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Kandidatencheck: Die Stoppuhr läuft mit

Beim GEA-Kandidaten-Check stellen sich alle Bewerber den Fragen von Journalisten und Publikum

Das Reutlinger Rathaus.
Das Reutlinger Rathaus. Foto: Markus Niethammer
Das Reutlinger Rathaus.
Foto: Markus Niethammer

REUTLINGEN. Wer soll Reutlingen in den nächsten acht Jahren repräsentieren? Wer bringt die besten Ideen mit, um die wachsende Großstadt voranzubringen? Wer hat das nötige Rüstzeug, um den »Konzern Stadt« mit seinen knapp 2 500 Mitarbeitern effektiv zu managen?

Beim Kandidaten-Check des Reutlinger General-Anzeigers am Dienstag, 22. Januar, im Großen Saal der Stadthalle geht es ab 19 Uhr sowohl um Sachfragen als auch um die Persönlichkeit und die Ausstrahlung der fünf Bewerber um den Oberbürgermeister-Posten, die alle ihr Kommen zugesagt haben: Dr. Christian Schneider (CDU), Thomas Keck (SPD), Cindy Holmberg (Grüne), Andreas Zimmermann (Die Partei) und Dr. Carl-Gustav Kalbfell (FDP).

In einer unterhaltsamen »Aufwärmrunde« wird Moderator Alexander Rabe, Chef vom Dienst beim GEA, die Kandidaten einzeln kurz vorstellen, bevor Lokalchef Roland Hauser und Regionalchefin Gisela Sämann sie zu stadtpolitischen Themen befragen. Klar, dass es nach dem Reutlinger Stau- und Baustellenjahr 2018 dabei unter anderem um den Komplex »Verkehr und Mobilität« gehen wird.

Als Kandidaten anerkannt (von links): Christian Schneider, Thomas Keck, Cindy Holmberg, Andreas Zimmermann und Dr. Carl-Gustav K
Als Kandidaten anerkannt (von links): Christian Schneider, Thomas Keck, Cindy Holmberg, Andreas Zimmermann und Dr. Carl-Gustav Kalbfell. FOTOS: KUS, GER, PRIVAT Foto: nicht angegeben
Als Kandidaten anerkannt (von links): Christian Schneider, Thomas Keck, Cindy Holmberg, Andreas Zimmermann und Dr. Carl-Gustav Kalbfell. FOTOS: KUS, GER, PRIVAT
Foto: nicht angegeben

Ein weiteres Schwerpunktthema ist die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und Arbeitsplätzen, bevor es um ganz unterschiedliche Facetten des »(Nacht-)Lebens in Reutlingen« gehen wird. Getreu dem von Heinz Erhardt einst ausgegebenen Motto »Fassen Sie sich, aber bitte kurz!«, gilt auch bei diesem GEA-Podium die fast schon legendäre Redezeitbeschränkung von 90 Sekunden pro Antwort. Ein »Joker« ermöglicht es den Kandidaten, sich ungefragt zu Wort zu melden – aber auch das nicht uferlos, sondern maximal eine Minute lang und nur einmal pro Themenrunde. Die Stoppuhr läuft, für Publikum und Kandidaten sichtbar, immer mit.

Dann ist das Publikum an der Reihe: Hier können die Bürger selbst nachhaken oder auch Themen aufrufen, die bis dahin noch nicht angesprochen wurden – eine Chance, die sich so bei der für den nächsten Tag (23. Januar) anberaumten städtischen Bewerbervorstellung (ebenfalls Stadthalle, 18.30 Uhr) übrigens nur bedingt eröffnet: Hier können die Besucher zwar schriftlich Fragen einreichen, aber es werden nur fünf ausgelost und tatsächlich gestellt.

Rechtzeitig kommen

Der Kandidaten-Check ist wie jedes GEA-Podium kostenfrei, und das gilt am Veranstaltungstag auch für die Garderobe. Mäntel, Jacken und größere Taschen sowie Rucksäcke dürfen bekanntlich nicht in den Stadthallensaal mitgenommen werden. Die Saaltüren öffnen sich um 18.30 Uhr, die Stadthalle selbst ist bereits ab 18 Uhr offen; im Foyer gibt es eine kleine Bewirtung. Es gilt das Prinzip »Wer zuerst kommt, mahlt zuerst« – Platzreservierungen sind leider nicht möglich. Aufgrund des bereits jetzt erkennbar großen Interesses an der Veranstaltung empfiehlt es sich also, nicht auf den letzten Drücker zu kommen. (GEA)