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Aktuell Tourismus

Tübingen unter den Top 20 Reisezielen Europas

Mitten in Corona-Zeiten: Die Unistadt Tübingen ist auf einer Liste der 20 besten Reiseziele Europas gelandet. Erst war man dort skeptisch, nun hofft auf man auf ein gutes Abschneiden.

Blick auf die Unistadt vom Schloss Hohentübingen aus bis zum Österberg. FOTO: NIETHAMMER
Blick auf die Unistadt vom Schloss Hohentübingen aus bis zum Österberg. FOTO: NIETHAMMER
Blick auf die Unistadt vom Schloss Hohentübingen aus bis zum Österberg. FOTO: NIETHAMMER

TÜBINGEN. Paris oder Rom? Capri oder Tahiti? Oder doch Tübingen? Die schwäbische Unistadt findet sich völlig überraschend auf einer Liste der 20 besten Reiseziele – als einzige Stadt in Deutschland.

Gabriele Eberle vom Verkehrsverein hat der Sache anfangs nicht so ganz getraut. Das kleine Tübingen in einer Reihe mit den Top-Destinationen. Kann das ernsthaft und glaubwürdig sein? Eine Recherche räumte die Zweifel aus: »Inzwischen wissen wir, dass die Organisation durchaus seriös ist«, hat die Tourismus-Fachfrau festgestellt.

»European Best Destinations« ist demnach ein Partner des Eden-Networks der Europäischen Kommission und propagiert nachhaltigen Tourismus. Verbreitet werden auch Listen mit den schönsten Weihnachtsmärkten oder den angeblich sichersten Zielen. Tahiti ist auf der Europa-Liste, weil es zu Französisch-Polynesien zählt.

Jedes Jahr wird offenbar eine andere Auswahl der besten Ziele getroffen. Diesmal ist Tübingen unter den 20 Auserlesenen. Es wird als eines der bestgehüteten Geheimnisse Deutschlands beschrieben. »Die haben tolle Bilder und einen Film über Tübingen gemacht«, hat Eberle erstaunt herausgefunden.

Für die Tübinger ist dies allerdings erst eine Zwischen-Etappe. Die Endauswahl wird per Klick bestimmt. Alle Interessierten dürfen abstimmen. Nur die 15 Meistgewählten erhalten den Titel. Abgestimmt wird bis zum 10. Februar. Eberle hat alle ihre Kollegen in den bekannten Tourismusverbänden informiert und hofft, dass sie und alle Interessierten die Nachricht möglichst weit streuen. Auch oder gerade in Corona-Zeiten kann solche Publicity nicht schaden. Und bringt in jedem Fall einen Imagegewinn. Lokale Konkurrenz muss man ja hier nicht fürchten. (GEA)

Gabriele Eberle hofft auf viele Klicks und glaubt, dass auch die Ziele in der Region davon profitieren. FOTO: PRIVAT
Gabriele Eberle hofft auf viele Klicks und glaubt, dass auch die Ziele in der Region davon profitieren. FOTO: PRIVAT
Gabriele Eberle hofft auf viele Klicks und glaubt, dass auch die Ziele in der Region davon profitieren. FOTO: PRIVAT