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Aktuell Flächennutzungsplan

Wie eine Bürgerinitiative das Arbachtal retten will

Rund 60 Interessierte sind am Dienstagabend auf der Terrasse des Sportvereinszentrums peb2 zusammengekommen, um sich für eine bebauungsfreie Zukunft des Arbachtals einzusetzen.

Mit Blick auf die Flächen, die sie erhalten möchte: Die Bürgerinitiative »Rettet das Arbachtal« traf sich auf der Terrasse des p
Mit Blick auf die Flächen, die sie erhalten möchte: Die Bürgerinitiative »Rettet das Arbachtal« traf sich auf der Terrasse des peb2. Foto: Petra Schöbel
Mit Blick auf die Flächen, die sie erhalten möchte: Die Bürgerinitiative »Rettet das Arbachtal« traf sich auf der Terrasse des peb2.
Foto: Petra Schöbel

PFULLINGEN. Das Ambiente stimmte: Bei schönstem Sommer-Sonnenschein versammelten sich Bürger aus Pfullingen, Eningen und Reutlingen vor dem peb2, mit Blick auf die Äcker und Wiesen, die in der Fortschreibung des Flächennutzungsplans des Nachbarschaftsverbands Reutlingen-Tübingen als mögliche Wohn- oder Gewerbegebiete ausgewiesen sind. Über das Ziel ihrer Initiative herrschte Einigkeit: Kein Quadratmeter des Arbachtals und der angrenzenden Streuobstwiesen im Gewann Galgenrain soll versiegelt werden. Es gilt, das Naherholungsgebiet, in dem Pfullinger wie Eninger spazieren gehen, radeln, reiten oder Inliner fahren, uneingeschränkt zu erhalten.

Um ihr Anliegen auch in einer Diskussion mit Pfullinger Gemeinderäten und Bürgermeister Michael Schrenk deutlich formulieren zu können, sammelten die Teilnehmer am Dienstag Argumente: In kleinen Gruppen saßen sie zusammen, besprachen ihre Beweggründe, sich für das Gebiet einzubringen, und schrieben sie auf Karten, die dann auf eine große Pinnwand geheftet wurden. Das Orga-Team um Johann Kuttner will diese Sammlung nun strukturieren und den BI-Mitgliedern wieder an die Hand geben.

Einen Termin für ein Treffen mit dem Bürgermeister und Ratsmitgliedern gibt es noch nicht. Den möchte die Bürgerinitiative erst vereinbaren, wenn das neue Gremium – das am kommenden Dienstag erstmals zusammentritt – sich in die kommunalpolitische Arbeit hineingefunden hat. (GEA)