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Wegen Handgreiflichkeiten an der Freibadkasse nur noch Online-Tickets

Weil es an der Kasse des Wellenfreibads Markwasen am Freitag zu Handgreiflichkeiten zwischen Kunden kam, können Tickets vorerst nur noch online gebucht werden, wie Bäderchef Necdet Mantar mitteilt.

Fürs Reutlinger Wellenfreibad im Markwasen gibt es vorerst keine Tickets mehr an der Kasse. Luftbild: Manfred Grohe
Fürs Reutlinger Wellenfreibad im Markwasen gibt es vorerst keine Tickets mehr an der Kasse. Luftbild: Manfred Grohe Foto: Manfred Grohe
Fürs Reutlinger Wellenfreibad im Markwasen gibt es vorerst keine Tickets mehr an der Kasse. Luftbild: Manfred Grohe
Foto: Manfred Grohe

REUTLINGEN. Bislang hätten die Stadtwerke neben den Onlinetickets im Vorverkauf immer auch »eine zusätzliche begrenzte Zahl an Tagestickets für Notfälle im Eingang« bereitgehalten, nämlich für Kunden, die keine Möglichkeit hatten, sich im Internet Karten zu besorgen.

Das habe sich wohl bei den Gästen herumgesprochen, schlussfolgert Mantar, und »am Freitag dazu geführt, dass sich eine größere Menge gebildet hat, die ein Tagsticket kaufen wollte.« Leider sei es durch Drängelei einzelner Personen in der Menge zu Handgreiflichkeiten zwischen den Gästen gekommen.

Zwar habe, so der Bäderchef weiter, das Securitypersonal versucht zu schlichten, jedoch seien die Emotionen so hochgeschlagen, »dass die Polizei angefordert werden musste«. Deshalb würden ab sofort keine Tickets mehr im Freibad verkauft, sondern nur noch online.

Mantar zufolge prüfen die Reutlinger Bäder, ob für Bürger, die keine Möglichkeit haben, ihre Karte online zu kaufen, eine Möglichkeit geschaffen werden könne, im Vorfeld durch Barzahlung ein Ticket zu erstehen. Falls es gelinge, werde die dann über die Presse und die Homepage kommuniziert. (pr/GEA)

www.reutlinger-baeder.de/corona