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Aktuell Pandemie

Eine kostenlose Maske für Tübinger ab 65 Jahren

Maske
In diversen Bundesländern herrscht an vielen Orten Maskenpflicht. Foto: Marijan Murat/dpa
In diversen Bundesländern herrscht an vielen Orten Maskenpflicht. Foto: Marijan Murat/dpa

TÜBINGEN. Die Universitätsstadt Tübingen stellt allen Bürgerinnen und Bürgern ab 65 Jahren eine kostenlose FFP2-Maske zur Verfügung. Das haben Oberbürgermeister Boris Palmer, der Erste Bürgermeister Cord Soehlke und Bürgermeisterin Dr. Daniela Harsch sowie Dr. Lisa Federle, Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes im Kreis Tübingen, und Professor Dr. Michael Bamberg, Leitender Ärztlicher Direktor am Universitätsklinikum Tübingen, in ihrem »Tübinger Appell« am vergangenen Sonntag angekündigt (siehe PM 583/2020). Um die Maske zu bekommen, müssen die Menschen nichts unternehmen. Sie wird in den nächsten Tagen per Post an die rund 15.000 Tübingerinnen und Tübinger verschickt, die Geburtsjahrgang 1955 oder älter sind. Der Ältestenrat hat für die Aktion 50.000 Euro bewilligt.

Vergangene Woche hatte die Stadtverwaltung die Masken bestellt. Am heutigen Dienstag haben 45 Beschäftigte der Stadtverwaltung, darunter viele Auszubildende sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Kulturbereich, in der Hermann-Hepper-Halle den Versand der 15.000 Briefe vorbereitet. Jeder Brief enthält neben dem Anschreiben, auf dessen Rückseite der Tübinger Appell abgedruckt ist, eine FFP2-Maske sowie Informationen, wie die Maske zu tragen ist. Noch im Laufe dieser Woche werden die ersten Briefe mit den Masken bei den Bürgerinnen und Bürgern ankommen, hofft Oberbürgermeister Boris Palmer, der sich herzlich bei den vielen Helferinnen und Helfern bedankt.

Schon im April hatte die Stadtverwaltung kostenlose Stoffmasken an die ältere Generation verteilt. Damals waren nur Stoffmasken verfügbar. Nun sind auch medizinische Masken in ausreichender Zahl vorhanden. Die Unterzeichner des »Tübinger Appells« bitten alle, »die der Risikogruppe angehören – und das sind statistisch insbesondere alle Menschen im Seniorenalter: Schützen Sie sich selbst, vermeiden Sie wirklich alle unnötigen Kontakte und benutzen Sie nur noch medizinische Masken (FFP2), wenn Sie näheren Kontakt zu anderen Menschen haben.« (pm)