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Aktuell Tierschutz

Reutlinger Tierheim erwartet Abgabeschwemme von Haustieren

Die Hundezüchter berichten in Zeiten von Homeoffice von einer vermehrten Nachfrage nach Welpen. Die Mitarbeiter des Reutlinger Tierheims befürchten, dass der Boom eine Welle von Fund- und Abgabetieren zur Folge haben wird.

Glück gehabt: Diese Katzenbabys wurden gerade noch rechtzeitig in einem Papiercontainer entdeckt, bevor sie in einer Schredderma
Glück gehabt: Diese Katzenbabys wurden gerade noch rechtzeitig in einem Papiercontainer entdeckt, bevor sie in einer Schreddermaschine gelandet wären. Sie bleiben noch ein paar Wochen bei der Mutter im Tierheim, bevor sie vermittelt werden. Foto: Frank Pieth
Glück gehabt: Diese Katzenbabys wurden gerade noch rechtzeitig in einem Papiercontainer entdeckt, bevor sie in einer Schreddermaschine gelandet wären. Sie bleiben noch ein paar Wochen bei der Mutter im Tierheim, bevor sie vermittelt werden.
Foto: Frank Pieth

REUTLINGEN. Seit Beginn der Coronakrise arbeiten viele Menschen weniger und von Zuhause aus – ideale Voraussetzung, um sich um ein neues Haustier zu kümmern. Dem Reutlinger Tierschutzverein schwant allerdings, dass sich der Run auf Hund, Katze und Kaninchen nach der Coronakrise durch steigende Zugänge im Tierheim bemerkbar machen wird.

Schleppende Vermittlung

Schon jetzt wachse der Bestand an Fund- und Abgabetieren in der Auffangstation bei Sondelfingen, während die Vermittlungen aufgrund der Hygienevorschriften zurzeit schleppender vonstattengehen.

Die Tierschützer warnen vor dem Kauf von Tieren aus dubiosen Quellen. Und sie weisen darauf hin, dass Tierhaltung Kosten verursacht: Für einen Hund müsse man mit 100 bis 200 Euro rechnen, für eine Katze etwa 50 Euro im Monat. Adoptionen von Haustieren sind im Reutlinger Tierheim nach Anmeldung möglich. (ele)

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie morgen bei GEA+, im E-Paper und in der gedruckten Ausgabe des Reutlinger General-Anzeigers.

www.tierschutzverein-reutlingen.de