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Halloween: Ist das süß oder sind Sie sauer?

Auch in der Region verbreitet sich die Tradition aus den USA weiter. In Metzingen sehen’s die Leute gelassen

Sarah Schrade findet Halloween toll. Sie will sich und ihre beiden kleinen Kinder heute entsprechend verkleiden.
Sarah Schrade findet Halloween toll. Sie will sich und ihre beiden kleinen Kinder heute entsprechend verkleiden. Foto: Ralf Rittgeroth
Sarah Schrade findet Halloween toll. Sie will sich und ihre beiden kleinen Kinder heute entsprechend verkleiden.
Foto: Ralf Rittgeroth

METZINGEN. Spätestens heute Abend soll es schön gruselig werden. Halloween steht vor der Tür. In Wirklichkeit stehen eher kleine und große Kinder vor der Haus- oder Wohnungstür und rufen mehr oder weniger laut: »Süßes oder Saures!« Das soll dann der unverblümte Hinweis darauf sein, dass es Saures geben könnte, wenn die Wohnungsinhaber nicht sofort Süßigkeiten herausrücken sollten.

Das Brauchtum, das sich zunächst von Irland aus in den USA ausgebreitet und erst vor etwa 20 Jahren nach Europa gekommen ist, findet auch in der Region seine Anhänger – besonders Kinder finden es toll. Aber auch Erwachsene verkleiden sich offenbar gerne gruselig und feiern ihr spezielles Halloween. Der GEA wollte von den Menschen in Metzingen wissen: »Finden Sie Halloween auch süß oder macht es Sie eher sauer?«

Diana Wurz ist Halloween-Fan. Sie und ihr Mann haben beide entsprechende Kostüme gekauft und gehen auch auf Halloween-Partys. Fo
Diana Wurz ist Halloween-Fan. Sie und ihr Mann haben beide entsprechende Kostüme gekauft und gehen auch auf Halloween-Partys. Fotos: Rittgeroth Foto: Ralf Rittgeroth
Diana Wurz ist Halloween-Fan. Sie und ihr Mann haben beide entsprechende Kostüme gekauft und gehen auch auf Halloween-Partys. Fotos: Rittgeroth
Foto: Ralf Rittgeroth

Sarah Schrade und ihre Freundin Diana Wurz sind beide junge Mütter kleiner Kinder und gleichzeitig Halloween-Liebhaberinnen. »Ich bin großer Halloween-Fan«, sagt Diana Wurz. Zusammen mit ihrem Mann hat sie entsprechende Kostüme organisiert und freut sich auf eine Halloween-Party. Das lässt sie sich auch ein paar Euro kosten: »Ich denke, da kommen mit Verkleidung und Essen insgesamt schon so 250 Euro zusammen.« Das scheint ihr der Spaß wert zu sein. Ihre Freundin Sarah freut sich ebenfalls auf das Verkleiden für Halloween. Sie will auch ihre beiden Kinder kostümiert sehen: »Wir freuen uns echt darauf,« sagt sie mit einem herzhaften Lachen.

Marianne Kopp, die auf einen Schwatz mit ihrer Freundin Erika Bauer auf den Kelternplatz gekommen ist, sagt: »Ich kann zwar mit Halloween nicht allzu viel anfangen, aber ich mache auch ein wenig mit, wegen der Kinder.« Sie meint damit, dass sie bereits genügend Süßigkeiten gesammelt hat, wenn die Kinder an ihrer Tür klingeln und danach verlangen. »Die bekommen alle etwas«, sagt Marianne Kopp lächelnd.

Gabi Reiff findet Halloween gut, aber hauptsächlich für Kinder. Auch  sie hat genügend  Süßigkeiten,  wenn's an ihrer  Tür kling
Gabi Reiff findet Halloween gut, aber hauptsächlich für Kinder. Auch sie hat genügend Süßigkeiten, wenn's an ihrer Tür klingelt. Foto: Ralf Rittgeroth
Gabi Reiff findet Halloween gut, aber hauptsächlich für Kinder. Auch sie hat genügend Süßigkeiten, wenn's an ihrer Tür klingelt.
Foto: Ralf Rittgeroth

Dass jemand viel Geld für Halloween ausgibt, kann Jochen Franz nicht so recht verstehen: »Ich halte persönlich nicht so viel von Halloween«, sagt er zunächst. Dann überlegt er kurz und fügt hinzu: »Aber für meinen Sohn ist das schon ’ne schöne Sache. Ich finde es auch gut, wenn die Kinder beispielsweise die Kürbisse aushöhlen und ihnen Gesichter schnitzen.«

Jochen Franz hält nicht so viel von Halloween. Aber wenn sein Sohn einen entsprechenden Kürbis schnitzt, findet er das  schon gu
Jochen Franz hält nicht so viel von Halloween. Aber wenn sein Sohn einen entsprechenden Kürbis schnitzt, findet er das schon gut. Foto: Ralf Rittgeroth
Jochen Franz hält nicht so viel von Halloween. Aber wenn sein Sohn einen entsprechenden Kürbis schnitzt, findet er das schon gut.
Foto: Ralf Rittgeroth

Als Fest hauptsächlich für Kinder betrachtet auch Richard Aklassou das ganze Treiben an Halloween. »Für Kinder ist das ganz süß. Sauer macht mich das aber auf keinen Fall.« Er will nicht viel Geld ausgeben, und wenn es an Halloween ein spezielles Essen gibt, dann freut er sich auf die Kürbissuppe.

Richard Aklassou findet Halloween ganz süß für  Kinder. Er selbst gibt nicht so viel Geld dafür aus.
Richard Aklassou findet Halloween ganz süß für Kinder. Er selbst gibt nicht so viel Geld dafür aus. Foto: Ralf Rittgeroth
Richard Aklassou findet Halloween ganz süß für Kinder. Er selbst gibt nicht so viel Geld dafür aus.
Foto: Ralf Rittgeroth

Auch Gabi Reiff hält Halloween eher für eine schöne Sause für Kinder. Deshalb hat sie sich schon einen größeren Vorrat an Süßigkeiten zugelegt, denn: »Zu mir kommen viele Kinder. Und es ist auch nett, wenn die kostümiert sind. Ich bin bereit für ›süß oder sauer«, meint sie mit Blick auf den Abend. (rr)

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