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Freundschaftsbaum für Pistoia beim Reutlinger Listhof

Der Freundschaftsbaum für Pistoia wurde oberhalb des Listhofes gepflanzt.
Der Freundschaftsbaum für Pistoia wurde oberhalb des Listhofes gepflanzt. Foto: Stadt Reutlingen
Der Freundschaftsbaum für Pistoia wurde oberhalb des Listhofes gepflanzt.
Foto: Stadt Reutlingen

REUTLINGEN. 2018 wurde die Städtefreundschaft mit Pistoia, der Hauptstadt der toskanischen Provinz Pistoia, offiziell besiegelt. Als Zeichen der Verbundenheit pflanzte Reutlingens Oberbürgermeister Thomas Keck nun einen Freundschaftsbaum, gespendet von der Reutlingerin Margot Steinegger. Der Baum steht auf dem Gelände des Naturschutzgebietes oberhalb des Umweltbildungszentrums Listhof, welches den Baum beschafft und die Aktion organisiert hatte.

Da wegen der Corona-Pandemie zuletzt nur wenige reale Begegnungen im Rahmen der Reutlinger Städtepartnerschaften- und -freundschaften stattfanden, freue es ihn umso mehr, so Oberbürgermeister Keck bei der Pflanzaktion, dass er einen »Reutlinger Streifling«, eine alte regionale Apfelbaumsorte, als ein lebendiges Zeichen der Städtefreundschaft zwischen Reutlingen und Pistoia pflanzen dürfe.

Der Oberbürgermeister dankte dem Umweltbildungszentrum Listhof für die Organisation, sowie den Vertretern des Freundschaftsvereins »Amicizia Pistoia-Reutlingen e. V.« für ihr Engagement im Interesse der Freundschaft mit Pistoia und der deutsch-italienischen Beziehungen. Ein besonderer Dank für ihre Spende ging an Margot Steinegger. Die rüstige Seniorin ist Ehrenmitglied im Reutlinger Freundschaftsverein »Amicizia Pistoia-Reutlingen e. V.« und unterstützte die Städtefreundschaft schon lange Jahre bevor diese offiziell wurde. Gerade weil im Moment keine persönlichen Treffen zwischen den Menschen in Reutlingen und Pistoia möglich sind, sei es ihr wichtig, ein Zeichen zu setzen. »Und wenn morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen«, zitierte Steinegger bekräftigend.

Oberbürgermeister Keck betonte, dass die Städtepartnerschaften und -freundschaften ein wichtiger Teil der kommunalen »Außenpolitik« seien und dass diese den Dialog mit anderen Städten, insbesondere auf der Ebene der Bürger und der Zivilgesellschaft, förderten. (pm)