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Frau stirbt bei Verkehrsunfall auf der B312 bei Riederich

Schwerer Verkehrsunfall auf der B 312 bei Riederich. Foto: Markus Niethammer.
Schwerer Verkehrsunfall auf der B 312 bei Riederich.
Foto: Markus Niethammer.

RIEDERICH. Zu einem schweren Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen ist es am Sonntagnachmittag auf der B 312 zwischen Riederich und Bempflingen gekommen, teilt die Polizei mit. Gegen 15.20 Uhr fuhr ein 76-jähriger Tiguan-Lenker auf der B 312 in Richtung Stuttgart, kam kurz nach der Anschlußstelle Riederich nach links auf die Gegenfahrspur und kollidierte frontal mit einer entgegenkommenden Touran-Lenkerin. Durch die Wucht des Aufpralls drehten sich die beiden Fahrzeuge, wonach ein weiterer, in Richtung Bempflingen fahrender Pkw Touran, in den querstehenden Tiguan prallte.

Der 76-jährige Tiguan-Fahrer und die 43-jährige Touran-Fahrerin wurden in ihren Fahrzeugen eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr geborgen werden. Der schwerstverletzte Tiguan-Fahrer wurde vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht. Noch an der Unfallstelle erlag die 43-jährige Touran-Fahrerin ihren schweren Verletzungen, das mitfahrende dreijährige Kind kam mit schweren, jedoch nicht lebensgefährlichen Verletzungen in eine Klinik. Vom dritten beteiligten Fahrzeug zog sich der 39-jährige Fahrer leichte Verletzungen zu, dessen 38-jährige Beifahrerin sowie die mitfahrenden Kinder im Alter von vier und sechs Jahren überstanden das Unfallgeschehen unverletzt.

Nach dem Unfall wurden zwei Rettungshubschrauber angefordert, einer davon aber zügig wieder abbestellt. Foto: Markus Niethammer
Nach dem Unfall wurden zwei Rettungshubschrauber angefordert, einer davon aber zügig wieder abbestellt.
Foto: Markus Niethammer

Die Feuerwehr war mit 12 Fahrzeugen und 55 Kräften, der Rettungsdienst mit 17 Fahrzeugen und 32 Einsatzkräften, darunter ein Rettungshubschrauber eingesetzt. Für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme und Fahrbahnreinigung war die B 312 bis um 19.15 Uhr vollgesperrt, eine örtliche Umleitung wurde eingerichtet. Der Verkehrsdienst Tübingen hat die Unfallermittlungen übernommen, insgesamt waren von der Polizei sieben Streifenwagen eingesetzt. Es entstand ein Gesamtschaden von etwa 70.000 Euro. (pol)