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Aktuell Astronomie

Rote und grüne Polarlichter über Reutlingen und der Region

Was für die Beobachtung des Himmelsphänomens wichtig ist.

Polarlichter sind über der Alb selten zu sehen, insbesondere die grünen Lichtphänome sind extrem rar. Hier wurden sie vom Birken
Polarlichter sind über der Alb selten zu sehen, insbesondere die grünen Lichtphänome sind extrem rar. Hier wurden sie vom Birkenhof bei Gächingen aus fotografiert. FOTO: PULVERMÜLLER
Polarlichter sind über der Alb selten zu sehen, insbesondere die grünen Lichtphänome sind extrem rar. Hier wurden sie vom Birkenhof bei Gächingen aus fotografiert. FOTO: PULVERMÜLLER

ST. JOHANN. Die Aurora Borealis (Polarlicht) ist eines der faszinierendsten Leuchtphänomene am Nachthimmel der Nordhalbkugel. Geladene Teilchen der Sonne interagieren mit Gasen in der Erdatmosphäre, was bunte, tanzende Lichter in Grün-, Rot- und Lilatönen erzeugt.

In Deutschland sieht man dieses reiche Farbspektrum sehr selten. Oft ist – aufgrund von Störungen des interplanetaren Magnetfeldes durch sogenannte Sonnenstürme – nur ein diffuser rötlicher Schimmer am Nachthimmel erkennbar, der erst mittels Langzeitbelichtung mit einer Kamera als rosafarbener Schein erkennbar wird.

Am Montagabend jedoch war das Nordlicht ab 22.17 Uhr eine halbe Stunde lang mit viel Grünanteil mit bloßem Auge sichtbar. Für Fotoaufnahmen empfiehlt sich unbedingt ein Stativ für verwacklungsfreie Weitwinkelaufnahmen mit einer möglichst langen Belichtungszeit von mindestens drei Sekunden. Diese Aufnahmen entstanden in der Nähe von St. Johann-Gächingen, wo es wenig Lichtverschmutzung gibt. (empul) 

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