanische Königsfamilie bekommt die Corona-Krise hautnah zu spüren. Die Kronprinzessin Leonor muss in Quarantäne - wegen eines Falls in ihrer Schulklasse. (dpa)

10:15 Uhr Arme Menschen in Stuttgart müssen auch in Corona-Zeiten nicht auf ein warmes Essen der Vesperkirche verzichten. »Wir gehen an den Start, aber in reduzierter Form«, sagte die verantwortliche Diakoniepfarrerin Gabriele Ehrmann der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. Nach bisheriger Planung wird die Leonhardskirche, Urmutter der Vesperkirchen im Land, vom 17. Januar bis 6. März wegen der Corona-Abstandsregeln nur 240 Menschen täglich die Tür öffnen. Sonst sind es rund 600. (dpa)

9:45 Uhr Das Ende der Sommerferien beschäftigt auch die Tübinger Schulen. Lesen sie hier, wie die Maßnahmen umgesetzt werden und sich die Schulen neu erfinden. (GEA)

9 Uhr Die für Samstag in München geplante Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen darf nicht so stattfinden wie von den Veranstaltern geplant. Das entschied der Bayerische Verwaltungsgerichtshof - und bestätigte damit in Teilen das erstinstanzliche Urteil und die Vorgaben der Stadt. Allerdings wurde ein bislang verbotener Aufzug mit bis zu 500 Teilnehmern vom Odeonsplatz zur Theresienwiese erlaubt. Im Übrigen wurde die Beschwerde der Organisatoren aber zurückgewiesen. (dpa)

8 Uhr Am 31. August erlies das Kultusministerium die neueste, sehr umfassende Verordnung zum »Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen«, die es auf die Schnelle umzusetzen galt. Vor allem an den großen weiterführenden Schulen bereiten organisatorische Details wie die strikte Stufentrennung den Verantwortlichen mächtig Kopfzerbrechen. Allen gemeinsam sind die Personalengpässe, die sich coronabedingt verschärft haben. Der GEA hat nachgefragt, wie die Schulleiterinnen den Start nach den Sommerferien einschätzen.

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland gibt es demnach 259.735 (gestern: 247.411 Corona-Infizierte, 9.348 (9.322)  Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 231.349 (219.904) gelten als wieder geheilt. (GEA)

Freitag, 11. September 2020

19 Uhr Nach umfangreichen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Rottweil und des Landeskriminalamts Baden-Württemberg wurde am Donnerstag, 10. September, ein italienischer Staatsangehöriger mit Unterstützung von Kräften des Polizeipräsidiums Konstanz festgenommen. Das teilt die Staatsanwaltschaft Rottweil mit. Die Staatsanwaltschaft Rottweil wirft dem Mann, der eine Gaststätte in Rottweil betreibt, vor, sich unrechtmäßig Corona-Soforthilfen für erfundene Liquiditätsengpässe beschafft zu haben. Konkret steht er im Verdacht von Ende März bis Juli in 18 Fällen Corona-Soforthilfe in Höhe von insgesamt 488.000 Euro beantragt zu haben. (pol)

Baden-Württembergs Regierungschef Winfried Kretschmann (Grüne)
Baden-Württembergs Regierungschef Winfried Kretschmann (Grüne). Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild
Baden-Württembergs Regierungschef Winfried Kretschmann (Grüne). Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

18:22 Uhr Am Freitag wurden dem Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 286 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 44.896 an. Davon sind ungefähr 39.307 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Dem Landesgesundheitsamt wurde heute kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Demnach bleibt die Zahl der Todesfälle bei 1.867. Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages R-Wert wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 1,02 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 13. (pm)

