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Aktuell GEA-Leser helfen

GEA-Verleger Valdo Lehari jr. dankt allen Spendern

Seit 25 Jahren unterstützt der Verein GEA-Leser helfen bedürftige Menschen in seinem Verbreitungsgebiet. Alleinstehende und Familien, Kinder und alte Menschen haben von der Arbeit des Vereins und den Spenden der Leser profitiert.

GEA-Verleger Valdo Lehari jr.
GEA-Verleger Valdo Lehari jr. Foto: dpa
GEA-Verleger Valdo Lehari jr.
Foto: dpa

REUTLINGEN. Mittlerweile nähert sich die gesamte Spendensumme der Zwei-Millionen-Euro-Marke. Wir haben mit dem Vorsitzenden des Vereins, Valdo Lehari jr., gesprochen.

1 Wie im Vorjahr gibt es wieder ein sehr hohes Spendenaufkommen von rund 140 000 Euro. Mehr als 2 000 GEA-Leser haben dazu beigetragen. Darauf darf der Verein doch durchaus stolz sein, oder?

Valdo Lehari jr.: Zuallererst gilt es natürlich, größten Dank abzustatten an alle Spender – egal, ob sie uns kleinere Beträge oder größere Summen anvertraut haben. Jede Spende ist wichtig und willkommen. Die großartige Resonanz in der Bevölkerung zeigt, wie gut der Verein dort mittlerweile verankert ist. Und das macht uns in der Tat auch stolz.

2  Ist dieses Vertrauen nicht auch ein großer Ansporn für alle, die im Vorstand und Beirat von »GEA-Leser helfen« tätig sind, mit gleichem Engagement weiterzumachen?

Lehari: Natürlich. Viel zum Erfolg haben auch unsere neuen Vorstandsmitglieder Eugen Schäufele und Dr. Edgar Wais beigetragen. Beirat und Vorstand prüfen jeden einzelnen Antrag auf Hilfe sorgfältig und entscheiden dann, ob und in welcher Höhe finanzielle Unterstützung nötig ist. Jeder gespendete Euro kommt unmittelbar bei den Hilfebedürftigen an, weil alle Arbeit im Verein ehrenamtlich geleistet wird und die Sachkosten vom Reutlinger General-Anzeiger getragen werden.

3  Bei der Arbeit für den Verein bekommt man sicher oft Einblick in schwere Schicksale.

Lehari: Ja, man sieht viel Leid und erfährt von existenzieller Not. Aber der Verein bemüht sich mit allen Kräften, diese Not zu lindern. Diese Aufgabe wird uns bleiben, denn trotz aller Bemühungen der Sozialpolitik gibt es immer alleinstehende Menschen und Familien, die durch Arbeitslosigkeit, ein Unglück, Krankheit oder andere tragische Umstände an den äußersten Rand des Existenzminimums gerutscht und völlig verzweifelt sind. Aber wenn uns die Leserinnen und Leser weiterhin so gut unterstützen, dann können wir auch weiterhin effektiv Hilfe leisten. (GEA)