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Boris Palmer als frisches Porträt für die Tübinger Rathaus-Galerie

Ernst Mücke hat Boris Palmer in Öl festgehalten. Das Bild wird aber erst nach seiner Amtszeit aufgehängt.

Ernst Mücke ist ein genauer Beobachter. Er sieht in Palmer einen Menschen und nicht nur ein »Stadtoberhaupt«. FOTO: NOWARA
Ernst Mücke ist ein genauer Beobachter. Er sieht in Palmer einen Menschen und nicht nur ein »Stadtoberhaupt«. Foto: Nadine Nowara
Ernst Mücke ist ein genauer Beobachter. Er sieht in Palmer einen Menschen und nicht nur ein »Stadtoberhaupt«.
Foto: Nadine Nowara

TÜBINGEN. Entspannt sitzt Boris Palmer in seinem blauen Anzug, ohne Krawatte mit ungebügeltem Hemd mitten in einer grünen Landschaft. Mit wachem Blick schaut er nach vorne. Im Hintergrund: Fahrradfahrer. Der Tübinger Maler Ernst Mücke hat für die Bürgermeistergalerie ein Porträt des Tübinger Stadtoberhaupts gemalt. Dieses hat er nun an Dagmar Waizenegger, Leiterin des städtischen Fachbereichs Kunst und Kultur, überreicht. Das Ölgemälde wird im Depot des Stadtmuseums aufbewahrt und nach Palmers Amtszeit in der Galerie im Tübinger Rathaus aufgehängt.

Mücke möchte in seinen Werken die »Seele« des Porträtierten zeigen. »Boris liebt das Grüne und hat eine Freiheit im Denken. Ich sehe ihn häufiger, wie er mit seinem kleinen Kind auf dem Sattel durch die Tübinger Gassen radelt«, sagte der 89-Jährige. »Ich kenne ihn schon sehr lange. Bereits als er mit seinem Vater zusammen Gemüse auf dem Markt verkauft hat.« Palmer habe sich ausdrücklich gewünscht, dass Mücke ihn bereits jetzt angesichts seines hohen Alters porträtiert. Dreimal habe Palmer ihm in seinem Atelier Porträt gestanden. Ernst Mücke stellt häufig Menschen in den Mittelpunkt seiner Bilder. Oft sind es prominente Persönlichkeiten, mit denen sich allgemeine gesellschaftliche oder politische Fragen verbinden. (GEA)