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Silvestermüll hat in der Landschaft nichts verloren

Rücksicht auf Tiere, Mitmenschen und die Umwelt sollte auch am Jahreswechsel selbstverständlich sein

Hund beißt Alpaka Hoden ab
Hund beißt Alpaka Hoden ab. FOTO: MAGNUS POMM – WWW.TIERFOTO-NRW.DE
Hund beißt Alpaka Hoden ab. FOTO: MAGNUS POMM – WWW.TIERFOTO-NRW.DE

REUTLINGEN/STUTTGART. »Für viele Menschen gehören Böller und Raketen zu Silvester. Zu einem verantwortungsvollen Miteinander gehört aber, Müll aus der Silvesternacht ordnungsgemäß zu beseitigen«, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk in Stuttgart.

In der freien Landschaft bliebe der Müll aus der Silvesternacht hingegen oft achtlos liegen und berge sowohl für Wild als auch Tiere in der Landwirtschaft ein großes Gefahrenpotential. »Wenn Tiere die Wiesen im nächsten Frühjahr und Sommer abweiden oder darauf Grünfutter und Heu geerntet wird, können diese Abfälle aufnehmen. Plastikreste oder Scherben gefährden die Gesundheit der Tiere«, erklärte Hauk. Neben dem Leid für die Tiere sei dies mit einem erheblichen wirtschaftlichen Schaden für die Landwirte verbunden.

»Silvestermüll hat in der freien Landschaft nichts verloren. Bereiche um landwirtschaftliche Nutzflächen sollten für ein Feuerwerk gemieden werden«, sagte der Landwirtschaftsminister. Feuerwerk sollte nur dort gezündet werden, wo die Feiernden selbst die Reste aufsammeln und entsorgen könnten. Dies diene einerseits der Landwirtschaft und sei andererseits angewandter Tierschutz.

»In der Nähe landwirtschaftlicher Gehöfte oder Pferdehaltungen, an Waldrändern und in der Feldflur können Böller und Raketen wildlebende oder in Gehegen, Ausläufen oder Ställen gehaltene Tiere in Angst und Panik versetzen«, erklärte der Minister. Die Tiere könnten nachhaltige Schäden erleiden oder ausbrechen. Deshalb sollte auch in solchen Bereichen kein Feuerwerk gezündet werden. Auch Haustiere leiden unter Umständen erheblich während des Feuerwerks. Tierhalter sollten für die Tiere einen geeigneten, geschützten Platz suchen und Hunde oder Katzen an Silvester nicht alleine zu Hause lassen. (em)

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