17:38 Uhr Unmittelbar vor dem Schulstart hat das baden-württembergische Kultusministerium am Freitag auf Anfrage darauf hingewiesen, dass die Pädagogen auch im Lehrerzimmer eine Maske tragen müssen. Die Corona-Verordnung der Landesregierung schreibe vor, dass an den weiterführenden und beruflichen Schulen alle Personen - und damit auch Lehrkräfte - auf den sogenannten Begegnungsflächen eine Mund-Nasen-Bedeckung nutzen müssten, teilte ein Sprecher in Stuttgart mit. Das Lehrerzimmer sei eine Begegnungsfläche, wie auch Flure, Treppenhäuser, Toiletten oder Pausenhöfe. Dabei wird unterstellt, dass dort ein Mindestabstand zwischen den Lehrkräften nicht dauerhaft verlässlich eingehalten werden kann. »Ausgenommen von der Maskenpflicht sind lediglich die Unterrichtsräume.« Zuvor hatte das »Badische Tagblatt« darüber berichtet. (dpa)

16:54 Uhr Lagemeldung aus dem Landratsamt Tübingen: Die Infektionszahlen sind im Kreis Tübingen um sechs Fälle gestiegen. Dabei handelt es sich weiterhin um Reiserückkehrer (Kroatien) und familiäre Häufungen. Es gibt damit 1.472 bekannte Corona-Fälle. Bei den Todesfällen ist kein Anstieg zu verzeichnen (Stand 60 Todesfälle). Die geschätzte Zahl der Genesenen liegt bei mindestens 1.332 Personen. Die 7-Tage-Inzidenz für den Kreis Tübingen liegt bei 26,4. (pm)

16:14 Uhr Beim Einsatz eines möglichen Corona-Impfstoffes dürften aus Sicht von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zunächst Prioritäten nötig sein. In der Anfangsphase werde wahrscheinlich nicht genug Impfstoff für alle da sein, sagte der CDU-Politiker »Focus Online« (Freitag). Deswegen erarbeite die Impfkommission Vorschläge, bei denen einiges schon absehbar sei. »Zunächst werden diejenigen geimpft, die beruflich bedingt einem Risiko ausgesetzt sind – Pflegende, Ärztinnen und Ärzte. Und dann kommen Risikogruppen wie Hochbetagte oder Menschen mit Vorerkrankungen.« Er sei optimistisch, dass nach einigen Monaten genügend für alle vorhanden sein könnte - wenn es dann einen Impfstoff gebe. Spahn bekräftigte: »Es wird keine verpflichtende Impfung geben.« (dpa)

15:37 Uhr Der Countdown läuft, am Montag geht der Unterricht nach  sechswöchiger Ferienpause wieder los. Viel Erholung war den Reutlinger Schulleitern nicht vergönnt, denn sie waren am Rödeln: Am 31. August erlies das Kultusministerium die neueste, sehr umfassende Verordnung zum  »Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen«, die es auf die Schnelle umzusetzen galt.  Vor allem an den großen weiterführenden Schulen bereiten organisatorische  Details wie die strikte Stufentrennung den Verantwortlichen mächtig Kopfzerbrechen. Allen gemeinsam  sind die Personalengpässe, die sich coronabedingt  verschärft haben. (keg)

14:55 Uhr Die Corona-Teststelle an der Autobahn 5 bei Neuenburg (Breisgau-Hochschwarzwald) fürchtet am Wochenende eine Überlastung wegen starken Andrangs von Reiserückkehrern. Das Rote Kreuz Baden als Betreiber rechnet nach Angaben von Freitag damit, dass viele Testwillige von der Polizei am Testzentrum vorbeigeleitet werden müssten. Nur so lasse sich ein Rückstau auf der A5 vermeiden. Grund für den Anstieg sei, dass das Robert-Koch-Institut am Mittwoch weite Teile Frankreichs zu Risikogebieten erklärt hatte. Reisende aus dem gesamten Bundesgebiet kehren über die A 5 aus Frankreich nach Deutschland zurück. Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

14:15 Uhr Die Corona-Krise hat dem bargeldlosen Bezahlen einen kräftigen Schub gegeben - auch in Deutschland, das als ein Land der Bargeldliebhaber gilt. In Zeiten des grassierenden Virus gilt etwa das kontaktlose Bezahlen an der Ladenkasse als besonders hygienisch. Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

