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Pfullinger Jugendgemeinderat plant Podiumsdiskussion zur Landtagswahl

Über den Umgang mit der AfD, das Konzept und die Kosten der Podiumsdiskussion zur Landtagswahl sprach der Pfullinger Jugendgemeinderat in seiner jüngsten Sitzung.

Am 8. März wird im Land gewählt. Vorab können sich die jungen Menschen bei einer Podiumsdiskussion über die Kandidaten und die P
Am 8. März wird im Land gewählt. Vorab können sich die jungen Menschen bei einer Podiumsdiskussion über die Kandidaten und die Parteien informieren. Foto: Bartussek
Am 8. März wird im Land gewählt. Vorab können sich die jungen Menschen bei einer Podiumsdiskussion über die Kandidaten und die Parteien informieren.
Foto: Bartussek

PFULLINGEN. Der Pfullinger Jugendgemeinderat (JGR) setzt in klares Zeichen: »Jugendliche sind politisch interessiert und wollen aktiv mitgestalten«, sagte Caleb Maier, Vorsitzender des JGR, in der jüngsten Sitzung des Gremiums. Er sprach von der Podiumsdiskussion zur Landtagswahl 2026, die die Jugendvertreter organisieren und für die sie einstimmig Haushaltsmittel in Höhe von 3.500 Euro bereitstellen. Das Event wird gemeinsam mit dem Reutlinger JGR veranstaltet.

Im kleinen Saal der Reutlinger Stadthalle soll am Donnerstag, 12. Februar, von 9 bis 11 Uhr die Podiumsdiskussion stattfinden. Podiumsgäste sind allesamt Landtags-Kandidaten aus dem Wahlkreis 60: Ronja Nothofer-Hahn (SPD), Dr. Max Menton (CDU), Sebastian Geyer (FDP), Maximilian Gerner (AfD), Thomas Poreski (Bündnis 90/Die Grünen) und Laura Renn (Die Linke). »Wir wollen damit politische Teilhabe möglich machen«, sagte Maier.

Viel diskutierter Umgang mit AfD

Der JGR-Vorsitzende sprach auch den viel diskutierten Umgang mit der AfD an: »Der ist nicht einfach. Vor allem nicht, da die AfD in einigen Ländern vom Verfassungsschutz beobachtet wird.« Der Jugendgemeinderat sei aber dazu verpflichtet, Neutralität zu wahren. Solange also eine Partei nicht verboten ist, kann sie nicht von solchen oder ähnlichen Veranstaltungen ausgeschlossen werden, da alle Stimmen im politischen Diskurs angehört werden müssen. »Daran werden wir uns halten«, betonte Maier.

Nicht nur die Öffentlichkeit, auch die weiterführenden Schulen aus der Region sind eingeladen, an der Podiumsdiskussion teilzunehmen. »Für einige Schüler wird das Event in den Gemeinschaftskundeunterricht eingebettet.« Die Moderation übernimmt die ehemalige Gymnasiallehrerin Stefanie Wally. Zu Beginn der Veranstaltung wird es einige Informationen zur Landtagswahl geben. Nachdem die Kandidaten zu Wort gekommen sind, kann das Publikum sich direkt mit Fragen an sie wenden. »Lasst uns gemeinsam alles an dem Tag geben, damit die Podiumsdiskussion ein voller Erfolg wird«, sagte Maier. (GEA)