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Günther Herbig kandidiert für die Linken für den Landtag

Günter Herbig engagiert sich in Pliezhausen in der Geflüchteten-Arbeit undbeim VDK-Sozialverband. Foto: Archiv
Günter Herbig engagiert sich in Pliezhausen in der Geflüchteten-Arbeit undbeim VDK-Sozialverband.
Foto: Archiv

REUTLINGEN. Die Reutlinger Linke hat Günter Herbig als ihren Landtagskandidaten nominiert, als Ersatzkandidatin Petra Braun-Seitz. Der Pliezhäuser Ortsverbandsvorsitzende und die langjährige Kreisvorsitzende der Linken wurden ohne Gegenkandidaten und -kandidatinnen einstimmig gewählt.

In Reutlingen ist Herbig durch seine Bundestagskandidatur 2013 bekannt. In Pliezhausen engagiert er sich in der Geflüchteten-Arbeit und beim VDK-Sozialverband als deren Vorsitzender. Seit Jahren, so Herbig, habe die Linke auf die fatalen Entwicklungen hingewiesen, die nun durch die Coronakrise »gnadenlos« offengelegt worden seien. Ob im Gesundheitsbereich, in den Schulen, der sozialen Benachteiligung großer Bevölkerungsschichten: »Die Kluft zwischen arm und reich wird immer größer. Die Krankenhäuser und Pflegekräfte stöhnen unter der Last der Unterfinanzierung bei viel zu wenig Personal und Ausstattung. Gesundheit kann nicht dem privaten Gewinnstreben unterworfen werden und deshalb ist öffentliche Aufgabe der Daseinsfürsorge«.

Gleiches gelte für den Bildungsbereich, in dem Deutschland in Sachen Ausstattung und moderner Technik in Europa weit hinten rangiere. Viele Familien, so Petra Braun-Seitz, könnten sich keinen Zugang zum »Homeschooling« leisten, sofern die Lehrer dazu überhaupt in der Lage seien. (eg)