13:18 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet am heutigen Freitag insgesamt sechs Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Damit gibt es im Kreis insgesamt 1.778 bestätigte Fälle. Die Zahl der Toten in Zusammenhang mit Covid-19 liegt weiter bei 90. 1.619 Personen gelten als genesen, das sind 95,91 Prozent (Todesfälle nicht eingerechnet). Damit sind aktuell 65 aktive Corona-Fälle bekannt. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt bei 16. (pm)

12:39 Uhr Vor dem Beginn des neuen Schuljahres hat Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) die Schüler aufgefordert, wegen der Corona-Krise die Hygieneregeln einzuhalten. Denn auf einen Impfstoff müsse man erst einmal noch warten, sagte Kretschmann. Wie lange genau, wisse niemand, aber mindestens bis nächstes Jahr. »Deshalb müssen wir auch im neuen Schuljahr weiter vorsichtig sein.« Für die Schüler bedeute das: »Ab der 5. Klasse müsst ihr in der Schule außerhalb des Unterrichts eine Maske tragen. Das macht keinen Spaß, aber es hilft, die Ausbreitung des Virus zu verhindern.« Die Schüler könnten noch mehr tun: Etwa regelmäßig die Hände waschen und häufig lüften. »Und Abstand zu Schülerinnen und Schülern aus anderen Klassen und Erwachsenen halten, wo es möglich ist«, sagte Kretschmann weiter. Er warb gleichfalls um Verständnis für die Lehrer durch die Schüler. »Und denkt bitte dran, dass es auch für eure Lehrerinnen und Lehrer gerade keine einfache Situation ist. Seid deshalb bitte nicht zu streng mit ihnen. Jetzt geht es darum, dass wir alle zusammenhalten und mithelfen, damit möglichst wenige Menschen krank werden.« Am Montag startet in Baden-Württemberg das neue Schuljahr. (dpa)

12 Uhr Der Freistaat Bayern steuert in den kommenden Jahren auf die heftigsten Steuerverluste seit dem Zweiten Weltkrieg zu und ein Ende des Abschwungs ist bisher nicht zu erkennen. Wegen der Corona-Krise drohen bis 2022 Mindereinnahmen von rund 11,8 Milliarden Euro. Für das laufende Jahr prognostiziert die wegen der Pandemie zusätzlich durchgeführte Steuerschätzung einen Rückgang der Einnahmen von rund 4,2 Milliarden Euro, für 2021 ein Minus von rund 4 Milliarden Euro und für 2022 von rund 3,6 Milliarden Euro. Auch wenn der Konjunktureinbruch für das laufende Jahr nicht so schlimm ausfalle, wie noch im Mai befürchtet, sei dies immer noch mit Abstand der stärkste Einbruch der letzten Jahrzehnte, sagte Finanzminister Albert Füracker (CSU) am Freitag in München. Die Aussichten für 2021 und 2022 seien nun sogar noch deutlich trüber. (dpa)

Markus Söder
Markus Söder, Ministerpräsident von Bayern, spricht auf einer Pressekonferenz. Foto: Peter Kneffel/Pool dpa/dpa
Markus Söder, Ministerpräsident von Bayern, spricht auf einer Pressekonferenz. Foto: Peter Kneffel/Pool dpa/dpa

11:12 Uhr »Das Kind hat Schnupfen!« - über Monate hieß das für viele Eltern automatisch, ihren Nachwuchs daheim betreuen zu müssen. Kitas und Schulen schickten Mädchen und Jungen auch bei nur leichten Erkältungssymptomen aus Sorge vor einer Corona-Infektion wieder nach Hause oder nahmen sie gar nicht erst auf. Inzwischen können Mütter und Väter bundesweit etwas aufatmen: In den meisten Bundesländern dürfen Kinder auch mit einer Schnupfennase in Schule und Kita. Es gibt inzwischen eindeutige Empfehlungen, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa) zeigt. (dpa)

10:24 Uhr Wenige Tage nach dem Schulstart in Bayern sind schon 44 Lehrer und 66 Schüler im Freistaat positiv auf das Coronavirus getestet worden. 227 Lehrer und 1066 Schüler wurden in Quarantäne geschickt. Das teilte das Kultusministerium am Freitag in München mit, wies aber darauf hin, dass es sich um eine Momentaufnahme mit Stand Donnerstagabend handle, die nicht unbedingt tagesaktuell sei. Erst am Dienstag hatte die Schule in Bayern wieder begonnen. Weitere 7 Beschäftigte in Schulen, die nicht zu den Lehrkräften gehören, wurden positiv getestet, 33 in Quarantäne geschickt. (dpa)

