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Aktuell Förderung

5,2 Millionen Euro für Schulen: Reutlingen und Tübingen profitieren

Schule
Eine Lehrerin schreibt in einer Schule an die Tafel. Foto: Gollnow/dpa
Eine Lehrerin schreibt in einer Schule an die Tafel.
Foto: Gollnow/dpa

REUTLINGEN/TÜBINGEN. Im beginnenden Schuljahr fördert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg die Neugestaltung des Übergangs von der Schule in den Beruf in 30 baden-württembergischen Stadt- und Landkreisen mit insgesamt rund 5,2 Millionen Euro. Davon fließen 169 000 Euro in den Landkreis Reutlingen und weitere 113 500 Euro in den Landkreis Tübingen. Profiteure der Finanzspritze sind die Laura-Schradin- und die Kerschensteiner-Schule in Reutlingen, die Berufliche Schule Münsingen und die Gewerbliche Schule Metzingen sowie die Berufliche Schule Rottenburg und die Matthilde-Weber-Schule in Tübingen.

Das Reformkonzept zur Neugestaltung des Übergangs von der Schule in den Beruf beinhaltet insbesondere regionale Übergangsmanagements (RÜM) sowie für Jugendliche mit Förderbedarf den Bil-dungsgang Ausbildungsvorbereitung dual (AVdual) an beruflichen Schulen.

»Die Bereitschaft auszubilden ist über alle Branchen hinweg weiter hoch. Die Unternehmen suchen händeringend nach Auszubildenden, im August waren noch fast 30 000 Lehrstellen offen«, so Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. »Mit dem Reformkonzept für den Übergang Schule – Beruf stärken wir die berufliche Orientierung, damit Betriebe und Jugendliche auch zueinanderfinden. Dabei sind Betriebspraktika das A und O, das gilt in besonderer Weise für AVdual. 100 Schulen im Land bieten AVdual und damit bestmögliche Unterstützung beim Übergang von der Schule in den Beruf für Jugendliche mit Förderbedarf an.«

Und weiter: »Unser Ziel ist, dass noch mehr Jugendlichen der direkte Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf gelingt und dass Jugendliche mit Förderbedarf hierbei bestmöglich unterstützt werden. Mit unserem Reformkonzept zur Neugestaltung des Übergangs von der Schule in den Beruf erhalten junge Menschen passgenaue Unterstützung, um sich eine berufliche Zukunft aufzubauen. Praxisphasen binden frühzeitig die Betriebe vor Ort ein und leisten damit einen Beitrag zur Fachkräftesicherung. Wir werden das Konzept bis zum Jahr 2025 flächendeckend in Baden-Württemberg umsetzen.« (eg/GEA)