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Reutlinger geht nach Streit mit Küchenmesser auf Ehefrau los

Prozess vorm Tübinger Landgericht wegen versuchtem Totschlag und gefährlicher Körperverletzung.

Häufig und immer schwieriges Terrain für Justitia: Beziehungstaten. Foto: Dpa
Häufig und immer schwieriges Terrain für Justitia: Beziehungstaten. Foto: Dpa
Häufig und immer schwieriges Terrain für Justitia: Beziehungstaten. Foto: Dpa

REUTLINGEN/TÜBINGEN. Mit einem Fleischermesser ist ein 50-jähriger Reutlinger auf seine von ihm getrennt lebende Ehefrau losgegangen. Er verletzte sie schwer an Rücken und Hand. Nun muss er sich vor der Schwurgerichtskammer des Tübinger Landgerichts wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung verantworten. Beim eskalierenden Ehestreit am 8. Januar dieses Jahres in einer Wohnung in Reutlingen verletzte er auch seine zwölfjährige Tochter. Der Angeklagte gab beim Prozessauftakt an, sich an nichts mehr erinnern zu können. Ob solche Erinnerungslücken wirklich sein können, dazu soll ein psychiatrischer Sachverständiger im Laufe des Prozesses Stellung nehmen. (vits)