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Aktuell Bauprojekt

Baustelle des neuen Reutlinger Landratsamts verschwindet hinter Sichtschutz

Wegen des Reutlinger Landratsamts-Neubaus werden Fußgänger, Rad- und Autofahrer umgeleitet. Von der Baustelle sieht man wenig: Bauzäune sollen die Ablenkung der Verkehrsteilnehmer verhindern.

Die »Aktion-Tu-Was« ist eine Initiative der Polizei für mehr Zivilcourage.
Die »Aktion-Tu-Was« ist eine Initiative der Polizei für mehr Zivilcourage. Foto: Privat
Die »Aktion-Tu-Was« ist eine Initiative der Polizei für mehr Zivilcourage.
Foto: Privat

REUTLINGEN. Im Zuge der Baustelleneinrichtung für den Neubau des Landratsamtes wurde in Abstimmung mit der Stadt Reutlingen ein Verkehrskonzept für den Fußgänger-, Rad- und Kfz-Verkehr ausgearbeitet. Neu ist außerdem der Bauzaun mit verschiedenen Motiven des Landratsamtes.

Für Fußgänger und Radfahrer sieht das Verkehrskonzept verschiedene Umleitungen vor, um eine sichere Verkehrsteilnahme im Umfeld der Baustelle zu gewährleisten: In der Stuttgarter Straße in Fahrtrichtung Laisen (stadtauswärts) werden Fußgänger und Radfahrer an der Kreuzung Stuttgarter Straße/Am Heilbrunnen auf die gegenüberliegende Fahrbahnseite umgeleitet. Der dortige Weg ist dazu als zweispuriger Fuß- und Radweg ausgeschrieben. Die Rückführung erfolgt an der Kreuzung B 28/In Laisen.

Fußgänger und Radfahrer, die auf der Stuttgarter Straße in Richtung Burgholz unterwegs sind, können vor der Baustelle rechts in die Riedstraße abbiegen. Über die Ludwigstraße gelangen sie zur Karlstraße. Dort wurde für die Zeit der Bauarbeiten eine Ampelanlage eingerichtet.

Fuß- und Radweg gesperrt

Aus dem Industriegebiet Laisen kommend ist in der Karlstraße der Fuß- und Radweg entlang der Baustelle ebenfalls gesperrt. Fußgänger überqueren daher an der Kreuzung die B28, um zur Johann-Sebastian-Bach-Straße auf der anderen Fahrbahnseite zu gelangen. Die Umleitung für Fußgänger folgt der Johann-Sebastian-Bach-Straße bis zur temporären Ampelanlage. Dort ist wieder ein Wechsel auf die gegenüberliegende Seite der Karlstraße möglich.

Bauzaun an der Ludwigstraße: Mitarbeiter zeigen Gesicht.  FOTOS: LANDRATSAMT REUTLINGEN
Bauzaun an der Ludwigstraße: Mitarbeiter zeigen Gesicht. FOTOS: LANDRATSAMT REUTLINGEN Foto: Privat
Bauzaun an der Ludwigstraße: Mitarbeiter zeigen Gesicht. FOTOS: LANDRATSAMT REUTLINGEN
Foto: Privat

Radfahrer, die aus dem Industriegebiet kommen, fahren an der Stuttgarter Straße auf dem Fahrradweg stadteinwärts. Am Heilbrunnen können sie die B28 queren und ihren Weg beispielsweise in die Innenstadt fortsetzen. Der Kfz-Verkehr wird während der Bauzeit vereinzelt umgeleitet. Momentan bestehen aufgrund der Baustelle für das neue Landratsamt keine Beeinträchtigungen für Autofahrerinnen und -fahrer. Erst mit Start der Rohbauarbeiten im Oktober werden temporär Teile der angrenzenden Straßen für die Baustelle benötigt. Die Ludwigstraße wird dann als Einbahnstraße geführt werden und die Karlstraße auf Höhe der Baustelle nur einspurig befahrbar sein.

Bauzaun fertiggestellt

Bei größeren Beton- und Montagearbeiten kann es zudem zu kurzzeitigen Sperrungen einer Fahrspur in Richtung Metzingen kommen, welche sich auf ein bis zwei Tage beschränken werden. Weitere Beeinträchtigungen des Autoverkehrs sind aktuell nicht vorgesehen. Zur Baustelleneinrichtung gehört auch das äußere Erscheinungsbild in Form des Bauzauns, der umlaufend mit verschiedenen Motiven verkleidet ist. Diese Verkleidung wurde vergangene Woche fertiggestellt. Der Bauzaun sorgt dafür, dass Baustellenschmutz innerhalb der Baustelle bleibt. In erster Linie schützt er jedoch die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer, die von den Maschinen und Arbeiten auf der Baustelle weniger abgelenkt werden können. Vor allem im Bereich der großen Kreuzung beugt diese Maßnahme Auffahrunfällen vor und dient dem normalen Verkehrsfluss.

Auf dem Bauzaun sind Visualisierungen des zukünftigen Neubaus sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamtes zu sehen. Letztere Motive gehören zur Arbeitgeberkampagne des Landratsamtes und zeigen die vielfältigen Arbeitsmöglichkeiten in der Landkreisverwaltung. Darüber hinaus wird die »Aktion-Tu-Was«, eine Initiative der Polizei für mehr Zivilcourage, beworben. (a)