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Aktuell GEA-TELEFONAKTION

Wie lässt sich ein Suizid verhindern?

Für dieses Thema haben Experten bei der GEA-Telefonaktion am Mittwoch ein offenes Ohr.

Telefonbetrügereien haben im Präsidiumsbereich drastisch zugenommen. FOTO: DPA
Telefonbetrügereien haben im Präsidiumsbereich drastisch zugenommen. FOTO: DPA
Telefonbetrügereien haben im Präsidiumsbereich drastisch zugenommen. FOTO: DPA

REUTLINGEN. Landläufig besteht die Meinung, dass es gefährlich sei, jemanden darauf anzusprechen, wenn der Eindruck besteht, er könnte sich das Leben nehmen. Als ob man damit den Gedanken an die Selbsttötung erst ins Leben rufen könnte. Das stimmt nicht. Es ist gut, die Betroffenen mit ihren schweren Gedanken nicht allein zu lassen. Wenn es gelingt, in ein offenes Gespräch über das Thema zu kommen, ist ein erster Schritt aus der suizidalen Dynamik getan.

Für diese Themen haben Experten bei der GEA-Telefonaktion am Mittwoch, 8. Mai, 16.30 bis 18 Uhr, ein offenes Ohr. Die Telefonnummern der Ansprechpartner werden in der Mittwochausgabe veröffentlicht. Sie sind da für Anrufer, die einen Menschen durch Selbsttötung verloren haben. In der eigenen Familie oder im Freundeskreis. Menschen, die sich Sorgen um andere machen, wird ebenfalls zugehört und Rat gegeben. Alle drei haben viel Erfahrung aus Beratungsgesprächen und den Begleitungen von Menschen: Uta von Querfuth ist Leiterin der Telefonseelsorge Neckar-Alb, Bettina Guhlmann Mitarbeiterin der Krisenberatungsstelle Arbeitskreis Leben, Dr. Jörg Lamparter Arzt und evangelischer Pfarrer.

In Rahmen der »Woche für das Leben« ist noch eine weitere Veranstaltung geplant. »Und wenn jemand nicht mehr leben kann …« ist ein Vortrags- und Gesprächsabend für Ehrenamtliche, Angehörige und Interessierte mit Professor Dr. Reimer Gronemeyer, Justus-Liebig-Universität Gießen. Er ist am Donnerstag, 9. Mai, 19.30 Uhr, im Gemeindezentrum Hohbuch. (GEA)