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Aktuell Prozess

Geblitzter Gomez erscheint nicht vor Gericht in Reutlingen und muss zahlen

Das Amtsgericht lehnt den Einspruch des VfB-Stürmers ab, der auf der B27 zu schnell und mit Handy am Ohr geblitzt worden ist.

Kämpft als Stürmer gegen den Abstieg des VfB Stuttgart aus der ersten Fußballbundesliga und als Autofahrer gegen einen Bußgeldbe
Kämpft als Stürmer gegen den Abstieg des VfB Stuttgart aus der ersten Fußballbundesliga und als Autofahrer gegen einen Bußgeldbescheid: Mario Gomez soll bei Walddorfhäslach mit dem Handy am Ohr 14 Stundenkilometer zu schnell gefahren sein. FOTO: DPA
Kämpft als Stürmer gegen den Abstieg des VfB Stuttgart aus der ersten Fußballbundesliga und als Autofahrer gegen einen Bußgeldbescheid: Mario Gomez soll bei Walddorfhäslach mit dem Handy am Ohr 14 Stundenkilometer zu schnell gefahren sein. FOTO: DPA

WALDDORFHÄSLACH/REUTLINGEN. Der Stürmer des abstiegsbedrohten VfB Stuttgart, Mario Gomez, ist nicht zu einer Verhandlung vor dem Amtsgericht Reutlingen erschienen. Er soll von der bekannten Tempomessanlage auf der B 27 bei Walddorfhäslach geblitzt worden sein: 14 Stundenkilometer zu schnell und mit Handy am Ohr.

Der Fußballprofi legte gegen den entsprechenden Bußgeldbescheid Einspruch ein. Deswegen war die Verhandlung vor dem Amtsgericht Reutlingen angesetzt. Vor Gericht erschien allerdings nur sein Anwalt Achim Bächle. Der meinte, sein Mandant sei gerade beim VfB Stuttgart unabkömmlich, schließlich kämpfe der Verein gegen den Abstieg. Gomez und die Mannschaft hätten viel zu tun.

Das Gericht entschied, dass sein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid verworfen wird. Der Bußgeldbescheid gelte damit weiterhin.

Anwalt Bächle zeigte sich hinterher enttäuscht und zweifelte zudem an, dass auf dem Blitzerfoto tatsächlich ein telefonierender Mario Gomez am Steuer zu erkennen sei. Er werde sich mit seinem Mandanten die weiteren juristischen Schritte überlegen. (GEA)