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Aktuell Verkehr

Vorerst doch kein Tempo 120 auf der B28 zwischen Reutlingen und Metzingen

Eigentlich hätte vom morgigen Dienstag an auf dem Streckenabschnitt der Bundesstraße 28 zwischen Reutlingen und Metzingen Tempo 120 gelten sollen. Aufgrund einer Petition gegen die Geschwindigkeitsbegrenzung werden die Schilder vorerst jedoch nicht aufgestellt.

Die Geschwindigkeitsbegrenzung kommt vorerst nicht: Auf der B 28 zwischen Reutlingen und Metzingen soll künftig durchgängig Temp
Die Geschwindigkeitsbegrenzung kommt vorerst nicht: Auf der B 28 zwischen Reutlingen und Metzingen soll künftig durchgängig Tempo 120 gelten – aber die Schilder bleiben noch im Magazin Foto: Roland Hauser
Die Geschwindigkeitsbegrenzung kommt vorerst nicht: Auf der B 28 zwischen Reutlingen und Metzingen soll künftig durchgängig Tempo 120 gelten – aber die Schilder bleiben noch im Magazin
Foto: Roland Hauser

REUTLINGEN.  Anders als geplant, gilt von morgen an doch nicht Tempo 120 auf der B28 zwischen Reutlingen und Metzingen. Grund ist eine Online-Petition, die Julian Sincu als Sprecher der »Initiative Verkehrsfluss statt Tempolimits – Freie Fahrt fürs Ländle« beim Land Baden-Württemberg »gegen die dauerhafte Beschränkung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf 120 km/h auf dem bislang unbeschränkten Streckenabschnitt auf der autobahnähnlich ausgebauten Bundesstraße 28 zwischen Reutlingen und Metzingen« eingereicht hat.

Er beruft sich auf ein Stillhalteabkommen, wonach »die Maßnahme, gegen die sich eine Petition wendet, nicht vor Abschluss des Petitionsverfahrens vollzogen werden soll, wenn diese noch nicht vollzogen ist.«

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Von Dienstag, 9. Juni, an hätte auf der B28 zwischen Reutlingen und Metzingen Tempo 120 gelten sollen. Aufgrund einer Petition werden die Schilder vorerst jedoch nicht aufgestellt.

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»Wir haben keine Eile, es droht kein ganz empfindlicher Schaden«, kommentiert der Leiter des Reutlinger Ordnungsamts Albert Keppler die Petition. Auch wenn die Bürger, insbesondere aus dem Sondelfinger Wohngebiet Efeu, die über Lärmbelästigung durch die Schnellfahrer klagen, nun noch etwas länger auf das Tempolimit warten müssten.

Die abwartende Haltung erkläre sich, so Keppler, »auch aus Respekt vor unserem Parlament« – sprich, dem Petitionsausschuss des Landtags, der nun mit der geplanten dauerhaften Geschwindigkeitsbeschränkung respektive der Petition dagegen zu befassen hat. (GEA)