9:45 Uhr Nutzer der Corona-Warn-App des Bundes bekommen auf iPhone-Modellen mit der neusten Betriebssystem-Version iOS 13.7 unter Umständen ein höheres Risiko angezeigt, als sie tatsächlich hatten. Darauf haben die Entwickler der App am Freitag in einem Blogeintrag hingewiesen. »Unter der am 1. September von Apple veröffentlichten neuen iOS-Version kann es bei einer geringen Zahl von Nutzern zu irreführenden Risiko-Berechnungen kommen.« Das Problem sei im Rahmen von regelmäßigen Tests der App durch die Entwickler entdeckt worden. Nutzer der Anwendung auf Android-Geräten sowie auf iPhones mit einem älteren iOS (bis einschließlich Version 13.6.1) seien von diesem Fehler nicht betroffen. »Aktuell wird unter Hochdruck gemeinsam mit Apple an einer Lösung gearbeitet, damit auch die betroffenen Nutzer unter iOS 13.7 wieder eine korrekt berechnete Risiko-Ermittlung erhalten.«

9:03 Uhr Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hält die umstrittene bayerische Corona-Teststrategie für einen großen Erfolg. »Das hat ja voll funktioniert«, sagte er dem Nachrichtenportal »The Pioneer« über die Massentests für Reiserückkehrer an Flughäfen, Autobahnen und Bahnhöfen. 6000 positive Fälle seien identifiziert worden. »Die wären ohne die Maßnahmen unerkannt gewesen und hätten zu einer großen Verbreitung geführt.« Es sei zwar immer mal wieder zu Verzögerungen bei der Mitteilung der Testergebnisse gekommen. »Aber insgesamt habe ich den Eindruck, dass gerade die bayerische Bevölkerung da schon sehr dankbar war, dass es diese Möglichkeiten gibt.« (dpa)

8:15 Uhr Der Chef des Kassenärzte-Verbandes, Andreas Gassen, hält eine Lockerung der Corona-Regeln für möglich, etwa für Stadien. »Man kann den Panikmodus ausschalten«, sagte der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) dem Wirtschaftsmagazin »Business Insider«. Es gebe derzeit keine Corona-Hotspots mit explosionsartig steigenden Infektionszahlen, die Zahlen der Intensivpatienten und der Sterbefälle seien auf niedrigem Niveau. »Die Zahlen geben Anlass, Corona-Maßnahmen zu überdenken, ohne leichtsinnig zu werden.« Konkret bezog sich Gassen auf Veranstaltungen. »Mir leuchtet nicht ein, warum in einem Stadion für bis zu 60.000 Menschen nicht Veranstaltungen mit 5.000 bis 8.000 Menschen Platz finden können, wie es Ende August in der Waldbühne in Berlin ja erfolgreich praktiziert wurde.« Entscheidend sei hierbei lediglich, wie man Nadelöhre mit engen Kontakten vermeide, damit das Ansteckungsrisiko minimiert werde. Die Gefahr einer zweiten Welle könne man aktuell nicht seriös bewerten, erklärte Gassen. »Ich weiß nicht, ob es eine echte zweite Welle oder eher mehre kleinere «Dauerwellen» geben wird.« (dpa)

7:23 Uhr Deutschland wird nach einer Prognose der EU-Kommission ein Gewinner des neuen Verteilungssystems für die Milliardenbeträge aus dem europäischen Corona-Konjunkturprogramm sein. Nach den der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Zahlen könnte die Bundesrepublik 7,27 Prozent der Zuschüsse aus der sogenannten Aufbau- und Resilienzfazilität bekommen. Dies entspricht rund 22,7 Milliarden der insgesamt 312,5 Milliarden Euro. Nach dem ursprünglich geplanten Verteilungsschlüssel hätte Deutschland nach Zahlen der Kommission nur 6,95 Prozent der Mittel erhalten, also rund eine Milliarde Euro weniger. Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

