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Bad Urachs Bürgermeister weiht beim Freibadfest im Anzug die Rutsche ein

Mit seiner Dienstkleidung rutschte Bad Urachs Bürgermeister Elmar Rebmann auf der Wellenrutsche.
Mit seiner Dienstkleidung geht Elmar Rebmann normalerweise sorgsamer um. Am Mittwoch rutsche er im Anzug mit Karacho und sichtlichem Vergnügen von der Wellenrutsche. Foto: Andreas Fink
Mit seiner Dienstkleidung geht Elmar Rebmann normalerweise sorgsamer um. Am Mittwoch rutsche er im Anzug mit Karacho und sichtlichem Vergnügen von der Wellenrutsche.
Foto: Andreas Fink

BAD URACH. Und er bewegt sich doch. Bürgermeister Elmar Rebmann ließ am Mittwoch seinen Worten, genauer: seinem zweimaligen Versprechen Taten folgen und weihte im Anzug die Wellenrutsche ein. Die steht schon seit 2021 im Uracher Höhenfreibad, so richtig offiziell eingeweiht wurde sie aber erst in diesem Jahr. Nicht an irgendeinem Tag, sondern an einem runden Geburtstag: Vor 70 Jahren war der erste Badetag im Uracher Höhenfreibad, das als Ersatz für das Freibad am Nikolaiwasen gebaut wurde, das am 15. Januar 1945 zerbombt worden war. Schon beim Einbau der Wellenrutsche war der Uracher Verwaltungs-Chef aufgefordert worden, wie sein Vor-Vor-Vorgänger Fridhardt Pascher zur Feier des Tages Anzug vom Dreier zu springen. Was Elmar Rebmann höflich aber bestimmt ablehnte. Aus dem Badehosen-Gerutsche wurde jetzt gestern ein viel beklatschtes Anzug-Rutschen. Neben ihm DLRG-Chef Jürgen Buchfink im historischen Ringel-Männerbadeanzug. Und unzählige Kinder, die der Aufforderung Rebmanns »Jetzt dürft Ihr mal einen Bürgermeister nass spritzen« lustvoll nachkamen. (GEA)