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Schwäbische Alb-Bahn nimmt den Betrieb auf

Die Schwäbische Alb-Bahn nimmt den Betrieb auf der Strecke bis Gammertingen auf

Zum Wohl Schwäbische Alb-Bahn: Bernd-Matthias Weckler begrüßt die Gäste am Bahnhof in Kleinengstingen.  FOTOS: FISCHER
Zum Wohl Schwäbische Alb-Bahn: Bernd-Matthias Weckler begrüßt die Gäste am Bahnhof in Kleinengstingen. FOTOS: FISCHER Foto: Cordula Fischer
Zum Wohl Schwäbische Alb-Bahn: Bernd-Matthias Weckler begrüßt die Gäste am Bahnhof in Kleinengstingen. FOTOS: FISCHER
Foto: Cordula Fischer

ENGSTINGEN. Einen fahrplanmäßigen Start hat die Schwäbische Alb-Bahn (SAB) hingelegt: Am Sonntag hat das Unternehmen den Betrieb auf der Strecke von Engstingen nach Gammertingen aufgenommen. Dort kam der Zug mit den Ehrengästen aber nicht nach dem neuen Fahrplan an, denn er fuhr mit 25 Minuten Verspätung in Kleinengstingen los. Grund: Der Chef selbst hat’s verursacht mit Rede und Fototermin.

Dieser Zug ist etwas Besonderes – nicht nur, weil er mit einer Girlande geschmückt ist. Nachdem die Strecke Engstingen–Gammertingen 1901 eröffnet wurde, ist sie nun reaktiviert worden. Und die beiden Waggons, die am Sonntag um 12.45 Uhr pünktlich in Kleinengstingen halten, beenden ein schwieriges Jahr, das hinter der Schwäbischen Alb-Bahn liegt. Zunächst wurde im ersten Schritt im Juni der Betrieb Richtung Ulm aufgenommen.

Sebastian Staiger fährt den Zug mit den Ehrengästen bis Gammertingen.
Sebastian Staiger fährt den Zug mit den Ehrengästen bis Gammertingen. Foto: Cordula Fischer
Sebastian Staiger fährt den Zug mit den Ehrengästen bis Gammertingen.
Foto: Cordula Fischer

Ein halbes Jahr blieb, um für Stufe zwei alle Weichen zu stellen. 34 neue Mitarbeiter stellte die SAB ein. »Ohne die hätten wir die Schwäbische Alb-Bahn nicht vom Abstellgleis gekriegt«, sagt ein gut gelaunter SAB-Chef. Für Bernd-Matthias Weckler ist damit eine Etappe geschafft, und so denkt er gleich über den nächsten Schritt nach: die Verbindung in die Kreisstadt. »Unsere Eisenbahn fährt, das wollen wir den Menschen im Tal nahe bringen«, sagt Weckler.

Rom ist nicht an einem Tag erbaut worden, die Bahnhöfe an der Strecke wurden in sechs Wochen gebaut – Rekord. Und so soll es also kein schlechtes Omen sein, dass der Sonderzug am ersten Tag des neuen Fahrplans mit 25 Minuten Verspätung aus Kleinengstingen abfuhr. (cofi)