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Neues Tübinger Hallenbad beim Freibad

Bei der Suche nach dem Standort für einen Konzertsaal rückt das 100 Jahre alte Uhlandbad in die Favoritenposition

100 Jahre war das Uhlandbad für die Wasserfreunde in Tübingen Anlaufstelle. Jetzt wird geprüft, ob daneben ein Konzertsaal entst
100 Jahre war das Uhlandbad für die Wasserfreunde in Tübingen Anlaufstelle. Jetzt wird geprüft, ob daneben ein Konzertsaal entstehen kann und das Bad dann als Foyer genutzt wird. FOTO: LENSCHOW
100 Jahre war das Uhlandbad für die Wasserfreunde in Tübingen Anlaufstelle. Jetzt wird geprüft, ob daneben ein Konzertsaal entstehen kann und das Bad dann als Foyer genutzt wird. FOTO: LENSCHOW

TÜBINGEN. Für einen neuen, von manchen in Tübingen heiß ersehnten Konzertsaal mit Platz für 650 Zuhörer hat sich die Stadtverwaltung einige Standorte angesehen. Hinter dem technischen Rathaus etwa könnte ein solcher Saal entstehen, oder direkt am Europaplatz, der sowieso neu gestaltet wird. Geprüft werden soll aber zunächst, ob sich nicht auch das 100 Jahre alte Uhlandbad dazu umwidmen lässt. Die eigentliche Halle würde daneben entstehen, wozu die Stadt aber ein benachbartes Grundstück erwerben müsste und noch nicht weiß, ob das gelingt. Das Uhlandbad selbst könnte dann Theaterfoyer werden und Platz für diverse andere Räume für die Künstler oder für unterzubringende Instrumente und anderes bieten.

Das beliebte Uhlandbad als Hallenbad will die Stadtverwaltung aufgeben, weil selbst bei einer Erweiterung nicht genügend Wasserfläche für die steigenden Bedürfnisse der Universitätsstadt vorhanden wäre. Zwei mögliche Standorte für einen Hallenbadneubau, beide in der Nähe des Freibads, hat man sich bereits ausgeguckt. (GEA)