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Münsingen erhält 27 Millionen Euro für Breitbandausbau auf der Alb

Breutbandausbau in ländlichen Gebieten ist teuer. Die Stadt Münsingen und die gemeinde Zwiefalten erhalten jetzt reichlich Förde
Breutbandausbau in ländlichen Gebieten ist teuer. Die Stadt Münsingen und die gemeinde Zwiefalten erhalten jetzt reichlich Fördermittel vom Bund dafür. FOTO: UWE ANSPACH/DPA
Breutbandausbau in ländlichen Gebieten ist teuer. Die Stadt Münsingen und die gemeinde Zwiefalten erhalten jetzt reichlich Fördermittel vom Bund dafür. FOTO: UWE ANSPACH/DPA

MÜNSINGEN/ZWIEFALTEN. Erneut fließt sehr viel Geld vom Bund in den Landkreis: Münsingen erhält 27 Millionen Euro Zuschuss für den Breitbandausbau auf der Alb. Auch Zwiefalten wird mit knapp sechs Millionen Euro gefördert. Das teilt der Bundestagsabgeordnete Michael Donth mit, der diese Neuigkeiten auch dem Münsinger Bürgermeister Mike Münzing und Bürgermeisterin Alexandra Hepp in Zwiefalten überbracht hat. Beide freuten sich riesig über diese wichtigen Gelder.

Münzing sprach von einer Zuwendung, die er in »dieser sagenhaften Höhe« in seiner Zeit als Bürgermeister noch nie erhalten habe. »Wir haben bereits 14 Millionen Euro eigenes Geld in diese Zukunftstechnologie Glasfaser investiert und freuen uns, dass wir nun erstmals vom Bund unterstützt werden«, so Münzing weiter. Somit kann der Glasfaserausbau für Bürger, Betriebe und Unternehmen in der größten Flächenkommune des Kreises weiter vorangetrieben werden.

Bürgermeisterin Alexandra Hepp wies darauf hin, dass dank dieser 50 Prozent vom Bund und weiteren 40 Prozent vom Land diese Investition für die Menschen und Betriebe in der Münstergemeinde überhaupt erst möglich wird. »Ohne diese große Unterstützung hätten wir als Gemeinde niemals alleine zwölf Millionen Euro aufbringen und die Glasfaserleitungen in unseren Ortsteilen verlegen können«, betonte Hepp.

Vermutlich werden diese wichtigen Förderbescheide für den Breitbandausbau auf der Alb erst einmal zu den letzten gehören. Die Bundesregierung hat dieses wichtige Förderprogramm inzwischen abgeschaltet. Vergangene Woche wurde – ohne Vorwarnung – der Förderstopp verkündet, heißt es in Donths Mitteilung. Viele Kommunen stünden jetzt mit leeren Händen da. »Die Bundesregierung überrascht immer wieder mit Förderstopps. Für die Digitale Infrastruktur sind Milliarden im Sondervermögen vorhanden. Das Programm muss schnellstens fortgeführt werden. Der Förderstopp schadet unseren Kommunen im ländlichen Raum. Dass der Fördertopf beim Bund nun leer ist, beweist doch, dass das Programm den Bedarf der Städte und Gemeinden genau trifft«, so Donth.

Mit der »Förderung zur Unterstützung des Gigabitausbaus der Telekommunikationsnetze in der Bundesrepublik Deutschland« hat die Bundesregierung deutschlandweit den Ausbau leistungsfähiger Breitbandnetze in den Regionen vorangetrieben, in denen ein privatwirtschaftlich gestützter Ausbau bisher noch nicht gelungen ist.

Gefördert werden lokale Projekte zum Aufbau einer zukunftsfähigen Netzstruktur, die im Anschluss von Schulen, aber auch Anwohnern und Unternehmen genutzt werden kann. (eg)