Ein Mann liegt unter einem Sonnenschirm am Strand von Cala Major. Allerdings gibt es kaum noch Urlauber auf Mallorca, seit das Robert Koch-Institut ganz Spanien einschließlich der bei Deutschen beliebten Balearen zum Risikogebiet erklärt hat und das Auswärtige Amt vor Reisen in das Land warnt. Foto: Clara Margais/dpa
Ein Mann liegt unter einem Sonnenschirm am Strand von Cala Major. Allerdings gibt es kaum noch Urlauber auf Mallorca, seit das Robert Koch-Institut ganz Spanien einschließlich der bei Deutschen beliebten Balearen zum Risikogebiet erklärt hat und das Auswärtige Amt vor Reisen in das Land warnt.
Foto: Clara Margais/dpa

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland gibt es demnach 258.149 (gestern: 256.433) Corona-Infizierte, 9.345 (9.342) Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 230.283 (228.784) gelten als wieder geheilt. (GEA)

Donnerstag, 10. September 2020

19 Uhr Die aktuelle Steuerschätzung fällt wegen Corona zwar schlecht aus, trotzdem soll es im kommenden Jahr Entlastungen geben, besonders für Familien. Das war lange geplant. Der Bundestag hat nun zum ersten Mal über die entsprechenden Gesetze beraten. Es sieht eine Erhöhung des Kindergeldes ab Januar um 15 auf 219 für das erste und zweite Kind vor. Zudem sind höhere Freibeträge zur steuerlichen Entlastung geplant. Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

18:11 Uhr Am Donnerstag wurden dem Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 222 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 44.610 an. Davon sind ungefähr 39.076 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Dem Landesgesundheitsamt wurde heute kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Demnach bleibt die Zahl der Todesfälle bei 1.867. Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages R-Wert wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 1,02 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 13. (pm)

17:35 Uhr Lagemeldung aus dem Landratsamt Tübingen: Die Infektionszahlen sind im Kreis Tübingen um 15 Fälle gestiegen. Es gibt damit 1.466 bekannte Corona-Fälle. Bei den Todesfällen ist kein Anstieg zu verzeichnen (Stand 60 Todesfälle). Die geschätzte Zahl der Genesenen liegt bei mindestens 1.291 Personen (Stand: vergangener Freitag). Die 7-Tage-Inzidenz für den Kreis Tübingen liegt bei 21,1. (pm)

16:43 Uhr Trotz aller Corona-Beschränkungen bieten die Stadtbibliothek Reutlingen und einige Zweigstellen ab sofort wieder Veranstaltungen an. Zudem gibt es mit der Ausleihe von sechs verschiedenen Musikinstrumenten ein neues Angebot. Mehr dazu lesen Sie hier. (GEA)

16:01 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet am heutigen Donnerstag insgesamt zwölf Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Damit gibt es im Kreis insgesamt 1.772 bestätigte Fälle. Die Zahl der Toten in Zusammenhang mit Covid-19 liegt weiter bei 90. 1.617 Personen gelten als genesen, das sind 96,14 Prozent (Todesfälle nicht eingerechnet). Damit sind aktuell 65 aktive Corona-Fälle bekannt. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt bei 14,6. (pm)

15:19 Uhr Wegen der Corona-Krise müssen Bund, Länder und Kommunen im nächsten Jahr mit fast 19,6 Milliarden Euro weniger Steuereinnahmen auskommen als noch im Mai erwartet. Ab 2022 rechnen die Steuerschätzer dann wieder mit Einnahmen auf Vorkrisenniveau, wie das Finanzministerium am Donnerstag in Berlin bekanntgab. (dpa)

14:25 Uhr Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist trotz der Corona-Krise bislang überschaubar. Doch je länger die Krise dauert, umso wahrscheinlicher wird es, dass etlichen Unternehmen die Puste ausgeht. Die schnelle Erholung in China allein werde die deutsche Exportwirtschaft »nicht aus dem Tal ziehen können«, prognostizierte das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW). Fast überall bestehe die Gefahr, »dass ein erneuter Rückschlag in den nächsten Monaten die Zahl der Unternehmensinsolvenzen sprunghaft steigen lässt«. (dpa)

