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Aktuell Mobilität

Mit der S-Bahn Ende 2022 in den Storlach

Ende 2022 soll der Storlach mit einer Haltestelle am neuen Gewerbepark RT unlimited an die Regional-Stadtbahn angebunden sein. Knapp 100 Bürger besuchten dazu gestern eine Informationsveranstaltung im Reutlinger Rathaus.

Eine Regionalbahn auf der Neckartalstrecke bei Reutlingen. Die Zuverlässigkeit der Züge lässt weiter zu wünschen übrig.  FOTO: N
Eine Regionalbahn auf der Neckartalstrecke bei Reutlingen. FOTO: NIETHAMMER
Eine Regionalbahn auf der Neckartalstrecke bei Reutlingen. FOTO: NIETHAMMER

REUTLINGEN. Zwei Akteure waren bei der »frühen Bürgerbeteiligung« präsent: Vertreter der Erms-Neckar-Bahn AG (ENAG), die für den Bau von Gleisen und Einstiegsstellen zuständig ist, und Mitarbeiter der Stadtverwaltung, die an der neuen Station ein Mobilitätszentrum plant.

Der Haltepunkt Storlach gehört zusammen mit dem geplanten Haltepunkt bei der Firma Bosch am Bösmannsäcker zum Modul 1 des Gesamtkonzepts Regional-Stadtbahn Neckar-Alb. Es sieht vor, die Innenstädte von Reutlingen und Tübingen umsteigefrei mit der Region zu verbinden. Für den Storlach mit dem neuen Innovationszentrum im ehemaligen Willi-Betz-Areal rechnen die Planer derzeit mit rund 1 000 Ein- und Ausstiegen täglich. Während des Baus des Haltepunkts wird es zu Beeinträchtigungen des Bahnverkehrs der Ermstalbahn kommen.

Und Parkplätze?

Die Station soll nach Fertigstellung des Haltepunkts zur Mobilitätsdrehscheibe ausgebaut werden – durch die Vernetzung von Bahn, Bus, Radwegen, Taxi und Carsharing. Auch eine großzügige Begrünung, Fahrradstellplätze und E-Ladesäulen sind vorgesehen. Autostellplätze sind bis auf wenige Behindertenstellplätze nicht integriert, was einer der Kritikpunkte der Bürger war. Schon jetzt gebe es zu wenig Parkplätze, sagte ein Besucher. (GEA)

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie morgen, Mittwoch, 29. Januar, bei GEA+, im E-Paper und in der gedruckten Ausgabe des Reutlinger General-Anzeigers