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Reutlingen entdecken ganz leicht gemacht

Oben auf der Achalm gibt's ein bezauberndes Panorama auf die Stadt und die Alb.
Oben auf der Achalm gibt's ein bezauberndes Panorama auf die Stadt und die Alb. Foto: Stephan Zenke
Oben auf der Achalm gibt's ein bezauberndes Panorama auf die Stadt und die Alb.
Foto: Stephan Zenke

REUTLINGEN. Gleich drei abwechslungsreiche Führungen bietet das Kulturamt der Stadt Reutlingen am kommenden Wochenende an.

Kostenlose Stadtführung

Reizvolle Winkel der Reutlinger Altstadt sind das Ziel der kostenlosen Stadtführungen am Freitag, 4. September und am Sonntag, 6. September. Der Rundgang vermittelt Wissenswertes aus der Vergangenheit und der Gegenwart der alten Reichsstadt Reutlingen. Jeweils rund eineinhalb Stunden dauert die unterhaltsame heimatkundliche Tour durch die Innenstadt, bei dem markante Orte gezeigt und mit geschichtlichem Hintergrund untermauert werden.

Treffpunkt ist an der Tourist Information am Marktplatz gegenüber vom Marktbrunne: freitags um 18.30 Uhr und sonntags um 10.30 Uhr. Thomas Weiblen wird an beiden Tagen durch Reutlingen führen.

Themenführung – Achalm-Wanderung »Sagen und Legenden«

Fantastische Ausblicke und wunderbare Sagen und Legenden stehen bei der Achalm-Wanderung »Sagen und Legenden« am Samstag, 5. September, 16.00 Uhr, im Fokus.

In rund zwei Stunden vermittelt die Stadtführerin Sabine Szabo Wissenswertes über den Reutlinger Hausberg.

Die Führung schließt an die Achalmführung an und beginnt am Scheibengipfel-Parkplatz. Wer mitwandern möchte, sollte festes Schuhwerk tragen und Getränke dabei haben (Schwierigkeitsstufe II). Die Kosten liegen bei 3,00 Euro pro Person.

Arbeiterkolonie »Gmindersdorf« in Reutlingen-Betzingen

Am Sonntag, 6. September, 10 Uhr, geht es durch die Arbeiterkolonie Gmindersdorf".

Die im Jahre 1903 begonnene Werksiedlung der Textilfabrik Gminder war in ihrer baulichen Gestalt und ihrem sozialpolitischen Konzept zu Beginn des 20. Jahrhunderts deutschlandweit richtungsweisend. Der Architekt Theodor Fischer gestaltete das Gmindersdorf als Gesamtkunstwerk, in dem sich ländlich vertraute Bauformen mit neuen städtebaulichen Ideen und modernen Ansprüchen an die Infrastruktur zu einem Gemeinwesen glücklich verbanden.

Holger Lange, langjähriger Mitarbeiter der Robert Bosch GmbH und profunder Kenner der Siedlung, stellt das städtebaulichen Kleinod vor und gibt anhand beispielhafter Gebäude einen Einblick in das ganzheitliche Konzept.

Treffpunkt ist in der Heppstraße 36 am Biergarten »Karz«. Der Unkostenbeitrag beträgt 3,00 Euro pro Person. Die Tour dauert rund  90 Minuten.

Für alle Führungen gilt: Die maximale Teilnehmerzahl pro Tour beträgt 20 Personen. Eine Anmeldung bis spätestens Freitag, 5. September, 10 Uhr, per E-Mail an marilena.salonna@reutlingen.de oder telefonisch unter 07121 303-2776 ist erforderlich. Bei den Stadtführungen muss der Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen eingehalten werden. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist freiwillig. (pm)