Das Glück wohnt in Dänemark. Die Dänen sidnd einer globalen Studie zufolge die glücklichsten Menschen der Welt. Am guten Wett
Dänischen Hauptstadt Kopenhagen. Foto: Marcus Brandt
Dänischen Hauptstadt Kopenhagen. Foto: Marcus Brandt

13:38 Uhr Hoteliers und Co. haben im Juli trotz Sommerferien und des Trends zum Urlaub im eigenen Land schlechtere Geschäfte gemacht als ein Jahr zuvor. Insgesamt wurden 45,4 Millionen Übernachtungen von Gästen aus dem In- und Ausland gezählt, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Das war ein Minus von 22,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Vor allem Reisende aus dem Ausland fehlen in der Corona-Krise, der Städtetourismus hat es besonders schwer. Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

13:05 Uhr Mit der »Interboot« startet die Messe Friedrichshafen nach einer monatelangen coronabedingten Pause erstmals wieder eine Schau am Bodensee. »Wir freuen uns, wieder Messen durchführen zu dürfen und blicken optimistisch auf die erste Veranstaltung, die nach dem Lockdown im Frühjahr auf dem Messegelände stattfinden wird«, sagte Messe-Chef Klaus Wellmann heute. Die Veranstaltung vom 19. bis zum 27. September wurde mit einer veränderten Planung und einem Schutz- und Hygienekonzept organisiert. (dpa)

12:47 Uhr Wegen hoher Corona-Zahlen hat die Regionalregierung der Balearen die Abriegelung eines Wohnviertels der Stadt Palma angeordnet. Die etwa 23.000 betroffenen Menschen im Arbeiterviertel Son Gotleu und in einigen angrenzenden Straßenzügen dürften ihr Wohnviertel ab Freitag nur noch verlassen, um zur Arbeit, zu einem Arzt oder einem Krankenhaus sowie zur Schule oder einer anderen Bildungseinrichtung zu gehen oder um sich um Pflegebedürftige zu kümmern, berichtete die deutschsprachige »Mallorca Zeitung« am Donnerstag. Geschäfte und Cafés dürften mit der halben Zahl der üblichen Plätze weiter geöffnet bleiben. Bars müssen spätestens um 22.00 Uhr schließen. Die Einschränkungen gelten zunächst für zwei Wochen.

Son Gotleu im Norden der Stadt, wo viele Menschen aus Lateinamerika, Osteuropa und Afrika leben, leidet seit langem unter sozialen Problemen, die sich durch Corona noch verschärft haben. Urlauber, die für die Wirtschaft der Inseln von enormer Bedeutung sind, kommen nur selten dorthin. Allerdings gibt es kaum noch Urlauber auf den Inseln, seit das Robert Koch-Institut ganz Spanien einschließlich der bei Deutschen beliebten Balearen zum Risikogebiet erklärt hat und das Auswärtige Amt vor Reisen in das Land warnt. (dpa)

12 Uhr US-Präsident Donald Trump jagt den Bundesbürgern nach einer repräsentativen Umfrage noch immer die meiste Angst ein. Mehr als die Hälfte der 2.400 Befragten (53 Prozent) urteilte im Juni und Juli, dass Trumps Politik die Welt gefährlicher mache. Fast gleichauf liegen Sorgen vor einer wirtschaftlichen Talfahrt in der Corona-Pandemie (48 Prozent), verbunden mit steigenden Lebenshaltungskosten (51 Prozent). Das geht aus der jährlichen Umfrage »Die Ängste der Deutschen« hervor. Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

11:22 Uhr Die baden-württembergische Bauwirtschaft hat von der grün-schwarzen Landesregierung höhere Investitionen für den Bau von Sozialwohnungen gefordert. »Hier muss die Politik dringend gegensteuern, um stärkere Verwerfungen zu verhindern«, sagte der Präsident der Bauwirtschaft, Markus Böll, am Donnerstag in Stuttgart. Wegen der Corona-Krise hätten viele Menschen ihren Arbeitsplatz verloren oder ein geringeres Einkommen. Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

