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Landkreis zieht demnächst in neue Straßenmeisterei um

Bald ziehen die Mitarbeiter der Straßenmeisterei in das neue Gebäude an der B 465 ein.
Bald ziehen die Mitarbeiter der Straßenmeisterei in das neue Gebäude an der B 465 ein. Foto: Ulrike Oelkuch
Bald ziehen die Mitarbeiter der Straßenmeisterei in das neue Gebäude an der B 465 ein.
Foto: Ulrike Oelkuch

MÜNSINGEN. Nur noch wenige Wochen, dann bezieht der Landkreis Reutlingen seine im Industriegebiet in Münsingen für 14 Millionen Euro in exponierter Lage gebaute und optisch sehr gelungene Straßenmeisterei.

Oberhalb der B 465 gelegen, werden hier sämtliche Arbeitsgeräte samt Fuhrpark der Straßenmeisterei und vor allem auch die Arbeitsplätze von derzeit 28 Beschäftigten unter einem schützenden Dach liegen. Was am alten Standort auf der Hopfenburg in Münsingen nicht der Fall gewesen ist: Dort waren die Arbeitsabläufe oft deshalb erschwert, weil alles auf mehrere Gebäude verteilt war und dazwischen Mann und Material der Witterung ausgesetzt gewesen sind.

Doch war der Landkreis hier seit 2005 auch nur Mieter: Eigentümer des knapp 80 Ar großen Areals mitsamt der Streugut- sowie der anderen drei Hallen und auch des Bürogebäudes, zu dem noch eine Wohnung gehört, ist das Land Baden-Württemberg, das sich nach dem Auszug des Landkreises nun ganz von seiner Immobilie trennen will.

Die alte Straßenmeisterei gehört dem Land und soll danach verkauft werden. FOTOS: OELKUCH
Die alte Straßenmeisterei gehört dem Land und soll danach verkauft werden. FOTOS: OELKUCH Foto: Ulrike Oelkuch
Die alte Straßenmeisterei gehört dem Land und soll danach verkauft werden. FOTOS: OELKUCH
Foto: Ulrike Oelkuch

»Das Land hat keine Verwendung mehr dafür«, erklärt Sascha Hank von Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Abteilung Liegenschaften, auf Anfrage dieser Zeitung. Und auch, dass sich noch kein Interessent für die im Außenbereich liegende und aus den 1970er-Jahren stammende Anlage dafür gemeldet habe im dafür zuständigen Amt in Tübingen.

Sobald der Landkreis als Mieter ausgezogen sei, werde man die Immobilie öffentlich ausschreiben, also den Verkauf forcieren. (oel)