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Aktuell Mobilität

Fahrplanmäßiger Start für die Schwäbische Alb-Bahn

Die Älbler müssen nur noch einsteigen: Das neue Angebot der Schwäbische Alb-Bahn funktioniert reibungslos. Seit dem 9. Juni fahren Züge von Engstingen bis Ulm. In einer zweiten Stufe wird die Strecke Engstingen-Gammertingen reaktiviert.

»Steig ai«: Seit dem 9. Juni hat die Schwäbische Alb-Bahn ihr Angebot erweitert. Der nächste Schritt folgt zum Fahrplanwechsel a
»Steig ai«: Seit dem 9. Juni hat die Schwäbische Alb-Bahn ihr Angebot erweitert. Der nächste Schritt folgt zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember. FOTO: FISCHER
»Steig ai«: Seit dem 9. Juni hat die Schwäbische Alb-Bahn ihr Angebot erweitert. Der nächste Schritt folgt zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember. FOTO: FISCHER

MÜNSINGEN. Seit zwei Wochen und in sechs Monaten gibt es keine Ausrede mehr: Denn seit dem 9. Juni hat sich das Mobilitätsangebot auf der Alb deutlich verbessert und wird ab 15. Dezember noch besser. In einem ersten Schritt geht es häufiger und nun täglich per Bahn auf der Schiene zwischen Engstingen und Ulm rund. Der Start des neuen Angebots der Schwäbischen Alb-Bahn (SAB) ist fahrplanmäßig gelungen. SAB-Geschäftsführer Bernd-Matthias Weckler ist zufrieden und stolz sowie optimistisch, dass auch Stufe zwei – die Reaktivierung der Strecke Engstingen-Gammertingen Ende des Jahres – reibungslos funktionieren wird.

Während die neuen Züge auf der Remstalbahn zum Start am 9. Juni außer Takt fuhren und einen ruppigen Start hinlegten, kann die Alb-Bahn Positiv-Nachrichten verzeichnen. »Die Züge waren pünktlich, es gab keine Ausfälle. Wir als kleinstes Netz haben an unser Qualitätsversprechen anknüpfen können«, sagt Bernd-Matthias Weckler, Geschäftsführer der Schwäbischen Alb-Bahn (SAB). Am ersten Tag des neuen Fahrplans, dem Pfingstsonntag, verzeichnete die SAB gleich im ersten Zug ab Schelklingen 300 Reisende und 40 Fahrräder, darunter auch Fahrgäste aus Rottenacker, wo 150 Jahre Donaubahn, der neue Fahrplan, die Einfahrt des neuen Zugs mit Namen »Rottenacker« und fünf Jahre Reaktivierung des Bahnhalts Rottenacker gefeiert wurden.

Tag zwei: Auch hier lief alles reibungslos, obwohl zusätzlich zu Menschen auch noch 2 500 Tonnen Industrieholz auf die Alb hinauf transportiert werden mussten. 1 000 Fahrgäste nutzten das erweiterte Angebot. »Das ist eine deutliche Steigerung«, sagt Weckler, normal seien an diesem Tag sonst 500 bis 600 Bahnreisende.

Einige Verbesserungen: Täglich geht es nun mit der SAB »nuff« und »naa«, also von Ulm hinauf auf die Alb nach Münsingen und Engstingen sowie hinunter, an Schultagen, an Samstagen, an Sonn- und Feiertagen, in den Ferien, sommers wie winters, egal ob Haupt- oder Nebensaison, das ganze Jahr, 365 Tage. Vor allem vom völlig neuen Samstagsangebot hofft Weckler, dass es die Menschen motiviert einzusteigen. Synergieeffekt: »Wir holen die Leute nach Münsingen und stärken den Einkaufsstandort.« Auch die Verbindung nach Ulm ist perfekt: Früher fuhr der letzte Zug um 14.40 Uhr ab Schelklingen. Das war einfach zu früh. Ein Stadtbummel ist nun möglich bis zur letzten Abfahrt in Schelklingen um 17.40 Uhr und Ankunft in Münsingen um 18.17 Uhr.

Fahrpläne gibt es bei der Schwäbischen Alb-Bahn und im Internet. (GEA)

www.alb-bahn.com