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Kennen Sie Tübingen? Online-Führung zur Pest in Tübingen

»Pestmaske« eines Pestarztes aus dem 16. Jahrhundert steht in einer Vitrine im Reiss-Engelhorn-Museum.
»Pestmaske« eines Pestarztes aus dem 16. Jahrhundert steht in einer Vitrine im Reiss-Engelhorn-Museum. Foto: dpa
»Pestmaske« eines Pestarztes aus dem 16. Jahrhundert steht in einer Vitrine im Reiss-Engelhorn-Museum.
Foto: dpa

TÜBINGEN. Zwischen 1480 und 1860 wütete in Tübingen gleich 14 Mal eine Epidemie, die in diesem Ausmaß einmalig war: die Pest. Beim letzten virtuellen Rundgang der Reihe »Kennen Sie Tübingen?« folgt Kurt Oesterle den Überbleibseln der bisher größten bekannten Seuche. Zur Führung »Die Pest in Tübingen: Auf den Spuren des Schwarzen Todes« sind alle Interessierten herzlich eingeladen am Montag, 24. August 2020, 17 Uhr,

im Stream unter www.tuebingen.de/kennen-sie-tuebingen.

Dr. Kurt Oesterle ist Essayist und Romanautor und war lange Zeit Redakteur des Schwäbischen Tagblatts. In dem virtuellen Rundgang zeigt er an insgesamt vier Orten, wie lebendig die Geschichte dieser Seuche auch heute noch ist. Die Führung startet bei dem Pestlazarett »Gutleutehaus« und geht schließlich über den Pestanger und den Keller im »Süßen Jöchle« zum Wöhrd.

Während des Streams können die Zuschauerinnen und Zuschauer über die städtische Internetseite Fragen stellen, welche die Referenten live im Anschluss an die Ausstrahlung beantworten. Mit der Führung »Pest in Tübingen« geht die diesjährige »Kennen Sie Tübingen?«-Reihe zu Ende. Alle fünf Videos können Interessierte auch weiterhin auf dem städtischen Youtube-Kanal ansehen. (pm)

www.tuebingen.de/kennen-sie-tuebingen