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Von Lkw erfasst: Dreijähriger Junge stirbt bei Unfall in Pfullingen

Polizei und Rettungswagen waren vor Ort. Foto: 7aktuell/Bassermann
Polizei und Rettungswagen waren vor Ort.
Foto: 7aktuell/Bassermann

PFULLINGEN. Zu einem tragischen Verkehrsunfall ist es am Dienstagmittag in Pfullingen gekommen. Dabei erlitt ein Kind tödliche Verletzungen. Der knapp drei Jahre alte Junge war gegen zwölf Uhr mit seinem Laufrad auf dem Gehweg der leicht abschüssigen Häglenstraße unterwegs.

An der Einmündung in die Achalmstraße lief das Kind ersten Ermittlungen der Verkehrspolizei nach auf die Straße und stieß seitlich mit einem von rechts kommenden Lastwagen zusammen. Der 62 Jahre alte Lkw-Fahrer und seine Beifahrerin erlitten einen schweren Schock. Sie mussten ärztlich versorgt und in eine Klinik gebracht werden.

Der Rettungsdienst war mit einem Großaufgebot an die Unfallstelle ausgerückt. Außerdem kam die Feuerwehr Pfullingen zur Unterstützung an die Unfallstelle. In die Unfallermittlungen wurde ein Gutachter eingeschaltet, wie die Polizei mitteilt.

Notfallseelsorge vor Ort

Pfullingens stellvertretender Bürgermeister Martin Fink informierte gestern Abend in den Ausschusssitzungen über das »unfassliche Geschehen«. Demnach hatten die Eltern ihr Kind aus dem Kinderhaus Achalmstraße abgeholt, bevor der Unfall passierte, der auch von einigen Passanten und anderen Eltern beobachtet worden war. Mit am Unfallort waren deshalb Notfallseelsorger, die sich sowohl um die Eltern als auch um die Einsatzkräfte kümmerten, die extremst gefordert waren, wie Fink betonte. Seine Gedanken seien bei allen Beteiligten, auch bei dem Lkw-Fahrer und seiner Beifahrerin.

Die Verwaltung habe sich noch im Laufe des Nachmittags zusammengesetzt, um zu überlegen, wo Hilfe nötig ist und wie geholfen werden kann. Auch unter der Maßgabe, dass sowohl Erzieherinnen als auch Kinder aus der Einrichtung den Unfall mitbekommen haben. So sind die Notfallseelsorger heute vor Ort, um sich um die Erzieherinnen und die Kinder zu kümmern, erklärte Therese Albrecht von der Stadtverwaltung. Gleichzeitig habe man einen Elternbrief verschickt, in dem unter anderem auf das Angebot der Notfallseelsorger hingewiesen werde.

Fink erklärte, dass erste Überlegungen angestellt worden sind, um den Eltern zu helfen, die zu allem Unglück auch noch nahe der Unfallstelle wohnen. »Eine extreme Situation«, sagte der sichtlich erschütterte Bürgermeisterstellvertreter in der Sitzung. (pol/GEA)