Logo
Aktuell Maschinenbau

Personalabbau bei Sauter: 59 Stellen in Metzingen fallen weg

Geschäftsführer Michael Rudloff (links) und Vertriebsleiter Felix Schöller von Sauter Feinmechanik. FOTO: BÖRNER
Geschäftsführer Michael Rudloff (links) und Vertriebsleiter Felix Schöller von Sauter Feinmechanik bei einer Pressekonferenz im Jahr 2018 (Archivfoto). Foto: Till Börner
Geschäftsführer Michael Rudloff (links) und Vertriebsleiter Felix Schöller von Sauter Feinmechanik bei einer Pressekonferenz im Jahr 2018 (Archivfoto).
Foto: Till Börner

METZINGEN. Die Sauter Feinmechanik GmbH sieht sich aufgrund rückläufiger Nachfrage nach ihren Produkten zu einem Personalabbau an ihrem Firmensitz in Metzingen veranlasst. Der Spezialist für Werkzeugträgersysteme, besonders für Werkzeugrevolver für Drehmaschinen, teilt mit, dass dort eine Verringerung um 59 auf dann 255 Mitarbeiter notwendig sei. Dies sei die Konsequenz aus der aktuellen Wirtschaftskrise, der Optimierung von Prozessabläufen in Produktion und Verwaltung sowie dem zunehmenden Kostendruck auf die Produktion am Standort Metzingen, heißt es in einem Text an die Presse weiter.

Aufgrund der Corona-Pandemie sei die geplante Gesamtleistung von Sauter für das laufende Jahr von 51,4 Millionen Euro auf 45,4 Millionen Euro zurückgenommen worden, schreibt das Unternehmen. Im vergangenen Jahr habe Sauter Feinmechanik in Metzingen eine Gesamtleistung von 68,3 Millionen Euro erreicht. Vertreter von Arbeitnehmern und Geschäftsführung hätten sozialverträgliche Lösungen gefunden, »sodass Kündigungen in noch größerem Umfang weitgehend vermieden werden konnten«, heißt es. Geschäftsführer Michael Frank Rudloff stand gestern dem GEA für Rückfragen zur Pressemitteilung nicht zur Verfügung.

Nach früheren Angaben hatte die Unternehmensgruppe Sauter vor knapp drei Jahren 345 Mitarbeiter in Metzingen und zusammen 60 Beschäftigte an Standorten in Taiwan, Ungarn und in den USA. Nun ist von weltweit mehr als 450 Mitarbeitern die Rede, davon noch von 255 in Metzingen. Rudloff hatte einst betont, die Auslandstöchter würden hochgefahren, um die Märkte vor Ort zu versorgen. (GEA)