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Millionen für Ausbau von Reutlinger Kreisstraßen

Fast elf Millionen Euro will der Landkreis bis zum Jahr 2022 in den Ausbau der Kreisstraßen stecken.

Foto: dpa
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REUTLINGEN.  Der Technische Ausschuss des Kreistags hat das Ausbauprogramm jetzt abgesegnet – dies allerdings vorbehaltlich der zur Verfügung stehenden Finanzmittel. Reichen dürften sie auf jeden Fall für den Ausbau der Kreisstraße zwischen Geisingen und Huldstetten. Ein Großteil der benötigten Finanzmittel in Höhe von 1,137 Millionen Euro wurde bereits in den vergangenen Jahren eingeplant.

Der Leiter des Straßenbauamts Udo Pasler erläuterte vor dem Ausschuss die Ausbaupläne. Auf einer Länge von rund 1,2 Kilometern wird die Straße zwischen den Pfronstetter Ortsteilen auf sechs Meter Breite ausgebaut – ausreichend für den Bus-/Schwerverkehr – und ein parallel laufender Radweg mit einer Breite von 2,50 Metern angelegt. Die Straße ist derzeit mit der Zustandsnote 5 (sehr schlecht/vordringlich) versehen. Der bisherige Aufbau der Straße war nicht regelkonform und ist durch hohe Kuppen schlecht einsehbar. Das wird beim Ausbau korrigiert.

Das Netz der Kreisstraßen mit einer Länge von 278,8 Kilometern wird gemäß des Zustandsberichts weiter ausgebaut. Bis 2022 sollen durchschnittlich 2,75 Millionen Euro pro Jahr investiert werden. Für den Ausbau der K 6715 Mittelstadt/Bempflingen sind 2019 rund eine Million Euro vorgesehen, für die K 6756 Gniebel/Pliezhausen 860 000 Euro. Genaue Pläne liegen aber noch nicht vor. Nachdem die Wittlinger Steige gesichert ist, kommt im kommenden Jahr die Hanner Steige an die Reihe, für 300 000 Euro.

Über eine Million Euro sind im kommenden Jahr für neue Beläge und Deckenverstärkungen an Kreisstraßen vorgesehen.

Dies betrifft die Auffahrt zum Schloss Lichtenstein (K 6732), die K 6730 zum Rossberg, einschließlich der Ortsdurchfahrt Genkingen, die Ortsdurchfahrt Altenburg (K 6720) und die K 6747 von Aichelau nach Ehestetten. (jük)