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Aktuell Aktionssonntag

Gedränge beim Schafauftrieb

Kunst- und Gartenmarkt lockt Tausende Besucher in die Münsinger Innenstadt

Ein paar Hundert Schafe und etliche Tausend Menschen: Beim Schafauftrieb ist allerlei los in der Münsinger Innenstadt. FOTOS: PI
Ein paar Hundert Schafe und etliche Tausend Menschen: Beim Schafauftrieb ist allerlei los in der Münsinger Innenstadt. FOTOS: PIETH Foto: Frank Pieth
Ein paar Hundert Schafe und etliche Tausend Menschen: Beim Schafauftrieb ist allerlei los in der Münsinger Innenstadt. FOTOS: PIETH
Foto: Frank Pieth

MÜNSINGEN. So viele Menschen sieht die Herde von Stadtschäfer Stotz das ganze Jahr über nicht. In mehreren Reihen und dicht an dicht säumten Tausende von Zuschauern die Straße, schon lange bevor der Schäfer mit seinen Tieren am oberen Ende des Rosenbergs in Sicht kam.

Gedrängel bei den Menschen, die Hälse und Handys reckten, Gedrängel bei den Schafen, denen diese ungewohnte Kulisse nicht ganz geheuer war und die sich lieber mitten in der Straße hielten. »Jetzt riecht man die Schafe auch«, meinte ein Besucherin lachend, nachdem die Herde halb vorüber war. Nur wenige Minuten dauerte die Begegnung – dann war der Höhepunkt des Münsinger Schafauftriebs auch schon wieder vorbei, wenn auf der Straße auch nicht ganz spurlos.

Rund 150 Marktbeschicker bieten beim Kunst- und Gartenmarkt ihre Waren an.
Rund 150 Marktbeschicker bieten beim Kunst- und Gartenmarkt ihre Waren an. Foto: Frank Pieth
Rund 150 Marktbeschicker bieten beim Kunst- und Gartenmarkt ihre Waren an.
Foto: Frank Pieth

Der kleine Zug mit Stadtkapelle, Schäfertanz Markgröningen und Pferdefuhrwerk vorneweg, Schafherde und Traktor mit Schäferkarren hinterher ist aber nur das Aushängeschild einer Veranstaltung, die ohnehin das Zeug zum Publikumsmagneten hat. Rund 150 Anbieter locken beim Kunst- und Gartenmarkt zwischen Rathaus und Marktplatz mit Leckerem, Floralem, Dekorativem. Im »Lamm-Karree« vor dem Rathaus bewirten Gastronomen aus der Stadt, an allen Ecken und Enden gibt’s Süßes oder Deftiges auf die Hand.

An den vielen Ständen mit Kunsthandwerk oder Textilien spielt ein Material die Hauptrolle: Wolle. Ob gefilzt als Sitzkissen oder Tasche, ob gewebt oder gestrickt, als Pullover oder gewachsen als Fell, ob vom Schaf oder vom Alpaka – das Naturmaterial kommt groß und vielseitig raus. Wie es gewonnen wird, zeigen Schafschur-Vorführungen auf der Veranstaltungsbühne. (GEA)

Die Besucher warten neugierig auf die Herde von Stadtschäfer Stotz.
Die Besucher warten neugierig auf die Herde von Stadtschäfer Stotz. Foto: Frank Pieth
Die Besucher warten neugierig auf die Herde von Stadtschäfer Stotz.
Foto: Frank Pieth