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Was halten Sie von Bauzwang in Reutlingen? Schreiben Sie uns!

Wieviele Wohnungen wurden tatsächlich gebaut? Die Stadt kann diese Frage nicht beantworten. Lediglich die Zahl der Baugenehmigun
Wieviele Wohnungen wurden tatsächlich gebaut? Die Stadt kann diese Frage nicht beantworten. Lediglich die Zahl der Baugenehmigungen liegen vor. Foto: dpa
Wieviele Wohnungen wurden tatsächlich gebaut? Die Stadt kann diese Frage nicht beantworten. Lediglich die Zahl der Baugenehmigungen liegen vor. Foto: dpa

REUTLINGEN. Bezahlbarer Wohnraum ist Mangelware in deutschen Städten. Dass dann auch noch Wohnungen leerstehen und Grundstücke unbebaut bleiben, ist vielen ein Dorn im Auge. Auch Boris Palmer. Seit 2016 geht die Stadt Tübingen deshalb gegen den Leerstand vor. Wer sein Haus oder seine Wohnung länger als sechs Monate leer stehen lässt, muss mit einer saftigen Geldstrafe rechnen. Jetzt will Palmer auch Eigentümer ungenutzter Baugrundstücke zum Bauen bewegen und sie notfalls sogar einteignen.

Reutlinger Gebäude- und Grundstücksbesitzer hatten unter Oberbürgermeisterin Barbara Bosch diesbezüglich bislang nichts zu befürchten. Auch die Kandidaten Dr. Christian Schneider und Dr. Carl- Gustav Kalbfell sprachen sich beim GEA-Wahlpodium gegen Zwangsmaßnahmen aus. Der neu gewählte OB Thomas Keck stand dem schon offener gegenüber. Dabei hat er vor allem Leute im Blick, »die das knappe Bauland aufkaufen und liegenlassen in der Hoffnung, dass es an Wert weiter zunimmt«, sagte er im Januar.

Was halten Sie von Bauzwang und Enteignungen, um gegen Wohnraummangel vorzugehen? Schreiben Sie uns Ihre Meinung an online@gea.de. (GEA)