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Aktuell Verkehr

Speedmarathon: Mehr als 1.100 Autos in der Region geblitzt

Im Rahmen des »Blitzmarathon« macht die Polizei Jagd auf Temposünder. Foto: Ronald Wittek/Archiv
Im Rahmen des »Blitzmarathon« macht die Polizei Jagd auf Temposünder. Foto: Ronald Wittek/Archiv
Im Rahmen des »Blitzmarathon« macht die Polizei Jagd auf Temposünder. Foto: Ronald Wittek/Archiv

REUTLINGEN. Eine insgesamt positive Bilanz zieht das Polizeipräsidium Reutlingen nach dem bundes- und europaweiten 24-Stunden-Speedmarathon, an dem sich auch das Polizeipräsidium Reutlingen beteiligt hat. In enger Abstimmung mit den Landkreisen und Kommunen sind bei dieser Verkehrssicherheitsaktion intensive Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt worden. Dabei waren sämtliche bei der Polizei vorhandenen Geschwindigkeitsüberwachungsgeräte im Dauereinsatz, wobei insbesondere die Unfallschwerpunkte im Fokus der polizeilichen Überwachungsmaßnahmen lagen. Anders als beim Blitzmarathon der vergangenen Jahre, wurden die Messstellen nicht im Vorfeld veröffentlicht.

Insgesamt wurden im Bereich des Polizeipräsidiums Reutlingen die Geschwindigkeiten von 45.213 Fahrzeugen gemessen. Allein die Behörden und Kommunen kontrollierten davon 15.577 Fahrzeuge. Knapp 150 Polizeibeamtinnen und Beamte führten in den drei Landkreisen rund 29.630 Messungen durch.

Während sich erfreulicherweise die deutliche Mehrheit der gemessenen Fahrzeugführer an die Verkehrsregeln hielt, waren es am Ende doch mehr als 1.100  Fahrzeugführer (RT: 43, ES: 865, TÜ: 207), die zu schnell unterwegs waren. In den meisten Fällen handelte es sich um Geschwindigkeitsüberschreitungen im Bereich bis zu 20 km/h.

Zehn Fahrzeuglenker waren so schnell unterwegs, dass sie mit einem Fahrverbot rechnen müssen (RT: 3, ES: 6, TÜ: 1). Einer der Spitzenreiter war ein Audi A5 Sportback, der auf der B 27 bei Dußlingen mit mehr als 170 km/h bei erlaubten 120 km/h gemessen wurde. Ein Bußgeld von 160 Euro, zwei Punkte und ein einmonatiges Fahrverbot sind die Folgen für den Fahrer.

Das Ergebnis zeigt, dass sich die große Mehrheit der Fahrer an die Geschwindigkeitsbeschränkungen gehalten und ihre Fahrweise angepasst haben.  Im Hinblick auf die hohe Zahl der im Straßenverkehr Getöteten oder Verletzten, wird die Geschwindigkeitsüberwachung weiterhin zentraler Bestandteil der polizeilichen Verkehrssicherheitsarbeit sein. Überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit ist nach wie vor einer der Hauptunfallursachen. Je höher die Geschwindigkeit, desto gravierender sind die Folgen, wenn es zum Unfall kommt. Die Kontrollen werden fortgesetzt. (pol)