SONDELFINGEN. Dem »Halda-Fuchs« ein fastnächtliches Denkmal gesetzt hat eine Gruppe närrischer Sondelfinger vor bald 23 Jahren. Bis zu diesem Zeitpunkt herrschte im »Flegga« noch komplette Narren-Freiheit. Doch das sollte sich ändern, und es schlug die Geburtsstunde von Reinecke und seinen Artgenossen.
Die Figuren-Wahl war auf das schlaue Waldtier gefallen, weil dieses einst am Saum der Gemeinde stark verbreitet war. Jedoch: Durch Bautätigkeit schrumpfte die Population. Der Fuchs wurde abgedrängt, die Halden in menschlichen Wohnraum umgewandelt. Übrigens: Bis heute weist der Sondelfinger Fuchshaldeweg darauf hin, dass an Ort und Stelle ehemals flinke Nachtjäger auf Beutezug gingen.
Seit dem 3. März 2003 werden diese in Sondelfingen bevorzugt in der Fünften Jahreszeit gesichtet. Denn seither ist die Fasnet ihr Refugium. Und seither hat sich die Meute ordentlich vermehrt. Mittlerweile sind es vierzig aktive Füchse und sechs aktive Welpen, die in Sondelfingen und drumrum für gute Laune, zuweilen aber auch für gepflegten Grusel sorgen. (GEA)

