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Reutlingen plant Maskenpflicht in der Altstadt und Alkoholrestriktionen

Zu viel Alkohol, zu viel Kontakte: Die Stadt Reutlingen nimmt insbesondere die Tankstellen ins Visier.  FOTO: DPA/PICTURE-ALLIAN
Zu viel Alkohol, zu viel Kontakte: Die Stadt Reutlingen nimmt insbesondere die Tankstellen ins Visier. FOTO: DPA/PICTURE-ALLIANCE
Zu viel Alkohol, zu viel Kontakte: Die Stadt Reutlingen nimmt insbesondere die Tankstellen ins Visier. FOTO: DPA/PICTURE-ALLIANCE

REUTLINGEN. Seit Tagen liegt die Sieben-Tage-Inzidenz über 200: Damit ist Reutlingen Corona-Hotspot. Manche Bürger fürchten vor allem weitere Einschränkungen, andere fragen sich, wann die Stadt endlich Maßnahmen ergreift, um die Zahlen zu senken. Da der Inzidenz-Grenzwert des Landkreises noch unter der 200er-Schwelle liegt, gibt es keinen Handlungszwang.

Auf GEA-Nachfrage ließ Oberbürgermeister Thomas Keck nun jedoch wissen, "dass die Stadt auf Landrat Thomas Reumann zugegangen ist, um weitere zur Eindämmung der Neuinfektionen geeignete Maßnahmen in Gang zu setzen, bevor auch der Landkreis diese Grenze überschreitet". Geplant sind: die Ausweitung der Maskenpflicht auf die gesamte Reutlinger Altstadt und ein allgemeines Verkaufsverbot für Alkohol von 19 (bisher 23 Uhr) bis 6 Uhr, das insbesondere alkoholgetriggertes Treiben an Tankstellen eindämmen soll. (GEA)