10:44 Uhr In der dänischen Hauptstadt Kopenhagen hat die Polizei für das Wochenende ein Versammlungsverbot für mehrere Parks im Ausgehviertel Nørrebro verhängt. Hintergrund sei, dass sich immer junge Leute mit dem Corona-Virus infizierten, teilte eine Polizeisprecherin am Donnerstag mit. In den Sommermonaten hätten sich in Parks viele junge Leute getroffen und Partys gefeiert. »Wir können nicht akzeptieren, dass sich größere Gruppen versammeln, wenn wir alle aufgefordert sind, zusätzliche Anstrengungen zu unternehmen, um Infektionen in Kopenhagen zu reduzieren.« Von Donnerstag bis Sonntag sind Versammlungen im Nørrebropark, Hørsholmpark und Skatepark zwischen 18 und 6 Uhr nicht mehr erlaubt. Am Montag hatte die Regierung für 18 Kommunen – auch Kopenhagen – Beschränkungen eingeführt. Statt maximal 100 Menschen dürfen sich nur noch 50 versammeln. Restaurants und Kneipen müssen um Mitternacht schließen. (dpa)

9:12 Uhr Die Corona-Krise belastet weiterhin massiv die Geschäfte von Hotels und anderen Beherbergungsbetrieben in Deutschland. Im Juli wurden 45,4 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste gezählt, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Das war ein Minus von 22,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Vor allem Reisende aus dem Ausland fehlten, die Zahl der Übernachtungen brach um 56,7 Prozent ein. Besser sah es bei Gästen aus dem Inland aus – mit einem Rückgang um 14,9 Prozent auf 40,6 Millionen Übernachtungen. Von Januar bis Juli verbuchten Hotels, Pensionen, Ferienunterkünfte, Campingplätze und andere Unterkünfte insgesamt 162,5 Millionen Übernachtungen – ein Rückgang von 42,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Seit Mitte März galt wegen der Pandemie ein Übernachtungsverbot für privatreisende Gäste. Das Verbot wurde je nach Bundesland ab Mai aufgehoben. (dpa)

8:27 Uhr In den USA haben sich einer Hochrechnung zufolge zu Beginn der Corona-Pandemie wohl rund neun Mal so viele Menschen mit dem Virus infiziert als nach den offiziellen Statistiken bekannt. Im Zeitraum von etwa Mitte Januar bis Mitte April habe es im Land womöglich bereits rund sechseinhalb Millionen Fälle gegeben, schreiben die Wissenschaftler um Jade Benjamin-Chung und Sean Wu von der University of California in Berkeley im Fachjournal »Nature Communications«. Offizielle Statistiken geben für diesen Zeitraum 721 245 Fälle an. In den USA leben rund 330 Millionen Menschen. Eine deutliche Dunkelziffer bei den Corona-Zahlen gibt es nach Experteneinschätzung auch in etlichen anderen Ländern, zum Beispiel auch in Indien und Brasilien. (dpa)

7:46 Uhr Donald Trump fiel im Frühjahr mit verharmlosenden Äußerungen zur Gefahr durch das Coronavirus auf. Aus Interview-Mitschnitten geht nun hervor, dass er damals die gravierenden Risiken durchaus kannte. Trump hatte die Interviews dem bekannten Investigativjournalisten Bob Woodward für ein neues Buch gegeben. In einem Mitschnitt vom 19. März ist zu hören, wie Trump nach der Einleitung »Um ehrlich mit Ihnen zu sein, Bob« über die Coronavirus-Situation sagt: »Ich wollte es immer herunterspielen. Ich spiele es auch immer noch gern herunter, weil ich keine Panik erzeugen will.« (dpa)

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland gibt es demnach 256.433 (gestern: 254.957) Corona-Infizierte, 9.342 (9.336) Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 228.784 (227.379) gelten als wieder geheilt. (GEA) 

Alle Informationen, die zwischen 26. August und 10. September rund um das Coronavirus eingegangen sind, finden Sie hier.