Logo
Aktuell Protest

Demo von »Baden-Württemberg steht auf« in Reutlingen

200 bis 300 Menschen haben sich am Samstagnachmittag unter dem Motto »Baden-Württemberg steht auf« im Reutlinger Bürgerpark versammelt, um für Frieden, Freiheit, Meinungsfreiheit und den Bargelderhalt zu demonstrieren.

»Baden-Württemberg steht auf«: Unter diesem Motto zogen die Demonstranten vom Reutlinger Bürgerpark aus durch die Innenstadt.
»Baden-Württemberg steht auf«: Unter diesem Motto zogen die Demonstranten vom Reutlinger Bürgerpark aus durch die Innenstadt. Foto: Gabriele Küster
»Baden-Württemberg steht auf«: Unter diesem Motto zogen die Demonstranten vom Reutlinger Bürgerpark aus durch die Innenstadt.
Foto: Gabriele Küster

REUTLINGEN. 200 bis 300 Menschen haben sich am Samstagmittag in Reutlingen einer Demonstration der Bewegung »Baden-Württemberg steht auf« angeschlossen. Vom Bürgerpark aus zogen die Demonstranten mit Pauken und Parolen durch die Stadt, um für »Frieden, Freiheit, Meinungsfreiheit und den Bargelderhalt« einzutreten, wie auf dem zentralen Banner zu lesen war.

Zuvor hatte Mitorganisatorin Petra Nagel vor der Stadthalle das Mikrofon ergriffen und für einen »friedlichen, aber lautstarken« Ablauf des Demonstrationszugs geworben. Sie verteilte Deutschlandflaggen, die sich zu Fahnen mit Friedenstauben und selbst gebastelten Schildern gesellten, etwa mit der Aufschrift »Frieden schaffen ohne Waffen«. Auf einem Banner hieß es: »Wer Altparteien wählt, wählt Krieg«, ein Slogan, der auch im Umfeld der AfD verwendet wird, um die Außenpolitik der etablierten Parteien zu kritisieren.

Frieden und Meinungsfreiheit waren die vorherrschenden Themen der Demonstration.
Frieden und Meinungsfreiheit waren die vorherrschenden Themen der Demonstration. Foto: Gabriele Küster
Frieden und Meinungsfreiheit waren die vorherrschenden Themen der Demonstration.
Foto: Gabriele Küster

Nagel ließ in ihrer Rede auch durchblicken, dass sie wenig Vertrauen in die Ehrlichkeit von Politikern wie Friedrich Merz hat und dass sie befürchtet, die Meinungsfreiheit könne etwa durch eine Regulierung der Social-Media-Nutzung von Jugendlichen beschnitten werden. Mehrere Polizeifahrzeuge begleiteten den anschließenden Marsch mit Stopp auf dem Marktplatz. (GEA)