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DLRG aus Reutlingen hilft im bayerischen Hochwassergebiet

Baden-Württemberg stemmt sich zwar selbst gegen das Hochwasser, es verschickt aber auch Hilfe in das noch stärker betroffene Bayern. Dort sollen Rettungskräfte unterstützen und ablösen.

Hochwasser in Bayern - Regensburg
Seit Tagen kämpfen Helfer in Bayern und Baden-Württemberg gegen die Flut und ihre Folgen. Foto: Armin Weigel/DPA
Seit Tagen kämpfen Helfer in Bayern und Baden-Württemberg gegen die Flut und ihre Folgen.
Foto: Armin Weigel/DPA

REUTLINGEN. Das Land Baden-Württemberg schickt Dutzende Rettungskräfte und mehrere sogenannte Wasserrettungszüge ins Hochwassergebiet nach Bayern. Nach Angaben der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) sind derzeit 74 Einsatzkräfte im Freistaat im Einsatz. 

Bayern habe demnach am Sonntag ein Hilfeersuchen an das baden-württembergische Innenministerium gerichtet und Wasserrettungszüge angefordert, um lokale Kräfte zu unterstützen oder abzulösen. Unter anderem machten sich Wasserrettungszüge der DLRG aus Reutlingen und Ulm noch am selben Tag auf den Weg. Am frühen Montagmorgen folgten Wasserrettungszüge aus Karlsruhe und Freiburg. Ziel war laut DLRG das schwäbische Günzburg. 

Die Wasserrettungszüge der DLRG in Baden-Württemberg bestehen aus einer Führungsgruppe, einer Bootsgruppe, einer Strömungsrettergruppe und einer Tauchgruppe. Nach Bedarf können einzelne Einheiten ergänzt oder ersetzt werden. 

Dauerregen sorgt in Bayern weiter an mehreren Pegeln für Hochwasser der höchsten Meldestufe 4. Die Lage in Baden-Württemberg entspanne sich zwar, sei aber dynamisch, teilte der DLRG mit. (dpa)

Wie sie die Hochwasserlage in Reutlingen und der Region Neckar-Alb am Wochenende entwickelt hat, lesen Sie hier.