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AWO-Kita im Marie-Kurz-Hof öffnete ihre Pforten

Freuen sich über die neue Kindertagesstätte: Bürgermeister Robert Hahn neben Aysha Rothacher und Ulrich Högel
Freuen sich über die neue Kindertagesstätte: Bürgermeister Robert Hahn neben Aysha Rothacher und Ulrich Högel Foto: Stadt Reutlingen
Freuen sich über die neue Kindertagesstätte: Bürgermeister Robert Hahn neben Aysha Rothacher und Ulrich Högel
Foto: Stadt Reutlingen

REUTLINGEN. Helle Räume in freundlichen Farben, ein ansprechend gestalteter Außenbereich und ein teiloffenes Gruppenkonzept: 50 Mädchen und Jungen erobern derzeit nach und nach das neue AWO-Kinderhaus im Marie-Kurz-Hof. Sozialbürgermeister Robert Hahn überzeugte sich beim Corona-konformen Eröffnungsrundgang im kleinsten Kreis selbst von der Qualität der neuen Einrichtung und übergab sein Einstandsgeschenk, ein überdimensionales Bilderbuch.

Die neue Kindertagesstätte ist auf dem ehemaligen Bihler-Areal im neu geschaffenen »City Garden« mit insgesamt 128 Wohneinheiten entstanden. Das Interesse an den 50 Plätzen, zehn davon für Kinder unter drei Jahren, war groß, freute sich Einrichtungsleiterin Aysha Rothacher beim Rundgang mit dem Bürgermeister und Ulrich Högel, dem Geschäftsführer der AWO Reutlingen, auf ihre neuen Schützlinge.

Das Interessenbekundungsverfahren der Stadt für das Betreiben der Kita startete im Juni 2019, bewertet wurden dabei das pädagogische Konzept, das Raumkonzept, das Qualitätsmanagement, das Personalmanagement, die Familienorientierung, die Sozialraumorientierung und der Umgang mit der Inklusion. Die AWO setzte sich gegen sechs weitere Interessenten durch und erhielt im November 2019 den Zuschlag. Als Betreiberin bekommt sie einen jährlichen Betriebskostenzuschuss von rund 415.000 Euro sowie einen Investitionszuschuss von rund 78.000 Euro. Die Ganztagseinrichtung bietet 40 Stunden Betreuung in der Woche und ist acht Stunden täglich jeweils von 7.30 bis 15.30 Uhr geöffnet. Verteilt werden die Plätze über das zentrale Vergabe-System. Infos dazu unter www.reutlingen.de/anker 

»Das Geld ist gut investiert«, resümierte Bürgermeister Hahn mit Blick auf die großzügigen Räumlichkeiten, die sich über zwei Etagen erstrecken. Räume für Bewegung, Rollenspiele, Werkeln und Malen, aber natürlich auch zum Kochen, Essen, Ausruhen und Schlafen stehen den Kindern ebenso zur Verfügung wie ein Garten und ein Balkon. »Hilfe zur Selbsthilfe war die Maxime der AWO-Gründerin Marie Juchacz«, so Ulrich Högel - und darauf basiere auch die Kinderbetreuung: »Neben der Vermittlung von Regeln, Werten und Fähigkeiten unterstützt die AWO Kinder dabei, die eigene Persönlichkeit zu achten und in ein selbstbestimmtes Leben hineinzuwachsen.« Wichtig sei aber auch, Familien die Vereinbarung von Familie und Beruf zu ermöglichen. (pm)